Die Sprechblase 236

Mai 2016
€ 9,90
40. Jahrgang
Nr. 235


INHALT
3 Vorwort, Abos, Impressum
5 "Asterix erobert Rom"
6 Der neue MICHEL VALLIANT
10 Der unbekannte M. VALLIANT
26 M.-VALLIANT- Werbecomic
30 Der bekannte M. VALLIANT
45 CORTO MALTESE ist zurück!
46 Rückblick: Erlangen 2016
48 Interview: Martin Frei
50 Comic von Heinz Wolf
52 ROBIN AUSDEMWALD
53 HARRY-Magazin: Rezensionen, News, Generation Lehning
66 Nachruf auf G. Ferri (ZAGOR)
70 Nachruf auf Luke Haas
72 Russ Mannings TARZAN
74 SIGURD-Comic: Das Finale!
93 Leserbriefe, SIGURD-Umfrage, Heiner Jahnckes Archiv


Leserbriefe:
Gerhard Förster
[email protected]

Bestellungen und Abonnements:
Stefan Schlüter
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Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Lösungen fürs Flüchtlingsproblem

    Um den Gesprächsfaden in "Ist das die Zukunft" nicht zu stören, hier mal als 'Nebengleis' ein paar Ideen für Massnahmen, wie wir das Problem in den Griff kriegen:

    1.) Asylrecht abschaffen, bzw. ersetzen durch 'Jeder darf kommen!'
    Was bringt das?: Keine aufwändigen, nervenden, bürokratischen Asylprüfungen mehr. Keine Abschiebungen, die sich sowieso nicht wirklich durchsetzen lassen. Dadurch werden in Ämtern und Behörden Kapazitäten frei, sich um wirklich wichtige Dinge kümmern zu können. Keine Notwendigkeit mehr, dass die Flüchtlinge 'uns' anlügen, bzgl. Herkunftsland und Alter, ergo keine 'falschen Syrer' mehr, keine über 18jährigen 'Minderjährigen' - und weil keine Notwendigkeit mehr besteht, falsche Angaben zu machen, gibts auch keine Notwendigkeit mehr, diese aufwändig zu prüfen. Auch da werden Kapazitäten frei.

    2.) Legale, offizielle Reisewege organisieren.
    Was bringt das?: Illegale Schlepperbanden wird die Geschäftsgrundlage entzogen. Statt dass das Geld in deren Taschen fliesst, fliesst es in die Taschen der 'Reiseunternehmen' - und die darauf anfallenden Steuern in den Staats-Haushalt. Zudem holt man die Leute da ab, wo sie herkommen, hat also auch Gewissheit, dass zB der Syrer ein Syrer ist - kaum ein anderer wird zunächst nach Syrien 'flüchten', um sich als syrischer Flüchtling ausgeben zu können. Erst recht nicht, wenn der erste Punkt auch umgesetzt wird. In den jeweiligen Beförderungsmitteln könnte man zudem jeweils ein kleines Büro einrichten, in dem schon auf dem Weg die Formalitäten erledigt werden können. Inklusive der Zuweisung von Wohnung, Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, Zuteilung einer Steuer-ID-Nummer, Anmeldung bei der Krankenkasse usw. Demzufolge auch keine Ansammlungen von 'frisch angekommenen Flüchtlingen' bei deren 'Zwischenlagerung' in Bahnhöfen, Zeltunterkünften oder Turnhallen.

    3.) Analog zum BAFÖG, alle Sozial- und sonstigen Leistungen als zurück zu zahlendes Darlehen
    Was bringt das?: Liegt auf der Hand, oder?!? - Natürlich müssen die Rückzahlungsmodalitäten so gestaltet werden, dass an Anreiz bleibt, sich auch in eine Situation 'hochzuarbeiten', aus der heraus man das zurück zahlen kann.

    4.) Abschaffung bürokratischer Hemmnisse, die sinnvolle Projekte verhindern
    Beispiel: Eine Team aus deutschen Fachkräften und Dolmetschern könnte zusammen mit Flüchtlingen leerstehende, heruntergekommene Immobilien renovieren und zu Wohnheimen und Schulen u.ä. ausbauen, in denen die daran beteiligten Flüchtlinge dann anschliessend wohnen und lernen/arbeiten können. Wer 'sein Heim' selbst 'gebaut' hat, der geht auch entsprechend respektvoll und sorgfältig damit um, Vandalismus wie er aktuell in entsprechenden Unterkünften vorkommt, käme da nicht mehr vor. Zudem wäre das 'gemeinsame Tun' ein erster wichtiger Schritt zur Integration. - Derartige Projekte sind aber derzeit so gut wie unmöglich, weil eine Unzahl an Vorschriften und Bestimmungen das nicht zulassen.

    5.) Deutschkurse, Deutschkurse, Deutschkurse.
    Verpflichtende Teilnahme. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung wird schon auf dem Herweg (siehe Punkt 2) abgeschlossen, wer sich weigert, aus dem fahrenden Zug geschmissen.
    Sprache ist der Schlüssel zu allem und die Basis für alles weitere. Zudem schafft es Arbeitsplätze: Nicht nur mehr Lehrer bekommen Arbeit, auch die entsprechende Schulverwaltung muss erledigt werden. Dazu die Räumlichkeiten geschaffen und instand und sauber gehalten werden. Also auch Jobs in der Baubranche, Hausmeister, Putzkräfte...

    6.) Einschränkung der Religions- und Meinungsfreiheit
    Religiöse oder sonstige ideologische Ansichten und Rituale, die nicht mit den ersten drei Artikeln des Grundgesetzes in Einklang zu bringen sind, werden verboten. Damit ist dann automatisch zB die Beschneidung und der 'heilige Krieg' verboten (Artikel 2, Absatz 2, GG, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit). Im selben Aufwasch werden dadurch dann auch die hinten offenen Flügelhemdchen, die's in Krankenhäusern bei Operationen gibt, geächtet (Verstoß gegen die Menschenwürde, Artikel 1).

    Soweit erstmal von mir. Ich denke, das Gröbste wäre so und damit zu schaffen. Aber natürlich darf das gern jeder um eigene Ideen und Vorschläge ergänzen.
    Gruss!,liver
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  2. #2
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    2.) Legale, offizielle Reisewege organisieren.
    Das hätte langfristig verheerende Folgen. Zuwanderer könnten dann später behaupten, sie wären vom deutschen Staat mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt worden.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Zyklotrop
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    Das darf doch wohl ganz einfach nicht wahr sein. Der Nachbarthread, den Gerhard naiverweise ins Leben gerufen hat -ohne sich über die Folgen klar zu sein- ist schon schlimm genug, aber die Suppe müssen wir wohl auslöffeln.

    Aber noch einer von der Sorte ist zu viel des Schlechten. Was hat das denn mit der Sprechblase zu tun? Weniger als nichts. Ich hoffe, ein Admin verschiebt den schleunigst ins Off Topic oder integriert ihn in den anderen Thread.

    Ein Off Topic-Thread im SB-Forum ist okay, aber das reicht dann auch.

  4. #4
    ...dem zaktuell brennt wohl der Kanister.

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