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  1. #1
    Moderator All Verlag Avatar von andrax
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    Hel'Blar von Sierra/Sierra

    Das Cover

    andrax

  2. #2
    Schöne Bilder. Insb. die in hellen blau-grauen Farbtönen gehaltene Colorierung erzeugt eine atmosphärische Dichte, die Kälte und Brutalität des Lebens im hohen Norden erst richtig zur Geltung kommen lässt.

    Die Story ist eher Durchschnitt. Eine Gruppe Wikinger verfolgt Angreifer, um geraubte Kinder zu befreien. Große Überraschungselemete hat es für mich bisher nicht gegeben. Die Spannung ziehen solche Geschichten immer auch aus der Frage, wer letztendlich überlebt. Der 13. Krieger lässt grüßen. Dort gab es Kanibalismus. Hier kommen Vampir/Zombie-Elemente hinzu. "Seher" tauchen in beiden Geschichten auf. Offen bleibt das Motiv der mystischen Angreifer, wenngleich es Hinweise auf eine in der Vergangenheit liegende Bestrafung/Hinrichtung eines Mitglieds der Verfolgergruppe gibt. Die Beziehungen innerhalb der Verfolgergruppe könnten noch interessant werden. Der Cliffhanger am Ende des ersten Bandes ist vielleicht nicht überragend, macht aber ausreichend Lust auf die Forsetzung.

    Gelentlich störe ich mich etwas an dem Text in den Sprechblasen. Ich kann mir z.B. nur schwer vorstellen, dass ein Winkinger das Wort „Macho" (Panel oben links auf S. 20) kannte, geschweige denn die Mitglieder seiner Gruppe als solche bezeichnete und das auch noch abwertend. Auf der anderen Seite ist die in Fußnoten übersetzte, häufige Verwendung von originalsprachlichen Begriffen tendenziell ermüdend.

    Fazit: In erster Linie frage ich mich immer, ob mir die Bilder gefallen und mich die Geschichte unterhalten hat. Beides war der Fall. Trotz der o.g. Schwächen habe ich mich nicht gelangweilt.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Zardoz Beitrag anzeigen
    Ich kann mir z.B. nur schwer vorstellen, dass ein Winkinger das Wort „Macho" (Panel oben links auf S. 20) kannte, geschweige denn die Mitglieder seiner Gruppe als solche bezeichnete und das auch noch abwertend.
    Ging mir ähnlich, mihc hat zB der "Cousin" aus der Geschichte rausgerissen - "Vetter" wäre zeitgenössischer gewesen.
    Aber ich schließe mich auch deinem Urteil an: Trotz solcher Schwächen schöne Bilder und solide Geschichte - ingesamt ein guter Band!
    Zwischen Paranoia und Überwachungswahn: "Beobachtet!" - demnächst in der Horrorschocker-Jubiläumsausgabe #50!

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

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