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Thema: Rick Master

  1. #101
    Mitglied Avatar von MickySpoon
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    Gewagte These, dass man als junger Mensch gleich ein Freak ist, wenn man alte Filme mag. Wobei anscheinend schon alle Filme alt sind, in denen nicht mit Handys sondern in Telefonzellen telefoniert wird. Na dann, viel Spaß weiterhin mit Transformers & Co. ! Du verpasst garantiert nichts, wenn Du Dir diesen freakigen alten Kram (möglicherweise sogar auch noch in schwarz/weiss oder stumm) anschauen würdest.
    By the way: Für wen werden denn dann die ganzen alten Filme restauriert und konserviert, wenn die kommenden Generationen diesen antiquierten Schrott eh auf die Müllhalde der Kultur werfen? Kein Handy? Nein danke!

  2. #102
    Mitglied Avatar von Raro
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    Ich mag auch alte Filme, die nicht geschnitten sind wie ein Musik Video, in denen die Handlung nicht von Special Effects getragen wird, bei denen Dialoge noch vorhanden sind, und nicht nur Sätze herausgeblubbert werden, die von einem Bazooka Joe Kaugummi Witz stammen könnten.

  3. #103
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    Werden ja auch jedes Jahr genug neue Filme und Serien produziert die in der Vergangenheit spielen, ohne Handys und neue Autos und glücklicherweise meistens sogar ohne Telefonzelle.
    Transformers als Paradebeispiel für neuen modernen Film oder als Filmgeschmack der Jugend hinzustellen ist Quatsch. Ich kenn nur Jugendliche die mit so einem Klamauk gar nichts anfangen können weil Sie wahrscheinlich mit den Autos nicht gespielt haben. Ist ein Thema unter tausenden. Nach wie vor sind gut erzählte Stoffe Trumpf und am erfolgreichsten auch ohne überbordenden Spezialeffekten.
    Geändert von jellyman71 (15.06.2017 um 08:34 Uhr)

  4. #104
    Mitglied Avatar von Raro
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    Wenn ich mir Filme immer wieder ansehen kann, etwa Soylent Green, Andromeda Strain, Third Man, etc., dann sind das für mic richtig gute Filme. Aber die Marvel Filme fallen, obwohl ich seit 1969 Marvel und DC (damals Hit, Top und Ehapa Comics) Fan bin, nicht in diese Kategorie. Schaue ich mir mal an, werden dann aber auch wieder verkauft. Im Kino tue ich mir das erst gar nicht an, als Brillenträger noch dieses 3D Teil auf der Nase, weil es kein Kino in der Nähe gibt, das die in 2D bringt, danach noch einen Hörsturz, weil man glaubt neben einem Schiffsmotor zu stehen, ohne den entsprechen Hörschutz.

  5. #105
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Ich lese auch Philosophen, die schon mehr als 2000 Jahre lang unter der Erde die Blümchen von unten betrachten. Ich will nur wissen, was Rick Master zu bieten hat. Inhaltlich. Krimigeschichten mit leicht mystischem Touch klingen ja schon mal nicht schlecht. Aber es gibt ja auch noch Elfen, Zwerge und Kriegerprinzessinnen. Da muss eine Vorauswahl stattfinden.
    Geändert von Huxley (15.06.2017 um 15:32 Uhr)

  6. #106
    Mitglied Avatar von Raro
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    Der gute Rick fährt Porsche und hat langlebige Kleidung. Und er hat eine Katze.

  7. #107
    Mitglied Avatar von Huxley
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Und er hat eine Katze.
    Raro weiß, wie er mich psychologisch um den Finger wickelt. Das können neben meiner Frau sonst nur Katzen mit ihren hypnotischen Blicken.

  8. #108
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    Ich liebe alte Filme, ich liebe neue Filme. Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" kann ich immer wieder gucken. Marvels Guardians kann ich immer wieder gucken. Ich liebe nostalgische Filme. Ich liebe nostalgische Comics. Ich hasse Smartphones.
    Ich liebe James Stewarts Filme. Ich liebe Spielbergs Filme. Ich liebe Frank Cappras Filme. Ich liebe Matthew Vaughns Filme. Ich liebe Hayao Myazakis Filme.

    Aber den Rick Master, den liebe ich nicht.
    Die Autos und die Szenerien sind aber wirklich (zeitlos) gut gezeichnet. Reicht aber nicht.
    Natürlich müsste ich den gut finden, wenn ALLE Franzosen und Belgier ihn lieben und ich eh keine Ahnung und einen schlechten Geschmack habe. Mach ich aber nicht.

  9. #109
    Mitglied Avatar von radulatis
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Bazooka Joe Kaugummi Witz
    Was für ein Anachronismus
    Meine Musik, mein Leben, mein Blog:
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  10. #110
    Für mich war (und ist) Rick Master der ideale Comic um spät am Abend wenn man sehr müde ist oder wenn man krank das Bett hüten muss, sich ein wenig von einem Comic unterhalten zu lassen. Man darf nicht über das was einem geboten wird nachdenken, aber wenn man das nicht tut ist es schöne (anspruchslose), hübsch aussehende Comic-Unterhaltung.

  11. #111
    Mitglied Avatar von M.Hulot
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    Ich kann davon viel bis alles unterschreiben, auch dass ich RM nicht liebe. Aber ich mag die Comics sehr.

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  12. #112
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    Zitat Zitat von M.Hulot Beitrag anzeigen
    Ich kann davon viel bis alles unterschreiben, auch dass ich RM nicht liebe. Aber ich mag die Comics sehr.
    Haha, sehr gut

  13. #113
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    Rick Master ist ein Krimi in den Kulissen von Louis de Funes-Filmen.

  14. #114
    Mitglied Avatar von franque
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    Gerade der Einzug moderner Technologie hat Master in späteren Jahren (relativ) uninteressant werden lassen, u.a. daher ist jetzt das back-to-basics der neuen Reihe eine echte Frischzellenkur. RM kommt aus einer Ära anheimendelnder frz. Sommerkrimis, wo Psychologisierung und Realismus der heutigen Krimis Fehlanzeige sind und man stattdessen an literarische Traditionen des 19. und 20 Jahrhunderts sowie gewisse populärkulturelle Phänomene anschloss. Es ist irgendwie ein Mischmasch/Extrakt aus Elementen von: Sherlock Holmes, Agatha Christie, Leslie Charteris, Georges Simenon (eher weniger), Hitchcock, Louis Feuillade, Henri-Georges Clouzot etc.pp.
    Whodunnit-Konstruktion meistens, wie gesagt öfters Suggestion von Übernatürlichem mit streng rationaler Auflösung, "larger than life"-Fälle, deren mangelnder psychologischer Realismus durch teils hübsch bizarre Set-Ups wettgemacht wird - es ist sozusagen mehr "Mit Schirm, Charme und Melone" als Chabrol;
    unzählige Anspielungen bzgl. frz. Persönlichkeiten und Institutionen, Gewalt praktisch nur stilisiert, Sex schaumgebremst à la altes Hollywood (beide Aspekte sind jetzt in MK 2 "modernisiert" ), schöne on location-Hintergrundzeichnungen (wie bei "Kai Falke" )...

  15. #115
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    Ich muss schon zugeben, dass die letzten beiden Kommentare mich dazu veranlassen, bald mal wieder ein paar "RM"s rauszukramen und nochmal reinzulesen. Wenn die aufgezählten Dinge, die ich absolut mag, so zutreffend sind, muss ich meine Meinung eventuell revidieren. Ich habe ja bereits gelernt, dass ich Monsieur Rick nicht lieben muss, um die Comics zu mögen.

    Vielleicht habe ich die Comics zu lang ungelesen verstauben lassen? Oder die falschen gelesen?
    Schaun mer mal.

  16. #116
    Mitglied Avatar von franque
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    Für meine Begriffe liegen die besten Bände allesamt so ungefähr im Bereich der Nummern 11-44.

    Davor ist es weniger exotisch, danach ist irgendwann die Luft raus und die modernere Technik verträgt sich nicht mit dem Retro-Krimi-Charme.

  17. #117
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Krimigeschichten mit leicht mystischen Touch klingen ja schon mal nicht schlecht.
    Halte ich für keine treffende Bezeichnung. Es geht oft um sowas wie das Geschlossene-Zimmer-Rätsel: Es geschieht ein Mord (die frühen Bände kommen noch mit wenig Toten aus, "Die Todeslinie" gleicht das dann rein zahlenmäßig aus) und der Täter scheint zunächst ein Gespenst oder Ähnliches zu sein. Die Lösung ist dann aber immer sehr irdisch, wie Franque schon treffend beschrieben hat.
    Geändert von Mick Baxter (15.06.2017 um 14:37 Uhr)
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  18. #118
    Mitglied Avatar von yoorro
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    Ich habe Rick HOCHET in den 80ern kennen gelernt. Immer wenn wir im Sommer in den Schwarzwald bei tutlingen gefahren sind habe ich ein bis zwei neue Abenteuer kaufen können. Damals noch in schwarz von Bastei. Ich habe sie geliebt und wer weiß wie oft gelesen. Nach Band 8 kam nichts mehr. Ich dachte Rick wäre eingestellt. Jahre später fand ich heraus, dank Internet, das es ganz viele weitere Abenteuer gab von Rick master. Nur teilweise unglaublich teuer. Dann habe ich angefangen Comics zu sammeln und Kult brachte die Sammelalbum heraus.klar war ich sofort dabei. Ich wollte die alten Geschichten noch mal neu erleben und alle anderen Geschichten auch erleben. Bis Ausgabe 6 bin ich gekommen. Nun sind sie wieder weg und ich warte auf die neue Version von Splitter. Das ich da dran bleibe ist für mich ganz klar. Das es bei den Geschichten gut und schlechte gibt ist für mich normal. Bei Thorgal ist auch nicht jede Geschichte Gold. Aber ich finde Nadine toll, bourdon ganz nett und den Professor absolut witzig. Mich unterhält das ganze und darauf kommt es an. Nostalgie gehört bei mir dazu. Aber das ist bei vielen anderen bei anderen Comics genau das selbe.

  19. #119
    Mitglied Avatar von MickySpoon
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    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Transformers als Paradebeispiel für neuen modernen Film oder als Filmgeschmack der Jugend hinzustellen ist Quatsch.
    Stimmt, da hätte ich auch dutzende andere Filme nehmen können (deshalb auch "& Co.), deren Story auf eine Seite eines Bierdeckels passt. Ist mir nur gerade eingefallen, weil tatsächlich schon der fünfte Teil dieses "Mega-Schrotts" - im wahrsten Sinne des Wortes - im Kino läuft. Allein der erste Teil hat weltweit über 700 Millionen Dollar eingespielt, der zweite sogar fast 850 Millionen. Und der dritte? 1,123 Milliarden ! Und die Klientel besteht doch zu fast 100 % aus der Generation Head Down. Ich finde, gerade deshalb ist diese Reihe ein Sinnbild für den derzeitigen Filmgeschmack der Jugend.Es gibt natürlich wie überall auch hier die Ausnahmen, von denen ich auch einige kenne.
    Geändert von MickySpoon (15.06.2017 um 16:02 Uhr)

  20. #120
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Ich mag auch alte Filme, die nicht geschnitten sind wie ein Musik Video, in denen die Handlung nicht von Special Effects getragen wird, bei denen Dialoge noch vorhanden sind, und nicht nur Sätze herausgeblubbert werden, die von einem Bazooka Joe Kaugummi Witz stammen könnten.
    Ich schau auch gerne Filme aus jedem Jahrzehnt, die grundsätzliche Qualität ist aber meiner Meinung nach ziemlich gleich geblieben.

    Neuere Filme bringen viele Dinge aber viel schneller und effizienter auf den Punkt. Bei älteren Filmen kannst du auch mal einige Minuten verpassen und du kannst trotzdem noch der Handlung problemlos folgen, weil einfach viel weniger in diesem Zeitraum passiert. Nur weil es mehr Dialogzeilen gibt, muss nicht die Qualität besser sein - davon darf man sich nicht blenden lassen. Und die Nostalgiebrille muss man sowieso absetzen.

  21. #121
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    Zitat Zitat von MickySpoon Beitrag anzeigen
    Stimmt, da hätte ich auch dutzende andere Filme nehmen können (deshalb auch "& Co.), deren Story auf eine Seite eines Bierdeckels passt. Ist mir nur gerade eingefallen, weil tatsächlich schon der fünfte Teil dieses "Mega-Schrotts" - im wahrsten Sinne des Wortes - im Kino läuft. Allein der erste Teil hat weltweit über 700 Millionen Dollar eingespielt, der zweite sogar fast 850 Millionen. Und der dritte? 1,123 Milliarden ! Und die Klientel besteht doch zu fast 100 % aus der Generation Head Down. Ich finde, gerade deshalb ist diese Reihe ein Sinnbild für den derzeitigen Filmgeschmack der Jugend.Es gibt natürlich wie überall auch hier die Ausnahmen, von denen ich auch einige kenne.
    Naja, erstens basieren die Filme auf einer extrem traditionsreichen Spielzeugmarke - da fühlen sich auch genug 30-50-Jährige davon angesprochen. Bumblebee, Optimus Prime - da werden Kindheitserinnerungen wach. Und diese Figuren in einer derartigen Optik auf der großen Leinwand zu erleben hat schon was. Davon abgesehen sind die Filme gut gemacht und bieten sehr gute Blockbuster-Unterhaltung. True Lies, Rambo oder Superman aus den 70er Jahren hatten auch nicht mehr oder weniger Anspruch.

    Die ganzen Marvel-Verfilmungen basieren ebenfalls auf Vorlagen, die schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben und obwohl ich kein Fan davon bin muss ich sagen, dass sie meist mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet werden. Da hat sich sehr viel zum Positiven verändert. Vor 20, 30 Jahren hat man solche Vorlagen meist komplett umgebaut und auf die Fanbasis gepfiffen, um es für das Kino massentauglich zu machen. Dieser Trend geht heute eindeutig in die andere Richtung.

  22. #122
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Zitat Zitat von early78 Beitrag anzeigen
    Naja, erstens basieren die Filme auf einer extrem traditionsreichen Spielzeugmarke - da fühlen sich auch genug 30-50-Jährige davon angesprochen. Bumblebee, Optimus Prime - da werden Kindheitserinnerungen wach. Und diese Figuren in einer derartigen Optik auf der großen Leinwand zu erleben hat schon was. Davon abgesehen sind die Filme gut gemacht und bieten sehr gute Blockbuster-Unterhaltung. True Lies, Rambo oder Superman aus den 70er Jahren hatten auch nicht mehr oder weniger Anspruch.

    Die ganzen Marvel-Verfilmungen basieren ebenfalls auf Vorlagen, die schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben und obwohl ich kein Fan davon bin muss ich sagen, dass sie meist mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet werden. Da hat sich sehr viel zum Positiven verändert. Vor 20, 30 Jahren hat man solche Vorlagen meist komplett umgebaut und auf die Fanbasis gepfiffen, um es für das Kino massentauglich zu machen. Dieser Trend geht heute eindeutig in die andere Richtung.
    Im Grunde geht Transformers auch auf Marvel zurück. Hasbro hatte die Dinger entwickelt und Marvel sollte die Hintergrundgeschichte dazu liefern, was dann der gute Jim Shooter übernahm.
    http://jimshooter.com/2011/06/secret...s-part-1.html/



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    Geändert von Mayaca (15.06.2017 um 16:49 Uhr)

  23. #123
    Mitglied Avatar von MickySpoon
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    Ein 50-jähriger, der 2007 in den ersten Transformers-Film rannte, um da seine Kindheitserinnerungen "wiederzuerwecken", wurde rein rechnerisch 1957 geboren. Als die Transformers 1985 auf den deutschen Markt kamen, war er zu der Zeit - nach Adam Riese - 28 Jahre alt. Auch ein 40-jähriger war bei Erscheinen der Transformers schon bereits volljährig. Die Behauptung, "da werden Kindheitserinnerungen bei genug 30-50-Jährigen wach" halte ich doch für etwas wagemutig. Ich kenne keinen in meinem Alter (Jahrgang 1960), der mit fast 30 noch in der Pubertät war und mit Transformers spielte. Und ich kenne keinen in meinem Alter, der sich freiwillig solche Filme antun würde. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch "Daniel, der Zauberer" hat seine Fans.

  24. #124
    Mitglied Avatar von franque
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    Ganz kurz zu Transformers: Es ist mir lieber, wenn Michael Bay sich bei infantilen Zerstörungsorgien austobt, als dass er sich ernsthafter Themen annimmt, denn da wird er wirklich völlig unerträglich, s. den bösartigen Kotzbrocken "Pearl Harbor".

  25. #125
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von early78 Beitrag anzeigen
    Neuere Filme bringen viele Dinge aber viel schneller und effizienter auf den Punkt.
    Fragt sich, im Vergleich zu was? Wenn wir im z.B. im Bereich Hollywood vergleichen, dann waren in den 30er Jahren (vielleicht dem qualitativ ergiebigsten Jahrzehnt nicht nur in Hollywood, sondern auch Frankreich) die Filme bedeutend kürzer als heute (und mit weniger überlangen als in der Stummfilmzeit) und viel temporeicher. Die Kunst des präzisen Timings ist gerade in Hollywood verloren gegangen, was man besonders bei Komödien spürt. Nimm Klassiker von Lubitsch/Wilder/Capra/Sturges etc. und vergleiche das mit den besseren der heutigen US-Komödien wie z.B. denen von Judd Apatow - Flickwerk (wie manchmal mehrere Scripts zu einem verdünnt) und Redundanz und Nummernrevue sind jetzt Standard.
    Bei den ganzen seit den Achtzigern so populären High Concept-Filmen (Bruckheimer etc. mit Bierdeckelplots) kann von Effizienz außer im kommerziellen Sinne gar keine Rede mehr sein - da hatte jedes Roger-Corman-B-Movie 10mal mehr Plot, und die waren schon bewusst einfach gehalten.

    In den Fünfzigern und Sechzigern namm der Bombast Überhand und produzierte zunehmend Geldvernichtungsmaschinen ("Cleopatra" z.B. brachte 20th Century Fox an den Rand des Ruins), bis dann New Hollywood (also Autorenfilme, vorher in den USA ein Schreckgespenst) einen Gegenpol setzte, aber dieser "Spuk" hielt dann auch nur ca. 10 Jahre.
    "Effizienz" war in der Tat ein Vorteil des alten Studiosystems mit seiner klaren Arbeitsteilung gegenüber heute, wo Produzenten sich ihre Kreativ-Packages zusammenkaufen.
    Geändert von franque (15.06.2017 um 23:28 Uhr) Grund: ergänzt

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