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  1. #26
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Vielleicht spielt da auch einfach eine Erinnerung im Kopf eine Rolle, die auch völlig unbewusst sein kann.

  2. #27
    Mitglied Avatar von Nante
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    Auch möglich. In die Köpfe der Leute kann man ja zum Glück noch nicht rein gucken. Auf jeden Fall ist Luneborg für mich die graphisch stärkste Figur der Serie. Da kommt eigentlich nur noch der Eldermann in Nowgorod ran. Aber von dem werden wir uns ja sicher bald verabschieden dürfen.

  3. #28
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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  4. #29
    Werter Herr thowiLEIPZIG, wollten Sie diese Werbung nicht in "Werbung und Sonstiges" aufnehmen?
    Wenn verehrter Kaine eine Beitrag posten möchte, kann er es auch selber tun!
    Danke für die Aufmerksamkeit!

  5. #30
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Werter Herr prothowi, ich entschuldige mich, Ihre hehren Kreise damit gestört zu haben. Der verehrte Herr Kaine weiß vermutlich nicht einmal was davon. Und wenigstens versteckt er sich nicht hinter falschem Namen und Foto, wie andere Zeitgenossen.

    Also lasse ich es hier.
    Geändert von thowiLEIPZIG (03.04.2019 um 12:10 Uhr)

  6. #31
    Sie sind der Admin.
    Danke für die Aufmerksamkeit!

  7. #32
    Da der Kaine eine Heftbesprechung macht wie wir kann er er das hier auch machen. Er tut es in Bildern und wir in Worten. Wer es nicht hören und sehen will klickt es nicht an- wo ist da das Problem. Immer locker bleiben.

  8. #33
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Als schubladenliebender Ordnungsfanatiker hätte ich am liebsten einen eigenen Kaine-Ordner, wenn denn eine Verlinkung hier unbedingt nottut. Sollte sich doch irgendjemand dafür interessieren, dann findet er die entsprechenden Videos sofort.

    Da diese Interessenten aber auch ganz einfach seinen Kanal abonnieren können (haben ja schon 190 Leute getan), sehe ich die Sache prinzipiell wie Herr Prothowi. Aber der Diplomat hat ja mit seinem diplomatischen Vorschlag auch Recht.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  9. #34
    Zitat Zitat von Diplomat Beitrag anzeigen
    Da der Kaine eine Heftbesprechung macht wie wir kann er er das hier auch machen. Er tut es in Bildern und wir in Worten. Wer es nicht hören und sehen will klickt es nicht an- wo ist da das Problem. Immer locker bleiben.
    Das sehe ich auch so. Für mich sind seine Beiträge ein flüchtiger Blick in die (oder Warnung vor der) Zukunft. Ich finde er tut es nicht nur in Bildern, sondern hat sich schon recht gründlich mit der Story befasst. Die Tatsache, dass er auch noch andere Comics liest finde ich unerheblich.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  10. #35
    Nachdem ich bisher in der Gewissheit ruhte, dass man - wohnhaft in Berlin - von Zustellproblemen nicht tangiert wird, belehrte mich die Aprilausgabe eines Besseren. Seis drum, heute ist endlich auch mein Heft gekommen. Bei der Aprilausgabe geht das schon mal in Ordnung. Vielleicht war es auch eine Strafe für meine harsche Kritik an der Serie Wirkungslos, vom Kauf der Hefte im Einzelhandel wird mich niemand abhalten können

    Zu Lobeshymmnen sehe ich mich noch nicht veranlasst, aber es ist seit einigen Monaten erstmals wieder ein Heft, das insgesamt einen positiven Eindruck hinterlässt. Darüber bin ich sehr erleichtert. Bis Seite 7 war es noch lasch, aber mit Genta ab S. 8 kam endlich die so lange vermisste Energie in die Handlung rein. Aber es wird schonwieder sehr homogen, natürlich kommt Brabax genau zum selben Zeitpunkt zur gleichen Erkenntnis. Da hätte man den Priester die entscheidende Birkenseite ruhig verfackeln lassen und Aufklärung für den altklugen Brabax zu einem späteren Zeitpunkt bringen können ... (aber nichts gegen seinen Charakter, fand ich schön dass er die Sandalen des Demokrit erwähnte )

    Die Zeichungen sind top, schön ist auch der reizüberflutet-übermüdete Blick von Califax auf S. 47.

    Eine Schwäche bleibt vorerst - die viel zu weit ausgewalzten Witze, sodass sie am Ende nicht mehr lustig sind. Das mit dem Anfeuern mittels Büchern beim Priester hatten wir im vorigen Heft schon (wobei ich den Witz mit dem "Moment, da klingelt doch was" immernoch nicht verstehe. Wäre der Typ besoffen okay, aber so?). Und die Schnee(mann)idee zog sich in diesem Heft in mehreren Variationen dahin sodass zumindest die Gag-Schneemänner im Hintergrund dann nicht mehr so erfrischend waren. Es geht auch anders, wie Panel 3 auf S.49 beweist Im Endeffekt aus meiner Sicht also zwar ein deutlich besseres Heft als die Zuvorigen, aber der Eindruck eines irgendwie ausgeleierten Mosaiks bleibt. Und da es offenbar eh meistens nicht zu schaffen ist, die Faxe von einem Zeichner kommen zu lassen, erlaube ich mir zusammengenommen mit dem oft deutlich zu stark gedehnten Inhalt die Frage, ob man die Seitenzahl des Hefts ein wenig reduzieren sollte? Das wäre doch ein Gewinn für alle. Vielleicht hat man sich mit monatlich ~150 panels ein wenig übernommen

    Zu Theo Waigel: War der nicht neulich mal wegen des Vermummungsverbots angezeigt worden als er zufällig in eine Demo geriet?

    @vasco betrugo: Klar, ein Herr Luneborg ist sicherlich vieles, aber ganz sicher nicht integer.
    Geändert von Max schwalbe (03.04.2019 um 23:58 Uhr)

  11. #36
    P.S. @Klein Wanda: Stimmt, Clarus hat was von den Spaßmachern früher. Das gefällt. Nur ist er eben nicht als Spaßmacher eingeführt, und von seinen angeblichen Intensionen, Pirat zu werden (Heft 509), kann man sich irgendwie nicht so recht überzeugen. Er benimmt sich jedenfalls nicht so. Es passt nicht, dass keiner seiner Freunde das mal hinterfragt. Ein Motiv (auch wenns nur ein Alibi sei) täte Claurs auf jeden Fall gut. Bisher macht er so gut wie nichts in Eigenintiative.

  12. #37
    Mit dem mittlerweile vierzehnten Heft der Hanse-Serie, werden "Dunkle Geheimnisse" offenbart. Das erste Geheimnis ist vermutlich, dass die Abrafaxe nochmal im Sommer in Nowgorod waren, zum "Nachdreh" oder in diesem Fall zum "Nachzeichnen", denn auf wundersame Weise ist Brabax auf dem Titelbild dünn bekleidet, während er im Heft im winterlich kalten Nowgorod dort oben im dicken Pelz auf dem Dachboden herumsucht.


    Ansonsten ist Nowgorod im Schnee ein viel Lärm um Nichts, beziehungsweise mit wenig Handlung eine Lawine an Bildern lostreten. Die Schneemänner werden überstrapaziert und wenn man sich Clarus auf den einzelnen Zeichnungen ansieht, verhält sie sich so eindeutig weiblich, dass man sich beim Lesen immer fragt, hat man irgendwo ihr Outing verpasst, wissen mittlerweile stillschweigend alle, dass sie eine junge Dame ist, nur an uns Lesern ist das vorbeigerauscht?


    Dabei wäre genau das endlich mal ein Handlungselement, der Clarus zu Clara machen würde und sich endlich vielleicht offenbart, warum diese Figur überhaupt dabei ist - denn nur weil sie mal gesagt hat, dass sie Pirat werden will - Grisu wollte auch ständig Feuerwehrmann werden - reicht das einfach nicht aus, um sie da so, ohne irgendwas zu hinterfragen, in die Handlung mit einzubauen. Was macht die da und warum eigentlich? Irgendwie drängt sich jedesmal diese Frage auf.


    Nachdem die Schneeballwerfer also zu einer Woche Nachtwache verdonnert worden sind, springt die Handlung konsequent wie immer hin und her, von Nowgorod geht es auf einer Kogge von Brügge nach Hamburg weiter. Mit extrem wenig Matrosen, fährt der extrem alleine agierende Großkaufmann mit seinem vermutlich einzigen Angestellten, hier drängt sich der Gedanke auf, dass Luneborg Simon nur deshalb behält, weil er vergessen hat, ihn zu entlassen und er irgendwie das Gnadenbrot kriegt, über die Nordsee.


    Wegel und Agerer haben einen glücklicherweise sehr kurzen Auftritt - das ist wie Husten und Schnupfen jedes Jahr, man weiß genau, dass er kommt und ist immer froh, wenn er schnell wieder weg ist. Mittlerweile kann man ja durchaus vermuten, dass es eine geheime Verschwörung gibt, durch die Auftritte der beiden schlechtesten Kleinkriminellen des Mittelalters genügend Haßpunkte zu sammeln, um sie zu den schlechtesten Nebenfiguren aller bisherigen Serien werden zu lassen. Wen müssen sie da eigentlich noch überholen oder liegen sie längst mit Abstand weit vorne in dieser Kategorie?


    Und die sich hoffentlich nicht wirklich fest etablierende Angewohnheit bestimmte Handlungsmomente ein oder zwei Hefte vorher schon vorzubereiten, setzt sich nahtlos fort, diesmal darf Luneborg etwas über seine überaus glänzenden Geschäfte mit Piraten in der Vergangenheit stammeln, was sich sowieso erschließt, da er ja mit Gentas Vater bekannt war und man da von alleine hätte drauf kommen können, was beim Lesen sehr viel mehr Freude machen würde, selbst mal was zu kombinieren und zu erschließen, statt wie mit dem Holzhammer - vermutlich als Wegel und Agerer Methode bekannt, immer und immer wieder es eingebleut zu bekommen.


    Ulrike indessen mutiert immer mehr zur kompletten Barbie-Abziehbild-Karrikatur. Irgendwie wirken ihre wirren Haare wie Matratzensprungfedern, die aufgedröselt wurden und statt diesen optischen Effekt mit etwas mehr Substanz und Dialogwitz zu untermauern, kommt sowas wie - "Das erzähle ich Vater! Das du mich geschubst hast!" Vermutlich ein Originalzitat aus dem Kindergarten, dort sicher passend, bei Ulrike wirkt es leider nur albern.


    Dabei hätten genau diese Dialoge zwischen Genta und Ulrike das Salz in einer faden Lübecker Suppe sein können. Wenigstens zeigen sich neue und durchaus eckigere und kantigere Seiten an Genta. Doch dazu später mehr.


    Denn jetzt muss ja erstmal in Nowgorod der Witz mit dem Glöckchen noch weiter breitgewalzt werden, dabei ist bei einem Witz Timing entscheidend, nicht Wiederholung. Man erzählt einfach keinen Witz so oft, bis endlich einer lacht.


    Brabax landet also in Fellmontour auf dem Dachboden, der optisch einfach hinreißend gezeichnet ist, der subtile Witz mit der betenden Figur auf dem kleinen Wagen zum Ziehen ist genauso toll gemacht, wie sein Suchen und Lesen in den alten Aufzeichnungen, dem hätte man deutlich mehr Raum geben können, statt sich episch dem Schneemannbauen zu widmen.


    Der Mittelteil über den Honig war einfach richtig gut gemacht, da ist das Mosaik momentan wirklich absolut überzeugend und toll. Gerne unbedingt weiter so in diesem Bereich.


    Und irgendwie wäre so toll gewesen eine mit sich ringende Genta in der Kirchenbank zu sehen, mit brennenden Kerzen, Selbstgespräche führend, mit sich kämpfend, ja das wäre wirklich außergewöhnlich gewesen, statt dessen gibt es Vitali und Wladimir, äh nein, Warn und Sören, aber die verdrücken sicher auch Unmengen an Blinies. Und wenn dann diese ausdrucksstarken Charaktermimen auch noch "Menno...ich hab nur noch den einen!" über die Lippen bekommen, dann fragt man sich - wie selbstreflektierend das denn ist oder wie ironisch, wenn man davon ausgeht, dass er nicht nur den Pfennig meint, sondern vielleicht auch noch den einzigen Gedanken den er hat, oder den einzigen IQ-Punkt. Hier ist man einfach übers Ziel hinausgeschossen. Nichts gegen kräftige, dumbe Typen, die eigentlich herzensgut sind, aber soviel Klischee auf einmal, ist dann doch recht schwer zu verdauen.


    Auch wenn man sich Genta als Schurkin herbeisehnt, Vitali und..., jetzt aber...Warn und Sören und der zu klein geratene Asterix Verschnitt, den man als Wirt kennt, machen die Stimmung ein klein kaputt - nur gluck, gluck, gluck reicht eben nicht, um eine düstere und gefährliche Atmosphäre zu beschwören. Das ist mehr so das: au-ja-wir-machen-alle-mit-Niveau und das baut die Spannung nicht wirklich ins Unermessliche. Genta alleine kauft man allerdings ab, dass sie gefährlich werden könnte...gut für Ulrike ist schon ein Fleck auf dem Kleid gefährlich und Luneborg ist jetzt auch nicht der abgebrühte und wirklich mächtige Großkaufmann, der wie ein Mafia-Pate die Handelswelt von Lübeck beherrscht - nicht auszudenken, wie gut diese Geschichten gewesen wären, wenn man den Mut gehabt hätte, sie zu erzählen. Und das geht auch der Zielgruppe angepasst und den Lesern überhaupt.


    Der von Clarus/Clara gestaltete Schneemann macht den Eldermann zum Gespött von Nowgorod, seine Rache ist entsprechend angemessen und so bringt der Schneemann dann durchaus noch etwas Gutes, nämlich den baldigen Aufbruch aus Nowgorod. Allerdings müssen wir vorher wohl noch mehr von der mit merkwürdig entenhaften Zügen gestalteten Swetlana sehen und den beiden ankommenden, alten Bekannten, die zeichnerisch irgendwie auch nicht so recht nach Nowgorod passen wollen, reicht sogar ein einziger Ziegenbock, um über den Schnee zu fahren, selbst Thor hatte zwei Ziegenböcke vor seinem Wagen, aber Schwamm über soviel Minimalismus. Califax dagegen ist richtig gut gezeichnet, ausdrucksstark und man ahnt mal wieder, wie viel mehr über die Figur von Califax transportiert werden könnte und was so alles in ihm steckt, doch leider werden diese Talente seit Jahren konsequent ignoriert.


    Zwischen Ulrike und Genta bahnt sich endlich mehr Handlung an und vielleicht kommt mit dem Tag der Rache ja auch der nächste Zeitsprung. Vielleicht ist der ja auch schon näher, als wir zu hoffen wagen.


    Und der Dialog am Ende zwischen Simon und Luneborg ist so bezeichnend wie entlarvend. Ob denn Ulrike ganz alleine sei - nein Genta wäre bei ihr - ein Großkaufmann, der sich nur ein einziges Dienstmädchen leistet, keine Köchin, keine Dienerschaft, keine Angestellten im Kontor und wo auch immer...warum fällt mir das nur immer wieder auf? Ach ja richtig, weil es nicht zum Bild von Luneborg passt.


    Optisch ein ganz Großer und Schwerer seiner Zunft und hinter der Fassade - von den Potemkinschen Dörfern kann man ja leider erst einige Jahrhunderte später sprechen - steckt mehr oder weniger eine One-Man-Show. Auch da wurde soviel Potential verschenkt.


    Jetzt könnte man meinen, das ich kein gutes Haar am Heft lasse, dabei hat es mir durchaus gefallen, dass sich etwas tut, das endlich ein bißchen Handlung und Leben in die Geschichte kommt. Bei einer wirklich guten Hauptserie hätte man das Heft vermutlich als eines der schwächeren Hefte eingeordnet und hätte sich wohl auf ein na ja ganz in Ordnung, einigen können. Bei einer schwachen Serie muss man so ein Heft schon als eines der besten der ganzen Serie bezeichnen und genau daran krankt der Erzählfaden. Wenn so wenig reicht, damit das gesamte Heft so gut in der Bewertung abschneidet, dann versteht man auch, warum man sich so sehr wünscht, dass man endlich all die Möglichkeiten sieht und erkennt und auch mutig genug ist sie zu erzählen. Die Leser kommen damit klar, denen muß man nicht jeden Witz über drei Hefte hinweg vorher ankündigen. Die Leser befinden sich nicht auf dem Niveau von Wegel und Agerer und auch nicht auf dem von Sören und seinem Menno.


    Nicht alles platt walzen, Spannung zulassen und Dramatik, nicht alles irgendwie schnell auf Friede, Freude und Eierkuchen trimmen. Gerade die Irrungen und Wirrungen auf dem Weg das Rätsel zu lösen sind ja spannend, das sollte nicht verschenkt werden. Die Schwalbe hat das ganz richtig angemerkt, es darf nicht zu homogen werden, nicht alles glattgebügelt und jeder Konflikt darf sich nicht drei Seiten weiter in Wohlgefallen auflösen. Es geht einfach alles zu glatt, ist zu vorgezeichnet, zu vorhersehbar, wenn einmal eine neue Handlungsentwicklung beginnt, weiß man auch gleich schon wohin die Reise dann gehen wird, vermutlich. Und dadurch kann vieles schnell statisch wirken.


    Aber es geht ja endlich ein wenig voran und es sind einige gute Ansätze vorhanden und die Kerze auf dem Titelbild will man ja auch sinnbildlich verstehen, dass der Hanse-Serie endlich ein Licht aufgeht, denn das hätte sie verdient. Das Setting ist immer noch grandios und genau deshalb rührt es einen ja manchmal so sehr, wenn man sieht, was da alles möglich sein könnte. Gerade weil man das Mosaik so sehr im Herzen hat und aus diesem Grund heraus sich auch die Mühe macht aufzuzeigen, was da so für Eindrücke beim Lesen entstehen. Und deshalb dürfen auch schon alle auf die nächsten Eindrücke gespannt sein, welche man dann am 24. April sammeln darf.
    Geändert von SilverBlade (05.04.2019 um 01:39 Uhr)

  13. #38
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zu so einer tiefsinnigen Analyse fühle ich mich nicht in der Lage. Und viele Kritikpunkte kann ich verstehen. Und es gab sicher auch Serien, die mir besser schon besser gefallen haben.
    Andererseits möchte ich den ganzen Analysten einmal zurufen: Hey Leute, es ist doch nur ein Comic!
    Was ich aber nicht verstehe, ist die permanente Kritik an der „sparsamen Personal-Politik“ von Luneborg. Das ist eben ein Comic-Prinzip. Hat sich in der Templerserie jemand aufgeregt, daß die Warägergarde in Konstantinopel aus einem oder zwei Dutzend Schnurbartträgern bestand. Oder um auf die Hegenzeiten zurück zu kommen eine Expeditionsstreitmacht gegen Pordoselene aus knapp 20 Gelegenheitskriegern besteht, ebenso wie die „Armee“ gegen Digedag und Nero in Heft 101 aus nicht mal 100 Mann bestand?

  14. #39
    Zitat Zitat von Nante Beitrag anzeigen
    ...
    Andererseits möchte ich den ganzen Analysten einmal zurufen: Hey Leute, es ist doch nur ein Comic!
    Was ich aber nicht verstehe, ist die permanente Kritik an der „sparsamen Personal-Politik“ von Luneborg. Das ist eben ein Comic-Prinzip. ...
    Wenn Väter und Großvater an ihrer Modelleisenbahn basteln, dann hat das mit "spielen" auch nicht mehr so viel zu tun. Dann ist Perfektion angesagt!

    Aber andererseits übt es natürlich auch einen besonderen Reiz aus, wenn im Comic reale Schauplätze und Handlungsabläufe der Geschichte dargestellt werden. Und da sollte es schon "erlaubt sein" Comic und Realität gegenüber zustellen. Das muss ja nicht zwingend als Kritik rüberkommen ...
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  15. #40
    Mitglied Avatar von Nante
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    Bei Modelleisenbahnen kann ich nicht mitreden. Damit konnte ich schon als Kind nichts anfangen.
    Und mich persönlich hat das Mosaik als Kind zum Beispiel in Hinsicht auf Byzanz oder auch den Nord-Südkonflikt in den USA teilweise bis heute geprägt. Darum bin ich auch allergisch gegen historische Fehler in manchen Heften.
    Zum oben angesprochenen Fall allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das in die gleiche Kategorie fällt. Ich weiß zumindest nicht, ob es so wahnsinnig viele Quellen für die Anzahl der "festen" Mitarbeiter eines Hansekaufmanns gab. Die Agenten werden wohl hauptsächlich unterwegs sein und vielleicht hat er auch noch ein Kontor bei den Speichern?
    Vor allem aber: Braucht man sie für die Handlung?

  16. #41
    Zitat Zitat von Nante Beitrag anzeigen
    ...Ich weiß zumindest nicht, ob es so wahnsinnig viele Quellen für die Anzahl der "festen" Mitarbeiter eines Hansekaufmanns gab. Die Agenten werden wohl hauptsächlich unterwegs sein und vielleicht hat er auch noch ein Kontor bei den Speichern?
    Vor allem aber: Braucht man sie für die Handlung?
    Das vielleicht nicht. Aber was spricht denn dagegen, wenn so etwas im Rahmen einer Diskussion zum Heft zur Sprache kommt?
    Über das Leben und Wirtschaften der Hansekaufleute in Brügge ist z.B. durch den fast vollständigen Briefwechsel des Hildebrand Veckinchusen (1370-1426) sehr viel bekannt und wurde auch im Rahmen von Terra X gezeigt...
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  17. #42
    Mitglied Avatar von Nante
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    Ich habe ja auch nichts gegen Kritik. Aber ich finde es etwas seltsam, wenn ein Comic Seite für Seite fast gründlicher analysiert wird als es (zumindest früher) scheinbar mit den Dissertationen von (wahrscheinlich nicht nur) Politikern passiert ist.

  18. #43
    Dauerhaft gesperrt Avatar von Klein Wanda
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    Der Luneborg war aber doch pleite. Der musste sicher alle entlassen. Sonst hätte er Ulrike keine standesgemäßen Kleider kaufen können.

  19. #44
    Lieber SilverBlade, ich hoffe du mußt nicht noch öfter solche treffenden Rezensionen schreiben und man erkennt im Verlag das die Masse der Leser keine Vorschulkinder sind. Ja , wir vertragen Spannung , Neid, Missgunst und listige oder Böse Dialoge. Aber Weichgespültes ist ja ein Zeitgeist - bloooß niemanden auf die Füße treten- ganz schlimm so etwas. Das konnte man beim Mosaik schon besser. Es fehlen einfach frische Ideen. Das Titelbild hat mir trotz des Fehlers sehr gut Gefallen.
    Geändert von Diplomat (05.04.2019 um 17:49 Uhr)

  20. #45
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    Zitat Zitat von Nante Beitrag anzeigen
    Bei Modelleisenbahnen kann ich nicht mitreden. Damit konnte ich schon als Kind nichts anfangen.
    Und mich persönlich hat das Mosaik als Kind zum Beispiel in Hinsicht auf Byzanz oder auch den Nord-Südkonflikt in den USA teilweise bis heute geprägt. Darum bin ich auch allergisch gegen historische Fehler in manchen Heften.
    Dir ist aber schon klar, dass auch die Digedags-Hefte vor historischen Fehlern nur so strotzen?
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  21. #46
    Zitat Zitat von Nante Beitrag anzeigen
    Ich habe ja auch nichts gegen Kritik. Aber ich finde es etwas seltsam, wenn ein Comic Seite für Seite fast gründlicher analysiert wird als es (zumindest früher) scheinbar mit den Dissertationen von (wahrscheinlich nicht nur) Politikern passiert ist.
    Dissertationen sind schon noch mal eine Kategorie für sich (außer bei Herrn zu Guttenberg vielleicht ^^). Aber klar, das Mosaik ist in dem Sinne kein gewöhnliches Comic und wenn man von der Erzählung her den Anspruch erhebt, sehr nah an der historische Realität orientiert zu sein (was bei Hannes Hegen nicht so ausgeprägt war wie heute), dann wirds halt auch mit der Kritik ein wenig penibler. Wegen Lunborg - es muss ja nicht jeder einzelne Mitarbeiter seines Geschäftsbetriebs zu sehen sein, aber so wie es bisher dargestellt ist, kommt es einfach nicht stimmig rüber (sofern er wirklich ein bedeutender Handelskaufmann ist, immerhin reden die Leute in der Stadt von ihm usw.). Es würde schon reichen, wenn man hier und da mal einen Wachposten oder Bediensteten sporadisch sehen würde anstatt immer nur diese Ulrike und ihre völlig vorhersehbaren cholerischen Anfälle. Das ist alles nicht falsch oder schlimm, nur fragt man sich als Leser einfach, wozu diese Schwerpunktsetzung dienen soll. Dass Ulrike eine verzogene, launische Tussi ist und Genta ihr brav zu dienen hat, das ist bereits seit Heft 1 dieser Serie bekannt. Seitdem wird das Motiv unentwegt wiederholt ohne dass Ulrike irgendwas relevantes zur Handlung der Geschichte beitrug. Das änderte sich (perspektivisch!) erst jetzt mit diesem Heft, nach über einem Jahr Story.

    P.S. Was mir noch aufgefallen ist: Simon war in Heft 507 wesentlich anders; jünger und dynamischer gezeichnet als später dann. Ähnliches trifft auf Genta zu.
    Geändert von Max schwalbe (06.04.2019 um 13:55 Uhr)

  22. #47
    Aus meiner Sicht geht es doch genau darum, einen Comic wirklich zu lesen, sich darüber Gedanken machen und diese dann aufzuschreiben. Nur ein war gut oder war schlecht oder hat mir gefallen oder hat mir nicht gefallen, solche Kommentare sollten wir anderen Plattformen überlassen, hier geht es darum, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn man die Interviews in den Sammelbänden liest, erfährt man, wie viel Recherche dahintersteckt und wenn man davon ausgeht, dass diese dann auch ins Heft fließt - darf man natürlich loben, aber auch kritisieren und Unstimmigkeiten ansprechen.


    Inwieweit jeder das macht oder analysiert, ist natürlich eine ganz persönliche Entscheidung, aber wenn ich ein Heft lese, dann will ich, wenn ich meine Gedanken niederschreibe, erfahren, ob ich damit richtig liege, oder ob andere ganz verschiedene Wahrnehmungen und Gedanken hatten. Und natürlich macht man sich die Mühe, weil es Freude bereitet, so tief ins Heft einzutauchen und zu erleben, dass sich andere Leser genauso dafür interessieren.


    Denn ein Forum lebt nunmal von so ausführlichen Gesprächen und intensiv aber sachlich geführten Diskussionen, die eventuell auch ein Stimmungsbild abgeben und etwas bewirken, denn darauf bauen wir doch alle, dass wir mit jeder Ausgabe ein noch besseres Mosaik in Händen halten können. Und Kontroversen, solange sie sachlich geführt werden, zeigen doch nur, wie sehr man sich für das Mosaik begeistern kann, also je ausführlicher man sich damit beschäftigt, desto besser.


    Und klar ist es nur ein Comic - aber einer der nicht irgendein beliebiger Comic ist - sondern einer, mit dem man aufgewachsen ist, dessen Werdegang und dessen Abenteuer einen begleitet haben und an den man natürlich auch gewisse Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen hat. Das Analysieren ist also keine Korinthenkackerei, sondern eher ein Ausdruck der Zuneigung, weil man sich wirklich damit beschäftigt - und das ist nicht mit der Modelleisenbahn zu vergleichen, da hat man ja selbst volle Kontrolle, wie man etwas baut und gestaltet - hier kann man nur auf das reagieren, was bereits fertig ist - und da gehört Lob, genauso wie Kritik, dazu. Und wenn bei einigen Heften die Kritik überwiegt und diese Meinung von vielen Forenmitgliedern geteilt wird, dann ist es vermutlich ein Heft, das man nicht mit ist okay, ist halt nur ein Comic, abtun sollte, sondern eines, das vielleicht tatsächlich gewisse Mängel hat und wenn man diese offen und ehrlich anspricht, dann nur in der Hoffnung, dass es in Zukunft besser wird.


    Die "sparsame Personal-Politik" von Luneborg muss sich ebenfalls logisch erklären lassen, wenn sie denn Teil eines Comic - Konzepts ist. Und es kommt immer auf die Situation an - was in der Templerserie funktioniert hat, kann man nicht auf die Hanse-Serie übertragen. Da waren es wenigstens zwei Dutzend Waräger - beim einem Großkaufmann, mit diesem für damalige Verhältnisse hohen machtpolitischen Anspruch, mit eigenem Kontor etc., muss man eben dieses auch historisch genau darstellen oder zumindest andeuten - da müssen nicht ganz viele Leute herumwuseln - obwohl das ein tolles Wimmelbild wäre, aber so gar niemanden außer Simon beschäftigen? Und Genta oder Ulrike sollen alle Geschäftsangelegenheiten alleine führen, wenn Herr Luneborg mal auf Reisen ist? Das deckt sich halt nicht mit dem historischen Bild der Großkaufleute jener Zeit - entweder ist Luneborg einer der erfolgreichsten Blender in diesem Job oder die Darstellung ist nicht korrekt - aber das er so gewaltige Geschäfte alleine oder allenfalls mit Simon erledigt - überzeugt einfach nicht.


    Im 14. Jahrhundert gab es bereits Großkaufleute im Tuchhandel in Italien, die bis zu 30 000 Weber in einem Verbund beschäftigten - und jetzt will mir hoffentlich niemand sagen, wenn Luneborg so einer gewesen wäre, hätte er das alles alleine gemacht und bei jedem Weber persönlich mal vorbeigeschaut und all die Aufzeichnungen, Rechnungen und Briefe, ganz alleine geschrieben.


    Es ist wirklich kein Herumhacken auf Luneborg und ich verstehe jedes Comic-Konzept, von Überspitzung, Überzeichnung bis hin zu Minimierung, aber dafür muss man es dem Leser auch erklären, warum das so ist.


    Wenn man eine Kogge zeigt, wie die auf der Luneborg mit Simon und Abrax zurückfährt und man nur einen oder zwei Matrosen sieht - aber aus den historischen Quellen weiß, dass so ein Schiff eine Besatzung von 25 Matrosen benötigte - dann kann man sagen, klar die waren alle unter Deck, aber es sieht halt blöd aus und man fragt sich, warum sollten die alle unter Deck sitzen?


    Wie Schwalbe absolut richtig sagte - wenn man so einen Anspruch erhebt, dann muss man den auch erfüllen - und auch da hat die Schwalbe absolut recht, man muss nicht jeden einzelnen Mitarbeiter persönlich sehen und kennenlernen, aber man will zumindest das Gefühl haben, als Leser, dass es überhaupt eine erkleckliche Anzahl an MItarbeitern gibt - immerhin nennt sich Luneborg selbst Großkaufmann. Nicht irgend ein armer Schlucker, der versucht, mit Handel sich über Wasser zu halten, sondern einer, der Handelsbeziehungen im ganzen Baltikum hat, im Osteeraum und in der Nordsee.


    Es wurde schon mal thematisiert, es wirkt tatsächlich, als ob da sich jemand beim Gestalten der Figur an ein früheres Computerspiel erinnert hat, wo man alle Handelsentscheidungen und Reisen alleine machen musste - würde das Resultat erklären, aber ist eben nicht historisch genau und macht die Figur von Luneborg sehr viel unglaubwürdiger.


    Und was Ulrike als launische Tussi angeht - da spricht die Schwalbe wohl vielen Lesern aus dem Herzen - diese Schwerpunktsetzung macht keinen wirklich nachvollziehbaren Sinn - es sei denn man spekuliert darauf, dass es immer neue Leser gibt, die erstmal über Ulrike lachen und ha ha ha, wie witzig denken, aber wenn das in jedem Heft passiert, mit komplett Null innerer Entwicklung - einfach nur eine reine Wiederholung derselben Situation in verschiedenen Nuancen, dann wird es, wie Schwalbe sagte, einfach nur der übliche, völlig vorhersehbare, cholerische Anfall.


    Da sollte man auch nicht argumentieren, dass Mittel der Wiederholung ist ein Stilmittel des Comics - mag sein - aber dann sollte es gut gemacht sein und nicht so auf Vorschulkinder-Niveau angelegt. Selbst die würden irgendwann sagen, man die Ulrike ist aber doof und langweilig.


    Und zuviel Weichzeichner und Weichspüler verträgt eben keine Geschichte - sonst fassen sich alle an den Händen und tanzen ihre Namen und sind die Gutmenschen schlechthin - das Mittelalter scheint, wenn man die Hanse-Serie betrachtet, aus Ein-Mann Unternehmen bestanden zu haben, den erfolglosesten Kleinkriminellen jener Epoche, Piraten, die vermutlich nie wirklich ein Schiff in ihre Gewalt haben bringen können (wie aber passen da die historischen Likedeeler ins Bild, blutrünstige und gnadenlose Piraten der Wirklichkeit? - hier darf man einfach nicht zu sehr weichspülen - sonst klaffen Realität und Comic so sehr auseinander, dass man nur noch den Kopf schütteln kann), cholerischen, nur nach Klischeebild gestalteten, an Kleider und Schuhe denkenden jungen Frauen und vor Kraft strotzenden, dumben Typen, die "ach menno" sagten.


    Außerdem musste man damals Witze immer gaaaaaanz lange vorbereiten, damit auch jeder begreift - hey guck mal wird witzig, warte ab, das wird wirklich lustig, nein im Ernst, da kannst du dich wegschmeißen vor lachen - wie doch nicht, na ja aber wir haben es wenigstens versucht und lange genug erwähnt. Und das ständige Wiederholungen, ohne das sie die Handlung voranbringen, einfach nur Seiten füllen und den Leser nicht zufriedenstellen können, erscheint auch logisch, da pflichte ich der Schwalbe absolut bei.

    Wenn man sich das also alles zusammen anschaut - was ist das Resultat? Nicht wirklich das Mittelalter, was man aus Geschichtsbüchern kennt - und genau daran sollte man sich doch zumindest glaubhafterweise orientieren. Gerne mit Comic Konzepten und deren Übertragungen auf die jeweilige Epoche, aber eben doch überzeugend und realistisch und vor allem einigermaßen stimmig. Denn die Hanse-Serie hat tatsächlich ein wirklich gewaltiges, thematisches Potential. Es wird Zeit, dass man das endlich auch nutzt. Die Leser würden ganz sicher in Jubelstürme ausbrechen. Noch ist ja Zeit, die Serie ist noch nicht auf der Zielgeraden. Man darf gespannt sein.

  23. #48
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von FilthyAssistant Beitrag anzeigen
    Dir ist aber schon klar, dass auch die Digedags-Hefte vor historischen Fehlern nur so strotzen?
    Allerdings; - und ich habe dazu nicht mal Thomas Kramer gebraucht.

    Aber die oben zitierten Serien sind zumindest teilweise dafür verantwortlich , daß zu beiden Bereichen einige Wälzer in meinem Regal stehen. Zu DDR-Zeiten gab es dazu ja fast nichts. Selbst im Geschichtsunterricht (zumindest in den 80ern) wurde das eine mal knapp am Rand und das andere gar nicht erwähnt.
    Das einzige Werk zum „Civil-War“ kam erst kurz vor der Wende raus und zum Thema Byzanz fällt mir eigentlich gar keines ein.
    Und „geprägt“ hat es mich auch in der Hinsicht, daß ich wohl auf Lebenszeit gegen irgendwelche „Lost Cause“ Nostalgien immun bin.

    Und um hier gleich auf Schwalbe und SilverBlade zu antworten: Ich verstehe Euch und ich stimme Euch in vielem zu.

    Aber ich kann mich da nicht so „reinbeißen“. Liegt vielleicht auch daran, daß das Mosaik der einzige Comic ist, den ich mir regelmäßig gönne.

  24. #49
    Werter Herr SilverBlade, danke für die ausführliche Analyse der "Analyse", sehe ich in vielen Punkte ebenso, gerade der "erklärte Witz", ist doch langweilig.
    Danke für die Aufmerksamkeit!

  25. #50
    Es sollte zwar nur eine Erklärung sein, damit die Intension der aufgeschriebenen Gedanken klar wird, aber es ist natürlich schön zu lesen, dass da viele in die selbe Richtung denken.

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