Die Sprechblase 236

Mai 2016
€ 9,90
40. Jahrgang
Nr. 235


INHALT
3 Vorwort, Abos, Impressum
5 "Asterix erobert Rom"
6 Der neue MICHEL VALLIANT
10 Der unbekannte M. VALLIANT
26 M.-VALLIANT- Werbecomic
30 Der bekannte M. VALLIANT
45 CORTO MALTESE ist zurück!
46 Rückblick: Erlangen 2016
48 Interview: Martin Frei
50 Comic von Heinz Wolf
52 ROBIN AUSDEMWALD
53 HARRY-Magazin: Rezensionen, News, Generation Lehning
66 Nachruf auf G. Ferri (ZAGOR)
70 Nachruf auf Luke Haas
72 Russ Mannings TARZAN
74 SIGURD-Comic: Das Finale!
93 Leserbriefe, SIGURD-Umfrage, Heiner Jahnckes Archiv


Leserbriefe:
Gerhard Förster
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Bestellungen und Abonnements:
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Ergebnis 851 bis 856 von 856
  1. #851
    Ergänzung zum gestrigen Déjà-vu: hatte bereits ein Poster zum Thema "Helden auf dem Schachbrett" gescannt. Hier isses nochmal.

    Ein Update zum Post 500 ist fällig.
    In der aktuellen Comic Book Creator-Ausgabe 14 erscheint ein E-Mail-Austausch zwischen Roy Thomas (muss ich nicht vorstellen) und Alan Brennert, einem der besten US-Superhelden-Autoren der ausgehenden 1970er.

    Zunächst weist Brennert darauf hin, dass der Ursprung zur Watchmen-Idee in der Serie selbst offengelegt wird: die Folge Architects of Fear der TV-Serie Outer Limits (hatte ich bereits verlinkt).

    Thomas erinnert daran, dass er glaubt, dass die Outer Limits-Episode von einem um 1950 im Radio gesendeten Hörspiel inspiriert sei und ihm die Bemerkung von Brennert daher nicht weiterhelfe.

    Brennert antwortet, er habe durch etwas googeln einen 1948 erschienenen Roman von Bernard Newman ausfindig gemacht - The Flying Saucer -, in dem eine Gruppe von Wissenschaftlern einen Alien-Angriff vortäuscht, um die Menschen zu einen und Weltfrieden herzustellen.
    Wie diesem Link zu entnehmen, soll dies zudem das erste Buch sein, in dem Fliegende Untertassen thematisiert werden.

    Thomas bedankt sich für den Hinweis und will nachforschen, ob der Roman je für das Radio adaptiert wurde, bemerkt aber, dass der Inhalt auch schlicht von Newman abgekupfert worden sein kann.

    Von 1948 ist allerdings auch die Story, die ich im Wiki-Eintrag zu Outer Limits gefunden hatte. Ich zitiere aus Post 500:
    Vielleicht kann ich helfen, denn das Hörspiel könnte eine Vertonung einer Theodor Sturgeon-Geschichte gewesen sein. Im englischen Wiki-Eintrag zu der Outer Limits-Folge wird auf zwei ähnliche Geschichten des SF-Schriftstellers hingewiesen, von denen die erste – Unite and Conquer – 1948 erstveröffentlicht wurde.
    So ist die Forschung einen kleinen Schritt weiter, da nun ein weiterer Kandidat für den Ursprung der Idee gefunden wurde.

    Ganz ohne neue eigene Funde will ich den Post nicht beenden: John Byrne gewann Dave Gibbons höchstselbst als Zeichner seiner Hommage an die Serie, erschienen in She-Hulk 50.

    Und die Frage Who watches the Watchmen wurde bereits im Oktober 1980, Jahre vor Erscheinen der Watchmen-Serie, gestellt, zumindest so ähnlich: "Who watches the Watcher" hieß es in der in Creepy 122 erschienenen Geschichte The Watcher.
    Mit einem "s" hintendran gab's das auch bei Star Trek.
    Der alte Juvenal - wenn das Zitat wirklich von ihm ist - hätte sich gefreut!

    MORGEN:
    Ei(s)zeit!

  2. #852
    Mitglied Avatar von franque
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    Beiträge
    2.939
    Weiteres Cover mit Helden auf einem Schachbrett - Excalibur 47:

    http://vignette4.wikia.nocookie.net/...20080806040526

    Sowie Iron Man 163:

    http://vignette1.wikia.nocookie.net/...20081001054821

  3. #853
    Danke für die Ergänzung!

    Wenn wir die Superhelden dazu nehmen, lässt sich das Thema ganz wesentlich erweitern, da das Schachspiel eine besonders für Superhelden-Comics geeignete Symbolik hat.

    Da wäre zum einen der überlegene Gegner, der die Züge der Helden voraussieht und sie wie Schachfiguren auf seinem Spielfeld, dem Schachbrett, hin und her bewegt oder die gottgleichen Mächte, die ihr Spiel mit den Menschen (hier: Supermenschen) treiben.
    Manche Superhelden spielen aber auch einfach nur mit ihren Kollegen, doppeldeutig gemeint. Hier das Cover der JLA 1, das an diesem Ort nicht fehlen darf.

    Und nun zu heute: Frohe Ostern!
    Hab ein extra großes Ei fürs Fest gesucht. Kein Straußenei, quatsch, nicht so einen "kleinen Fisch", ein wirklich großes!

    Das Ei von oben stammt aus dem Spirou-Abenteuer Ein eisgekühlter Gast taut auf.
    René Goscinny scheint an diesem Abenteuer die Idee mit dem Wissenschaftler (hier: Graf Champignac), der im Unterhemd arktischen Temperaturen trotzt, gefallen zu haben, denn er nutzt sie für eine eigene Geschichte, ja, er setzt sogar noch einen drauf, denn seiner ist mit Shorts und nacktem Oberkörper zu sehen.
    Die Szene ist 1964 in Tintin, sieben Jahre nach dem "eisgekühlten Gast", erschienen, doch die Story hat ansonsten nichts mit dem Spirou-Abenteuer gemein. Die Geschichte Kasimir bei den Eskimos hat Berck gezeichnet, auch bekannt durch seine Mischa-Folgen in Primo und FF (wenngleich das eher Studio Berck-Arbeit war) und es ist Berck der die Szene noch einmal zeichnen sollte, 1978 für seine Serie Sammy und Jack. In Le grand frisson (= Das große Zittern) wird der Plot von Kasimir bei den Eskimos ein Jahr nach dem Tod Goscinnys mit neuen Helden noch einmal aufgewärmt, Texter ist Cauvin.

    MORGEN: das große Nichts!

    Denn das war das vorerst letzte Déjà-vu. Hab ja in Post 822 angekündigt: "zumindest bis Ostern" und bei dem "zumindest" muss es dann auch bleiben, da ich derzeit an einem Artikel schreibe und das Scannen und Daten raussuchen für die viereckigen Bilder, besonders aber das lahme Hochladen der Scans, zeitaufwändiger ist als geplant … hält mich derzeit zu sehr von der Arbeit ab.

    Aber es wird weitergehen, sobald ich wieder Luft und Lust habe.
    Bis dahin haltet’s mit dem Motto der Donaldisten:

    MAKE COMICS GREAT AGAIN!
    Geändert von felix da cat (17.04.2017 um 10:19 Uhr)

  4. #854
    "Wie hieß nochmal dieser Comic-Zeichner, der Wein angebaut hatte?"
    "Winzer McCay."
    "Ah, Danke!"

  5. #855
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    Len Wein konnte es nicht sein. Der ist ja Autor.

  6. #856
    Albert Weinberg wäre ein heißer Kandidat gewesen.

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