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    "Offener Brief" an Ehapa für bessere Maus-Comics - Unterschriftensammlung

    Hier der gewünschte separate Thread, der nicht zur Diskussion gedacht ist (Dafür gibt es diesen Thread: -> http://www.comicforum.de/comicforum/...5&pagenumber=1), sondern lediglich zur Unterschriftensammlung.
    Wer also folgendem "offenen Brief" zustimmt und uns gerne unterstützen möchte, kann dies hier kundtun.
    Natürlich kann die Unterschrift auch per Mail an Adresse entfernt geleistet werden.

    ---
    Offener Brief zum Thema: Micky-Geschichten der letzten Jahre in den LTBs

    Sehr geehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Egmont / Ehapa,

    enttäuscht mussten wir feststellen, dass das, was einen guten, spannenden und anspruchsvollen Comic mit Micky Maus, der ältesten Disney-Figur überhaupt, immer ausgezeichnet hat, in den letzten Jahren oder seit ca. 40 LTB Ausgaben, den Weg in die Öffentlichkeit kaum noch und immer weniger gefunden hat bzw. findet.
    Micky Maus Comics zeichneten sich in nahezu allen LTBs zwischen Band 2 und ungefähr Band 260 durch eine gut aufgebaute logische Handlung und durch viel Spannung aus. Angereichert wurde dies durch pointierten, geschickt platzierten Witz, zumeist durch die Figuren Goofy und Inspektor Issel repräsentiert, wobei aber auch kleinere Scharmützel zwischen Micky und seiner Verlobten Minni bzw. seinen Neffen Mack und Muck angenehm und unterhaltsam zu lesen waren.
    Dies fehlt jedoch bei den neueren Comics aus der kostenaufwendigen Egmontschen Eigenproduktion leider völlig. Stattdessen muss der geneigte Leser feststellen, dass sich der sympathische kleine Nager zunehmend verändert - und das nicht zum Guten. Aus dem netten Mäuserich, dessen Handeln in der Regel durch Verstand und Idealismus gesteuert war, ist nun eine völlig neue Kreation geworden, die mit dem ursprünglichen Micky außer seinem Aussehen kaum noch etwas gemein hat. Micky mutiert zum trotteligen Tollpatsch, zum geistigen Kleinkind, zum gefährlichen Chaosstifter, zum schieren Instinktwesen. Dies hat zur Folge, dass die Charaktere Goofy und Inspektor Issel, die bisher diese Eigenschaften für sich in Anspruch nahmen und so den Gegensatz zum kühlen Erfolgsmenschen Micky bildeten, nun nahezu völlig aus den Comics verdrängt werden, da für solche Charaktere nun einfach kein Platz mehr ist. Dadurch werden die Geschichten zwangsläufig Micky-zentrierter und somit eintöniger und spröder, da es nun kaum noch möglich ist, durch verschiedenartige Charaktere frischen Wind in die Geschichten zu bringen.
    Einige Beispiele für die negativen Veränderungen der neueren Micky-Comics:
    1.: In allen neueren Geschichten ist Mickys oben beschriebene Charakter- und Verhaltensänderung zu sehen.
    2.: Während sich Micky früher in intelligenten und aussagekräftigen Sätzen artikulieren konnte, die oftmals mit hintergründigem Witz versehen waren, verkümmert sein Sprachschatz nun völlig. Statt interessanter pointierter Dialoge bringt Micky nun nur noch seltendämliche platte Sprüche wie: „Hm... vielleicht fehlt ihnen ja einfach nur ein kräftiger Schluck Milch!“ oder „Freut euch, Kinder! Hier kommt der Milchmann mit frischer Vollmilch von einer munteren Mondkuh!“ (LTB 307) zustande.
    3.: Der nächste Punkt ist die stark verstärkte Darstellung von Gewalt in den neueren – für Kinder gedachten - Micky-Comics. Während früher bei Prügeleien standardmäßig eine Rauchwolke oder ein Vorhang zu sehen waren, werden nun, wie in LTB 292, brutale Schlägereien gezeigt, während Micky sogar mit Giftpfeilen um sich schießt, woraufhin eine andere Figur beinahe erstickt. Weiteres Beispiel ist auch der Comic „Traumkämpfer“ aus LTB 304:
    Auf den Seiten 88-91 ist ein Micky zu genießen, der auf 4 (vier) Seiten sich breit grinsend (!) mit dem schwarzen Phantom ein Gemetzel mit Riesenkanonen liefert und dabei Sprüche wie „Es macht mir wirklich Spaß“; „ein klarer Punkt für mich!“ oder „Haha!“ (2x) zum Besten gibt, während das schwarze Phantom die Schlacht mit „Ich hab einen größeren Ballermann“ und „Mein Strahler ist immer noch größer!“ kommentiert.
    Solche Szenen sollten doch in einem Micky-Comic überhaupt nichts zu suchen haben!
    4.: Viele der neueren Micky-Geschichten verfügen über keinen vernünftigen Handlungsstrang mehr. Das inhaltliche Grundgerüst ist lückenhaft, fehlerhaft und widersprüchlich. Versuchen Sie doch bitte einmal, das Handlungsgrundgerüst des Comics „Traumkämpfer“ aus LTB 304 in 6-7 Zeilen widerspruchslos und verständlich nachzuerzählen! Sie werden sehen: Es ist unmöglich. Damit keine Missverständnisse entstehen: Wir wollen auf keinen Fall logische Unstimmigkeiten oder kleinere Fehler kritisieren, dadurch gewinnen Comics sogar oftmals ihre Würze; das grobe Handlungsgerüst eines Comics sollte aber stimmen!
    5.: Die allgemeine Handlung. Früher garantierten Micky-Geschichten Spannung und Witz. Dies ist bei den dänischen Micky-Geschichten in der Regel überhaupt nicht der Fall. Spannung wird so gut wie gar keine erzeugt, und der Witz beschränkt sich ausschließlich auf einige äußerst platte hingeworfene Sprüche Mickys. Auch die Handlungen der einzelnen Geschichten sind stupide, eintönig und langweilig. Als Beispiel gibt es die grauenerregende Micky-Geschichte „Angriff der Riesenpinguine“ aus LTB 302. Von der Handlung her absoluter Schwachsinn, und Mickys abscheuliche Gestaltveränderungen sind eine kaum noch zu überbietende Geschmacklosigkeit. Auch wird hier mit einem ernsten Thema (Genveränderungen) völlig fahrlässig umgegangen. Was soll ein zehnjähriges Kind denken, wenn es diese Geschichte liest, und zwei Tage später die „BILD“-Schlagzeile liest, dass soundsoviel Prozent aller deutschen Brote aus genverändertem Getreide hergestellt ist? Nach Lektüre der Micky-Geschichte wird es doch kaum noch einschlafen können, weil es denkt, wenn es von diesem Brot isst, würde ihm plötzlich auch ein Schnabel, Eselsohren, ein Giraffenhals und Hufe wachsen. Egmont wird seiner Verantwortung, die es hat, mit so etwas in keinster Weise gerecht. Die Fehlleistung dieser Geschichte konnte von Egmont einzig und allein nur noch durch die verWalzung des 31. Asterix-Bandes überboten werden.
    6.: Neben sowieso nur äußerst lauen Geschichten sind auch die Schlüsse der Comics zumeist vollkommen misslungen. Früher wurden Kriminalgeschichten spannend aufgelöst, nun gibt es stattdessen nur noch Schwachsinn zu sehen. Beispiel ist die „Spaghetti-Plantage“ aus LTB 305. Nach einer an sich nicht allzu schlechten Geschichte kommt ein blamabler Schluss: Ein Hubschrauber, an Bord die Verbrecher, wird von 6 Männern an einem Seil festgehalten, woraufhin die mit Gewehren bewaffneten Schurken landen und aufgeben.
    Auch die Schlusssprüche sind flach und dämlich geworden: „Also von Größe will ich erstmal nichts mehr hören!“ (LTB 302). Da waren ja selbst die Schlusssätze, die früher zumeist Goofy vorbehalten waren, noch pointierter und geistreicher.

    Natürlich soll Micky aber auf keinen Fall ein besserwisserischer, arroganter, überheblicher und immer Erfolg habender Charakter sein. Ein Beispiel wäre Mickys Verhalten in der ebenfalls von Egmont selbst produzierten Geschichte „Ein Schlitzohr unter Galgenvögeln“ (LTB 212), in der es zwischen Micky und Kommissar Hunter folgenden Dialog gibt: Micky: „Was gibt's denn, Herr Kommissar? Sie sagten, es sei dringend!“ Hunter: „Ha! Dringend ist gar kein Ausdruck, Herr Maus!“ Micky: „Ein schwerer Fall? Also gut, sagen Sie mir, wen Sie diesmal hinter schwedische Gardinen bringen wollen, und ich erledige das für Sie!“ Hunter: „Sie will ich dort sehen!“ Dabei hat Micky zudem einen äußerst unsympathischen und arroganten Gesichtsausdruck. So sollten Micky-Comics selbstverständlich auch nicht aussehen.
    Oft ist das Argument zu hören, Micky müsse zum Kleinkind mutieren, da der besserwisserische Micky bei einem Großteil der Leser unbeliebt sei. Daran sind sicherlich Geschichten wie die genannte mit Schuld, aber so soll Micky ja in Zukunft auch nicht wieder werden. Auch die Behauptung, mit diesen Comics wolle man den Typus der erfolgreichen Micky-Comics von Gottfredson fortführen, ist nicht akzeptabel, da auch bei Gottfredson die Geschichten weitaus besser strukturiert und auch intelligenter waren, bei ihm waren die Comics nicht, wie die heutigen Micky-Comics aus dem Hause Egmont, ein nichts an Handlung und auch Micky war geistig nicht restlos verkümmert.
    Stattdessen sollte Micky wieder ein sympathischer Abenteurer und Detektiv werden, der sich wie ein freundlicher normaler Mensch verhält; weder ein arroganter Besserwisser, noch ein geistiges Kleinkind. Für die Leser, denen auch der frühere LTB-Micky noch zu naseweis war, gibt es ja Figuren wie Goofy und Issel, die das genaue Gegenteil verkörpern, die aber durch den neuen, mutierten Micky-Typus zwangsläufig zurückgedrängt wurden, zum Leidwesen der vielen Leser, denen die bisherige Mischung zwischen Micky und Goofy/Issel gerade recht war. Um den Lesern, die mit dem alten Micky unzufrieden waren, auch gerecht zu werden, ist es keineswegs nötig, im LTB nur noch Geschichten eines geistig verkrüppelten Mickys abzudrucken; diesen Zweck verfolgten doch hervorragend die Geschichten der Reihe „Mittwochs bei Goofy“, in der Mickys normaler Typ karikiert wird. Diesen Geschichtentyp könnte man doch fortsetzen bzw. weiterentwickeln.

    Was treibt die Autoren dazu, aus der guten, alten Micky Maus ein überwiegend spaßgetriebenes, dafür aber nicht denkendes Wesen zu machen, das sich wie ein (unreifes) Kleinkind verhält?
    Die Mutation der Micky Maus von einer klugen, intelligenten, verstandgesteuerten Maus zu einem sein Glück in Streichen findenden und extrem kindisch auftretenden Wesen, das auf ältere Leser durchgängig albern wirken muss, ist für diesen nicht zu erklären und frustrierend. Dies wird doch auch dem von Peter Höpfner formulierten Ziel, das LTB wieder „schulhoftauglich“ zu machen, in keinster Weise gerecht. Bei solchen Micky-Geschichten in den LTBs wächst die Akzeptanz 12-17-jähriger für gleichaltrige Comicleser auf dem Schulhof doch wohl sicherlich nicht, im Gegenteil werden sie wohl eher „läppscher Kinderkram“ denken und sagen.
    Der Leser sieht sein geliebtes Hobby, den anspruchsvollen Disney-Comic, von der Bildfläche verschwinden, ersetzt durch ein nur noch äußerlich ähnliches Produkt, das im Inneren ein komplett anders strukturiertes Konzept enthält.
    Man denke nur an die Einflüsse der Vergangenheit, die die Maussche Comicwelt nachhaltig verändert haben. Charaktere wie Atömchen, Gamma oder Professor Wunderlich sind aufgebaut auf Hintergründen, die sogar dazu dienten, das Interesse an den wissenschaftlichen Hintergründen zu wecken, oder andere, charakterlich ausgeprägte Wesen wie die Professoren Marlin und Zapotek oder auch Indiana Goof. Charaktere, die ganz offensichtlich nicht während einer fünfminütigen Kaffeepause auf einer Serviette in ihrer Tiefe entstanden sein können, während dies bei den Neben- und sogar bei den meisten Hauptcharakteren der aktuellen Comics der Fall zu sein scheint. Hingegen war eine echte Konzeption notwendig, die allen, dem Autoren beim Schreiben und dem Leser beim Lesen, zwar mehr Arbeit abverlangte, dafür aber auch mehr als nur einen oberflächlichen Anriss einer Comic-Welt bieten könnte. All dies ist offensichtlich verdrängt worden durch den traurigen Trend zum kurzen, schnellen, grellen, der nicht mehr eine, zumindest in Teilen, anspruchsvolle und hintergründige Unterhaltung will, sondern offensichtlich darauf abzielt, für eine spontane Erheiterung des Einmal-Lesers zu sorgen, dabei aber den Leserstamm, der ein höheres Niveau gewohnt war, vollkommen vor den Kopf stößt.
    Falls es so sein sollte, dass die junge Leserschaft, abgestumpft durch die vielfältigen grellen Einflüsse der modernen Medienlandschaft, einen solchen Charakter der Micky Maus vorzieht, ist das dennoch kein Grund, diese so zu verändern. Für diese Zielgruppe, die offenbar nicht gewillt ist, etwas tiefergehende und vielleicht anspruchsvollere Comics zu lesen, müsste man dann einen eigenen, neuen Charakter entwickeln, aber nicht einen etablierten und geliebten derart verfremden, wie es derzeit geschieht.
    Im Mittelpunkt scheint überwiegend nicht mehr die Unterhaltung des Lesers durch interessante Storys zu stehen, sondern die Umsetzung von komplett anderen Plots, die entweder eine komplett andere Zielgruppe ansprechen als die der gleichen Publikation einige Jahre zuvor oder die der Zielgruppe nicht mehr zutrauen, sich mit dem Comic wirklich zu beschäftigen.
    Das Selbstverständnis des Micky-Comics als solchen scheint sich in eine unglückliche Richtung gewandelt zu haben:
    Es ist nicht mehr der anspruchsvolle, aber spannende, fesselnde und auch sammelnswerte Comic vergangener Tage, sondern ein Comic, der darauf angelegt scheint, nach einmaligem Lesen in die Ecke gestellt und vergessen zu werden, da er nur ein oberflächliches Vergnügen bietet.
    Die zuvor kritisierten Punkte sind besonders auf die dänischen Autoren Pat & Carol McGreal, Mark & Laura Shaw, Stefan Petrucha, Darko Macan, Michael T. Gilbert, Andreas Pihl, Rune Meikle, Sarah Kinney, Paul Halas und die Zeichner Xavi, Maximino, Joaquin, Miguel, Gonzalez zurückzuführen. Warum werden in den LTBs fast ausschließlich qualitativ minderwertige Comics von diesen Personen abgedruckt? Stattdessen gibt es doch noch viele bisher in Deutschland unveröffentlichte Micky-Comics der Spitzenzeichner Romano Scarpa, Massimo De Vita, Giorgio Cavazzano, Corrado Mastantuono, Sergio Asteriti, Silvio Camboni, Giulio Chierchini, Giovan Battista Carpi, Silvia Ziche, Giampiero Ubezio, Luciano Gatto, Lino Gorleo, Franco Valussi, Roberto Vian, Roberto Santillo, Giuseppe Zironi. Warum können nicht Geschichten dieser Zeichner veröffentlicht werden?
    Es ist nicht so, dass die aufgezählten Autoren und Zeichner aus dem Hause Egmont nicht in der Lage wären, auch gute Micky-Comics zu produzieren, dies beweisen die zahlreichen spannenden, unterhaltsamen und gut gezeichneten dänischen Micky-Comics, die bis zur Mitte der neunziger Jahre produziert wurden, seit ungefähr 5 – 6 Jahren scheinen diese Herren aber leider dazu angewiesen worden zu sein, nur noch Micky-Comics vom Typus, wie sie hier beschrieben wurden, zu entwerfen. Ein Beispiel könnten sich oben genannte Autoren, Zeichner und deren Redakteure an den Comic-Künstlern nehmen, die die Welt Entenhausens entscheidend geprägt, verändert und vertieft haben, so zum Beispiel Walt Disney selbst, außerdem Floyd Gottfredson, Carl Barks und viele andere. Sie versuch(t)en stets, den Lesern die bestmögliche Unterhaltung zu bieten und es ihnen mit komplexen, vielschichtigen Charakteren, einem glaubwürdigen Plot und gut recherchiertem Hintergrundwissen zu ermöglichen, in die Story einzutauchen. Ihre Geschichten, die von hintergründigem Witz und liebevollen Details sprüh(t)en, sind/waren trotz ihrer Komplexität gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein außerordentliches Lesevergnügen. Sollte man das alles jetzt endgültig aufgeben, nur um eine unsichere Kundschaft zu Lasten der treuen Leserschaft für nur kurze Zeit an die Comics zu binden?

    Wir sind verärgert über die seit einigen Jahren anhaltende Entwicklung im LTB von Micky Maus zu einer schwachsinnigen Witzfigur hin. Wir hoffen darauf und bitten mit diesem Brief darum, dass die zuständigen Redakteure sich dessen besinnen, und demzufolge wieder verstärkt normale Micky-Comics aus Italien für die Veröffentlichung im LTB aussuchen und an die verlagseigenen Autoren und Zeichner appellieren, die Mutation Mickys zum chaotischen Kleinkind zu beenden und stattdessen Micky wieder etwas vernünftiger und erwachsener darzustellen und außerdem auch die zahlreichen Nebenfiguren wieder etwas stärker in den Vordergrund dringen zu lassen. Sicherlich gibt es weltbewegendere Ereignisse als Micky Comics, über die man sich aufregen kann, der Abfall der Qualität der Comics in den LTBs der letzten Jahre, insbesondere der Micky-Comics, hat uns aber dermaßen verärgert und enttäuscht, dass wir es angemessen finden, dies mit diesem „offenen Brief“ zum Ausdruck zu bringen und damit vielleicht auch eine Veränderung erreichen können. Wenn Micky-Geschichten sich in Zukunft wieder auf einem akzeptablen Niveau befinden würden, würde es den vielen Fans auch wieder etwas mehr Spaß machen, das „Lustige Taschenbuch“ zu lesen. Ist dies nicht das eigentliche Ziel eines jeden Redakteurs von Comicheften?

    Mit freundlichem Gruß,
    [hoffentlich SEHR VIELE Unterzeichner ;-) ]

    ----------------------

    Ich mache sogleich den Anfang:

    Christian Peters, 21709 Himmelpforten
    Geändert von LTB-Online (27.06.2006 um 22:19 Uhr)

  2. #2
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    Dann unterschreib' ich auch mal in der Hoffnung, daß dem Kaschperlmicky irgendwann der Garaus gemacht wird.

    Coolwater, 10585 Berlin

    Äh... das müßte wohl reichen. Daß ich kein Phantom bin, sondern eine real existierende Person, bedarf keines weiteren Beweises.

    Zieht dem Micky die Badehosen aus!... Badehosen aus!...

  3. #3
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    Unterschrift

    Auch von mir ein klares Nein zu den , in den letzten Monaten / Jahren, veröffentlichen Micky Geschichten.

    Die Qualität hat leider sehr gelitten , Micky wird als Depp dargestellt, Geschichten sind mehr als sinnlos und naiv und bereiten meiner Wenigkeit kein Spaß mehr beim lesen.

    Meiner Tochter hingegen gefallen diese Story`s , allerdings ist sie auch erst 18 Monate alt.

    Bitte dran arbeiten. Danke

  4. #4
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    Hi, wir brauchen nun mal wirklich eure realen Namen für die Unterschriftenaktion.
    Wenn Coolwater allerdings auf immer der einzige ohne Real Identity in diesem Forum bleiben möchte, müssten wir das wohl akzeptieren... Aber schade wär's doch, oder ?

    Christian

  5. #5
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    Ahm ... Ich verstehe irgendwie das Problem nicht! Wer anonym bleiben möchte, schickt mrd eine Mail mit seinem richtigen Namen - und damit hat sich´s! Es wird ja keine Liste mit den richtigen Namen inkl. Nicknames geführt, die hier irgendwann veröffentlicht wird. Oder fürchtet irgend jemand die Rache der Egmont-Leute? Dass sie den Verrätern Riesenpinguine an den Hals hetzen?
    "Dumm geboren und nix dazu gelernt!" - Donald Duck

  6. #6
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    *überdieschulterguck*

    Puhh, noch scheint egmont mir keine Riesenpinguine in mein Zimmer gehetzt zu haben...

    @Coolwater und Otti 13:
    Bitte einfach euren richtigen Namen (Vor- und Nachname) und (Freiwillig!) PLZ + Wohnort entweder an mich mailen ( E-Mail-Adresse entfernt ) oder hier in diesen Thread reinschreiben oder bei www.ltb-online.de im Gästebuch eintragen. Nur - ohne weitere Namensangabe - die Unterschrift zuzusagen reicht leider nicht ganz aus...

    Richard
    Geändert von LTB-Online (27.06.2006 um 22:20 Uhr)

  7. #7
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    Obwohl ich ein Duckfan bin, will ich auch, dass Micky - Maus wieder ins LTB kommt

    Werner Weber , 8904 Ardning

  8. #8
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Ich erspare mir mal, die ganzen sechs DIN A4-Seiten durchzulesen, da ich ja sowieso weiß, worum es geht.
    Und auch, wenn der Erfolg dieser Aktion leider zu bezweifeln ist und ich Micky Maus bis in "Ein Fall für Micky" noch nie sonderlich mochte, mit ihm darf es so wirklich nicht weitergehen. Dieses Kindergartenverhalten ist eine Zumutung für den Leser, weshalb ich hiermit auch virtuell unterzeichne:

    Jano Rohleder, 64521 Groß-Gerau

    "Die Richtigkeit der von mir gemachten Angaben wird bestätigt von:" mir

  9. #9
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    Bitte um Entschuldigung.

    Otti 13 = Axel Otto / Berlin

    Sollten sich die Schreberlinge des Egmont Ehapa mit mir in Verbindung setzen wollen, hätte ich auch damit kein Problem.

  10. #10
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    erste rückmeldung

    hallo zusammen -

    ich denke es ist an der zeit, dass ich mich zu diesem thema äußere. bevor ich mich aber (in diesem stadium) schon punkt für punkt durch euren brief kämpfe und wir uns im anschluss dann eventuell in einzeldiskussionen verlieren, möchte ich euch folgendes mitteilen (respektive diesen vorschlag unterbreiten):

    nach absprache mit egmont creative (unserer comic-"schmiede") werden wir den brief zuerst in Englische übersetzen, damit ihn alle autoren und redakteure lesen können.

    im anschluss werden wir ihn weitreichend weitergeben und intensiv diskutieren.

    selbstverständlich wird es dann von unserer seite ein ausführliches feedback geben.

    ich bedanke mich an dieser stelle für euer interesse und engagement und bin sehr zuversichtlich, dass wir der "maus" die rolle geben können, die ihr am besten steht.

    und bitte denkt daran: alle mitarbeiter bei egmont / ehapa versuchen tag für tag bestmögliche arbeit abzuliefern. ein comic ist und bleibt in vielen fällen auch eine geschmackssache.

    beste grüße aus entenhausen.

    pet

    am rande: wir beschäftigen uns übrigens schon seit längerem intensiv mit der "maus". das so genannte "grounding project" hat eine hervorragende fortsetzungsstory entwickelt, die demnächst im micky maus-magazin zu lesen sein wird. ich bin auf eure reaktionen gespannt.

  11. #11
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    @pet
    Wow, hört sich doch schon mal sehr gut an! Es freut mich auf jeden Fall, daß die Kritik nicht auf taube Ohren trifft - das läßt mich hoffen, bald wieder bessere Maus-Comics lesen zu können.

    Du hast natürlich Recht, daß Comics Geschmackssache sind - allerdings ist mir zu den aktuellen Micky-Geschichten noch nichts Positives zu Ohren gekommen. Nicht hier im Forum und nicht in meinem Umfeld - und auch im offiziellen LTB "Forum", daß ja (dem Anschein nach) auch von jüngeren Lesern benutzt wird, habe ich noch nichts lesen können, daß unserer Meinung widerspräche.
    Ich weiß natürlich, daß das nicht repräsentativ ist, aber ich schließe daraus, daß es in unserem Falle eher wenig mit GHeschmackssache zu tun hat...

    Dennoch natürlich danke für das erste feedback!

  12. #12
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    Dann will ich auch mal:

    Adrian Gierden, 47228 Duisburg

  13. #13
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    Stephan Ortmann, 51381 Leverkusen

  14. #14
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    Original geschrieben von Christian P
    Hi, wir brauchen nun mal wirklich eure realen Namen für die Unterschriftenaktion.
    Wenn Coolwater allerdings auf immer der einzige ohne Real Identity in diesem Forum bleiben möchte, müssten wir das wohl akzeptieren... Aber schade wär's doch, oder ?

    Christian
    Hihihi, dieses ewige Anonymsein is ja sso ssön. *kindischsei*
    Könnt Ihr mich nicht einfach Mister X nennen? Die Masche funktioniert ja in Entenhausen ausgezeichnet, wie jeder Barks-Leser weiß.

    Na ja, schau mer mal....

    Rainer72: Nun, die Riesenpinguine fürcht' ich nicht, aber wer sich zu oft "Chucky die Mörderpuppe" reingezogen hat, der hält es schon für denkbar, daß sich nachts um drei ein Mördermicky mit kurzer roter Kaschperlhose ans Bett schleicht und mit dem Steakmesser auf den Schlafenden einsticht.

  15. #15
    Auch von mir ein Nein zum kleingeistigen Nager der aktuellen Comics und ein ja zum aufgeweckten Schnüffler von früher. Ich bin zwar schon seit einiger Zeit kein Leser der LTBs mehr, aber was ich kürzlich in einem geliehenen Heft gesehen habe, hat auch mich zutiefst schockiert.

    Ansgar Chmiel, 36043 Fulda

  16. #16
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    Hallo pet,

    wow, das klingt ja wirklich super!

    Finde ich toll, dass ihr unseren "offenen Brief" so ernst nehmt, euch mit ihm intensiv beschäftigt und ihr ihn sogar für die dänischen Autoren und Redakteure ins Englische übersetzten wollt!

    Wenn wir dann in 2-3 Wochen fertig Unterschriften gesammelt haben (wir haben jetzt übrigens nach noch nicht einmal 3 Tagen bereits über 20 Unterschriften zusammen) und den endgültigen Brief mit allen Unterschriften veröffentlichen, freue ich mich schon jetzt auf das anschließende "ausführliche feedback" !

    Bis dahin kommen hoffentlich noch viele weitere Unterschriften zusammen,
    Richard

  17. #17
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    Ich schreib auch mal unter:
    Arne Voigtmann, 32657 Lemgo (oder wahlweise 38100 Braunschweig)

  18. #18
    Mitglied Avatar von jello
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    Malte-Jörg Schörbel, 02699 Königswartha

    Micky mochte ich zwar noch nie sehr, aber zur zeit hasse ich ihn/seine rolle regelrecht.

  19. #19
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    Kann ich mich den anderen Kleinkind-Micky-Nörglern nur anschließen!

    Meinen Namen kennen ja die meisten - wozu also anonym bleiben?
    Simon Hirscher, 14532 Kleinmachnow


    Simon, der keine Angst vor den Riesenpinguinen hat.

  20. #20
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    Freunde und Mitstreiter für eine gerechte Welt: Falls es niemand von euch macht, werde ich heute oder morgen unser Anliegen im Donaldisten-Forum bekannt geben.
    "Dumm geboren und nix dazu gelernt!" - Donald Duck

  21. #21
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    Ob Spielverderber oder nicht - die Off-Topic-Beiträge sind nun allesamt in den "Aus die Maus"-Thread gewandert.

    Christian

  22. #22
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    Original geschrieben von Rainer72

    Freunde und Mitstreiter für eine gerechte Welt: Falls es niemand von euch macht, werde ich heute oder morgen unser Anliegen im Donaldisten-Forum bekannt geben.
    Aber bitte nicht im Mummelgreis-Thread.

  23. #23
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    Die Aktion läuft noch bis zum 16. und mit bald 50 Unterzeichnern sind unsere kühnsten Erwartungen eigentlich schon übertroffen. Dennoch heißt es weiter Unterschriften abgeben.

    <und hoch damit>

    Christian

  24. #24
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    Ich hoffe, Ungewitter tut sich jetzt nichts an...

  25. #25
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    Wir Österreicher sind ja eigentlich fürs dauernde Nörgeln und unzufrieden sein bekannt. Aber ich muss jetzt doch mal ganz ehrlich sagen, dass ich wahnsinnig stolz auf uns bin!
    "Dumm geboren und nix dazu gelernt!" - Donald Duck

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