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Ergebnis 826 bis 850 von 868
  1. #826
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Wie kriegen die Kinder in solchen Ländern (Island, Schweden usw) eigentlich ihr Taschengeld?
    Kauft die kleine Britta-Marie ihr Comic-Heft dann mit eigener Kinder-Card?
    Da gibt es sogenannte Taschengeld-Apps für das Smartphone. Die Eltern übertragen eine gewisse Summe auf die App und die die Kinder können dann damit Einkäufe tätigen, wenn sie möchten.
    Ich finde es nicht verkehrt, wenn die Kinder von heute mehr an das bargeldlose Zahlen herangeführt werden. Es ist nun mal die Zukunft.

  2. #827
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Da gibt es sogenannte Taschengeld-Apps für das Smartphone.
    Das Kind, sagen wir mal ab 6 Jahren, benötigt also ein Smartphone?

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Die Eltern übertragen eine gewisse Summe auf die App und die die Kinder können dann damit Einkäufe tätigen, wenn sie möchten.
    Wie machen das dann andere? Also z.B. haben wir als Kinder ja immer
    auch von "Fremden" mal ne Mark bekommen, wenn wir z.B. bei irgendwas
    geholfen haben oder so. Wie funktioniert das mit so einer App der Eltern?

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Ich finde es nicht verkehrt, wenn die Kinder von heute mehr an das bargeldlose Zahlen herangeführt werden. Es ist nun mal die Zukunft.
    Ich finde es auch nicht verkehrt, aber bevor man etwas Virtuelles begreifen kann,
    muss man die Realität dazu begriffen haben. Zum Beispiel was ist Geld überhaupt,
    was ist die Leistung, der Gegenwert? Wie bringt man das seinen (zuerst kleinen) Kindern bei,
    dass das Geld nicht einfach in einem Smartphone steckt (genau wie die Milch die nicht
    einfach aus dem Supermarkt kommt).
    Wie könnte so ein Lernprozess bezüglich Geld in bargeldlosen Zeiten aussehen?

  3. #828
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Das Kind, sagen wir mal ab 6 Jahren, benötigt also ein Smartphone?
    Da kann man genau so fragen: Braucht ein 6 jähriges Kind schon Taschengeld?
    Ich habe z.B. nie Taschengeld erhalten und habe es auch überlebt und - oh Wunder! - ich kann sogar mit Geld umgehen!

    Wie machen das dann andere? Also z.B. haben wir als Kinder ja immer
    auch von "Fremden" mal ne Mark bekommen, wenn wir z.B. bei irgendwas
    geholfen haben oder so. Wie funktioniert das mit so einer App der Eltern?
    Nun, was fragst du mich das? Aber letztendlich gibt es doch für alles eine Lösung. Könnte mir gut vorstellen, dass es möglich ist, Geld auf die App zu überweisen.

    Ich finde es auch nicht verkehrt, aber bevor man etwas Virtuelles begreifen kann,
    muss man die Realität dazu begriffen haben.
    Das Virtuelle spiegelt doch die Realität wider.

    Zum Beispiel was ist Geld überhaupt,
    was ist die Leistung, der Gegenwert? Wie bringt man das seinen (zuerst kleinen) Kindern bei,
    dass das Geld nicht einfach in einem Smartphone steckt (genau wie die Milch die nicht
    einfach aus dem Supermarkt kommt).
    Und das Geldscheine nicht auf Bäumen wachsen, hat dir deine Mutter sicher auch irgendwie beibringen können Also wird es auch kein Problem sein, Kindern zu erklären, was bargeldloses Zahlen bedeutet.

  4. #829
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Da kann man genau so fragen: Braucht ein 6 jähriges Kind schon Taschengeld?
    Ich habe z.B. nie Taschengeld erhalten und habe es auch überlebt und - oh Wunder! - ich kann sogar mit Geld umgehen!


    Nun, was fragst du mich das? Aber letztendlich gibt es doch für alles eine Lösung. Könnte mir gut vorstellen, dass es möglich ist, Geld auf die App zu überweisen.


    Das Virtuelle spiegelt doch die Realität wider.


    Und das Geldscheine nicht auf Bäumen wachsen, hat dir deine Mutter sicher auch irgendwie beibringen können Also wird es auch kein Problem sein, Kindern zu erklären, was bargeldloses Zahlen bedeutet.
    Damit ist ja alles ausführlich geklärt. Ganz klar, das Virtuelle spiegelt die Realität wieder. Ich geh jetzt mein Einhorn satteln.

  5. #830
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Damit ist ja alles ausführlich geklärt. Ganz klar, das Virtuelle spiegelt die Realität wieder. Ich geh jetzt mein Einhorn satteln.
    Nun, wir sprechen aber schon von Geld, oder? Ob ich nun mit Scheinen und Münzen zahle oder mit einer Karte, Smartphone etc. macht am Ende keinen großen Unterschied. Der einzige Unterschied ist nur, dass ich Bargeld anfassen kann.

  6. #831
    Mitglied Avatar von momo
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    @Sheepy,ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt ,Kindern den Umgang mit bargeldlosen Mitteln zu zeigen ,aber erst einem passendem Alter und nachdem es einige Jahre zuvor auch Taschengeld gab,damit den Wert zu schätzen weiß,wenn sich zb ein Spiel kaufen will und darauf erst sparen muss,bevor es sich holt.
    Es gibt auch genug Jugendliche die sich mit Handy-Vertrag verschulden,weil sie eben nicht gelernt haben,das die Summe nicht endlos ist und auch der Meinung bin,dass Kinder unter 6 Jahren weder Handy/Smartphone noch ne EC-Karte brauchen oder gar das Wissen wie selbiges nutzt.
    @Froschgrün,da gäbe ich dir Recht,die Realität und die Virtualität sind 2 verschiedene Dinge,man kann in der wirklichen Welt kein Geld cheaten oder wie in The Book of Unwriten Tales 2 (nein,da diesem BSP geht es nicht ums Geld,sondern um ne Schwangerschaft),wo Ivo im Elfenhain mehrere Jahre schwanger ist,will in die Menschenwelt (nein,es hat nix mit den Umständen zu tun XD),wo selbige nur wenige Tage bis Wochen dauert.
    Daher Sheepy,vorsichtig mit solchen Aussagen umgehen
    "Nach außen hin lächelen,wenn du 'nen Knoten im Magen hast ; das macht 'nen Profi aus."

    Diego Armando

  7. #832
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    @momo

    Genau. Virtualität und Realität werden immer zweierlei bleiben.
    Das von dir beschriebene Beispiel kenne ich nicht.
    War das ein Manga oder Animee?

    @Black Sheep

    Wenn es in der Realität kein anfassbares Geld mehr gibt, was ja
    die völlig bargeldlose Zukunft sein soll, dann kannst du einem
    Kind nicht mehr gut erklären was Geld bedeutet.
    Es gibt heute schon Kleinkinder die über ein Bilderbuch
    mit der Hand wischen und sich wundern dass sich nix tut.

  8. #833
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    @Sheepy,ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt ,Kindern den Umgang mit bargeldlosen Mitteln zu zeigen ,aber erst einem passendem Alter und nachdem es einige Jahre zuvor auch Taschengeld gab,damit den Wert zu schätzen weiß,wenn sich zb ein Spiel kaufen will und darauf erst sparen muss,bevor es sich holt.
    Solange es (noch) Bargeld gibt, kann man es doch so machen. Spricht ja nix dagegen. In anderen Ländern ist dies aber nun mal nicht mehr ohne weiteres möglich. Da bleibt Eltern nix anderes übrig, als Kinder frühzeitig an bargeldloses Zahlen heranzuführen.

    Es gibt auch genug Jugendliche die sich mit Handy-Vertrag verschulden,weil sie eben nicht gelernt haben,das die Summe nicht endlos ist und auch der Meinung bin,dass Kinder unter 6 Jahren weder Handy/Smartphone noch ne EC-Karte brauchen oder gar das Wissen wie selbiges nutzt.
    Es geht hier auch nicht um Kinder unter 6 Jahre. Die müssen auch noch nicht wissen, wie man mit Geld umgehen muss. Zumal Kinder unter 7 Jahren eh noch nicht geschäftsfähig sind und theoretisch noch nichts allein kaufen dürften.

    @Froschgrün,da gäbe ich dir Recht,die Realität und die Virtualität sind 2 verschiedene Dinge,man kann in der wirklichen Welt kein Geld cheaten oder wie in The Book of Unwriten Tales 2 (nein,da diesem BSP geht es nicht ums Geld,sondern um ne Schwangerschaft),wo Ivo im Elfenhain mehrere Jahre schwanger ist,will in die Menschenwelt (nein,es hat nix mit den Umständen zu tun XD),wo selbige nur wenige Tage bis Wochen dauert.
    Daher Sheepy,vorsichtig mit solchen Aussagen umgehen
    Ihr habt mich anscheinend beide nicht richtig verstanden bzw. hätte ich es wohl genauer erklären müssen, wie ich es meine: Ich meine, dass das virtuelle Geld sich nicht unerheblich von realen Geld unterscheidet. Einzig allein darauf bezog ich meine Aussage. Das (virtuelle) Geld, was du auf deinem Konto hast, ist letztendlich nichts anderes als ein Teil deines Vermögens, abgebildet als eine Zahl in einer Datenbank. Dein Vermögen kann aber auch in Form von Banknoten, Münzen, Immobilien, Schmuck, Wertpapiere etc. dargestellt werden. Nur ist es eben praktischer, Dinge des täglichen Lebens mit Banknoten zu bezahlen als z.B. mit Schmuck.

    Doch was spricht dagegen, wenn man in Zukunft sogar noch auf das Bargeld weitestgehend verzichten könnte, wenn es auch elektronisch geht. Einige der Geschäfte erfolgen doch eh schon elektronisch bzw. bargeldlos oder zahlst du z.B. deine Miete, Stromrechnungen, GEZ-Beiträge usw. bar? Welchen Grund sollte es geben, nicht auch seine Banane bargeldlos zu bezahlen? Weil man dann angeblich nicht mehr den Überblick und die Kontrolle über seine Finanzen hat? Zumindest wird das ja immer als Grund vorgeschoben. Ja, vorgeschoben... weil man nämlich an alten Gewohnheiten festhalten will. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und alles neue macht ihm natürlich erst mal Angst. Und natürlich hat man dann auch Angst, Kontrolle über seine Finanzen zu verlieren, würde jetzt alles nur noch bargeldlos verlaufen. Man ist es ja nicht gewohnt...


    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    @Black Sheep

    Wenn es in der Realität kein anfassbares Geld mehr gibt, was ja
    die völlig bargeldlose Zukunft sein soll, dann kannst du einem
    Kind nicht mehr gut erklären was Geld bedeutet.
    Doch das geht. Aber wahrscheinlich fehlt dir und vielleicht auch vielen anderen Eltern schlicht die Phantasie.

    Es gibt heute schon Kleinkinder die über ein Bilderbuch
    mit der Hand wischen und sich wundern dass sich nix tut.
    Tja, das ist eben der Fortschritt. Ist das jetzt schlimm? Kinder von heute wissen doch auch nicht mehr, was eine Kassette ist und wie man diese benutzt. Oder welches Kind weiß wohl, wie ein Wählscheibentelefon funktioniert?

  9. #834
    Mitglied Avatar von Froschgrün
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Doch das geht. Aber wahrscheinlich fehlt dir und vielleicht auch vielen anderen Eltern schlicht die Phantasie.
    Erklär mir doch mal wie du das machst.
    Ich lerne gerne dazu.

  10. #835
    Mitglied Avatar von RyuDragon
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    @Froschgrün

    Da kann ich helfen, The Book of unwritten Tales 2 ist ein Computerspiel, ein Adventure der eher klassischen Sorte um genau zu sein.
    Mutter zum Kind: "Nein, wir nehmen nicht den Yoghurt, da ist zu viel Zucker drin, das ist ungesund. Heute nehmen wir Milchschnitte, da ist Milch drin." - Realsatire

    "Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun." - Orson Welles

  11. #836
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Warum sollten sie das aus diesem Grund tun?
    Ich kenn mich bei Banken jetzt nicht aus, aber kostet nicht jeder einzelne Geldein- und -ausgang den Banken was? Wenn man zu oft Geld ab- und wieder einzahlt, behalten es sich die Banken ja auch vor, das Konto zu kündigen. Meine alte Bank hatte damals, als sie Gebühren fürs Girokonto eingeführt hat, drei Modelle angeboten. Eins war, wo man zwar das wenigste monatlichezahlen musste (ich glaub, war sogar kostenlos), aber dafür für jeden Geldein- und -ausgang dreißig Cent Gebühren zahlen musste. Bei den anderen müsste man weniger Gebühren zahlen (bzw. jede Transaktion kostenlos), aber dafür die monatlichen Grundkosten höher.

  12. #837
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Erklär mir doch mal wie du das machst.
    Ich lerne gerne dazu.
    Wie ich das mache? Ich habe keine Kinder und werde nie welche haben. Da fragst du jetzt echt die Richtige Aber hätte ich Kinder und würde nicht wissen wie ich bestimmte Themen angehen sollte, würde ich mich einfach informieren, was auch keine Schande ist. Aber ich gehe auch mal davon aus, dass Kinder nicht nur durch Geldscheine den Umgang mit Geld lernen. Das Konsumverhalten der Eltern hat ja auch viel mit Geld zu tun. Kinder schauen sich schon da viel ab. Ich würde mit Kindern auch bewusst einkaufen. Ihnen erklären, warum ich was kaufe. Ihnen erklären, dass es in manchen Geschäften günstiger ist als in anderen. Ihnen erklären, was für den täglichen Bedarf notwendig ist und was nicht. Ihnen erklären, dass auch Arbeit wichtig ist, dass man sich all das leisten kann usw. DAS alles hat ja auch mit Geld zu tun.
    Im fortschreitenden Alter würde ich Kinder auch in die Börse und die verschiedenen Anlagemöglichkeiten einführen Ja, warum nicht? Ich war froh, dass ich das Thema in der Schule hatte (was aber auch nicht jedes Kind hat) und eine Lehrerin, die davon echt Ahnung hatte. Meine Eltern hingegen hatten von Börse und Co. keine Ahnung, wie das leider auch noch bei vielen anderen Menschen in dem Land der Fall ist.
    @Anti
    Ich denke, Banken werden immer Gründe für Gebühren und Gebührenerhöhungen finden. Ich zahle ja auch Gebühren. Jeden Monat einen festen Betrag, der jetzt aber nicht sooo hoch ist. Gut, es summiert sich.
    Wenn man zu oft Geld ab- und wieder einzahlt, behalten es sich die Banken ja auch vor, das Konto zu kündigen.
    Ist mir jetzt bei meiner nicht bekannt und habe ich jetzt so auch noch nicht gehört. Aber gut, kann es schon geben. Wäre nur mal interessant zu wissen, ab wievielen Transaktionen das der Fall wäre.

  13. #838
    Mitglied Avatar von momo
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    Also bei Banken zahlst du in der Regel Zahlungseingang als ne monatliche Pauschale/Gebühr (meist fix, also gleichbleibend, sofern Gebühren nicht erhöht werden), Abbuchungen oder Überweisungen oder Daueraufträge hingegen sind auch Gebühren, die zb sagen wir mal 50cent pro Stück und variieren jeden Monat.

    @Sheepy, klar verstehe ich das Konsumverhalten was von den Eltern vorgelebt wird eine Rolle spielt.
    Aber mir ist auch klar, dass sich Kinder mal Parfum, Sticker oder sowas kaufen, was nicht zwingend notwendig ist (Haben-will-Reflex) und ich denke, auch das sollte man einem Kind beibringen.
    Wenn ich wiederum sehe, dass jüngere Eltern mit Smartphone beim Einkauf mehr beschäftigt sind als mit dem Einkauf oder den Kids, sehe ich da schwarz ihnen dabei etwas bei bringen zu wollen, was damit anfängt, dass Schüler bei Hauswirtschaftunterricht (ich mag das Fach nicht, man lernt Dinge, die veraltet sind oder so gar nicht mehr angewandt wird, zb ein Haushaltsbuch führen in der 8.Klasse,wo ich meine genauen Ausgaben auch ohne genau wusste) nicht wissen, wie sich reife Obst anfühlt und aussieht oder bei Eiern zu gucken ob sie heile sind.

  14. #839
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Ist mir jetzt bei meiner nicht bekannt und habe ich jetzt so auch noch nicht gehört. Aber gut, kann es schon geben. Wäre nur mal interessant zu wissen, ab wievielen Transaktionen das der Fall wäre.
    Es gibt eine Website namens eurobilltracker, wo man sich anmelden und die Seriennummern der Euroscheine und die PLZ und den Ort, wo man sie erhalten hat, eingeben kann. Wenn andere das auch machen, sieht man, wie die Scheine so umherwandern. Dann gibt es Extremfälle, wo Leute, um möglichst viele Scheine zu erhalten und eingeben zu können, massenhaft Geld abgehoben und wieder eingezahlt haben. Da haben schon einige berichtet, dass sie von den Banken herzitiert wurden und ihnen gezeigt wurde, was sie dadurch für Kosten verursachen. Oder dass die Bank das Konto gekündigt hat.

    Meine Bank hat auch vor einigen Monaten eingeführt, dass man mind. 50 Euro abheben muss. (Und jetzt haben sie Gebühren für den Fall, dass man weniger als 700 Euro Geldeingang hat, eingeführt.)
    Geändert von Anti (15.02.2020 um 12:26 Uhr)

  15. #840
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    Also bei Banken zahlst du in der Regel Zahlungseingang als ne monatliche Pauschale/Gebühr (meist fix, also gleichbleibend, sofern Gebühren nicht erhöht werden), Abbuchungen oder Überweisungen oder Daueraufträge hingegen sind auch Gebühren, die zb sagen wir mal 50cent pro Stück und variieren jeden Monat.
    Ich zahle keine Gebühren für Überweisungen, Daueraufträge und Abbuchungen sofern ich diese online durchführe. Da würde ich nur Gebühren zahlen, wenn ich diese Transaktionen am Schalter erledige. Hier macht dann meine Bank Unterschiede.

    @Sheepy, klar verstehe ich das Konsumverhalten was von den Eltern vorgelebt wird eine Rolle spielt.
    Aber mir ist auch klar, dass sich Kinder mal Parfum, Sticker oder sowas kaufen, was nicht zwingend notwendig ist (Haben-will-Reflex) und ich denke, auch das sollte man einem Kind beibringen.
    Aber das ist doch genau das, was ich auch schrieb, eben dem Kind beizubringen, was für das tägliche Leben notwendig ist und was nicht.

    Wenn ich wiederum sehe, dass jüngere Eltern mit Smartphone beim Einkauf mehr beschäftigt sind als mit dem Einkauf oder den Kids, sehe ich da schwarz ihnen dabei etwas bei bringen zu wollen,
    Nun, das ist ja nicht mein Problem.
    Eltern, die ihren Kindern kaum was beibringen, auch was Finanzen betrifft, hat es letztendlich schon immer gegeben.

    was damit anfängt, dass Schüler bei Hauswirtschaftunterricht (ich mag das Fach nicht, man lernt Dinge, die veraltet sind oder so gar nicht mehr angewandt wird, zb ein Haushaltsbuch führen in der 8.Klasse,wo ich meine genauen Ausgaben auch ohne genau wusste) nicht wissen, wie sich reife Obst anfühlt und aussieht oder bei Eiern zu gucken ob sie heile sind.
    Haushaltsbuch führen halte ich für sehr sinnvoll. Das mache ich schon seit Jahren (und kenne auch sehr viele, die das ebenfalls machen). Über jedes Detail hat man nämlich nicht den Überblick. Sicher, als Kind hat man noch nicht so viele Einnahmen und Ausgaben, aber für später lohnt sich das durchaus.

  16. #841
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Nun, wir sprechen aber schon von Geld, oder? Ob ich nun mit Scheinen und Münzen zahle oder mit einer Karte, Smartphone etc. macht am Ende keinen großen Unterschied. Der einzige Unterschied ist nur, dass ich Bargeld anfassen kann.
    Ich sehe das eher ähnlich wie Froschgrün.
    Wenn man nur Bargeld hat, dann gibt man wahrscheinlich weniger aus, da man ja nicht sein gesamtes Kontoguthaben im Portmonee hat. Man gibt nur das aus, was man hat. Bei bargeldlosem Bezahlen ist man eher geneigt, Geld auszugeben. Da achtet man eher nicht so auf den Preis und bezahlt mit Karte. Man achtet auch nicht drauf, wie viel noch aufm Konto ist. Beim Geldabheben siehst du aber immer deinen aktuellen Kontostand und kannst dann entscheiden, wie viel du abhebst und wie viel du noch dort lassen musst, um die Miete usw. bezahlen zu können. Beim bargeldlosen Bezahlen muss man sich da schon mehr unter Kontrolle haben.

    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Wie machen das dann andere? Also z.B. haben wir als Kinder ja immer
    auch von "Fremden" mal ne Mark bekommen, wenn wir z.B. bei irgendwas
    geholfen haben oder so. Wie funktioniert das mit so einer App der Eltern?
    Das ist kein Problem. Da wird mit dem Smartphone bezahlt. Wie genau das funktioniert, weiß ich nicht mehr. Aber ich hab mal einen Artikel über Norwegen oder ein anderes skandinavisches Land gelesen, wo auch davon berichtet wurde, dass Kinder Dinge verkaufen und die Bezahlung mit dem Smartphone erfolgt. Ich finde den Artikel jetzt aber nicht mehr wieder. Ist schon Monate her.
    „Zeichentrick?!“
    „Ey, das ist Anime! Das ist quasi Kunst!“

    Aus Sturm der Liebe (Folge 3256)

  17. #842
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Anti Beitrag anzeigen
    Ich sehe das eher ähnlich wie Froschgrün.
    Wenn man nur Bargeld hat, dann gibt man wahrscheinlich weniger aus, da man ja nicht sein gesamtes Kontoguthaben im Portmonee hat. Man gibt nur das aus, was man hat. Bei bargeldlosem Bezahlen ist man eher geneigt, Geld auszugeben. Da achtet man eher nicht so auf den Preis und bezahlt mit Karte. Man achtet auch nicht drauf, wie viel noch aufm Konto ist. Beim Geldabheben siehst du aber immer deinen aktuellen Kontostand und kannst dann entscheiden, wie viel du abhebst und wie viel du noch dort lassen musst, um die Miete usw. bezahlen zu können. Beim bargeldlosen Bezahlen muss man sich da schon mehr unter Kontrolle haben.
    Das mag ja sein, aber da muss man eben den Umgang mit dem Geld neu lernen. Ist ja alles kein Problem. Deswegen ist auch das Führen eines Haushaltsbuches sinnvoll. Da kann man alle Ein- und Ausgaben so detailliert wie man möchte eintragen. Da hat man auf jeden Fall immer einen aktuellen Überblick über die Finanzen. Geht man z.B. shoppen, setzt man sich eben vorher ein Limit und gibt dann eben auch nicht mehr aus. Geht man Lebensmittel einkaufen, schreibt man sich einen Einkaufszettel und kauft dann auch nur das ein, was auf dem Zettel steht. Bei mir z.B. sind das eh fast immer dieselben Lebensmittel, da weiß ich auch schon vorher was es grob kosten wird.
    Ich denke da auch eher Lösungsorientiert und sehe nicht an jeder Ecke Probleme. Wenn man weiß, man hat z.B. mit dem Umgang mit Geld Probleme und erst recht bei bargeldlosen bezahlen, dann kann ich nur raten, für sich eine Strategie zu finden, damit das Geld nicht verschleudert wird. Das ist durchaus möglich, nur muss man halt irgendwann mal anfangen sich darüber Gedanken zu machen, wenn es einem wichtig ist.

  18. #843
    Mitglied Avatar von Elena M
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    Kann mir mal einer erklären, warum Zahlen mit Smartphone besser sein soll als mit Bargeld? Das hab ich nämlich noch nicht kapiert.
    Unsere Vollkommenheit besteht zum großen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen.

    Franz von Sales

  19. #844
    Mitglied Avatar von momo
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    Zitat Zitat von Elena M Beitrag anzeigen
    Kann mir mal einer erklären, warum Zahlen mit Smartphone besser sein soll als mit Bargeld? Das hab ich nämlich noch nicht kapiert.
    Das ist leicht zu erklären.

    1.Es ist bequem mit Handy zu zahlen,schließlich muss bei den meisten Händlern im Gegensatz zur EC-Karte weder Pin noch Unterschrift genutzt werden,zumindest bis zu einem gewissem Betrag.
    2.Handy schleppt man in der heutigen Generation immer mit sich rum,was viele dazu verleitet mit App zu zahlen statt mal zur Bank zu gehen und etwas Geld abzuheben,fällt auch unter Bequemlichkeit.
    3.Da immer mehr Händler da mit ziehen (neulich MDR ein Bäcker...ernsthaft,Handy zum Brötchen holen, um damit zu zahlen XD) verleitet es die Leute noch mehr dazu selbiges zu nutzen und wehe ein Händler hat diese Option nicht,da wird dann gerne Zetter und Mordio geschrien, dass es so nicht ginge und blablabla.
    4.Hat jetzt nicht direkt mit Bezahlen zu tun,aber viele haben ihre Coupons über diverse Apps im Handy drinne (grundsätzlich nix gegen sofern die Mitarbeiter entsprechend darin geschult sind und ein zügiger Ablauf gewährleistet ist),ich sehe das regelmäßig bei Rossmann,wo dann ein Bezahlvorgang locker 10-15min dauert ,wohl weil Kunde und Verkäufer an der Kasse damit wohö überfordert isnd,bin ich hingegen im DM,dauert ein Bezahlvorgang ,egal ob mit App oder Papierzeug in etwa gleich schnell,sprich man wartet keine 10-15min wegen App-Coupon-Wahnsinn.
    "Nach außen hin lächelen,wenn du 'nen Knoten im Magen hast ; das macht 'nen Profi aus."

    Diego Armando

  20. #845
    Mitglied Avatar von Elena M
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    Jetzt werden also auch noch die beschimpft, die den Quatsch nicht mitmachen. Na toll!
    Unsere Vollkommenheit besteht zum großen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen.

    Franz von Sales

  21. #846
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    1.Es ist bequem mit Handy zu zahlen,schließlich muss bei den meisten Händlern im Gegensatz zur EC-Karte weder Pin noch Unterschrift genutzt werden,zumindest bis zu einem gewissem Betrag.
    Muss man bei EC-Karten-Zahlung auch nicht (wenn man eine aktuelle EC-Karte hat).
    „Zeichentrick?!“
    „Ey, das ist Anime! Das ist quasi Kunst!“

    Aus Sturm der Liebe (Folge 3256)

  22. #847
    Mitglied Avatar von momo
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    Hier widerspreche ich Anti direkt, du hast als Händler die Wahl, ob du mit Unterschrift, Pin oder ne Kombi aus beiden arbeistet bzw legt die Kette jeweils fest.
    Kommt es hart auf hart, kannst du bei Gericht nen Titel holen, um an das Geld ran zu kommen.
    Ich habe lange genug im Verkauf gearbeitet und den Beruf auch gelernt, um zu wissen, was ich sage.

  23. #848
    Mitglied Avatar von Angel of Death
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    Na da habt ihr aber ordentlich in die Tasten gehauen. XD

    Zitat Zitat von Anti Beitrag anzeigen
    Wie die Verpackung aussieht, weiß ich nicht. Aber ja, sind diese Zigaretten (die in Kaliningrad hergestellt werden, soweit ich weiß). Soweit ich weiß, gibt es aber zwei Sorten der Marke. Die eine soll beliebter sein als die andere.
    Das die immer noch verkauft werden. Ich habe die Vietnamesen damals immer in Marzahn gesehen, bei den Supermärkten und meine Großeltern haben dort manchmal selbst die Kippen gekauft, ich auch als ich noch Raucher war. Ehrlich gesagt fand ich die aber nich so pralle. <_<

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Seit neuesten sind doch die neuen EC- Karten mit NFC ausgestattet, mit denen man kontaktlos zahlen kann.
    Na was meinst du wie ich da letztens geguckt habe? Ich war bei Media Markt und die Verkäuferin nimmt mir meine EC-Karte ab und legt die auf das Terminal und zack fertig. Ich war total perplex und kam damit erstmal gar nicht klar, was da gerade passiert ist. Ich weiß auch nicht wie ich das finden soll. :/ Ich bin da aber wohl eher dagegen als dafür, zumal ich es auch nicht geil fand, dass sie meine Karte in die Hand nahm und einfach auflegte. <_<


    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Na, da würde ich aber die Bank wechseln. Ich für meinen Teil zahle keine Gebühren, wenn ich eine Zahlung tätige, egal wie hoch diese ist.
    Die Sparkasse erhebt tatsächlich Gebühren, wenn du ein bestimmtes Kontomodell hast. Egal, ob Zahlungseingang oder Überweisung sogar für das Einzahlen am Schalter wollen sie mittlerweile 7€ haben.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Da gibt es sogenannte Taschengeld-Apps für das Smartphone. Die Eltern übertragen eine gewisse Summe auf die App und die die Kinder können dann damit Einkäufe tätigen, wenn sie möchten.
    Ich finde es nicht verkehrt, wenn die Kinder von heute mehr an das bargeldlose Zahlen herangeführt werden. Es ist nun mal die Zukunft.
    Das ist in vielerlei Hinsicht einfach nur übel.

    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Das Kind, sagen wir mal ab 6 Jahren, benötigt also ein Smartphone?

    Wie machen das dann andere? Also z.B. haben wir als Kinder ja immer
    auch von "Fremden" mal ne Mark bekommen, wenn wir z.B. bei irgendwas
    geholfen haben oder so. Wie funktioniert das mit so einer App der Eltern?

    Ich finde es auch nicht verkehrt, aber bevor man etwas Virtuelles begreifen kann,
    muss man die Realität dazu begriffen haben. Zum Beispiel was ist Geld überhaupt,
    was ist die Leistung, der Gegenwert? Wie bringt man das seinen (zuerst kleinen) Kindern bei,
    dass das Geld nicht einfach in einem Smartphone steckt (genau wie die Milch die nicht
    einfach aus dem Supermarkt kommt).
    Wie könnte so ein Lernprozess bezüglich Geld in bargeldlosen Zeiten aussehen?
    Dem kann ich mich nur anschließen. Jetzt schon haben die Kinder/die Jugend massive Probleme und damit werden sie nicht besser. Ich kann doch nicht einfach nen neues System nachschieben, wenn man nicht mal mit dem jetzigen sein Konsumverhalten im Griff hat. Klar ist das ne Erziehungs- und Prioritätensache, das ändert aber nichts am derzeitigen Zustand. Wenn man nun komplett das Bargeldlose zahlen einführt, verschlimmert man diese Situation nur. Und auch wenn ich mich nun wie ein Verschwörungtheoretiker anhöre aber für mich schreit das auch nach gläsernem Menschen und damit macht man sich auch zu sehr abhängig von der Technik.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Da kann man genau so fragen: Braucht ein 6 jähriges Kind schon Taschengeld?
    Kein 6-jähriges aber ab 7 Jahren schon, um zu lernen mit Geld umzugehen, es gibt ja auch nicht umsonst den sogenannten Taschengeldparagraphen. Aber mit 7 Jahren braucht man definitiv kein Smartphone, warum auch? Wenn man Angst um sein Kind hat, tut es auch so ein extra Kinderhandy oder wie sich die Dinger schimpfen.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Nun, wir sprechen aber schon von Geld, oder? Ob ich nun mit Scheinen und Münzen zahle oder mit einer Karte, Smartphone etc. macht am Ende keinen großen Unterschied. Der einzige Unterschied ist nur, dass ich Bargeld anfassen kann.
    Es ist doch nichts neues, dass Menschen eher etwas begreifen wenn es in Natura ist als wenn es auf einem Bildschirm flackert.

    Zitat Zitat von Froschgrün Beitrag anzeigen
    Es gibt heute schon Kleinkinder die über ein Bilderbuch
    mit der Hand wischen und sich wundern dass sich nix tut.
    Traurig aber wahr. Warum gibt man bitte Kleinkindern schon Tablets in die Pfoten? Weil man zu blöde ist um sich mit seinem Nachwuchs (vernünftig) zu beschäftigen aber hauptsache ich habe eins in die Welt gesetzt. Allerdings war es damals genauso mit der Glotze, das Kind einfach davor geparkt und fertig. Menschen werden sich wohl nie wirklich ändern, zumindest gewisse Menschen nicht.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Doch was spricht dagegen, wenn man in Zukunft sogar noch auf das Bargeld weitestgehend verzichten könnte, wenn es auch elektronisch geht. Einige der Geschäfte erfolgen doch eh schon elektronisch bzw. bargeldlos oder zahlst du z.B. deine Miete, Stromrechnungen, GEZ-Beiträge usw. bar?

    Welchen Grund sollte es geben, nicht auch seine Banane bargeldlos zu bezahlen? Weil man dann angeblich nicht mehr den Überblick und die Kontrolle über seine Finanzen hat? Zumindest wird das ja immer als Grund vorgeschoben. Ja, vorgeschoben... weil man nämlich an alten Gewohnheiten festhalten will. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und alles neue macht ihm natürlich erst mal Angst. Und natürlich hat man dann auch Angst, Kontrolle über seine Finanzen zu verlieren, würde jetzt alles nur noch bargeldlos verlaufen. Man ist es ja nicht gewohnt...
    Es gibt bei einigen deiner angeführten tatsächlich die Möglichkeit des Barzahlens, wenn auch nicht immer und überall. Um mal ein anderes Land als Beispiel zu nehmen, in Japan kannst du solche Sachen Bar im nächsten Konbini bezahlen. Ich finde es auch unmöglich, dass man definitiv ein Konto in D braucht (und es eigentlich auch bekommen muss), man aber dennoch abgelehnt werden kann. Sollte es nicht meine freie Entscheidung sein, ob ich nen Konto möchte oder nicht? Es muss doch möglich sein, sein Geld irgendwo abzuholen und seinen Krempel dann in Bar zahlen zu können. Aber ich bin wohl, was das angeht, auch etwas extrem eingestellt.

    Warum hälst du das für vorgeschoben? Wenn jemand so besser mit seinem Geld haushalten kann, dann ist das nun mal so und zeugt auch von Verantwortungsbewusstsein. Mein Kumpel bezahlt nie mit Karte, hat seine Knete immer in Bar und kam nie in Schwierigkeiten, er sagt auch selbst, dass ihm das mit Karte zahlen nichts ist. Wenn man sich selbst genug kennt, dass man mit Karte nicht klarkommt, ist es doch legitim es auf Bargeld zu beschränken. Im Grunde wäre es auch für mich besser auf Bar umzusteigen aber die Gewohnheit mit Karte ist so drin, wobei es aus persönlichen Gründen einfach besser wäre, die Karte stecken zu lassen. Natürlich hast du recht und es spielt auch Disziplin eine Rolle aber wenn man weiß, dass man die so eher nicht hat und mit der anderen Variante eher erreicht, warum dann nicht? Ist jedenfalls besser als sich in die Scheiße zu reiten.

    Zitat Zitat von Anti Beitrag anzeigen
    Ich kenn mich bei Banken jetzt nicht aus, aber kostet nicht jeder einzelne Geldein- und -ausgang den Banken was? Meine alte Bank hatte damals, als sie Gebühren fürs Girokonto eingeführt hat, drei Modelle angeboten. Eins war, wo man zwar das wenigste monatlichezahlen musste (ich glaub, war sogar kostenlos), aber dafür für jeden Geldein- und -ausgang dreißig Cent Gebühren zahlen musste. Bei den anderen müsste man weniger Gebühren zahlen (bzw. jede Transaktion kostenlos), aber dafür die monatlichen Grundkosten höher.
    Genau so ist es, zumindest bei meiner Bank.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Aber hätte ich Kinder und würde nicht wissen wie ich bestimmte Themen angehen sollte, würde ich mich einfach informieren, was auch keine Schande ist. Aber ich gehe auch mal davon aus, dass Kinder nicht nur durch Geldscheine den Umgang mit Geld lernen. Das Konsumverhalten der Eltern hat ja auch viel mit Geld zu tun. Kinder schauen sich schon da viel ab. Ich würde mit Kindern auch bewusst einkaufen. Ihnen erklären, warum ich was kaufe. Ihnen erklären, dass es in manchen Geschäften günstiger ist als in anderen. Ihnen erklären, was für den täglichen Bedarf notwendig ist und was nicht. Ihnen erklären, dass auch Arbeit wichtig ist, dass man sich all das leisten kann usw. DAS alles hat ja auch mit Geld zu tun.
    Dann wärst du in der Hinsicht wirklich eine gute Mutter und würdest dir Gedanken machen und die Zeit nehmen. Traurigerweise wärst du damit aber wohl auch in der Unterzahl. Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht jeder Mutter absprechen sich gut um ihr Kind zu kümmern aber die Realität zeigt mir, was alles versäumt wird und wo hingegen zu viel investiert wird.

    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    Aber mir ist auch klar, dass sich Kinder mal Parfum, Sticker oder sowas kaufen, was nicht zwingend notwendig ist (Haben-will-Reflex) und ich denke, auch das sollte man einem Kind beibringen.
    Wenn ich wiederum sehe, dass jüngere Eltern mit Smartphone beim Einkauf mehr beschäftigt sind als mit dem Einkauf oder den Kids, sehe ich da schwarz ihnen dabei etwas bei bringen zu wollen, was damit anfängt, dass Schüler bei Hauswirtschaftunterricht nicht wissen, wie sich reife Obst anfühlt und aussieht oder bei Eiern zu gucken ob sie heile sind.
    Das sehe ich ebenso.

    Zitat Zitat von Anti Beitrag anzeigen
    Wenn man nur Bargeld hat, dann gibt man wahrscheinlich weniger aus, da man ja nicht sein gesamtes Kontoguthaben im Portmonee hat. Man gibt nur das aus, was man hat. Bei bargeldlosem Bezahlen ist man eher geneigt, Geld auszugeben. Da achtet man eher nicht so auf den Preis und bezahlt mit Karte. Man achtet auch nicht drauf, wie viel noch aufm Konto ist. Beim Geldabheben siehst du aber immer deinen aktuellen Kontostand und kannst dann entscheiden, wie viel du abhebst und wie viel du noch dort lassen musst, um die Miete usw. bezahlen zu können. Beim bargeldlosen Bezahlen muss man sich da schon mehr unter Kontrolle haben.
    Auch hier stimme ich absolut zu.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Deswegen ist auch das Führen eines Haushaltsbuches sinnvoll. Da kann man alle Ein- und Ausgaben so detailliert wie man möchte eintragen. Da hat man auf jeden Fall immer einen aktuellen Überblick über die Finanzen.
    Das ist so oder so aber generell eine gute Idee, mit dem Gedanken spiele ich auch schon seit einiger Zeit.

    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    Du hast als Händler die Option, zu wählen, welche Variante zur Wahl steht, ob mit Pin, Unterschrift oder beidem gearbeitet wird bzw wird es in den jeweiligen Ketten festgelegt.
    Und wenn du mit beidem arbeitest entscheidet das System was dem Kunden angeboten wird, da spielt die Bonität eine Rolle.
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Menschen sind Monster, mit Monsterfüllung und Monsterguss überzogen.

    Normalität ist eine Illusion. Was für die Spinne normal ist, ist für die Fliege das Chaos.







  24. #849
    Mitglied Avatar von Anti
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    Zitat Zitat von momo Beitrag anzeigen
    Hier widerspreche ich Anti direkt, du hast als Händler die Wahl, ob du mit Unterschrift, Pin oder ne Kombi aus beiden arbeistet bzw legt die Kette jeweils fest.
    Kommt es hart auf hart, kannst du bei Gericht nen Titel holen, um an das Geld ran zu kommen.
    Ich habe lange genug im Verkauf gearbeitet und den Beruf auch gelernt, um zu wissen, was ich sage.
    Es wurde ja schon geschrieben: Du hälst deine EC-Karte an ein Lesegerät und es wird automatisch das Geld abgezogen. Du musst die Karte nirgendwo reinstecken und auch keine PIN eingeben oder unterschreiben. Das ist die gleiche Technik wie beim Smartphone.

    Zitat Zitat von Angel of Death Beitrag anzeigen
    Das die immer noch verkauft werden. Ich habe die Vietnamesen damals immer in Marzahn gesehen, bei den Supermärkten und meine Großeltern haben dort manchmal selbst die Kippen gekauft, ich auch als ich noch Raucher war. Ehrlich gesagt fand ich die aber nich so pralle. <_<
    Meine Eltern haben sie früher auch geraucht, aber seit sie nicht mehr hier wohnen, geht das nicht mehr.
    Geändert von Anti (15.02.2020 um 23:25 Uhr)

  25. #850
    Mitglied Avatar von momo
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    @Anti, der Betrag liegt bei 7€ am Schalter, machst du es an nem Überweisungsterminal liegt bei 50cent und du bist schnell fertig damit.
    Ansonsten nimmt Sparkasse ne Pauschale für Zahlungseingang und den Monatsabschluss, dies müsste um die 7€ liegen, was immer noch im Rahmen liegt.

    Oh ja, das System kenne ich nur zu gut, allerdings war das noch so ein altes Kriegsteil, wo der zu zahlende Betrag vorher noch eingegeben werden musste xd

    Ich finds ja richtig, dass spätestens ab der 5.Klasse Kinder sowohl an den Haushalt wie auch Politik (Hey, denk an die, die zum ersten Mal wählen, nicht mal nen Wahlzettel ausfüllen können und sich nicht mit den Parteien und Personen auseinander setzen können) ebenso können sollte wie nen stützenden Verband anlegen (dafür müssen viele schon zum Arzt für nen Stützverband).

    Geld, EC-Karte usw lasse ich mir nicht aus der Hand nehmen.
    Ich erwarte als Verkäuferin auch, dass die Leute mir sagen, können was ich wie zu machen hab und zähle auch Scheine selber hoch.

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