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  1. #26
    Indiana Goof aka Maja Müller

  2. #27
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    Durchgehend guter Band mit einigen Wendungen, die ich wirklich nicht vorhergesehen habe. Aber die echte Überraschung kommt für mich in den kürzeren Geschichten.
    In "Wozu hat man Feinde?" etwa wird etabliert, dass Minnima und Mickymago zusammen in einem Schloss leben. Und das offenbar zu einer Zeit, in der Phantomagus aktiv ist. (Könnte also sehr viel früher in der Gesamthandlung spielen oder nach Saga 9.)
    "Überraschung zur Nacht" bestätigt das nicht nur, Karlox nennt Minnima auch ausdrücklich Mickymagos "bessere Hälfte" (sogar noch fettgedruckt).
    Habe ich da eine wichtige Entwicklung verpasst?

  3. #28
    Mitglied Avatar von Bubble Billy
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    Ich glaube eher, dass da der Autor sich einfach nicht sonderlich gut informiert hat. Wobei: In einer der Kurzgeschichten geht es um ein Turnier, und das gab es ja nur noch bis Anfang von Band 3.

    Von mir wird es auch noch einen Kommentar geben. Nur soviel: Roberto Marinis Zeichnungen in den Hauptkapiteln gehören mit zum Besten, was ich je in einem LTB gesehen habe!
    "Iiih! Wasch ischt dasch häschlich!"

  4. #29
    Seite 59, 1. SB:
    Uack! Wasist denn hier passiert?

    Mein erster Versuch der Fantasy-Reihe und auch der letzte. Die Geschichten sind sicher etwas für die etwas jüngere Altersklasse, was an sich ja nicht schlimm ist. Das ist dann Geschmacksache, ob einem das zusagt.

    Was ich aber nicht akzeptabel finde, auch wenn sich das jetzt streng anhört, sind Ausdrücke, die in ein LTB einfach nicht hineingehören; ich möchte das nicht weiter ausführen, wer nachschauen mag, der siehe unter:
    Seite 31, Mitte
    Seite 96 unten links
    Seite 176
    (Trudi steht ja auf Kettchen...).
    Finde ich einfach unpassend. Das mit den Kettchen würde ich eher bei Inspektor Canardo erwarten, sehr zu empfehlen übrigens.

  5. #30
    Mitglied Avatar von Mc Duck
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    Ich habe mir das Buch nicht gekauft - was genau steht denn da?

  6. #31
    Zitat Zitat von Mc Duck Beitrag anzeigen
    ... - was genau steht denn da?
    Bei den ersten beiden geht es um Ausscheidungen, und beim letzten Beispiel hat die Partnerin von Kater Karlo eine Kette in der Hand, worauf er sagt: "Trudi steht ja auf Kettchen..."
    Solche Anspielungen finde ich in einem LTB etwas befremdlich, und das andere "Zeugs" brauche ich im Taschenbuch auch nicht. Fand ich nicht gut.

  7. #32
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    Du hast ein Problem damit, wenn sich jemand die Nase putzt?
    Und wenn im Micky-Maus-Magazin ein Furzkissen als Extra sein kann, dann kann man auch das Wort mal erwähnen.
    Und das Kettchen verstehe ich nicht. Klingt für mich, als ginge es um Schmuck. Oder ist das irgendein Zitat?

  8. #33
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    Zitat Zitat von Skelch I. Beitrag anzeigen
    Und das Kettchen verstehe ich nicht. Klingt für mich, als ginge es um Schmuck. Oder ist das irgendein Zitat?
    Das zeigt ganz gut: Es liegt im Kopf des Betrachters, was er daraus macht. Für dich geht es einfach um den Schmuck, Hintsch empört sich, weil er das als Anspielung sieht. Auf was? Keine Ahnung, vielleicht auf Sado-Maso Spielchen?
    Mehrdeutigkeit ist deswegen häufig auch einfach unbeabsichtigt, weil jeder was anderes assoziert, je nach Erfahrungsschatz wahrscheinlich.

    Mir sind die erwähnten Stellen nicht groß aufgefallen, meine Einstellung zu der Reihe ist aber auch ambivalent. Ich finde das liebevoll-detailliert gezeichnet (gilt auch für einige der im Premium-LTB veröffentlichten Stoffe), da war definitiv mehr Zeit zur Verfügung als bei der sonstigen LTB-Massenware. Die Stories finde ich ganz ok, aber nicht herausragend. Der teilweise flapsige Ton soll wohl cool wirken.

    Nicht viel anfangen kann ich mit dem Satz "Solche Anspielungen finde ich in einem LTB etwas befremdlich, und das andere "Zeugs" brauche ich im Taschenbuch auch nicht." Da frage ich mich: Generell nicht? Oder weil man denkt, das ist doch was für Kinder? In letzterem Fall muss ich sagen: Die Normalreihe versucht den Spagat zwischen Kindern und Erwachsenen Sammlern. Vielleicht auch das Special und die Enten-Edition noch. Die anderen Reihen haben ganz klar ein älteres Publikum im Fokus.

  9. #34
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    An SM dachte ich bei der Kritik natürlich auch schon, aber nicht beim Lesen. Die Verkleinerungsform "Kettchen" deutet doch eher auf Schmuck hin. Man könnte darin sogar eine ganz konkrete Anspielung auf "Die Irokesenkette" sehen, aber das ist reine Spekulation. In jedem Fall ist es ja nicht ungewöhnlich, dass Karlo für Trudi eine Kette klaut. Und von Kindern erwarte ich auch nicht, dass sie da viel hineininterpretieren.
    Was die anderen beiden Fälle angeht ... ein Furzkissen ist ein verbreitetes Spielzeug. Das kennen Kinder, das wird in Kindermedien erwähnt, ein Problem sehe ich nicht.
    In ein Stück Papier zu schneuzen und es jemand anderem zu geben ist echt widerlich, aber problematisch finde ich es nicht. Ist ja nicht so, als ob Naseputzen in unserer Gesellschaft auf dem stillen Örtchen erledigt würde, das sieht man überall.
    Ich würde hier allerdings auch Borusse widersprechen: Diese beiden Gags richten sich ganz eindeutig an Kinder. Die meisten Erwachsenen finden Schnodder- und Furzwitze nicht mehr so lustig.

  10. #35
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    Ich habe mir mal die Originale der beiden letzten Stellen angesehen (bei der ersten ist die Geste ja deutlich im Bild zu sehen).

    Das Kettchen ist eine Erfindung der Übersetzung, im Original sagen sie nur, dass sie Experten für Gefängnisse sind.
    Das Furzkissen ist ein Fall für sich, zwar eine freie Übersetzung, aber möglicherweise die beste, die im Sinne der Verständlichkeit passt. Die Flatusflöte ist ein "pernacchiatore", das ist ein Instrument aus Süditalien, dessen trötendes Geräusch tatsächlich an einen Furz erinnert. Und Fafnir hält das Instrument vor allem mal für ein Spielzeug - und das wäre tatsächlich nichts anderes als ein Furzkissen.

  11. #36
    Es gibt einen guten Grund, warum man manche Dinge nicht vor anderen Menschen tut. Aber in Europa machen die Leute auch "Bäuerchen" und andere "Geräusche" vor anderen Gästen, da wundert es mich nicht wirklich, dass man solche Sachen als Spielzeug unter das Volk bringt und Rotz auf dem Taschentuch stört dann auch keinen.
    Wozu schließt man eigentlich WC-Türen ab?
    (...Sarkasmus Ende.)

  12. #37
    Mitglied Avatar von Bubble Billy
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    Zunächst einmal finde ich es gut, dass man sich diesmal nicht nur eine echte Seite für das Inhaltsverzeichnis, sondern auch den Platz für eine Vorstellung der wichtigsten Charaktere, ein Editorial und einen ausführlichen Rückblick auf die Saga bis hierhin geleistet hat. Chapeau, Ehapa!

    Wie ich schon angedeutet habe, ist Roberto Marini ein echter Glücksgriff für die Serie. Seine Zeichnungen übertreffen so gut wie alle bisherigen WoM-Zeichnungen und grenzen teilweise schon fast an Fotorealismus! Überhaupt ist Collection 6 visuell viel extravaganter als vorige Bände; das Layout wird oft aufgebrochen, teilweise erstrecken sich die Bilder über ganze Doppelseiten, und fast immer sind die Seiten bis zum Papierrand bedruckt. Der Detailreichtum ist wirklich unglaublich, die Figuren (speziell die Zwerge) passen sehr gut zum Fantasy-Genre (wie schon in den Auralon-Geschichten, die aber noch längst nicht so beeindruckend waren). Gelegentliche Anleihen bei Fecchi, Pasquale (!), Andersen (!!), aber natürlich auch bei Marinis Lehrer Rota machen das Ganze nur noch interessanter.

    Auch das (ebenfalls von Marini gezeichnete) Cover ist in meinen Augen wunderschön - zudem fängt es die Stimmung des Buchs sehr gut ein. Mit dem Autorenwechsel von Stefano Ambrosio zu Matteo Venerus ist nämlich auch ein deutlicher inhaltlicher Schwenk einhergegangen (schon in Band 5 spürbar, aber erst hier wirklich deutlich). Die Zeiten, in denen andauernd irgendwelche dunklen Geheimnisse aus irgendwelchen dunklen Verstecken gesucht mussten, scheinen endgültig vorbei. Venerus gibt sich alle Mühe, den Wizards-Kosmos insgesamt heller, freundlicher und nachvollziehbarer zu machen. Das Zwischenmenschliche ist viel wichtiger geworden, während die Magie fast nur notwendiges Mittel, nie Selbstzweck ist. Dass in der ersten Saga mit den Zwergen eine Gruppe auftaucht, die der Magie generell mehr als skeptisch gegenübersteht, passt da auch gut ins Konzept.

    Ein bisschen schade finde ich es zwar schon, dass die Sagas insgesamt kürzer werden - dafür hängen alle drei inhaltlich zusammen. Ein anderer Kritikpunkt scheint mir, dass viele Nebenfiguren nur kurz oder gar nicht auftauchen. Aber das sind keine wirklichen Mängel, finde ich. Auch Michael Bregel scheint sich bei der Übersetzung zurückgehalten zu haben, nur ab und zu gibt es blöde Wortspiele wie "Bröckelbrücke".

    Die Kurzgeschichten sind dafür diesmal nicht sonderlich aufschlussreich, zumal sie sich (wie Skelch I. schon bemerkt hat) nicht wirklich gut in die Chronologie einfügen. Hier scheint es Gabriele Panini eher darum gegangen zu sein, ein paar Klischees anhand der Hauptfiguren durchzuspielen. Langweilig.

    Der Einseiter stammt noch aus der Zeit von Band 5, aber hier hat es sich mal ausgezahlt, dass man ihn damals nicht abgedruckt hat: Ohne ihn könnte man nämlich Saga 8 und 9 nicht hintereinander abdrucken, ohne das Layout zu zerstören. Dass er inhaltlich belanglos ist, fällt da kaum ins Gewicht. Besser als die dämlichen Füllseiten im Premium ist er auf jeden Fall.
    "Iiih! Wasch ischt dasch häschlich!"

  13. #38
    Mitglied Avatar von Darkenblot
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    Wie viele unveröffentliche Geschichten gibt es denn derzeit vom Kampf der Zauberer?

  14. #39
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    Nur ein Einseiter und der gerade neu erschienene Teil, siehe NRW-Radlers Topolino-Thread.
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