Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Mitglied Avatar von Donald-Phantomias
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    LTB Spezial 74-Sir Donald und andere rüstige Recken (EVT: 12.01.2017)


  2. #2
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    Erst mal eine gute Sache, dass das LTB Spezial 74 wieder fast nur aus Neuveröffentlichungen besteht. Überragend finde ich den Band auch nicht, man merkt halt, dass zu dem Thema schon viel erschienen ist und nicht mehr viel Auswahl da war. Zu anderen Themen lässt sich da sicher mehr machen.

    Platz 74 auf www.lustige-taschenbuecher.de würde ich aber nicht überbewerten. Zum einen ist der Band immer noch knapp im Bereich "Gut", was auch heißt, dass die Abstände relativ knapp sind, zum anderen basiert das auf sehr wenigen Bewertungen: Bis auf die beiden Nachdrucke haben ja jeweils keine 10 Leser abgestimmt.

    Ich sehe es aber auch so (und ich bin einer der wenigen, die abgestimmt haben): Viel Mittelmaß, wenig Ausreißer nach oben.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Johnny_Hazard
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    Ich habe es im Abo und dass so viele Erstveröffentlichungen sind finde ich schon gut.Gestern jetzt auch ins Abo genommen Ultimate Phantomias.

  4. #4
    Mir hat der Band auch nicht gefallen, daher habe ich ihn nicht gekauft. Mich reizt das Thema Mittelalter nicht so wirklich, außer es sind Zeitreisegeschichten oder Gegenwartsgeschichten mit Mittelalterbezug wie die Jade-Indiana-Story. Grundsätzlich kann ich es auch nur wiederholen, dass Bände, die so monothematisch sind, auch mich zumindest schnell langweilen, außer sie haben wirklich gute Geschichten.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Nicht mein Lieblings-LTB-Spezial, aber "Die Rätsel der Kristallkugel" ist süß! Franz, der immer in seine Schneekugel guckt und das für eine Wettervorhersage hält. "Die Königin der Finsterburg" und "Wo die Liebe hinfällt" sind auch gelungen. Und dann noch Indiana mit seiner Fee Jade. Herrlich. Irgendwie packt mich dieser Band bei meiner sentimentalen, romantischen Seite... eher ungewöhnlich bei Disney-Comics...

    Die Drachen-Mensa ("Spezialität des Hauses") ist eine skurrile und irgendwie lustige Idee.

    "Die Nacht des Werwolfs" war nicht ganz so mein Fall. Zu konstruiert, auch wenn das Ganze ein bisschen Spannung reinbringt.

    Übrigens (@Donald-Phantomias): Titel sagen oft nicht so viel über den Inhalt aus. "Angriff der Riesenpinguine" und "In der Grotte der Riesenspechte" haben ähnliche Titel, sind aber qualitativ diametral entgegengesetzt, milde formuliert.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Donald-Phantomias
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    Zitat Zitat von Spectaculus Beitrag anzeigen
    Übrigens (@Donald-Phantomias): Titel sagen oft nicht so viel über den Inhalt aus. "Angriff der Riesenpinguine" und "In der Grotte der Riesenspechte" haben ähnliche Titel, sind aber qualitativ diametral entgegengesetzt, milde formuliert.
    Ja, das stimmt. Allerdings war ich, als ich den Beitrag geschrieben habe noch sehr jung und unerfahren im CF-"Geschäft"
    Donald-Phantomias

  7. #7
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    Nach Band 73 mit 100% Erstveröffentlichungen sind hier nur fast alle Geschichten neu. Inhaltlich aber durchzogener als beim Kunst-Band.


    Eigentlich wollten Donald und Dussel Ritter werden. Doch König Dagobert macht sie zu den Buchhaltern der Tafelrunde. Ihre Aufgabe ist es Geld einzutreiben. Von einem Riesen, einem Drachen und der Hexe Gundel. Episodenhaft, ohne klares Ziel, aber ganz unterhaltsam


    -Magier Franz kommt gleich in drei Episoden vor. Für sich genommen sind sie jeweils gut, aber es fällt schon auf, wie Franz je nach Erfordernis blitzgescheit oder der letzte Trottel ist. Besonders auffällig in der ersten abgedruckten Geschichte Das Ràtsel der Kristallkugel. Dort gibt seine Kristallkugel den Geist auf und er lässt sich eine Schneekugel andrehen. Danach muss er schwierige Rätsel lösen, um an eine richtige Kugel heranzukommen. Er könnte ja intelligent und naiv sein, aber um tagelang Schnee zu sehen und nicht zu merken, dass das keine Zukuntfsvision ist, muss man schon sehr naiv sein.


    -Magische Meisterschaft. Franz versagt beim Zaubererfussball. Weil er keine Lust hat, auf der Ersatzbank zu sitzen, zieht er in die Welt, um Menschen zu helfen. Das gelingt ihm erstaunlich gut, trotz Zauberfehlern. Vor allem seine letzte Aufgabe.


    -Magier Franz will den Zauber der Liebe erleben. Er reist durch das Land, hilft zahlreichen Leuten, trift verschiedene sympathische Frauen, aber nie schlägt der Blitz ein. Bis am Ende…

    Von mir aus darf gerne mal die ganze Reihe im LTB präsentiert gedruckt werden. Pet beklagt sich ja über zuwenig Entenmaterial. Hier ist es.


    Minni und zwei ihrer Freundinnen finden die goldene Maske eine Königin. Als sie mit der Maske herumalbern, findet sich MInni plötzlich in der Rolle der Königin von Finsterburg wieder, und die Freundinnen sind ihre Hofdamen. Die Königin hat chronisch schlechte Laune, weshalb auch niemand mehr um ihre Hand anhalten will. Der einzige, der sich traut und noch dazu die Laune der Königin verbessern kann, ist Micky. Und das wollen die Ratsherren der Königin verhindern. Zeichnungen toll, der Inhalt auch nicht schlecht, kommt den Lagerfeuer-Geschichten vom selben Autor recht nahe.


    Aufgerüstet: Wegen einem Unfall nimmt Donald an einem Turnier teil, gewinnt, bekommt aber keinen Pokal oder Geldpreis, den König Dagobert für ihn kassieren könnte, sondern die Aufgabe, die Trimpete des Wohlstands von einem Dieb zurückzustehlen. Der Grund für den Diebstahl ist originell, aber für meinen Geschmack ist ie Geschichte zu Slapstik-lastig.


    Die magische Tafel. Franz ist im Mittelalter nicht nur als Magier, sondern auch als Ritter unterwegs. Fèr seinen Einsätze bekommen er und seine Freunde als Belohnung das Tischlein-deck-dich von einem Magier geschenkt. Weil wegen Missernte immer mehr Leute am Tisch Platz nehmen wollen, braucht selbiger eine Verlängerung. Doch um diese zu bekommen, sollen Franz und seine Mannen weitere Heldentaten vollbringen.


    Der sprechende Degen, der eigentlich ein Schwert ist, soll Micky helfen, Kater Karlo zu besiegen. Da das Ganze ein Roman von Goof ist, stellt sich Micky reichlich schwach an, und sein Lehrmeister Goofy ist am Ende der wahre Held. Dass die einzigen zwei Nachdrucke des Bandes aus dem Mausuniversum stammen, ist leider typisch. AN der Geschichte selber gibt es nichts auszusetzen.


    Und glech wieder ist Franz an der Reihe. Diesmal lebt er zwar im Mittelalter, aber wie gewohnt auf Omas Hof. Da er vom Rittersein träumt, schickt ihn Oma mit selbstgebastelter Rüstung los. Unterwegs freundet er sich mit Dussel an, der sein knappe wird. Anstatt den Drachen zu besiegen, sorgt er dafür, dass sich dieser und die Burgbewohner miteinander versöhnen. Beim Essen natürlich.


    Eine ungewöhnliche Geschichte ist die Nacht des Werwolfs. Alles deutet darauf hin, dass Donald sich in einen Werwolf verwandelt. Hat nichts mit Rittern zu tun, ist aber eine willkommene Abwechslung.


    Goofy schmiedet modische Rüstungen, die beim Kampf und Rugby helfen. Sympathischer Lückenfüller, aber auch nicht mehr.


    Gräfliche Höhenflüge. Im spätesten Spätmittelalter streiten zwei Adlige, Dagobert und Klever um Land. Erst als sie mit den Panzerknackern einen gemeinsamen Feind haben. Arbeiten sie zusammen. Wie so vieles in dem Band ganz hübsch, aber nicht mehr.


    Wo die Liebe hinfällt ist eine weitere ungewähnliche Geschichte. Sie stammt aus der Reihe Minnis Ahnen, ist aber aus der Sicht eines Prinzen erzählt (sowie das, was in Daisys Tagebuch steht, auch oft aus DOnaldy Perspektive geschrieben ist; Ehapa-Logik halt). Jedenfalls verkleidet sich der Prinz als gewähnlicher Bürger, verliebt sich in die Köchin Minni.
    Doch er wird von seinem Hund enttarnt, und die Angebetete will von ihm nichts mehr wissen, weil sie glaubt, er mache sich mit ihr nur einen Spass. Natürlich gibt es ein Happy End, wie immer. Das ungewähnliche ist, dass der Prinz Micky überhaupt nicht ähnlich sieht.


    Die Ritter der Schwafelrunde. Donald und Dussel verdienen sich ihr Geld als Livemusiker in einer mittelalterlichen Knaeipe. Doch weil ihre Lieder zu melancholisch sind, werden sie rausgeworfen. Im Folgenden versuchen sie einen König zu unterhalten, um Mitglieder der Schwafelrunde zu werden. Sein Zauberer sorgt dafür, dass sie die Geschichten, die sie erzählen, live erleben. Mit allem, was dazu gehört.


    Die Galoschen des Lanzelot. Indy sieht überall Botschaften seiner geliebten Jade (erster Aufritt in Die Jagd nach dem grünen Stern, LTB 220). Er soll ihr helfen, die Galoschen des Lanzelot zu finden. Da sie auf der Reise nur einmal zaubern darf, ist Jade auf den Abenteuer-Archäologen angewiesen. Abenteuer, Humor, eine Prise Gefühl und Zeichnungen von De Vita. SO muss Indiana Goof sein. Einziger Nachteil: die Geschichte ist ein Nachdruck. Es hätte noch andere mausige Rittergeschichten zum Erstveröffentlichen gegeben. Eine davon,
    Il Pippo furioso, erscheint jetzt in Spezial 81, andere warten noch auf Veröffentlichung.


    Spezialitäten des Hauses lebt vom Charm der CHierchini-Zeichnungen. Die Story ist schnell erzählt. Dagoberts Wachdrache hat sich verkühlt und kann kein Feuer speien. Die Panzerknacker nutzen das aus. Gut gibt es Dussel und sein extrascharfes Chili.


    Wenig ritterlich. Besser ist da die ebenfalls recht kurze Geschichte von einem Ritterturnier, bei dem Donald und Nachbar Zanker zusammen arbeiten, sich aber dennoch ziemlich unritterlich verhalten. Sie sabotieren nämlich die Ausrüstungen der anderen Teilnehmer, weil Daisy und Zankers Freundin von diesen schwärmen.


    Von heute auf morgen haben nicht nur Mack und Muck, sondern sämtliche Entenhausener Kinder die Lust am Spielen verloren. Und auch alle Erwachsenen. Einzige Ausnahme ist Goofy. Und er als der letzte Spieler soll die Welt der Fantasie retten. Micky begleitet ihn. Gelungenes Fantasy-Abenteuer.


    Vermögen auf der Flucht. Donald und Dussel sollen Dagoberts Vermögen an einen sicheren Ort transportieren. Da die Reise kostet und Dagobert ihnen nicht genug Geld mitgegeben hat (na ja, er hat ihnen jede Menge Geld mitgegeben, aber keines, das sie ausgeben dürfen), müssen sie nach und nach ihr Hab und Gut weggeben. Und das dicke Ende kommt erst noch. Mittelmass. Lückenfüller.


    Der Schatz des Turmes. Oder Rapunzel mit vertauschten Rollen. Ritterin Gitta hört Dagoberts Wehklagen. Nicht, dass er Hilfe benötigen würde, er klagt nur über eine Steuererhöhung. Um Gitta loszuwerden, stellt er sie vor die Aufgabe, die drei Ritter zu besiegen, die den angeblich verfluchten Turm bewachen. 20 Seiten von Gagnor, die nichts mit Kunst oder Film zu tun haben. J Abe auch gut sind.


    Unterm Strich jede Menge neues Material, einige Highlights, aber auch Mittelmass. Dass in der ehemaligen Nachdruckreihe nun so viele Erstveröffentlichungen möglich sind, gefällt mir. Künftig gerne auch mehr Neues aus dem Mausoversum.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Danke für die Rezension, aber ich weiß schon gar nicht mehr, wo ich den Band hinhabe... irgendwie finde ich die Frequenz der Spezials etwas zu hoch.
    "Sehen Sie? Nicht alles, was rot ist, ist eine Tomate!"

  9. #9
    Mitglied Avatar von mickymaus68
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    ich nicht mir wären mehr spezials wesentlich lieber als 100 nebenreihen ostern advent helloween galaxy etc
    könnte man alles in spezials unterbringen

  10. #10
    Mitglied Avatar von Ṡṕèċťãcûĺúš
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    Advent schon mal nicht, da es nur 4-Reiher abdruckt. Und prinzipiell gebe ich dir ja Recht, dann müsste man aber die Produktformel so verändern, dass weniger Nachdrucke drin sind. Das Spezial in seiner momentanen Form ist für mich eine gemischte Angelegenheit.
    "Sehen Sie? Nicht alles, was rot ist, ist eine Tomate!"

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