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Thema: Programmunterstützung via Patreon?

  1. #26
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, wie man sich als Verlag dort anmelden kann. Die Plattform ist für Artists/Creators und Dani Books ist ja kein Künstler sondern verlegt eben nur Inhalte/Werke. Die Künstler sind es, die die Inhalte schaffen und nicht der Verlag. Patreon ist doch da, um eben den Künstlern auch außerhalb eines Verlages noch Geld einzubringen. Und wenn ein Verlag sich dort anmeldet, widerspricht das irgendwie seinem Zweck, finde ich.
    Ich sage nicht Dani Books ist nicht unterstützenswert, aber eben nicht auf DIESE Art.
    Geändert von SweetApple (27.02.2015 um 18:26 Uhr)

  2. #27
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Patreon versteht sich als Plattform für Kreative. Das sind dort in der Regel Leute, die nicht bei einem Verlag sind, sondern eben ihren Fans durch kostenlos oder nicht kostenlos angebotene Inhalte in Form von Webcomics, YouTube-Videos u. Ä. eine Freude machen. Durch Patreon verdienen sie sich ein bisschen was dazu, weil durch Werbeeinnahmen meistens kaum was reinkommt und sie viel Zeit und Mühe in ihre Projekte investieren.

    dani books = ich und ich verstehe mich durchaus auch als Kreativer, der in seine Projekte mindestens genauso viel Mühe und unbezahlte Arbeit steckt wie die dort vertretenen anderen Kreativen. Wenn ich eins meiner Bücher mit allem, was ich dran mache, für einen anderen Verlag bearbeiten würde, würde ich pro Titel mindestens zwischen 6000 und 8000 Euro verdienen. Bei mir verdien ich nicht nur bislang nichts dran, sondern lege in der Regel sogar noch ein paar Tausend Euro drauf, wenn sich's nicht gerade um Akte X oder MA handelt, weil durch die Handelsverkäufe kaum was reinkommt (= analog zu den Werbeeinnahmen der Webcomiczeichner oder YouTuber). Und es wird ja - wie bei allen Patreon-Projekten - keiner gezwungen, da mitzumachen, noch hätten Leute, die nicht mitmachen, irgendwelche nennenswerten Nachteile dadurch, denn die Comics können sie ja trotzdem erwerben, wenn sie sie interessieren.

    Von daher sehe ich da weder was Verwerfliches dran noch einen Widerspruch zu den Patreon-Grundsätzen. Und ich schäme mich auch nicht dafür, wenn mir wer für gute Arbeit (zusätzlich zum Comickauf oder statt des Comickaufs - wenn's ein Titel ist, der einen nicht interessiert), was zahlen möchte. Warum auch? Ich könnte natürlich auch sagen, dass ich den Laden einfach zumache, wenn eh bei 90 % der Titel nix rauskommt. Will ich aber nicht und seh ich auch gar nicht ein. Wenn irgendwann mal 90 % der Titel zumindest kostendeckend sind oder gar Gewinn abwerfen, kann ich die Patreon-Sache immer noch einstellen. Bis dahin hab ich aber kein schlechtes Gewissen dabei, dort eine Seite zu haben.

  3. #28
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    Das aktuelle Zack-Magazin erwähnt Dani-Books auf S. 21 in einem Nebensatz zu Reprodukts "Reproklub". Dort heißt es:

    Während der Carlsen Verlag mit seinem Crowdfunding-Projekt Graphicatessen scheiterte und auch der Independent-Verlag Dani Books auf Patreon auf nur wenige Zusagen zählen kann, geht Reprodukt in Sachen Crowdfunding einen eigenen Weg.
    Hast du dich schonmal selbst als "Independent-Verlag" bezeichnet oder nennen dich nur die Leute vom Zack so?

  4. #29
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Der Beitrag war in identischer Form auch vor ein paar Wochen auf irgendeiner Website. Ich selbst sehe mich eher nicht als solchen, da darunter sonst jeder Verlag fällt, der keinem größeren Mutterkonzern angehört, aber wenn der Autor diese etwas breiter gefasste Definition vertritt, hab ich auch nichts dagegen ... Da stand in dem Heft im Laufe der Jahre schon Falscheres über mich (Stichwort absichtliche Nichtveröffentlichung von Astrum-Noctis-Fortsetzungen, obwohl gar keine in Italien existieren etc.).

  5. #30
    Moderatpr Plem Plam Productions Avatar von Bendrix
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    Besser als "Küchentisch-Verlag"

    Aber wenn man nach dem eigentlich Wortsinn geht bist du doch nur dir selbst gegenüber verpflichtet und somit Indie as f..k.

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