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Thema: Broceliande

  1. #1
    Mitglied Avatar von dino1
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    Broceliande

    Mir haben im Laden die Zeichnungen gefallen, das ist bei Splitter Alben immer so eine Sache, manches Mal überzeugt mich der Fantasywust erzählerisch eher weniger.
    Aber hier gibt es eine nette Geschichte, es ist jetzt nicht unbedingt ein Muss, kann aber gut weggelesen werden.
    Mal sehen was noch so kommt.

    Kurz eine Empfehlung, wer es magisch mag kann auch mal Bizu von Spirou Zeichner Fournier testen, da kommt Broceliande noch viel besser zur Geltung.

  2. #2
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    Also, diverse schalkhafte Kobolde, Pixies und auch Korrigans sind mir schon mal wesentlich sympathischer als dumpfe Trolle. Die ersteren tun nämlich auch was und zerstören nicht nur wie die zweiteren und verbreiten nicht so miese Stimmung wie die alten Stinkertrolle. Manchen sind aber auch diese launigen Wesen viel zu nervig. Muss man halt mögen, diese wilden Wesen aus dem magischen Wald.
    Hmm, bei der Lektüre von Band 1 war ich heute zu nüchtern. So ein keltischer Honigwein, ein kräftiger Cidre, bretonischer Whisky oder gar eine grüne Fee mit viel Anis, Wermut und Fenchel hätte mir bei der Geschichte sicher weiter geholfen. Beim nächsten mal zünde ich mir dann auch noch ein paar Räucherstäbchen an und dann nach ein paar Minuten...
    Gnihihihihi...
    Also, meine Empfehlung von fantastischer Seite ist abgegeben. Ich lese weiter.

  3. #3
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    Ich vermute mal, ich weiß es aber nicht, dass diese Konzeptserie durchaus noch mehr Potential hat als dieser Band 1 bietet. War bei Orakel so, war bei der Zwergensaga so. "Die Quelle von Barenton" hat mich auf den ersten Seiten in die Paralleldimension schlecht reinkommen lassen, da fehlte mir einfach der richtige Zugang, aber spätestens beim

    weißen Killerkaninchen

    war ich drinnen. Zeichnungen toll, routiniert, moderner Strich, inhaltlich noch ausbaufähig.

  4. #4
    Obwohl es bereits einen Thread zum Thema mit interessanten Infos von Makeshi gibt, mache ich einfach mal hier weiter.

    Entfernt erinnert mich der Band an Shakespeare, nicht nur wegen der Balkonszene, die - wie wir jetzt wissen - im Original wohl doch nicht von ihm stammt. Die Geschichte ist ein Verwirrspiel, letztendlich eine zauberhafte Komödie, mit leichter Hand geschrieben. Mir hat sie gut gefallen.
    Die Zeichnungen finde ich grandios. Insbesondere die Darstellung des Sehnsuchtsortes Wald gehören zu den schönsten, die ich bisher gesehen habe. Bäume, Flüsse, Seen, Wasserfälle könnten direkt aus Gemälden der Romantik entsprungen sein. Wenn die nächsten Folgen ebenfalls so schön gezeichnet sind, ist die Serie ein Gewinn.
    Geändert von Zardoz (10.10.2018 um 12:58 Uhr)

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