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  1. #26
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    den phantomias da die alte version nämlich der rächer find ich auch spitze auch die panzerknacker ist nicht schlecht ich bin aber erst beim casty der ist aber der beste

  2. #27
    Band 1 hab ich ja,Band 2 leider nicht.Band werde ich wohl kaufen.

  3. #28
    Mitglied Avatar von Spectaculus
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    Nun denn.

    Schlacht um den Geldspeicher: Lucio Leoni und Emanuela Negrin sind vor allem für ihre Phantomias-Geschichten berühmt. Hier gibt es dem Thema angemessen eine völlig überdrehte Schlacht zwischen den Speicher-Beschützern Donald und Baptist auf der einen sowie den Panzerknackern und dem Geist eines Piraten auf der anderen Seite. Ähnlich wie bei der Phantomias-Geschichte aus LTB 349 ("Der durchgeknallte Doppelgänger") gibt es auch hier eine ständige Steigerung des Wahnsinns - die beiden hatten ganz offensichtlich Spaß dabei, die Situation immer weiter ins Groteske zu steigern, bis Dagobert dem Spuk ein Ende macht.

    Es ist definitiv kein Zufall, dass der zitierte Vorfahre von Dagobert dem "fliegenden Schotten" nicht nur entfernt ähnlich sieht. Vergleicht mal die beiden - das ist eine 100%-Übereinstimmung! Wenn es sich dabei im Original um dieselbe Person gehandelt haben soll, dann stimmen aber im Deutschen nicht nur die Namen, sondern auch die angegebenen Jahreszahlen nicht überein, denn Donnerbalk Duck dieses Abkommen 1545 geschlossen haben soll, während Ducklas McDuck 1658 angefangen hat, mit seiner Galeone die Karibik zu befahren. Außerdem ist Ducklas ein Pirat und sein Vorfahre (?) Donnerbalk wohl eher nicht. Trotzdem wird es seinen Grund haben, warum beide praktisch identisch aussehen...

    Insgesamt ein durchaus ordentliches Eröffnungs-Statement. GUT+

    Die Maulwurfsfalle: Von Rodolfo Cimino, aber nicht unbedingt typisch. Eine recht harmlose Geschichte, die mich ein bisschen an frühe Comicstrips erinnert (z.B. die im LTB früher mal als rote Seiten nachgedruckten Sonntags-Seiten). GUT-

    Geistreiche Rache: Carlo Panaro ist nicht unbedingt ein Autor, von dem ich eine Phantomias-als-Rächer-Geschichte erwartet hätte. Das Muster ist altbekannt, aber wie Donald seinem Vetter genau einheizt, ist schon witzig. Nur die Schlussequenz mit den Ziegeln geht mir ehrlich gesagt ein bisschen zu weit - man stelle sich vor, Donald wäre gestolpert! GUT

    Einseiter: Na ja.

    Die Schatten der Finsternis: DAS Highlight des Bandes kommt (wenig überraschend) von Casty. Es ist der momentan aktuellste in Deutschland erschienene Casty, und auch wenn ich bereits lang und breit über die Zeichnungen des "ewigen Imperiums" geschwärmt habe: Er hat als Zeichner noch einmal ein neues Qualitätslevel erreicht! Die räumliche Darstellung ist *exquisit* (z.B. das Panel auf Seite 78 unten), die Mimik, Gestik und Dynamik der Figuren praktisch perfekt, und die bei Casty manchmal störenden "Schlitzaugen" tauchen fast nie auf. Dass das Geschehen die ganze Zeit aus einer Kameraperspektive (hauptsächlich Goofys Helmkamera) gezeigt wird, erhöht auch das Gefühl "dabei zu sein" und macht den Comic praktisch einzigartig. Dass die Story ebenfalls erstklassig ist und angemessen unheimlich daherkommt (Gnirpf! Gnarpf!), wird da schon fast zur Nebensache. Eine Top+-Wertung vergebe ich nur deshalb nicht, weil ein paar Details wie das Feuer nicht ganz schlüssig gelöst sind, was aber wohl an der recht geringen Länge liegt. Am Ende bekommt dieser Dämel von Mortimer auch endlich sein Fett weg. TOP

    Spuk am Drehort: Bogart/Dussel-Kriminalfälle laufen meistens nach demselben Schema ab: Die beiden Detektive richten erst eine Menge Schaden an, bevor der Fall durch Zufall gelöst wird. Immerhin freue ich mich über die Zeichnungen von Giuseppe Dalla Santa. MITTELMÄSSIG+

    Von Geistern und Ganoven: Phantomias von Giorgio Di Vita zum Zweiten, diesmal mit einer Geschichte von Bruno Sarda. Für mich ist das die Idealrolle von Phantomias: Einerseits stellt er die Ehre von Donald wieder her, andererseits sorgt er für Gerechtigkeit. GUT+

    Das Gespenst aus dem Alpmahrtal: Hrrrrrrrmmmmm. Schnorch. Grunz. Also gut: Inhaltlich liefert Faccini den wohl nach Casty interessantesten Beitrag. Ich fange tatsächlich an, ihn als Autor ernst zu nehmen. Gerade der wütende Mob gefällt mir. Dass die Geschichte neben schweizerischen Versionen von Micky, Minni, Goofy und Kommissar Hunter auch Platz für Plattnase, Zwerg Zwetschge, den gefährlichen Gregor und Zenobia hat, spricht auch für ihn. Aber als Zeichner? Goofy geht ja noch, aber Micky sieht in meinen Augen einfach furchtbar aus. Minni mit schwarzen Lippen geht auch gar nicht, mal abgesehen davon, dass der Lippenstift seine Farbe von Panel zu Panel (Seite 165 bis 168) ändert. Auf Seite 188 hat Faccini bei Plattnase die rechte Seite des Schnurrbarts vergessen. Und fast alle Bilder wirken zweidimensional und flach, die Doppelseite 170/171 soll unheimlich wirken, sieht aber für mich einfach nur verwirrend aus. Mit besseren Zeichnungen (und dass Faccini dazu in der Lage wäre oder zumindest mal war, kann man ja z.B. bei "Die Schatten der Vergangenheit" in Mini-Pocket 6 sehen - vergleicht doch mal die Landschaft auf den jeweiligen Titelseiten) würde ich ein Top springen lassen. So bleibt es bei einem GUT-

    Die große Reise: Tja, also ein wirklich beeindruckender Schluss ist das wahrlich nicht, obwohl ich Magowitz mag. Aber es ist auch kein völliger Stimmungskiller wie die Internatsgeschichte im letztjährigen Band, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Es handelt sich wie bei so manchem DoppelDuck um einen Vierteiler mit jeweils wechselnden Zeichnern (Vian, D'Ippolito, noch mal Dalla Santa und Mazzarello), Bei der Seitenzahl (61) ein bisschen übertrieben, auch wenn die Geschichte in diese vier Episoden zerfällt. Die Auflösung/Moral ist spätestens ab Seite 215 eigentlich vorhersehbar. Also MITTELMÄSSIG+

    Immerhin, eine Topgeschichte (und eine, die es gerne wäre, *räusper*) und keine echten Tiefschläge.

  4. #29
    Mitglied Avatar von Bastbra Duck
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    Was habt ihr alle gegen Enrico? Mann, Mann! Er hat seine Sache OHNE Aber gut gemacht, finde ich. Da gibt es nichts dagegen!
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  5. #30
    Mitglied Avatar von Donald-Phantomias
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    Auch ich habe eine Rezension verfasst: http://entenhausen-fan.blogspot.de/2...lloween-3.html
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  6. #31
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    Faccini hat mir tatsächlich besser gefallen als Casty. Wieder ein schöner und picksüßer Halloween-Band. Bunte Mischung, klebrig, lecker und schwerverdaulich. Alles dabei. Vom Kinderkram bis zum Klassiker.

  7. #32
    Mitglied Avatar von Brook Smargin
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    In meinen Augen der bisher beste Halloween-Band. Zwei super Mausgeschichten, ein Phantomias im alten Stil, das allein hat den Kauf schon gelohnt. Aber auch alle anderen Geschichten sind in Ordnung. Kein Flop dabei. So kann es bleiben.
    Gesendet ohne alles. Es muss gespart werden (Dagobert wäre begeistert).

  8. #33
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    Ich frag mich schon, was eigentlich die Kühe so sehr erschreckt hat, dass sie keine Milch mehr geben. Zwerg Zwetschge mit Perücke ja wohl kaum. Außer, die Kühe sind auch abergläubisch ...

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