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  1. #76
    Mitglied Avatar von Niko Niii
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    Zitat Zitat von Mia Beitrag anzeigen
    Ich halte Leser die so weniger/garkeine Manga kennen trotzdem nicht für so blöd, das sie nicht in der Lage sind zu verstehen was Line ist, denn eigendlich sollte nahezu jeden bekannt sein, das es nicht nur WhatsApp gibt...(Außerdem könnte man sowas auch einfach kurz in einer Klammer direkt bei der ersten Erwähnung erklären um eine Fußnote zu vermeiden.)

    Und wie gesagt es ist auch einfach unpraktisch vom einheitlichen her zum Anime, den sich ja auch sicher so einige dann besorgen werden. Sei es weil sies eh wollten oder weil sie es durch den Roman wollten.

    Sowas wird sicher weniger ein Grund sein ob der Titel dann auch bei anderen ankommt oder nicht und ist für mich halt eine unnötige Änderung...liegt dann eher daran wie er so eingeteilt ist und ob die Läden ihn auch wo anders hinstellen.
    Meine Güte, man findet immer etwas zu bemängeln...

    Ich finde es absolut ok, dass sich EMA für Whatsapp statt Line entschieden hat.

    Viele kennen Line gar nicht (selbst langjährige Fans der japanischen Comic & Animationskunst verstehen nicht viel unter diesen Begriff) und Line ist sozusagen das "japanische Whatsapp"; sprich: Es ist DIE Messengerapp in Japan und ähnelt mit dessen Funktionen sehr unseren Messenger Whatsapp. Und damit u.a. die (nicht Manga) Leser nicht bei den Begriff Line stutzig werden (Hä? Was ist Line?) hat man sich wahrscheinlich gleich für den Begriff Whatsapp entschieden da es eindeutig ist, dass es sich hierbei um einen Handy-Messenger handelt. Da spart man sich auch ne Erklärung usw. Vermitelt damit auch den Leser das Gefühl von Nähe/Bekannten (hey, die benutzen ja auch Whatsapp!).

    Und den meisten ist es wahrscheinlich auch egal ob das Ding nun Whatsapp oder Line heißt... erfüllen beide den selben Zweck. Und egal ob man das jetzt auch so sieht wie ich oder immernoch schlecht findet - so ists nun mal und befindet sich so im Roman. Ende. Ist wirklich nur ein minimaler Punkt.
    Geändert von Niko Niii (04.10.2017 um 18:34 Uhr) Grund: sleep modus
    Niko Niko Niii
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  2. #77
    Mit LINE und Whatsapp verhält es sich so, wie mit Mail und SMS, ersteres ist in Japan herkömmlicher. Und auch finde es nicht schlimm, dass LINE zu WA geändert wurde, zumal es nicht den Plotverlauf behindert, und es dadurch einfach zugänglicher ist, für die Deutschen.

  3. #78
    Mitglied Avatar von Nenai
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    Zitat Zitat von Niko Niii Beitrag anzeigen
    Meine Güte, man findet immer etwas zu bemängeln...

    Ich finde es absolut ok, dass sich EMA für Whatsapp statt Line entschieden hat.

    Und den meisten ist es wahrscheinlich auch egal ob das Ding nun Whatsapp oder Line heißt... erfüllen beide den selben Zweck. Und egal ob man das jetzt auch so sieht wie ich oder immernoch schlecht findet - so ists nun mal und befindet sich so im Roman. Ende. Ist wirklich nur ein minimaler Punkt.
    Ich bin hier Mias Meinung. In solchen Dingen möchte ich die Übersetzung dann doch lieber nah am Original und da ist es nun mal LINE. Die Änderung finde ich zwar verkraftbar und nichts wofür man EMA nun hängen müsste oder so, würde mir aber wünschen, dass man bei zukünftigen Sachen lieber bei LINE bleibt und einfach eine kleine Fußnote setzt, wenn man Angst hat, dass die Leser nichts damit anfangen können. Aber das bleibt am Ende natürlich eine Entscheidung von Übersetzer und Verlag.

  4. #79
    Mitglied Avatar von Anti
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    Wer den Roman noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen.


    Erst mal zur Formatierung: Anfangs dacht ich, ich hätte Schwierigkeiten, damit klarzukommen, ständig einen rechtsbündigen Text zu lesen, obwohl Deutsch ja von links nach rechts gelesen wird. Aber war dann glücklicherweise nicht so.
    (Mich würde mal interessieren, wie das in der Originalversion gehandhabt wurde. Oben- und untenbündig?)

    Der Roman war auch viel zu schnell vorbei. Ich hab jetzt nicht drauf geachtet, wie lange ich gelesen hab, aber es sind weniger Seiten als bei einem Accel-World-Band und durch die Formatierung steht auch oftmals weniger pro Zeile. Ich schätze mal, so vier bis fünf Stunden werd ich gebraucht haben.

    Den (schriftlichen) Streit zwischen Mitsuha und Taki fand ich ganz süß. Und ich fands auch schön, dass sie sich dann zur Splitterstunde getroffen haben, und dann auch noch mal einige Jahre später in real (zur selben Zeit, mein ich). Ich hatte schon befürchtet, dass es so endet, dass sie sich vergessen haben oder dass sie sich zufällig sehen und dann denken: „Irgendwas war mal …“, aber nicht wissen, was genau.

    Den Film werd ich mir auf jeden Fall holen.


    Ach, und ich finds schade, das das Bild auf der U1 so klein geraten ist. Hätte es gerne wie beim Manga gehabt.
    Zitat Zitat von RyuDragon Beitrag anzeigen
    Wobei es da ja die noch inoffizielle BBSAO-Theorie gibt, die besagt, dass wenn die Differnenz zwischen deutschen Stand und japanischen Stand bei BB gleich Null ist, der Wert x, der für die Zahl der in Deutschland erschienenen SAO-Bände steht, innerhalb eines Zeitraums, der mit einem Quartal gleichgesetzt werden kann, um 1 erhöht werden wird.

  5. #80
    Mitglied Avatar von Alacrity
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    Heute habe ich den Roman schnell noch zuendegelesen, bevor das nächste Semester morgen anfängt. Ich hatte hohe Erwartungen an den Titel; erfolgreich genug war er ja.
    Ich versuche, meine Gedanken mal zu ordnen, aber ich habe schon recht viel dazu zu sagen; ich fang mal mit dem Positiven an: (aber bitte wirklich erst durchlesen, wenn man fertig ist)
    Charaktere:
    Mitsuha war mir von Anfang an sympathisch.

    Ihre Art, alltägliche Begriffe in mathematischer Art (wie ein 6-zu-4-Verhältnis) hat sie sofort zu einem einzigartigen Charakter gemacht und die Weise, wie sie mit ihrem und mit Takis Geld umgeht, sorgt für lockere Comedy und gibt ihr gleichzeitig eine kleine Charakterschwäche, die sie abrundet, ohne sie weniger liebenswert zu machen.
    Außerdem mochte ich das Detail, dass beide Charaktere sich in verschiedenen Szenen Hintergrundmusik vorstellen; Taki macht es nur einmal, während die Handlung im vollen Gang ist, weswegen man es leicht verpassen kann, aber mir gefallen solche subtilen Momente, die 'chemistry' aufbauen.
    Taki war mir auch sympathisch; Mitsuhas Level erreichte er nicht, aber das soll kein Tadel sein; ich mochte ihn sehr.
    Auch die Nebencharaktere haben ihre Rolle gut erfüllt; auch hier glänzen Mitsuhas Freunde etwas mehr als Takis.


    Erzählstil:

    Der Wechsel von Mitsuha und Taki ist ein gelungener Stil, der modern und dennoch leicht zu verfolgen ist. Eine sehr gelungene Szene spielt aus Takis Sicht in der Ich-Perspektive, erzählt aber Mitsuhas Aktionen nicht neutral, sondern personal. (S.204ff) Dieser plötzlich einsetzende Stil spiegelt die traumhafte Atmosphäre des Romans, die sich hier, könnte man sagen, zu einem Delirium aufflammt, wunderbar wider.


    Technische Details:

    Was soll ich sagen, das Detailreichtum im Roman ist umwerfend; nicht nur die Ortsbeschreibungen, durch die man an der Welt teilhat, sondern auch das Allgemeinwissen, die Traditionen, und (begrenzter) die Wissenschaft, wie der Einbezug der Roche-Grenze. (zur Kritik komme ich noch)


    Handlung:

    Die erste Hälfte des Romans war phänomenal; das Körpertauschen wurde einfach, aber plausibel durchgeführt. Die Zeitverschiebung war eine spannende Wendung, auf die passend hingearbeitet wurde und der Fakt, dass das Dorf durch einen Felssplitter des Kometen ausgelöscht wurde, hätte locker das Ende einer Novelle vom Typ Tragödie sein können, eventuell mit weiteren Kapiteln oder längerem Epilog, die zeigen, wie Taki mit Mitsuhas Tod umgeht.


    Kommen wir zur Kritik.
    Handlung (2):

    Der Titel ist in der realen Welt angesiedelt, die durch eingeführte Fantasy-Elemente abgeändert wurde. Dadurch erwarte ich, dass die Fantasy-Elemente selbst erfundenen Fantasy-Regeln folgen (was sie auch, wie erwähnt, meisens gut tun), aber dass der Rest realistisch gehalten wird. Abkaufen konnte ich zum Beispiel ohne Probleme das Treffen durch Zeit und Raum durch ihre Verbindung (Musubi).
    Etwas schwerer fiel es mir beim ersten Tausch nach Mitsuhas Tod. Takis Seele/Gedächtnis (wie immer man es nennen möchte) tauscht in Mitsuhas Körper vor dem Unglück und Mitsuhas Seele nach dem Unglück tauscht in Takis Körper. (da sie sich weiterhin an das Unglück erinnert; da sie es erst in dem Moment tut, kann es nicht daran liegen, dass Taki den Meteoriten als Mittelschüler gesehen hat und diese Erinnerung in irgendeiner Weise in seinem Körper verbleibt) Ein asymmetrischer Tausch also; vollkommen neu. Warum wird Taki plötzlich in diese Mitsuha transportiert? Und wenn es daran liegt, dass ihr Körper intakt ist: Warum gerade in eine Mitsuha, der gerade noch genug Zeit bleibt, um den Evakuationsplan durchzuführen statt einer Mitsuha Millisekunden vor dem Einschlag? Die offensichtliche Konsequenz, btw, ist dass Mitsuhas Seele vor dem Unglück stattdessen weichen und damit höchstwahrscheinlich sterben muss. Eine Seele, verdammt zu sterben, wird geopfert, um die gleiche Seele (nur einen Tag älter) zu retten; die ethsichen Fragen, die sich da auftun; aber das geht zu weit.
    Jedenfalls ist das plötzlich möglich, aber auch das kann wohl durch das japanische Verständnis von Schicksal gerechtfertigt werden.
    Dann kommt aber der Komet; ein ganz realer Komet, wenn auch mit wissenschaftlichen Anomalien, die aber keinesfalls auf phantastische Ursachen hindeuten, wie der in der Realität gefußte Vergleich mit Shoemaker Levy nahelegt. Wie kommt es dann, dass ein Komet exakt 1200 Jahre für eine Umdrehung braucht? Exakt 1200 Jahre. Auf den Tag genau, da die Erde die exakt gleiche Position realativ zur Sonne haben muss und auf Stunde und sogar Minute genau, damit die Fragmente mehrmals den gleichen Ort auf der Erdoberfläche anvisieren. Natürlich angenommen, der Orbit bleibt 100%-ig stabil, was er aufgrund gravitationeller Wechselwirkungen mit den anderen Planeten und besonders der Erde und dem Mond, sowie der Fragmentierung an sich, nicht tuen würde.

    Ich weiß, das hört sich alles sehr harsch an, aber erstens habe ich bei Liebesromanen hohe Ansprüche und zweitens: Wenn sich ein Buch als Meisterwerk bezeichnet, werde ich es auch als solches bewerten. Je mehr sich ein Stück Literatur vornimmt, desto größer sind meine Erwartungen.


    Das Nachwort und der Kommentar haben einen schönen Einblick hinter die Kulissen gegeben, aber das Nachwort hat mir auch den entscheidenden Hinweis gegeben, warum ich die zweite Hälfte nicht ganz so sehr mochte. Das ist wohl die Inspiration für die Geschichte:

    Charaktere, die auch im echten Leben gegen Verlust von geliebten Menschen ankämpfen, wohlgemerkt, nachdem der Verlust bereits eingetreten ist. Das konnte ich nie so richtig nachvollziehen. Das hört sich für mich fast so an, als ob es etwas Schlechtes wäre, den Tod zu akzeptieren. Dass es nicht nur schmerzhaft ist (klar) aber gar kein Ziel sein sollte. Ist bestimmt nicht so gemeint, kommt nur für mich so rüber.


    Dann noch eine kleine Frage: WhatsApp wurde im Text ja geändert; im Kommentar kommt es ja auch vor. Da dort von der Realität die Rede ist, ist die Situation nochmal eine andere, deswegen wollte ich fragen, ob da auch etwas abgeändert ist? Sonst wär das eine kleine Kritik von mir.
    Aber dafür ein Lob für's Glossar! Das erklärt noch mal einige wichtige Sachen; eventuell könnte man da mit hochgestellten Zahlen arbeiten? Das würde wichtige Begriffe zum richtigen Zeitpunkt erklären, falls gewünscht, und sonst den Lesefluss nicht behindern, wie Fußnoten es ja für einige tun.

    Abschließend: Ich war hart zu dem Buch, aber es hat mir doch gefallen. Als Meisterwerk würde ich es nicht bezeichnen, aber ich bin auf weitere Novels gespannt und freue mich auf den Film, der die Momente, wo die Emotionen mehr zählen als die Logik, mit passender Musik bestimmt besser rüberbringt. Phew~.
    "I surveyed the weapon inquisitively; a hideous notion struck me. How powerful I should be possessing such an instrument! I took it from his hand, and touched the blade. He looked astonished at the expression my face assumed during that brief second. It was not horror, it was covetousness." Isabella Linton, Wuthering Heights

  6. #81
    Moderator EMA Avatar von KathiF
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    Liebe Alacrity,
    vielen Dank für dein detailliertes Feedback. Nein, der Kommentar wurde ansonsten nicht abgeändert.
    Wir haben uns bewusst gegen die Hochzahlen entschieden, weil auch sie den Lesefluss stoppen. Man neigt dann leider doch dazu, direkt nachzuschlagen, sobald man eine Hochzahl sieht. Aber vielleicht ist es auch Geschmackssache.

  7. #82
    Mitglied Avatar von Alacrity
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    Gerne, Rezensionen machen mir von allen Sachen, die man im Forum machen kann, am meisten Spaß.
    Dann vielen Dank für die Antwort; da fällt mir wegen dem Kommentar doch ein Stein vom Herzen, haha.
    Und wegen den Hochzahlen: Ist definitiv verständlich und nachvollziehbar. Und es stimmt auch, dass es Geschmackssache ist; mir gefällt's so, wie mein absoluter Lieblingsverlag Penguin Books das bei den Klassikern macht. Die sind so voll mit Hochzahlen und dazugehörigen Notizen, dass ich die mit zwei Lesezeichen lese; bin mir natürlich bewusst, dass ich da mit meiner Meinung eher allein stehe.
    Muss dann aber nochmal sagen, dass mir die Aufmachung sonst sehr gefällt.
    Geändert von Alacrity (16.10.2017 um 20:17 Uhr)
    "I surveyed the weapon inquisitively; a hideous notion struck me. How powerful I should be possessing such an instrument! I took it from his hand, and touched the blade. He looked astonished at the expression my face assumed during that brief second. It was not horror, it was covetousness." Isabella Linton, Wuthering Heights

  8. #83
    Mitglied Avatar von Tu951
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    Der Film war so gut, dass er sich gleich auf Platz 2 meiner allerliebsten Favoriten gelandet ist! ^^
    Ich hatte zwar eine Zeit lang erstmal nur Augen für Mangas (nachdem ich sie besser kennengelernt habe), nach all den Jahren wo ich nur Bücher gelesen habe und jz mag ich sie nicht mehr so. (ohne Bilder, ohne Filme, die nicht Animes sind). Jedoch interessiere ich mich leicht für Novels, also die Bücher von den Mangas und Animes. Da fühle ich mich auch deutlich wohler, da ich doch weiß, dass es einen Anime/Manga dazu gibt und ich das Aussehen mit den Stimmen der Figuren kenne (Es muss aber ein Anime/Manga sein, die Filme/Comics anderer Länder mag ich nicht so). XD Ich bin auch sehr streng bei den Käufen: Der Anime/Manga muss so gut sein, dass ich eine Novel-Version holen würde und das würden wirklich nur sehr wenige schaffen :/
    Aber "your name." musste unbedingt in den Einkaufskorb, deswegen hab ich mir als Fan am Erscheinungstag sofort den Roman und Manga geholt
    Mangawünsche: Kishuku Gakkou no Juliet /Gunjou Reflection / Aoba-kuns Confessions


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