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Thema: DIGEDON Nr. 15

  1. #26
    .... alles wird gut - ganz bestimmt. Und außerdem hast du ja schon das umlaufende Cover (also Seite 1 und 48), Seite 4 und 5, Seite 34 und 35 sowie Seite 47.

    Apropos Cover ... wo haben sich Runkel und die Digedags eigentlich den Winter-Depri eingefangen? Vermutlich mussten Sie doch schon etwas zu lange unbeweglich im Freien stehen ... aber warum, was ist passiert?
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  2. #27
    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    Na, ich hab mich drauf verlassen, dass die zuerst bestellten drei Stück pünktlich verschickt werden. Dann wäre alles gut gewesen.
    ich will ja nicht beckmesserisch sein, aber was meinst du denn mit "pünktlich"? welcher punkt (termin) wäre denn recht gewesen? den versand macht bei uns ralle und er geht einfach nach geldeingang vor. manche banken brauchen länger als andere für eine schlichte überweisung. zwischen minuten und 5 tagen war schon alles dabei. dann sammelt ralle, bis er mehrere sendungen beieinander hat, damit er nicht für jeden umschlag zum briefkasten fahren muss (gehen is nich mehr, seit die post immer mehr von den dingern abbaut). und dann kommt es noch auf die verteilung vor ort an. ich selbst hab vor weihnachten zeitgleich ein paar belegexpl. eingeworfen: einer hatte seines nach 15 h, ein anderer erst in diesem jahr. da können wir meistens leider nur wenig ändern, sorry.
    Geändert von pteroman (05.01.2019 um 12:26 Uhr)

  3. #28
    Zitat Zitat von Uhrviech Beitrag anzeigen
    .... alles wird gut - ganz bestimmt. Und außerdem hast du ja schon das umlaufende Cover (also Seite 1 und 48), Seite 4 und 5, Seite 34 und 35 sowie Seite 47.

    Apropos Cover ... wo haben sich Runkel und die Digedags eigentlich den Winter-Depri eingefangen? Vermutlich mussten Sie doch schon etwas zu lange unbeweglich im Freien stehen ... aber warum, was ist passiert?
    Die Intention bei meiner Skizze für Jannemann war, dass Runkel in einer Art Rolands-Pose Wacht steht vor einer mittelalterlichen Stadt. Und weil Winter ist, schneit er dabei eben ein und schaut etwas schläfrig. In einer ersten Version hatte er sogar eine Schneehaube auf der Nase (Ich würde die Versionen ja gerne zeigen, kann hier aber nix posten). Dig und Dag hat Altmeister Suski dann hinzugegeben; was die da genau machen, weiß ich auch nicht. Musste den Zeichner fragen.

  4. #29
    Mitglied Avatar von Bastos
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    Ach, fragt mich nicht …

  5. #30
    Zitat Zitat von Bastos Beitrag anzeigen
    Ach, fragt mich nicht …
    Es grüsst
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  6. #31
    Zitat Zitat von Bastos Beitrag anzeigen
    Ach, fragt mich nicht …
    Theorie 1: Runkel ist zur Torwache verdonnert worden, weil er beim Würfelspiel erst kein Glück hatte und dann kam auch noch Pech dazu (beinahe Stahlhemd und Blechhose verzockt). Er hält sich zwar für den GröWaZ (Größten Würfelspieler aller Zeiten), aber die Würfel waren nun mal verhext.
    Dig und Dag wollen - ritterlich wie sie nunmal sind - Runkel ablösen, da geraten sie in ein Schneegestöber. Als fanatische Wettfreunde (als die sie spätestens seit Nr. 81 bekannt sind) wetten sie untereinander, wessen Helmfedern die größere Schneehaube tragen können. Beide stehen daher mucksmäuschenstill. Dag liegt eindeutig vorn, aber derweil sind sie am Boden festgefroren, was Dig wohl gerade bemerkt ...

  7. #32
    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    Theorie 1: Runkel ist zur Torwache verdonnert worden ...
    Macht natürlich Sinn ... und deshalb ist Dig ja auch der DER FALSCHE TORWÄCHTER
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  8. #33
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    Sorry für die Fragen. Aber habe ich das richtig verstanden, wenn ich mal so ein Fanzine lesen will, muss ich da vorher Mitglied werden und einen Jahresbeitrag bezahlen? Und dann ist es automatisch mit dabei oder kostet noch extra? Wobei werde ich denn da genau Mitglied, ist Digedon ein Fanclub/ Verein?

  9. #34
    Du mußt nicht extra Mitglied werden, Mitglied wirst du durch den Kauf des Fanzines. Der Kaufpreis des Fanzines ist quasi der Mitgliedsbeitrag. Beim Digedon einfach eine E-Mail an die Adresse auf deren Homepage schicken.

  10. #35
    Zitat Zitat von tiwalt Beitrag anzeigen
    Sorry für die Fragen. Aber habe ich das richtig verstanden, wenn ich mal so ein Fanzine lesen will, muss ich da vorher Mitglied werden und einen Jahresbeitrag bezahlen? Und dann ist es automatisch mit dabei oder kostet noch extra? Wobei werde ich denn da genau Mitglied, ist Digedon ein Fanclub/ Verein?
    anaximandros hats schon gut erläutert.
    eine (temporäre) mitgliedschaft erwirbt man durch zahlung eines beitrags, derzeit 10 euro. dafür gibt es das aktuelle heft gratis. es entstehen nur noch portokosten (1,50). das hat rechtliche gründe, da kein fanzine mit dermaßen viel copyrightbehaftetem material verkauft werden dürfte. früher haben wir auch noch (zu jeder ausgabe neue) mitgliedsausweise ausgegeben. das können wir uns aus kostengründen nicht mehr leisten und deklarieren einfach das fanzine selbst zum mitgliedsausweis. unser club ist derweil über 10 jahre alt, mit einem festen kern an mitgliedern (und an den rändern fluktuierend ausfransend).

    erneuert wird die mitgliedschaft stets erst bei der ausgabe eines neuen digedons. dazu versenden wir an jeden, der es möchte, zeitnah zum erscheinen einer neuen ausgabe einen newsletter.
    kann man so ähnlich auch auf digedon.de nachlesen (und auch herr gugl hat zuweilen den einen oder anderen digedonischen tipp parat).

  11. #36
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    Clever 😁 Man bezahlt also offiziell nur für den Club und enthält die Clubzeitung dann kostenlos. Alles klar, danke.

  12. #37
    Mal wieder zurück zu Inhalt ... passend zu den aktuellen Schneefällen:

    Der hochgeschätzte Kollege Chionántropos (in winterlichen Habitaten auch als Schneemann bekannt) gibt sich auf 8 Seiten in Wort und Bild redlich Mühe, uns den Schnee von vorgestern auseinander zu dividieren, zu katalogisieren, zu differenzieren, zu relativieren und kurzweilig zu präsentieren. Bekanntermaßen gehöre ich ja nicht zu den Zählern von Erbsen und bei Schneeflocken wird das ja noch ein beachtliches Stück aufwändiger. Das Ergebnis kann sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes „sehen lassen“, vor allem wenn man es mit dem erwähnten Mosapedia-Report vergleicht.
    Leichtes Stirnrunzeln bekomme ich dann aber doch bei der Einbeziehung der marsianischen Polkappen oder des atomaren Winterschnees auf Nucleon. Doch unser Schneehauptmann war sich seiner redaktionellen Verantwortung bewusst und weist deutlich auf seine erweiterten Auslegungen hin.
    Als besonders erfreulich empfand ich als alter Eulenspiegel/Frischer Wind-Freund auch den Bildvergleich der Hegen-Schaufenster! Ab 1966 gab es ja dann auch in der DDR „Delikatläden“ (Fress-Ex). Die Preise waren im Vergleich zu Konsum und HO so hoch, dass man dort vielleicht auch mal vergleichbare Fußtapse im Schnee hätte finden können…

    Bei der Herrlichkeit von 237 Schneebildern frage ich mich (natürlich nicht) ernsthaft – das wäre doch eine perfekte Anzahl von Panels für ein Digedon-Sammelband ...
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  13. #38
    Zitat Zitat von tiwalt Beitrag anzeigen
    Clever 😁 Man bezahlt also offiziell nur für den Club und enthält die Clubzeitung dann kostenlos. Alles klar, danke.
    weniger clever als notwendig. auf unserem mist ist das nicht gewachsen, aber so viel wie ich weiß, machen das die anderen fanzines/-klubs auch so. da gab es mal eine deutliche ansage und nun ist die sache geklärt. zumal die auflagenhöhen jeweils marginal sind und keine gewinnerzielungsabsicht dahinter steckt. viel hängen bleiben tut da nix, es ist eher eine selbstausbeutung. content von fans für fans halt. macht ja auch lunte. blöd nur, wenn das immer wieder ein paar krämerseelen für sich auszunutzen wissen. aber diese diskussion hatten wir ja schon ...

  14. #39
    danke für das echo! liest man immer wieder gern!

    du wirst lachen, aber über einen sammelband haben wir auch schon nachgedacht. und uns vorerst dagegen entschieden. könnte aber noch kommen, aber dann nur mit deutlichem mehrwert für den fan.
    ansonsten sind noch in der mache: die nächste d10,5er variante, ein geheimnisvolles neues projekt in rosa (du weißt ja bescheid), turbolentos "rumpeldon" und unsere lose-blatt-sammlung über die wissensseiten. und ein kalender 2020 ist auch geplant. naja, mal sehen, was davon wirklich fertig wird, wir brauchen ja immer mitstreiter ...

  15. #40
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    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    du wirst lachen, aber über einen sammelband haben wir auch schon nachgedacht.
    Wie liefe das denn mit den Sammelbänden und der temporären Clubmitgliedschaft? Ist ja dann keine Clubzeitung mehr...
    Bekommt den dann nur der "feste kern an mitgliedern" bzw. nur diejeigen, die im entsprechenden Zeitraum schon die Mitgleidschaft abgeschlossen und die kostenlose Clubzeitschrift zugeschickt bekommen haben?

    (Müsste man vielleicht mal bei den Jungs vom Mosaiker anfragen, die produzieren ja schon Sammelbände.)
    Von Weltraumgärtnern und Killerbäumen: Botanischer Horror hoch zwei - jetzt in WELTEN des SCHRECKENS # 9 und demnächst in Horrorschocker #52!

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

  16. #41
    Zitat Zitat von FilthyAssistant Beitrag anzeigen
    Wie liefe das denn mit den Sammelbänden und der temporären Clubmitgliedschaft? Ist ja dann keine Clubzeitung mehr...
    Bekommt den dann nur der "feste kern an mitgliedern" bzw. nur diejeigen, die im entsprechenden Zeitraum schon die Mitgleidschaft abgeschlossen und die kostenlose Clubzeitschrift zugeschickt bekommen haben?

    (Müsste man vielleicht mal bei den Jungs vom Mosaiker anfragen, die produzieren ja schon Sammelbände.)
    formal haste natürlich recht mit deinem einwand. vielleicht ginge ja ein sb als so eine art "jahresgabe"?

  17. #42
    Der nächste Beitrag im Digedon 15 ist eine Sensation (für mich - denn ich habe seinen tieferen Sinn erst jetzt richtig verstanden) :

    Coverman hat wieder zugeschlagen und fragt sich, wie viel MOSAIK-Zeit zwischen Außen und Innen vergeht. Lange schon habe ich mich gefragt, ob man dieser Statistik nicht noch ein Krönchen aufsetzen könnte… Ja, man kann (wie Digedon 15 beweist) – und sogar in Farbe: eine Statistik der Statistik! Feine Sache, wie ich finde.


    Jetzt treibt mich nur folgende Frage: Lassen sich die vielen schönen, teilweise bunten Kästchen nicht hervorragend in ein Excel-Sheet übertragen und mit den im Text erläuterten oder neu zu entwickelnden Formeln füttern? Ist es nicht möglich, somit in ganz neue Zeit-Dimensionen des Mosaikuniversums vorzustoßen?


    Das was einzeln betrachtet profan wirken mag sollte als Teil des Ganzen gesehen werden! Können wir vielleicht über diesen Schleichweg das Zeitsprungverhalten der Gattung Kobold erklären und wäre das nicht sogar auf die geklonten noch lebenden Nachfolger der Digedags übertragbar? Hat Hannes Hegen 1975 die Digedags etwa nicht in die Stadt der Märchen und Träume reisen lassen, sondern in die geheimnisvolle Zeitdimension zwischen Innen und Außen?


    Ich denke JA – und wenn Coverman gezielt oder auch nur unbewusst durch seine wissenschaftlichen Untersuchungen einen Weg zur Befreiung der Digedags aus ihrem Zeit-Gefängnis entdeckt hat – ja dann war diese Mühe nicht umsonst!
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  18. #43
    Zitat Zitat von Uhrviech Beitrag anzeigen
    Der nächste Beitrag im Digedon 15 ist eine Sensation (für mich - denn ich habe seinen tieferen Sinn erst jetzt richtig verstanden) :

    Coverman hat wieder zugeschlagen und fragt sich, wie viel MOSAIK-Zeit zwischen Außen und Innen vergeht. Lange schon habe ich mich gefragt, ob man dieser Statistik nicht noch ein Krönchen aufsetzen könnte… Ja, man kann (wie Digedon 15 beweist) – und sogar in Farbe: eine Statistik der Statistik! Feine Sache, wie ich finde.


    Jetzt treibt mich nur folgende Frage: Lassen sich die vielen schönen, teilweise bunten Kästchen nicht hervorragend in ein Excel-Sheet übertragen und mit den im Text erläuterten oder neu zu entwickelnden Formeln füttern? Ist es nicht möglich, somit in ganz neue Zeit-Dimensionen des Mosaikuniversums vorzustoßen?


    Das was einzeln betrachtet profan wirken mag sollte als Teil des Ganzen gesehen werden! Können wir vielleicht über diesen Schleichweg das Zeitsprungverhalten der Gattung Kobold erklären und wäre das nicht sogar auf die geklonten noch lebenden Nachfolger der Digedags übertragbar? Hat Hannes Hegen 1975 die Digedags etwa nicht in die Stadt der Märchen und Träume reisen lassen, sondern in die geheimnisvolle Zeitdimension zwischen Innen und Außen?


    Ich denke JA – und wenn Coverman gezielt oder auch nur unbewusst durch seine wissenschaftlichen Untersuchungen einen Weg zur Befreiung der Digedags aus ihrem Zeit-Gefängnis entdeckt hat – ja dann war diese Mühe nicht umsonst!
    eine interessante idee! allerdings müsste mir das übertragen der werte in eine solche tabelle jemand abnehmen, denn ich hab noch nie mit excel gearbeitet (alles neuland. heute sagt man wohl auch besser: "habe mich von excel abgemeldet, weil durch die beschäftigung mit dem medium meine niedersten instinkte - hier: meine tabellenfeindlichkeit - getriggert wurden!").

    interessant war für mich vor allem, wie genau das vom meister und/oder dem kollektiv ausgewählte panel für den später gezeichneten titel kopiert wurde.
    und es gibt wirklich eine zwischenwelt, nämlich die posing-welt! die figuren auf dem entsprechenden panel im heft agieren nur miteinander. gelangt die szene aber aufs cover, so wird durch den "blickkontakt" mit dem betrachter die sog. vierte wand eingerissen und eine interaktion imaginiert. da es solche panel nicht gibt, nur cover, müssen sämtliche so agierenden protagonisten inkl. der digedags noch eine andere ebene "bewohnen" als die der erzählung. wobei auch hier wieder zwischen ich-erzählung handelnder personen und der neutralen erzählstimme aus dem off unterschieden werden muss. hat das mal jemand aufgeschlüsselt?

  19. #44
    Wir machen alles, was geht – Die Digedags als Universal-Genies
    Ja das nenne ich mal eine Analyse vom Allerfeinsten! Was sollte man dem noch groß hinzufügen oder entgegenhalten – der Nagel wurde auf den Kopf getroffen. Freilich, die Liste ließe sich noch verlängern – aber vom geneigten Leser des Digedon 15 niemals mit dem gewandten Wortwitz eines Orlando. Wenn es noch eines tatsächlichen Beweises für die Unwilligkeit der Digedags (insbesondere Dag) zur Erlernung eines Berufes oder Absolvierung eines Examens bedürfen würde, dann könnte man das bereits erwähnte Heft 36 heranziehen. Flugschüler? Da kann ich mich nur räuspern. Einige Zitate von Dag:

    • „Was soll ich noch lernen? Ich weiß doch schon alles!“
    • Wie fliegt ein Segelflugzeug? – Dag! „Eigentlich von selber…“
    • „Ich höre gar nicht mehr hin. Dieses Kreuzworträtsel ist viel interessanter!“
    • Welche Motoren kennst du, Dag? „… Dreivierteltaktmotoren…“


    Zeigt sich hier nicht vielleicht, warum zumindest Dag nie einen Beruf erlernte? Da Dig und Dag aber sonst ein perfektes Team waren, haben sie sich halt immer nur in der Praxis durchgeschlagen – mit Erfolg!
    Und mit Digedag sieht es ja auch nicht viel besser aus. Seinen Job als Berater und Gesandter begann auch er als heruntergekommener Wanderer und Geschichtenerzähler. Sein „beruflicher“ Karriereweg ist gepflastert durch den Einfluss seiner Abenteuergeschichten auf das sonnige Gemüt des Großchans und Speichelleckerei.
    Dem Fazit von Orlando kann ich mich deshalb zu 100% anschließen.
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  20. #45
    Anmerkung zu Post #42 umd #43:
    Menno, jetzt wird’s hier literaturwissenschaftlich, mit Meta- Ebenen und so. Wie es zu bewerkstelligen wäre, dass diese Ebenen über den Gebrauch von Excel- Tabellen quasi von selbst sichtbar werden, kann ich mir noch nicht ganz vorstellen. Wahrscheinlich ist es so ein Ding, bei dem sich die Anhäufung von Quantität in eine neue Qualität zeigt? Mal sehen, wie das noch weitergeht.

    Da halte ich mich erst mal an die konkrete Erbsenzählerei. (Oder hochtrabend ausgedrückt: Die Analyse des Bestandes nach bestimmten Merkmalen incl. Auswertung der Ergebnisse.) Ich liebe diese Artikel, und sie sollten nach meinem Geschmack möglichst in keinem Digedon fehlen. Diesmal gab es zwei davon.

    1. Schnee im MvHH. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich an dem Thema so berührt. Es hat wahrscheinlich was mit der Erwartung auf Schnee im Winter und der Freude, wenn es dann schneite in meiner Kindheit zu tun. Und da spielte für mich dann auch der virtuelle oder Ersatz- Schnee in Atze und Mosaik eine Rolle. Wobei der Mosaik-Schnee, den der Autor mit einem Anteil von 1,34% an allen Panels ermittelte, dem realen Schnee hinterherhinkt. Lt. einem Beitrag von Kachelmannwetter https://wetterkanal.kachelmannwetter...h-mehr-schnee/ gab es im Zeitraum 1951 – 1980 durchschnittlich 43 Schneetage in Berlin- Brandenburg, das entspricht einem Anteil von immerhin 11,8% Schneetagen im gesamten Jahr. Aber gut, die Digedags hielten sich die meiste Zeit in weitaus südlicheren Gefilden als dem 52. Breitengrad auf, und insofern ist der Schnee im Mosaik vermutlich nicht unterrepräsentiert. Jedenfalls komme ich beim Lesen des Digedon- Artikels voll auf meine Kosten, und auch das hier schon mehrfach zu Recht gelobte Umlaufcover passt prima zum Thema. Ich finde den Artikel unter Erörterung der Hegen- Karikaturen und sonstigen Werkes nicht zu weit und nicht zu eng gefasst. Nur eine Frage: Welches Schneebild in „Die drei Leben …“ Ist gemeint? In meiner Ausgabe (1. Ausgabe 2015, „Normal“- und nicht „Sonderband“ und nicht Taschenbuch) sind auf S.153 nur drei nackige Damen. Auch ganz schön, aber ohne Schnee.
    2. Orlandos Beitrag über die „beruflichen“ Tätigkeiten der Digedags setzt ja ebenfalls eine akribische „Erbsenzählung“ voraus. Wie er die Ergebnisse dann präsentiert finde ich einfach klasse. Amüsant und doch treffend die Topfbenennungen. Kleine Ergänzung zum Topf 4; Lebens- und Genussmittelbranche: In Heft 94 behaupten die Digedags, ehemalige Leibköche Kuniberts des Vernaschten zu sein, und werden dem Schiffskoch zur Seite gestellt, dem sie bei der Erstellung der Geburtstagstorte assistieren, und der sie für ihre Idee des Marzipanschiffs als Tortenbekrönung lobt.

    Und weil ich bei Orlando bin: Die Rezis zu den fiktiven Mosaikheften mit den real existierenden Titelseiten (diesmal die 242) sind immer ein besonderer Spaß. Auch wenn ich die diesmal im Text hier und da vorkommenden Adlershof- Protagonisten um Flax, Krümel und Co. zu „Echt- Sendezeiten“ nur von einem Quartettspiel her kannte. Wir hatten zu meinem vermeintlichen Leidwesen damals noch keinen Fernseher.
    Großes Lob für die schöne Kartusche auf S.2. Ich war noch nie auf einem Speed Death Metal Konzert, nehme aber an, dass Damen dort kaum hingehen? Wie sonst hätte Turbolento auf dem Damenklo so etwas zeichnen können, wenn er dauernd gestört bzw abgelenkt worden wäre?

  21. #46
    Zitat Zitat von eddy richard Beitrag anzeigen
    Nur eine Frage: Welches Schneebild in „Die drei Leben …“ Ist gemeint? In meiner Ausgabe (1. Ausgabe 2015, „Normal“- und nicht „Sonderband“ und nicht Taschenbuch) sind auf S.153 nur drei nackige Damen. Auch ganz schön, aber ohne Schnee.
    Vielleicht ist das Bild auf Seite 159 gemeint .... ?
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  22. #47
    Danke Uhrviech, hab das Bild S.159 gefunden

  23. #48
    Weiter mit der Rezension.
    Bei der Digedon- Lektüre fühle ich mich oft an vor 50 +- einigen Jahren geführte Schulhofgespräche erinnert, bzw. ist die Beschäftigung damit sowas wie die Fortsetzung dieser Gespräche mit anderen Mitteln. (Das ist ganz und gar im positiven Sinne gemeint!) So glaube ich z.B., dass ich von Jimmy Klitschy, den ihr in eurem 10- Jahres- Rückblick als Bildunterschrift erwähnt, letztmals um 1970/71 gehört habe. Erstaunlich, welche von mir als längst untergegangen geglaubte Sedimente im Gehirn ihr freilegt bzw. aufwirbelt! Schön, dass ihr auf euer Zehnjähriges Bestehen hinweist. Obwohl ich das Fanzine von Nr. 1 an kenne, reibe ich mir überrascht die Augen. Was, schon 10 Jahre vergangen? Ich wünsche euch (und mir als Leser), dass ihr die nächste Dekade ebenso scheinbar locker bestreitet!

    Beim Lesen des Innen-/ außen- Beitrags hat mich am meisten überrascht, dass Pteroman so ein profunder Seebär ist. Wie der mit den seemännischen Begriffen um sich wirft! Früher habe ich bei der Lektüre von Piraten- bzw. Seefahrerromanen immer schnell über solche Stellen hinweggelesen, wenn sie „kurz anluven, bis die Fock killt, und den letzten Pull durchholen und die Schot belegen“. Keine blasse Ahnung, wovon da die Rede war. Mit den heutigen technischen Hilfsmittelchen ausgerüstet, war es nun leichter für mich, dem Text zu folgen, wenn Ptero irgendwas abfiert vom Stampfstag am Bugspriet.

    Interessant, dass die besprochenen Mosaikbilder von der Königsteiner Festungsmauer tatsächlich ziemlich dem Original entsprechen, auch wenn sich diese Stelle real auf der elbabgewandten Seite befindet. Als ich letztens (vor ca. 10 Jahren) auf dem Königstein war, habe ich auch unwillkürlich nach der Stelle auf dem Festungshof gesucht, wo Mimerichs Flucht stattfand. Allerdings nicht wirklich in investigativer Absicht, und nur mit den erinnerten Mosaikbildern im Kopf. Ich fände es toll, wenn sich da nochmal jemand vor Ort auf die Suche begäbe, und sogar was fände. Sehr schön auch, dass Pteroman in seinem Reisebericht auch die scheinbar nebensächlichen Seiten der Reise nicht ausspart. Z.B., dass Frauen, koste es was es wolle bzw. auch an ganz spannenden Stellen einfach mal `ne Kaffeepause einlegen. Aber schön, dass sie zu solchen Forschungsreisen überhaupt mitkommen, nicht wahr?

    Die Artikelreihe zu den Fehldrucken verleitet mich zu der Frage: Was würde eigentlich passieren, wenn beim Druck des Digedon auf den Seiten des Fehldruck- Artikels wiederum Fehldrucke passierten? Dann würden ja potenzierte Fehldrucke entstehen, und wäre das dann ein neues Sammelgebiet? Interessant fand ich die Erläuterungen zum Seitentausch 5/6 in Heft 11.

    Gesamtfazit:
    Auf den D.15 einen Schnaps,
    und das nicht nur perhaps!

  24. #49
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    Zitat Zitat von eddy richard Beitrag anzeigen
    Großes Lob für die schöne Kartusche auf S.2. Ich war noch nie auf einem Speed Death Metal Konzert, nehme aber an, dass Damen dort kaum hingehen? Wie sonst hätte Turbolento auf dem Damenklo so etwas zeichnen können, wenn er dauernd gestört bzw abgelenkt worden wäre?
    Danke Richie! Messerscharf kombiniert, kaum Damen, und die wenigen haben mich ignoriert, wie immer. Trotzdem musste alles ganz schnell gehen - es war ja ein SPEED Death Metal Konzert!

  25. #50
    Danke eddy, für deine ausführlichen Beiträge und die guten Wünsche!
    Mit solchem Echo lässt sich doch gut weiterwerkeln. Ralle und ich sind jedenfalls wild entschlossen, unsere anderen Mitarbeiter so lange zu triezen, bis die Nr. 30 erreicht ist. Danach zählen wir noch mal unsere Leser durch!

    Über die Cover mit der "eingerissenen 4. Wand" (Protagonisten schauen Betrachter direkt an) werden wir bestimmt mal was bringen. Sauspannend (siehe auch: Dick & Doof, Fred Feuerstein, Frank Underwood etc.).

    Beim Schnee gings uns ähnlich: Wenn draußen schon keine Flocken tanzen, dann doch wenigstens auf den geliebten Bildwerken, egal ob MOSAIK, Atze, Weinaxkalender oder Fanzine. (Und leider Druckfehler, ja: S. 159 statt 153.)

    Seebär bin ich übrigens so viel wie Pepperkorn Bulimist is. Aber wenn ich was recherchieren möchte, packt es mich manchmal
    dermaßen ... Hier wollte ich eben wissen, wie man diesen nach unten gerichtetetn Stock am Bug nennt. Hat mich einige Zeit gekostet (Lohn: nun bin ich Ehrenseebär). Btw: Auch mir ging damals - bei aller sonstigen Spannung - dieses Seefahrerlatein gehörig auf die Gaffelstange, z. B. in dem von Gossmann illustrierten Zweiteiler "Peter Simpel" von F. Marryat!

    Königsteinreise und -artikel fanden übrigens nur statt, weil (das kaffeepausierende) Ramönchen mich mit dem Ausflug
    nach Bad Schandau überraschte, darum war ich auch gar nicht für die Festung mit MOSI-Pix präpariert und Ralle musste
    sie mir nachsenden.

    Die Frage nach den Fehldrucken zur zweiten Potenz erörtern wir dann, wenn sie passiert sind (vielleicht müssen wir etwas nachhelfen) ...

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