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  1. #176
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Exakt. Und ich finde das im Gegensatz zu SilverBlade auch ganz und gar vorstellbar. Deswegen "Lieblingsszene". Es soll übrigens auch hierzulande Chefs geben, die lassen ebendiesen gegenüber der Sekretärin raushängen, so lange andere dabei sind.

    Aber sind sie allein ...
    Mein erste Gedanke beim Lesen war, dass hier die überall auf der Welt waltende Macht des Pantoffels (sogar unter kolonialen und /oder patriarchalischen Verhältnissen) gezeigt wird. Hat Karl May auch mal in seinem Orientzyklus angebracht ...

  2. #177
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    Bei Karl May war es allerdings eher der patriarchalische Ansatz, dem er da thematisch den Pantoffelhelden entgegengesetzt hat im Orient-Zyklus, allerdings auch in anderen Büchern.

    Was auch hier ein Ansatz hätte sein können, aber Karl May hat es nicht unter kolonialen Aspekten gelöst, sondern unter den jeweiligen regionalen Gegebenheiten im Orient und Balkan.

    Hier hätte man sich dann eher von seinen Südsee-Geschichten inspirieren lassen können, oder den Geschichten Friedrich Gerstäckers. Dann hätte man das sehr viel besser darstellen können.

    Also entweder indem "Peterchen" seiner "Hertha" recht gibt, nachdem der "Kappi" wegrudert, dann wäre es klar, dass er nach außen nur eine Fassade hat - was aber aufgrund des kompletten vorherigen Gesprächs sehr unwahrscheinlich wäre - eher Heile-Welt-rosarote-Brille-Gedöns. Oder aber man hätte klar sich dafür entschieden dass sie eben sowas nicht laut sagen darf und sich eher ihren Teil denkt, woran man den Leser natürlich hätte teilhaben lassen können. Aber dieses "Peterchen" ist ein wenig zuviel heile Welt und zu sehr die Szene "entschärfen" wollen. Weichspüler funktioniert beim Waschen ganz gut, aber nicht, wenn man die kolonialen Verhältnisse abbilden will.

    Generell gibt es bislang überhaupt keine Erwähnung der Polizeitruppen, immerhin kamen da deutsche Polizeimeister zum Einsatz, plus mehrere hundert einheimische Polizisten, die eben das durchsetzten, was die Kolonialverwaltung wollte. Das "Peterchen" stünde sonst auf ziemlich verlorenem Posten bei der Menge der Einheimischen. Auch hier darf keine Verzerrung des Bildes entstehen. Entweder war "Peterchen" ein Aussteiger, dann müsste das anders rüberkommen - oder eben nicht und dann darf man sich nicht dazu hinreißen lassen, aus "Hertha" eine Eingeborene auf Augenhöhe zu machen - das funktioniert nämlich nicht. Die Welt (und vor allem die koloniale Welt) war damals kein - wir - haben - uns - alle - lieb - Ort.
    Geändert von SilverBlade (06.05.2020 um 16:54 Uhr)

  3. #178
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Da interpretierst Du aber ganz schön viel in so ein kleines Comicheft... Manchmal ist eine Zigarre aber einfach nur eine Zigarre...

    Ich glaube, dass Deine Ansprüche an eine Bilderheft für die jüngere Zielgruppe etwas weit hergeholt sind. Ich bin mit manchen sehr kindischen Sachen auch nicht so glücklich, aber den Kolonialismus an sich kann man im Mosaik doch nicht realistisch darstellen..
    Wie gesagt, ich fand die Szene sehr gelungen, weil es eben den vorher gezeigten Kolonialismus gezielt bricht...

  4. #179
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    @mutawakkel

    Eine Zigarre ist einfach eine Zigarre, absolut richtig und eine Kolonie am Ende des 19. Jahrhunderts ist dann auch eine eben solche Kolonie. Meine Ansprüche sind im Gegenteil recht bescheiden und gar nicht so weit hergeholt.

    In der Österreich-Ungarn-Serie hat man auch Soldaten und Figuren im zeitlichen Kontext agieren lassen, im alten Griechenland genauso wie in Ägypten. Warum um alles in der Welt sollte man das bei der Ozeanien-Serie nicht erwarten dürfen?

    Ich habe nie eine komplett realistische Darstellung verlangt - dann wäre Pitipak längst Haifischfutter oder nach Bekanntschaft mit einer Kugel des Kapitäns über Bord gegangen. Also nein, natürlich muss es mosaik-gerecht umgesetzt werden, aber auch da haben wir in der Vergangenheit schon sehr viel bessere Annäherungen an Realität und Authentizität gehabt.

    Außerdem ist es kein kleines Comicheft - sondern das Mosaik! Und so einfache Entschuldigungen wie - ist doch nur ein Comic - sollte man nicht mehr verwenden. Ich glaube wir wären alle nicht hier im Forum wenn wir es nur für irgendeinen Comic halten würden.

    Und natürlich darfst du die Szene für sehr gelungen halten, war sie aus meiner Sicht auch, bis zum Weichspülen indem man "Hertha" auf Augenhöhe mit Künzelmann gehoben hat. "Hertha" ist eine Eingeborene die Künzelmann den Haushalt macht, seine Bedienstete ist, auf die er herabsieht, aber die ihm natürlich das Bett wärmt - gut warm ist es da auf den Inseln von alleine, aber ich bin sicher du verstehst, was ich damit andeuten will.

    Aber dann ist es auch schon gut - er sieht sie nicht als Lebenspartnerin und Traum seiner alten Kolonialtage, sonst hätte er eine andere Meinung über die Eingeborenen und dann wäre er ein recht unglaubwürdiger Gutmensch - was er natürlich nicht ist, er beutet die Eingeborenen aus und macht Profit und wenn ihm "Hertha" irgendwann nicht mehr zusagt, dann nimmt er sich die "Borussia" oder die "Germania" oder sonst eine Eingeborene.

    Liebe oder Zuneigung da zu vermitteln passt nicht zu Künzelmann in seiner Charakteranlage. Aber das darf natürlich jeder anders sehen, auch das ist ja das Faszinierende am Mosaik, dass jeder da seine Gedanken und Vorstellungen hinein projiziert und wenn für dich da alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, dann ist doch alles prima. Ganz ehrlich, Künzelmann und "Hertha" sind ganz sicher nicht die gravierendsten Unstimmigkeiten in der Handlung, aber eben doch unstimmig.

    Aber selbst du bist, wie du sagtest, nicht glücklich mit allzu kindischen Sachen im Heft und da gebe ich dir aus vollstem Herzen recht, weil dadurch Geschichte arg verzerrt wird. Und ich hoffe, dass die jüngere Zielgruppe des Lesens mächtig ist, und nicht noch mehr Richtung Bummi-Heft und "Pittipak mag..." gesteuert wird.

    Bei den früheren Serien hat die jüngere Zielgruppe sogar den Tod von Figuren problemlos überstanden. Ich erwähne da nur Major Hötzendörfer oder selbst in der Hanse-Serie werden einige der ursprünglichen Likedeeler enthauptet. Oder der Kaplan von Waldenfeld.

    Mein Punkt wird also deutlich - man darf der jüngeren Zielgruppe durchaus derartige, damalige Realität in mosaik-gerechter Weise zumuten. Und das "Hertha" eben nicht die Herzallerliebste von Künzelmann ist, erschließt sich aus dem Kontext und hätte die Szene sogar noch stärker gemacht, wenn man das vermittelt hätte. Denn gerade weil man den vorher gezeigten Kolonialismus gezielt gebrochen hat mit "Weichspüler" hat man die bislang absolut gelungene Szene ad absurdum geführt, leider. Das Mosaik kann so großartig solche Dinge darstellen, es muss sich einfach nur wieder trauen es auch zu tun.
    Geändert von SilverBlade (06.05.2020 um 18:48 Uhr)

  5. #180
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Ich verstehe, was Du generell meinst, in diesem Fall aber sehe ich für mich schon so etwas wie Zuneigung. Der Künzelmann scheint mir zumindest nicht wie der Prototyp des Kolonialherren, sondern schon eher wie ein gemütlicher älterer Herr, der eben seine vorgestanzte Meinung über die Eingeborenen hat oder sie zumindest gegenüber Leuten wie Kraakmöller vorspielt. Ich sehe bei ihm keine negative Charakterisierung wie bei Kraakmöller und das findet Ausdruck in dem "Peterchen" - ich sehe da keine Unstimmigkeit sondern finde diese Szene wirklich sehr schön.
    Im Übrigen denke ich schon, dass die Schattenseiten der Kolonien noch thematisiert werden, zumindest hoffe ich das, denn dass man es der Zielgruppe zumuten kann, sehe ich genauso wie Du. Der Bösewicht der 2. Australienserie war der letzte "gute" Bösewicht, der auch ein "gutes "Ende fand...
    Vor der weiteren Entwicklung des Pitipak hingegen graut mir...

  6. #181
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Also entweder indem "Peterchen" seiner "Hertha" recht gibt, nachdem der "Kappi" wegrudert, dann wäre es klar, dass er nach außen nur eine Fassade hat - was aber aufgrund des kompletten vorherigen Gesprächs sehr unwahrscheinlich wäre - eher Heile-Welt-rosarote-Brille-Gedöns. Oder aber man hätte klar sich dafür entschieden dass sie eben sowas nicht laut sagen darf und sich eher ihren Teil denkt, woran man den Leser natürlich hätte teilhaben lassen können. Aber dieses "Peterchen" ist ein wenig zuviel heile Welt und zu sehr die Szene "entschärfen" wollen. Weichspüler funktioniert beim Waschen ganz gut, aber nicht, wenn man die kolonialen Verhältnisse abbilden will.
    Und genau das sehe ich eben in dieser Szene nicht, weil dieses "Peterchen" ganz gezielt das Koloniale brechen soll, sehr ironisch und aus meiner Sicht auch gut umgesetzt.
    Mir macht alles andere, weichspülende eher Sorgen, wie es bei Luther und auch in der Hanse war, dass man zu sehr auf kurzfristige Auflösung von Gefahren abzielt bzw. manchmal gar keine Spannung aufkommen lässt.

  7. #182
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von mutawakkel Beitrag anzeigen
    Der Bösewicht der 2. Australienserie war der letzte "gute" Bösewicht, der auch ein "gutes "Ende fand...
    Den Aulus in der Nachfolgeserie fand ich super. Ein Schurke, der fast eine ganze Serie lang nur die Strippen zieht, ohne sich selber die Hände schmutzig zu machen, war im Mosaik neu und hat mir hervorragend gefallen.
    Geändert von CHOUETTE (06.05.2020 um 19:50 Uhr)

  8. #183
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Den Aulus in der Nachfolgeserie fand ich super. Ein Schurke, der fast eine ganze Serie lang nur die Strippen zieht, ohne dich selber die Hände schmutzig zu machen, war im Mosaik neu und hat mir hervorragend gefallen.
    Stimmt ! Den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, gefühlt ist diese Serie für mich viel länger her...
    Da gebe ich Dir in allen Punkten recht - ein Bösewicht wie aus dem Bilderbuch, auch zeichnerisch sehr gut umgesetzt...

  9. #184
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    @ Chouette

    Absolut. Kann ich nur zustimmen. Die graue Eminenz im Hintergrund. Sowas wie Kardinal Richelieu bei den drei Musketieren. Das war tatsächlich dramaturgisch hervorragend. Was nur beweist, dass es eigentlich gehen kann.

  10. #185
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    @mutawakkel

    Rassismus, Fremdenhass und auf Eingeborene herabsehen, das sind auf der einen Seite die Peitsche schwingenden Kolonialherren, wie z.b. Lothar von Trotha mit seinem Vernichtungsbefehl in Deutsch-Südwestafrika.

    Auf der anderen Seite aber sind es gerade solche Leute wie Künzelmann, welche die andere Seite darstellen. Wenn du dir die Zeitungen aus der damaligen Zeit anschaust, gibt es eine Menge an Karikaturen und sogar kleine Comic-Strips, in denen die Eingeborenen als genau so dargestellt werden, wie Künzelmann sie beschreibt.

    Nein er ist eben kein gemütlicher, harmloser, älterer Herr - genau das wurde vom Mosaik hervorragend herausgearbeitet, deshalb bin ich ja so enttäuscht von dem Aufbrechen dieser Szene durch das "Peterchen" von "Hertha".

    Künzelmann spielt es Kraakmöller nicht vor. Er glaubt daran. Genau deshalb hat er die weite und anstrengende Reise in die Kolonien angetreten, weil er Sendungsbewußtsein hat. Er will dazu beitragen, dass durch ihn die Eingeborenen am deutschen Wesen genesen.

    Das waren keine gemütlichen, älteren Herren, die ihren Ruhestand unter Palmen verleben wollten und sich dabei Hals über Kopf auf ihre alten Tage noch in die wohl gerundete Eingeborene verlieben und ihr mit Herz und Verstand verfallen.

    Vielleicht zerstöre ich dir da ein paar "Träume" aber umgedreht darfst du natürlich denken was du möchtest, ich will dich da nicht bekehren, sondern dir nur eine Alternative aufzeigen. Wenn dich meine Argumente überzeugen, okay, wenn nicht, ist es eben auch Teil eines Gesprächs, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann. Es freut mich sehr, dass du deine Gedanken darlegst und eben in den Dialog eintrittst, denn auch so verstehe ich dich besser und kann natürlich auch daraus neue Erkenntnisse gewinnen und lernen.

    Ich stimme dir im Übrigen auch absolut zu - der Pittipak-Traumschiffdampfer ist momentan auf direktem Untergangskurs. Da sollte man das Ruder sehr schnell herumreißen, was vermutlich aber erst nach dem vierten oder fünften Heft passiert, das dritte Heft der Reihe wird wohl noch weiter im "Pitipak mag..."-Stil gehalten sein.

    Was sehr schade ist, denn da sind wir offensichtlich einer Meinung, die Zielgruppe ist viel verständiger, klüger und durch Internet, Lebensumwelt und Sozialkontakte weiter in der geistigen Entwicklung, als diese Traumwelt-Bummi-Zielgruppe für die man momentan die Spannung auf das Null-Level zu drücken scheint.

    Wo ich dir allerdings widerspreche ist beim "Peterchen". Der soll eben nicht das Koloniale brechen, wobei du das natürlich so sehen darfst, ich will dich da nicht bevormunden. Es ist eher gut umgesetzt, dass man die "Beiläufigkeit" und das "Selbstverständliche" dieser Meinung über Eingeborene deutlich macht. Das sagt er nicht um dem Kappi zu gefallen, sondern weil er das tief und fest glaubt.

    Wie gesagt, der ist nicht in den Ruhestand geflogen, wie man das heute macht, sondern der ist extra für Wochen und Monate mit dem Schiff unterwegs gewesen, um seinen Beitrag für das deutsche Kolonialreich zu leisten. Der bricht nicht das Koloniale ironisch auf, der ist die Verkörperung des scheinbar biederen Mannes, der aber sehr schlecht über die Eingeborenen denkt und sich weit über ihnen stehend fühlt.

    "Kannste glauben!" (Um einen gewissen Kobold zu zitieren.)

  11. #186
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen

    "Kannste glauben!" (Um einen gewissen Kobold zu zitieren.)
    Dieser viel zitierte Kobold mußte aber am Ende meist eingestehen, daß er mal wieder falsch gelegen hatte.
    Und da wir alle nicht in den Kopf von Herrn Künzelmann (bzw. den des Autors) schauen können, sollten wir vielleicht von Absolutheitsansprüchen absehen. Wer recht hat werden wir entweder in einem späteren Heft oder vielleicht auch nie erfahren.

  12. #187
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    @ SilverBlade: Ich meinte ja auch nicht, dass er in die Kolonien gegangen ist, um das Koloniale selber ironisch zu brechen, sondern dass Mosaik diese Szene als ironische Brechung eingesetzt hat. Wie gesagt, mir hat die Szene so gefallen, wohl wissend dass die Wirklichkeit so war, wie Du sie in deinem Beitrag darstellst. Eine absolut realistische Darstellung des Kolonialismus halte ich dennoch für schwierig, das wird eine Gratwanderung. Ich hoffe, dass der Knuddelfaktor nicht die Ernsthaftigkeit des Themas überlagert und das Mosaik da einen guten Mittelweg findet. Eventuell ist ja da Pitipak der "Schalldämpfer" für die Umsetzung eines eher ernsten Themas...
    Danke für eine schöne Diskussion, ich freue mich ehrlich über diesen guten Austausch an Gedanken ohne persönliche Wertungen, das kommt ja hier im Forum nicht allzu oft vor...
    Geändert von mutawakkel (06.05.2020 um 19:44 Uhr) Grund: Anrede eingefügt wegen nantes Zwischenpost

  13. #188
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    @Nante

    "Ach du meine Nase!" Also so tief stand ich nicht mehr in der Materie. Ich erinnerte mich nur an den Spruch. Aber ernsthaft, das soll kein Absolutheitsanspruch sein, nur meine Sichtweise, basierend auf den geschilderten Fakten etc.

    Und ja du hast da absolut recht, vielleicht bekommen wir in einem späteren Heft näheren Aufschluß, beziehungsweise einen generelleren Eindruck, wie die deutschen Kolonisten und Kolonialbeamten angelegt sind. Drücken wir die Daumen, dass sie nicht zu Witzfiguren mutieren, der Kappi ist ja schon beinahe überzogen überzeichnet, beispielsweise.

    @Mutawakkel

    Ich finde die unterschiedliche Wahrnehmung und das Austauschen darüber sehr spannend, weil es immer erhellend ist, wenn man einen anderen Blickwinkel aufgezeigt bekommt. Besser als Scheuklappen und Engstirnigkeit - deshalb ja auch kein Absolutheitsanspruch in meiner Meinung, sondern einfach nur meine Gedanken, unterlegt mit Fakten der damaligen Zeit.

    Und ich bin absolut deiner Meinung, die Ernsthaftigkeit darf auf keinen Fall vom Knuddelfaktor überlagert werden. Der Mittelweg ist möglich, sogar mit deutlich weniger Knuddelfaktor und mosaik-gerechtem Umgang mit dem Thema. Pitipak taugt allerdings recht wenig als "Schalldämpfer", wer mit den Haien taucht und alles mag, ist nicht wirklich geeignet um einen Filter darzustellen, eher eine Verzerrung und das wäre schade.

    Der Austausch von Gedanken ist ja tatsächlich das, worum es hier in "unserem" Forum gehen sollte, frei von persönlichen Wertungen oder gar "Verurteilungen". Jeder der hier seine Zeit darauf verwendet etwas zu schreiben verdient großen Respekt, wenn er ehrlichen Herzens am Thema und am Mosaik interessiert ist. Das kann von totaler Lobhuddelei bis hin zu aufrichtiger und ernsthafter Kritik reichen, denn auch eine derartige Kritik ist ja nur eine Form von für das Mosaik einstehen.

    Insofern kann ich den Dank und das Kompliment sehr gerne zurückgeben. Ich freue mich auf sehr viele weitere spannende Diskussionen. Wir haben uns jetzt auf einen kleinen Ausschnitt des Hefts konzentriert, aber es gibt viele, viele Punkte mehr in diesem und im nächsten Heft und darüber sich auszutauschen finde ich genauso spannend.

    In diesem Sinne, lassen wir unseren Gedanken und Meinungen freien Lauf und freuen uns auf viele schöne Gespräche und eine respektvolle Streitkultur.
    Geändert von SilverBlade (06.05.2020 um 19:58 Uhr)

  14. #189
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Pitipak taugt allerdings recht wenig als "Schalldämpfer", wer mit den Haien taucht und alles mag, ist nicht wirklich geeignet um einen Filter darzustellen, eher eine Verzerrung und das wäre schade.
    Ich meinte mit dem Begriff "Schalldämpfer" sozusagen, dass Pitipak für die jüngere Zielgruppe gedacht ist und nebenbei für die ältere Zielgruppe der Kolonialismus in seinen Facetten erklärt werden kann, wie gesagt eine Gratwanderung über deren Gelingen ich mich doch sehr freuen würde. Die kleineren erfreuen sich am Haie streicheln, die größeren lernen im besten Falle etwas - das wäre doch genau der Mosaik-Anspruch.

    Und noch etwas : Lobhudelei braucht kein Mensch, das verstellt nur den Blick und verleitet zum Weiterwurschteln. Gute, sachliche Kritik, die nicht angreift sondern versucht etwaige Mängel aufzuzeigen, ist viel zielführender. Dazu muss man allerdings auch kritikfähig sein und die Intention des Kritikers akzeptieren. Ich denke, hier im Forum meckert niemand um des Meckerns willen...

  15. #190
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    @mutawakkel

    Das wird dann aber ein Ritt auf der Rasierklinge - das Haie streicheln ist ja schon recht bedenklich in der Darstellung, Stichworte Verharmlosung der Gefahr usw. Und daneben der älteren Zielgruppe eine spannende Handlung zu geben, das ist in der Tat eine sehr große Herausforderung.

    Ich wünsche mir wie du, dass so etwas gelingt, aber Pitipak kann höchstens als Einstieg dienen in die Serie, ich weiß nicht, irgendwie habe ich kein gutes Gefühl wenn ich über 24 Hefte hinweg ständig "Ich mag...." von Pitipak lesen müsste. Und den Handlungs- und Spannungsbogen so weit runterbrechen, dass die Hefte jedes mal eine andere Inseln ansteuern, wird auf Dauer auch ermüdend werden. Irgendwann stoßen sie dann auf einen Aussteiger, der es sich wie Robinson Crusoe auf einer Insel gemütlich gemacht hat, erleben einige Feste mit einheimischen Tänzen usw. und wenn überhaupt ist da noch das Schatzschiff. Wäre leider wirklich sehr überschaubar.

    Pitipak irgendwann abzusetzen und eine neue Zielsetzung zu haben, wäre da sehr viel interessanter - immerhin gab es dafür recht viele Beispiele in den vergangenen Serien, dass man keine Hauptbegleiter hatte, sondern tatsächlich verschiedene Weggefährten kennenlernte. Insofern wäre Pitipak als kürzere Mission für noch ein, zwei Hefte okay, weil man dann wüsste, er wird abgegeben, ist wieder in Sicherheit und dann kann Ozeanien, nach dieser Bummi-Abteilung, endlich auch spannender erkundet werden.

    Und deine Meinung bezüglich der Kritik kann ich nur ganz dick unterstreichen und dir absolut beipflichten.

  16. #191
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    @mutawakkel

    Rassismus, Fremdenhass und auf Eingeborene herabsehen, das sind auf der einen Seite die Peitsche schwingenden Kolonialherren, wie z.b. Lothar von Trotha mit seinem Vernichtungsbefehl in Deutsch-Südwestafrika.

    Auf der anderen Seite aber sind es gerade solche Leute wie Künzelmann, welche die andere Seite darstellen. Wenn du dir die Zeitungen aus der damaligen Zeit anschaust, gibt es eine Menge an Karikaturen und sogar kleine Comic-Strips, in denen die Eingeborenen als genau so dargestellt werden, wie Künzelmann sie beschreibt.

    Nein er ist eben kein gemütlicher, harmloser, älterer Herr - genau das wurde vom Mosaik hervorragend herausgearbeitet, deshalb bin ich ja so enttäuscht von dem Aufbrechen dieser Szene durch das "Peterchen" von "Hertha".

    Künzelmann spielt es Kraakmöller nicht vor. Er glaubt daran. Genau deshalb hat er die weite und anstrengende Reise in die Kolonien angetreten, weil er Sendungsbewußtsein hat. Er will dazu beitragen, dass durch ihn die Eingeborenen am deutschen Wesen genesen.

    Das waren keine gemütlichen, älteren Herren, die ihren Ruhestand unter Palmen verleben wollten und sich dabei Hals über Kopf auf ihre alten Tage noch in die wohl gerundete Eingeborene verlieben und ihr mit Herz und Verstand verfallen.

    Vielleicht zerstöre ich dir da ein paar "Träume" aber umgedreht darfst du natürlich denken was du möchtest, ich will dich da nicht bekehren, sondern dir nur eine Alternative aufzeigen. Wenn dich meine Argumente überzeugen, okay, wenn nicht, ist es eben auch Teil eines Gesprächs, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann. Es freut mich sehr, dass du deine Gedanken darlegst und eben in den Dialog eintrittst, denn auch so verstehe ich dich besser und kann natürlich auch daraus neue Erkenntnisse gewinnen und lernen.

    Ich stimme dir im Übrigen auch absolut zu - der Pittipak-Traumschiffdampfer ist momentan auf direktem Untergangskurs. Da sollte man das Ruder sehr schnell herumreißen, was vermutlich aber erst nach dem vierten oder fünften Heft passiert, das dritte Heft der Reihe wird wohl noch weiter im "Pitipak mag..."-Stil gehalten sein.

    Was sehr schade ist, denn da sind wir offensichtlich einer Meinung, die Zielgruppe ist viel verständiger, klüger und durch Internet, Lebensumwelt und Sozialkontakte weiter in der geistigen Entwicklung, als diese Traumwelt-Bummi-Zielgruppe für die man momentan die Spannung auf das Null-Level zu drücken scheint.

    Wo ich dir allerdings widerspreche ist beim "Peterchen". Der soll eben nicht das Koloniale brechen, wobei du das natürlich so sehen darfst, ich will dich da nicht bevormunden. Es ist eher gut umgesetzt, dass man die "Beiläufigkeit" und das "Selbstverständliche" dieser Meinung über Eingeborene deutlich macht. Das sagt er nicht um dem Kappi zu gefallen, sondern weil er das tief und fest glaubt.

    Wie gesagt, der ist nicht in den Ruhestand geflogen, wie man das heute macht, sondern der ist extra für Wochen und Monate mit dem Schiff unterwegs gewesen, um seinen Beitrag für das deutsche Kolonialreich zu leisten. Der bricht nicht das Koloniale ironisch auf, der ist die Verkörperung des scheinbar biederen Mannes, der aber sehr schlecht über die Eingeborenen denkt und sich weit über ihnen stehend fühlt.

    "Kannste glauben!" (Um einen gewissen Kobold zu zitieren.)
    Auweia, da hat aber jemand zu lange durch seine Maske geatmet 😁
    Geh mal wieder an die frische Luft..

  17. #192
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von Bimmelbahn Beitrag anzeigen
    Auweia, da hat aber jemand zu lange durch seine Maske geatmet 😁
    Geh mal wieder an die frische Luft..
    Das war so klar ! Kann man diese Meinung nicht einfach so stehen lassen ? Man muss es nicht verstehen, man muss es nicht teilen...einfach drüberweglesen, sich vielleicht seinen Teil denken und gut ist... Welchen Grund könnte es für so einen däm...en Kommentar geben ? Egal über was man hier im Forum diskutiert - stets fühlt sich jemand berufen, einen der Diskutanten zu verunglimpfen, früher oder später schreibt man dann halt gar nichts mehr... Dann kann man dieses Forum auch getrost dichtmachen...

  18. #193
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Ich wollte schon Jubeln endlich ist das Diskussionsforum mal das was es sein soll- Diskussion ohne sich anzugiften ---aber nö, die Bimmelbahn mußte reingrätschen . Ich kann die Peterchen Geschichte nachvollziehen also der Bruch von Kolonialherren zu Hauspantoffel. Allerdings hätte ein kleiner Spruch seinerseits das ganze etwas schöner gemacht um die Augenhöhe der beiden zu Manifestieren. So könnte es auch wieder nur Respektlosigkeit sein, wie Kappi. Oder auch nicht.

  19. #194
    Ste Schum
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    Zitat Zitat von mutawakkel Beitrag anzeigen
    Das war so klar ! Kann man diese Meinung nicht einfach so stehen lassen ? Man muss es nicht verstehen, man muss es nicht teilen...einfach drüberweglesen, sich vielleicht seinen Teil denken und gut ist... Welchen Grund könnte es für so einen däm...en Kommentar geben ? Egal über was man hier im Forum diskutiert - stets fühlt sich jemand berufen, einen der Diskutanten zu verunglimpfen, früher oder später schreibt man dann halt gar nichts mehr... Dann kann man dieses Forum auch getrost dichtmachen...
    Und stets begeht man aber auch den gleichen Fehler, die Aufmerksamkeit dadurch auch noch so richtig darauf hochzutreiben. Trollaustrocknen funktioniert nur mit konsequentem Ignorieren, so wie ich das gerade auch wieder falsch mache

  20. #195
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    @Ste Schum @Mutawakkel @Diplomat

    Über sowas muss man drüber stehen und man kann es am besten ignorieren, wenn man einfach sachlich und vernünftig weiter die Diskussion führt.

    Sachliche und vernünftige Beiträge spornen dann eher die an, die wirklich sich austauschen wollen, Störenfrieden mangelt es dann einfach an einer Grundlage, weil sie sich gar nicht auf die Diskussion einlassen können. Wir betonen doch immer wieder, dass es genau darum geht, die eigene Meinung, die eigene Sichtweise mitzuteilen, zur Debatte zu stellen, sich selbst zu hinterfragen und gemeinsam vielleicht neue Erkenntnisse oder Bestätigungen finden.

    Andere Meinungen zu respektieren ist eben die Grundlage, die ein wirkliches Gespräch ermöglicht. Nicht irgendwelche abwertenden Sprüche, sondern warum sieht mein Gegenüber das so, welchen Denkansatz hat er, kann ich dem folgen, hat er vielleicht Aspekte bemerkt, die mir bislang noch nicht aufgefallen sind, wo möchte ich widersprechen, wo zustimmen, wo hilft es mir, wenn mein Gegenüber etwas klar stellt oder seinen Standpunkt deutlicher macht, wie kann ich ihn überzeugen, wo lasse ich mich überzeugen.

    Und mir gefällt die Sichtweise von Diplomat, eben weil die Szene nicht eindeutig ist und man sie tatsächlich unterschiedlich interpretieren kann. Aber genau das macht ja den Reiz der Diskussion aus.

    Und vielleicht werden die nächsten Hefte da sehr erhellend sein, was die generelle Perspektive in Hinblick auf die Sichtweise auf die Kolonien sein wird, und was die dortigen Kolonialbeamten und Siedler und deren Einstellung und ihr Verhalten anbelangt.

  21. #196
    Mitglied Avatar von mutawakkel
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    Zitat Zitat von Ste Schum Beitrag anzeigen
    Und stets begeht man aber auch den gleichen Fehler, die Aufmerksamkeit dadurch auch noch so richtig darauf hochzutreiben. Trollaustrocknen funktioniert nur mit konsequentem Ignorieren, so wie ich das gerade auch wieder falsch mache
    Einerseits hast Du natürlich Recht, aber manchen Äußerungen muss man doch sofort und energisch entgegentreten...

  22. #197
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Andere Meinungen zu respektieren ist eben die Grundlage, die ein wirkliches Gespräch ermöglicht. Nicht irgendwelche abwertenden Sprüche, sondern warum sieht mein Gegenüber das so, welchen Denkansatz hat er, kann ich dem folgen, hat er vielleicht Aspekte bemerkt, die mir bislang noch nicht aufgefallen sind, wo möchte ich widersprechen, wo zustimmen, wo hilft es mir, wenn mein Gegenüber etwas klar stellt oder seinen Standpunkt deutlicher macht, wie kann ich ihn überzeugen, wo lasse ich mich überzeugen.
    Versuch das doch mal in deine Rezensionen einfließen zu lassen. Warum schreibt der Autor das so, was sind seine Intentionen, kann man das auch anders interpretieren?
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  23. #198
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    Abrax kennt ihn.
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    @ FilthyAssistant

    Wenn ich meine Gedanken über das jeweilige Heft schreibe, ist das mein Eindruck, meine Wahrnehmung, meine Meinung. Die gerne zu Diskussionen anregen soll, weil ja andere Leser durchaus auch andere Standpunkte haben könnten. Aber wenn ich daraus auch noch eine Spekulation über die Absichten des Autors machen würde, plus seine eventuellen Intensionen und warum er damit gescheitert ist oder es gut gelöst hat. Sicher das jemand sich die Zeit nehmen würde die um etwa 100 Prozent längere Betrachtung dann zu lesen?

    Ich kämpfe hier, wie du vielleicht weißt, eher damit, dass allein meine Gedanken schon sehr lang sind und das manchmal epische Ausmaße annimmt.

    Aber das greife ich gerne auf, wenn wir mal über die eine oder andere Intension des Autors uns austauschen werden, lasse ich das dann sehr gerne in unser Gespräch einfließen, wobei sich dann auch gerne andere Foristen natürlich daran beteiligen können. Das belebt das Forum denke ich mehr, als wenn ich auch noch Intensionen bespreche und darüber Vermutungen innerhalb der Rezension anstelle.

    Außerdem wäre es recht komplex dem gerecht zu werden alles zu vermuten und zu erahnen, was der Autor gedacht hat - das könnte er am besten selber - aber das würde auch bedeuten das er darüber im Forum mit den Mitgliedern des Forums in eine Diskussion treten müsste. Eher unwahrscheinlich.

    Das ich dann die Rolle statt dessen übernehme, steht mir nicht zu, so etwas würde ich mir nie anmaßen. Also seine Intensionen sind ebenfalls schwer zu erahnen. Allerdings kann man die Resultate im Heft interpretieren, ja, und genau darüber kann man dann auch diskutieren, wenn man etwas gut oder weniger gut findet. Dafür ist das Forum genau richtig.
    Geändert von SilverBlade (08.05.2020 um 17:26 Uhr)

  24. #199
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    Das sw-Heft ist da:



  25. #200
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    Das s/w Heft wurde bei Ebay jetzt für 156,-€ Verkauft. Ich bekam es umsonst.

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