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Thema: Zaroff

  1. #1
    Mitglied Avatar von Zardoz
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    Zaroff

    Ich mache es vorerst kurz: Super Artwork, coole, spannende, originelle Story, Kanditat für die Top 5 des Jahres! Klare Leseempfehlung! Bester Comic seit langem.

    Mehr nach dem Unwetter und den schweren Gewittern.

  2. #2
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Ohne ihn schon selbst aktuell gelesen zu haben bin ich von diesem Urteil schon vorher ausgegangen.
    Aber trotzdem schön das es bestätigt wird
    Der Splittercomic auf den ich jetzt am längsten gewartet habe
    Tolle Kurzgeschichte.Tolle Verfilmung und nun ist der erweiterte Comic endlich da , Hurra
    Geändert von Huckybear (14.07.2020 um 11:35 Uhr)
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  3. #3
    Mitglied Avatar von Kohlenwolle
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    Habe ihn gestern gelesen und kann mich @Zardoz voll und ganz anschließen. Hat mir sehr gut gefallen und die Zeichnungen von
    Francois Miville-Deschenes sind einfach umwerfend. Kennt man ja schon von Recoquista.
    Schöne Grüsse aus dem Kohlenpott


  4. #4
    Mitglied Avatar von yoorro
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    Nach RM 19 habe ich den Zaroff gelesen. Was für ein Augenschmaus. Ich bin da echt noch hin und weg. Ich kenne die Vorlage nicht und auch der Film ist mir nie begegnet. Ich denke aber das die Story grandios weiter erzählt wurde. Man könnte sogar noch weiter machen. Das finde ich besonders Interessant. Auf jeden Fall ein Meilenstein in 2020. Sollte jeder Sammler in sein Regal stellen.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Zardoz
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    1932. Ein russischer Adliger mit einem sehr speziellen Hobby auf einer einsamen Insel vor Südamerika. Eine irische Gang, in der James Cagney Ehrenmitglied gewesen wäre, und deren Mitglieder sich "Last Man Standing" sicher mehr als einmal im Kino angesehen hätten. Originelle Story, basierend - so das Nachwort - auf der 1924 erschienenen Kurzgeschichte "The Most Dangerous Game" und dem gleichnamigen 1932 in den Kulissen von „King Kong" gedrehten Film, nunmehr fortgesetzt durch Runberg und Miville-Deschenes.

    Grandiose Zeichnungen. Champions League. Die Regenszenen im Dschungel können nur wenige so gut darstellen. Erinnert an Hermann zu seiner besten "Andy Morgan" - Zeit. Das hätte eine Diamant-Ausgabe verdient.

    Zusammen mit den Skizzenteil eine Werbung für den FB-Comic! Wie schon Von meinen Vorrednern gesagt: einer der absoluten Höhepunkte des Jahres.
    Geändert von Zardoz (14.06.2020 um 16:46 Uhr)

  6. #6
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    »Mein Name ist Fiona Flanagan. Sie kennen mich nicht, General Zaroff… und doch haben Sie mein Leben für immer verändert, als Sie meinen Vater bei einer Ihrer Menschenjagden töteten. Ich möchte mich dafür gerne revanchieren! Meine Männer haben Ihre Schwester und deren drei Kinder gefunden. Außerdem die Insel, die Ihnen als Unterschlupf dient… und in mir ist das Jagdfieber erwacht! Wer von uns wird Ihre Schwester wohl zuerst finden? Wenn Sie diese Zeilen lesen, befindet sie sich bereits auf der Insel. Wenn ich sie fange, werde ich sie töten. Wenn Sie sie finden, müssen Sie sie verteidigen. Meine Jagd wird erst beendet sein, wenn es keinen Zaroff mehr auf dieser Welt gibt.«

    https://www.splitter-verlag.de/zarof...deschenes.html

    Und das wären dann die Handlung und die Beteilgten?


  7. #7
    Mitglied Avatar von Gagel
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    Du hast es doch zitiert: Die Hauptpersonen sind genannt und es geht um: Menschenjagd.

    Auf jedem Fall ein klasse Comic!

  8. #8
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Mir sagen die bisher erwähnten Werke nichts. Auf so eine Art Predator nur mit Menschen hätte ich z. B. keine Lust. Anscheinend spielen Frauen und Geiseln ja auch eine Rolle. Warum ist die Handlung denn originell?


  9. #9
    Mitglied Avatar von Zardoz
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    Weil sie abweicht vom üblichen Schema Gut gegen Böse, weil die Guten eher eine Nebenrolle einnehmen, weil zumindest ich in dieser Konstellation nichts vergleichbares gelesen habe, weil sie psychologisch durchdacht erscheint und konsequent zu Ende erzählt wird.

    Natürlich enthält sie Elemente verschiedener Subgenres. Originell ist sie sicher nicht in dem Sinne, dass es das Grundmotiv der Erzählung in Literatur und Film zuvor noch nie gegeben hat, zumal sie selbst eine Art Fortsetzung der oben erwähnten Kurzgeschichte ist. Predator z. B. liegt eine ähnliche Story zugrunde, ist aber nicht so nuanciert erzählt. Wie dem auch sei. Das Gesamtpaket ist nach meinem Geschmack großartig. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden. Mir gefällt auch nicht alles, was im andere im CF als unbedingt lesenswert anpreisen.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Danke Klingt schon mehr nach: auch für mich interessant und erhält jetzt bei mir den "Vielleicht-Kaufen-Status". Tendenziell bin ich ja wegen meines Golfischgedächtnisses auch mehr an Stand-Alones interessiert.


  11. #11
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    Zaroff ist wunderschön gezeichnet. Ich habe selten so eindrucksvolle Dschungelzeichnungen gesehen.

    Die Handlung ist sehr spannend und abwechslungsreich, man weiß nie, was auf der nächsten Seite passiert.
    Wer ist Jäger und wer ist Gejagter? Das kann wirklich nicht genau beschrieben werden, da dies öfters wechselt. Dann kommen noch unvorhersehbare Naturereignisse und die Gefahren des Dschungels mit wilden Tieren hinzu.

    Der Bodycount beläuft sich gegen Ende auf ca. 30 Leichen und diese sterben oft sehr spektakulär.

    Für mich bislang Comic des Jahres.

  12. #12
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    Ich warte auch darauf, aber der Grosshändler meines Buch/Comicdealers hat fast alles liefern können, nur die Horde des Windes und Zaroff nicht. Und das sind genau die Titel, auf die ich mich in diesem Halbjahr bei Splitter am meisten gefreut habe.
    Seit Reconquista gehört dieser Zeichner zur allerersten Garde!

  13. #13
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    Zeichnerisch erstklassig keine Frage. Runberg liefert auch eine Story mit ausreichend Platz. Aber originell? Im Jahr 2020?

    Wir lernen Zaroff kennen (wenn nicht schon vorher), der das absolut Böse darstellt. Dann kommt Fiona daher, die anders aber sehr ähnlich auf der Seite des Bösen agiert. Schnell spielt es keine Rolle mehr, wer als nächstes stirbt. Ab dann wird die ganze Handlung egal und auch vorhersehbar.

    Ich habe generell weder mit hohem Bodycount noch mit dem "rooting for the badguy" Probleme. Aber hier ist es so egal
    a) wer wen umbringt,
    b) warum (Rache, oder weil man Lust drauf hat) jemand sterben muss,
    c) wer schlussendlich überlebt.

    Das Thema Jäger oder Beute wird so pseudophilosophisch angegangen, dass es ab einem Punkt nur noch als Alibi dienen kann. So soll den nächsten Morden eine Tiefe gegeben werden, die schlicht nicht vorhanden ist.

  14. #14
    Mitglied Avatar von Gagel
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    Ich habe den Band gerade noch mal durchgeblättert: Die Regenszenen im Dschungel sind wirklich klasse gezeichnet.

  15. #15
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    Ich finde das Album absolut grandios. Auf der letzten Seite hat sich allerdings ein kleiner Fehler eingeschlichen. Beim Werdegang des Zeichners heißt es, er habe die "Millenium-Trilogie" brilliant illustriert. Runberg, der Autor von Tatort, hat dazu das Szenario verfasst, Miville-Deschenes hat aber die Serie Millenium (6 Bände bei Bunte Dimensionen) gezeichnet. Zufälle gibt's...

  16. #16
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    Natürlich nicht von Tatort, sondern von Zaroff😊

  17. #17
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    Das ist leider korrekt. War aber auch zu einfach, weil die beiden Biografien direkt nebeneinander stehend jeweils ein Werk erwähnen, das (auf Deutsch) "Millennium" heißt. Da lag es nahe, beide irrtümlicherweise in einer Corona-belasteten Schnellkorrektur verschlimmbessernd in einen Topf zu werfen. Sorry dafür. Bei den Credits auf Seite 4 wurde der Fehler übrigens noch rechtzeitig bemerkt...

  18. #18
    Mitglied Avatar von Moonie
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    Hochspannend und brillant gezeichnet. Ob da wohl noch was kommt? Das Ende lädt ein zum Spekulieren.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Jetzt springen wohl einige andere ähnlich wie bei Sherlock Holmes auf die Figur und Stoff auch an
    Sieht aber bei weitem nicht so gut aus wie bei Runberg und Miville-Deschenes , dazu noch mit einer phantastischen Komponente versehen
    https://www.bdgest.com/preview-2786-...677.1593511626
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  20. #20
    Mitglied Avatar von Kohlenwolle
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Jetzt springen wohl einige andere ähnlich wie bei Sherlock Holmes auf die Figur und Stoff auch an
    Sieht aber bei weitem nicht so gut aus wie bei Runberg und Miville-Deschenes , dazu noch mit einer phantastischen Komponente versehen
    https://www.bdgest.com/preview-2786-...677.1593511626
    OK. Der Zeichenstil ist anders, aber bestimmt nicht schlecht. Ich persönlich finde in auch ausgesprochen gut.
    Schöne Grüsse aus dem Kohlenpott


  21. #21
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    Eine Frage des Charakters – das Wesen des Grafen Zaroffs oder weshalb jener bei weitem kein potentieller Anwärter auf den Titel „Comic des Jahres“ ist

    Jaja, dieser Zaroff ist schon n hübsches Kerlchen, das sich sehen lassen kann, hat eine unterhaltsame Persönlichkeit, die gut Laune macht, aber halt auch ein verdammt schlichtes Gemüt - Art und Inszenierung der Tötungen sind wenig originell, die gestellten Fallen alles andere als intelligent oder gar perfide durchdacht und die psychologische Komponente bleibt auf halber Strecke liegen. Potential wäre nicht nur vorhanden, sondern die Thematik dafür geradezu prädestiniert. Gerade dieser innere Konflikt zwischen Evolutionärem und Anerzogenem, zwischen Überlebensdrang und Moralvorstellung, also aktiv Töten zu müssen um selbst überleben zu können, wird wirklich nur angeschnitten. Ne kleine Fleischwund halt, mehr nicht. Kleckert zwar munter vor sich hin, bleibt aber ohne große Wirkung.

    Und anstelle nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Leser, völlig in Sicherheit wiegend, raffiniert auf eine falsche Fährte zu schicken, um eben beide Parteien in eine hinterhältig eingefädelte und vor allem unvorhersehbare Falle tappen zu lassen, entpuppt sich beispielweise eine vermeintlich zurückgelassene, gefesselte Person als...äh, ja...gar nicht gefesselt. Und ne Waffe wird auch noch gezückt. Ja Potzblitz nochmma, da wär mir vor lauter Schreck ja fast die Butterstulle aus der Hand gefallen. :D

    Zeichnerisch durchweg gekonnt auf handwerklich hohem Niveau, dabei stets ein Auge fürs Detail, aber wie beim Arbeiten mit Fotoreferenzen nicht gerade unüblich, gleichzeitig im Ausdruck distanziert bis entfremdet – Leben oder gar eine Seele will nicht so richtig eingehaucht werden. Der mutmaßliche Darsteller-Cast, degradiert zur reinen Staffage, und deren Ableben nichts weiter als Kollateralschäden – passieren eben, ständig sogar, sind aber nicht weiter von Belang und verschwinden zunehmend in der Bedeutungslosigkeit. Einer spannungsgeladenen Hetzjagd zwischen Leben und Tod jetzt nicht unbedingt zuträglich.

    Aber wo Licht halt auch Schatten – nur deren Kombination, genauer gesagt ein Spiel aus und mit beidem scheint nicht wirklich durch die dicht bewachsene Dschungeldecke durchdringen zu wollen...

    Aber klar, selbstverständlich hat Zaroff auch eine Schokoladenseite mit unbestreitbaren Qualitäten, ist ein Monsieur mit Klasse und einem Auftreten von Welt, brauch ma gar net drüberreden...[...hier diverse Lobhudeleien einsetzten...]

    Dennoch bleibt der Titel ein ziemlich zweischneidiges Schwert und geht schon verdächtig stark Richtung reiner „Genrecomic“ – für echte Exploition ist er aber um einiges zu brav, zu glatt, zu uninspiriert und dabei einfach zu hochwertig und teuer produziert. Für einen richtig packenden Thriller mit Tiefe wiederum allerdings viel zu trivial und billig.

    Tja, einer der Guten ist der Graf dennoch, bewegt sich elegant im breiten Spektrum der Bessergestellten, in einer elitären, tonangebenden Oberschicht hat er aber halt nichts verloren - trotz Adelstitel. Knappe 7/10

  22. #22
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Das Allerbeste am Comic und auch damals am Film finde ich ja neben der Grundausrichtung die Kulisse der Exotischen Insel.
    Ähnlich wie ein Leo mit seiner Flora und Fauna der geheimnisvollen exotischen Aldebaran Welten auch immer so einen unwiderstehlichen Reiz bei mir auslöst
    Dazu zu der Hetzjagd eben diese Naturgewalten wie Sturm und Regen, gefährliche Tiere in allerbesten Hermann Andy Morgan Regenwald Manier
    Mag diese Kulisse als Deko im Film auch noch so Pappmaché sein, so lässt sie einen denoch träumen und in diese Welt und Ort gefühlt instinktiv hineinversetzen
    Ähnlich ging es mir im Peter Jackson King Kong Remake (ebenfalls zum Glück nicht in der Gegenwart oder Siebzigern sondern in den Eindruck verstärkend den 30ern des 20 Jahrhunderst spielend) , den ich solange er auf der Insel spielte super fazinierend schwitzig-flirrend creepy beeindruckend fand und er mich dann in New York nur noch gelangweilt anödete .
    Hoffentlich bleibt uns dieses Schicksal bei Zaroff erspart.
    Ausser es geht in eine ähnliche Richtung wie bei der Kong Crew von Eric Herenguel

    PS :
    Die Fragen, Kritik und Abstriche die Karate-Lother aufwirft , dass viele Charaktere extrem blass bleiben, müde Klischees der alten Filme drin sind und Ansätze gar nicht nicht vertieft werden teile ich.
    Der Autor hat aber einfach nur vorgehabt aufgrund der Kurzgeschichte aus den 20 Jahren des letzten Jahrhunderts und des fast ebenso alten Films sich eine Story auszudenken wie es denn wohl hätte weitergehen können, wenn der Graf damals am Ende das doch überlebt hätte .
    Einfach nur eine Fortsetzung als reiner B-Film Retro Genrecomic als Kind der damaligen Zeit, ohne die Tiefe der Grundmotivation zu hinterfragen.
    Geändert von Huckybear (14.07.2020 um 11:41 Uhr)
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  23. #23
    Mitglied Avatar von franque
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    Die sexuellen Konnotationen mancher Filmversionen fehlen im Comic ja völlig. Häufig waren Zaroff und seine Ableger "perverser". Siehe das reichhaltige Angebot an Phallus-Symbolen im Originalfilm (der ja noch Pre-Code war) und im Extremfall das Sexploitation-Ambiente in gleich mehreren Adaptionen von Jess Franco oder auch z.B. "Les Week-Ends Maléfiques Du Comte Zaroff" (von und mit Michel Lemoine), aber selbst in der entsprechenden Episode von Joss Whedons Serie "Dollhouse", wo Escort-Girl Eliza Dushku von ihrem Freier nach dem Sex in den Bergen erst betäubt und dann mit High-Tech-Armbrust (oder Pfeil und Bogen) durch die Wildnis gejagt wird. Der "Jagdinstinkt" war in all diesen Sachen noch ein bißchen anders ausgeprägt; da gab's nicht nur Nietzsche, sondern auch De Sade, wenn man so will.

    Den Comic fand ich durchaus gut, aber der funktioniert für mich eher als atemlose Verfolgungsjagd im Abenteuer-Genre, wie z.B. (wenn auch natürlich vor völlig anderem Hintergrund) Mel Gibsons "Apocalypto".
    Geändert von franque (14.07.2020 um 13:40 Uhr)

  24. #24
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Eine Sexuelle Komponente mit Zaroffs Schwester und drei New Yorker Jägern gab es aber , wenn auch nur angedeutet,
    Aber nicht so schlimm wie bsw.bei Open Season - Jagdzeit von David Osborn verfilmt mit Peter Fonds.
    Sowas würde ich in einem eher künstlerischen Franco Belgischen Album auch nicht gut finden.
    Da will ich eher schöne Bilder des Mainstream Kinos und eine halbwegs mitreissende Story als die grausame reale hässliche Perversion von Indieproduktionen.

    Die Ähnlichkeit der reinen Jagd mit Apocalypto ist tatsächlich ähnlich .
    Geändert von Huckybear (14.07.2020 um 14:42 Uhr)
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  25. #25
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ob Buch oder Film. Nichts erreicht die Grausamkeit der Realität

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Robert_Christian_Hansen
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!




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