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Thema: LTB 13

  1. #1
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    Question LTB 13

    Die Idee von Ungewitter gute LTB`s vorzustellen gefällt mir auch.

    Was haltet ihr von LTB 13? Besonders die Story: Micky und der Hypnotische Kreisel von Scarpa. Für mich eine der spannendsten Gechichten.

    Grüsse

  2. #2
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    Unhappy

    Ich habe zwar kein Copyright auf die Idee, aber irgendwie gefällt mir dieser Thread hier jetzt nicht.

  3. #3
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    @ Lupo: Brav. Ich werde LTB 13 etwas vorziehen (auch der Wunsch nach LTB 2 ist nicht vergessen).
    @ Finis 2: Auch von mir gilt: Nich böse gemeint.

  4. #4
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    Original erstellt von Ungewitter:
    @ Lupo: Brav. Ich werde LTB 13 etwas vorziehen (auch der Wunsch nach LTB 2 ist nicht vergessen).
    Ich hoffe es kommt bald auch ein Phantomias-LTB.


  5. #5
    Mitglied Avatar von Lupo
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    @finis2:
    Nichts gegen dich, aber ich denke, wenn wir die Sache hier allzu inflationär behandeln, würde sie Ungewitters Idee nicht gerecht. Damals war das LTB im Gegensatz zu heute etwas, worauf man einige Zeit warten mußte und sich freuen konnte. Das wird verhindert, wenn jetztt jeder seinen persönlichen Lieblings-LTB-Thread eröffnet. Nimm´s nicht persönlich, aber ich warte lieber, bis Ungewitter den LTB 13-Thread eröffnet (auch wenn es mein persönliches Favourite-Taschenbuch ist...)

    Nicht böse sein!

  6. #6
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    Wink

    Original erstellt von Ungewitter:
    @ Lupo: Brav. Ich werde LTB 13 etwas vorziehen (auch der Wunsch nach LTB 2 ist nicht vergessen).
    @ Finis 2: Auch von mir gilt: Nich böse gemeint.
    Hey Ungewitter !!
    Nichts für ungut. Mir ist das 13er nur mal
    beim abstauben in die Hände gefallen und hab einen Anfall von Nostalgie bekommen.
    Grüsse finis2


  7. #7
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    Sorry, daß ich diesen Thread wieder hochhole, aber ich wollte die Heftbesprechungs-Threads gern vor Bernds bevorstehender Löschaktion retten (bei der alle Thread deren letzte Antwort vor dem 1.6.2001. war verschwinden)

  8. #8
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    Hay Andy, hab ich dich damals echt angespuckt weil du nen LTB-Thread aufgemacht hast ? Ich hab sie ja wohl nicht alle ...

  9. #9
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    Original geschrieben von finis2

    Besonders die Story: Micky und der Hypnotische Kreisel von Scarpa. Für mich eine der spannendsten Gechichten.
    Das ist der einzige Satz in diesem Thread, wo überhaupt vom Inhalt des LTBs 13 die Rede ist.

    Die Sache wird übrigens noch inflationärer, denn nach all den LTB-Threaderöffnungen der letzten Tage habe ich Blut gerochen und werde hier demnächst auch meinen persönlichen Lieblings-LTB-Thread eröffnen, und schickt schon mal Stoßgebete zum Himmel: es wird ein Ü-100-LTB sein.

  10. #10
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    Womit der Bann, dass diese Funktion nur Ungewitter vorbehalten ist, endgültig einzubrechen droht.

    Christian

  11. #11
    Endlich, da simmer wieder! Schon ewig angekündigt – hier kommt nun endlich meine Rezension zu LTB 13, mein allererstes LTB. Ein Band, den ich in meiner Kindheit immer und immer wieder durchgeblättert hatte. Seither habe ich es allerdings nie mehr zu Gesicht bekommen. Bis eben jetzt.

    Zitat Zitat von Coolwater
    Das ist der einzige Satz in diesem Thread, wo überhaupt vom Inhalt des LTBs 13 die Rede ist.
    Das soll sich hiermit ändern - die Storys:


    -„Der Mann aus Ping-Pong“ (65 Seiten): Das LTB startet mit einer klassischen Story von Romano Scarpa (Text und Zeichnungen). „Der Mann aus Ping-Pong“ heisst Moritz Mollton und wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen – mit nichts als seinem selbstgebauten Trichterfon in Händen. Bereits auf seinem ersten Gang in die Freiheit – auf dem Weg nach Entenhausen - entfesselt er mit seinem infernalischen Instrument das Chaos. Micky, der ihm zufällig über den Weg läuft, holt den sympathischen Schwätzer aus den Schwierigkeiten heraus und quartiert ihn bei sich ein.
    Bald erhält Mollton eine Einladung des berühmten Kunstmäzens Wolf Wohlklang; er soll in dessen Institut vorspielen. Doch während Molltons Anwesenheit wird Wohlklangs wertvolle Flöte gestohlen – Mollton wird als Hauptverdächtiger in Verwahrung genommen. Ist der nette, aber etwas seltsame Musiker wirklich ein kriminelles Genie? (Dieser Verdacht wird von Scarpa nämlich aktiv geschürt.)
    Ich liebe sie ja, die ganz frühen Scarpa-Geschichte (siehe „Der Kaiser von Quacktanien“, Rezension von LTB 11). Doch hier geht er mir zu weit. Der Leser wird willentlich auf äusserst plumpe Art genasführt.

    Und zwar folgendermaßen: Auf den ersten beiden Seiten ist nämlich von einer Figur, die einen Gedankenlese-Automaten erfunden hat, immer nur die Silhouette zu sehen. Scarpa weckt beim Leser den Irrglauben, es handle sich dabei um Moritz Mollton, nur um diesen später als Hauptverdächtigen ins Zwielicht setzen zu können. Die Silhouette am Anfang ist auch ganz klar die von Mollton. Doch ganz am Schluss wird offenbart - ätsch-bätsch - dass der Schatten am Anfang zum Schwerverbrecher Bert Brecher gehörte. Der sieht aber in der Geschichte ganz anders aus, müsste folglich auch einen anderen Schattenriss haben.

    Das ist billig, und es gibt noch mehr erzählerische Plumpheiten in dieser Story. Doch es gibt auch wunderschöne Passagen – im Wohlklang-Institut z.Bsp. – wo die Geschichte perlt vor witzigen Details. Zudem: Die Hauptfiguren – Micky, Mollton und Kommisar Hunter – sind herrlich sympathisch gezeichnet.
    Insgesamt sehr schön und gut zu lesen, aber nicht in derselben Klasse wie andere Scarpa-Hits.
    Storycode: IS TL 380-A

    -„Der hypnotische Kreisel“ (30 Seiten): An diese Geschichte erinnerte ich mich noch am deutlichsten. Kein Wunder: Es ist die beste dieses LTBs. Geschrieben und gezeichnet wieder von Romano Scarpa, erzählt sie von einem Wettbewerb der Meisterköche, an dem auch Hobbybrutzler Goofy teilnimmt. Das Wettkochen findet in einem Nobelhotel im Gebirge statt, was Anlass zu zahlreichen Seitenhieben auf die feine Gesellschaft gibt. Ein phantomartiger Bösewicht mit einem Hypnotisierkreisel bringt die Meisterköche in seine Gewalt – und dazu, ihre Geheimrezepte herauszugeben.
    Die Krimigeschichte will auch hier nicht so recht überzeugen, doch die komödiantischen Aspekte der Story verhelfen ihr zu einem satten Grün.
    Storycode: I-TL 452-A

    -„Micky und Onkel Dagobert in denselben Nöten“ (30 Seiten): Obwohl hier eine der seltenen Crossover-Geschichten mit Micky und den Ducks vorliegt, muss doch festgestellt werden, dass diese von Gian Giacomo Dalmasso (Text) und Sergio Asteriti (Zeichnungen) gefertigte Story den Tiefpunkt dieses Bandes darstellt. Dagobert fliegt mit Donald und den Kindern nach Bornesien, um in einer Goldmine nach dem rechten zu sehen. Donald setzt das Flugzeug mitten im bornesischen Dschungel in den Sand, wo die Ducks im nächsten Augenblick den Urlaubern Micky und Goofy in die Arme laufen. Im übernächsten Moment laufen sie auch der bornesischen Untergruppe der Panzerknacker in die Arme, welche Goofy, Donald und die Kinder einsperren und Micky mit Dagobert (unbewacht!) losschicken, Diamanten aus der Mine herzuschaffen. Natürlich findet Micky einen Weg, die Räuber unschädlich zu machen…
    Ein völlig witzlose, ärgerliche und stümperhafte Geschichte, in der Dagobert als penetranter imperialistischer Leuteschinder dargestellt ist, der grundlos und gemein auf seinem Neffen ‚rumhackt. Dieses launische, unsympathische Ar… ist Welten von Barks’ Schöpfung entfernt. Bäh!
    Storycode: I-TL 454-B

    -„Bei den Aua-Aua-Pygmäen“ (29 Seiten): Kaum zurück aus dem Dschungel, will Micky auf Elefanten-Safari. Schmetterlingssammler Goofy ist mit von der Partie. Im Dschungel von Micronia tappt letzterer von einem Unglück ins andere; aus einer besonders misslichen Lage wird der Tollpatsch von einem Mitglied der Aua-Aua-Pygmäen gerettet. Dem Dank verpflichtet, machen sich Micky und Goofy daran, den Pygmäen-Stamm von seinen Peinigern, einem Schwarm bösartiger Kraniche, die mit ihren Schnäbeln „Kopfnüsse“ verteilen, zu befreien.
    Man erfährt in dieser von Giorgio Bordini geschriebenen und gezeichneten Story nichts über die Motivation der bösen Kraniche; nicht mal Micky interessiert sich merkwürdigerweise dafür. Obwohl sie den Pygmäen-Stamm seit „Homers Zeiten“ plagen, verschwinden die Vögel am Ende der Story plötzlich – wegen eines Stinktiers. Naja…
    Kein Hit, aber dank Goofys Slapstickeinlagen gerade noch knapp lesbar.
    Ein paar Bemerkungen am Rande: Das Stinktier wird in der Übersetzung lustigerweise als Iltis bezeichnet. Und Eingeborene sprechen ein Kauderwelsch, welches Übersetzer heute Probleme einhandeln würde.
    Storycode: I-TL 402-B

    -„Klarabellas Erbschaft“ (40 Seiten): Ein Telegramm von Klarabella ruft Micky und Goofy nach Gaulhausen, wo die gemeinsame Freundin eine geerbte Kürbisfarm versteigern will. Da es auf der Farm augenscheinlich spukt, droht die Versteigerung zum Fiasko zu werden. Schon auf der Anreise werden Micky und Goofy von einem schwarzen Phantom belästigt, das sie mit drastischen Mitteln am Weiterreisen hindern will…

    Bei der Versteigerung taucht Kater Karlo als Mitbieter auf, und unter der schwarzen Phantomrobe steckt kein geringerer als Freund Plattnase. Gemeinsam wollen sie den Preis der Farm drücken, um sie sodann für ein Butterbrot zu erwerben. Zu welchem Zweck, das bleibt freilich im Dunkeln.

    Die Geschichte von Gian Giacomo Dalmasso (Text) und Giovan Battista Carpi (Zeichnungen) scheint eine der ersten italienischen Geschichten mit dem schwarzen Phantom gewesen zu sein. Damals scheint Micky noch nicht gleich darauf gekommen zu sein, was – oder besser: wen – es mit der Phantom-Erscheinung auf sich hat.
    Insgesamt eine sehr unterhaltende, gut aufgebaute und vor allem schön gezeichnete Geschichte!
    Auch zu dieser Story wieder ein paar Randbemerkungen: Rudi Ross heißt hier (noch?) Horaz. Und die Seiten 198 bis 200 wurden von Giuseppe Perego neu gezeichnet, da man bei der Re-Edition der Geschichte die ursprüngliche Todesursache von Klarabellas beiden Onkeln (eine Bombe) als zu brutal erachtete. In Peregos Version (die in diesem LTB enthalten ist) fliegen die beiden mit einem Hubschrauber in die Ferne - und wurden nie mehr gesehen.
    Storycode: I-TL 466-B

    -„Das purpurfarbene Dromedar“ (28 Seiten)ist ein wertvolles Schmuckstück, das die Scheichstochter Fatme bei ihrem Besuch in Entenhausen trägt. Deren Leibwächter bitten Micky um Hilfe bei der Abschirmung des Schmuckstücks gegen allfällige Ganovenübergriffe. Und siehe da: Entenhausens böse Buben werden denn auch vollzählig von dem Stein angelockt; sie überbieten sich geradezu mit ihren Raubplänen und kommen sich gegenseitig in die Quere.
    Eine ganz nette Story zum Abschluss dieses LTBs; nichts Besonderes, aber ganz angenehm zu lesen. Geschrieben wurde sie von Abramo und Gian Paolo Barosso, gezeichnet hat sie Giuseppe Perego.
    Storycode: I-TL 387-B
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Fazit: Eher unterer Durchschnitt. Die vielgepriesene erste Scarpa-Geschichte hält nicht, was sie verspricht; die beiden anderen „grünen“ Geschichten sind ganz nett (vor allem der „hypnotische Kreisel“), und der Rest bewegt sich am untersten Limit oder drunter. Aus meiner Kindheit hatte ich dieses LTB in besserer Erinnerung.

    Als Nächstes werde ich mich genauer mit dem neusten LTB befassen, LTB 345, „Spass im Schnee“..
    Eine angenehme und ruhige letzte Adventswoche wünscht
    Michael

  12. #12
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    Zitat Zitat von Silly Symphony Beitrag anzeigen
    Rudi Ross heißt hier (noch?) Horaz.
    Rudi Roß hieß früher immer "Horaz". Die Verwandlung in "Rudi Roß" passierte im Jahre 1974: zuletzt taucht "Horaz" in MM 16/74 auf, worauf "Rudi Roß" sein Debüt in MM 26/74 feierte.

    In den Taschenbüchern kann man "Horaz" allerdings auch noch in höheren Nummern antreffen, etwa in LT 252, S.158.

  13. #13
    Zitat Zitat von Plattnase Beitrag anzeigen
    Rudi Roß hieß früher immer "Horaz". Die Verwandlung in "Rudi Roß" passierte im Jahre 1974: zuletzt taucht "Horaz" in MM 16/74 auf, worauf "Rudi Roß" sein Debüt in MM 26/74 feierte.

    In den Taschenbüchern kann man "Horaz" allerdings auch noch in höheren Nummern antreffen, etwa in LT 252, S.158.

    Aha! Wieder was gelernt! Mir gefällt das Buch wegen Scarpa! Weiss jemand woher die Idee für das Cover kommt???


  14. #14
    Ich muss den Band mal wieder rausholen „Das purpurfarbene Dromedar“ war meine absolute Lieblingsgeschichte !

  15. #15
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    In Italien heisst Rudi noch immer Orazio.

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