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  1. #1
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    Zuletzt gekaufte Hörspiele/Hörbücher (gerne auch Diskussion)

    Die Überschrift sagt doch schon alles, oder?

    Edit: Neben der Diskussion gehören hier ebenso Reviews + Hörspiel-Neuvorstellungen rein.

    Dann fange ich mal an:

    Die Chronik der Unsterblichen 1: Am Abgrund___..____Die Chronik der Unsterblichen 2: Der Vampyr
    ______

    John Sinclair: Das Ende (100)_________________________John Sinclair: Dark Symphonies
    __

    Allesamt im EuroShop erstanden
    Geändert von Filmfreak (31.10.2018 um 13:31 Uhr)

  2. #2
    ni mirion-san - Mister Two Million Avatar von Ryo Saeba Fan
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    Meine Manga & Anime Sammlung, Teil.2

    Youtube Kommentar:
    City Hunter ist wirklich neben Dragonball/Z/GT eines der besten Animes


  3. #3
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    Draculas Gast

    Zum ersten Mal werden die Ereignisse aus Bram Stokers 1914 veröffentlichter Kurzgeschichte Draculas Gast dem Roman-Geschehen als Prolog vorangestellt, so wie dies der Autor ursprünglich beabsichtigt hatte. Jonathan Harkers Reisetagebuch ist nicht gerade mit vielen Gruselmomenten ausgestattet, gab jedoch einen guten Vorgeschmack auf das, worauf man sich im nächsten Teil einstellen konnte. Als die Vampirin stimmlich erschien, wünschte ich mir, das sie sich zeigen möge und sie ihm die Hölle heißmacht ^^ Sie stirbt recht schnell.

    Während der kurzen Action, dachte ich, Dracula gehört zu haben. Dann der Wolf – war das auf Befehl oder war er es selbst? Draculas Brief kam unmittelbar vor Jonathans Verschwinden in seinem Münchner Hotel an, also scheint es wirklich er zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, das er vorher weiß, was geschieht? Früher waren die Hörspiele ca. 45 Minuten lang. Sie waren mitreißend und spannend und gefühlt so lang wie ein sehr langer Film. Heute hat allein „Draculas Gast“ eine Spielzeit von 45 Minuten – und die Reise hat erst angefangen.

    Diese Vorspeise machte Lust auf mehr, wenn Jonathan sich dem Schloß des Grafen unaufhörlich nähert.

  4. #4
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    Dracula – Teil 1

    Bereits der Anfang im Zug mit der großartigen Musik deutete an, das es gefährlicher wurde. Drüben angekommen unterhalten sie sich viel, Dracula ist wissbegierig. Alles scheint relativ normal. Erst als Jonathan Tage später merkt, das er Furcht vor seinem Gastgeber verspürt und Fluchtwege auskundschaftet, den Grafen zudem komische Dinge tun sah und es dadurch spannender wurde, da wurde auch mir immer mulmiger. Endlich ist der Alltagstrott (schlafen, aufstehen, den Grafen unterhalten) gewichen, vor allem als die drei weiblichen Vampire auftauchen und sie stöhnend nur das eine wollen: Blut ^^ Sogar wie Jonathan mit seinem Leben (und Teil 1) abschließt, gefällt mir sehr. Während dieses ersten Teils hörte ich genau zu, ob mir was bekannt vorkam. Ich kenne den Comic, das (alte) Hörspiel und den Roman. Aber nach 28 Jahren, wo ich ihn zuletzt las, war es schwierig da noch Vergleiche zu ziehen.

  5. #5
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    Dracula – Teil 2

    Minas Briefe an Lucy und umgekehrt, ihre Tagebucheinträge, vertraute sowie neue Charaktere wie Renfield oder Professor Abraham Van Helsing änderten die Stimmung, vor allem mit dem Gebalze. War ja nicht zum aushalten ^^ Der Schoner mit den 50 Särgen strandet in England. Nun wurde es zunehmend spannender, was dem Logbuch des Kapitäns geschuldet war. Denn der Meister ist hier und labte sich an Lucy. Was waren das noch für Zeiten, als Knoblauch oder Kruzifixe Dracula in Schach halten konnten *lach* Es drehte sich fast ausschließlich um Lucy, was ich zuerst gar nicht mochte. Das sich die Männer wegen ihrer Genesung zusammentaten und die Abwehr des Meisters in Angriff nahmen, fand ich wiederum gut.

  6. #6
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    Dracula – Teil 3

    Lucy stirbt, Mr. Hawkins stirbt, doch zu den Männern, die auf Lucy aufgepaßt hatten, gesellten sich nun Mina und Jonathan dazu. Das gefiel mir, ganz besonders jedoch, das die Gruppe geschlossen zum Friedhof geht. Die Suche nach den 50 Kisten begeisterte mich ebenso, auch wenn sie sie viel zu schnell fanden. Dieses Hörspiel fing wie die üblichen Zombiefilme an, wo keiner weiß, was Zombies sind und wie man sie bekämpft (Bisswunden an der Kehle, Blutverlust, spitze Eckzähne – das allein konnte doch keine normale Krankheit sein *lach*).

    Niemand wußte, das es Vampire gibt, nicht mal Van Helsing. Bis er recherchiert und Mina ihm Jonathans Reisetagebuch anvertraut, mit dem er die letzten Puzzlestücke beisammen hatte, welche Draculas Schwachstellen offenbarten. Der Showdown – Dracula konnte nicht zum Gegenschlag ausholen – war sehr schwach. Hochwertige Umsetzung der 4 Teile mit den deutschen Stimmen vieler Hollywood-Stars, daran gibt es nichts zu deuteln, nur die Geschichte in ihrer Gesamtheit fand ich zu aufgebläht, daher nicht durchgehend spannend.

    Dieses „direkt auf den Punkt“, wie bei den alten Horror-Hörspielen, ich schätze, das liebe ich mehr.

  7. #7
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    Die H.P. Lovecraft-Box (4 CDs)


    Preis: 4,99 €

    Von H.P. Lovecraft kenne ich bisher nur die Filme, bin daher gespannt, wie sich das Kopfkino so macht

  8. #8
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    Carmilla, der Vampir

    Auch ich wünschte mir für Laura eine Freundin, das es aber bis zu ihrer Volljährigkeit dauern sollte, ehe sie Carmilla wiedersieht, war für mich nicht leicht. Lauras Bericht ähnelte dem von General Spieldorf, doch Carmilla war ja schon bei Laura als diese noch ein kleines Mädchen war, daher hoffte ich, bei ihr wäre es was anderes – und nicht bloß Blutdurst. Darum konnte mich die Geschichte letztendlich nicht ganz fesseln. Christian Rode, den ich noch von früher aus den »Masters of the Universe«-Hörspielen her kenne, war der Beste. Er hat eine intensive Stimme, welche man nie mehr vergißt, hat man sie mal vernommen. Immer wenn er dran war, dachte ich an Beast Man ^^ General Spieldorf ist eine Figur, die ebenfalls zu ihm paßt. Auch hier: Fantastisch gesprochen. Tolle Musiken (ich war sofort drin), eine (anfänglich) unheimliche Geschichte und Carmilla, die mich mit ihrer weichen Stimme ebenso faszinierte.

  9. #9
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    Die Familie des Vampirs

    In illustrer Runde und vor einem knisternden Kaminfeuer erzählt Serge d’Urfe eine unglaubliche aber wahre Geschichte über seine Jugendzeit. Spannend wurde es erst mit Saschas Tod und dessen Wiederkunft. Hätte nicht erwartet, das sich das noch dermaßen steigern kann. Doch Serges Rückkehr nach Kisolova, wenn er berichtet, was er sah und was aus dem Dorf wurde, seit er zuletzt hier war, konnte Nervenkitzel entfachen. Mit Zdenka kam Liebelei mit rein. Und dann das großartige Ende, wenn sie wieder auftaucht und ihn überrascht....

  10. #10
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    Das Amulett der Mumie

    Wieder höre ich was von Bram Stoker, doch diesmal ist es kein (männlicher) Vampir, sondern eine (weibliche) Mumie, die uns das Fürchten lehren möchte. In Abel Trelawnys Haus, das mit Pharaonenschätzen bestückt ist, häufen sich Merkwürdigkeiten und übernatürliche Vorgänge tun sich auf. Den Rückblick, wo Abel mit seinem Kompagnon Dr. Corbeck Teras Grabkammer öffnet, empfand ich als sehr spannend. Als Abel aus dem Koma erwacht und Margarets Verbindung mit Tera bestätigt wurde, da ging’s so super weiter. Ganz besonders bei der Wiederauferstehung. Das famose Ende war das Sahnehäubchen. Was für eine Wende. Solch eine Romantik hatte ich nicht erwartet und bin erstaunt, freue mich aber darüber.

    Christian Rode hat als Abel Trelawny erneut erstklassige Arbeit abgeliefert.

  11. #11
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    Scotland Yard (Folge 1-29)

    Diese Hörspielserie kannte ich zuvor nicht, obwohl ich ein Kassettenkind der 80er bin. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich die Cover schon mal gesehen habe, als ich früher vor dem Regal mit den ganzen Hörspielen stand. Benny, Betty, Buck sind Hobbydetektive und wenn sie gefragt werden wie sie heißen, stellen sich sich als „Buff“ vor – jeder ist da erstmal baff (oder verärgert) *lach* Sie unterstützen ihren Onkel Inspektor „Mac“ Macintosh, oder vielmehr sind sie ihm einen Schritt voraus. Bekommt er den Fall oder spricht über ihn, haben sie längst Vorarbeit geleistet. Fand ich logisch, denn er muß sich an Vorschriften halten, die Kinder nicht ^^ Manchmal hatte ich das Gefühl in der Schule zu sein, wenn Judy, die Verlobte des Inspektors und Journalistin, ihm und den Kindern erklärt, was Blutrache ist und wie sie funktioniert. Minutenlang darüber zu sprechen, das mochte ich nicht so.

    Wenn die Kinder Verdächtige beschatten, fahren sie entweder Taxi, Bus oder mit der U-Bahn. Sie sind immerzu unterwegs (und damit auch in Gefahr). Das ist der Wahnsinn. Gut war ebenfalls, das jeder Mal Detektiv spielen darf (Granny und Judy). Und das Lord Jickledy (der Papagei) ständig dabei ist und seine Späße macht, fand ich superduper. Anfangs war ich überhaupt nicht angetan von den unzähligen Taxi-, Bus- und U-Bahnfahrten, hab mich aber schnell daran gewöhnt, weil keine Folge ohne auskommt. Ich habe sie als Taxifetischisten entlarvt – ohne Taxi geht hier gar nix *lach* Sogar wenn Cousine Anna aus Deutschland zu Besuch ist und der Austausch-Inspektor, der Franzose Maurice Garbusch, bei Betty, Benny, Buck, Granny und Lord Jickledy wohnt, wird kein Gang zurückgeschalten. Allerdings wunderte ich mich schon, wie oft Anna die Drillinge besuchen kommt (kohletechnisch und so).

    Sapperlot! Benny mosert dauernd rum, da gleicht Lord Jickledys Nachgeplapper das schön wieder aus. Lustiger Vogel. „Selber Vogel“, würde er jetzt wohl sagen ^^ Auch der fluchende Onkel Mac konnte wegen eben jenem fluchen punkten. Lieblingsflüche: „Beim ausgestopften Wüstenfloh“ + „Bei Rasputins Sommersocken“. Nicht die Drillinge, Anna, Judy, Granny oder Onkel Mac sind meine Lieblinge, sondern Lord Jickledy. Eindeutig ^-^ Mit seinen Einwürfen bringt er Witz rein und hebt jede noch so gedrückte Stimmung im nu („Polizei, Weihnachtsei“). Man kann sich auch stets auf ihn verlassen. Was ich unbedingt ansprechen muß: »Scotland Yard« besitzt großartige Soundkulissen, egal wo sie waren, im Hintergrund war immer was los. Die MP3-Discs sind genauso toll. Jede Menge Folgen auf einer CD und man muß nicht ständig wechseln. Da hört man schon mal 7 Stunden am Stück.

    Nachdem ich die ganzen 29 Folgen gehört hatte und in ruhigen Minuten über das Hörspiel sinnierte, merkte ich, wie sehr »Scotland Yard« mir ans Herz gewachsen ist. Mehr gibt’s von meiner Seite aus nicht zu sagen. Außer, ja, das wäre wirklich prima, ich beende meine Review mit einem Zitat von meinem Liebling Lord Jickledy, dem Mamagei der 80er: „Alles Ende“.


    8/10

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