Finix Comics - Das Warten hat ein Ende
Seite 3 von 31 ErsteErste 12345678910111213 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 75 von 760

Thema: Finix - ein Verlag im Wandel?

  1. #51
    Mitglied Avatar von Raro
    Registriert seit
    05.2005
    Beiträge
    2.219
    Das fällt bei mir unter "Entsorgung", ich mache dann immer große Pakete für die Caritas mit Action Figuren, dem Marsu Schwarz etwa und anderen Plüschtieren, Comics für Kinder, Bücher etc. . Ich dachte die Daumenkinos wären auch dorthin gegangen.

  2. #52
    Moderator Finix Comic Club
    Registriert seit
    11.2000
    Ort
    Deutschland, Wiesbaden
    Beiträge
    2.930
    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Kaum. 4 - 8 US-Hefte pro TPB sind normal. Bei > 8 wirds schon schmerzhaft, den Fall hatten wir neulich in der Planung, außer man schaltet gleich auf Megaband um. So ein MB mit ca. 12 US-Heften kostet dann aber auch ca. 30 EUR. US-Hefte haben die Standardlänge von 20 Seiten, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Du setzt deutsches Heft mit US-Heft gleich. Da liegt der Rechenfehler. 20 Seiten verkauft Panini nicht für 4,99.
    Yepp, die dt. Hefte sind in der Tat dicker. Vielleicht kam ich deshalb auf den Vergleich, weil ich gerade die beiden Batman Paperbacks Auf dem Weg ins Niemandsland lese, die zwischen 15-16 Einzelhefte pro Band umfassen.

  3. #53
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
    Registriert seit
    03.2000
    Ort
    in bad dürkheim.
    Beiträge
    8.599
    Und hier gehts doch in die gleiche Richtung. Wie hoch waren denn die Auflagen und vor allem die Abverkäufe der übrigen Serien im Progamm-Portfolio?
    Wieviele der Serien haben denn tatsächlich Gewinne erzielt?
    Der Abruch von, verlagsübergreifend, hunderten Serien lag doch daran, dass sie sich allesamt nicht rechneten.

    Die immens hohen Produktionskosten (im Vergleich zu heute) die den Break-Even und damit auch die Grundauflagen zwangsläufig nach oben gehoben haben, hatte ich ja auch schon angesprochen.

    Der Funny "Minimenschen" hatte in direkter Konkurrenz zur Drei ??? Hörspielkassette und dem Fünf-Freunde Kinderbuch noch die Chance nicht-affine Comickunden zu generieren, die Verkaufszahlen von 10.000, meiner Meinung nach, erst ermöglichten (oder wie ist es sonst zu erklären, warum gerade der frankobelgische Funny in seiner Breite (die üblichen Marken wie Asterix mal ausgenommen) so gar nicht funktionieren), heute geht das in Zeiten von zusätzlich hunderten Animations-DVDs und tausenden von Games + Internet etc. nicht mehr.
    Vom Inhalt mal ganz abgesehen.
    Insofern haben wir heute möglicherweise den echten Comicmarkt (comic-affine Kunden) vor uns, wenn wir von Auflagen und den entsprechenden Kunden reden und nicht den Verklärten der Vergangenheit.

    Denn was ist besser?
    Viele Serien mit kleiner Auflage, die wenig aber doch steten Gewinn abwerfen oder viele Serien mit großen Auflagen, von denen 90% Verluste einfahren und dabei auch keine echte Nachhaltigkeit erzeugen, weil irgendwann wieder abgebrochen.

    Und zum Wohlfühlen gibt`s dann alle drei Jahre den neuen Asterix.
    Die große Ausnahme von der Regel
    Die üblichen Druckauflagen beliefen sich zwischen 4.000 und 7.000 Ex. Ich behaupte, dass der Markteintritt von Ehapa im Jahr 1990 in den Comicfach- und Buchhandel und die Goldgräberstimmung zwei der Gründe für das Abbrechen vieler Serien war. Zum einen wurde an Lizenzen eingekauft, was das Zeugs hielt, um Platzhirsch zu bleiben oder zu werden. Zum anderen ging man Deals mit den Lizenzgebern ein, über die man heute nur noch den Kopf schütteln kann. Das führte dazu, dass der Markt einfach überflutet wurde mit neuen Serien. Damals gab es ja auch noch Komplettsammler, die alles kauften, was im Monat erschien. Viele von denen verloren schnell die Lust, weil sie gar nicht das Geld hatten, alles zu kaufen, was veröffentlicht wurde, und stiegen völlig aus der Szene aus.
    Der alte Splitter Verlag produzierte Serienanfänge ohne Ende, um die Hand auf einer Serie zu haben, damit kein anderer Verlag mehr die Möglichkeit hatte, in die Serie einzusteigen. Und oft wurden die Serien dann nur sehr zögerlich, sehr spät oder überhaupt nicht fortgesetzt.
    Das alles und noch ein paar andere Komponenten führte schließlich dazu, dass die verkauften Auflagen einzelner Serien zurück gingen. Carlsen und Ehapa mussten aber dennoch ihre Redaktion, das Marketing und den Vertrieb personell vergrößern, da das Programm ja in die Breite ging und mehr Alben jeden Monat bearbeitet, beworben und vertrieben werden mussten. Unter Vollkostenrechnung stieg dadurch natürlich wiederum der Breakeven eines jeden einzelnen Albums.
    Ich weiß gar nicht, wie oft es Meetings auf höchster Ebene (Dänemark/Schweden) gab, wo man darüber diskutierte, ob Bonnier die Ehapa Comic Collection übernimmt oder Egmont die Carlsen Comics. Letztlich scheiterte das meist daran, dass jeden Partei die Sahnestücke natürlich behalten wollte ("Tim & Struppi", "Asterix" etc).

    EfWe
    Geändert von cass lipter (08.06.2017 um 09:01 Uhr) Grund: Zitat-Formatierung

  4. #54
    Mitglied Avatar von idur14
    Registriert seit
    07.2003
    Ort
    Linz, Österreich
    Beiträge
    3.158
    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Der Seitenvergleich hinkt ebenfalls, weil auf eine Finix-Standardformatseite, in etwa zwei Superhelden-Paperback-Formatseiten kommen. Bei einem frankobelgischen 64-Seiter zu 17,80 € sind wir dann auch schon, bei 128 Seiten im Superhelden-Format angekommen.

    Könnten wir unsere Kunden davon überzeugen unsere Alben in s/w und auf entsprechendem Papier zu lesen, wären auch der VK von Manga-TB möglich
    An geh, du weißt doch genau, dass die im selben Format gezeichnet werden, nur das eine wird mehr und das andere etwas weniger verkleinert. Und soviel machen die Papierkosten nicht aus, dass das den doppelten Preis rechtfertigt. Sorry einzelalben sind inzwischen ziemlich teuer, bei einer ga wie Jackie k. Passt das ja deutlich besser,weshalb so eine Durchmischung ja auch Sinn macht.

    Und was schwarzweiß Alben betrifft sag ich mal Corto Maltese oder Aliens Omnibus etc , wäre ich stark für mehr davon, wenn es zum Zeichner und inker passt. Kleinformat geht meistens wegen dem panelling gar nicht.

  5. #55
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
    Registriert seit
    06.2001
    Ort
    D-25785 Nordhastedt
    Beiträge
    3.308
    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Wie sagte ein Verlagskollege kürzlich, es wäre überhaupt kein Problem irgendeinen 08/15 frankobelgischen Western an den Kiosk zu bringen und ihn mit den entsprechenden Werbe- und Vertriebsmaßnahmen 50.000-60.000 mal in D zu verkaufen.
    Nur was hat man davon? Einen Einmaleffekt, keine Nachhaltigkeit und Verluste im 5-6-stelligen Bereich, der Verlag ist pleite und die neu gewonnenen Kunden wandern zu anderen Verlagen ab, aber nur wenn die auch Western in ihrem Programm haben
    Und nun stell dir mal vor, jemand macht ein Magazin, in dem nicht nur Western, sondern auch Abenteuer-, Krimi-, Science-Fiction-, Funny-, Sport-, Flieger- und Rennfahrer-Comics sind, das ganze nicht nur regelmäßig erscheint, sondern auch noch abonniert und nachbestellt werden kann und dazu auch noch Alben und Gesamtausgaben seiner Serien bringt!
    Nachhaltiger geht nicht! Kein Magazin oder Albenprogramm vor oder nach ZACK hatte diesen nachhaltigen Effekt, von dem der Markt heute noch lebt. Eine Diskussion über die richtigen Auflagenhöhen von Alben führt da völlig ins Leere, weil bei immer größerer Auswahl die Auflagen zwangsläufig nach unten angepasst werden müssen, da eine Auswahl keine leserbindende Wirkung hat. Selbst das Fernsehen, die große Konkurrenz, versucht immer mehr Zuschauer zu Abonnenten zu machen. Mit Verkauf im Einzelhandel, Abonnenten und Anzeigen macht man auf jeden Fall weniger Verlust als mit einem kostenlosen Katalog und erzielt eine deutlich höhere nachhaltige Wirkung.

    Im Finix-Modell, dass sich jetzt nicht mehr von denen anderer Verlage unterscheidet, sehe ich keine nachhaltige Ambition oder Wirkung. Im ZACK-Forum war die Diskussion besser aufgehoben, auch wenn das heutige ZACK leider selbst keine nachhaltige Ambition oder Wirkung hat. Immerhin, um auf die Preisvergleiche zurückzukommen, kostet ZACK gemessen am Umfang nur ein Viertel eines Albums und ist auch im Bahnhofsbuchhandel präsent, wo es keine Alben gibt.
    Alle Angaben ohne Gewähr

    www.epsilongrafix.de

    Aufgeben ist keine Option. (Supergirl)

  6. #56
    Mitglied Avatar von Raro
    Registriert seit
    05.2005
    Beiträge
    2.219
    Kostet nur ein Viertel eines Albums und hat Drei-Viertel uninteressante Sachen. Immer wenn ich am Bahnhofskiosk in Koblenz mal durchblättere, finde ich höchstens an 10 Seiten Gefallen, der Rest ist für mich uninteressant, und ich denke mal, das geht nicht nur mir so. Sonst wäre die Verbreitung größer, an normalen Kiosken oder in Supermärkten ist Zack in unserer Gegend nicht zu finden. Und die Geschichten nicht als
    Alben zu publizieren, ist ein großer Fehler.
    Black Crow, Highlands und ähnliche Serien nur in Zack zu drucken, um den Leser praktisch bei der Stange zu halten, das ist ein schlechtes Konzept. Immerhin hat Splitter Bob Morane und Rick Master (neue Abenteuer) an Land ziehen können.
    Geändert von Raro (07.06.2017 um 20:00 Uhr)

  7. #57
    Zack 82 Seiten 7,90
    Album - Finix - IRS 16 - 48 Seiten kostet 13,80

    Zack hat 6 Seiten Werbung drinnen, 2 Zack Magazine mit je 82 Seiten (also fast 160 Seiten) sind gleich dick wie ein Finix Album (HC) - also das Papier ist echt dünn - Zack ist halt ein Magazin.

    Mark du warst ja selbst beim Zack Magazin - was ist rausgekommen? nix
    Außerdem hast du Epsilon auch in den Sand gesetzt
    und jetzt plapperst du noch immer von Dingen du du alle schon machen hättest können??? Immer wieder deine fixe Idee von einem Magazin. Unverbesserlich ist da noch das netteste Wort das mir da einfällt.

    und das Konzept von Finix soll nicht nachhaltig sein? Wirtschaftlich gibt es den Finix schon seit 10 Jahren. Und das der Finix auf Investoren angewiesen sein wird, war von Anfang an klar. Und Finix als Konzept ist und war einfach eine grenzgeniale Idee.
    Und ich glaube sogar das einige Verlage froh sind das es uns gibt.

  8. #58
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
    Registriert seit
    03.2000
    Ort
    in bad dürkheim.
    Beiträge
    8.599
    @Raro
    Nun frage ich mich, woher du weißt, dass das dieses Konzept funktioniert und der Verlag das nur nicht sieht? Wir haben es probiert in der ZACK Edition. Und das ist grandios in die Hosen gegangen. Wenn die Alben, die in "Zack" vorveröffentlicht waren, 1.000 Ex. verkauft haben, war das super. Meistens lagen sie drunter.
    Und ich bin mir sicher, dass "Bob Morane" und "Rick Master" nicht ins "Zack" gekommen wären, wenn ich die Magazinrechte nicht vor Splitters Einkauf der Albenrechte bekommen hätte. Mittlerweile ist nämlich auch bei anderen Verlagen bekannt, dass die Magazinveröffentlichung Albenverkäufe kostet.

    EfWe

  9. #59
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Bei Köln
    Beiträge
    1.110
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Und nun stell dir mal vor, jemand macht ein Magazin, in dem nicht nur Western, sondern auch Abenteuer-, Krimi-, Science-Fiction-, Funny-, Sport-, Flieger- und Rennfahrer-Comics sind, das ganze nicht nur regelmäßig erscheint, sondern auch noch abonniert und nachbestellt werden kann und dazu auch noch Alben und Gesamtausgaben seiner Serien bringt!
    Nachhaltiger geht nicht! Kein Magazin oder Albenprogramm vor oder nach ZACK hatte diesen nachhaltigen Effekt, von dem der Markt heute noch lebt. Eine Diskussion über die richtigen Auflagenhöhen von Alben führt da völlig ins Leere, weil bei immer größerer Auswahl die Auflagen zwangsläufig nach unten angepasst werden müssen, da eine Auswahl keine leserbindende Wirkung hat. Selbst das Fernsehen, die große Konkurrenz, versucht immer mehr Zuschauer zu Abonnenten zu machen. Mit Verkauf im Einzelhandel, Abonnenten und Anzeigen macht man auf jeden Fall weniger Verlust als mit einem kostenlosen Katalog und erzielt eine deutlich höhere nachhaltige Wirkung.

    Im Finix-Modell, dass sich jetzt nicht mehr von denen anderer Verlage unterscheidet, sehe ich keine nachhaltige Ambition oder Wirkung. Im ZACK-Forum war die Diskussion besser aufgehoben, auch wenn das heutige ZACK leider selbst keine nachhaltige Ambition oder Wirkung hat. Immerhin, um auf die Preisvergleiche zurückzukommen, kostet ZACK gemessen am Umfang nur ein Viertel eines Albums und ist auch im Bahnhofsbuchhandel präsent, wo es keine Alben gibt.
    Bitte nicht schon wieder diese Magazin Idee. Und täglich grüßt das Murmeltier. Was ist denn aus den "großen" Plänen von ein paar Jahren im Epsilonforum geworden? Ich hab noch kein SUPERDUPERCOMICOPHANTASTISCHES Magazin gesehen? WOOOOOOOOOO ist es? Und wenn ich schon einmal bei der Fragestellerei bin: Warum sind die Serien bei Epsilon nicht regelmäßig erschienen? Warum wurde man immer wieder vertröstet? Warum gab es so häufig Ungereimtheiten? AAAAAARGH. Bitte, bitte, bitte lieber Mark...komm bitte im Jahr 2017 mit den veränderten Bedingungen und Wünschen der Kundschaft an. Bitte. Es wurde schon häufiger erwähnt, warum eine Doppelvermarktung (MAGAZIN, ALbum) sich nicht rentieren würde. Mir brennt noch einiges in den Fingern, aber ich kann mich so grade noch zurückhalten. SOrry für den halben Ausraster.

  10. #60
    Mitglied Avatar von Raro
    Registriert seit
    05.2005
    Beiträge
    2.219
    Also ist das Magazin Zack der eigentliche Albenverkaufsverhinderer.
    Dann ist es besser Zack einzustellen.

  11. #61
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
    Registriert seit
    07.2000
    Ort
    Kreiswehrersatzamt
    Beiträge
    14.748
    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Der Seitenvergleich hinkt ebenfalls, weil auf eine Finix-Standardformatseite, in etwa zwei Superhelden-Paperback-Formatseiten kommen.
    Nicht ganz, schließlich erscheinen Superhelden im Format 17 X 26 cm (also 70,5 % von DIN A4). Allerdings kann man selbst bei unserer Druckerei für das COMIC!-Jahrbuch 17 X 24 als DIN-A5-Überformat (und damit zum halben Preis) drucken, und Panini hat sicher eine Druckerei, die das auch mit 17 X 26 macht.

    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht behauptet, dass früher nicht mehr frankobelgische Alben verkauft wurden. Aber Du benennst das Grundproblem doch schon in deinem Beitrag. Da mußte laut Knigge eine 100.000er Auflage garantiert werden und nur ein paar Jahre später wird die gesamte Serie, nachdem sich auch noch der andere Big-Player dran versucht hat, eingestellt.

    Warum wird denn eine Serie die sich mit Band 1 laut Knigge 100.000 mal verkauft hat dann mit Band 17 eingestellt?
    Eine Garantie von 100.000 heißt nicht, daß 100.000 Exemplare verkauft wurden. Sie wurden meiner Erinnerung nach nicht mal gedruckt (in den Exemplaren der 2. oder höheren Auflage müßte man nachlesen können, wie viele das jeweils waren – ich hab nur die 1. Auflage vorliegen). Es heißt nur, daß Carlsen einen Vorschuß auf 50.000 Exemplare gezahlt hat.

    Zitat Zitat von Ollih Beitrag anzeigen
    Comics haben diese dauerhafte Durchdringung in den Haushalten nie erfahren. Uns selbst wenn heute coole junge Leute wieder Platten hören und entsprechende Endgeräte kaufen, es handelt sich dabei um bestenfalls ein Promille vom Promille dessen was mal der Normalzustand war.
    Das wären in Deutschland 80 Plattenspieler. Ein paar mehr sind es wohl doch, sonst wäre das keine Meldung wert.

    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    An geh, du weißt doch genau, dass die im selben Format gezeichnet werden, nur das eine wird mehr und das andere etwas weniger verkleinert. Und soviel machen die Papierkosten nicht aus, dass das den doppelten Preis rechtfertigt.
    Äh, was wird im gleichen Format gezeichnet?
    Die Druckkosten machen in einer Kalkulation etwa 20 % aus. Wenn die doppelt so teuer werden (eben bei US-Format zu Albenformat), ist das zumindest keine quantité négligeable.
    Geändert von Mick Baxter (08.06.2017 um 06:03 Uhr)
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  12. #62
    Mitglied
    Registriert seit
    01.2008
    Beiträge
    1.720
    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Also ist das Magazin Zack der eigentliche Albenverkaufsverhinderer.
    Dann ist es besser Zack einzustellen.
    Konkurrenz belebt bekanntlich .......

    ALL, ERKO, FINIX, KULT, PIREDDA, ...........

    Wie klasse ist das denn !
    Geändert von fulbecomics (07.06.2017 um 23:31 Uhr)

  13. #63
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
    Registriert seit
    06.2001
    Ort
    D-25785 Nordhastedt
    Beiträge
    3.308
    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Kostet nur ein Viertel eines Albums und hat Drei-Viertel uninteressante Sachen. Immer wenn ich am Bahnhofskiosk in Koblenz mal durchblättere, finde ich höchstens an 10 Seiten Gefallen, der Rest ist für mich uninteressant, und ich denke mal, das geht nicht nur mir so.
    Wenn man es als Alben-Sammler gewohnt ist, aus einer großen Auswahl an Alben auszuwählen, dann ist es durchaus nachvollziehbar, wenn man ein Magazin mit seiner redaktionell vorausgewählten Mischung nicht mehr will. Den wählerischen Geschmack jedes Comic-Sammlers zu 100 % zu treffen, ist wohl kaum möglich. Wer sich aber nicht der Qual der Wahl des Überangebots aussetzen will und eine vielfältige günstige Mischung zum Sammeln zu schätzen weiß oder überhaupt ins Medium einsteigen will, der wird mit einem Magazin gut bedient.

    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    Wenn die Alben, die in "Zack" vorveröffentlicht waren, 1.000 Ex. verkauft haben, war das super. Meistens lagen sie drunter.
    Das heißt aber nicht, dass sich die Alben, die nicht in ZACK vorveröffentlicht wurden, automatisch besser verkaufen. Oder laufen die Alben von Finix wirklich besser als die der ZACK Edition?

    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist nämlich auch bei anderen Verlagen bekannt, dass die Magazinveröffentlichung Albenverkäufe kostet.
    Das kann ich für meine Titel in ZACK nicht bestätigen. Es war ja auch keine Serie komplett drin. Wer eine Serie eh schon kauft, kauft dann auch die vorabgedruckten Alben, und wer die Serie erst in ZACK kennenlernt, erst recht. Selbst wenn man mit einem Magazin, das nur im Bahnhofsbuchhandel, Fachhandel und an Abonnenten verkauft wird, keine Massen erreicht, kann man eigentlich nur gewinnen.

    Es gibt allerdings einen fundamentalen Unterschied zwischen dem alten und dem neuen ZACK. Das alte ZACK machte praktisch nur Werbung für sich selbst (außer ein paar kleiner Anzeigen für Die Sprechblase) und seine Alben, obwohl es zu der Zeit auch andere Comic-Verlage gab, das neue ZACK hingegen ist ein halbes Fachmagazin, das mehr Werbung für andere macht. Der Alben-Markt ist praktisch erst aus dem alten ZACK entstanden, während das neue ZACK nur noch ein Anhängsel des gewachsenen Alben-Marktes ist und lizenzrechtlich mit anderen Verlagen konkurriert. Es ist von Anfang an als Nischenprodukt konzipiert, hält sich auf diese Weise auch immer noch am Markt, bringt dem Markt aber keine neue nachwachsende Kundschaft.
    Alle Angaben ohne Gewähr

    www.epsilongrafix.de

    Aufgeben ist keine Option. (Supergirl)

  14. #64
    Mitglied
    Registriert seit
    12.2006
    Beiträge
    5.102
    Ich muss jetzt schon die ganze Zeit an Grisu denken. Der wollte auch immer Feuerwehrmann werden, hier will wieder jemand unbedingt ZACK-Chefredakteur werden. Um den Albenmarkt zu retten. Obwohl derjenige welcher erst unlängst mit seiner vorausgewählten bunten Mischung seinen eigenen Verlag mit Karamba und Karacho gegen die Wand gedonnert hat. Hat nicht doch irgendein Mäzen und Liebhaber ein paar Millionen zum Versemmeln rumliegen, um diesen Herzenswunsch zu erfüllen und um den Zeitschriftenhandel zu rocken? Jellyman? Pickie? Anyone?

  15. #65
    Mitglied Avatar von Raro
    Registriert seit
    05.2005
    Beiträge
    2.219
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wenn man es als Alben-Sammler gewohnt ist, aus einer großen Auswahl an Alben auszuwählen, dann ist es durchaus nachvollziehbar, wenn man ein Magazin mit seiner redaktionell vorausgewählten Mischung nicht mehr will. Den wählerischen Geschmack jedes Comic-Sammlers zu 100 % zu treffen, ist wohl kaum möglich. Wer sich aber nicht der Qual der Wahl des Überangebots aussetzen will und eine vielfältige günstige Mischung zum Sammeln zu schätzen weiß oder überhaupt ins Medium einsteigen will, der wird mit einem Magazin gut bedient.
    Ich will aber keine zerstückelte Geschichte über vier Monate lesen, das war früher, als die Magazinveröffentlichung in Frankreich Usus war, und das Album viel später kam, zu rechtfertigen. Heute wird praktisch ein komplettes Album nach Geschmack der Redaktion zerstückelt. Früher gab es nichts anderes, da habe ich Zack gelesen, heute gibt es die Alben zuerst, also greife ich dann doch lieber zum ganzen Album, zur Not auch im Original, in Niederländisch oder eben in Deutsch. Der neue Bob Morane ist zerstückelt fast unlesbar, da auch die Franzosen jetzt vermehrt den US Weg des "decompressed storytelling" gehen, also eigentlich gar nicht mehr als Magazinveröffentlichung vorstellbar. Und wenn ich die Kritiken bei MV lese, dann ist es dort ähnlich, was früher in einem Album war, wird jetzt auf sechs Alben verteilt, und dann soll man davon achtseitenweise Portionen in Zack lesen ? Wohl kaum.
    Ich war damals froh, als es die Zack Boxen gab, oder immerhin die Zack Paraden.
    Geändert von Raro (08.06.2017 um 07:24 Uhr)

  16. #66
    Mitglied Avatar von idur14
    Registriert seit
    07.2003
    Ort
    Linz, Österreich
    Beiträge
    3.158
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Äh, was wird im gleichen Format gezeichnet?
    Die Druckkosten machen in einer Kalkulation etwa 20 % aus. Wenn die doppelt so teuer werden (eben bei US-Format zu Albenformat), ist das zumindest keine quantité négligeable.
    Also wenn sie nicht am Computer zeichnen, zeichnen doch alle Künstler im selben Format. Da ist kein Unterschied ob FB oder SH, evtl machen es viele FB Künstler (vor allem die alteingesessenen ) detailreicher im FB Bereich, aber da gibt es auch solche und solche. Aber wenn du Guillem March sowohl SH als auch Alben für Panini zeichen hast wird der nicht in anderem Format zeichnen. Also ist es für den Künstler kein Unterschied.
    Und zum Druck:
    1. Bezweifle ich dass die Druckkosten bei Vieldruckern 20% des Endpreises ausmachen! (hängt sich Finix nicht sn Splitter dran? wenn nicht würd ich das sofort machen)
    2.Und wenn die Druckkosten warum auch immer 20% des Preises ausmachen muss dann der Gesamtpreis doppelt so teuer werden? Also bei einem Produkt das statt 2€ dann 4€ Druckkosten hat muss der Gesamtpreis um 10€ steigen?
    Nö, so eine Rechnung ist faktisch einfach falsch.

    Das beinhaltet ja nicht sämtliche andere Faktoren (Lizenzkosten sind für einen Albenverlag im einzelnen wohl höher als für Panini, das die Gesamtlizenz der Superhelden hat), aber allein die Aussage, man ist halt doppelt so groß ist nicht ausreichend. Das definiert sich durch viele Variablen, von denen der Druck halt nur eine ist.

    Und für mich bleibt im Endeffekt die Aussage, dass ich mir ein klassisches Einzelabum mit 44 Comicseiten nur mehr bedingt zulege, wenn der Preis bei ca. 15€ liegt. Hauteville House war ja eine löbliche Ausnahme (bis zur Nr. 14), wobei da soweit ich mich erinnere auch mehr als 44 Comicseiten drinnen sind. Neue Serien fang ich so aber nicht mehr an, weil da das PLV einfach nicht mehr stimmt.

  17. #67
    Mitglied
    Registriert seit
    05.2001
    Ort
    D 51503 Rösrath
    Beiträge
    4.920
    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Ich will aber keine zerstückelte Geschichte über vier Monate lesen, das war früher, als die Magazinveröffentlichung in Frankreich Usus war, und das Album viel später kam, zu rechtfertigen. Heute wird praktisch ein komplettes Album nach Geschmack der Redaktion zerstückelt. Früher gab es nichts anderes, da habe ich Zack gelesen, heute gibt es die Alben zuerst, also greife ich dann doch lieber zum ganzen Album, zur Not auch im Original, in Niederländisch oder eben in Deutsch. Der neue Bob Morane ist zerstückelt fast unlesbar, da auch die Franzosen jetzt vermehrt den US Weg des "decompressed storytelling" gehen, also eigentlich gar nicht mehr als Magazinveröffentlichung vorstellbar. Und wenn ich die Kritiken bei MV lese, dann ist es dort ähnlich, was früher in einem Album war, wird jetzt auf sechs Alben verteilt, und dann soll man davon achtseitenweise Portionen in Zack lesen ? Wohl kaum.
    Ich war damals froh, als es die Zack Boxen gab, oder immerhin die Zack Paraden.
    Das war ein Grund, warum ich die ZACK Edition tatsächlich gekauft habe, weil erst dann Stoffe richtig wirken. Selbst Valentine Pitié, die total unbeliebt war, habe ich so gern geschätzt und bedauere, dass es bei einem Album geblieben ist.
    Klar, man kann auch bei ZACk warten, bis ein Album vollständig vorliegt und dann in einem Rutsch lesen. Da kommt mir dann in die Quere, dass Bücher für mich eine Seele haben und mir auch haptisch was bringen - das wird ein Magazin nie leisten können.

    In der Folge war meine Kündigung des Abos nur logisch.

  18. #68
    Mitglied Avatar von idur14
    Registriert seit
    07.2003
    Ort
    Linz, Österreich
    Beiträge
    3.158
    Für mich persönlich ganz einfach:So eine Zertsückelung macht gar keinen Sinn. Das ist das Denken der Micky Maus von anno dazumal. Sehr wohl passen aber Onepager oder kurze abgeschlossene Geschichten rein.
    Vielleicht denkt man ja um und macht es so, dass man ein Album auf max. 2 Hefte aufteilt und das mit Funnys garniert.

    Ansonsten gehen solche Hefte einfach am Kiosk unter. Das scheint mir für Neukundengewinnung keine geeignete Lösung zu sein. Das ist eher eine zusatzleistung für Kunden die eh schon Alben kaufen und die fragen sich dann, warum sie etwas doppelt kaufen sollen.

  19. #69
    Mitglied
    Registriert seit
    10.2000
    Ort
    Ohne Worte
    Beiträge
    11.245
    Aber die neuen frankobelgischen Onepager mag eigentlich niemand so richtig. Der Humor dieser Geschichten ist nicht mehr exportfähig, anders als früher.

  20. #70
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Bei Köln
    Beiträge
    1.110
    Blog-Einträge
    1
    Ich für meinen Teil brauche keine zerstückelten Serien mehr. Das habe ich als Kind schon gehasst, wenn dann "Fortsetzung folgt" im letzten Panel stand. Ich bin froh, dass es mittlerweile so viel Vielfalt gibt. Jeder kann das kaufen, was er für gut erachtet und kann genauso gut sagen: "Ne, das passt mir nicht in den Kram." Aus welchem Grund auch immer. Hier von großem Umbruch beim Finix zu reden halte ich für übertrieben. Anpassung ja, aber komplette Veränderung ist dann doch etwas zu viel gesagt. Ich halte es auch für sinnvoll bei langjährigen Serien in bester Qualität hier und da neu zu beginnen. Der Jugurtha Comic ist da ein schönes Beispiel. Endlich weg mit den alten Schlabberdingern . Auch bei SPlitter war ich mehr als froh, dass Thorgal neu begonnen wurde und man die furchtbare Qualität mancher Alben aus dem Regal entfernen konnte. Wie sicher schon erwähnt wurde. Der Rahm ist weg und mittlerweile wird das Konzept "nachgeahmt". Alles was ich mir noch wünsche ist eine liebevolle Ausgabe von "Mit Mantel und Degen". FINIX, übernehmen sie ;-)

  21. #71
    Moderator Finix Comic Club
    Registriert seit
    11.2000
    Ort
    Deutschland, Wiesbaden
    Beiträge
    2.930
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Und nun stell dir mal vor, jemand macht ein Magazin, in dem nicht nur Western, sondern auch Abenteuer-, Krimi-, Science-Fiction-, Funny-, Sport-, Flieger- und Rennfahrer-Comics sind, das ganze nicht nur regelmäßig erscheint, sondern auch noch abonniert und nachbestellt werden kann und dazu auch noch Alben und Gesamtausgaben seiner Serien bringt!
    Nachhaltiger geht nicht! Kein Magazin oder Albenprogramm vor oder nach ZACK hatte diesen nachhaltigen Effekt, von dem der Markt heute noch lebt. Eine Diskussion über die richtigen Auflagenhöhen von Alben führt da völlig ins Leere, weil bei immer größerer Auswahl die Auflagen zwangsläufig nach unten angepasst werden müssen, da eine Auswahl keine leserbindende Wirkung hat. Selbst das Fernsehen, die große Konkurrenz, versucht immer mehr Zuschauer zu Abonnenten zu machen. Mit Verkauf im Einzelhandel, Abonnenten und Anzeigen macht man auf jeden Fall weniger Verlust als mit einem kostenlosen Katalog und erzielt eine deutlich höhere nachhaltige Wirkung.
    Ich sehe nur, dass der betreffende Verlag dann dauerhaft 7-stellige Verluste einfährt, selbst bei einer Cashcow wie Asterix im Programm
    Das was du uns da als Nachhaltigkeit verkaufst ist nichts weiter als eine künstliche Blase.


    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Im Finix-Modell, dass sich jetzt nicht mehr von denen anderer Verlage unterscheidet, sehe ich keine nachhaltige Ambition oder Wirkung. Im ZACK-Forum war die Diskussion besser aufgehoben, auch wenn das heutige ZACK leider selbst keine nachhaltige Ambition oder Wirkung hat. Immerhin, um auf die Preisvergleiche zurückzukommen, kostet ZACK gemessen am Umfang nur ein Viertel eines Albums und ist auch im Bahnhofsbuchhandel präsent, wo es keine Alben gibt.
    Nachhaltige Wirkung im Sinne eines imaginären Zukunftsmarkts, natürlich nicht. Nachhaltig für den aktuellen Markt, der Kunden und Handel wieder verlorengegangenes Vertrauen in Comics zurückgebracht hat, ja.
    Geändert von Ollih (08.06.2017 um 10:29 Uhr)

  22. #72
    Mitglied Avatar von HerrHase
    Registriert seit
    08.2003
    Beiträge
    1.196
    Blog-Einträge
    1
    Ich glaub, es hat einfach keinen Sinn, diese Diskussion zu führen, weil sich hier fast ausschließlich Sammler tummeln, die eben ganz bestimmte Vorstellungen haben, wie ein Comic auszusehen hat bzw. wie ihre Regale aussehen sollen. Ein "normaler" Leser hingegen wird nicht seine alten Alben "aus dem Regal entfernen", wenn die gleichen Geschichten noch mal in anderer (und teurerer) Form veröffentlicht werden. Dem geht es i.d.R. nur darum, die Geschichten zu lesen. Und das Unwort "Schlabberalbum" verwendet außerhalb dieses Forums glaube ich niemand.

    Und zu dem Prinzip "Magazin mit Fortsetzungscomics": Funktioniert in Frankobelgien anscheinend immer noch gut mit dem "Spirou"-Magazin (auch bei Kindern und Jugendlichen), und da sind die einzelnen Fortsetzungen meist nicht länger als 2-3 Seiten. Ebenso in "Eppo" in NL, natürlich mit wesentlich geringerer Auflage. Und übers Netz oder Pay-TV guckt alle Welt seit ein paar Jahren horizontal erzählte, oft hoch komplexe Serien, wo man auch jeweils eine Woche auf die Fortsetzung warten muss - und von Staffel zu Staffel sogar ein knappes Jahr. Warum sollte das Prinzip Fortsetzung also bei Comics obsolet sein?

  23. #73
    Moderator Finix Comic Club
    Registriert seit
    11.2000
    Ort
    Deutschland, Wiesbaden
    Beiträge
    2.930
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Eine Garantie von 100.000 heißt nicht, daß 100.000 Exemplare verkauft wurden. Sie wurden meiner Erinnerung nach nicht mal gedruckt (in den Exemplaren der 2. oder höheren Auflage müßte man nachlesen können, wie viele das jeweils waren – ich hab nur die 1. Auflage vorliegen). Es heißt nur, daß Carlsen einen Vorschuß auf 50.000 Exemplare gezahlt hat.
    Ich bezog mich lediglich auf die Aussagen die Knigge im aktuellen Redditions-Interview gab, in dem der Eindruck erweckt wird, dass die garantierte Auflage auch tatsächlich verkauft wurde.

  24. #74
    Mitglied Avatar von Apobandicoot
    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Bei Köln
    Beiträge
    1.110
    Blog-Einträge
    1
    M.E. ist "Schlabberalbum" kein Unwort. Es trifft den qualitativen Zustand, der von manchen Verlagen geboten wird. Wenn man sich die Qualitätsunterschiede einmal betrachtet...müßig weiterzuschreiben. Zumal in Frankreich der Standard ja wohl HC ist. Wenn ich da durch einen Comicladen gehe, könnte ich jedenfalls regelmäßig weinen und wünsche mir eine ähnliche Wertschätzung hier.

  25. #75
    Mitglied Avatar von Raro
    Registriert seit
    05.2005
    Beiträge
    2.219
    Das Spirou Magazin ist aber nicht repräsentativ, da dort nur ein kleiner Teil der verlagseigenen Comics abgedruckt wird, und da sehr viel minderwertiger Füllstoff enthalten ist, dagegen ist die Auswahl bei Zack gar königlich.
    Spirou würde trotz höchster Verluste schon nicht eingestellt werden, dafür ist das Renommee zu groß.
    Andere Magazine sind in Frankreich schon eingestellt worden, etwa Vecu, auch nach dem zweiten Anlauf, und
    sogar A'suivre von Casterman, obwohl ich die beiden sogar im Abo hatte, weil in beiden nicht nur Fortsetzungen waren, sondern ganze Alben, etwa bei Vecu. Nur mit der Vereinfachung von Bestellungen der franz. Originale habe ich diese Abos auch damals gekündigt.
    Geändert von Raro (08.06.2017 um 11:14 Uhr)

Seite 3 von 31 ErsteErste 12345678910111213 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •