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  1. #26
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    Dial H - Bei Anruf Held #1: Neue Verbindung
    (enthält US-Dial H 0, 1-5)




    Autor: China Miéville
    Zeichner: Mateus Santolouco, Riccardo Burchielli (0)


    Nelson "Nelse" Jent macht gerade einer eher schlechte Phase durch als sein Freund verprügelt wird und er Hilfe rufen will. Dabei gerät er an eine artifizielle Wählscheibe, die ihren Besitzer temporär mit Superkräften ausstattet, die von mal zu mal variieren. Hinter dieser Scheibe sind unterschiedlichste Interessengruppen her und so muss sich Nelson mit einer alten Frau und dem Extraterrestrier Tintenfisch verbünden um Gefahren für sich und andere abzuwehren...



    Starautor Miéville zeichnet für die wohl schrägste Serie der Dark-Sparte verantwortlich und veranstaltet in den in diesem Sammelband enthaltenen Heften ein regelrechtes Feuerwerk, das auf mich bei aller Skurillität jederzeit einen gut durchdachten Eindruck machte. Highlight sind natürlich die vollkommen abgedrehten Superheldenidentitäten, die ich weiter unten mal versucht habe zu sammeln. Die sind größtenteils so bescheuert wie sie klingen. Bei der Kampfschnecke musste ich an die TMNT denken, wie überhaupt einige der Gestalten gewisse Assoziationen zu bekannteren Figuren in mir weckten.

    Der Mythos hinter den Scheiben wird nur angedeutet, deren Machtpotenzial scheint aber über die willkürliche Vergabe von Superkräften hinauszugehen. Dass dies durchaus auch Auswirkungen auf andere hat, macht speziell die Nullnummer mit der Tragik um Auto-Uta deutlich, die ich im Gegensatz zu Andi für alles andere als belanglos halte. Das weiter auszuführen wäre mir aber zuviel gespoilert. Für weitere tragische Momente sorgt Tintenfisch, der bei allem was er tut stets nichts anderes will als einen alten Weggefährten aufzuspüren und in seine Heimat zurückzukehren.

    Zeichner Santolouco hatte offensichtlich viel Spaß bei seiner Arbeit und steckte viel Liebe in die grafische Gestaltung der Figuren, wie dem rauchenden Schlot, dem Hula-Hoop-Hahn oder Kampfschnecke.

    Man ist bis hierhin fast geneigt zu sagen, dass Dial H ein (ausschließlich) völlig verrücktes Lesevergnügen ist. Würde sich da zwischen den Zeilen nicht mehr abzeichnen. Die Erinnerung daran, was uns im abschließenden Folgeband noch erwartet lässt mich etwas vorsichtiger formulieren. Es geht nämlich noch weirder.

    Wer im Superheldengenre gerne einmal etwas anderes lesen will und dabei auch für komplett verrückte Sachen, die irgendwie dennoch einen Sinn ergeben, offen ist, der bekommt mit Dial H das Rundum-Sorglos-Paket. Für mich nach I, Vampire der nächste Überraschungshit der DC Dark-Sparte. Der Band erfordert allerdings eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit (könnte eine krasse Untertreibung sein) und ist absolut nichts fürs Nebenherlesen.

    Randnotizen
    Der Sammelband enthält ein Interview mit dem Zeichner Mateus Santolouco.

    Identifizierte Superheldenidentitäten sind: Der rauchende Schlot, Heulsuser, das wandelnde Virus, Shamantikor, Major Pelikan, der doppelte Spieler, der Locher, Tontäuberich, Control-Alt-Delete, Kampfschnecke, Baronin Harz, Kapuzinerin, Pfeilmaid, der Nadler, Supereichhörnchen, Atomschlag, Auto-Uta, Haarhexe, Hula-Hoop-Hahn und Rettungsrakete. An den ranzigen Ninja erinnere ich mich jetzt nicht, ein Blick auf die Kladde für den zweiten Band liefert jedoch ein klares Indiz dafür, dass der hier auftauchte.

    Link Section

    Wird fortgesetzt in Dial H - Bei Anruf Held #2: Scheibenkleister

    Spoiler im PaFo.

    Hier geht es zur Leseprobe.

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    Geändert von LaLe (12.03.2020 um 07:38 Uhr)

  2. #27
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    Sword of Sorcery #1 - Amethyst
    (enthält US-Sword of Sorcery 0, 1-8 und DC Universe Presents 19)




    Autoren: Christy Marx, Tony Bedard (Beowulf), Marc Andreyko (Stalker)
    Zeichner: Aaron Lopresti, Travis Moore (5), Jesus Saiz und Javier Pina (Beowulf), Andrei Bresson (Stalker)

    Bei Panini ist die Serie (leider) nicht erschienen, daher machte ich es etwas ausführlicher und bedachte auch die beiden Backup-Stories mit einem kleinen Spoiler.


    Amy Winston hält sich aus nachvollziehbaren Gründen für einen Freak und ahnt nicht im Ansatz wie richtig sie damit liegt. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie, dass sie die Prinzessin eines Reiches in der fantastischen Welt Nilaa ist. Mit ihrer Mutter lebte sie bislang im Exil auf der Erde (First Home), da ihre Tante nach dem Leben ihrer Mutter trachtet. Nun ist Amy aber soweit, dass sie die magischen Kräfte des Hauses Amethyst empfangen kann und so kehrt sie mit ihrer Mutter heim.

    Mit der Unterstützung der verbündeten Häuser Onyx und Citrin entgehen sie bei ihrer Heimkehr einem Hinterhalt ihrer Verwandten und Amy, die eigentlich Amaya heisst, wird nach und nach in die Geheimnisse ihrer Familie eingeweiht.

    Nach einem Ausflug zur Erde und Interaktionen mit der Justice League Dark, speziell Constantine, steht eine Bedrohung aus alter Zeit vor der Tür. Vor Tausenden von Jahren wurde Lord Kaala auf die Erde verbannt, wo man ihn besser unter dem Namen Eclipso kennt. Constantine schickt diese potentielle Gefahr zurück nach Nilaa und hintergeht dabei Amaya. Sofort entbrennt ein gewaltiger Konflikt um die Gemworld und nur mit Mühe und den auf sie vereinten Kräften ihrer Mutter und Tante kann Amaya den entfesselten Eclipso besiegen und ihr Haus versöhnen. Der schwarze Diamant in den Eclipso gebannt wurde ist jedoch verschwunden und so droht in wenigen Monaten mit der nächsten Sonnenfinsternis das erneute Erwachen des Dämons...



    Mit Sword of Sorcery brachten die New52 eine Serie zurück, die Älteren wie mir evtl. noch aus den "Großen Phantastik-Comics" von Ehapa ein Begriff ist. Damals gefielen mir andere Serien wie Camelot 3000, Storm, Taar oder Warlord zwar besser, dennoch freute ich mich nicht nur aus nostalgischen Gründen auf diese Neuinterpretation.

    Dass es bei aller zuckersüßen Optik (schaut euch in der Vorschau einfach mal das Bild vom Amethyst-Turm an) keine Teenie-Mädchen-Blümchen-Serie ist, wird spätestens dann deutlich, wenn Mädchen vergewaltigt werden sollen oder erste Körperteile abgetrennt werden. Aufgespießt zu werden ist ebenfalls eine recht gängige Art und Weise ums Leben zu kommen.

    Der Plot ist relativ einfach gestrickt und die Einbeziehung in das "normale" DCU finde ich durchaus gelungen. Eclipso ist für mich spätestens nach dem Robinson-Run an JLA und JSA und dem Crossover "Rise of Eclipso" (auf deutsch erschienen bei Panini als Justice League of America Sonderband #16) einer meiner Lieblingsschurken. Und wie Constantine seine Welt auf Kosten einer anderen zu retten versucht (nicht, dass das andersherum nicht vorher schon wer versucht hatte...) erklärt vielleicht ein wenig die Animositäten zwischen ihm und Lady Amethyst, wie man sie im Event Futures End zu lesen bekommt. Dort wird nämlich angedeutet was nach dem Ende der Serie mit der Gemworld passierte. Das hätte ich bei Gelegenheit gerne ausführlicher gelesen.

    Wer Fantasy mag und kein Problem mit kleinen Teenie-Einsprengseln und munteren Edelsteinfarbspielen (Amethyst, Citrin, Diamant, Onyx, Smaragd, Türkis) hat - also alle GL-Fans - dem wird hier unterhaltsamer Lesestoff geboten. Mir hat die Serie richtig gut gefallen.

    ***

    Lohnenswert ist auch die erste Backup-Story Beowulf.

    Tony Bedard verpackt die altbekannte Geschichte in neuem Gewand und verlegt die Handlungszeit etwa 300 Jahre in die Zukunft. Beowulf und Grendel sind hier Produkte eines Supersoldatenprogramms der Organisation Basilisk (bekannt aus der ersten New52-Serie zur Squad). Involviert ist auch ein von Amanda Waller initiiertes Projekt Samsara und Eisentrolle sind Produkte von WayneTech. Ergänzend zur Backup-Story erschien noch ein Heft in der Reihe DC Universe Presents. In dessen Finalausgabe macht die Professorin der Archäologie Gwendolyn Pierce einen Ausflug in das 24. Jahrhundert. Hier war dann aber auch Schluss. Leider, denn die Mischung aus Saga und SciFi und das auf einem Konflikt zwischen Superwesen und Menschen basierende dystopische Setting gefielen mir ganz gut.

    ***

    Die zweite Backup-Story widmete sich einem Charakter namens Stalker, vermutlich die Neuinterpretation eines Superschurken, den ich als Gegner der JSA kenne. Stalker, König eines mittelalterlichen Reiches, glaubte seine Seele an den Teufel verkauft zu haben um seine schwangere Frau vor der Pest zu retten. Das funktionierte zwar, änderte aber nichts daran, dass sie kurze Zeit später im Kindbett starb. Stalker wurde dazu verdammt unsterblich über die Erde zu wandeln, was er als mordender Derwisch tat.

    In der Gegenwart angekommen soll er für Luzifer einen letzten Auftrag ausführen und eine Frau ausfindig machen. Als Stalker erkennt, dass die Gesuchte hochschwanger und eine Nachfahrin seiner selbst ist, stellt er sich gegen seinen Auftraggeber. Er kann Luzifer das Neugeborene entreißen und wird an einen fremden Ort versetzt. Sein Nachkomme bleibt zurück, scheint aber bereits unter einem verderblichen Einfluss zu stehen...

    Diese Geschichte wirkte auf mich sehr gehetzt und bei allen interessanten Ansätzen - es gibt genügend offene Enden - ist Stalker IMO weit davon entfernt ein Must-have-read zu sein.

    Unterm Strich kann ich den Band jedem Fantasy-affinen Leser nur wärmstens empfehlen. Ich selbst hatte den seinerzeit für knappe € 12,- bei Amazon erworben.

    Randnotizen
    Der Sammelband enthält als Extras die Coverentwürfe und Sketchbook-Auszüge zu allen drei Serien.

    Als "Uninvited Guest" hat Constantine den ein oder anderen unerfreulichen Auftritt.

    Link Section

    Lady Amethyst sehen wir kurz wieder in Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie und Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie sowie dem Event Futures End. Ansonsten war es das leider während der New52.

    Eclipso bekam eine Ausgabe während des Villains Month spendiert.

    Hier geht es zur Leseprobe.

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    Geändert von LaLe (31.12.2019 um 16:51 Uhr)

  3. #28
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    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
    (enthält US-Justice League Dark 0, 9-13, Annual 1)




    Autor: Jeff Lemire
    Zeichner: Mikel Janin, Lee Garbett (0), Vic Drujinic (13)

    Eine kurze Zusammenfassung:


    Steve Trevor beauftragt Constantine damit die Justice League Dark wieder zusammenzuführen um das Treiben von Felix Faust aufzuklären, der sich im Besitz eines sehr mächtigen Artefakts befindet. Die Aussicht darauf, im Gegenzug einen unbeobachteten Blick in den "Giftschrank" von ARGUS werfen zu dürfen, motiviert Constantine dabei ungemein.

    Schnell stellt sich heraus, dass es dem Nekromanten darum geht, die vier Bücher der Magie an sich zu bringen und dass er dabei nicht allein agiert. Nick Necro, ein alter Bekannter von John und Zatanna, ist aus der Hölle
    zurückgekehrt und sinnt auf Rache.

    In Nanda Parbat kommt es zur "finalen" Konfrontation und Timothy Hunter - der Junge, der einst seine Magie aufgab - nimmt die Bücher an sich und verschwindet mit Zatanna...



    Mit US-Ausgabe #9 übernahm Jeff Lemire das Ruder bei einem weiteren Flaggschiff der Dark-Sparte und drückte diesem seinen Stempel auf. Das beginnt schon bei der Zusammensetzung der Liga. Neben den bekannten Charakteren sind anfangs auch Andrew Bennett, Dr. Mist und Orchid mit von der Partie. Die beiden letzteren beorderte Steve Trevor ins Team. Später stoßen noch Frankenstein und Lady Amethyst dazu. Überhaupt kommt der Beginn des Lemire-Runs wie ein kleines Who is Who daher. Das Haus der Geheimnisse, das Haus der Mysterien, Merlin, Mordru, die Dämonen Abnegazar, Ghast und Rath, Blackbriar Thorn, Black Boris und Dr. Occult sind mir mit Ausnahme des Trollkönigs alle ein Begriff und vielfach dem Vertigo-Imprint entliehen.

    Diese Figuren bindet Lemire in einer rasant erzählten Geschichte ohne große Hängepartien ein und supportet dabei auch ein wenig die von ihm geschriebene Serie Frankenstein, Agent of S.H.A.D.E. sowie Sword of Sorcery.

    Nach Peter Milligans gelungenem Start (dazu gehen die Meinung allerdings durchaus auseinander) setzt Lemire die Serie in einer Art und Weise fort, die mir sehr viel Lesespaß bereitete. Und auch für mich ging es qualitativ noch ein Stück weiter nach oben. Dieser Band endet allerdings mit einem Cliffhanger und wird im dritten Band fortgesetzt.

    Randnotizen
    Teamzusammensetzung: Andrew Bennett, Constantine, Deadman, Dr. Mist, Frankenstein, Madame Xanadu, Orchid, Prinzessin Amaya und Zatanna.

    Handlungstechnisch gibt es eine Überschneidung mit Sword of Sorcery #1 - Amethyst.

    Link Section

    Schließt an Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich an und wird fortgesetzt in Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie.

    Hier geht es zur Leseprobe.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (28.11.2019 um 07:52 Uhr)

  4. #29
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    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
    (enthält US-Demon Knights 0, 8-15)




    Autor: Paul Cornell
    Zeichner: Diógenes Neves (8-12), Bernard Chang (0, 8, 13-15) und Robson Rocha (9, 11)

    Meine knappere Zusammenfassung sieht wie folgt aus:


    In Alba Sarum angekommen gibt es für die bunte Truppe keine Ruhe. Merlin wurde ermordet und soll wieder zum Leben erweckt werden. Dazu muss die Gemeinschaft nach Avalon und der Weg dorthin führt über die Ruinen von Camelot.

    Die werden inzwischen von Morgaine Le Fey kontrolliert, wie die Demon Knights von Arthur, ein Bruder Xanadus, die früher Nimue hieß, erfahren. Deren Bann kann durch ein Opfer Arthurs gebrochen werden.

    Daraufhin verrät Etrigan seine Gefährten an Luzifer und eröffnet den Armeen der Hölle einen Weg nach Avalon. Den findet ebenfalls die Suchende Königin mit ihrer Horde und so entbrennt eine gewaltige Schlacht um die Insel.

    Die wird entschieden als die Regen von Avalon alle Magie fortwaschen und die Angreifer so zum Rückzug zwingen. Merlin erwacht und ernennt die Demon Knights zu seiner Stormwatch. Das ist denen aber ziemlich egal und die Gruppe trennt sich.



    Cornell bringt mit den in diesem Band enthaltenen Ausgaben seinen Run zu einem runden Ende. Die Story wird tempo-und actionreich erzählt, holt in den Ausgaben 0 und 8 aber auch mal Luft um das schwierige Dreiecksverhältnis zwischen Etrigan, Xanadu und Jason Blood sowie Etrigans Revolte gegen Luzifer näher zu beleuchten. So breitet sich vor dem Leser eine Geschichte voller Magie, Action, Monstern und Dämonen rund um die Artus-Saga aus und nach und nach fügen sich viele Puzzleteile zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Das machte mir eine Menge Spaß und ist ja noch nicht ganz zu Ende. Bedauert habe ich den zwischenzeitlichen Zeichnerwechsel zu Bernard Chang. Der ist mir im Stil dann doch zu wenig detailliert um an Diógenes Neves heranzukommen, der erneut einen guten Job macht.

    Randnotiz
    Hiermit endet der Cornell-Run an der Serie.

    Link Section

    Schließt an Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis an und wird fortgesetzt in Demon Knights #3 - Das Blut des Grals.

    Hier geht es zur englischen Kurzleseprobe.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (28.11.2019 um 09:28 Uhr)

  5. #30
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    Analog zum ersten Block meines Re-Reads will ich den zweiten Teil ebenfalls mit einem kurzen Fazit zum Abschluss bringen. Den werde ich allerdings nicht isoliert betrachten sondern gemeinsam mit dem ersten, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommen kann. Für das Ranking gilt weiter: Ich schreibe zu jeder Serie eine knappe Zusammenfassung meiner persönliche Meinung nebst Bewertung (5 Punkte sind möglich).

    DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

    Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

    3/5

    Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Meine Hoffnung darauf, dass DC mit der Dark Matter Line mehr draus machen würde war nur von kurzer Dauer. Nach sechs Ausgaben war bereits Schluss. Hier langt es nur für

    2,5/5

    Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie

    Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen finde ich super. Das gibt von mir eine kleine Aufwertung.

    4,5/5

    Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
    Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich

    Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Weiterhin ganz großes Kino.

    5/5

    Animal Man #1 - Die Jagd
    Animal Man #2 - Tier gegen Mensch

    Im Vorfeld hoch gelobt und von mir mit der höchsten Erwartungshaltung herbeigesehnt, konnte mich die Serie vom Start weg begeistern. Ganz großes Kino mit perfektem Horror-Look von Travel Foreman. Ein moderner Klassiker. Dem gibt es auch nach dem zweiten Band nichts hinzuzufügen, der mich in mehrfacher Hinsicht begeisterte: Maxine im Rot, der Hirte,Verweise auf den Morrison-Run, etc. Und in Swamp Thing '2 geht es mit Rotworld erst so richtig los...

    5/5

    Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
    Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule

    Der Auftakt stand dem von Animal Man schon kaum nach und neben der Story begeisterte vor Allem Yanick Paquette, den ich richtig klasse finde (Wonder Woman Erde Eins!!!). Leider hatte der im zweiten Sammelband nur einen Kurzauftritt wurde aber von Marco Rudy ganz ordentlich vertreten. Auch hierfür gibt es von mir weiterhin

    5/5

    Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg

    Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Für mich überraschende

    4/5

    Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon

    Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Deshalb gibt es leichte Abstriche zur bisherigen Bewertung.

    3,5/5

    Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
    Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

    Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

    3/5

    Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung

    Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer.

    5/5

    Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

    Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

    4/5

    Damit ergibt sich folgendes persönliches Ranking für die ersten beiden Blöcke:

    1. Animal Man
    2. Swamp Thing
    3. Dial H - Bei Anruf Held
    4. Ich, der Vampir
    5. Justice League Dark
    6. Sword of Sorcery
    7. Superagent Frankenstein
    8. Demon Knights
    9. Resurrection Man
    10. Deadman
    11. Challengers of the Unknown

    Kurzes Zwischenfazit:

    Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery, Superagent Frankenstein und Demon Knights. Mit denen stellte sich die Dark-Sparte recht breit auf und bescherte den Lesern einen großen Teil der New52-Perlen. Wir sind aber noch lange nicht durch. Da warten noch sehr viel mehr Serien auf uns, darunter auch noch die ein oder andere richtig gute.

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    Geändert von LaLe (04.12.2019 um 10:12 Uhr)

  6. #31
    Junior Mitglied Avatar von Andreas1987
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    Zur Zeiten der New 52 hatte ich mir nur Dial H und Erde 2 geholt, aber durch die ganzen Positiven Rezis (durch diesen und auch den anderen alten Panini theads) habe ich schon seit einer weile lust auf Animal Man und Swamp Thing bekommen. Muss ich irgendwann mal nächstes Jahr angehen.

  7. #32
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    Ja, musst du unbedingt.

    Bei den ersten drei Bänden wäre IMO sinnvoll darauf zu achten, dass man Animal Man 1 und 2 vor Swamp Thing 2 liest, bevor man sich den jeweils dritten Band vornimmt. Für möglichst wenig Brüche wäre meine Empfehlung daher diese Reihenfolge: AM 1, AM 2, ST 1, ST 2, ST 3, AM 3.

    Dann wärst du mit Rotworld durch und könntest wahlweise mit AM 4 oder ST 4 fortfahren.

    Überlegenswert wäre ggf. noch Frankenstein zwischenzuschieben, der einige Berührungspunkte mit Rotworld hat. Die beiden Bände solltest du dann vor dem Finale in AM 3 und ST 3 lesen.
    Geändert von LaLe (26.11.2019 um 17:55 Uhr)

  8. #33
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    Ich, der Vampir #3 - Böses Blut
    (enthält US-I, Vampire 0, 13-19)




    Autor: Joshua Hale Fialkov
    Zeichner: Andreas Sorrentino (0, 13-14, 19), Dennis Calero (15), Scott Clark (16), Fernando Blanco (16-19), Szymon Kudranski (16), Dave Beaty (16)

    Eine finale Kurzzusammenfassung:


    Andrew Bennett ist der letzte Vampir und befindet sich auf der Suche nach starken Individuen mit denen er sein neues Ziel, die Zerstörung der Erde, umsetzen kann. Das wollen seine ehemaligen Weggefährten zusammen mit John Constantine verhindern. Der Gruppe schließt sich auch Cain an, der jedoch ganz eigene Pläne verfolgt und seine Lebensgefährtin Lilith wiederbeleben will. Im Haus der Mysterien kommt es zum Showdown...



    Die Handlung setzt nach der Nullnummer nahtlos dort wieder an wo der vorherige Sammelband endete und bringt noch einmal alle Charaktere zusammen, die bislang ihren Auftritt hier hatten. Neu auf Seiten der Guten ist Debbie mit ihrem Hund Mishkin und auf der Seite der Bösen mischen gleich einige neue Figuren mit, allen voran Cains Gefährtin Lilith aus alttestamentarischen Zeiten.

    Der Preis für den Sieg und die Rückverwandlung Andrews ist hoch. Mary stirbt, schafft aber irgendwie den Weg in den Himmel und kehrt als himmlische Rächerin zurück. Jedenfalls kurz. Der Professor ist leider auch Geschichte. Aufgegriffen wird auch noch der Plottwist um Tigs Vater, der nicht unmaßgeblich dazu führte, dass die Nummer wie erzählt ausging.

    Optisch weist dieser Sammelband das Manko auf, dass sich ein halbes Dutzend Zeichner an der Serie "austoben" durfte, speziell die #16 ging so gar nicht. Mit der abschließenden #19 war Stammzeichner Sorrentino wieder mit an Bord und sorgte so für ein auch optisch stimmiges Ende.

    Das war sie nun also, die Vampirserie, die mich im Kontext der New52 so positiv zu überraschen wusste. Sie wirkte auf mich wie aus einem Guss und die drei Sonderbände bilden ein abgeschlossenes Ganzes, das mir richtig gut gefiel. Wollte ich I, Vampire anfangs gar nicht lesen, bin ich heute froh, dass ich mich vom Crossover mit der Justice League Dark habe zur Lektüre verführen lassen. Wer diese Serie nicht gelesen hat, hat IMO definitiv ein Highlight der New52 verpasst.

    Randnotiz
    Hiermit endet die Serie. Mehr von Andrew Bennett gibt es auf den Seiten der Justice League Dark und in Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung.

    Und auch Cain wird wieder auftauchen und zwar in Demon Knights #3 - Das Blut des Grals.

    Link Section

    Einen kleinen Blick könnt ihr hier in die US-Ausgabe des dritten Trades werfen.

    Spoiler im PaFo

    Setzt die Handlung fort aus Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich.

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    Geändert von LaLe (12.12.2019 um 06:34 Uhr)

  9. #34
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    Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben
    (enthält US-Frankenstein, Agent of S.H.A.D.E. 0, 10-16)



    Autor: Matt Kindt
    Zeichner: Alberto Ponticelli

    Ein kleiner verrotteter Spoiler:


    Nachdem Frankenstein einen vermeintlichen Ring von Verrätern innerhalb S.H.A.D.E.s gesprengt hat, stellt er sich mit dem Monster-Kommando und einer "Armee" S.H.A.D.E.-Pensionären seinem Schöpfer Victor von Frankenstein. Der ist ein Agent der Fäule und um deren Herrschaft zu brechen setzt Frankenstein Victors Seelenmühle zusammen, die seine Armee gegen den Einfluss der Fäule schützt. In San Diego will er sich dem letzten Aufgebot des Rot anschließen.



    Dieser Abschlussband bildet das Bindeglied zwischen Swamp Thing 2 - und den jeweils dritten Ausgaben des Sumpfdings und Animal Mans. So ist die Serie voll in das Rotworld-Crossover eingebunden und erzählt im Prinzip was in dem einen Jahr geschehen ist, das Alec Holland und Buddy Baker ausgeschaltet waren. Eingangs muss sich Frankenstein noch mit hausinternen Problemen herumschlagen, die - wenn man so will - in einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung begründet sind. Dann widmet sich nach einer guten Origin ein Dreiteiler der Fäule bevor das Serienfinale mit einem One-Shot aufwartet.

    Gegenüber dem ersten Band fällt dieser dann doch ein ganzes Stück ab. Das liegt für mich mit an der starken Einbindung in das Rotworld-Crossover. So nachvollziehbar und logisch die auch ist, nimmt sie der Serie doch einiges von ihrem trashigen Charme, der im ersten Dreiteiler "Satans Ring" noch ganz gut rüberkommt.

    Matt Kindt setzt die von Lemire übernommene Serie ansonsten aber ohne inhaltliche Brüche fort und führt sie zu einem etwas unspektakulären Ende. Ponticelli bleibt der Serie bis zum Schluss als Zeichner erhalten und sorgt so für eine einheitliche Optik. Das schafften leider die wenigsten Serien. Mir hat Superagent Frankenstein im Ganzen wirklich gut gefallen und auch Spaß bereitet. Wem eine Mischung aus Horror und Trash zusagt, der wird hier bestens bedient.

    Randnotizen
    Auf dem Cover der #15 wird der dritte Teil des Rotworld-Tie Ins (Rotworld: Secrets of the Dead) als zweiter Teil bezeichnet?

    Frankenstein ist mit dem Ende seiner Serie nicht aus der Welt. Auf den Seiten der Justice League Dark und in der Maxiserie Futures End taucht er wieder auf.

    Link Section

    Zur Leseprobe geht es hier.

    Spoiler im PaFo.

    Setzt die Handlung fort aus Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg.

    Wird nach der US-Nummer #15 fortgesetzt in Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich.

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    Geändert von LaLe (06.12.2019 um 06:59 Uhr)

  10. #35
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    Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
    (enthält US-Animal Man 0, 13-18, US-Swamp Thing 17)




    Autoren: Jeff Lemire, Scott Snyder (Animal Man 17, Swamp Thing 17)
    Zeichner: Steve Pugh (0, 13-18), Timothy Green II (13-17), Andrew Belanger (Swamp Thing 17)


    Buddy Baker landet in einer Welt, die von der Fäule überzogen wurde und findet Anschluss an die letzte Enklave des Rot. Dort versammelt er eine Streitmacht und zieht mit dieser zur Festung von Anton Arcade um die finale Schlacht zu schlagen. Ihm zur Seite stehen die Kräfte des Grün, angeführt vom Swamp Thing und die letzten freien Helden. Nach ihrem Sieg werden Animal Man und der Avatar des Grün vom Parlament der Fäule zurück in die Vergangenheit geschickt um Arcade, der entgegen der Interessen seiner Herren handelte, frühzeitig aufzuhalten. Das Vorhaben gelingt und die Rotworld wird verhindert. Allerdings muss die Familie Baker einen hohen Preis bezahlen...



    Das war nun die rote Hälfte des Rotworldfinales. Den Sammelband leitet zunächst die Nullnummer ein, die die bereits besprochene Secret Origin komplett obsolet macht und neben dem Epilog (wegen seines bitteren Endes) das Highlight dieser Ausgabe ist.

    Beim ersten Lesen hatte Rotworld für mich einige Längen. Dies bestätigte sich im Zuge des Re-Reads allerdings nicht. Am Stück gelesen wirkt das Ganze sehr viel kompakter und dichter und kommt großartig rüber. Kurzweilig waren die in diesem Band enthaltenen Rückblicke, die nicht unerheblich dazu beitrugen.

    Dann bietet Rotworld auch ein Who is Who des DCU und speziell der Flash macht hierbei eine richtig "gute" Figur.

    Als Schwachpunkt könnte man den Umstand definieren, dass gegen Ende des Crossovers der vorhersehbare und viel kritisierte Resetknopf gedrückt wird. Dadurch wird aber nicht alles an negativen Folgen negiert und der persönliche Verlust wird Buddy noch bis ans Ende seiner Serie beschäftigen. Auf der anderen Seite wären die Folgen auch zu weittragend gewesen und hätten das komplette DCU verändert. So weit wollte man dann aus, wie ich finde, verständlichen Gründen nicht gehen.

    Während mir die Zeichnungen von Steve Pugh und Timothy Green II gut gefielen, war Gastzeichner Andrew Belanger ein Totalausfall. Dass der ausgerechnet zum Eventfinale zum Einsatz kam/kommen musste ist schon schwach.

    Am Ende bleibt Animal Man auch Stand Post-Rotworld ein Highlight der New52, das allen gefallen sollte, die bei Horror-und Soapelementen nicht gleich die Krätze bekommen. Die machen die Stärke der Serie nämlich zu einem guten Teil mit aus.

    Randnotizen
    Es gibt massenhaft Gastauftritte von (ich übernehme keine Gewähr vor Richtigkeit und Vollständigkeit) Hawkman, Steel, Black Orchid, Beast Boy, Justice League Dark, Flash, Supergirl, Batwoman, Poison Ivy, Felix Faust, Grifter, Deathstroke, Atrocitus, Ice oder Dove (?), Grodd, Monsieur Mallah, Brain, Frankenstein, Medphyll (GL), Katana, Green Arrow, Die Wächter, Blackbriar Thorn, Wonder Woman, Cyborg, Superman, Riddler, Batgirl, Pinguin, Harley Quinn, King Shark, Freeze, Cheetah, Nora (Freeze), Catwoman, Vixen (?).

    Link Section

    Setzt die Handlung aus Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule und Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben! fort.

    Wird fortgesetzt in Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies.

    Einen ganz kleinen Einblick in die US-Fassung könnt ihr hier nehmen.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (07.04.2020 um 14:23 Uhr)

  11. #36
    Junior Mitglied Avatar von Andreas1987
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    Zitat Zitat von LaLe Beitrag anzeigen
    Ja, musst du unbedingt.

    Bei den ersten drei Bänden wäre IMO sinnvoll darauf zu achten, dass man Animal Man 1 und 2 vor Swamp Thing 2 liest, bevor man sich den jeweils dritten Band vornimmt. Für möglichst wenig Brüche wäre meine Empfehlung daher diese Reihenfolge: AM 1, AM 2, ST 1, ST 2, ST 3, AM 3.

    Dann wärst du mit Rotworld durch und könntest wahlweise mit AM 4 oder ST 4 fortfahren.

    Überlegenswert wäre ggf. noch Frankenstein zwischenzuschieben, der einige Berührungspunkte mit Rotworld hat. Die beiden Bände solltest du dann vor dem Finale in AM 3 und ST 3 lesen.
    Danke dir, versuche ich mir zu merken.....oder ich schaue einfach wenn es soweit ist hier wieder rein ^^

  12. #37
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
    (enthält US-Swamp Thing 13-18, Swamp Thing Annual 1, Animal Man 17)




    Autoren: Scott Snyder, Jeff Lemire (Swamp Thing 17, Animal Man 17), Scott Tuft (Annual 1)
    Zeichner: Yanick Paquette (13, 14, 16, 18), Andrew Belanger (Annual, 17), Steve Pugh (Animal Man 17), Timothy Green II (Animal Man 17), Becky Cloonan (Annual), Marco Rudy (15)


    Aus dem Reich der Fäule verschlägt es Swamp Thing in die Nähe der letzten grünen Enklave. Von dort aus zieht er nach Gotham um eine von Bruce Wayne entwickelte Waffe gegen die Fäule zu Arcades Festung zu bringen. Die verhilft zum Sieg gegen den Avatar der Verwesung und dessen Parlament bringt Holland zurück in der Zeit um Abigail zu retten bevor ihr Onkel sie töten kann. Damit dieser jedoch seine Kräfte verliert muss sie sterben und nimmt seine Position als neuer Avatar der Fäule ein...



    Das war nun die grüne Hälfte des Rotworld-Finales und im Aufbau gleicht die doch stark dem roten Part. Damit meine ich weniger die redundant abgedruckten Hefte. Beide Avatare suchen die letzte Enklave ihrer Reiche auf und müssen in ihrem eigenen Lager einiges an Überzeugungsarbeit leisten bevor sie nahezu zeitgleich am Ort der finalen Auseinandersetzung eintreffen. Die Geschichte vom Weg dorthin wird durch Rückblicke - hier der zu Abigail Arcane - aufgelockert.

    Analog zum Kampf gegen die Jäger tritt Holland gegen Arcane an und rettet Abigail nur um sie wieder zu verlieren. Buddy Baker musste ja den bitteren Tausch Cliff gegen Maxine hinnehmen.

    Trotz aller Ähnlichkeiten kommt beim komprimierten Lesen keine Langeweile auf und das ganze Event liest sich jederzeit richtig gut. Wem es beim ersten Lesen wie mir ging - es zog sich irgendwie wie Kaugummi - dem mag ich eine zweite Lektüre empfehlen.

    An diesem Band störten mich "nur" die permanenten Zeichnerwechsel. Machen Becky Cloonan und Marco Rudy als Ersatz für Yanick Paquette noch einen guten Job reißt Andrew Belanger das Niveau für mich doch massiv nach unten. Beim Annual lasse ich mir das noch gefallen. Da schadet es gar nicht, wenn sich der Rückblick auch optisch vom Rest des Bandes abhebt. Bei der #17 geht das aber gar nicht.

    Ansonsten ist dies der Abschluss des Snyder-Runs am Swamp Thing, der uns eine Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün bescherte und dabei den bestehenden Mythos nicht negierte sondern erweiterte. Mit von Bord geht leider auch Yanick Paquette, der einer großartigen Serie zu einem ebenfalls großartigen Look (leider nur zeitweise) verhalf.

    Randnotizen
    Ich habe mir mal die Mühe gemacht die Gastauftritte aufzulisten. Für die Vollständigkeit übernehme ich keine Gewähr: Batgirl, Batman, Beast Boy, Black Canary, Black Orchid, Catwoman, Cheetah, Cyborg, Deadman, Deadshot, Flash, Frankenstein, Giganta, James Gordon, Green Arrow, Harley Quinn, Katana, Kid Flash, Killer Croc, King Shark, Krypto, Madame Xanadu, Man-Bat (?), Medphyll (GL), Mr. Freeze, Nona (Freeze), Pinguin, Poison Ivy, Red Robin, Riddler, Solstice, Starfire, Starro, Steel, Superboy, Supergirl, Superman, Tattoed Man, Teen Titans, Vixen (?), Wonder Girl, Wonder Woman, Zatanna (?).

    Link Section
    Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule.

    Wird fortgesetzt in Swamp Thing #4 - Der Sämann.

    Einen ganz kleinen Einblick in die US-Fassung könnt ihr hier nehmen.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (06.04.2020 um 14:49 Uhr)

  13. #38
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    Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie
    (enthält US-Justice League Dark 14-21)




    Autoren: Jeff Lemire, Ray Fawkes (15-21)
    Zeichner: Mikel Janin (15-21), Graham Nolan (14), Vicente Cifuentes (19-21)


    Über die Bücher der Magie gelingt es der Liga den verschwundenen Hunter und Zatanna zu folgen. Die beiden hat es auf die Welt Epoch verschlagen wo die Menschen die Macht mittels der Wissenschaft übernommen haben und die Magie unterdrücken. Dies hat ungeahnte Folgen, da das magische Potenzial stetig steigt und nicht abgebaut wird. Über kurz oder lang wird dies zum Kollaps führen, der über die Verbindung zur Erde auch auf diese übergreifen wird. Mit Hilfe des Vaters von Tim Hunter, der von Epoch stammt, können der Magieüberschuss abgebaut und beide Welten gerettet werden. Zurück auf der Erde sagt sich die Liga von ARGUS los, was Steve Trevor zum Anlass nimmt den Versuch zu unternehmen Mitglieder der Liga als Informanten für den Dienst zu gewinnen.

    Als sich die Kalte Flamme das Haus der Mysterien aneignet und eine Schreckensherrschaft in New York errichtet, ruft Madame Xanadu die Liga erneut zusammen. Dabei muss sich jedes Mitglied seinen persönlichen Alpträumen stellen und nur mit Hilfe des Flash gelingt es die Gruppe wieder zu vereinen. Als Mann im Hintergrund entpuppt sich Dr. Destiny, der den Verlauf eines Krieges in der Weise beeinflussen will, dass er im Anschluss die Weltherrschaft übernehmen kann. Entscheidend geschwächt wird er als es Deadman und Swamp Thing gelingt die Kontrolle über das Haus der Mysterien zu erlangen. Madame Xanadu, deren Kind Dr. Destiny ist, kann ihm daraufhin den Traumstein abnehmen und der Schrecken endet.



    Lemire holt sich mit Ray Fawkes Verstärkung an Bord und gemeinsam schrieben sie die beiden im Sonderband enthaltenen Arcs "Der Tod der Magie" und "Horror-City". Die fügen sich nahtlos ineinander obwohl sie zeitlich durch das Rotworld-Crossover unterbrochen werden. Aber das haben die meisten Protagonisten eh vergessen.

    Wenn man die Serie zu diesem Zeitpunkt auf eine Formel bringen wollte, dann ist das die in allen bisherigen Arcs auftretende magische Bedrohung apokalyptischen Ausmaßes gewesen, die nur von einer Gruppe starker "Magier" abgewendet werden kann. Dabei bedienten sich die Autoren - immerhin schon drei an der Zahl - unterschiedlichster Charaktere aus den magischen Randgebieten des DCU. Die mitunter schwierigen Beziehungen der Mitglieder untereinander machen einen weiteren Reiz der Serie aus, die sich qualitativ zwar hinter Animal Man und Swamp Thing einreihen muss aber dennoch unzweifelhaft ein Flaggschiff der Dark-Sparte ist.

    Im Anschluss hieran beginnt die Phase der endlosen Crossover mit der Justice League und der JLA im Trinitiy War und den Soloserien von Constantine, Pandora und dem Phantom Stranger im Forever Evil-Nebenevent Blight.

    Randnotizen
    Teammitglieder: Black Orchid, Constantine, Deadman, Frankenstein, Lady Amethyst, Madame Xanadu, Swamp Thing, Zatanna

    Gastauftritte: Flash und diverse Helden als potenzielle Leichen, Dove?, Animal Man, Phantom Stranger.

    Das plötzliche Verschwinden von Lady Amethyst klärt sich in Sword of Sorcery Vol. 1: Amethyst auf.

    Link Section
    Setzt die Handlung fort aus Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie.

    Wird fortgesetzt im Trinity War.

    Einen ganz kurzen Blick in das US-Trade kann man hier werfen.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (05.12.2019 um 06:51 Uhr)

  14. #39
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    Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!
    (enthält US-Dial H for Hero 6-15)




    Autor: China Miéville
    Zeichner: David Lapham (6+7), Alberto Ponticelli (8-15)


    Nelson und Roxie geraten auf der Suche nach weiteren Scheiben mit der kanadischen Organisation "Dunkler Ahorn" aneinander. Deren Agent Tausendfüßler verfolgt jedoch eigene Pläne und verbündet sich mit dem Richter. Beide Gruppen treffen nach einer Odyssee durch verwüstete Welten in der Vermittlung aufeinander wo sich der verschollen geglaubte Operator als Weltenzerstörer betätigt. Mit Müh und Not kann er in seinem Treiben aufgehalten werden, Nelson und seine Gefährten stranden jedoch in einem Haufen ineinander verknäuelter Universen...



    Ihr habt nichts verstanden? Macht nichts, die Nummer muss man einfach (besser mehrfach) selbst gelesen haben. Dial H dürfte das mit Abstand abgefahrenste gewesen sein was DC seit einer halben Ewigkeit publiziert hat. Und auch wenn die Liste aufgetretener Helden, Sidekicks und Amalgame etwas anderes vermuten lässt, hat die Serie einen roten Faden, der sich einigermaßen nachvollziehen lässt.

    Natürlich werden die Scheiben ein Stück weit entmystifiziert, das geschieht aber in einer Art und Weise, die dem Scheibenkleister nichts von seinem Unterhaltungswert nimmt. So gibt es verschiedene Arten von Scheiben, richtig geil die S-Scheibe für Sidekicks (!!!), und Nelson und Roxie erfahren in der US-Nummer 11, dass ihre Scheibe nicht zwangsläufig neue Identitäten erschafft sondern Kräfte mitunter auch raubt (was der Leser seit der im ersten Sammelband enthaltenen Nullnummer weiß). Die Folgen erfährt beispielsweise Flash in seinem Sonderband 5.

    Weitere hervorzuhebende Einzelhefte wären die US-Nummer 6, die völlig zu Recht an das geniale "Spider sieht fern" erinnert ohne jedoch ganz da ranzukommen und ein ganz heißer Kandidat für die Auszeichnung "Bestes Einzelheft der New 52". In "Tekel Upharsin", der #13, versuchen die Helden eine Wählscheibe von einer 2D-Welt in die ihre zu transferieren und nebenbei wird die Batman-Origin in einer Art und Weise nacherzählt, die schlicht G-E-N-I-A-L ist. Allein für diese Nummer lohnt IMO die Anschaffung dieses Bandes, der sich mit einem Zwanziger für 10 US-Hefte in mehr als preiswerten Dhemensionen bewegt . Ehrlich!

    Sobald man den roten Faden hat (der kam mir beim ersten Lesen durchaus mal abhanden) ist Dial H eine wunderbar unterhaltsame Serie mit hohem Spaßfaktor, die ich nochmal jedem ans Herz legen will, der einen auch nur rudimentär ausgebildeten Sinn für Absurdes und Skurriles hat, das einer nachvollziehbaren inneren Logik folgt. Ein bisschen erinnerte mich das an Monty Python. Hier nochmal ein paar der verrückten Ideen als Appetizer:
    Der Held "Das Offene Fenster", dessen Superkraft selbsterklärend ist aber nicht funktioniert wenn ein Fenster kaputt ist. Kaputte Fenster gelten nämlich nicht als offen.
    Der Operator kann Einfluss auf alle Wählscheiben nehmen solange sie intakt sind. Das Entfernen eine Kabelisolierung reicht da schon aus um im Kampf gegen ihn wahre Wunder zu wirken.
    Die S-Scheibe hat den Nachteil, dass der Sidekick jemanden braucht, der ihm sagt was er zu tun hat.
    Kurz zu den Zeichnerwechseln. Die fallen natürlich auf, störten mich aber kein Stück. Highlights sind eh die Bolland-Cover.

    Wer das nicht gelesen hat, hat etwas richtig Gutes verpasst. Ich bin noch immer hellauf begeistert.

    Randnotizen
    Der Versuch einer erneut nicht für Vollständigkeit garantierenden Auflistung auftauchender/erwähnter Superhelden, Sidekicks und Amalgame: Häuptling Großer Pfeil, Dr. Kloake, SS-Ilsa, Captain Priapus, Der Folterknecht, E-Schätzchen, Die Treibende Kraft, Schleppdampfer, Ritter Baum, Asphaltman, Fischfaust, Zauberhai, Der Dahlien-Dandy, Der Planktonier, Flame-War, Müllredner, Schimpfwolf, Minotaura, Wolkenbart, Flüchtiger Blick, Atom-Wuff, Copter, Flash, Clinch, Das Offene Fenster, Rostboter, Strandmann, Pergament, Kiesel-Jill, Der Schlauberger, Stinkbomber, King Kurbel, Elephantom, Schulbus, Perplexo, Stalagtitan, Schnick-Schnack-Schnuck, Mondaffe, Pfeifenreiniger, Katapult, Homo Superior, Wolkentäuberich, Flame-Schnecke, Synaptor, Ctrl-Alt-Dahlie, Ranziger Hula-Hoop-Ninja, Der Rauchende Heulsuser, Pelikan-Spieler, Schleppdampfer Harz, Der Gewinner, Lobotomief, Entsteller, Inneres Stimmchen, Matterhorn, Jukeboxer, Dr. Salzsäure, Bäckermann, Quastenflosserin, Kreisdiagramm, Kid Rot, Meerdenker, Monodon-Seher, Fadenkreuz, Matroschka, Galaxis, Schlapphut, Auspuff, Wasserturm, Der Zwinkernde Zenturio.

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung.

    Einen kleinen Nachschlag gibt es während des Villains Month.

    Hier geht es zur Leseprobe.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (06.12.2019 um 06:59 Uhr)

  15. #40
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    Demon Knights #3 - Das Blut des Grals
    (enthält US-Demon Knights 16-23)




    Autor: Robert Venditti
    Zeichner: Bernard Chang (16-19), Chad Hardin (20-22), Phil Winslade (23)


    30 Jahre nach der Schlacht um Avalon sind die Demon Knights in der Weltgeschichte verstreut. Da beginnt Cain eine Vampirarmee aufzubauen um Themyscira zu erobern. Dies nimmt El Jabr zum Anlass die Stormwatch des Mittelalters wieder zusammenzubringen um die Blutsauger aufzuhalten bevor sich die Gruppe anschließend auf die Suche nach dem Gral begibt...



    Robert Venditti übernimmt das Zepter und bringt die Serie zu einem offenen Ende. Dabei gibt es zum Cornell-Run schon den ein oder anderen Bruch und das nicht nur wegen des Zeitsprungs. Die Zeit ist nicht spurlos an den Helden vorübergegangen - abgesehen vielleicht davon, dass außer Al Jabr keiner gealtert zu sein scheint - und die Beziehungen zwischen ihnen sind komplizierter als sie es je waren. Ja, das geht.

    Im ersten Arc treffen wir auf einen Cain, der noch nicht von Andrew Bennett gebändigt wurde und bestrebt ist eine Armee von Vampir-Amazonen aufzustellen. Damit ähnelt der Grundplot schon stark dem was man in den beiden Bänden zuvor mit den Kämpfen um Kleinwinkel, Alba Sarum und schließlich Avalon lesen konnte. Auf den Punkt gebracht kämpft eine übermächtige (böse) Streitmacht gegen ein kleines Häuflein Aufrechter, das von den Helden unterstützt wird. Ähnlich endet dann der zweite Arc, wenn die des Grals beraubten Riesen die Stadt Al-Wadi angreifen.

    Bot der eigentliche Plot nicht viel Neues gefielen mir vor allem die Konflikte der einzelnen Charaktere miteinander. Vandal Savage hält Jason Blood als Sklaven, den er peinigen kann ohne dass dieser stirbt. Der kann sich jedoch befreien und kämpft mit seinem Peiniger und Etrigan. Dazu verbündet er sich mit Luzifer. Daraus zog ich ein wenig Honig, konnten mich die eigentlichen Arcs mit angedeuteten Anleihen bei I, Vampire und Wonder Woman nicht sonderlich begeistern.

    Mit dem Artwork wurde ich auch nicht wirklich warm. Bei Chang, der seine Pencils auch tuschte, wirkte mir alles zu glatt. Hardin zeichnete sich keinesfalls durch eine hohe Detailtiefe aus und bei Winslade wurde es zum Ende nur unwesentlich besser.

    Dieser Band enttäuschte mich schon ein wenig, da wäre mir die #15 als Abschluss lieber gewesen.

    Randnotizen
    Der Band enthält ein Interview mit Robert Venditti, für den die Demon Knights der Einstieg ins DCU waren. Kurz darauf wechselte er zu Green Lantern und Flash.

    Link Section

    Setzt - wenn man so will - die Handlung von Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon fort und findet hier ein Ende.

    Spoiler im PaFo.

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  16. #41
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    Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns
    (enthält US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 0, 1-10)




    Autoren: Dan DiDio (0-8 ) und J. M. DeMatteis (4-10)
    Zeichner: Brent Anderson (0-5), Gene Ha (6-7), Philip Tan (8) und Fernando Blanco (9-10)


    Der Phantom Stranger, einst als Judas Iskariot Jünger und Verräter Christi, lebt seit 2000 Jahren unter den Menschen um seine Schuld abzutragen. Eines Tages weigert er sich einen dafür erforderlichen Auftrag zu erfüllen und übernimmt den Körper Philip Starks, der seine Familie töten wollte. In dieser fremden Identität versucht er ein Stück weit Normalität zu leben kann seiner anderen Existenz jedoch nicht entkommen. Diese bringt ihn immer wieder in Konflikt mit anderen mystischen Gestalten wie dem Spectre, Trigons Söhnen oder auch John Constantine und der Justice League Dark.

    Als eines Tages "seine" Familie verschwindet führt ihn die Suche nach ihr in Hölle und Himmel wo er eine für ihn unmögliche Entscheidung treffen muss. Mit der bereitet er sich seine ganz eigene Hölle auf Erden.



    Einleitend will ich anmerken, dass diese Ausgabe ein richtig fettes Teil und im wahrsten Sinne des Wortes Value for Money war. Bei 11 US-Heften - wenn man so will einen Megaband - für einen Zwanziger durfte man echt nicht meckern.

    Die Story selbst dürfte nicht jedermanns Sache sein. Der Rote Faden ist die "Familiengeschichte", die man ganz kurz mit dem Satz "Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten." zusammenfassen könnte. Der Phantom Stranger übernimmt das Leben Philip Starks, eines Massenmörders, um dessen Familie vor dessen mörderischen Absichten zu schützen. Dies entspricht aber so gar nicht seinem Auftrag und so löst der Stranger in bester Absicht eine Kette von Ereignissen aus, die schlimmer sind als das was er zu verhindern trachtete und mit dem Sin-Eater einen starken Gegner auf den Plan ruft.

    Die Autoren bedienen sich hier fleissig in der christlichen Mythologie und stricken einen Garn um Themen wie Bestimmung, Gnade und Opfer, die mich zu begeistern wusste. Der Rote Faden wird mit der ein oder anderen Nebenhandlung geschmückt wobei die Einführung Terrence Thirteens mit dem Highway Huntsman nicht gerade ein Highlight ist.

    Zwischendrin wird immer wieder angedeutet, dass auf das DCU etwas "Großes" zukommt und die Bemühungen der mystischen Helden Allianzen zu bilden spielen immer wieder in die Handlung mit rein. Dabei gestaltet sich die Interaktion des Strangers mit der Justice League Dark nicht ganz einfach. Die Untertreibung des Jahres wäre es, wenn ich die Beziehungen zu Pandora und The Question, den beiden anderen "Bestandteilen" der Trinity of Sin, ähnlich beschreiben würde. Die können sich alle so gar nicht ausstehen und gehen recht rigoros gegeneinander vor.

    Die vielen Wechsel der Zeichner und Tuscher nervten mich. Interessant war für mich allein zu sehen wieviel ein Tuscher ausmachen kann. Dass die Nullnummer und die Hefte 1-5 vom selben Zeichner sind war für mich nicht zu erkennen. So wechselte es optisch von (mir) zu glatt hin zu stellenweise sehr "dreckig". Das macht diesen Band optisch zu einer sehr uneinheitlichen Nummer. Die Titelbilder von Jae Lee und June Chung sind hingegen richtig stark.

    Hier mal die #9 und #10




    Unterm Strich gefiel mir der Band aufgrund der Story richtig gut. Wer mit der stark christlich angehauchten Thematik (inhaltlich geht es an dieser dann aber nach meinem Verständnis stellenweise deutlich vorbei) nichts anzufangen weiß, sieht das aber womöglich anders.

    Randnotizen
    Gastauftritte haben Pandora, The Question, Spectre, Justice League Dark, Nightmare Nurse (die hier zur JLD stößt), Trigon und Söhne (und Tochter), Zauriel, Etrigan und die Challengers of the Unknown.

    Link Section

    Weiter geht es nicht, wie angekündigt in einem Justice League Special 1, das so nie erschien, sondern im Zuge des Trinity War im ersten Pandora-Band.

    Leseprobe

    Spoiler im PaFo.

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  17. #42
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    Wir sind am Ende des 3. Blocks angelangt. Und wie nach den beiden Vorgängern ist es damit an der Zeit für ein kleines Zwischenfazit. Hierfür gilt wieder, dass ich den Block nicht isoliert betrachten werde, sondern gemeinsam mit den ersten beiden, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommen kann. Für das Ranking gilt weiter: Ich schreibe zu jeder Serie eine knappe Zusammenfassung meiner persönliche Meinung nebst Bewertung (5 Punkte sind möglich).

    DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

    Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

    3/5

    Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Meine Hoffnung darauf, dass DC mit der Dark Matter Line mehr draus machen würde war nur von kurzer Dauer. Nach sechs Ausgaben war bereits Schluss. Hier langt es nur für

    2,5/5

    Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
    Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
    Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie

    Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt.

    4,5/5

    Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
    Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
    Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

    Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

    4,5/5

    Animal Man #1 - Die Jagd
    Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
    Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich

    Im Vorfeld hoch gelobt und von mir mit der höchsten Erwartungshaltung herbeigesehnt, konnte mich die Serie vom Start weg begeistern. Ganz großes Kino mit perfektem Horror-Look von Travel Foreman. Ein moderner Klassiker. Dem gibt es nach wie vor nichts hinzuzufügen.

    5/5

    Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
    Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
    Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich

    Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie gehobenen Lesespaß. Trotz gegen Ende nicht immer glücklicher Zeichnerwechsel mag ich nicht weniger als die Höchstnote zücken.

    5/5

    Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
    Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

    Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

    3,5/5

    Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
    Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
    Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

    Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

    3/5

    Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
    Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

    Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

    3/5

    Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
    Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

    Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

    5/5

    Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

    Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

    4/5

    Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns

    Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier noch eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte. Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Da mich die Story aber gepackt hat und viele interessante Charaktere eingeführt wurden (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater) gibt es

    4/5

    Damit ergibt sich folgendes persönliches Ranking für die ersten drei Blöcke:

    1. Animal Man
    2. Swamp Thing
    3. Dial H - Bei Anruf Held
    4. Ich, der Vampir
    5. Justice League Dark
    6. Phantom Stranger
    7. Sword of Sorcery
    8. Superagent Frankenstein
    9. Demon Knights
    10. Resurrection Man
    11. Deadman
    12. Challengers of the Unknown

    Kurzes Zwischenfazit:

    Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein und Demon Knights ließen gegen Ende leider nach während der Resurrection Man ein besserer Prolog blieb.

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    Geändert von LaLe (04.12.2019 um 10:01 Uhr)

  18. #43
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    Ich werde mit jetzt nach und nach mal alle deine Rezensionen zu Gemüte führen, bin ein großer Fan von vielen DC Dark Serien der New 52, kenne aber bei weitem noch nicht alles und hab durch dich hoffentlich eine gute Entscheidungshilfe.
    Nächsten Monat werde ich auch noch einmal Animal Man lesen, wenn der Omnibus bei mir ankommt

  19. #44
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    Mal schauen wie schnell es hier auch mit neuen Sachen weitergeht. Aktuell sichere ich ja nur was es im PaFo schon gibt. Speziell Doctor Fate und Gotham by Midnight sind tolle Sachen, die es leider nicht nach Deutschland geschafft haben, strenggenommen aber auch keine Dark-Titel sind. Die kommen erst gegen Ende. Welche deutschen DC Dark-Titel kennst du denn nicht?

    Und du redest vom Morrison-Omnibus?

  20. #45
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    Was ich von den deutschen Sachen alles nicht gelesen habe, kann ich gar nicht so leicht beantworten. Andersrum kann ich aber sagen was ich bereits gelesen habe.
    Swamp Thing komplett
    Animal Man komplett
    Ich, der Vampir komplett
    Justice League Dark komplett
    Superagent Frankenstein komplett
    Phantom Stranger Band 1

    Ne, ich meine den Jeff Lemire Animal Man Omnibus, der jetzt im Dezember erscheint. Hab damals meine ganzen deutschen Softcover Bände verkauft und mir alles nochmal digital geholt, ich hoffe aber, dass jetzt nach und nach noch Omnibusse der Serien rauskommen.

  21. #46
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    Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
    (enthält US-Animal Man 19-23, Annual 2)




    Autor: Jeff Lemire
    Zeichner: Steve Pugh (19, 21-23), Travel Foreman (Annual 2), John Paul Leon (20), Francis Portela (21-23)

    Kleiner Spoiler:

    Nach der Beerdigung von Cliff trennt sich Ellen Baker von Buddy und der gerät trotz Oswald-Nominierung aus der Spur. Als er sich wieder einigermaßen gefangen hat geht er dem Verschwinden vieler Tiere nach. Dabei trifft er auf die Splitterlinge, die ihm sein Blut nehmen um dem von ihnen verehrten Brother Blood Macht über das Rot zu geben. Mit Unterstützung eines Verräters innerhalb des Parlaments der Glieder dringt dieser in das Rot ein wo Maxine versucht ihren Bruder wieder zum Leben zu erwecken...



    Nach dem groß angelegten Rotworld-Crossover verarbeitet Lemire erst einmal dessen Folgen und beschert uns mit dem zweiten Annual ein echtes Highlight inmitten seines ohnehin großartigen Runs. Gezeichnet von Travel Foreman erzählt er eine Geschichte über eine sehr spezielle Form der Erinnerung an den verstorbenen Cliff. "Der letzte Flug" ist für mich eines der stärksten Einzelhefte der New 52. Zumal ich solche Enden (Happy Ends bei denen es einem die Tränen in die Augen treibt) einfach liebe. Als "Gefühlsreferenz" nenne ich da mal die Filme "A.I." oder "Alles was wir geben mussten". Ganz großes Gefühlskino.

    Nach der Trauerarbeit geht es dann sowohl für Buddy als auch Maxine wieder in die Vollen. Dass der Band auf den ersten Blick nicht wie aus einem Guss wirkt, liegt nur vordergründig an den verschiedenen Künstlern. Deren Einsatz ergibt sogar richtig Sinn. Steve Pugh zeichnet als Nachfolger von Foreman, der das Annual optisch aufwertet, für den Großteil verantwortlich. Leon liefert den zweiten Teil "seiner" Kostüm-Geschichte und zeigt Buddy in seiner Filmrolle. In der zweiten Hälfte teilen sich dann Pugh und Portela die beiden Handlungsebenen. Passt für mich also.

    Gespannt kann man nun auf den abschließenden Band sein, denn dieser endet mit einem Cliff(nein, nicht der Bengel)hanger. Mir hat dieser vierte gut gefallen. Dafür hätte aber allein das Annual schon gereicht.

    Randnotizen
    Das Cover der US-Nr. 23 passt nicht so recht zum Inhalt des Heftes. Dort ist eine Leiche abgebildet, die es (noch) nicht gibt.



    Link Section

    Setzt die Handlung aus Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich fort.

    Wird in Animal Man #5 - Evolution oder Tod! fortgesetzt.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (02.12.2019 um 14:06 Uhr)

  22. #47
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    Animal Man #5 - Evolution oder Tod!
    (enthält US-Animal Man 24-29)




    Autor: Jeff Lemire
    Zeichner:Rafael Albuquerque (24, 25, 27, 28), Cully Hamner (26), Jeff Lemire und Travel Foreman (29)

    Kurzspoiler:

    Brother Blood jagt im Roten Reich Maxine, die allein noch in der Lage ist ihm die Herrschaft über das Rot streitig zu machen. Buddy Baker verschlägt es inmitten der Auseinandersetzung ins Weltall. Dort trifft er auf die Brückenbauerin, die ihm ein weitreichendes Versprechen abnimmt bevor sie ihn wieder in den Kampf gegen Brother Blood und das verräterische Totem ziehen lässt. Nachdem er diese besiegt hat nimmt er dem neuen Parlament der Glieder das Versprechen ab, dass Maxine nicht länger der künftige Avatar des Rot sein wird.



    Das war nun also das Finale des Lemire-Runs an Animal Man. Der begann mit dem Rotworld-Crossover geradezu episch um im vierten Trade kurz Luft zu holen und auf den Showdown hinzuarbeiten. Die Handlung ging ein ordentliches Tempo wobei mir der Plot um die Oswald-Verleihung nicht so zusagte. Auch die Nummer im Weltall erweiterte den Animal Man-Kosmos zwar, wirkte im Hinblick auf das Serienende aber irgendwie deplatziert. So taugte sie lediglich für ein leicht mulmiges Gefühl bei Buddys Zusicherung künftig bei seiner Familie zu bleiben. An dieser Stelle war der halbe Sammelband bereits gelesen.

    Umso besser gefiel mir die zweite Hälfte. Im Zweiteiler "Evolve or Die!" wusste der Endkampf zu überzeugen und das letzte Bild mit der Brückenbauerin hinterließ bei mir das angesprochene mulmige Gefühl. Nur kam da bislang nichts nach.

    Genialer Schlusspunkt ist dann aber die vom Traumduo Lemire/Foreman inszenierte #29, bei der der Autor auch zum Stift griff. Dort wird im Wesentlichen der alte Status Quo (Prä-New 52) wieder hergestellt, sprich Buddy ist wieder der Avatar und Maxine raus aus der Nummer. In der Secret Origin wurde ja berichtet, wie das neue Parlament Fleischlinge als künftige Avatare heranzieht. Und geradezu anrührend ist dann Maxines von Lemire gezeichnete Gute-Nacht-Geschichte. Hier wird der komplette Run nochmal kompakt und "kindgerecht" nacherzählt und bei wem sich hier kein Augenpipi einstellt, der ist IMO kalt wie ein toter Fisch. Habe ich zuletzt zwar häufiger geschrieben, aber das Heft ist für mich eine der Topnummern der New 52.

    Das Serienfazit bringe ich beizeiten an anderer Stelle. Hier nur soviel, wer die fünf Bände weder besitzt noch gelesen hat, hat so ziemlich das Beste verpasst, was DC in diesem Jahrtausend veröffentlicht hat. IMO.

    Randnotizen
    Die Serie endete also hier, mit Buddy Baker ging es aber auf den Seiten der Justice League United weiter.

    Link Section

    Setzt die Handlung aus Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies fort und ist der Schlusspunkt der Serie.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (02.12.2019 um 10:52 Uhr)

  23. #48
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    Swamp Thing #4 - Der Sämann
    (enthält US-Swamp Thing 19-24, US-Swamp Thing Annual 2)




    Autor: Charles Soule
    Zeichner: Kano (19, 20, 22, 23, Annual 2), Jesus Saiz (21), David Lapham (23), Andrei Bressan (24), Javier Pina (Annual 2)

    Kurzspoiler:

    Überall auf der Welt wird der Sämann aktiv und beschenkt die Menschheit auf eine Art und Weise in der dies aus seiner Sicht der bisherige Avatar des Grün hätte tun müssen. Allerdings gehen diese Geschenke auf Kosten des Grüns, das aus den Fugen gerät. So auch in Schottland wo Alec Holland auf John Constantine trifft, der sich unter dem Einfluss des Whisky-Baums zum König der Region ernennt.
    Nachdem Holland die Situation bereinigen kann kehrt er in seinen Sumpf zurück wo ihn der Sämann bereits erwartet und ihm das Parlament der Bäume eine kaum nachvollziehbare Entscheidung mitteilt...



    Nach dem Ende des Rotworld-Crossovers widmet sich der neue Autor Charles Soule zu Beginn seines Runs erst einmal wieder dem Grün. Im Zentrum steht dabei neben dem Sämann, dessen Grundlagen bereits im Snyder-Run gelegt wurden, vor allem das Parlament der Bäume sowie dessen Verhältnis zu den Avataren aber auch der Parlamentäre untereinander.

    Mit Capucine und dem Konstrukt "Schutz des Grünen Blattes" wird der Kosmos ebenfalls erweitert und die Avatare der Vergangenheit spielen eine bedeutendere Rolle, speziell im den Band abschließenden Annual.

    Neuer Stammzeichner ist Kano, der im direkten Vergleich zu Yanick Paquette nur verlieren kann. Am schwächsten fand ich seine Zusammenarbeit mit David Lapham beim 2. Teil des Whisky-Baums. Ansonsten macht er allerdings einen soliden Job. Besser gefielen mir da die Beiträge von Jesus Saiz und Javier Pina. Und damit habe ich in diesem Absatz noch immer nicht alle Zeichner genannt, die an diesem Band mitwirkten...

    Für den Anfang hat mir das alles recht gut gefallen und ich war darauf gespannt wie Soule die Serie weiterentwickeln würde.

    Randnotizen
    Gastauftritte haben Scarecrow, Superman und John Constantine.

    Der Band enthält ein Interview mit Charles Soule.

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich.

    Wird fortgesetzt in Swamp Thing #5 - Der König ist tot.

    Hier gibt es einen Minieinblick in die US-Ausgabe des Trades.

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (03.12.2019 um 07:05 Uhr)

  24. #49
    Mitglied Avatar von LaLe
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    Swamp Thing #5 - Der König ist tot
    (enthält US-Swamp Thing 25-31)




    Autor: Charles Soule
    Zeichner:Jesus Saiz (25-27, 29-31), Javier Pina (28, 30, 31)


    Alec Holland verliert den Kampf um das Amt des Avatars und Jason Woodrue nimmt seinen Platz ein. Dies führt zur Konfrontation Hollands mit dem Parlament, das er seiner Kraft beraubt. Mit ihm kehren drei weitere ehemalige Avatare aus dem Grün auf die Erde zurück.

    Als ihm der Körper gestohlen wird, trifft er auf den Avatar des Grau (das Reich der Pilze) während mit dem Wolf und der Grashexe zwei ehemalige Avatare des Grün ihr ganz eigenes Spiel treiben...



    Im Vorgängerband hatte Soule bereits damit angefangen den ein oder anderen Schleier um die Geheimnisse des Grün zu lüften. Hier geht er noch ein Stück weiter.

    Nach seiner Niederlage gegen den Sämann stellt sich Alec Holland gegen das aus seiner Sicht korrumpierte Parlament und und trennt dessen Verbindung zur Erde. Weiterhin befreit er drei ältere Avatare, die mit ihm zur Erde zurückkehren und ganz eigene Pläne verfolgen und mit den Sureen als Diener der Avatare kommt ein neues Element hinzu. Vom Grau ganz zu schweigen.

    Mir gefiel diese Erweiterung des Sumpf-Mythos beim ersten Lesen richtig gut und ich fand es spannend zu beobachten wie sich das Ganze noch entwickeln würde. Dass diese Veränderungen jemandem, der die alten Sumpfgeschichten mit der Muttermilch aufgesogen hat, nicht unbedingt in Begeisterung ausbrechen lassen, kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Mir ging es nicht so, ich kannte vorher aber auch nur die erste Hälfte des Moore-Runs und die ersten beiden Hefte der ersten Serie.

    Nach dem Re-Read würde ich das, was Altleser stören mag weniger als Veränderung des Hintergrundes bezeichnen sondern darin mehr eine Entmystifizierung sehen. Das Parlament wird aus dem Bereich des nicht Greifbaren hervorgezerrt und zu Individuen mit menschlich anmutender Motivation ... ja, beinahe degradiert. Die Einheit des Grün wird aufgehoben.

    Wenn man ganz ehrlich ist, hat Lemire bei Animal Man Vergleichbares gemacht. Er ließ einen Verräter innerhalb des Parlaments seinen eigenen Avatar heranziehen, damit er allein herrschen kann. Die Nummer mit dem Sämann ist für mich (nicht ganz) dasselbe in Grün.

    Stört man sich daran nicht, dann bekommt man bislang eine jederzeit unterhaltsame Geschichte geboten, die der Autor durch viele kleine Subplots interessant zu halten weiß.

    Neuer Stammzeichner ist der von mir durchaus geschätzte Jesus Saiz, dessen Arbeiten mir dann wieder besser gefallen als die von Kano.

    Randnotizen
    Gastauftritte haben Animal Man, Die Kalte Flamme, Aquaman und Vandal Savage.

    Link Section

    Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #4 - Der Sämann.

    Wird fortgesetzt in Swamp Thing #6 - Giftpflanzen.

    Kleiner Blick in die US-Ausgabe:

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (06.04.2020 um 14:50 Uhr)

  25. #50
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    Constantine #1 - Der Funke und die Flamme
    (enthält US-Constantine 1-5)




    Autoren: Ray Fawkes (1-5), Jeff Lemire (1-4)
    Zeichner: Renato Guedes (1-3, 5), Fabio Neves (4)


    John Constantine sucht in Norwegen, Myanmar und London die Einzelteile von Croydons Kompass, einem mächtigen magischen Artefakt. Hinter dem sind allerdings auch die Magier der Kalten Flamme her und der Hellblazer muss einiges aufbieten um zu verhindern, dass das Artefakt nicht in die falschen Hände gerät...



    Mit der 5ten Welle von DCs Neuausrichtung im Rahmen der New52 bekam Constantine seine Soloserie innerhalb der regulären Kontinuität und konnte zu Beginn für kurze Zeit unbeeinflusst von anderen Serien/Events starten.

    Ray Fawkes und Jeff Lemire fuhren zum Auftakt-Dreiteiler ein Quartett richtig übler Gegner auf, denen Constantine nur mit vielen Tricks und zu einem hohen Preis (den natürlich jemand anderes zahlte) standhalten konnte. Am Ende kann dann aber nur einer gewinnen, wenn man das denn so nennen mag. Im folgenden One-Shot legt sich der Hellblazer mit Papa Midnite an und die ersten Vorboten des Trinity War kündigen sich an. Jedenfalls hört man einen Papagei sagen "Raaa...morgen beginnt es ... fünfzig Millionen Tote, nachdem das Licht versagt...wie John, wie John..." oder so ähnlich. Die enthaltene US-Nummer 5 ist dann bereits ein Tie-In zum Event, dem ich mich in Kürze widmen werde.

    Mir hat der Auftaktband mit dem ersten kleinen Arc und dem kurzen Einblick in Constantines "Alltag" gut gefallen. Leider konnte das dann erst einmal nicht weiter ausgebaut werden, da die Serie fester Bestandteil der Wirren um Forever Evil wurde. So ging es nicht in Constantine #2 weiter sondern erst einmal in Pandora #2, das in Forever Evil: Blight auf den Seiten der Justice League Dark mündet. Insgesamt werden incl. der #5 die folgenden 8 (!) US-Hefte Teil des Events sein.

    Die Zeichnungen von Renato Guedes gefielen nicht nur Mr. Fawkes und der zwischenzeitliche Wechsel zu Fabio Neves fiel mir gar nicht auf. Das bewerte ich durchaus positiv.

    Mein Zwischenfazit: Wer wie ich den Vertigo-Constantine nicht kennt, dürfte an diesem Band Gefallen gefunden haben. Und nach allem was ich mir unter dem Vertigo-Hellblazer vorstelle, dürfte dieser Band sehr viel dichter dran gewesen sein als der Auftakt der Rebirth-Serie. Think I have to proof that sometimes...

    Randnotizen
    Gastauftritte haben The Spectre, Zatanna und Shazam.

    Der Band enthält ein Interview mit Ray Fawkes.

    Link Section

    Weiter geht es im Trinity War und danach in Pandora #2 - Herrschaft des Bösen.

    Leseprobe

    Spoiler im PaFo.

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    Geändert von LaLe (05.12.2019 um 15:10 Uhr)

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