Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Mitglied Avatar von Gagel
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    "Esthers Tagebücher" von Riad Sattouf

    Obwohl 2017 mit dem Rudolph Dirks Award und gerade mit dem Max und Moritz Preis als bester Internationaler Comic ausgezeichnet haben Esthers Tagebücher es bisher nicht zu einem eigenen Thread geschafft. Ob es daran liegt, dass die Nutzer des CF nicht zur Zielgruppe der Tagebücher gehören?
    Ich habe "Der Araber von morgen" zunächst zögernd, dann aber mit zunehmenden und schließlich deutlichem Interesse gelesen, schätze den sich aus dem Blickwinkel des erzählenden Kindes ergebenen Humor (großartig: um von seinen beschnittenen arabischen Spielkameraden nicht für einen Juden gehalten zu werden, möchte er auch beschnitten werden) und habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten auch mit dem Zeichenstil angefreundet. Trotz dieser Erfahrung habe ich die Tagebücher nach einigen Seiten nicht weiter lesen können und aktuell nicht das Bedürfnis sie wieder in die Hand zu nehmen. Der Funke springt nicht über. Vielleicht gehöre ich tatsächlich nicht zur Zielgruppe.

  2. #2
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    Ich finde den "Araber" auch sehr gelungen, tolle Einblicke, die gerade in der jetzigen Zeit einiges erklären können, Verständnis erzeugen, aber auch deutlich machen was für eine andere Welt das ist.

    An dem anderen Titel hatte ich dennoch bisher schlicht kein Interesse. Nettes Projekt, habe ich gedacht. Mehr nicht.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Ich hatte mich schon an anderer Stelle dazu geäußert:

    Es ist richtig das „Esther“ nicht an den „Araber“ rankommt, allerdings finde ich den Vergleich etwas unfair.

    "Esthers Tagebücher" ist ein sehr sympathisches die-Welt-aus-Kinderaugen-Comic.
    Und im Vergleich zu ähnlichen Comics wie Titeuf, dreht es sich hier mal nicht nur „um das eine“.

    Für die, die auch Töchter haben, besonders amüsant.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Ich finde den "Araber" auch sehr gelungen, tolle Einblicke, die gerade in der jetzigen Zeit einiges erklären können, Verständnis erzeugen, aber auch deutlich machen was für eine andere Welt das ist.
    Das ging mir auch so. Ich kenne allerdings nur Band 1 und für einen weiteren reichte die Begeisterung dann nicht. Oh je, es gibt schon vier?!

    Das "Buch Esther" kenne ich noch nicht und hat mich bisher auch noch nicht so angelacht. Mal schauen. Der Ansatz ist originell, aber ich glaube zündet nur bei kinderlosen Leute, kann das sein? Leuten mit Kind dürfte einiges daraus vertraut sein (vorausgesetzt es wird zuhause geredet ...) oder täusche ich mich da?

  5. #5
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Zitat Zitat von Ramone Beitrag anzeigen
    Der Ansatz ist originell, aber ich glaube zündet nur bei kinderlosen Leute, kann das sein? Leuten mit Kind dürfte einiges daraus vertraut sein (vorausgesetzt es wird zuhause geredet ...) oder täusche ich mich da?
    Also ich habe eine Tochter und bei mir zündet es...

  6. #6
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    Na, das klingt doch vielversprechend.

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