szmtag Don Rosas "Pertwillaby Papers" und "Captain Kentucky"

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  1. #1
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Don Rosas "Pertwillaby Papers" und "Captain Kentucky"

    Wie sieht's aus? Wäre es theoretisch möglich, dass ihr von dreidreizehn die Pre-Disney-Comics von Don Rosa veröffentlichen könnt? Am besten natürlich in so einer schönen Hardcover-Edition wie in Norwegen.
    Don selbst hat bis jetzt noch nicht versucht, die alten Geschichten in Deutschland an den Mann zu bringen, denn er will keine Eigenwerbung machen. Der norwegische Verlag hatte ihn kontaktiert.
    Gemeine Zungen werden jetzt wieder behaupten, er ließe sich gerne bitten, deshalb nehmen wir denen lieber mal schon vorneweg die Luft aus den Segeln.

    Ich denke, zumindest auf Englisch wäre so etwas bestimmt realisierbar. Und vielleicht ginge es sogar auf Deutsch, eine Übersetzung würde ja auch nicht die Welt kosten (*Zaunpfahlwink* )...

    Bleibt nur die Frage, ob es sich rentieren würde, bzw. ob die Nachfrage groß genug wäre. Notfalls könntet ihr das Ganze zur Kostenersparnis z.B. auch bei Libris "Books on Demand" unterbringen. Hat die Hörzu z.B. mit ihren Lesergedichten gemacht.

    Wäre schön, wenn sich da was ergeben würde.

    Jano

  2. #2
    Mitglied Avatar von Baldi
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    Also, ich würde es kaufen!

  3. #3
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    Geändert von gunnar (12.11.2013 um 20:51 Uhr)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Reschi
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    Ich wäre auch SOFORT dabei! Book on Demand wäre wirklich das beste, weil recht kostengünstig.

  5. #5
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    Ich würde es auch kaufen!

  6. #6
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    Gute Idee. Ich würd's mir auch sofort zulegen. Am besten wäre es natürlich, das Ganze auf englisch zu veröffentlichen.

  7. #7
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    Ich würd' auch zulangen. Sofort.

  8. #8
    Moderator Dreidreizehn Avatar von Friedolin
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    Wir hatten seinerzeit 50 Ausgaben in Norwegen bestellt. Die Nordmannen haben es allerdings nicht hinbekommen, einen einzigen Karton heil nach Deutschland zu versenden. Insofern ist das Buch damals nicht in unser Sortiment gelangt.
    Die Ausgabe war aber englischsprachig und insofern macht es meines Erachtens keinen Sinn, dieses Buch einfach noch einmal aufzulegen.
    Also wenn, dann eine deutsche Ausgabe.
    Diese wird sich trotz eures hier bekundeten Interesses aus mehreren Gründen nicht rechnen:
    Die Mindestauflage müsste schon bei ca. 1.000 Ex. liegen, dass sich Übersetzung, Kosten in der Druckvorstufe etc. rechnen. Dann wäre das Buch m.E. (entsprechend der norwegischen Edition) in Schwarz/Weiß so eine Sache. Und kolorieren sowie farbig drucken wird dann irgendwann unbezahlbar.
    Dazu kommt meine persönliche Einschätzung des Non-Disney-Marktes für Disney-Zeichner. Wir haben von Carl Barks diverse Ausgaben mit Nicht-Disney-Material im Sortiment: das Animal Quackers Buch, div. Lithos etc.
    Ich schätze das Verkaufspotential dieser Artikel vielleicht mit 10% gegenüber vergleichbaren Disney-Titeln ein, und das ist schon eher hoch gegriffen.
    Wenn man dann noch Ehapas vergebliche Versuche mit den Barney Bear Comics berücksichtigt, kann ich aus wirtschaftlichen Überlegungen nur ein klares "Nein" zu so einem Projekt sagen.
    Ärgerlich aber wahr.

  9. #9
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Wirklich sehr schade.
    Habt ihr die beschädigten Bücher damals denn zurückgeschickt oder kann man bei euch vielleicht noch ein "preisreduziertes Mängelexemplar" dieser Bände erhalten?

    Jano

  10. #10
    Moderator Dreidreizehn Avatar von Friedolin
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    Nein, sämtliche Exemplare gingen direkt nach Eingangskontrolle beim Zoll zurück nach Norwegen.

  11. #11
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    Geändert von gunnar (12.11.2013 um 20:50 Uhr)

  12. #12
    Mitglied Avatar von Reschi
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    Jano hat sich ja schon indirekt bereit erklärt zu übersetzen. Und der Vorschlag, das auf dem Book on Demand Verfahren oder in Heftreihe zu veröffentlichen, ist meiner Meinung nach nicht so kostspielig wie es auf Albenformat herauszugeben. Und wenn man den Namen Don Rosa einfach aufs Cover druckt, werden sich sicherlich 1000 Käufer finden.

  13. #13
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  14. #14
    Moderator Dreidreizehn Avatar von Friedolin
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    Book on Demand hört sich besser an als es in Wirklichkeit ist. Die Stückkosten sind praktisch unabhängig von der Auflage hoch und damit gleichbleibend unrentabel. Wenn man mit 200 Stück Testauflage an so ein Projekt herangehen würde, muss man trotzdem sämtliche Vorkosten berücksichtigen, also ein reines Zuschußgeschäft.
    Und die Variante mit der Heftreihe wird auch nicht funktionieren, da dadurch lediglich die Buchbinder sowie Porto-/ und Verpackungskosten für die Einzelbesteller zunehmen.
    Hört sich wirklich alles einfacher an, als es ist.
    Der haarige Harry wäre als Übersetzer natürlich erste Wahl und wohnt auch nur einen Steinwurf entfernt aber das bleibt wohl Utopie. In fremden Zungen kundlich zu sein, reicht allerdings m.E. auch nicht aus. Im Idealfall hat man schon den Don Rosa mit der Muttermilch aufgesogen, hat dementsprechend ein Gespür für seine Gags und kann diese sozusagen zwischen den Zeilen übersetzen.
    Wenn überhaupt, sehe ich das Ganze daher nur als Fanprojekt realisierbar. Kommerzielle Interessen müssen dann von Don Rosa angefangen bis hin zum Vertrieb zurückgestellt werden.
    Wir könnten so etwas auf den Weg bringen, es koordinieren und sowohl auf der Herstellungs- als auch auf der Vertriebsseite in die Bresche springen.
    Um das finanzielle Risiko zu minimieren, wäre eine Subscriptionsausgabe denkbar.
    Das bedeutet, man kalkuliert beispielsweise die Gesamtausgabe mit einem Vorbestellungspreis von 29,- Euro und geht erst in Druck, wenn eine Mindestzahl an Vorbestellungen (ca. 500 Stück?) vorliegt.
    Alles erst einmal über den Daumen gepeilt aber vielleicht ein Anfang...

  15. #15
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Das mit der Koordination und Hilfe hört sich doch schon mal ziemlich gut an und auch die Subscriptions-Variante würde ich ohne Weiteres unterstützen.

    Zitat Zitat von Friedolin
    In fremden Zungen kundlich zu sein, reicht allerdings m.E. auch nicht aus. Im Idealfall hat man schon den Don Rosa mit der Muttermilch aufgesogen, hat dementsprechend ein Gespür für seine Gags und kann diese sozusagen zwischen den Zeilen übersetzen.
    Wie gesagt, ich würde die Übersetzung übernehmen (solange bei der Ausgabe kein Gewinn abspringt natürlich auch kostenlos).
    Wer die mit 36 Seiten bisher längste und mit Fachausdrücken (Ich sage nur "Die armen Ritter Christi zum Tempel in Jerusalem"... ) nur so vollgestopfte Geschichte von Don übersetzt hat, wird, glaube ich, mit diesen doch eher "Shorties" auch nicht allzuviele Probleme haben...

    btw: Wer ist denn der "Haarige Harry"?

    Jano

  16. #16
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    Geändert von gunnar (12.11.2013 um 20:50 Uhr)

  17. #17
    Mitglied Avatar von KTobi
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    Harry Rowohlt, der bekannte Eisenbahnräuber...
    Gerade bei den Pertwillaby Papers wäre ich allerdings auch für die unübersetzte Variante wie in Norwegen, wenn es denn als Fanprojekt realisiert werden sollte. Das unterscheidet sich in der Sprache schon erheblich von Don Rosas Ducks. Abgesehen davon, dass es von Slang-Ausdrücken nur so wimmelt, landesspezifische Gags dabei sind usw. würde bei einer deutschen Übersetzung auch der deutsche Akzent von Prof. Smyte (Lancelots Gegenspieler) unweigerlich verloren gehen (worauf ebenfalls einige Gags basieren).
    Wenn es denn bei 313 nicht funktionieren sollte, würde ich immer noch auf einen der kleinen deutschen Indie-Verlage setzen. Bei Gringo Comics (die Frank Chos Frühwerk University Freaks rausgebracht haben) hatte ich vor ner Woche schonmal über deren Website angefragt, aber bisher keine Reaktion. Beim Schwarzen Turm könnte mans auch mal probieren...
    Geändert von KTobi (16.02.2004 um 19:42 Uhr)

  18. #18
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    Geändert von gunnar (12.11.2013 um 20:50 Uhr)

  19. #19
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Der Preis für eine Ausgabe bei Libris "Books on Demand" lässt sich übrigens auf dieser Seite kalkulieren:
    http://www.bod.de/produkte/kalkulator.html

    Außer den Einmalkosten (Mastering / Katalogisierung / Service) fallen doch eigentlich keine zusätzlichen Kosten an, wenn man eine fertige Druckvorlage abliefert. Oder sehe ich das falsch?
    Würde man z.B. die Pertwillaby Papers mit 192 Seiten, in schwarz/weiß und als Paperback (muss ja nicht HC sein), zum Preis von 19,95 EUR veröffentlichen, käme pro verkauftem Buch immer noch ein kleiner Gewinn von rund zwei Euro heraus. Die Einmalkosten wären in diesem Fall 301,60 EUR, würden also bei 150 verkauften Exemplaren schon wieder reingeholt werden.
    Allerdings ist die Bildqualität im Digitaldruck-Verfahren (das bei BoD zum Einsatz kommt) wohl nicht gerade herausragend...

    Jano

  20. #20
    Moderator Dreidreizehn Avatar von Friedolin
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    Die Kalkulation bez. BoD von Jano ist stimmig, allerdings fallen ja die Pertwillaby Papers nicht in die Kategorie Arzt-Roman. Das bedeutet, es fallen in jedem Fall Kosten bzw. erhebliche Arbeitszeit für Scan und Bildbearbeitung der Druckvorlagen sowie Satz an. So etwas wird leicht unterschätzt. Bei einem englischsprachigen Reprint, wie Tonda ihn vorschlägt, würden zumindest 90% des Satzes entfallen. Man könnte natürlich auch ein Handlettering in betracht ziehen. Dies wäre dann eine Alternative, wenn jemand ca. 1 Monat bei Wasser und Brot knechtet und gleichzeitig einen Sponsor für Miete & Co. findet.
    Wenn man sich also ein Preiskorsett von 20 Talern auferlegt, ist ein Projekt damit nicht unmöglich, aber es heißt konsequenterweise:
    - Don Rosa verzichtet zunächst auf jegliches Honorar
    - Dreidreizehn (oder ein anderer Verlag) fördert dieses Projekt
    - Softcover
    - Schwarz/Weiß
    - Reprint auf Englisch oder
    - Übersetzungsarbeit UND Satz/Lettering for nothing.
    Vor allen anderen Schritten sollte hier erst einmal Klarheit geschaffen werden:
    - Wird dieses Preis-Leistungsverhältnis akzeptiert?
    - Wird mehrheitlich eine englisch- oder deutschsprachige Augabe gewünscht?
    - Kommen so 150 Vorbestellungen zustande?
    - Wer macht die Übersetzung, Scans, Bildbearbeitung, Lettering?
    - Wer wanzt sich bei Don Rosa an und begeistert ihn dafür, sein geistiges Eigentum (zunächst) unentgeltlich zur Verfügung zu stellen?

    Fragen über Fragen ohne die Chance, eine große Tonne Geld zu gewinnen...

  21. #21
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    Geändert von gunnar (12.11.2013 um 20:50 Uhr)

  22. #22
    Moderator Dreidreizehn Avatar von Friedolin
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    Die norwegischen Ausgabe von Captain Kentucky umfasst 172, die Pertwillaby Papers 192 Seiten. Beides erschien im Format DIN A4 und dieses Format war auch die Grundlage der BoD-Kalkulation. Beide Bücher zusammen wären also etwa doppelt so teuer. Eine 364-seitige Gesamtausgabe wäre allerdings schlecht zu realisieren, da das Layout der Bücher uneinheitlich Quer- und Hochformat ist.
    Geht doch mal auf die Seite von Gazette Bok in Norwegen. Diejenigen, die die Originalausgabe bevorzugen, sollten erst einmal versuchen, die Bücher dort zu bestellen:
    http://www.gazette.no/donrosa/index.htm
    Erfahrungen über Lieferbarkeit und Portokosten bitte hier posten, ggf. könnte man ja eine portosparende Gemeinschaftsbestellung organisieren.
    Aber wie gesagt, bislang kamen bei uns alle Pakete von Gazette Bok in einem lausigen Zustand an, man müsste die Nordmannen schon drauf festnageln, ausreichend Verpackungsmaterial zu verwenden!
    Geändert von Friedolin (17.02.2004 um 13:35 Uhr)

  23. #23
    Mitglied Avatar von Reschi
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    Übersetzung macht ja Jano, hat er ja schon mehrmals gesagt. Ich hab Mediengestalter gelernt, kenne mich demnach mit Satz usw aus. Akzeptiert wird das mit sicherheit, weil halt der Name Don Rosa draufsteht. Fehlt nur noch jemand, der sich bei Keno "einschleimt". Also alles machbar!!

  24. #24
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Ich habe ihn mal diesbezüglich kontaktiert. Antwort gebe ich dann hier bekannt.

    Jano

  25. #25
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