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  1. #201
    Mitglied Avatar von FOX
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen bedarfsgerecht zu produzieren?

    Nimm bitte einmal das Beispiel Miràcoli. Wie möchtest du das am nächsten Tag noch verzehren?

    Zu Miracoli kann ich jetzt speziell nix sagen, da wir unsere Pastasauce immer selbst machen.
    Aber:
    Wie soll ein Hersteller denn bedarfsgerecht produzieren? Wie viele Varianten soll er dann auf den Markt bringen:

    1 Personenhaushalt
    1,5 Personenhaushalt
    etc.
    Dann hat man entweder viele Varianten oder produziert viel Verpackungsmüll (die 4 Kopffamilie kauft dann 4 Stück von der 1 Personenvariante).....
    "Was alles Kunst ist!" W.W. Möhring als Kommissar Falke im Tatort

  2. #202
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Na klar.
    Beruhigt sich gerade...

  3. #203
    Mitglied Avatar von amicus
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    Wo ist das Problem bedarfsgerecht zu produzieren? Und wenn es einmal kleinere Verpackungen geben sollte, sind die unverhältnismäßig teuer.

    Lebensmittel müssen bezahlbar sein und gerade dann, wenn wie bei uns in Deutschland , wo der Gesetzgeber freie Bahn für die Ausbeutung der Menschen in Form eines gigantischen Niedriglohnsektors geschaffen hat. Das ist ein großes Problem.

    Das Problem von nicht bedarfsgrechter Herstellung ist eben, das gigantische Mengen Nahrungsmittel auf dem Müll landen. Das kann es ja wohl nicht sein; nur weil den Hersteller es zu aufwendig sprich zu teuer ist verschiedene Verpackungsgrößen anzubieten. Der Hersteller will möglichst viel veräußern, deshalb werden die Verpackungen auch immer größer.

  4. #204
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Du sagst aber gerade mehr oder weniger, dass die Hersteller teurer produzieren aber billiger anbieten sollen.

  5. #205
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen bedarfsgerecht zu produzieren?

    Nimm bitte einmal das Beispiel Miràcoli. Wie möchtest du das am nächsten Tag noch verzehren?
    Mal davon abgesehen, dass man im Grunde alles nochmal warmmachen kann ...

    ... kochen lernen ist das Zauberwort.

    Großpackungen sind nur für den ein Problem, der nie gelernt hat, Zutaten selbst abzumengen. Wir schmeissen seit Jahren nahezu keine Lebensmittel weg, weil

    a) bedarfsgerechter, geplanter Einkauf,
    b) Zubereitung, die sich an dem orientiert, was da ist.

    Der Punkt ist, klar, die Menschen, die an die Bequemlichkeit des Vorkau-Wirtschaftssystems fest gewöhnt sind und dieses nicht nur teilweise, sondern immer nutzen, fallen jetzt auf die Schnauze. Ich hatte, genau wie Martin, noch Kriegs-Großeltern, von denen ich gelernt habe, dass man nichts umkommen läßt, und ich stamme aus der DDR, wo das ähnlich gehandhabt wurde. Für mich ist es vollkommen selbstverständlich, nichts umkommen zu lassen und selber Hand an zu legen (*dummer Spruch bei 3 ... 2 ... 1 ...*)

    Die Wirtschaft kann und will nicht bedarfsgerecht produzieren, weil die Gewinnspannen im Lebensmittelhandel so niedrig sind aufgrund des Preiskampfs um noch billigere und billigere Lebensmittel, dass sich fast nur noch die Produktion von Großpackungen lohnt. "Familie" ist da nur eine Ausrede, ein Marketingbegriff. Es geht ganz klar darum, Umsatz und Gewinnspanne durch größere Packungen, die aufs Gramm gerechnet billiger sind als kleine Packungen gleichen Inhalts, auf ein tragbares Maß zu heben.

  6. #206
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von LaLe Beitrag anzeigen
    Du sagst aber gerade mehr oder weniger, dass die Hersteller teurer produzieren aber billiger anbieten sollen.
    Ich kenne die Preiskalkulationen der Hersteller nicht. Aber, wenn in genügender Stückzahl produziert wird, sollte es nicht zu großen Magenschmerzen führen. Es gibt in Deutschland genügend Singlehaushalte.

  7. #207
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    Sich eine Marktlücke entgehen zu lassen, ist natürlich typisch für ein kapitalistisches Wirtschaftssystem.

  8. #208
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Der Hersteller will möglichst viel veräußern, deshalb werden die Verpackungen auch immer größer.
    Das kann ich nicht erkennen!

    Ich lebe mitten in Deutschland und in den letzten
    50 Jahren (das ist der Zeitraum, seit dem ich
    ungefähr alleine Lebensmittel einkaufen gehe)
    hat es noch nie so viele kleine Verpackungseinheiten
    gegeben. Ob es der einzeln verpackte Scheibenkäse
    ist, die einzelverpackten Mini-Schokoriegel, oder
    gar die Minisäckchen 50 Gramm Gelberüben oder ´
    300 Gramm Kartoffel*. So etwas hatte es früher
    niemals in so kleinen Einheiten gegeben.






    * die vier Beispiele stehen symbolisch für tausende andere.

  9. #209
    Mitglied Avatar von amicus
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    Also doch eine bedarfsgerechte Produktion?

    Wenn ich als Single eine kleine Flasche Ketchup erwerbe, ist die in Relation zur größeren viel zu teuer. Kaufe ich Wurst oder Käse abgepackt, sind diese für ein Singlehaushalt für eine einzelne Person nicht geeignet, da diese zu viele Scheiben enthalten. Die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzten.

    Ich beobachte beispielsweise beim örtlichen netto, das dort eine banale Pizza nur in größeren 2er oder 3er Packs gibt. Oder einfache Salami Baguetts . Das ist nur ein Beispiel. Eine einzelne Pizza praktisch Fehlanzeige. Oder den Brotaufstrich nutella. Das Glas wurde im Verlauf der Jahre größer und damit natürlich auch teurer.

    Aber gut, ich bin wohl mit meiner Wahrnehmung allein und dann lassen wir es einfach.
    Geändert von amicus (12.05.2020 um 17:07 Uhr)

  10. #210
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    Oder du kaufst an falschen Orten ein....also zB Wurst kannst du nun wirklich bei jeder Fleischerei Scheibchenweise nach Grammpreis kaufen ohne das sie in kleinen Mengen teurer wird. Kaese, Obst oder Gemuese doch genauso!?

  11. #211
    Mitglied Avatar von amicus
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    Stimmt. Aber bei abgepackter Wurst und Käse wird es schon deutlich schwieriger.

  12. #212
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Also ein Päckchen abgepackte Wurst (100g) reicht bei mir nur für 2 Brötchen.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

    Ganz neu: Jetzt auch mit Lehning-Gruß!




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  13. #213
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    Solange du deine Broetchen danach nicht in Stapeln zwischen deinen Comics sammelst ist das in Ordnung Frank.

  14. #214
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Nur die Wurst. Hält kühl und macht lustige Muster auf den Scheiben.
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  15. #215
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Also ein Päckchen abgepackte Wurst (100g) reicht bei mir nur für 2 Brötchen.
    Wenn man gerne etwas Abwechselung liebt, passiert es, dass das Verfalldatum schneller erreicht wird, als wünschenswert.

    Aber ich bin wohl zu anspruchsvoll.
    Geändert von amicus (12.05.2020 um 18:38 Uhr)

  16. #216
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Dafür gibt's ja Aufschnitt.
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  17. #217
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    Ich hab nur mal aus Spaß "einen bekannten Namen"
    in Google eingegeben. Ergebnis: ...

    Also wenn der Verbraucher nur zu Großverpackungen
    gedrängt werden soll und verschiedenste individuelle
    Verpackungen "zu teuer" sind, dann frage mich, was
    der Marktführer falsch macht
    bzw. wie er das
    überhaupt bezahlt!


    https://www.google.com/search?q=mini...kzoWFdHlGphPUM

    Und hier hat wohl einer den Milka-Sammel-Koller.
    Jedenfalls sind das hunderte an Formen und Arten
    einzeln verpackter Schokkies. "Tafeln" von
    5 Gramm in ein dutzend Stufen bis hoch zu 500
    Gramm.

    Einfach mal die Links "links anklicken" ... das hört
    gar nicht auf!


    https://www.cz-milka.net/milka/alpine-milk-minis/

    Ich bemühe noch mal meine Kindheit: da gab es von
    Milka nur den 100 Gramm Block und sonst nichts.

  18. #218
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Ich beginne mal ein neues Argument. Wie Einige vielleicht wissen, trainiere ich in meiner Freizeit eine Jugendmannschaft im Fußball. Inzwischen ist klar, dass voraussichtlich die Saison abgebrochen wird. Den Vereinen geht es derzeit finanziell nicht gut. Es fehlen Einnahmen aus dem Gastgewerbe (Vereinsheim und Stadionverkauf), Ticketverkauf und der eine oder andere Verein hat den Einzug der Mitgliedsbeiträge ausgesetzt.

    Das Ganze ist derzeit sehr tragisch und ich finde bevor über die Rettung von Multi-Milliarden-Konzernen nachgedacht werden sollte (Stichwort Tourismus), sollten die Vereine weiter in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn sie tragen einen erheblichen Anteil am sozialen Gefüge in Deutschland. Sterben Vereine gibt es keinen Ort mehr, an dem die Kinder und jugendlichen sportlichen Aktivitäten nachkommen können.

  19. #219
    Mitglied Avatar von thepigeon
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich beginne mal ein neues Argument. Wie Einige vielleicht wissen, trainiere ich in meiner Freizeit eine Jugendmannschaft im Fußball. Inzwischen ist klar, dass voraussichtlich die Saison abgebrochen wird. Den Vereinen geht es derzeit finanziell nicht gut. Es fehlen Einnahmen aus dem Gastgewerbe (Vereinsheim und Stadionverkauf), Ticketverkauf und der eine oder andere Verein hat den Einzug der Mitgliedsbeiträge ausgesetzt.

    Das Ganze ist derzeit sehr tragisch und ich finde bevor über die Rettung von Multi-Milliarden-Konzernen nachgedacht werden sollte (Stichwort Tourismus), sollten die Vereine weiter in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn sie tragen einen erheblichen Anteil am sozialen Gefüge in Deutschland. Sterben Vereine gibt es keinen Ort mehr, an dem die Kinder und jugendlichen sportlichen Aktivitäten nachkommen können.
    Ich interessiere mich zwar sehr für Fußball, muss aber gestehen, dass mir die finanziellen Zusammenhänge im niederklassigen Amateurfußball nicht so klar sind. Du hast die Einnahmeausfälle ja nachvollziehbar geschildert. Ich würde aber gerne wissen, was die Kosten für die Vereine verursacht. Könntest du dazu was sagen?

  20. #220
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Inzwischen ist auch aus Norwegen zu hören, dass junge Menschen Corona bekommen aber wohl nicht nennenswert zur Übertragung beitragen. Vergleichbares gab es schon aus Island zu hören und in Frankreich wurde ein Einzelfall Anlass/Gegenstand einer entsprechenden Studie.
    Die norwegische Gesundheitsbehörde zieht eine erste Bilanz aus den Massnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus. Interessant: Gemäss dem Bericht wären einige Massnahmen in Norwegen nicht nötig gewesen, zum Beispiel die Schulschliessungen.
    ...
    Man hat keinen klaren Fall gefunden, in dem das Virus in der Altersgruppe unter 20 weiterverbreitet worden wäre.
    https://www.srf.ch/news/internationa...en-uebertragen

    Sollte sich das bestätigen wäre das IMO eine echte Chance in weiten Teilen (Schule, Kinderbetreuung, Vereinsleben) wieder zur Normalität zu kommen.

  21. #221
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich beginne mal ein neues Argument. Wie Einige vielleicht wissen, trainiere ich in meiner Freizeit eine Jugendmannschaft im Fußball. Inzwischen ist klar, dass voraussichtlich die Saison abgebrochen wird. Den Vereinen geht es derzeit finanziell nicht gut. Es fehlen Einnahmen aus dem Gastgewerbe (Vereinsheim und Stadionverkauf), Ticketverkauf und der eine oder andere Verein hat den Einzug der Mitgliedsbeiträge ausgesetzt.

    Das Ganze ist derzeit sehr tragisch und ich finde bevor über die Rettung von Multi-Milliarden-Konzernen nachgedacht werden sollte (Stichwort Tourismus), sollten die Vereine weiter in den Mittelpunkt gerückt werden.
    Vereine werden schon nicht vernachlässigt. Erkundige dich mal. Du wohnst doch in BW: https://www.swr.de/sport/mehr-sport/...litik-100.html

    Ich muss aber dazu sagen, dass Vereine die letzten sein sollten, die Hilfe erhalten sollten. So hart wie es klingt, aber Vereine sind aus rein wirtschaftlicher Sicht nicht notwendig. Die Hilfen sollten eher Unternehmen vorbehalten sein, die das Geld tatsächlich brauchen, oder eben auch Künstlern und Selbstständigen, die durch Corona nicht arbeiten können.

    Denn sie tragen einen erheblichen Anteil am sozialen Gefüge in Deutschland.
    Mag sein, aber wichtiger ist erst einmal, dass die Wirtschaft wieder halbwegs auf die Beine kommt.

    Sterben Vereine gibt es keinen Ort mehr, an dem die Kinder und jugendlichen sportlichen Aktivitäten nachkommen können.
    Sport kann man immer und überall treiben, dafür braucht es streng genommen kein Verein.

  22. #222
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von thepigeon Beitrag anzeigen
    Ich interessiere mich zwar sehr für Fußball, muss aber gestehen, dass mir die finanziellen Zusammenhänge im niederklassigen Amateurfußball nicht so klar sind. Du hast die Einnahmeausfälle ja nachvollziehbar geschildert. Ich würde aber gerne wissen, was die Kosten für die Vereine verursacht. Könntest du dazu was sagen?
    Strom, Wasser, Gas laufen weiter und müssen vorausbezahlt werden. Wir haben zum Beispiel einen Vereinsbus finanziert. Dessen Kredit muss weiter abbezahlt werden. Es gibt Firmen, die kritisch hinterfragen, wie die Bandenwerbung ohne Spiele mit Aufmerksamkeit bespielt wird. Und zum Teil auch hierfür Geld zurück fordern. Die Stadionzeitung kann nicht erscheinen und dennoch gibt es hier Gelder, die an und für sich fließen sollten und fehlen. Das Vereinsheim ist meist verpachtet. Die Pacht kann freilich schlecht eingefordert werden, wenn der Betrieb ruhen muss.

    Fußballvereine im Amateurbereich sind auch keine Wirtschaftsunternehmen. Finanzielle Polster sind aufgrund der Gemeinnützigkeit nicht wirklich vorhanden. Meistens geht es am Ende des Jahres ungefähr 1:1 auf.

  23. #223
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Sport kann man immer und überall treiben, dafür braucht es streng genommen kein Verein.
    Sorry, das ist viel zu kurz gedacht. Ich habe hier immer wieder Beispiele erlebt, bei denen Jugendliche abgestürzt sind, weil sie den Verein nicht mehr hatten. Wir hatten diese Saison keine B2. Bei den Spielern, die nicht gut genug für die B1 waren (die spielt in der Landesliga) ist einer in die Drogenszene abgerutscht.

  24. #224
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Bei euch in Waldshut gibt‘s ne Drogenszene?

  25. #225
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von OK Boomer Beitrag anzeigen
    Bei euch in Waldshut gibt‘s ne Drogenszene?
    Leider ja. Wir haben da einen Kiosk am Busbahnhof, bei dem die Säufer und Junkies rumhängen.

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