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Ergebnis 26 bis 41 von 41

Thema: Nachlass

  1. #26
    Frau Sohn hat die FF-Hefte durchgehend ab dem 300er Bereich binden lassen. Überwiegend immer zwischen 12 bis 14 Hefte.
    So dick waren die FF-Bücher alle nicht, die kürzlich versteigert wurden.
    Herzliche Grüße
    nc

  2. #27
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    Hallo, jetzt mit ein paar Tagen Abstand zur Versteigerung der Sohn'chen FF-Hefte und den in "Ebay" zu beobachtenden Nachwirkungen, bereue ich es ein wenig, dass ich nicht noch konsequenter mitgeboten hatte. Das Problem bei dieser Art der Vermarktung durch den "Nachlass-Verwalter" lag darin, dass Sammler weniger davon angesprochen wurden als Händler. Schon die Bezeichnung "gebundene Hefte" sowohl für echte Buch-Bindungen, als auch die Zusammenstellung in einem Sammelordner musste irritieren, darüber hinaus wurden neben den Heften eingeordnete Sonderhefte gar nicht erwähnt, manchmal war es nur an der zufälligen Darstellung einer Heftrückseite zu erkennen. Über den Zustand oder die Vollständigkeit der Hefte erfuhr man schon garnichts. Auch die Zusammenstellung der Lose in der zweiten Versteigerungsrunde waren querbeet über mehr als 10 Jahre verteilt, gemixt mit anderen Kauka-Magazinen wie "Lupo modern".

    Ich habe mich deshalb auf die Lose konzentriert, die noch am ehesten meine Lücken abdeckten. Meine Limits lagen entsprechend niedrig, aber ich habe mich ein paar Mal mitreißen lassen. Bei einem Los war ich schon kurz davor, es nicht anzunehmen (was ohne Angabe von Gründen ja funktioniert), tat es glücklicherweise aber nicht. Die Hefte sehen nicht nur fast alle aus, als kämen sie gerade aus der Druckerpresse, sie sind auch immer vollständig mit Miniheft, Postern, Werbebeilagen. Allein die Veräußerung meiner schlechter erhaltenen Doppelten spielten einen Gutteil der Investition wieder ein. Kurz gesagt - die Hefte gingen im Preis viel zu niedrig weg, meist an Händler. Um am Beispiel von "nc-schmitt" zu bleiben: die von "pashanti" für 275 Euro und 520 Euro angebotenen Buchbände, wurden bei der Nachlassversteigerung für 38,50 Euro (433-444) und 88,89 Euro (328-341) verkauft. Das von mir oben genannte Beispiel betrifft übrigens einen anderen Händler, der ähnlich den Ankaufspreis um das knapp achtfache erhöhte, allerdings ohne dazu noch Märchen zu erzählen.

    Ich kann diese "Strategien" nicht nachvollziehen, denn die Preise sind viel zu hoch. Bei den (leider zu) günstigen Ankaufpreisen, wären die Hefte zum 2-3fachen Preis sicherlich schnell an die Sammler zu bringen, aber so liegen die Hefte wie Blei in den Lagern. Und ihre Geschichte kennt auch keiner mehr, schade,

    Gruß Bretzelburger

  3. #28
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    Zitat Zitat von Bretzelburger Beitrag anzeigen
    Hallo, jetzt mit ein paar Tagen Abstand zur Versteigerung der Sohn'chen FF-Hefte und den in "Ebay" zu beobachtenden Nachwirkungen, bereue ich es ein wenig, dass ich nicht noch konsequenter mitgeboten hatte. Das Problem bei dieser Art der Vermarktung durch den "Nachlass-Verwalter" lag darin, dass Sammler weniger davon angesprochen wurden als Händler. Schon die Bezeichnung "gebundene Hefte" sowohl für echte Buch-Bindungen, als auch die Zusammenstellung in einem Sammelordner musste irritieren, darüber hinaus wurden neben den Heften eingeordnete Sonderhefte gar nicht erwähnt, manchmal war es nur an der zufälligen Darstellung einer Heftrückseite zu erkennen. Über den Zustand oder die Vollständigkeit der Hefte erfuhr man schon garnichts. Auch die Zusammenstellung der Lose in der zweiten Versteigerungsrunde waren querbeet über mehr als 10 Jahre verteilt, gemixt mit anderen Kauka-Magazinen wie "Lupo modern".

    Ich habe mich deshalb auf die Lose konzentriert, die noch am ehesten meine Lücken abdeckten. Meine Limits lagen entsprechend niedrig, aber ich habe mich ein paar Mal mitreißen lassen. Bei einem Los war ich schon kurz davor, es nicht anzunehmen (was ohne Angabe von Gründen ja funktioniert), tat es glücklicherweise aber nicht. Die Hefte sehen nicht nur fast alle aus, als kämen sie gerade aus der Druckerpresse, sie sind auch immer vollständig mit Miniheft, Postern, Werbebeilagen. Allein die Veräußerung meiner schlechter erhaltenen Doppelten spielten einen Gutteil der Investition wieder ein. Kurz gesagt - die Hefte gingen im Preis viel zu niedrig weg, meist an Händler. Um am Beispiel von "nc-schmitt" zu bleiben: die von "pashanti" für 275 Euro und 520 Euro angebotenen Buchbände, wurden bei der Nachlassversteigerung für 38,50 Euro (433-444) und 88,89 Euro (328-341) verkauft. Das von mir oben genannte Beispiel betrifft übrigens einen anderen Händler, der ähnlich den Ankaufspreis um das knapp achtfache erhöhte, allerdings ohne dazu noch Märchen zu erzählen.

    Ich kann diese "Strategien" nicht nachvollziehen, denn die Preise sind viel zu hoch. Bei den (leider zu) günstigen Ankaufpreisen, wären die Hefte zum 2-3fachen Preis sicherlich schnell an die Sammler zu bringen, aber so liegen die Hefte wie Blei in den Lagern. Und ihre Geschichte kennt auch keiner mehr, schade,

    Gruß Bretzelburger
    Hallo Bretzelburger, du darfst nicht vergessen, die Verkäufertruppe besteht nicht aus Experten in Sachen Comics ( die Erbin übrigens auch nicht). Die haben andere Spezialgebiete. Mich hat es gefreut dass sie sich doch noch die Mühe gemacht haben die ganzen Hefte überhaupt und irgendwie einzustellen.... einzeln und mit mehr Fotos wäre natürlich besser gewesen, aber die Firma startet pro Woche teils über 500 Auktionen, das ist unglaublich viel Arbeitsaufwand. Das waren jetzt auch in Lose zusammengefasst über 150 Auktionen nur für die Comics. Durchschnittlich sagen wir 15 Hefte pro Los, das wären also 2250 Einzelauktionen gewesen. Wirklich viele. Kann ich verstehen dass man sich die Einzelarbeit nicht antun wollte.

    Trotzdem: Es freut mich sehr, dass viele der Comics in Hände gekommen sind, die sie auch schätzen 😄

    Ich selbst lese liebend gerne Comics. Aber der Zustand ist mir dann egal weil Comics sind zum Lesen da, meine Meinung.

  4. #29
    Mitglied Avatar von HeidemannJunior
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    Zitat Zitat von Schlaunase Beitrag anzeigen
    Hallo ... Aber der Zustand ist mir dann egal weil Comics sind zum Lesen da, meine Meinung.
    Eine gute, ... ... nein, eine SEHR gute, ... ... nein, tatsächlich eine TOP-Meinung - denn genau in dieser Aussage hat dieses famose Hobby seine w a h r e n Wurzeln !! !! (Könnten, bzw. dürften sich in heutigen Tagen gerne einige mehr hinter die "NULLER-1A-UNGELESEN"-Zustands-Kiemen schreiben ... ; meine Meinung)

  5. #30
    Zitat Zitat von HeidemannJunior Beitrag anzeigen
    Eine gute, ... ... nein, eine SEHR gute, ... ... nein, tatsächlich eine TOP-Meinung - denn genau in dieser Aussage hat dieses famose Hobby seine w a h r e n Wurzeln !! !! (Könnten, bzw. dürften sich in heutigen Tagen gerne einige mehr hinter die "NULLER-1A-UNGELESEN"-Zustands-Kiemen schreiben ... ; meine Meinung)
    Comics sind als Sammelgebiet nichts anderes als meinetwegen alte Eisenbahnen. Natürlich kann man ein altes Heft "lesen", wenn die Mittelbeilage fehlt und der Falz mit Tesa geklebt ist. Und natürlich kann man mit der alten Lok spielen, auch wenn die Dampfpfeife und das Spitzensignal abgebrochen sind. Aber was würde man nehmen, wenn man's auch in gutem, komplettem Zustand bekommen kann? Ist doch keine Frage! Absolute Nur-Leser, denen es tatsächlich allein (!) um die Geschichten geht, dürfte es weniger geben, als man gemeinhin annimmt. Nur-Leser sind keine Sammler. Nur-Leser und Sammler zu vergleichen, das ist wie der Vergleich zwischen einem Liebespaar, das sich auf der Wiese Schmetterlinge anschaut, und einem Schmetterlingssammler.

  6. #31
    Mitglied Avatar von albert-enzian
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    Zitat Zitat von fixundfertig Beitrag anzeigen
    Nur-Leser und Sammler zu vergleichen, das ist wie der Vergleich zwischen einem Liebespaar, das sich auf der Wiese Schmetterlinge anschaut, und einem Schmetterlingssammler.
    Eine gute, ... ... nein, eine SEHR gute, ... ... nein, tatsächlich eine TOP-Meinung -

  7. #32
    Mitglied Avatar von albert-enzian
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    Zitat Zitat von Schlaunase Beitrag anzeigen
    ........du darfst nicht vergessen, die Verkäufertruppe besteht nicht aus Experten in Sachen Comics ( die Erbin übrigens auch nicht). Die haben andere Spezialgebiete. Mich hat es gefreut dass sie sich doch noch die Mühe gemacht haben die ganzen Hefte überhaupt und irgendwie einzustellen.... .
    Aber sie hätten es wesentlich einfacher haben können. Auch zum Vorteil für die Erbin.
    Florian Julino, ein langjähriger Freund und Kollege von Frau Sohn hatte dem Anwalt die Kontaktdaten von Experten und Spezialisten zur Verfügung gestellt. Er hatte den Anwalt explizit darauf hingewiesen, dass wir gerne bereit sind den Nachlass in Sachen Comics zu sichten, zu bewerten und gegebenenfalls auch im Auftrag für die Erben zu verwerten. Aber die haben sich hier nicht mal die "Mühe" gemacht uns vielleicht einmal anzurufen. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass diese Vorgehensweise nicht unbedingt zum Vorteil der Erben geführt hat.

  8. #33
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    Zitat Zitat von HeidemannJunior Beitrag anzeigen
    Eine gute, ... ... nein, eine SEHR gute, ... ... nein, tatsächlich eine TOP-Meinung - denn genau in dieser Aussage hat dieses famose Hobby seine w a h r e n Wurzeln !! !! (Könnten, bzw. dürften sich in heutigen Tagen gerne einige mehr hinter die "NULLER-1A-UNGELESEN"-Zustands-Kiemen schreiben ... ; meine Meinung)
    Das ist wieder die klassische Extrem-Argumentation, die nur Schwarz und Weiß kennt. Es ist vollkommen illusionär, die mehr als 700 "Fix und Foxi"-Hefte der 50er und 60er Jahre in "neu und ungelesen" zu sammeln. Solche Hefte sind sehr selten. Ich kenne Niemanden, der diese Extremhaltung bei FF-Heften vertritt. In Ebay klingt die oben genannte Meinung übrigens häufig an - besonders bei Verkäufern, die ihre schlecht erhaltenen Hefte zu überhöhten Preisen an den "Mann" bringen wollen.
    So legitim es ist, Hefte nur wegen ihres Inhalts zu kaufen, gesammelt wird meist wegen des Zeitkolorits und der eigenen Erinnerung (bei mir ist es jedenfalls so). Und da gehört eine zumindest ordentliche Anmutung und Vollständigkeit des Heftes dazu - das Heft ist weniger die Hülle seines Inhalts, sondern mehr eine Art "Gesamtkunstwerk". Patina und leichte Gebrauchsspuren darf es gerne aufweisen, aber es sollte unverfälscht und intakt sein.

    Genau deshalb sprechen wir hier über den Sohn'chen Nachlass, denn durch das Wissen, dass die Hefte aus dem Besitz der Redakteurin stammen, erhalten sie noch eine weitere persönliche Dimension. Und deshalb ist es so schade, dass der Verkauf ihrer Hefte nach rein pragmatischen Gesichtspunkten erfolgte.

    Gruß Bretzelburger
    Geändert von Bretzelburger (15.04.2018 um 22:48 Uhr)

  9. #34
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    Dieser Thread läuft richtigerweise unter der Überschrift "Nachlass". Schön wäre es, wenn es auch mal einen mit dem Titel "Vorlass" gäbe. Das würde aber nur Sinn machen, wenn es ein deutsches Comic-Museum bzw. Comic-Museum gäbe, der sich um die Primär- und Sekundärquellen kümmert, ähnlich dem Deutschen Literaturarchiv Marbach. Das Ganze wäre dann weniger für den aktuellen Sammlermarkt interessant, sondern für die Nachwelt, aber die sollten wir auch nicht aus dem Auge verlieren.

  10. #35
    Grundsätzlich ist es die Aufgabe der Deutschen Nationalbibliothek, das gesamte (in DE erschienene) Schrifttum "für die Nachwelt" zu sichern, dazu gehören auch Comics. Dies sollte eigentlich seit 1913 passieren, aber ich habe da meine Zweifel, wie vollständig das ist, vor allem bezogen auf frühere Jahrzehnte. Ein eigenes Comic-Museum wird ein Wunschtraum bleiben, genauso wie ein "richtiger" Print-Relaunch von Fix und Foxi. Dafür sind die Zeiten gedruckter Comics einfach vorbei.

  11. #36
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    Zitat Zitat von albert-enzian Beitrag anzeigen
    Aber sie hätten es wesentlich einfacher haben können. Auch zum Vorteil für die Erbin.
    Florian Julino, ein langjähriger Freund und Kollege von Frau Sohn hatte dem Anwalt die Kontaktdaten von Experten und Spezialisten zur Verfügung gestellt. Er hatte den Anwalt explizit darauf hingewiesen, dass wir gerne bereit sind den Nachlass in Sachen Comics zu sichten, zu bewerten und gegebenenfalls auch im Auftrag für die Erben zu verwerten. Aber die haben sich hier nicht mal die "Mühe" gemacht uns vielleicht einmal anzurufen.
    Das ist echt passiert? So richtig wundert mich das andererseits auch wieder nicht.
    Wenn ich nicht zugegriffen hätte wären viele Bücher weggeworfen worden. Darunter viele sehr frühe Ausgaben der klassischen Kinderbücher(Dachungelbuch, Nils Holgerson). Da finde ich, dass ein, wenn auch schlechter Verkauf, doch noch besser ist.
    Recht viel mehr möchte ich darüber auch nicht sagen.

  12. #37
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    Derzeit werden zahlreiche Einzelhefte aus dem Nachlass von Jolàn Sohn angeboten, Startpreis jeweils 1€. In der ersten Anbieterrunde waren zwei Hefte aus dem 600-Nummernbereich sehr begehrt, in der jetzigen dritten Runde sind vor allem Lupo (modern)-Hefte eingestellt.

  13. #38
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    Es handelte sich neben der Nr.615 um die Nummern 606, 613 und 616, in denen sich jeweils ein Bobo-Miniheft befinden sollte. Allerdings hat der Anbieter kein Wort über die Vollständigkeit der Hefte verloren, aber da diese aus dem Nachlass von Frau Sohn stammen, kann man davon positiv ausgehen. Ganz nachvollziehen kann ich übrigens nicht, dass die Hefte, aus denen die Minihefte entnommen wurden, zustandsmäßig immer ganz normal angeboten werden. Es handelt sich um keine Beilage, sondern um einen fest zur Seitenanzahl gehörenden Comic-Teil. Über den Wert von Heften ohne "Ich weiß mehr" oder "FF-Kartei" kann man noch streiten, aber sobald Teile der Comics fehlen, gilt normalerweise ein Heft höchstens noch als Ersatzteillager im Zustand 5.

    Gruß Udo

  14. #39
    Der Streit darüber, was eine Beilage ist, existiert, seit es Beilagen gibt. Für mich ist das einfach, weil ich das Wort als Wort nehme. Beilage kommt von beiliegen, etwas, das man ins Heft reingelegt hat. Geheftete Seiten können daher keine Beilage sein, unabhängig davon, ob Comics drauf sind oder nicht. Allenfalls kann man die Unterscheidung treffen, ob etwas der gesamten Auflage beigeheftet war oder nur einem Teil. Fall Letzteres, muss auf das Fehlen nicht hingewiesen werden, angeboten wird ein Heft, das so - ohne diese Beilage - am Kiosk zu kaufen war. Über Minihefte, Ich-weiß-mehr, Sammelbilder, Schmuckbild-Teile usw., egal ob sie in die Nummerierung einbezogen sind oder nicht, braucht man nicht zu diskutieren. Deren Fehlen nicht zu erwähnen, ist ein Mängelverschweigen, das gegen die Ebay-Richtlinien verstößt. Es gibt da zwei Sorten unangenehmer Ebayer: die einen sind zu gleichgültig oder zu dumm, um sich zu informieren, ob ihr Heft vollständig ist. Die anderen wissen um das Fehlen Bescheid, erwähnen es aber bewusst nicht. Auf meine Nachfrage bekam ich einmal die dreiste Antwort: "Wenn Beilagen drin sind, erwähne ich das immer." Der Mann hat Ebay nicht verstanden. Wenn er keine Angaben zum Heft macht, darf der Bieter davon ausgehen, dass es in einem Zustand ist - abgesehen von natürlicher Alterung und normalen Gebrauchsspuren - wie man es damals im Laden kaufen konnte. Ich frage systematisch vorab nach Zustand und Beilagen, ansonsten ist Stress vorprogrammiert. Übrigens ist der Start- oder Sofortkaufpreis kein Hinweis auf Vollständigkeit. Manche Anbieter sehen die Beilagen derart "großzügig", als freiwillige Zugabe sozusagen, dass sie für ansonsten schöne Hefte (aber ohne Beilage) Preise verlangen, als handle es sich um ein komplettes Heft.

  15. #40
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    Danke für die Klarstellungen!
    Von den gestrigen Angeboten erzielten die Lupo Modern-Hefte 17 und 23 (beide 1966) mit 52 bzw. 62 € die höchsten Preise.

  16. #41
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    Zitat Zitat von fixundfertig Beitrag anzeigen
    Manche Anbieter sehen die Beilagen derart "großzügig", als freiwillige Zugabe sozusagen, dass sie für ansonsten schöne Hefte (aber ohne Beilage) Preise verlangen, als handle es sich um ein komplettes Heft.
    Ich sehe das genauso, allerdings steht es Jedem frei, seine Preise nach eigenem Gusto zu gestalten, so lange er seine Wahre vollständig beschreibt. Auf Ebay befinden sich seit Jahren einige gut erhaltene FF-Hefte des 16.Jahrgangs zu Preisen jenseits der 10 Euro, in denen die "FF-Kartei" fehlt. Die kauft nur Keiner, ohne das die Preise nach unten reguliert werden. Bemerkenswert daran ist für mich, dass es offensichtlich noch kein Bewusstsein bei den Verkäufern über den tatsächlichen Wert solcher unvollständigen FF-Hefte gibt. Bei Micky Maus ist das deutlich transparenter. Da lässt sich selbst ein 56er Jahre Heft nur schwer verkaufen, wenn etwas fehlt - deshalb bietet kaum noch Jemand an, ohne exakt auf den "Schnipp" oder die Sammelbilder hinzuweisen.

    Das heißt nicht, dass FF-Hefte nicht auch ohne Sammelseiten gute Preise erzielen können - aber da muss sich der Verkäufer dem Wettbewerb stellen. Ich habe einmal erlebt, dass die Preise für frühe 500er Nummern ohne "Ich weiß mehr" zwischen ca. 2 Euro und über 20 Euro schwankten,

    Gruß Udo

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