Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Mitglied Avatar von Sambir
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    MOBY DICK von Chabouté

    Ein Album für Freunde starker Schwarzweiß-Zeichnungen.

    Die Rezi auf Comickunst:
    https://comickunst.wordpress.com/201...7/moby-dick-2/
    Mein Weblog mit aktuellen Rezensionen von Autorencomics und Graphic Novels: http://comickunst.wordpress.com

  2. #2
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    Finde auch die Zeichnungen Megastark mit einem Kritikpunkt. Das was Dich als andauernde Düsterniss nervt, hab ich für mich in dem dauerhaft gleichen Augenausdruck den alle, ja wirklich alle Protagonisten zu 95% im gesamten Comic haben, ausgemacht. Das finde ich von Seite zu Seite dann doch sehr irritierend wenn alle immer gleich düster aus der Wäsche glotzen und es nervt mit der Zeit gewaltig.
    Sonst sind ganz grosse SW Bild Kunstwerke dabei, die leider bei den weissen Flächen von dem zu dünnen Papier das Egmont gewählt hat, dadurch extrem gestört werden, weil die gegenüber gedruckte Seite extrem durchschimmert. Das stört den optischen Genuss gewaltig.
    Wie Egmont hier schon wieder auf Qualität zu lasten der Zeichenkunst verzichtet ist ein Unding und eine Respektlosigkeit Chabout gegenüber. Man freut sich auf so einen schönen Titel und kann es kaum glauben was dann abgeliefert wird!!! :-(

    Mit Carlsen zusammen ist Egmont der Verlag der am meisten falsch macht und fast null Augenmerk auf ordentliche Qualität legt.
    Hauptsache an jedem Cent sparen. Werdet schon sehen wo das endet...
    Geändert von jellyman71 (15.10.2015 um 01:18 Uhr)

  3. #3
    Also großer Fan von SW Comics kann ich dir da einen Tip geben, jelly.

    Nimm ein schwarzes Blatt Papier und leg es immer unter die Seite die du gerade liest.
    Das hilft gegen das Durchscheinen.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Soll das ne Lösung sein? Geht leider gar nicht, wenn die andere Seite durchschimmert! MARVEL hat seit ein paar Jahren auch leider ein extrem dünnes Papier... Warum man bei Comics, die nun einmal nicht nur aus Text bestehen nicht auf das Papier achtet oder gar das günstigere Angebot nutzt ist nicht zu verstehen! Ich möchte Splitter nicht auch noch mit Lob überschütten, aber wenn ich die Beiträge von horst lese, was für Gedanken er und sein Team sich macht, fragt man sich, warum die ganz großen Verlage dies nicht auch tun?

    C_R
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  5. #5
    Also ich glaube ganz kann man das Durchscheinen nicht verhindern. Außer man macht das so wie damals die Edition Kunst der Comics. Ich glaube das nannte sich Japan-Bindung oder so. Ist halt blöd wenn auf der einen Seite schwarz und dann auf der anderen weiß ist. :)

  6. #6
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Doch! Funktioniert wunderbar! Es gibt dichteres Papier... Ich meine es gibt ja nicht nur diesen einen s/w-Comic! Andere Verlage (aktuell s&l mit Corto Maltese) beweisen doch, dass es auch anders geht!

    C_R
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  7. #7
    ich meinte ein absolutes "Nichtdurchscheinen"

    halte mal eine Seite gegen das Licht. Das kann mann bei einem normalen Druck meines Wissens nicht unterbinden das es da dann durchscheint. Bei dieser Japanbindung (da wird nur eine Seite pro Blatt bedruckt) geht das.

  8. #8
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    Danke für den Tip. Eine Japanbindung muss wirklich nicht sein aber C_R hat mit der Corto Maltese SW Ausgabe ein gutes Beispiel gegeben.
    Bei Moby Dick von Egmont passiert es zu leicht. Da hätte mehr dicke Wunder bewirkt.

  9. #9
    Moderator ECC & EGN Avatar von chb
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    Hi!

    Das Papier von Moby Dick ist Munken mit 120g, kein Offset und schon gar nicht billig. Uns war bei diesem Buch der leicht gelbliche Stich des Papiers wichtig, weil schwarzeweiße Zeichnungen darauf besonders schön zur Geltung kommen. Und 120g ist auch nicht gerade wenig. Wenn man darüber hinausgeht, besteht leicht die Gefahr, dass die Seiten nicht mehr flexibel genug sind, d. h. sie blättern sich irgendwann wie Bretter, nicht wie Papier. Das vielleicht mal zur Info, bevor hier mit allzu harten Bandagen in den Ring gestiegen wird.

    Liebe Grüße,
    Christopher
    "Mein Gewerbe erfordert, allzeit bewaffnet zu sein, denn ich bin fahrender Ritter und womöglich derer der letzte!" (Don Quixote)



    DON QUIXOTE von Rob Davis

  10. #10
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    Das gelbliche Papier finde ich von der Idee auch sehr gut. Hätte man das deutliche Durchschimmern vermeiden können? Wie?
    Geändert von jellyman71 (05.11.2015 um 16:09 Uhr)

  11. #11
    Moderator ECC & EGN Avatar von chb
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    Wie gesagt, bei mehr Gewicht als 120g geht die Einzelseite Richtung "Brett". Es gibt Papier mit mehr Volumen, das hätte die Haptik sehr verändert. Und ich bin nicht sicher, ob das damit behoben worden wäre. Um ehrlich zu sein: Du bist der Erste, der das anmahnt. es ist ja nicht so, dass wir Zeitungspapier genommen hätten ... Im Gegenteil: Das Papier ist ziemlich wertig, in meinen Augen. (Und teuer ... Hatten wir z. B. auch bei Der schielende Hund und Die Ignoranten).
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  12. #12
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    Alles kein Thema, denke schon das Ihr Euch da größte Mühe gegeben habt, aber Dir ist das doch auch bestimmt aufgefallen. Stört wahrscheinlich nur mich.

  13. #13
    Klingt nach einem interessanten Werk. Ich mag düster - ab und zu

  14. #14
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von chb Beitrag anzeigen
    Und 120g ist auch nicht gerade wenig. Wenn man darüber hinausgeht, besteht leicht die Gefahr, dass die Seiten nicht mehr flexibel genug sind, d. h. sie blättern sich irgendwann wie Bretter, nicht wie Papier.
    Bei der Ultimativen Asterix-Ausgabe ging es doch auch (und da wurde 200g-Papier verwendet, schätze ich). Splitter verwendet, soweit ich weiß, 170g-Papier.
    Geändert von Mick Baxter (29.03.2016 um 01:40 Uhr)
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  15. #15
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Ich find das Durchscheinen bei Moby Dick nicht so schlimm. Es gab aber andere S/W-Comics, die ich aus diesem Grund nicht gekauft habe.

    Und gegen den Durchschein-Effekt hilft Seite leicht anheben und leicht schräg drauf schauen. Und ein bisschen ist das bei mir wie bei den Magische-Auge-Büchern. Blick richtig justieren und man sieht tatsächlich nur weiß.

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