Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
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    36

    Hartz 4 beantragen

    Hallo, ich lebe derzeit noch bei meinen Eltern. Ich hatte vor 2 Jahren eine Lehre angefangen, diese musste ich jedoch aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden.
    Derzeit bin ich noch auf der Suche nach einer neuen Lehrstelle. Um die Zeit zu überbrücken dachte ich mir, dass ich ja vielleicht Hartz 4 beantragen könnte, da ich meine Eltern nicht mehr finanziell belasten will. Ich kenne mich aber leider damit garnicht aus . Ist das überhaupt unter 25 möglich? Ich habe was über Bedarfsgemeinschaften gelesen, welche man innerhalb der Familie ja hat ( https://www.arbeitslosenselbsthilfe....sgemeinschaft/ ), was genau hat es damit auf sich ? Spielt das Einkommen von meinem Bruder dann auch eine Rolle? Er lebt ja auch noch bei meinen Eltern zu Hause.
    Danke für eure Antworten

  2. #2
    Du kannst auch H4 beantragen wenn du unter 25 bist. Du solltest allerdings beachten, dass du als H4 Bezieher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen musst und alle Massnahmen, die der Beendigung deiner Bedürftigkeit dienen, mittragen musst. D.h.: Du wirst vermutlich in Kurse (z.B. Bewerbungstraining) geschickt werden und verpflichtende Jobangebote bekommen, die nicht unbedingt deinen Vorstellungen oder Plänen entsprechen müssen. Auch musst du deine Finanzen (und auch die der anderen Personen in der Bedarfsgemeinschaft) gegenüber der Behörde offenlegen und regelmässig nachweisen.

    Zum Thema Bedarfsgemeinschaft findest du hier die Antwort auf deine Fragen: https://www.hartziv.org/bedarfsgemeinschaft.html

  3. #3
    Zitat Zitat von Liia Beitrag anzeigen
    Derzeit bin ich noch auf der Suche nach einer neuen Lehrstelle. Um die Zeit zu überbrücken dachte ich mir, dass ich ja vielleicht Hartz 4 beantragen könnte, da ich meine Eltern nicht mehr finanziell belasten will.
    Was wäre, wenn du dir einen Nebenjob suchst? Oder mach zur Überbrückung ein FSJ, FÖJ oder FKJ.

    Ich kenne mich aber leider damit garnicht aus . Ist das überhaupt unter 25 möglich?
    Ja, ist möglich. Doch bevor du einem Antrag auf Hartz IV (ALG II) stellst, musst du erst einen Antrag aug ALG I stellen. Da wird geprüft, ob du erst mal darauf Anspruch hast. Wenn du zwei Jahre in der Lehre warst und Lehrlingsgeld erhalten hast, müsste das sogar der Fall sein. ALG I ist ja eine Versicherungsleistung und unabhängig vom Einkommen derjenigen, die noch mit im Haushalt wohnen.
    Hartz IV zu erhalten wird für dich eher schwierig. Erst mal wird der Grundbedarf der gesamten Familie berechnet. Übersteigt das Einkommen der Familie (Vater, Mutter und eventuell auch noch Sohn) den Grundbedarf, dann wirst du keinen Anspruch haben. Dann ist deine Familie und nicht der Staat in der Pflicht für dich aufzukommen.

    PS: Ich weiß ja nicht, was du für eine Lehrestelle suchst, aber ich würde dir dringend(!) davon abraten, etwas im kaufmännischen Bereich (Bürokauffrau, Industriekauffrau usw.) anzufangen. Die Berufe sind hoffnungslos überlaufen. Wenn man dann nicht nach der Lehre direkt übernommen wird, steht man auf verlorenen Posten und kann eigentlich gleich wieder was neues lernen.

  4. #4
    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Oder mach zur Überbrückung ein FSJ, FÖJ oder FKJ.
    Würde ich nicht. Ist nur Zeitverschwendung.


    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Hartz IV zu erhalten wird für dich eher schwierig. Erst mal wird der Grundbedarf der gesamten Familie berechnet. Übersteigt das Einkommen der Familie (Vater, Mutter und eventuell auch noch Sohn)
    Der Sohn (in diesem Fall Bruder) ist nicht relevant für die Berechnung des Anspruchs. Dafür sind nur die Eltern, eigene Kinder (des Antragsstellers) und Partner relevant.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    PS: Ich weiß ja nicht, was du für eine Lehrestelle suchst, aber ich würde dir dringend(!) davon abraten, etwas im kaufmännischen Bereich (Bürokauffrau, Industriekauffrau usw.) anzufangen. Die Berufe sind hoffnungslos überlaufen. Wenn man dann nicht nach der Lehre direkt übernommen wird, steht man auf verlorenen Posten und kann eigentlich gleich wieder was neues lernen.
    Da kann ich nur zustimmen. Im Bürobereich wurden viele Jobs in´s Ausland zu Subunternehmern oder in die Zeitarbeit ausgelagert und der Rest ist, aufgrund der vielen Arbeitslosen und Minderbeschäftigten in diesem Bereich, fast nur mit abgeschlossenem Studium zugängig.

  5. #5
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Würde ich nicht. Ist nur Zeitverschwendung.
    Warum?

  6. #6
    Weil es wichtiger wäre eine Ausbildung zu beginnen (oder die schulische Ausbildung fortzusetzen). Die freiwilligen Dienste sind doch nur eine Notnagel der einen, zumindest beruflich, nicht weiterbringt und im Lebenslauf von vielen Personalern eher als Schwäche ("hat nichts anderes gefunden") ausgelegt wird.

  7. #7
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Weil es wichtiger wäre eine Ausbildung zu beginnen (oder die schulische Ausbildung fortzusetzen).
    Sie kann ja trotzdem nebenbei eine Ausbildung suchen. Und ein Freiwilligendienst kann man jederzeit abbrechen, wenn man was besseres gefunden hat.

    Die freiwilligen Dienste sind doch nur eine Notnagel der einen, zumindest beruflich, nicht weiterbringt und im Lebenslauf von vielen Personalern eher als Schwäche ("hat nichts anderes gefunden") ausgelegt wird.
    Nicht zwingend. Aber das kann auch nur jemand schreiben, der davon keine Ahnung hat

  8. #8
    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Sie kann ja trotzdem nebenbei eine Ausbildung suchen. Und ein Freiwilligendienst kann man jederzeit abbrechen, wenn man was besseres gefunden hat.
    Nach meine Erfahrung tendieren die meisten Menschen, aus den unterschiedlichsten Gründen, dazu sich nicht zu bewerben solange sie im Freiwilligendienst engagiert sind.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Nicht zwingend. Aber das kann auch nur jemand schreiben, der davon keine Ahnung hat
    Die meisten Personaler haben tatsächlich keine Ahnung von BFD. Deshalb ja auch diese pauschalen, abwertenden Rückschlüsse. Das gleiche gilt ja auch für das Wissen von Personalern über H4 oder Zeitarbeiter.

    Trotzdem sollte man diese Vorurteile in seine Überlegungen mit einbeziehen um am Ende nicht selbst Opfer solcher Vorurteile zu werden.

  9. #9
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Nach meine Erfahrung tendieren die meisten Menschen, aus den unterschiedlichsten Gründen, dazu sich nicht zu bewerben solange sie im Freiwilligendienst engagiert sind.
    Aha, und daraus schließt du gleich, dass das die TE eventuell auch so machen würde?

    Die meisten Personaler haben tatsächlich keine Ahnung von BFD.
    Es geht hier nicht um ein Bundesfreiwilligendienst sondern um ein Jugendfreiwilligendienst. Letzteres gibt es für junge Leute bis 27 Jahren schon seit sehr vielen Jahren. Nicht wenige junge Leute haben so ein Freiwilligendienst bisher absolviert und hatten danach keine Probleme einen Job zu finden.
    Zudem kann so ein Freiwilligendienst als Vorpraktikum für bestimmte Studiengänge anerkannt werden. Oder, wenn man eine Ausbildung im sozialen Bereich absolvieren möchte, ist so ein Freiwilligendienst auch von Vorteil. Bei der Ausbildung zum Erzieher kann durch ein FSJ sogar die Ausbildungszeit gekürzt werden (nur in bestimmten Bundesländern).

    Deshalb ja auch diese pauschalen, abwertenden Rückschlüsse. Das gleiche gilt ja auch für das Wissen von Personalern über H4 oder Zeitarbeiter.
    Wenn man so ein Freiwilligendienst im Alter absolvieren möchte - in dem Fall käme dann nur ein BFD infrage - würde ich auch eher davon abraten. Es sei denn, man möchte die Zeit nutzen, um sich beruflich anders zu orientieren, z.B. wenn man in den sozialen Bereich möchte.
    Ist man hingegen z.B. gelernter Elektriker und macht jetzt plötzlich ein BFD im Krankenhaus und will eigentlich weiter als Elektriker arbeiten, dann kommt das sicher komisch rüber bei den Personalern.

  10. #10
    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Aha, und daraus schließt du gleich, dass das die TE eventuell auch so machen würde?
    Nein. Habe ich das irgendwo behauptet?


    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht um ein Bundesfreiwilligendienst sondern um ein Jugendfreiwilligendienst. Letzteres gibt es für junge Leute bis 27 Jahren schon seit sehr vielen Jahren. Nicht wenige junge Leute haben so ein Freiwilligendienst bisher absolviert und hatten danach keine Probleme einen Job zu finden.
    Zudem kann so ein Freiwilligendienst als Vorpraktikum für bestimmte Studiengänge anerkannt werden. Oder, wenn man eine Ausbildung im sozialen Bereich absolvieren möchte, ist so ein Freiwilligendienst auch von Vorteil. Bei der Ausbildung zum Erzieher kann durch ein FSJ sogar die Ausbildungszeit gekürzt werden (nur in bestimmten Bundesländern).
    Und? Ich weiss, dass der Freiwilligendienst in bestimmten Bereichen durchaus Sinn machen kann. Die meisten Personaler wissen das nicht.

    Ausserhalb von sozialen und pädagogischen Bereichen ist der Dienst jedoch meist ein verlorenes Jahr. Darauf bezog sich mich Aussage.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Wenn man so ein Freiwilligendienst im Alter absolvieren möchte - in dem Fall käme dann nur ein BFD infrage - würde ich auch eher davon abraten. Es sei denn, man möchte die Zeit nutzen, um sich beruflich anders zu orientieren, z.B. wenn man in den sozialen Bereich möchte.
    Ist man hingegen z.B. gelernter Elektriker und macht jetzt plötzlich ein BFD im Krankenhaus und will eigentlich weiter als Elektriker arbeiten, dann kommt das sicher komisch rüber bei den Personalern.
    Ich denke wir können uns darauf einigen, dass die Sinnhaftigkeit eines solchen Dienstes sehr davon abhängt was man "damit" dann machen will. Als reines "Beschäftigungsprogramm" ist er eher Kontraproduktiv.

  11. #11
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Nein. Habe ich das irgendwo behauptet?
    Nein, ist nur meine Schlussfolgerung aus deinen Aussagen.

    Und? Ich weiss, dass der Freiwilligendienst in bestimmten Bereichen durchaus Sinn machen kann. Die meisten Personaler wissen das nicht.
    Erstaunlich woher du die Weisheit nimmst, was die meisten Personaler angeblich wissen.

    Ausserhalb von sozialen und pädagogischen Bereichen ist der Dienst jedoch meist ein verlorenes Jahr.
    Aha, du musst es ja wissen
    Und solches Geplapper wahrscheinlich auch noch von jemanden, der so ein Freiwilligendienst noch nie gemacht hat...

    Darauf bezog sich mich Aussage.
    Tut mir leid, dass ich nicht Hellsehen kann, aber aus deinem Text war das nun mal leider nicht ersichtlich

    Ich denke wir können uns darauf einigen, dass die Sinnhaftigkeit eines solchen Dienstes sehr davon abhängt was man "damit" dann machen will. Als reines "Beschäftigungsprogramm" ist er eher Kontraproduktiv.
    Das sind ja ganz neue Töne. Erst hieß es „totale Zeitverschwendung“ und jetzt plötzlich kommt es darauf an, was man damit machen will. Ja sicher, ist doch wie mit jeder anderen Beschäftigung... es sollte schon einen Sinn haben und nicht nur als Lückenfüller dienen.

  12. #12
    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Erstaunlich woher du die Weisheit nimmst, was die meisten Personaler angeblich wissen.
    Weil ich selber viele Jahre im Personalbereich gearbeitet habe und viele, auch private, Kontakte zu Personalern besitze. Dort gelten Freiwilligendienstler, je nach Sichtweise, als Looser oder Drückeberger. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass diese Personaler nicht im sozialen oder pflegerischen Bereich tätig sind, sondern in den Bereichen Bank, Finanzdienstleister, Versicherungen, Investment und Office.


    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Aha, du musst es ja wissen
    Und solches Geplapper wahrscheinlich auch noch von jemanden, der so ein Freiwilligendienst noch nie gemacht hat...
    Das hat nichts mit Wissen zu tun. Gäbe es im Wirtschaftsbereich ultimatives Wissen, müsste man sich nicht über Meinungen streiten. Meine Aussage ist meine Meinung, nicht mein Wissen.

    Zitat Zitat von Black Sheep Beitrag anzeigen
    Das sind ja ganz neue Töne. Erst hieß es „totale Zeitverschwendung“ und jetzt plötzlich kommt es darauf an, was man damit machen will. Ja sicher, ist doch wie mit jeder anderen Beschäftigung... es sollte schon einen Sinn haben und nicht nur als Lückenfüller dienen.
    Okay. Bei der "Zeitverschwendung" hätte ein "meist" dazugehört. Ich sehe schon: Du findest den Freiwilligendienst in erster Linie positiv, ich habe da eben eine kritischere Meinung.

  13. #13
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Weil ich selber viele Jahre im Personalbereich gearbeitet habe und viele, auch private, Kontakte zu Personalern besitze. Dort gelten Freiwilligendienstler, je nach Sichtweise, als Looser oder Drückeberger. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass diese Personaler nicht im sozialen oder pflegerischen Bereich tätig sind, sondern in den Bereichen Bank, Finanzdienstleister, Versicherungen, Investment und Office.
    Diejenigen, die ein freiwilliges Jahr absolviert haben, verirren sich zum Glück selten in solche Branchen. Und davon abgesehen, würde ich persönlich auch nicht bei einem Arbeitgeber arbeiten wollen, der so negativ über Freiwilligendienstleistende denkt.

    Okay. Bei der "Zeitverschwendung" hätte ein "meist" dazugehört. Ich sehe schon: Du findest den Freiwilligendienst in erster Linie positiv, ich habe da eben eine kritischere Meinung.
    Zumindest ist nicht alles daran positiv. Es gibt auch ein paar Punkte, die auch ich an so einem Freiwilligenjahr kritisiere.

  14. #14
    Mitglied Avatar von momo
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    Ich würde von Hartz IV abraten , da mit unter 25 Jahren da eig keinen Anspruch hast + halt Anrechnung aller im Haus lebenden Personen mit deren Einkommen (da wirst du vermutlich mit Einkommen dafür zu viel haben).
    Davon mal abgesehen, schickt die Koba einen zu den unmöglichsten Maßnahmen , zb TIB (hatte ich erst letztes Jahr), ein bescheuerter Eingliederungskurs mit Bewerbungen schreiben, etwas Prozentrechnung und Deutsch Grundkenntnisse auffrischen auf Niveau der Grundschule und nen Grundkurs mit den üblichen Programmen von Word, Exel, Powerpoint,PDF-Dokumenten (völlig überholt im Jahre 2018 mit Realschulabschluß, Abschluß Wirtschaftassistenz Tourismus und Abschluß Verkäuferin, ist sowas einfach nur noch hirnlos) und zum Schluß kam ne Bastelstunde mit Nagellack und Holz für ein Spiel , das wir selbst gestaltet hatten für ein Kinderheim (war nicht freiwillig, war teil der Maßnahme),sowas kann man nicht erzählen Lebenslauf oder Vorstellungsgespräch, was man da für einen Müll gemacht hat.

    Von Ausbildungen über Berufsschulen wie ich mit meinem Wirtsschaftsassisstenz Tourismus , wo man dann nur 2 Jahre an der jeweiligen BBS hockst außer beim Praktikum , kann ich nur abraten.
    Meistens gibt es nix im Bereich , wo man später arbeiten will (ich spreche aus Erfahrung, es kommt eher weniger gut an,wenn man so macht wie ich und dann im Vorstellungsgespräch erklären muss, warum in den dortigen achso tollen Berufen nicht arbeitet...bei mir gabs 24 Leute in der Klasse und 3 Bundesländern eine Stelle ,die dafür ausgeschrieben war, während es hieß man suche massenhaft nach solchen Leuten, die in den Bereichen arbeiten wollen) und lernst zwar einiges dort in den beiden Jahren ,aber es wird von Arbeitgebern wie Schule gewertet, da du halt praktisch außerdem Praktikum keine praktische Berufserfahrung mitbringst.

    Mit ALG I dürfte es auch schwierig werden , zumindest war es bei mir so, dass du es erst bekommen kannst,wenn du mind. 2 Jahre durchgehend in Teil oder Vollezit arbeiten warst, und davor müsste wie damals auch bei mir die dämliche unter 25 Jahre-Regelung greifen ,weil du halt noch zu hause wohnst (man sollte diese Regel echt mal abschaffen).

    Ich würde dir dazu eines freiwilligen Jahre zu machen (die können jederzeit abgebrochen werden und mit etwas Glück knüpft da nützliche Kontakte für später ), parallel dazu Bewerbungen schreiben (das Jahr kann jederzeit abgebrochen werden wegen Ausbildung) , ruhig auch mal schauen, was du an du Bildungsträgern in der Umgebung hast, den über die kannst du auch ne Ausbildung , machen etliche Betriebe recht gerne und für einen selber auf jeden Fall nützlicher als nur Absagen sammeln und wenn man fragt, evt später übernommen wird oder ein gutes Arbeitszeugnis vom Betrieb bekommt,wenn sich reinhängt.
    Allerdings fällt der Verdienst über Bildungsträger recht knapp aus (bei mir waren 195 € im 2.ten Lehrjahr, bei ne Bekannten im 2.ten Lehrjahr beim anderen Bildungsträger 340€).

    Der Minijob parallel zu so nem Jahr macht immer Sinn, bessert Finanzen auf und kannst auch wegen Arbeitszeugnis anfragen, außerdem sehen dann Arbeitgeber, das du arbeiten willst.
    Geändert von momo (12.06.2018 um 23:41 Uhr)

  15. #15
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Liia Beitrag anzeigen
    Hallo, ich lebe derzeit noch bei meinen Eltern. Ich hatte vor 2 Jahren eine Lehre angefangen, diese musste ich jedoch aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden.
    Derzeit bin ich noch auf der Suche nach einer neuen Lehrstelle. Um die Zeit zu überbrücken dachte ich mir, dass ich ja vielleicht Hartz 4 beantragen könnte, da ich meine Eltern nicht mehr finanziell belasten will.
    Wie sieht es denn mit Kindergeld aus? Hartz IV UND Kindergeld zahlt der Staat vermutlich nicht.
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  16. #16
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Hartz IV UND Kindergeld zahlt der Staat vermutlich nicht.
    Hartz IV UND Kindergeld zahlt der Staat SICHER nicht.Das Kindergeld wird vollständig auf Hartz 4 angerechnet.

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