Ergebnis 1 bis 22 von 22

Thema: DIGEDON Nr. 14

  1. #1

    DIGEDON Nr. 14

    Liebe Freunde der monothematischen Unterhaltung,

    mit viel Geduld und Spucke, Bequatschen, Bitten und Flehen, Blut, Schweiß und Tränen sowie mehreren Kästen Augustiner Hell ward unsere neueste Ausgabe aus der Taufe gehoben. D. h. noch nicht ganz - die PDF wurde der Druckerei zwar übermittelt, wir haben aber leiderleider nicht an den Feiertag gedacht, so dass es (Trommelwirbel) vielleicht mit der pünktlichen Lieferung vor Wolfen doch noch etwas spannender werden könnte als gedacht.
    Betet also zu allen Göttern des DIGEDONIUMs, stellt Kerzen auf, entzündet Pechfackeln und Wunderkerzen, opfert schwarze Hähne und weiße Schimmel und lasst die Tulpenkränze rotieren! Wenns hilft.

    Falls unser 14er doch zu spät kommen sollte, werde ich zu gegebener Zeit (von wem ist eigentlich dieser Spruch?) hier darauf zurückkommen. Dann würden wir zwar trotzdem nach Wolfen fahren, dort aber nur pöbelnd und warmes Bier saufend durch die Reihen marodieren, dreggische Witze erzählen und Schotten unter den Rock fassen. Und wer will das schon?

  2. #2
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    zu gegebener Zeit (von wem ist eigentlich dieser Spruch?)
    Vom heiligen Augustinus. Dem Hellen.
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  3. #3
    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    zu gegebener Zeit (von wem ist eigentlich dieser Spruch?)
    Wenn man diesen Spruch als Ableitung von "von Zeit zu Zeit" betrachtet, dann wäre Friedrich von Schlegel (1772-1829) ein Kandidat. Der meinte nämlich:
    Von Zeit zu Zeit erscheinen mir individuelle Gedanken, die ich selbst anfangs nicht sonderlich verstehe, die ganz fest sind und höchst klar, und die ich so allmählich charakterisieren und erkennen lerne wie gegebene Individuen.

    Friedrich von Schlegel (1772 - 1829), deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel gilt er als Mitbegründer der deutschen Romantik


    Ansonsten verweist Aphorismen.de auf die Sozialpädagogin Helga Schäferling, die 1957 schrieb:
    Eltern haben die Aufgabe, vorzuleben – zu gegebener Zeit auch das Sterben. Es ist dann an uns (der mittleren Generation), unseren Kindern zu zeigen, auf welche Weise sinnerfülltes Trauern möglich ist.

    © Helga Schäferling (*1957), deutsche Sozialpädagogin
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

  4. #4
    Ich liebe eure Schwarmintellenz!

  5. #5
    Eure Gebete wurden erhört! Der DIGEDON Nr. 14 ist gestern gesund und munter in einer mittelgroßen Pappkiste bei Ralle angelandet (Isjutjeworn). Somit werden wir euch unser neuestes Machwerk in Wolfen vorstellen können!

  6. #6
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    Puh, ich hätt' nicht schuld sein wollen!

  7. #7
    Na, da is der Kelch des Damokles gerade noch mal hämisch kichernd an dir vorbeidefiliert. Oder so.

  8. #8
    Junior Mitglied
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    Und schon bei Eba....

  9. #9
    Mitglied Avatar von Capitano Spavento
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    Zitat Zitat von Rübenstein Beitrag anzeigen
    Und schon bei Eba....
    Beachte mal den Artikelstandort.... jetzt muss der Groschen aber gefallen sein!

  10. #10
    So isses! Ich wollte dem post-Wolfener Spekulantentum - welches zuverlässig bereits einsetzt, wenn Ralle und ich noch auf der Autobahn nach Hause sind - ein wenig die Spitze abbrechen. Die Jungs, die auf der Börse stets fragen, ob sie nicht 3 DIGEDON-Hefte haben können, welche sie ihren "Cousins" mitbringen möchten, kann ich ja nicht rauswerfen. Also so. Damit der Hauptkäufer, der weder Google noch unsere Webseite oder die von Rainer Gräbert kennt, nicht bei einem dieser Cousins kaufen muss. Sondern direkt beim Erzeuger.

  11. #11
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Aber tut das Not?: "in Sammlerkeiresen unbekannt (Rarität?)"
    Ich habe, als ich das las, dem Anbieter einen schrumpeligen, krummen Piephahn angeflucht. Das tut mir jetzt echt leid, Jungs.
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  12. #12
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Der kleine Piephahn war verdient!

  13. #13
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Aber tut das Not?: "in Sammlerkeiresen unbekannt (Rarität?)"
    Ich habe, als ich das las, dem Anbieter einen schrumpeligen, krummen Piephahn angeflucht. Das tut mir jetzt echt leid, Jungs.
    Ja so ist es richtig vielleicht klappt es ja den Spekulanten den Wind aus den Segeln zu nehmen und bei Gräbert gibt's ja auch schon ein Hinweis zum neuen Heft.Viel mehr kann man da wohl auch nicht machen es wird wohl immer Leute geben die viel Geld ausgeben obwohl dies nicht nötig wäre.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Rübenstein Beitrag anzeigen
    Ja so ist es richtig vielleicht klappt es ja den Spekulanten den Wind aus den Segeln zu nehmen und bei Gräbert gibt's ja auch schon ein Hinweis zum neuen Heft.Viel mehr kann man da wohl auch nicht machen es wird wohl immer Leute geben die viel Geld ausgeben obwohl dies nicht nötig wäre.
    Oh verrutscht

  15. #15
    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Aber tut das Not?: "in Sammlerkeiresen unbekannt (Rarität?)"
    Ich habe, als ich das las, dem Anbieter einen schrumpeligen, krummen Piephahn angeflucht. Das tut mir jetzt echt leid, Jungs.
    Ach Eulchen, wir hatten diese Diskussion ja hier schon mal, nicht nur einmal. Im Grunde hattest du mir beigepflochten. Wenn ich nüchtern schriebe, verfinge es nicht. Es muss zwingend rar und supidupi sein. Also hab ich mir nach einem Glas Rabulistenwasser was abgerungen, was nicht falsch ist: Oder kennt in Sammlerkreisen jemand das Heft bisher? Nö, nur die Macher und ein Händler. Rarität mit Fragezeichen - Kann man ja verneinen. Also nenn mich einen Piephahn, wenn du magst. Dich sollte der Text jedenfalls nicht ansprechen. Du bekommst das Teil doch in 5 Tagen live um die Ohrwascheln gehauen ...

  16. #16
    Mitglied Avatar von Remory
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    Das ist übrigens eine gute Vorgehensweise und der einzige Weg die überteuerten Angebote von "Spekulanten" zu verhindern. Hat beim "ORMIG" auch geklappt. Selbst eingestellt, erste Auktion einkassiert und dann als die überhöhten Fremdangebote kamen, das Heft als Sofortkauf für den normalen Preis eingestellt.
    Natürlich klappt das nur solange, wie die Hefte vorrätig sind.

  17. #17
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    Ach Eulchen, wir hatten diese Diskussion ja hier schon mal, nicht nur einmal. Im Grunde hattest du mir beigepflochten....
    Iiiich? Und da ging's um solche Bauernfängertricks? Da muss ich betrunken gewesen sein.

    Zitat Zitat von pteroman Beitrag anzeigen
    Also nenn mich einen Piephahn, wenn du magst.
    Ich würde dich niemals Piephahn nennen. Aber ich habe dir einen verschrumpelten und krummen selbigen angeflucht. Und dass solche Flüche nicht wieder weggehen und noch über Generationen haften bleiben, weiß man ja. Wie gesagt, war aus Versehen, weil ich dachte, einen schändlichen Lumpen zu bestrafen. Nu isses, wie's is.
    Geändert von CHOUETTE (06.11.2018 um 08:42 Uhr)
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  18. #18
    Mitglied Avatar von gbg
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    Jetzt geht doch die Dreistigkeit in die nächste Runde:
    verkauft doch so ein windiger „Leipziger-Land-Mensch“ per Sofortkauf den Mosaiker 37 und den Digedon 14.
    Physisch sind die Hefte noch gar nicht raus, aber per Sofortkauf und Gebote schon mal vorab Kasse machen.
    Die Cover sind von den Websites oder aus dem CF geklaut, schlecht gradegebogen und das „Wasserzeichen“ beim Mosaiker konnte er auch nicht entfernen.
    Ich habe den Verkäufer aus dem Leipziger Land angeschrieben und natürlich per Sofortkauf auch das Heft besorgt.
    Leider gibt komischerweise Ebay die Verkäuferadresse nicht an. Irgendwie ist das eine Mafia geworden.
    Ist ja auch egal der Verkäufer „mosaik-x“ war auch schon „Sahne-11“... und ich glaube auch zu wissen, wer dahintersteckt.
    Na mal sehen.
    Leider kann ich das Heft so nicht kaufen, da ich kein Konto habe. Ich habe ihm angeboten, sich das Geld in Wolfen abzuholen, dann kann man einen Sammler auch mal persönlich kennen lernen. Alternativ würde ich es auch vorbeibringen, das Geld meine ich, äh natürlich auch das Heft, ich habe es ja auch schon



    https://www.ebay.de/itm/MOSAIK-Mosai...53.m1438.l2649

    https://www.ebay.de/itm/MOSAIK-Diged...53.m1438.l2649
    Geändert von gbg (08.11.2018 um 22:26 Uhr)

  19. #19
    hab ich auch gesehen. den sofortkauf hat er mitten in der nacht (05:51) beendet und in auktion umgewandelt. vielleicht wollte jemand das heft gleich haben und er kam ins schwitzen? haben kann er es ja noch nicht, er muss also in wolfen auftauchen und mehrfach einsacken.

    siehste choui, auch wg. sowas lutscht man nicht jeden tag clownsbonbons.
    (ps: piephahn immer kleiner, erste frauen murren, schick alle zu dir!)

  20. #20
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Gotteswilln! In meinem Alter! Und so oft, wie ich schon verflucht wurde!
    Und am 365. Tag erhob er sein Glas und sagte in seinem feierlichsten Ton: "Darauf wollen wir trinken - dass es nicht noch besser wird!"

  21. #21
    Mitglied Avatar von Smoky
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    @gbg: Gibts für den "Mosaikerkauf" etwas neues aus Wolfen zu berichten?
    Euer Smoky

  22. #22
    Ja, dann will ich mal der Erste sein, der an diesem neuesten Machwerk kein gutes Haar (oder Fell) lässt!

    Das Thema dieses Heftes trifft mich, wie man ich wohl vorstellen kann, im innersten meiner Seele. Das beginnt schon bei dem von Jan Suski gestaltetem Cover. Unsere drei Urzeit-Kobolde kommen ja nicht auf einem x-beliebigen steinzeitlichen Rüsseltier des Wegs, es könnte sich durchaus um einen entfernten Vorfahren meines Maskottchens handeln, das 1996 zum Logo von Mosafilm wurde. Neidvoll aber gerne gebe ich zu, dass der betagte Artgenosse von Jan mir erheblich besser gefällt.
    Um aber nicht nur an der Umlaufoberfläche der Heftes zu kratzen – ein paar unwesentliche Worte zu den Beiträgen.

    Wie ich dem Editorial entnehme, hat es der oberste Digedonier irgendwo meiner neuen Heimat ersonnen. Ja, man kommt gerne in unser dünn besiedeltes Land um kreativ arbeiten zu können oder einfach nur über Morgensterns Galgenlieder zu sinnieren (Die Fingur). Leider ist mir noch nie ein Kammmolch begegnet. Du bist ein echter Glückspilz Frank, da du für dieses Wesen (immerhin auf der „dt. Roten Liste“ Vorwarnstufe stehend) zumindest sichtbar gewesen bist. Inzwischen ist Wolfen als Tummelplatz der Mosawelt für dieses Jahr Geschichte. Dank Bettelbrief und Blitzversand (siehe Postrakete) konnte ich mit Begeisterung erfahren, dass in diesem Jahr noch ein weiterer Mitgliedsbeitrag im Digedonen-Ring (DDR) fällig werden könnte. Na schönen Dank dafür !

    Im Beitrag „In grauer Vorzeit II“ werden bei mir freilich offene Türen eingerannt. Wenn es dazu noch eines Beweises erfordern würde, dann ließe ich Pteroman höchst selbst in Animation und Versform zu Worte kommen. Gott, was war ich mal jung und schön – und erst die Beißerchen ! Die waren 1 Jahr zuvor noch nicht so kräftig ausgebildet.
    Neben den Vergleichsbildern von Emmerich Huber finde ich besonders gut, dass Bildausschnitte der Klassikausgabe herangezogen wurden. Das sollte auch unsere Eule freuen es ins Digedon geschafft zu haben (Seite 13, r.o.). In diesem Zusammenhang freue ich mich schon auf die Betrachtung dieser Sonderausgaben (besitze nämlich nur Heft 67, 72 und 73).

    Überhaupt … Mosaik Nr. 73 war schon immer ein Knaller – nicht zuletzt der Honigmetrakete wegen die Ralf Haupert so eingehend beschreibt, dass sie zweifellos jeden Hobbyimker zum Nachbau animiert. Die Flugfähigkeit der Honigmetrakete von 2002 wurde von Pteroman im Mai 2006 unter Beweis gestellt. Damals im Dienste der ansonsten noch steinzeitlichen Post.

    Inter-Pop XXIV: Das Youtube-Video „The Trip“ habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.



    Die Bilder zu dem Album „Strange Pleasures“ gefallen mir allerdings besser als der zugehörige Sound – zumindest war ich gerade nicht in passender Stimmung für diesen Sound.

    Gehen wir einen Schritt zurück, von der 73 zur Nr. 72. Lothar Larmoyant quält die Frage, warum insbesondere in diesem Heft die äffischen Geschlechtsmerkmale nicht erkennbar sind. In diesem speziellen Fall will ich das entschuldigen und führe es darauf zurück, dass die in Heft 72 entdeckte ganz spezielle Spezies (im Mosaik „Menschenaffen“ genannt) eines fremden und bis dahin auch unbekannten Planeten, schlichtweg keine für uns sichtbaren weibliche bzw. männliche Unterscheidungsmerkmale besitzen. Sind sie nun im Fell verborgen oder treten erst bei Bedarf an das Tageslicht? Diese existentielle Frage konnte (nicht zuletzt durch den digedonischen Störfaktor) von Dr. Meise niemals wissenschaftlich exakt untersucht werden. Pech gehabt! Um dem geneigten Leser das lustige Abenteuer von der verschlüsselten Botschaft trotzdem nicht vorzuenthalten, griff das Mosaik zu dem einfachen Trick, der selbst noch heute in Dokumentationen Verwendung findet. Ungesicherte Fakten werden ausgeblendet wenn sie für die Story nicht bedeutsam sind. Wo die Digedags aber mehr erkannten als Dr. Meise, greift auch der Erzähler ein: „Die Digedags versuchen einer Affenmenschenfrau durch Zeichensprache klarzumachen, daß sie ihren Fleischbrocken gegen etwas Wildgemüse eintauschen wollen. Die Frau begreift anfangs nicht…“
    Bevor wir den Zeichnern Prüderie und Selbstzensur ans Revers heften sollten wir berücksichtigen, wie die Geschichte im Folgeheft (an anderen Stelle des Planeten) weitergeht. Und da sieht es doch wohl schon ganz anders aus. Selbst Küsse für Dig sind kein Tabu – und das will schon was heißen im MvHH!

    Inter-Pop XXV: Also ich bin geneigt, die Funktionsumwandlung eines Fernschreibers in einen Synthesizer (oder umgekehrt) zu vermeiden. Bleiben wir doch einfach bei der benötigten Funktion der Nachrichtenübermittlung. Ab 1954/55 wurde in der DDR ein Feldfernschreiber FSS.02-00001 produziert, da die Nachproduktion von Geräten der Wehrmacht verboten war. Das Teil war sogar vom Stromnetz unabhängig.

    Den Funkadapter haben die erfindungsreichen die Digedags sicher im Raumschiff finden können. Allerdings gebe ich zu, ob Dag mit diesem Teil auf dem Rücken so leichten Fußes unterwegs gewesen wäre ist eher fraglich.
    Gemäß Wonderworld (2002) soll das Teil sogar Emails versendet haben … gelle Ptero?

    Im Beitrag „Vom Rolling Stone verfolgt“, den Erhard Riediger beigesteuert hat, geht es nicht etwa darum wie uns Mick Jagger vom Teenie-Alter bis zur letzten Ruhe verfolgt, sondern um den rollenden Fels in Heft 52 und dessen evtl. Vorbild im Film „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Dies erscheint mir durchaus plausibel, denn selbst das Ei des Quintilius Quick könnte rein spekulativ durch die Gans Gertrud inspiriert worden sein

    Auch zur urzeitlichen Kürbisverwertung im MvHH, die uns Turbolento näher bringt, muss ich als ambitionierter Kürbis-Anbauer mein Kürbiskernöl bzw. meinen Senf abgeben. Zeitgeschichtlich passt der Anbau domestizierter Kürbisse hervorragend in die Geschichte. Schon vor 10.000 Jahren wurde diese Frucht vom Steinzeitmenschen gezüchtet. Verwendung fanden wohl die nahrhaften Samenkörner, da sie frei von Bitterstoffen waren. Durch Auslese nicht bitterer Formen wurde auch die Nutzung als Gemüse möglich. Ich selbst verarbeite die Kürbisse gerne in Fleisch-Pfannengerichten oder koche eine pikante Suppe, als Puffer gebraten, in Scheiben mit Knoblauch gebacken und einen guten Hokkaido esse ich auch schon einmal roh. Das Aushöhlen und Schnitzen zu Halloween dagegen ist nicht so mein Ding. Die vorrangige Nutzung im Heft 73 ist allerdings die Kopfbedeckung. Mein erster Motorradsturzhelm (1970) sah diesen Modellen tatsächlich ziemlich ähnlich – aber es ist nicht verkehrt, dass der lebensrettende Kopfschutz heute nicht mehr halbierten Kürbissen hergestellt wird. Hier noch das erwähnte Variantcover „Die Erfindung des Verderbens“ von Pteroman.

    Inter-Pop XXVI: Hier gefällt mir (als großer Variantcover – Fan & Förderer) besonders Rookies 37B. Irgendwo schon mal gesehen … hätte ich aber gerne in der Galerie als Variant für „Maschine CB-5 auf Prüfstand“. Würde auch zur 36 („Harte Schule“) passen.

    Dank und Anerkennung auch für Turbulentos Beitrag zum Video „Die Digedags in grauer Vorzeit“ bei dem auch Digedag eine Hauptrolle erhielt, obgleich er im Heft-Abenteuer durch Abwesenheit glänzte. „Film ab“ müsste jetzt heißen „Film weg“ (seinerzeit fand ich den Film auf Youtube und verlinkte ihn). Um der Wahrheit die Ehre zu geben … das Beste an diesem Film war für mich das Cover der Filmkassette. Aber es hat mir Freude bereitet, die Geschichte diese Filmes illustriert zu lesen.

    Ganz wichtig! Auch für die Sammler von Plattenfehlern ist etwas dabei… das „Urzeit-Spezial“. Den dazugehörigen Text hat Pteroman kurz gehalten … und für mich war das auch gut so .

    Für mich immer ein absoluter Höhepunkt des Digedon versteckt sich häufig auf der 3. Umschlagseite. Diesmal hat sich Orlando das Variantcover „73a – Die Erfindung des Verderbens“ vorgeknöpft. Mit freundlicher Genehmigung präsentiert Mosafilm diese Rezension(en) in einer eigenen Digedon-Abteilung. Doch was soll man dazu noch groß bemerken! Das muss man einfach lesen und dabei ablachen oder bei einem leckerer Leberwurstbrötchen genießen, weshalb ich auch nahtlos und voller Vorfreude meine Betrachtungen zum Heft mit seinem gelungenen Backcover nebst Fortsetzung-Info beschließe.

    An alle Schreiberlinge und Zeichner: Vielen Dank für das interessante Heft !
    Geändert von Uhrviech (11.11.2018 um 20:37 Uhr)
    Es grüsst
    Uhrviech aus Passow, wo die Digedags ein Zuhause haben

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