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  1. #126
    Mitglied Avatar von Raro
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    Hoffen wir, daß die Finanzierungsschleife ein endloses Möbiusband ist, aus dem es kein Entkommen gibt.

  2. #127
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  3. #128
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    In einem anderen Forum wurde dieses große Fass aufgemacht:
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Abgebrochene Magazine fortsetzen! Da gibt es eine Menge Kandidaten:

    Buntes Allerlei
    Dalla
    Fix und Foxi
    Horrido
    Felix
    Pony
    Der heitere Fridolin
    Tim
    Lupo modern
    MV Comix
    Primo
    Pip
    Pepito
    Gespenster Geschichten
    Kobra
    Agent X 9
    Comic Forum
    Schwermetall
    Pilot
    Comic-Welt
    Menschenblut
    Stripspiegel
    Comic Spiegel
    Epic
    Freak
    Outside
    Splitter
    Cosmics
    Lippe
    Macao
    Algier
    RRAAH!
    Rammbock
    Moxxito
    Comic Speedline
    Penthouse Comix
    Treffer
    Magic Attack
    Xoomic
    Banzai!
    Daisuki
    Die! oder wir
    Rappelkopf
    Comix
    Satoon


    Zu Hochzeiten von Carlsen, Ehapa, Feest gab es mehr Neuerscheinungen in wesentlichen höheren Auflagen, was, wie belegt, eben nicht nur zu hohe Druckauflagen waren. Außerdem gab es früher große Auswahl im Zeitschriften- und Buchhandel, die man heute nur noch im Internet findet.
    Eigentlich müsste man zu jedem einzelnen Titel etwas sagen. Warum er eingestellt wurde, ob er überhaupt jemals funktioniert hat, und welche Chancen er im heutigen Markt hätte.

  4. #129
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    Einige bekommen jedes Jahr Frühlingsgefühle, andere überkommt regelmässig die Magazinitis. Im Forum schön zu beobachten.

  5. #130
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Während die einen glauben, sie könnten massenweise Comics über Amazon verkaufen, werden die größten Umsätze mit Comics immer noch im Zeitschriftenhandel gemacht.
    Aber auch der kleinste Gewinn pro verkauftes Exemplar. Das kann nicht alles mit Werbung aufgefangen werden, denn Werbung wandert ja auch massiv vom Printmedium weg.

    Fast jede neue Veröffentlichung eines Albums ist ja nicht nur teurer, sondern ist auch mit einem Mehrwert (bessere Übersetzung, besseres Lettering, besseres Papier, besserer Druck, bessere Bindung) verbunden. Dieser Mehrwert ist bei dem heutigen Qualitätsstandard beim Sprung vom Kiosk zum Buchhandel in wesentlich geringerem Ausmaß als 1978 zu gewährleisten. Was zum Teil erklärt, warum in Magazinen vorveröffentlichte Alben sich schwertun.

    Umgekehrt könnte aber ein preisgünstiges Produkt ohne eklatante Qualitätseinbußen produziert werden. Aber gibt es dafür überhaupt einen Vertriebsweg? Schließlich ist der Aufwand für den Handel bei allen Titeln gleich, der Gewinn aber vom VK abhängig.
    Geändert von Mick Baxter (10.06.2017 um 02:56 Uhr)
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  6. #131
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Hate Beitrag anzeigen
    In einem anderen Forum wurde dieses große Fass aufgemacht:

    Eigentlich müsste man zu jedem einzelnen Titel etwas sagen. Warum er eingestellt wurde, ob er überhaupt jemals funktioniert hat, und welche Chancen er im heutigen Markt hätte.
    Von den älteren Titeln sind ja keine Verkaufsdaten vorhanden. Interessant ist aber sicher das selten erwähnte MV Comics, in dem ja viele der späteren ZACK-Serien zuerst erschienen (Michel Vaillant, Dan Cooper, Ric Master, Andy Morgan, Bruno Brazil, Ray Ringo, Familie Franval – hab ich eine vergessen?), und dessen Verkaufszahlen erstaunlich wenig mit den enthaltenen Asterix-Seiten (2–12) korrelierten.
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  7. #132
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    Die Verkaufszahlen von MV Comix kennen wir ja: http://www.sammlerforen.net/showthread.php?t=37683

    Jeder glaubte 1965, Kaukas "Lupo modern" würde ein riesiger Erfolg werden, und Ehapa modernisierte die "Mickyvision", um Konkurrenz dafür zu schaffen.

    "Lupo modern" fand nicht genug Käufer und wurde schnell eingestellt. Ehapa führte "Mickyvision"/"MV 66"/"MV 67"/"MV Comix" trotz schlechter Verkaufszahlen dauerhaft weiter.

  8. #133
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    "Lupo modern" wurde nicht eingestellt, sondern mit den gleichen Comics, nur mit weniger Teenyzeugs (dafür aber den Mannschaftsfotos aller Bundesligisten) als "Tip Top" 34–80 und später als direkt daran anknüpfende Heft- bzw. Albenreihe "Super Tip Top" (und einigen weiteren Titeln) 1–93, ab Nr. 36 im Taschenbuchformat, weitergeführt. Die Lucky Luke-Fortsetzungsgeschichte "Die Mississippi-Story" in Lupo Modern 33 wurde ohne Unterbrechung in Tip Top 34 weitergeführt, Kouki: Die Diamantengang erst in Heft 44. Der Comicguide führt "Lupo" und "Tip Top" übrigens als eine Zeitschrift (die Taschenbücher in der fortlaufenden Zählung dann unter "Kauka Super Serie").

    Asterix (Siggi) lief bis Heft 13/1967, Mick Tanguy (Rolf und Miki) bis 18/67. Vermutlich verlor Kauka die Fliegerserie infolge des Streits um die Asterix-Übersetzung (Zeichner ja jeweils Uderzo).
    Geändert von Mick Baxter (10.06.2017 um 11:18 Uhr)
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  9. #134
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Umgekehrt könnte aber ein preisgünstiges Produkt ohne eklatante Qualitätseinbußen produziert werden. Aber gibt es dafür überhaupt einen Vertriebsweg? Schließlich ist der Aufwand für den Handel bei allen Titeln gleich, der Gewinn aber vom VK abhängig.
    Man könnte auch fragen, ob es überhaupt noch einen Vertriebsweg für Comics gibt. Praktisch wird nur noch für's Lager produziert, wo die Titel darauf warten vom Handel bestellt zu werden, wenn ein Kunde beim Handel bestellt hat. Kein Verlag bekommt heute eine Deckungsauflage einer Neuerscheinung in den Handel geliefert. Da bleibt nur noch der Zeitschriftenhandel als Vertriebsweg, um neue Kunden zu gewinnen. Wenn die Zeitschriftenhändler dann aber die gelieferte Ware gar nicht erst auslegen, sondern gleich wegschmeißen, hat der Verlag verloren.
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  10. #135
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Man könnte auch fragen, ob es überhaupt noch einen Vertriebsweg für Comics gibt.
    Ja, gibt es.
    Praktisch wird nur noch für's Lager produziert, wo die Titel darauf warten vom Handel bestellt zu werden, wenn ein Kunde beim Handel bestellt hat.
    Nein, es wird nicht nur fürs Lager produziert, es wird für die Kunden produziert. Der Handel und die Kunden entscheiden, was gefällt und gekauft wird. Da gewinnt ein Verlag, da verliert ein Verlag.
    Kein Verlag bekommt heute eine Deckungsauflage einer Neuerscheinung in den Handel geliefert.
    Beweise? Mutmaßungen? Oder nur persönliche Erlebnisse mit Mäx, Kitana, Damian und Alexander und Konsorten?
    Da bleibt nur noch der Zeitschriftenhandel als Vertriebsweg, um neue Kunden zu gewinnen. Wenn die Zeitschriftenhändler dann aber die gelieferte Ware gar nicht erst auslegen, sondern gleich wegschmeißen, hat der Verlag verloren.
    Neue Kunden kann man auf diesem gewandelten Markt auch mit richtigen Entscheidungen gewinnen oder wieder zurückholen. Die Zeitschriftenhändler sind ungefähr so drauf wie Comicfachhändler. Die machen sich ein bisschen Kopf, was massentauglich ist und was nicht. Manchen Verlegern nehmen sie da Arbeit ab.

  11. #136
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Beweise? Mutmaßungen? Oder nur persönliche Erlebnisse mit Mäx, Kitana, Damian und Alexander und Konsorten?
    Abgesehen von eigenen Erfahrungen mit Bestsellern und Gesprächen mit anderen reicht schon eine bekanntgegebene Aussage als Beleg. Wenn der Verlag mit den meisten Neuerscheinungen 80 % seines Umsatzes mit der Backlist macht, dann kann er mit 20 % die Kosten der Neuerscheinungen nicht decken. In diese Win-win-Situation mit großer Backlist und vielen Neuerscheinungen muss man erst mal kommen. Für alle anderen, die mit weniger Backlist und weniger Neuerscheinungen weniger Aufmerksamkeit erregen und weniger Nachfrage haben, rechnet es sich dann noch langsamer. Der Markt lebt nicht von Vorbestellungen, sondern von Nachbestellungen!
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  12. #137
    Mitglied Avatar von Raro
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Der Markt lebt nicht von Vorbestellungen, sondern von Nachbestellungen!
    Nicht zu glauben. Ich höre überall etwas anderes.

  13. #138
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    Ich grinse schon wieder. Die Logik ist eigentlich bestechend. Was ein Harakiri-Modell der Verlag mit der riesigen Backlist betreibt und den Mark kannibalisiert hat. Es war nämlich wieder nicht Unvermögen sondern die Lerche.

  14. #139
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wenn der Verlag mit den meisten Neuerscheinungen 80 % seines Umsatzes mit der Backlist macht, dann kann er mit 20 % die Kosten der Neuerscheinungen nicht decken.
    Das ist nicht zwingend so. Die Alben werden ja nachgedruckt und gelten dann trotzdem als Backlist. Da kann die erste Auflage schon in der Erstauflieferung die schwarze Null erreicht haben.
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  15. #140
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Abgesehen von eigenen Erfahrungen mit Bestsellern und Gesprächen mit anderen reicht schon eine bekanntgegebene Aussage als Beleg.
    Deine Erfahrungen mit deinen Bestsellern (bei dir ist sowieso alles ein Bestseller, selbst Kitana) gelten als Belege oder die Aussage von anderen? Wer sind die anderen?
    Wenn der Verlag mit den meisten Neuerscheinungen 80 % seines Umsatzes mit der Backlist macht, dann kann er mit 20 % die Kosten der Neuerscheinungen nicht decken.
    Panini Comics? Egmont Manga? Carlsen Manga? Oder der böse Verlag aus Bielefeld?
    In diese Win-win-Situation mit großer Backlist und vielen Neuerscheinungen muss man erst mal kommen. Für alle anderen, die mit weniger Backlist und weniger Neuerscheinungen weniger Aufmerksamkeit erregen und weniger Nachfrage haben, rechnet es sich dann noch langsamer.
    Das hat nichts damit zu tun, dass die Kannibalen ein Gespür für den Markt und die Lücke hatten?
    Der Markt lebt nicht von Vorbestellungen, sondern von Nachbestellungen!
    Was jetzt? Von Nachbestellungen zu leben, wäre doch ein Beweis für Nachhaltigkeit des toten Comicmarkts. Vollständige Serien und fleißige Zweitauflagen waren ein Garant für Vertrauen. Und das Einhalten von Plänen und nicht das Erfinden von Phantasiegespinsten aus optimistischen Traumwelten.

  16. #141
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Die Zeitschriftenhändler sind ungefähr so drauf wie Comicfachhändler. Die machen sich ein bisschen Kopf, was massentauglich ist und was nicht. Manchen Verlegern nehmen sie da Arbeit ab.
    Das sehe ich schon einen Unterschied. Die Zeitschriftenhändler machen sich in der Masse überhaupt keinen Kopf, sind zu einem beträchtlichen Teil mangels Inhalt auch nicht in der Lage dazu. Da kommt eine Nr. 1 eines neuen Nerdmagazins, der Zeitschriftenhändler guckt dich erst doof an, dappt dann nach hinten um das Teil (am Tag frisch geliefert!) vom Remistapel zu pflücken. "Er hatte gedacht..." usw.
    Die Comicfachhändler sind da auf jeden Fall sicherer in der Analyse, der ein oder andere mag allerdings über eine mit dem Zeitschriftenhändler vergleichbare Liquidität verfügen.

  17. #142
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Man könnte auch fragen, ob es überhaupt noch einen Vertriebsweg für Comics gibt.
    Sicherlich: Könnte man bei bei den hiesigen Karnevalsumzügen mal werfen und schauen, wie viele Kinder man trifft. So eine HC-Ecke voll ins Auge hat doch was. Da weiss das Kind was gut ist. Und bei der Haptik könnte man denen so ein Album vielleicht auch als Retro-Fidget-Spinner andrehen. Merken die garnicht. Du siehst also - die Wege sind offen. Du muss sie nur beschreiten.

    Wenn die Zeitschriftenhändler dann aber die gelieferte Ware gar nicht erst auslegen, sondern gleich wegschmeißen
    Wieso? Was besseres könnte einem Verlag doch garnicht passieren, denn wenn der Händler die Sachen wegschmeisst, muss er sie auch bezahlen. Die Remission macht das böse Bubu. Und auch da kann ein Händler nicht einfach so zurückschicken, sonst parkt der Grossist dem Händler den Kram direkt wieder vor der Tür, soweit ich weiss.

    Aber selbst wenn du deine Alben zu jedem Fidget Spinner kostenlos dazugeben würdest, würden etliche Kinder sie wegwerfen: WEIL. ES. SIE. NICHT. INTERESSIERT.

  18. #143
    Mitglied Avatar von Huckybear
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  19. #144
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    Wieso? Was besseres könnte einem Verlag doch garnicht passieren, denn wenn der Händler die Sachen wegschmeisst, muss er sie auch bezahlen. Die Remission macht das böse Bubu. Und auch da kann ein Händler nicht einfach so zurückschicken, sonst parkt der Grossist dem Händler den Kram direkt wieder vor der Tür, soweit ich weiss.
    Da wir vom Zeitschriftenhandel sprechen, schickt der Händler in der Tat nichts zurück, außer es ist vom Verlag explizit gewünscht, wenn hochpreisige Titel etwa noch einmal ausgeliefert werden sollen. Ansonsten gibt es eine körperlose Remission.

    Die Zeitschriftenhändler sind ungefähr so drauf wie Comicfachhändler. Die machen sich ein bisschen Kopf, was massentauglich ist und was nicht. Manchen Verlegern nehmen sie da Arbeit ab.
    Mangels Zeit und wegen der Masse an Neuerscheinungen dürften die sich wohl eher keine Gedanken machen. Nicht umsonst geben die Zeitschriftenverlag Platzierungswünsche ab, damit Titel im richtigen Umfeld ausgestellt werden.

    Wenn der Verlag mit den meisten Neuerscheinungen 80 % seines Umsatzes mit der Backlist macht, dann kann er mit 20 % die Kosten der Neuerscheinungen nicht decken.
    Zu meiner Zeit war es noch so, dass eine Serie umso gesünder war, je mehr Umsatz man mit der Backlist machte. Was gibt es für einen Verlag besseres, als bestehende Lagerbestände abzuverkaufen und nicht ständig Neuware produzieren zu müssen?

    EfWe

  20. #145
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    Zu meiner Zeit war es noch so, dass eine Serie umso gesünder war, je mehr Umsatz man mit der Backlist machte. Was gibt es für einen Verlag besseres, als bestehende Lagerbestände abzuverkaufen und nicht ständig Neuware produzieren zu müssen?
    Ja, genau das mache ich gerade. Auch das Phänomen Tim und Struppi funktioniert seit 40 Jahren ohne Neuerscheinung. Ansonsten ist es doch eher so, dass erst die Neuerscheinungen die Backlist bewerben. Je mehr Neuerscheinungen, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt die Backlist. Und wenn es Neuerscheinungen zu lieferbaren Serien gibt, steht man als Verlag natürlich unter Zugzwang.
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  21. #146
    Ohne Worte...
    Excelsior

  22. #147
    Mitglied Avatar von radulatis
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Ja, genau das mache ich gerade. Auch das Phänomen Tim und Struppi funktioniert seit 40 Jahren ohne Neuerscheinung. Ansonsten ist es doch eher so, dass erst die Neuerscheinungen die Backlist bewerben. Je mehr Neuerscheinungen, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt die Backlist. Und wenn es Neuerscheinungen zu lieferbaren Serien gibt, steht man als Verlag natürlich unter Zugzwang.
    Ich denke es reicht!!! Du verkaufst Deine Backlist??? Ist verramschen von Altbeständen die kaum einer will und Kunden immer wieder vertrösten und verarschen tatsächlich ein Geschäftskonzept??? Lass es Dir glaubt keiner mehr.
    „Ein großer Krieger? Groß machen Kriege niemanden." (Yoda in Star Wars Episode V)

    "Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser-Tor. All diese Momente werden verloren sein... in der Zeit, so wie... Tränen im Regen." (Roy Batty)

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