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  1. #76
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    Karl May wusste übrigens auch die Südsee für die Jugend aufzubereiten. Sogar sehr spannend. Und auch das wäre ein toller Anknüpfungspunkt für Südseeabenteuer. Natürlich darf man auch Friedrich Gerstäcker nicht vergessen, dessen Südsee-Abenteuer noch heute begeistern, wenn man sich die Mühe macht, sie zu lesen, und man findet dort eine Menge Ideen, die sich perfekt fürs Mosaik umwandeln lassen würden, als Inspiration.

  2. #77
    Mitglied Avatar von gbg
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    #SilverBlade
    Gerade in einer Zeit besonders seit 1999, wo auch wieder Kriege in Europa möglich sind, vermisse ich die Jugend!
    Lieber vertrödeln sie ihre wichtige "Lernzeit" um irgendwelchen Kohlenstoffverbindungen nachzujagen und die Generation, die ihren Wohlstand generiert hat "Umweltsäue" zu nennen. Kriege sind die größten Umweltverschmutzer und Ressourcen - Vergeuder auf diesem Globus!
    Wo sind die Aktionen gegen Atomraketen Anfangs der 80er? Wo der Aufschrei gegen Kriege "around the world"??
    Wo ist die vorwärtsgerichtete Aufarbeitung der Geschichte?

    Untergegangen in der politischen Korrektheit unserer Zeit, ja keinem "Wehtun", direkte Ansage- Fehlanzeige!
    Sich mit Dingen zu beschäftigen, die unverfänglich sind, keinen Mumm mehr!
    Angepasst bis zur Gleichförmigkeit.
    "Schöne neue Welt"


    Ergänzung zum Text von Dir:
    Ja Gerstäcker war auch der Drägerische Ideengeber. Da gehe ich absolut mit. Warum nutzt man das Nicht?
    Geändert von gbg (06.07.2020 um 13:35 Uhr)

  3. #78
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Ich sag's mal so: Es wird einem sicherlich leichter fallen, Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur zu finden, die in einem eher gefährlichem Umfeld spielen, als welche, in denen in einer friedlichen Welt Reiseerinnerungen geteilt und Wissensvermittlung über fremde Flora und Fauna feilgeboten wird. Man kann vor dem Hintergrund einer (latenten) Gefahr nun mal viel besser Spannendes erzählen. Aber dem geht man ja offensichtlich absichtlich aus dem Wege. Dräger indes wusste, wie's geht.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  4. #79
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    Lieber vertrödeln sie ihre wichtige "Lernzeit" um irgendwelchen Kohlenstoffverbindungen nachzujagen und die Generation, die ihren Wohlstand generiert hat "Umweltsäue" zu nennen. Kriege sind die größten Umweltverschmutzer und Ressourcen - Vergeuder auf diesem Globus!
    Du hast dich noch nicht mit dem Klimakatastrophe beschäftigt.
    Ausreißer gibt es bei jeder Bewegung, aber ich bin froh, dass die Jugend in diesem Sinne aufgewacht ist und endlich Druck macht. Viel zu spät für diese drohende Gefahr.
    Eigentlich wäre es auch ein Thema für das Mosaik.
    Bei der Südseegeschichte könnte man erwähnen, wie sehr dieser Wandel die Südsee über und unter Wasser bedroht, sprich Meeresspiegelanstieg und Versauerung der Meere.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  5. #80
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Bloß keine Greta Broschüre draus machen! Vor über 100 Jahren war das überhaupt kein Thema. Was heute Aktuell ist muss man nicht in eine damals spielende Geschichte reinfrachten.

  6. #81
    Mitglied Avatar von gbg
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    #Pat Reise: Das wird dir so erzählt. Es würde mich beunruhigen, wenn sich das Klima nicht ändern würde!
    Meeresspiegel sind immer mal angestiegen und wieder gefallen. Das sieht man über und unter Wasser.

    Im Atlantik z.B um Madeira hat sich in den letzten 30 Jahren die Wassertemperatur um ca. 1-2 Grad erhöht. (Langjährige Aufzeichnungen eines Tauchbasenleiters). Das Meer ist dort ca. 5000m tief. Es wird vermutet, dass das Zusammenspiel des Golfstroms mit der Vermischung der Tiefenwasser zu dieser Erhöhung der Temperatur. führt. Dadurch siedeln sich natürlich auch andere südlichere Arten vom Meereslebewesen an und könnten die heimischen Arten nach Norden drängen. Das hat sich aber nicht eingestellt.

    Schlimmer finde ich als Taucher die Vermüllung der Meere, besonders des Plastikmülls, den man später nicht mehr sieht. Den die Fische und alle weiteren Nahrungsketten weitergeben, bis er wieder auf unseren Tellern liegt.
    Und die vielen ungeklärten Abwässer, die in die Meere fließen. Also unser täglicher Müll, Abwasser und alles weitere.
    Die Ostsee ist als Binnenmeer davon sehr betroffen. Aber auch die Nordsee vor Cuxhafen ist durch die Abwässer der Elbe nicht gerade das Gelbe vom Ei.

    Ich habe seit ca. 25 Jahren an einem Deich in der Nähe von Emden, immer wieder mal auf ca. 100m die Plastik und Müllsachen gezählt...
    Ich habe aufgehört damit, weil man einfach nur noch kot...en möchte. Einsammeln konnte man anfangs die wenigen Teile, geht heute ohne LKW nicht mehr!
    Solche Sachen liegen auf der Hand. Die wenigen Initiativen könnten das Klimahype-Geld auch gebrauchen, nur die sind nicht so massenwirksam und das Sterben in den Meeren sehen wir nicht.

    Inwieweit das eine Klimakatastrophe ist, kann ich nicht beurteilen. da sich das Klima immer ändert, müssen wir uns halt anpassen. Das haben ja alle Lebewesen vor uns auch getan, oder sind, siehe Saurier, ausgestorben.

    Ich denke aber das bekommt die Menschheit in den Griff. Nur mit diesem "Angstmachen" und diesen medialen Bildern wird es nicht funktionieren. Jeder müsste sich ein Stück zurücknehmen, weniger konsumieren, Ressourcenschonend und nachhaltig produzieren.
    Ich weiß nicht ob der "Punkt of no return" nicht schon überschritten ist.

    Vielleicht ist ja diese "Corona-Krise" ein Aufweckpunkt. ich glaube es aber nicht!
    Jedenfalls einer hochgerüsteten Volkswirtschaft die Energiebasis zu nehmen, grenzt schon an ein Schmierentheater.
    ich weiß noch was Stromausfälle sind und im Ausland kann man es ab und an auch immer wieder erleben. Ob das so erstrebenswert ist?

    Die doch so "aufgewachte Jugend" könnte doch keine sechs Stunden ohne Handy und Medien (dazu benötigt man viel Energie) auskommen. Sie schaffen es meist nicht mal 1,5 Std. ohne auf ihr Handy zu schauen.
    Letzte Sache: Ich wohne in der Nähe der Telekom-Cloud. Diese 150.000 Peta-Byte benötigen 10 MW an elektrischer Leistung....
    Die paar Wind-Spargel und die Photovoltaik in der Umgebung könnten das nicht annähernd leisten. Aber der Glaube stirbt zuletzt!

  7. #82
    Mitglied Avatar von gbg
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    Da wir uns weit vom Thema entfernt haben, bitte ich um Nachsicht. Manche Themen entwicklen sich halt so. Also wo ist der DON??

  8. #83
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    Es passt ja zum Thema Südsee.
    Nein, man kann die Fakten nachvollziehen, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, es ist nicht nur erzählen, es ist nachvollziehen.
    Nein, so schnell hat sich das Klima noch nie verändert. Und vor allen Dingen ist diese Veränderung für den Menschen nicht ungefährlich. Der Mensch kann sich nur bedingt daran anpassen. Bei 1, 5 oder 2 Grad geht es noch, bei mehr Grad nicht mehr.

    Plastik ist auch ein Problem, Artensterben auch.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  9. #84
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Unser Klima ändert sich seit 100 Jahren pöapö. Wir hatten schon etliche kleine Eiszeiten, das kam auch recht schnell. Das Mittelalter läßt grüßen, oder Mesopotamien die hatten diese Sorgen alle Neeselang. Sehr warme Jahreszeiten kamen danach und brachten alles wieder ins Lot, bis es zu Warm wurde und dann drehte sich das wieder alles. Es ist ein Zyklus der Erde. Das muss man nicht im Mosaik Thematisieren nur weil Greta und Konsorten es vorbeten, wir sollten es lassen wo es ist. Ach ja der Don... der hängt hinter mir an der Wand.
    Geändert von Diplomat (06.07.2020 um 17:54 Uhr)

  10. #85
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Jetzt hat sich aus der Bezeichnung ,,kindliche Begleiter'' und dem Widerspruch mit Verweis auf das Cover von Heft 1/1976 eine Diskussion über Militarismus, Krieg und Frieden, die Klimakatastrophe und die Vermüllung der Welt entwickelt. Phh...wer braucht da noch den Don...vielleicht einfach nochmal das aktuelle Mosaik lesen und entspannen

  11. #86
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    Was hätte sich wohl bei einem Verweis auf das Cover von 6/80 entwickelt?

  12. #87
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    Für die alten Herren wäre es mal ganz notwendig, wenn sie auch mal informiert werden, welche Gefahr die Klimakrise ist. In den Artikel über die Südsee kann man es ruhig anbringen, denn es hat etwas damit zu tun. Nur nicht kneifen! Vielleicht freut es die jüngeren Fans.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  13. #88
    Mitglied Avatar von komnenos
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    @Anaxagoras: Grober Verstoß gegen die Arbeitsplatzrichtlinien für Laborarbeitsplätze: Arbeiten ohne Kittel, Laborbrille, Handschuhe und Abzug. Giftmüllentsorgung. Vermüllung der Welt. Klimakatastrophe.

  14. #89
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    Und das bei der Herstellung des Antiserums!
    Oder hat er das Virus selbst hergestellt und es ist dann entwicht???

  15. #90
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Es hat die Katze infiziert. Nicht angemeldeter Tierversuch. Verseuchung der Tierwelt. Klimakatastrophe.

  16. #91
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    Zitat Zitat von Pats Reiseabenteuer Beitrag anzeigen
    Für die alten Herren wäre es mal ganz notwendig, wenn sie auch mal informiert werden, welche Gefahr die Klimakrise ist. In den Artikel über die Südsee kann man es ruhig anbringen, denn es hat etwas damit zu tun. Nur nicht kneifen! Vielleicht freut es die jüngeren Fans.
    Als wir alten Herren noch Jünglinge waren, gab es schon die Möglichkeit, sich von einem alten weißen Mann informieren zu lassen:


  17. #92
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    Wenn wir nun schon mal beim Klima sind und da alles irgendwie spannend ins Mosaik bringen wollen, unter der Prämisse, dass es spannend sein soll:

    Im Jahr 1815 brach der Tambora auf der Insel Sumbawa (Indonesien) aus. Im darauffolgenden Jahr 1816, dem „Jahr ohne Sommer“, wurden in Nordeuropa und im Osten Nordamerikas Schnee und Frost im Juni und Juli beobachtet.

    Es gab Hungersnöte, klimatische Veränderungen, Hungertaler und sicher eine Menge spannender Dinge, die man über das damalige und heutige Klima im Mittelteil erzählen könnte.

    Für die Handlung könnte man einige der damaligen Forscher und Entwickler aufsuchen, da hätte man gleich noch Bildung mit drin und auch eine interessante und spannende Handlung:

    Der Chemiker Justus von Liebig wurde durch die Erinnerung an die Hungersnöte zu seinen Untersuchungen über die Bedingungen des Pflanzenwachstums angeregt. Als Ergebnis seiner Forschungen wurde die Mineraldüngung eingeführt, welche zu einer erheblichen Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge führte.

    Schon früh experimentierte er mit den Materialien, die er in der Werkstatt seines Vaters vorfand, und entwickelte dadurch eine starke Neigung zur Chemie. Auch die chemischen Experimente, die von Schaustellern auf Jahrmärkten vorgeführt wurden, weckten sein Interesse, insbesondere die Herstellung von Knallerbsen, bei der er das Knallquecksilber erstmals kennen lernte.

    Da könnte man sozusagen den Justus als einen temporären Hauptbegleiter der Abrafaxe Erfahrungen sammeln lassen und im zweiten Teil der Serie ein kleiner Zeitsprung zu einem etwas älteren Justus und seinen Forschungen. Schausteller und Jahrmärkte im in den ersten Heften des Mosaiks, man zieht mit so einer Truppe durch die Dörfer und Städte, lernt die schlimmen Auswüchse der Hungersnöte kennen, es gibt Raum für Räubergeschichten, Leute die sich bereichern, Califax stellt fest, dass man die Suppe die man verteilt gestreckt hat und ähnliche Möglichkeiten.

    Hier wäre man tatsächlich auf ursprünglichem Mosaik-Terrain und könnte die Kernkompetenzen des Mosaik wieder erneuern.

    Außerdem von Interesse:

    Die Entwicklung der Draisine, des Ur-Fahrrades, ging vermutlich auf das Pferdesterben infolge der Futtermittelknappheit 1816/17 nach der Tambora-Eruption zurück.

    Da es auch eine Menge Auswanderer nach Amerika gab und es zu einer Besiedelung der Frontierstaaten kam, eben weil man neues Agrarland finden wollte, würde sich sogar eine weltumspannende Geschichte anbieten.

    Auch hier könnte man sehr schöne Verknüpfungen setzen. Also eine klimaaktuelle Serie, aus historischen Zeiten gespeist, ein spannender Zeitsprung ins Jahr 1816. Da müsste sich doch was daraus machen lassen. Und selbst dem Don könnte man eine raffiniert durchtriebene Rolle auf den Leib schneidern.

    Damit es weltumspannend ist, und Karl May durchaus Vorbild sein darf, wäre ein geheimnisvolles Schloß, ein vertauschtes oder entführtes Kind, welches Erbe eines riesigen Vermögens sein könnte, sicher Motivation genug für den Don sich des Geldes zu bemächtigen, auf eine sehr durchtriebene Art und Weise, indem er die mittlerweile heiratsfähige Erbin für sich gewinnen will. Die Abrafaxe setzen alles daran, dass zu verhindern. Damit die Verbindung zu den Jahrmärkten gegeben ist, gibt es da Hinweise auf den Verbleib, Geschichten die man sich zuraunt, man könnte Räuberspelunken aufsuchen, zwielichtige Gestalten en masse in die Geschichte einbringen und auch mal (sozusagen als Tagesausflug oder Heftausflug) in Regionen halt machen, wo die Abrafaxe bislang noch nicht waren, alles auf der Suche nach Hinweisen auf die Erbin des Vermögens. Hier könnte es dann einen anderen Hauptbegleiter geben, aber der wird sich sicher finden lassen, einer muss ja am Ende die Erbin auch heiraten, der Don muss ja am Ende krachend scheitern.

    Tja da ließe sich einiges gestalten und man hätte auch den Klimawandel sehr leicht mit im Heft.
    Geändert von SilverBlade (07.07.2020 um 13:00 Uhr)

  18. #93
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Wenn wir nun schon mal beim Klima sind und da alles irgendwie spannend ins Mosaik bringen wollen, unter der Prämisse, dass es spannend sein soll:

    ...


    Tja da ließe sich einiges gestalten und man hätte auch den Klimawandel sehr leicht mit im Heft.
    Ja...

    ..., wenn "wir" beim Thema Klima wären - sind wir aber nicht. Wie das Thema heißt, müsste eigentlich jeder lesen können. Hab da aber zunehmend meine Zweifel.

    Besonders toll finde ich zudem, dass "wir" das "spannend ins Mosaik bringen wollen, unter der Prämisse, dass es spannend sein soll". Ich weiß nicht, wer hier "wir" ist. Ich für meinen Teil entwickle in dieser Hinsicht keinerlei Ehrgeiz. Auch andere Themen betreffend nicht - nur um das klarzustellen. Dass man etwas (egal was) "spannend" ins Mosaik bringen will, unter der Prämisse, dass das dann spannend ist, ist zudem eine herrliche Stilblüte.

    Zu deinem letzten Satz: neben dem Klimawandel gehören aber auch noch einige andere wichtige Themen ins Heft - ich mag sie gar nicht alle aufzählen. Jedenfalls bestimmen sie sowieso den medialen Alltag (also: meinen eher nicht, aber den vieler Menschen eben doch). Allerdings muss das Heft, wenn man dann keines dieser höchst wichtigen Themen vergessen will, dann ein Buch werden.

    UNVEU

  19. #94
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Existenzielle Bedrohungsszenarien verschiedenster Art (Klimakatastrophe, Pandemie, internationaler Terrorismus usw.) werden in den Medien schon genügend ausgebreitet, ich denke persönlich nicht, dass es das auch noch im Mosaik braucht.

    Aber um zum Thema zurück zu kommen. Wenn der Don wieder auftauchen würde, wie alt wäre er denn dann? Seit Januar 1981 sind fast 40 Jahre vergangen. Der Don ist ein normaler Mensch und kein alterungsbeständiger Kobold. Das sah man ihm in der Eldoradoserie nicht an und auch nicht bei seinem Kurzauftriit in Heft 349 (Januar 2005).
    Lothar Dräger hat in seinen später veröffentlichen Runkelbüchern den Haupthelden schon altern und schließlich sogar sterben lassen.
    Auch das ist eine Frage der Grundkonzeption. Anhand der Australienserie (selbst nicht gelesen) konnte man das Fortschreiten der Zeit ja wohl schon beobachten.
    International wird das im Comicbereich sehr unterschiedlich gehandhabt. Tim (Tim und Struppi) altert nicht, Blake & Mortimer dagegen schon, oder auch Blueberry.
    Ich wäre also auch für einen alten Don, sollte er mal wieder auftauchen. Die Illustration des natürlichen Alterungsprozesses reicht dann als ,,Bedrohungsszenario'' für Kinder völlig aus. Vielleicht jagt der Don ja dann auch nach dem Kelch, der ihm ewige Jugend beschert (Indiana Jones) und zerfällt schließlich zu Staub, weil er aus dem falschen trinkt.

    Was meint Ihr, alter Don oder alterungsbeständig und wenn Letzteres, mit welcher Begründung?

  20. #95
    Mitglied Avatar von gbg
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    Ja soll älter sein
    Die Guten altern die Bösen nicht, das würde das göttliche Prinzip untergraben!

  21. #96
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Was das Älterwerden betrifft, finde ich die Entenhausen-Variante relativ stimmig, dass die immerwiederkehrenden Stammfiguren in der (virtuellen) Comicgegenwart zwar nicht altern, es aber immer mal Geschichten oder Ausflüge gibt in ihre Jugend, oder aber Blicke in die Zukunft wo sie dann tatsächlich älter sind. Man kann dadurch die (oft sehr bewegenden) Themen des Erwachsenwerdens, der eigenen Vergangenheit, der Charakterentwicklung und des Älterwerdens illustrieren, ohne aber die Comicgegenwart selbst vom Zeitpfeil abhängig zu machen.

    Ein Blick in den Werdegang des Don als junger Sprössling, fände ich jedenfalls höchst interessant
    Geändert von Max schwalbe (08.07.2020 um 09:01 Uhr)

  22. #97
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    Wenn ich das von den Schulen her sehe, denke ich nicht, dass man die Klimaerwärmung auch noch in die normale Comichandlung einbauen braucht.
    Artenschutz oder sowas kann ja vorkommen. Z.B. so nen Sammler von ausgestopften Viechern. Ich erinnere mich an unseren letzten Urlaub in Saalfeld, wo ein Teil des Stadtmuseums auch einen Sammler von exotischen Tieren (um 1900 oder so) behandelte. Der Typ, der das ja offensichtlich primär aus Geltungssucht gemacht hat und mit Vorführungen Geld einnahm, wurde in einem Urwald auch von Ureinwohnern verfolgt, weil sie es nicht einsahen, dass der Sammler ihre Vögel aus Jux tötete.
    Sowas wäre auf jeden Fall ein sowohl spannendes als auch ein bisschen kritischeres Setting.

    Wäre natürlich auch die Frage wie das Vor und Zurück durch Zeitsprünge sich auf das Altern von Menschen wie den Don auswirkt.

  23. #98
    Mitglied Avatar von komnenos
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    @Max schwalbe: ,,Ein Blick in den Werdegang des Don als junger Sprössling, fände ich jedenfalls höchst interessant''
    Genau das ging mir auch schon durch den Kopf. Es gab ja diesen wirklich tollen ,,Joker''-Film in 2019, in dem gezeigt wird, wie er zum psychpathischen Verbrecher wird. So etwas ist schon anspruchsvoller als die typische s/w Malerei im Comic.

  24. #99
    Mitglied Avatar von Nante
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    Ein junger Don würde mich auch reizen. Schon um zu sehen, wie sich so ein Bösewicht heraus bildet. (Man muß es ja nicht wie bei A. Skywalker endlos auswalzen. )
    Aber das ginge ja nur, wenn wir (bzw. die Abrafaxe) uns schon wieder mal ins so beliebte 16. Jh begeben.
    Ein gealterter Don kann dagegen durch die Zeitsprünge überall auftauchen; - wobei mir der "alte" dann doch lieber wäre als der gealterte.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  25. #100
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    Das würde aber bedeuten, dass sein Leben sozusagen in Rückblenden erzählt werden müsste, da die Abrafaxe ihn ja das erste Mal getroffen haben, als er schon Don Alfonso in seiner Gewalt hatte. Das heißt alle historischen Ereignisse vor etwa 1578 könnte man da mit einbauen. Was sicher eine Menge an Möglichkeiten bietet.

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