Umfrageergebnis anzeigen: Wie findest du LTB 10 "Mit Onkel Dagobert auf Weltreise" ?

Teilnehmer
18. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Exzellent !

    5 27,78%
  • Gut

    8 44,44%
  • Mittelmäßig

    2 11,11%
  • Mies

    2 11,11%
  • Habe ich leider nicht gelesen

    1 5,56%
Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Mitglied
    Registriert seit
    07.2000
    Ort
    D-21709 Himmelpforten
    Beiträge
    51

    LTB 10 - Mit Onkel Dagobert auf Weltreise

    Ungewitter hat wieder einmal in seinem Bücherregal gekramt und ein besonders altes LTB herausgekramt. Diesen Monat handelt es sich um LTB 10, dass nun diskutiert werden darf.

    Ich werde mich morgen mal daran machen, dass LTB genauestens zu lesen, damit ich dann auch meinen Senf dazu abgeben kann.

    Christian

  2. #2
    Dies sind die Geschichten, wer sich vielleicht erinnern mag

    - Donald als Spezialist für Vorgeschichte
    - Onkel Dagobert und die Rache des Pharao
    - Onkel Dagoberts unsichtbares Gold
    - Donald in Aladins Grotte
    - Donald und die beiden Pistolen
    - Onkel Dagobert und der Schatz des Käpt'n Kidd

    Meine Lieblingsgeschichten in diesem Band sind: Spezialist für Vorgeschichte (hat nix mit der Rahmenhandlung zu tun ), die Rache des Pharao und das unsichtbare Gold. Die anderen habe ich scheinbar nicht gemocht, denn ich überblättere sie immer.

    Für mich also ein durchschnittliches Taschenbuch, das ich eher nicht gezielt aus der Sammlung herausgreife, um es zu lesen, aber gerne mal wieder die ersten drei Geschichten wälze, wenn es mir mal wieder in die Hände fällt.

  3. #3
    Ich hab kaum noch LTBs im Schrank, daher eine dumme Frage: "Donald und die beiden Pistolen", ist das die Geschichte, in der ungefähr folgende Strophe vorkommt:

    Bürgerlein zittre nicht,
    noch vor dem Morgenlicht
    hat Donald schon, der große Held,
    die Ordnung wiederhergestellt.


    Falls ja, dann hat mich das damals schwer beeindruckt.

  4. #4
    Bingo, exakt so lautet der Vers!

  5. #5
    Mitglied
    Registriert seit
    03.2002
    Ort
    Duisburg-Rheinhausen
    Beiträge
    75
    Nr. 10 war, wenn ich mich nicht irre, mein drittes LTB. Es hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen. Nur die letzte Geschichte "Onkel Dagobert und der Schatz des Käpt'n Kidd" ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Am besten sind meiner Meinung nach "Onkel Dagobert und die Rache des Pharao", sowie "Onkel Dagoberts unsichtbares Gold". LTB 10 gehört insgesamt gesehen zwar nicht zu den vielleicht 20 besten LTBs, ich würde es jedoch als sehr "solides" Heft bezeichnen, das die heutigen LTBs um Längen schlägt. Von den älteren Heften ist es übrigens eines der wenigen, die ich als Erstausgabe besitze.

  6. #6
    Mitglied
    Registriert seit
    04.2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    529
    Eines meiner ersten LTB´s.
    Daher ist meine wertung wahrscheinlich etwas romantisch verklärt.

  7. #7
    Direktor
    Registriert seit
    08.2000
    Ort
    St. Wendel / Saarland
    Beiträge
    3.793
    Dieser Band taugt trefflich dazu, über die Zeichenkünste eines gewissen Italieners zu diskutieren, den ich schon anderswo als schlechtesten Zeichner der Ducks tituliert habe. Da kann er gezeugt haben wen er will.
    Dennoch betrachte ich die Zeichnungen heute mit einer gewissen Verzückung.

  8. #8
    Mitglied
    Registriert seit
    04.2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    529
    @ Ralf,
    Du meinst sicher die Geschichte mit dem Schatz von Kapt´n Kidd.

    Furchtbarer Stil. Ich habe mir damals schon gedacht das der Zeichner total besoffen gewesen sein muss als er das zu Papier brachte.
    Aber aus heutiger Sicht finde ich diesen Stil irgendwie naja .....
    NEIN. Immer noch mies.

  9. #9
    Junior Mitglied
    Registriert seit
    04.2004
    Beiträge
    5
    Ein großartiges Cover. Mit Pyramiden und dem blauen Hintergrund und einem Dagobert der mittels Zeigefingers in die große weite Welt weist. Ich kann mich aber von hier aus nur des Covers entsinne. Ich finde es sehr special !

  10. #10
    Junior Mitglied
    Registriert seit
    04.2004
    Beiträge
    5
    Zitat Zitat von Ungewitter
    Dieser Band taugt trefflich dazu, über die Zeichenkünste eines gewissen Italieners zu diskutieren, den ich schon anderswo als schlechtesten Zeichner der Ducks tituliert habe. Da kann er gezeugt haben wen er will.
    Dennoch betrachte ich die Zeichnungen heute mit einer gewissen Verzückung.
    Mir ist in den alten LTB´s als Kind immer aufgefallen, daß in manchen Bildsequenzen der Zeichner gewechselt hat. Das wollte immer keiner von den Erwachsenen wahrnehmen. Aber in einigen Fällen, hat sich dann ein rasanter Zeichenstil in einer Story, in einen lahmen aus der Vorgeschichte verwandelt. Bitte mehr zu dem Thema. Mir ist das wie gesagt, mit sechs Jahren aufgefallen

  11. #11
    Mitglied
    Registriert seit
    02.2004
    Beiträge
    2.172
    Zitat Zitat von Emptee
    Mir ist in den alten LTB´s als Kind immer aufgefallen, daß in manchen Bildsequenzen der Zeichner gewechselt hat. Das wollte immer keiner von den Erwachsenen wahrnehmen. Aber in einigen Fällen, hat sich dann ein rasanter Zeichenstil in einer Story, in einen lahmen aus der Vorgeschichte verwandelt. Bitte mehr zu dem Thema. Mir ist das wie gesagt, mit sechs Jahren aufgefallen
    Das war in der "guten alten Zeit", als in den LTB's lauter ursprüngliche Fortsetzungsgeschichten abgedruckt wurden! Als diese Geschichten später in einem Stück nachgedruckt wurden [auch in Italien selbst, nicht nur in Deutschland], hat man sich damals noch die Mühe gemacht, die Überleitungstexte an den Trennstellen durch neue Bilder zu ersetzen, was meist von Perego erledigt wurde. In vielen Fällen ist diese Praxis aber gründlich schiefgegangen, etwa beim legendären "Mister Moster" (LT 36), wo in den Einschubbildern plötzlich der Schnurrbart von Herrn Smith flötengegangen ist.
    Lediglich in LT 9, S. 233 ist eine witzige Einschiebung geglückt: der durch das nächtliche Entenhausen rasende Polizeiwagen ist nämlich auch eine Perego-Ergänzung.

    In späteren Jahren hat man dann aber auf solche Ergänzungsbilder verzichtet und die Geschichte mit Überleitungstexten abgedruckt [Beispiel: "Die Abhöraffäre" in LT 102]. Beim Abdruck in den "dünnen" Taschenbüchern wurde das Problem dadurch gelöst, daß man die beiden Fortsetzungsteile physisch getrennt hat [Beispiel: "Die Bürgermeisterwahl" in DDT 114]. Zwischen die beiden Teile wurden dann andere Geschichten plaziert.

    Mittlerweile sind aber die Fortsetzungsgeschichten [sowohl in Italien als auch im Egmont-Bereich] immer mehr aus der Mode gekommen. Waren sie in den 60er Jahren quasi das "Filetstück" der Hefte, so werden die heutigen Leser stattdessen durch Gimmicks bei der Stange gehalten. Fortsetzungsgeschichten, die über mehr als zwei Hefte laufen, sind heutzutage praktisch schon ausgestorben. Da ist es aus heutiger Sicht schon eine Rarität, wenn - wie in den Jahrgängen 1961 und 1962 - eine Story gar über fünf Hefte lief, was in der deutschen MICKY MAUS immerhin dreimal vorgekommen ist.

  12. #12
    Ja, traurig aber wahr, so etwas wie zum Beispiel den Tierkreisstein wird es wohl niemals mehr geben, heute müssen Stories kurz sein. Kurz. Kurz. Kurz.
    Die Drachenritter waren dabei wohl nur eine (traurige) Ausnahme von der Regel. Aber bei der Qualität und dem daraus folgenden Feedback wird selbst das nur eine Ausnahme bleiben. (Das kann man den Kritikern auch keinesfallls übel nehmen, bei einer derartig gestreckten Storie.) Nichts gegen kurze Geschichten, aber ich vermisse schon irgendwie die Zeiten, in der eine Geschichte über ein halbes Taschenbuch ausfüllen konnte. Wenn man bei Egmont sagt, man wolle sich Gottfredson zum Vorbild nehmen, warum dann nicht auch mal in Bezug auf die Storielänge...?
    Geändert von Flintheart Glomgold (10.04.2004 um 00:33 Uhr)

  13. #13
    Mitglied Avatar von langhaar!
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Köln
    Beiträge
    1.804
    In vielen Fällen ist diese Praxis aber gründlich schiefgegangen, etwa beim legendären "Mister Moster" (LT 36),
    Ich hab' mich jetzt 25 Jahre lang gefragt, warum in dieser Geschichte so eine inhaltlich
    völlig sinnlose Einfügung war!
    Jetzt muss ich nicht dumm sterben!
    Danke!

  14. #14
    Für gewöhnlich lese ich nur die beiden Carpi-Geschichten.

    de Vitas Zeichenstil ist wirklich gruselig, aber wenn man sich darauf einläßt, begegnet man einem Mann, der Geschichten gut erzählen konnte.

    Band 10 gehört nicht zu den besten 20 LTbs, aber es ist jedem heutigen deutlich überlegen.

  15. #15
    Mitglied Avatar von TigerRider
    Registriert seit
    06.2001
    Ort
    nördlich von Trier
    Beiträge
    2.766
    Blog-Einträge
    4
    Ich muss das erst nochmal lesen (ist ca. paarn20 Jahre her), dann red ich mit.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •