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  1. #1
    Mitglied Avatar von Geldspeicher
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    LTB 504 - Der Superschleim (EVT: 27.02.2018)

    Der Inhalt des am 27.02.2018 erscheinenden LTB 504 - Der Superschleim wurde bekanntgegeben.

    Offiziell: https://www.lustiges-taschenbuch.de/...r-superschleim

    Inhalt:
    S. 5: Der Superschleim (Vitaliano/Mazzarello)
    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3186-1&search=
    S. 32: Der Wunderknabe (Panaro/Pastrovicchio)
    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3033-2P&search=
    S. 87: Das Leichtigskeitselixier (Figus/Amendola)
    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3052-4&search=
    S. 115: Der Glückssammler (Panaro/Migheli)
    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+2990-2&search=
    S. 145: Am Ende des Regenbogens (Michelini/Soldati)
    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3040-5P&search=
    S. 195: Furioses Finale (Valentini/Dossi)
    https://inducks.org/story.php?c=I+PKC++10-1&search=
    S. 222: Die Chroniken von Faarfoort (Troelstrup/Andersen)

    Das Cover leuchtet im Dunkeln.
    Erstmals seit LTB 439 sind zwei über 49-seitige Geschichten in einem regulären Band enthalten.
    Das Cover gleicht dem des Topolino 3186, Zeichner: Andrea Frecchero.
    Der Mausanteil liegt bei schwachen 55 Seiten.
    Geändert von Geldspeicher (01.06.2018 um 20:14 Uhr)

  2. #2
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    Noch keiner was dazu zu sagen ..?

    Ich bin da zwar nicht sehr hilfreich, aber ich hab mir den Band heute mal am Kiosk durchgeblättert:

    Die lange Story mit den Farben ("Am Ende des Regenbogens") sieht recht gut aus, der Rest ziemlich kacke (Stichwort: "Einfluss der Zeichner aufs Lesevergnügen" ......).
    Ich denke, den Band lass ich aus (solange er mir nicht mal günstig in die Hände kommt..).
    Der letzte dagegen war erstaunlich gut ...

  3. #3
    Mitglied Avatar von Mc Duck
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    Ich fand den Band auch mittelmäßig. Die erste Geschichte lohnt sich noch, andere sind zumindest ganz nett (Regenbogen, Furioses Finale), wieder andere beginnen spannend, lassen aber im Handlungsverlauf nach (Wunderknabe) und manche sind schlicht schlecht (Faarford).

  4. #4
    Im Vergleich zu den vorherigen zwei Bände ist der aktuelle schlechter. Ich kann mich bei der Beurteilung der Geschichten Mc Duck nur anschließen.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Bjoern
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    Meine Meinung:
    Zum Cover wurde schon alles gesagt - fürchterlich!
    Die dazu passende Titelgeschichte Der Superschleim ist aber gar nicht so schlecht, wie ich es befürchtet hatte. Die Idee des zufällig entdeckten Superschleims hat etwas. Auch die Nebenfiguren - Klevers dämliche Detektive und Dagoberts genauso dämliche Wissenschaftler - bringen Humor hinein. So unterhält dieser Comic auf seinen 27 Seiten ganz gut, ohne länger im Gedächtnis zu bleiben. 7/10.
    Der Wunderknabe dagegen war ein Highlight, auf das ich mich gefreut hatte - eine 55-seitige Maus-Geschichte, das kann doch nur gut sein, oder? Tatsächlich beginnt die Geschichte sehr mysteriös. Micky erfährt bei seiner Rückkehr von einer längeren Reise von einem Wendel Wunder, der nun in aller Munde ist. Der scheint alles zu können und wurde innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten Bürger der Stadt. Leider wird die im Grunde recht einfach gestrickte Geschichte viel zu lang ausgedehnt. Bei den vielen Beispielen, wie angesehen und bewundert der Wunderknabe Wendel Wunder doch ist, erwartet man ein deutlich ausgefeilteres und furioseres Ende. Leider kann Autor Carlo Panaro diese Erwartungen nicht erfüllen, stattdessen bleibt eine abgedroschene Erklärung und eine altbekannte Moral zurück. Bei einer Geschichte von der halben Länge würde mir das reichen, hier hätte ich mehr erwartet... Ebenfalls 7/10 u.a. für die schönen Zeichnungen von Pastrovicchio.
    Das Leichtigkeitselexier ist eine Gagstory mit Donald und Dussel als altägyptische Agenten. An den besten Stellen hat dieser Comic etwas von Asterix und Kleopatra, verbunden mit dem besonderen Charme des Duos Dussel & Donald. Leider hat die Geschichte nicht so viele beste Stellen, weswegen das nichts weiter ist als ein netter Lückenfüller. 6/10.
    Der Glückssammler gehört zu meinen Lieblingsgeschichten in diesem Band, wobei ich gar nicht genau weiß, warum. An der Story kann es nicht liegen, die ist nichts Besonderes und hält auch logischen Nachfragen nicht stand. (Seit wann gibt es noch mehr Personen wie Gustav? Warum braucht der Professor das Glück von so vielen Personen, während bei diesen selbst das Glück ja schon unendlich ist?) Aber ich mag den besonderen Stil, in dem Roberta Migheli die Enten und hier besonders Gustav zeichnet sehr gern. Das ist aber sicherlich Geschmackssache! Ebenfalls 7/10.
    Am Ende des Regenbogens ist die zweitlängste Geschichte und ein eingeschränktes Highlight des Bands. Über das Setting - ein Regenbogen mit Topf voll Gold dahinter in einem mit einem elektonischen fliegenden Teppich bereisbaren Internet - darf man sich nicht zu viele Gedanken machen, sonst bekommt man einen Knoten in den Kopf. (Vielleicht macht das ja auch im Italienischen mehr Sinn, vielleicht gibt es dort eine Redewendung, auf die das anspielt?) Jedenfalls erschaffen Michelini und Soldati eine schöne, farbige Fantasywelt und tatsächlich leben auf jedem Streifen Bewohner, die ein eigenes Aussehen und einen eigenen Charakter bekommen. Das Entdecken der verschiedenen Streifen ist das beste an diesem Comic, das Ende dagegen hatten wir seit Barks in hunderttausenden Geschichten über fremde Völker oder Wesen, die die Ducks besuchen, ganz genauso. Die schönen Zeichnungen und die kreative Welt, die hier erschaffen wird, geben aber den Ausschlag für 8/10.
    Furoses Finale: Phantomias muss verdeckte Ermittlungen in einem Baseball-Team anstellen und kommt dabei an seine körperlichen Grenzen. Öde, langweilig, schon sehr oft gesehen (nur mal mit Baseball statt Fußball). Mit Abstand unnötigste Geschichte im Band, daher noch nicht einmal eine eingeschränkte Leseempfehlung. 4/10
    Auf den ersten Seiten der letzten Geschichte Die Chroniken von Faarfort dachte ich: Oh Hilfe, das kann ja nichts werden. Ich wurde aber eines besseren belehrt. Auf nur 33 Seiten schafft es Sune Troelstrup eine Fantasywelt zu erschaffen, der man es abnimmt, dass dort ganze Fantasyepen spielen. Zudem gibt es kaum ein Element der Handlung, das nicht ein zweites Mal wiederaufgenommen wird, häufig sogar eine Bedeutung fürs Ende des Comics hat. (Wie z.B. der Hund, bei dem ich mich anfangs gefragt habe, was der da soll.) Das ist clever konstruiert und daher rein storymäßig mit Abstand die beste Geschichte des Bandes. Die Zeichnungen von Andersen passen zwar in gewisser Weise ganz gut dazu, müssen aber natürlich verblassen, wenn man vorher ein künstlerisches Highlight wie Am Ende des Regenbogens gelesen hat. 8/10.

    Rangliste:
    1. Am Ende des Regenbogens
    2. Die Chroniken von Faarfort
    3. Der Glückssammler
    4. Der Wunderknabe
    5. Der Superschleim
    6. Das Leichtigkeitselixier
    7. Furioses Finale

    Fazit: Ein Band, den man nicht kaufen muss, aber der auch nicht wehtut, wenn man ihn liest.
    Geändert von Bjoern (03.03.2018 um 10:22 Uhr)

  6. #6
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    Alles in allem ... kein Band, der im Gedächtnis bleibt. Tatsächlich kann ich keine besonderen Highlights feststellen - die Ideen sind solide aber nicht herausragend.
    "Der Wunderknabe" hat zum Beispiel einen wirklich guten Ansatz, aber die Auflösung ist keine. Tatsächlich hatten wir dieselbe Prämisse schon einmal und da war die Umsetzung besser - in Sergei Schlammassis Premiere.
    In "Das Leichtigkeitselexier" stört es mich schon sehr, dass das titelgebende Elexier gar nicht zum Einsatz kommt - außer am Ende für den Schlussgag. Was hätte man mit dem Zeug nicht alles machen können ... aber nein, es ist nur ein MacGuffin. Hätte genauso gut irgendwas anderes sein können, das für mehrere Parteien wertvoll ist.
    Was mich in "Am Ende des Regenbogens" irritiert ist, dass es absolut keinen Grund gibt, warum das ganze im Internet spielen sollte. Jedenfalls sehe ich keinen. Davon abgesehen sind die einzelnen Episoden doch arg kurz.

  7. #7
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    Meine Rangliste:

    1.Platz Gold : Am Ende eines Regenbogens
    2.Platz Silber : Der Wunderknabe
    3.Platz Bronze : Die Chroniken von Faarfoot
    4.Platz: Furioses Finale, Der Superschleim
    6.Platz : Der Glückssammler
    7.Platz: Das Leichtigkeitselexier

  8. #8
    Mitglied Avatar von BlackSun84
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    Ich fand diese Ausgabe eher durchschnittlich und ungewöhnlich flach für eine Winterausgabe. Gerade die Titelgeschichte preist mehr an, als am Ende geliefert wird. Statt Superschleim eine recht lahme Jagd nach dem Kühlschrank und am Ende haben die Wissenschaftler den Wasserspender aus Versehen repariert. Määh, echt kein Band, an den ich noch ewig denken werden.

    Ich gebe diesem Band daher nur eine 6.5/10 Punkten.

  9. #9
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    Da fehlt irgendwie der redaktionelle Teil, den das Topolino hatte. Kernfusion ist ja durchaus ein spannendes Thema, aber das wird in der Geschichte (auch schon im Original) nur in Ansätzen deutlich.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Brook Smargin
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    Ich fand den Band besser als den letzten. Allerdings leuchtet bei mir das Cover auch nach längerem unter-die-Lampe-Halten so gut wie gar nicht (was beim "Spiel auf Zeit" anders war!).
    Bei mir geht diesmal die Bronzemedaille an "die Chroniken von Faarfort" (ich hab den Garten voller Mortensien, mich beißen die nicht, die singen höchstens! ), die Silbermedaille an "Der Glückssammler" da es mal eine nette Gustav-Geschichte ist, und die Goldmedaille ganz klar an "Der Wunderknabe".
    Aus der Schleimgeschichte hätte man mehr machen können, die leuchtet in etwa so heraus wie mein Cover (siehe oben).
    Happy Earsday MICKY! Nix gegen die Ente, aber ohne Maus geht es einfach nicht (schöne Grüße nach Skandinavien)!

  11. #11
    Mitglied Avatar von JeffBär
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    Am Ende des Regenbogens fand ich super mies, da hatte ich wieder das Gefühl zu alt für das LTB zu werden

  12. #12
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Die Achterbahnfahrt des LTBs geht weiter. Mehr als zwei gute Ausgaben am Stück scheinen momentan nicht drin zu sein. 495 gut, 496 schwach, 497 gut, 498 schwach, 499 und 500 gut, 501 schwach, 502 und 503 gut, 504 schwach. Cover und Titelschriftzug ergeben einfach nur eine Scheußlichkeit, die aber gut zum Inhalt passt.

    Interessant finde ich, dass seit neuestem auch Zweiteiler im Inhaltsverzeichnis immer als solche inklusive Untertiteln aufgeführt werden (und sogar Untertitel erfunden werden, wo es im Original gar keine gab).

    Superschleim: Schwach. Vitaliano verspielt mal wieder seinen Kredit, nicht mal die Dialoge sind so gut wie sonst. Und Mazzarello war noch nie einer meiner Lieblingszeichner. MITTELMÄSSIG

    Der Wunderknabe: Das Highlight, aber keine wirklich erinnerungswürdige Geschichte. Exzellent gezeichnet, nur kam fast zeitgleich der (ebenfalls von Pastrovicchio gezeichnete) Darkenblot-Band heraus, und da sieht man dann halt mal wieder, dass exzellente Zeichnungen alleine kein Garant für eine exzellente Story sind. GUT+

    Leichtigkeitselixier: Schwach. Wofür braucht es die altägyptische Variante des DGD? Alle Situationen sind mit dem normalen DGD schon tausendfach durchgekaut worden. MITTELMÄSSIG-

    Glückssammler: Panaro hat auch hier solide Arbeit geleistet, aber die Zeichnungen sind mit "gewöhnungsbedürftig" noch nett umschrieben. GUT-

    Am Ende des Regenbogens: Gibt es von Michelini eigentlich noch gute Geschichten? Die hier finde ich einfach nur abstrus und völlig an den Haaren herbeigezogen. Hätte eigentlich auch gut zu dem Weltraumschrott gepasst, der uns momentan im LTB Galaxy serviert wird. Im Ernst: Ein Dagobert, der auf einem Tablet durch einen virtuellen Regenbogen surft und nach Gold sucht - das ist nicht mehr mein Entenhausen. Und Soldatis Zeichnungen, die mir eigentlich in letzter Zeit recht gut gefallen haben, sind mir hier viel zu wirr. Die Farbwesen wiederum gefallen mir recht gut, die Moral kommt aber noch kindergartenhafter als bei "Der Fluch der Farben" (LTB 459) daher, wo sich ja auch schon einige beklagt hatten. (Übrigens: Auf S. 150 oben sind wohl zwei Blasen vertauscht.) Eigentlich wollte ich die Geschichte mit "Mittelmäßig" bewerten, aber nach einem weiteren Lesedurchgang bin ich inzwischen bei SCHLECHT+ angelangt (das + gibt es nur für die Farbwesen). Wer einen wirklich guten "vielfarbigen" Comic lesen will, dem empfehle ich den "Krater im Urwald" aus LTB 312 - dort gefällt mir auch Dagoberts Charakterisierung deutlich mehr.

    Furioses Finale: Routinierte, leider auch ziemlich abgestanden wirkende Phantomias-Geschichte mit durchaus nettem Kriminalfall, leider jedoch schwachem Ende. Dossi ist "Bancells light". MITTELMÄSSIG

    Die Chroniken von Faarfort: Nach der Mausgeschichte noch das Beste im Band, auch wenn mir Andersens Stil schon wieder weniger gefällt als in den letzten zwei Jahren. Hoffentlich fängt er nicht schon wieder an, die Figuren allzusehr zu überzeichnen. Aber die Story ist (trotz ihrer irren Einfälle) in sich logisch, gut konstruiert und wird konsequent aufgelöst, was ja bei Egmont beileibe keine Selbstverständlichkeit ist. GUT

    Also, Ehapa, was soll das? Ich hatte doch gerade eben noch 502 und 503 in den Himmel gelobt. Und dann so was. Fast nur Mittelmaß, absurde Ideen und kindische Einfälle allenthalben. Lange Geschichten sind ja prinzipiell nichts Schlechtes, wenn sie aber schlecht sind, dann nehmen sie gleich den Platz von zwei, drei guten Stories weg. Und die fehlende zweite Mausgeschichte ist unentschuldbar! Gerade in Mickys Jubiläumsjahr sollte in der Hinsicht endlich *mehr* laufen - nicht *weniger*!
    "Sehen Sie? Nicht alles, was rot ist, ist eine Tomate!"

  13. #13
    Junior Mitglied Avatar von Tojaw
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    Mit einiger Verspätung (habe mich in den letzten zwei Wochen ständig umentschieden) folgt nun auch endlich meine Rezension. Es hat deswegen so lange gedauert, weil meine erste richtige Rezension überhaupt (Yippie) so perfekt wie möglich sein sollte. Sie ist aber nicht perfekt, weshalb ich um Rezension zur Rezension bitte (ich habe wahrscheinlich viel zu oft den Spoilerbutton verwendet). Und nun zu selbiger…

    Cover:
    Das Cover sollte Spannung auf das Buch erwecken und einen Anreiz bilden, es zu kaufen. Das tut dieses hier nicht. Es ist nämlich ziemlich misslungen (ich weiß, ich bin nicht der Erste, der das sagt). Es erinnert zu sehr an Trash-Movies, um gute Assoziationen zu wecken. Dass auch der Kringel um "Lustiges Taschenbuch" zugeschleimt ist, finde ich aber nett gemacht. Das da allerdings Donalds Mütze dranhängt, verwirrt mich irgendwie ein bisschen.

    Der Superschleim:
    ... ist glücklicherweise nicht so schlimm, wie das Cover vermuten lässt. Im Gegenteil, erstens ist der Schleim recht freundlich (also anders als ein gewisser grüner Glibber), und zweitens sieht man ihn die meiste Zeit gar nicht. Die Story finde ich von der Grundidee ziemlich originell, die Umsetzung gefällt mir dagegen weniger. Im Prinzip geht es nur darum zum Schrottplatz, auf dem der Kühlschrank liegt zu gelangen.Dabei werden Dagobert und Donald von zwei Geheimagenten verfolgt, welche anscheinend nur dazu dienen, die Seitenzahl irgendwie zu erhöhen. Was

    Anwantzer am Geldspeicher

    zu suchen hatte, bleibt ebenfalls ungeklärt. Auch die Auflösung, dass die Wissenschaftler

    den Kühlschrank repariert haben,

    erscheint irgendwie einfallslos. Der Endgag wirkt ebenfalls erzwungen, was mir einen weiteren Beweis dafür liefert, dass es sich hierbei um Auftragsarbeit handelt (was ja bei Vitaliano häufiger der Fall ist, wie oft, wissen Andere bestimmt besser als ich). Marco Mazzarellos Zeichnungen werten die Story aber noch einmal um ein ganzes Stück auf (selbst wenn ich seinen Stil nicht unbedingt mag), weshalb ich in der Gesamtwertung ein
    Mittelmäßig+ vergebe.

    Der Wunderknabe:
    Besser sieht es bei dieser Geschichte aus. Die Idee ist zwar nicht ganz so neu (eine Person, die alle Entenhausener bewundern), allerdings verwertet Panaro ja öfters alte Ideen und macht gute Geschichten daraus. Also bin ich trotz anfänglicher Skepsis optimistisch an die Geschichte herangegangen. Diesmal wurde ich aber leider etwas enttäuscht. Die Geschichte, die spannend beginnt und anfangs gut aufgebaut ist, führt im zweiten Teil darauf hinaus, dass Micky einen Kassenbon findet, den Wendel Wunder verloren hat, und in diesem Geschäft alles aufklärt. Enttäuschend! Auch das Ende ist seltsam:

    Wendel Wunder, der davor Micky und Goofy mit einer Pistole bedroht hat, rettet Goofy aus den Flammen und meint, er weiß nun, was es bedeutet, glücklich zu sein?

    Seltsam! Sehr seltsam!
    Pastrovicchios Zeichnungen passen hier ziemlich gut, er wird allerdings, zumindest mit seinem aktuellen Stil, nie mein Lieblingsmauszeichner werden (das ist definitiv Xavi). Nun gut, da ich die Geschichte trotz allem ziemlich Gut finde, hat sie sich diese Wertung auch verdient.

    Das Leichtigkeitselixier:
    Eine Geschichte, die nur aus Originalitätsgründen im alten Ägypten spielt. Ansonsten ist es eine belanglose DGD-Story, die man schnell wieder vergessen hat. Amendolas Zeichnungen werten das Ganze nicht unbedingt auf. Darum nur ein Mittelmäßig-.

    Der Glücksammler:
    In dieser Geschichte erhält Gustav ein Handy, welches sein Glück absaugt,... was selbiges eigentlich hätte verhindern müssen. Gustav meint, seinem Freund Wigald Wonne sei genau das Gleiche passiert. Von diesem Freund haben wir allerdings noch nie irgendwas gehört, noch von anderen unverschämt vom Glück verfolgten (außer von Gustavs unzähligen Rivalen natürlich). Ansonsten eigentlich eine nette Story mit interessanten Zeichnungen. Gut

    Am Ende des Regenbogens:
    Dagobert Duck sucht das Gold am Ende des Regenbogens. Die Idee könnte von Cimino sein. Ist sie aber nicht - was man allein schon daran sieht, dass Daniel Düsentrieb vorschlägt, ins Internet zu reisen. Der Zusammenhang entgeht mir, es geht bei diesem Werk ja aber nicht um die Story, sondern um die Kunst der Zeichnungen. Da ist der Rest größtenteils egal. Aufgrund dieses "größtenteils" (ich bin ein Story-Mensch) allerdings nur ein Gut+.

    Furioses Finale:
    Wenn die Geschichte nur am Ende abgedruckt worden wäre... Das hätte so einen schönen Wortwitz à la "Fürchterliches Finale" gegeben. Na gut, dann eben nicht! Was die Geschichte so fürchterlich macht, weiß ich gar nicht so wirklich. Ist es die Story, in der der Manager lieber einen Superhelden als einen erfahreneren Spieler einsetzt? Ist es, dass sich die Story im Prinzip nur darum dreht, welche Qualen Phantomias beim Training erfährt? Sind es Dossis Zeichnungen? Oder irritiert mich doch eher die Tatsache, dass Phantomias das Hausdach des Versteckes einreißt, obwohl es sich (wie ich glaube) um ein Hotel handelt? Ich denke, eine Mischung aus Allem. Zwar kein Totalausfall, aber dennoch ein mieses
    Schlecht.

    Die Chroniken vonFaarfurt:
    Ich fahre fort mit Faarfurt (musste jetzt einfach sein)… Mein persönliches Highlight dieses Bandes – Nicht unbedingt besser als der Regenbogen, aber… Ich mag diese Art von Geschichten einfach, wenn bekannte Figuren aus ihrer Welt gezogen werden und in einer neuen Umgebung (hier das Faarfurt-System) Abenteuer erleben. Und eine so gut ausgeführte Geschichte dieser Art hatten wir lange nicht mehr. Die Welt fasziniert und wirkt fast schon erschreckend fremdartig, sodass man gerne mehr darüber erfahren hätte. Durch die Kürze werden allerdings nur ein paar Aspekte gezeigt, diese sind jedoch überzeugend. Einzig Andersens Zeichnungen bringen die Welt nicht richtig rüber, wirkt sie doch wie ein großer aufgeblasener Wasserball, der mit Plastikpflanzen bewachsen ist. Und warum sich Track im letzten Panel von S. 240 in ein gezeichnetes Monster verwandelt, ist mir immer noch unklar. Andersens Stilqualität scheint nach dem Hoch der letzten Jahre wieder zu sinken. Schön wäre es noch gewesen, wenn Tick, Trick und Track nicht planlos durch die Botanik latschen würden („ins Schloss rein, Brainbook befreien, aus Schloss raus“ bezeichne ich nicht als „Plan“), sondern vielleicht auch mit ein paar Bewohnern des Planeten reden würden. Von denen hätten sie eventuell erfahren, dass

    der Imperator nicht immer so übel war, sondern sich erst nach einem Waldspaziergang so benommen hat.

    Aber gut, man muss ja schließlich den Egmont-Seitenzahlstandard einhalten. Insgesamt gebe ich dieser Geschichte ein
    Gut+.

    Fazit:
    Abschließend ein überraschend unterhaltsames Buch mit keinem wirklichen Lückenfüller und keinem Einseiter!Die Durchschnittsnote ist Gut-, was meiner Meinung nach kein wünschenswertes, aber ein akzeptables Ergebnis darstellt.

    Rangliste:

    1: Die Chroniken von Faarfurt (Gut+)
    2: Am Ende des Regenbogens (Gut+)
    3: Der Glückssammler (Gut)
    4: Der Wunderknabe (Gut)
    5: Der Superschleim (Mittelmäßig+)
    6: Das Leichtigkeitselixier (Mittelmäßig-)
    7: Furioses Finale (Schlecht)


    PS:

    Ist es normal, dass beim Kopieren von Word jedes zehnte Leerzeichen ersatzlos gelöscht wird?
    Geändert von Tojaw (22.03.2018 um 21:03 Uhr) Grund: Fünf Spoiler gelöscht; Rechtschreibfehler verbessert!

  14. #14
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    Sehr schön, dass es noch interessierte Disney-Fans gibt! Obwohl das Lustige Taschenbuch von so vielen Leuten gelesen wird und Disney-Comics allgegenwärtig sind, scheint es so, als ob sich nur wenige Dutzend Leute für die Hintergründe interessieren. (Gewisse Galileo-Dokus machen das Ganze nicht besser ...) Die Rezension ist sehr gut aufgemacht und ist gut begründet, ein Verbesserungspunkt wäre, dass es reicht, einen Spoiler zu setzen, wenn die darin enthaltene Information geeignet ist, den Genuss am ganzen Werk zu schädigen, also beispielsweise, wenn der Täter aus einem Whodunit verraten wird.

  15. #15
    Junior Mitglied Avatar von Tojaw
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    Zitat Zitat von Luk Beitrag anzeigen
    Sehr schön, dass es noch interessierte Disney-Fans gibt! Obwohl das Lustige Taschenbuch von so vielen Leuten gelesen wird und Disney-Comics allgegenwärtig sind, scheint es so, als ob sich nur wenige Dutzend Leute für die Hintergründe interessieren.
    Habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht, wie du das meinst. Ich denke, ich zumindest interessiere mich deswegen für die ganzen Hintergründe und die Intentionen der Autoren, da ich selbst vorhabe, ein paar Bücher / Comics zu schreiben (und weil ich von Natur aus viel nachdenke). Inwiefern das aber in der Rezension erkennbar war, wundert mich jetzt ein bisschen. Könntest du mich bitte aufklären?
    Geändert von Tojaw (15.03.2018 um 21:52 Uhr)

  16. #16
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    Zitat Zitat von Tojaw Beitrag anzeigen
    Habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht, wie du das meinst. Ich denke, ich zumindest interessiere mich deswegen für die ganzen Hintergründe und die Intentionen der Autoren, da ich selbst vorhabe, ein paar Bücher / Comics zu schreiben (und weil ich von Natur aus viel nachdenke). Inwiefern das aber in der Rezension erkennbar war, wundert mich jetzt ein bisschen. Könntest du mich bitte aufklären?
    Es gibt mehrere Stellen, an denen man das erkennt:
    Zitat Zitat von Tojaw Beitrag anzeigen
    Der Endgag wirkt ebenfalls erzwungen, was mir einen weiteren Beweis dafür liefert, dass es sich hierbei um Auftragsarbeit handelt (was ja bei Vitaliano häufiger der Fall ist, wie oft, wissen Andere bestimmt besser als ich). [...] allerdings verwertet Panero ja öfters alte Ideen und macht gute Geschichten daraus. [...] Pastrovicchios Zeichnungen passen hier ziemlich gut, er wird allerdings, zumindest mit seinem aktuellen Stil, nie mein Lieblingsmauszeichner werden (das ist definitiv Xavi). [...] Andersens Stilqualität scheint nach dem Hoch der letzten Jahre wieder zu sinken. [...] Aber gut, man muss ja schließlich den Egmont-Seitenzahlstandard einhalten.
    99% der Leser heutzutage würden die Namen nicht einmal kennen, weil sie die Geschichten eben lesen, mit den Schultern zucken und weglegen, was bei dir offensichtlich nicht so ist. Das meinte ich.

  17. #17
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Schöne Rezension! Ein paar Schreibfehler (Mazzarello, Panaro) aber da können andere sicher besser drüberlesen

    Zitat Zitat von Tojaw Beitrag anzeigen
    Einzig Andersens Zeichnungen bringen die Welt nicht richtig rüber, wirkt sie doch wie ein großer aufgeblasener Wasserball, der mit Plastikpflanzen bewachsen ist. Andersens Stilqualität scheint nach dem Hoch der letzten Jahre wieder zu sinken.
    Ja, so etwas Ähnliches habe ich auch gesagt. Wobei ich die Zeichnungen nicht schlecht finde, aber besonders in 499 und 500 fand ich sie deutlich besser.

    Zitat Zitat von Tojaw Beitrag anzeigen
    Und warum sich Track im letzten Panel von S. 240 in ein gezeichnetes Monster verwandelt, ist mir immer noch unklar.
    Zwei Panels davor sieht man doch den Baum, an dem die Waan-Sins wachsen...
    "Sehen Sie? Nicht alles, was rot ist, ist eine Tomate!"

  18. #18
    Junior Mitglied Avatar von Tojaw
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    Zitat Zitat von Spectaculus Beitrag anzeigen
    Zwei Panels davor sieht man doch den Baum, an dem die Waan-Sins wachsen...
    Ich weiß warum er sich in einen Wahnsinnigen verwandelt. Warum er sich in ein Monster (man beachte die nun geringe Ähnlichkeit mit dem Wesen Men... ähh Ente, er erinnert eher an einen tollwütigen Hund) verwandelt, war mir nicht klar.


    Aber danke für eure beiden Rückmeldungen, ich werde sie mir zu Herzen nehmen. Und vor allem für deinen Kommentar, Luk, bezüglich meines Hintergrundwissens. Jetzt fühle ich mich geschmeichelt.
    Und auf Namensrechtschreibung werde ich das nächste Mal auch besser prüfen.

    Danke!

  19. #19
    Junior Mitglied
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    Ein Band, den ich komplett in einem Zug durchgelesen habe. Ich war positiv überrascht, für mich ganz klar ein klasse Band. Einzige Ausnahme war die Story
    „Das Leichtigkeitselixier“, die Zeichnungen sowohl als auch der Inhalt dieser Story sagten mir überhaupt nicht zu. Das Cover gefällt mir übrigens auch super...

  20. #20
    Mitglied Avatar von Bastbra
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    Zitat Zitat von Dean-Duck Beitrag anzeigen
    Das Cover gefällt mir übrigens auch super...
    War ja auch ein super Cover, bestes aller Zeiten mal einfach!!! (Ironie)

  21. #21
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    Zitat Zitat von Bastbra Beitrag anzeigen
    War ja auch ein super Cover, bestes aller Zeiten mal einfach!!! (Ironie)
    Jeder hat seine Meinung !!!

  22. #22
    Mitglied Avatar von Bastbra
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    Zitat Zitat von Dean-Duck Beitrag anzeigen
    Jeder hat seine Meinung !!!
    Das ist wohl wahr, aber trotzdem ein sehr ähh anspruchsvolles Cover.

  23. #23
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    Zitat Zitat von Bastbra Beitrag anzeigen
    Das ist wohl wahr, aber trotzdem ein sehr ähh anspruchsvolles Cover.
    Komm, lass gut sein, ich merke schon es hat keinen Sinn !!!

  24. #24
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Och, diskutieren können wir schon, und jeder hat das Recht auf seine Meinung. In diesem Fall ist aber die Mehrheit, glaube ich, eher weniger auf deiner Seite...
    "Sehen Sie? Nicht alles, was rot ist, ist eine Tomate!"

  25. #25
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    ...Ich brauche auch niemanden der auf meiner Seite ist. Ich kann sehr gut alleine zu meiner Meinung stehen. Man braucht aber doch nicht wiederholt gegen eine Meinung gehen und immer wieder seinen Senf dazugeben.

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