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  1. #26
    Mitglied
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    Einleitung der Sommeroffensive!

  2. #27
    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Einleitung der Sommeroffensive!
    Sowohl des Verlags, als auch seitens der Leser.
    Hab gestern die ersten beiden Bände gekauft.
    Ohne den abschließenden dritten Band wäre es nur Altpapier; aber so freue ich mich auf die Auflösung einer trashigen aber überaus unterhaltsamen Geschichte.

  3. #28
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    News-Meldung von Michael Hüster bei PPM bezüglich verschiedener Epsilon-Titel:

    http://www.ppm-vertrieb.de/news/1690...hvqf5h323fnrb1
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  4. #29
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Kann bei Antares ja eigentlich nur Splitter sein. Ich hab gestern den letzten Band auf Niederländisch gelesen, schönes SC und ein schönes Ende der Geschichte (dass aber natürlich eigentlich nur wieder auf den nächsten Zyklus hinleitet) - mir kann's also egal sein. Für Mark ist es natürlich schade.

  5. #30
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Kann bei Antares ja eigentlich nur Splitter sein. Ich hab gestern den letzten Band auf Niederländisch gelesen, schönes SC und ein schönes Ende der Geschichte (dass aber natürlich eigentlich nur wieder auf den nächsten Zyklus hinleitet) - mir kann's also egal sein. Für Mark ist es natürlich schade.
    Nein! Schade war es für die Comicfans, dass er jahrelang mit diesen Serien derart rumdilettieren durfte - und es offenbar bei einigen Titeln sogar weiterhin darf!

  6. #31
    Zitat Mark O. Fischer: ...wird der Nachfrage nach Gesamtausgaben das Wasser abgegraben. Damit nähert sich dieser Trend seinem unausweichlichen Ende.
    Dies ist eine für mich mal wieder komplett falsche Aussage!Zuerst hat Epsilon sogar den Trend Gesamtausgaben mit Bob Morane eröffnet,die Entwicklung dann aber verschlafen...

  7. #32
    Was sol man da noch sagen? Die Leo-Titel waren ja die Bestseller von Epsilon. Und weil es neben den Einzelbänden offensichtlich eine Nachfrage für zusätzliche GA gab, sollte man sich als Verlag eigentlich freuen, dass man seine Bestseller quasi zweimal verwerten kann. Statt die Einnahmen zu nehmen und zügig diese Nachfrage weiter zu bedienen um noch mehr einzunehmen, hat man irgend einen Murks finanziert zwischendrin und dann weder den Bedarf an die Fortsetzung der Leo-Einzelalben, noch den der GA gedeckt. Und plötzlich hat man überhaupt kein Geld mehr um Bestseller anzuschieben und alles hat sich vertrackt.
    Excelsior

  8. #33
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    "Mit dieser Entwicklung und Entscheidung Fortsetzungen schneller bringen zu müssen, wird der Nachfrage nach Gesamtausgaben das Wasser abgegraben. Damit nähert sich dieser Trend seinem unausweichlichen Ende.“
    Was will uns der Dichter damit sagen? Die meisten Gesamtausgaben erscheinen doch erst, wenn die Serien abgeschlossen sind, egal, wie lange das gedauert hat.
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  9. #34
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    Ich interpretiere den Dichter dahingehend, dass er nun denkt und glaubt, dass am deutschen Comicmarkt nur in Gesamtausgaben das Allheilmittel eines finanziellen Erfolges liegt. Der dichtende Verleger kauft sich also immer nur Lizenzen zu einem Band 1, packt alle weiteren Fortsetzungen einer Serie auf seine Memory-Vorschau, hofft darauf, dass es in der freien Marktwirtschaft in Zukunft zu keiner feindlichen Übernahme der weiteren Lizenzen der Folgebände kommt, veräppelt seine Kunden mit fantastischen Veröffentlichungsperspektiven oder vertröstet sie auf kommende Gesamtausgaben, sobald ein Komplettwerk irgendwann vorliegen mag. In der Zwischenzeit kann man sich als Kunde ja mit deutschen Erstausgaben deutscher Comiczeichner trösten, die der dichtende Verleger mit zielsicherem und exzellentem Geschmack konsequent unters Volk wirft. Blöderweise hat davon bis dato keine einzige die erträumten Asterix-Verkaufszahlen, weil keiner der ahnungslosen Kunden da draußen die herausragenden Qualitäten dieser sensationellen Perlen erkennt. Kam ja mal vom dichtenden Verleger der poetische Spruch von "Perlen vor die Säue werfen".

    Namibia oder Mermaid Project und Überlebende sowie Antares wären ergo erst als Gesamtausgaben bei Epsilon erschienen. Die rasante Entwicklung am deutschen Comicmarkt und die bösartige Entscheidung von anderen feindlich gesinnten Verlagen, die seit einigen Jahren schon auf recht rasche Veröffentlichungen von Fortsetzungen von frankobelgischen Serien setzen, haben das einst so geniale Erfolgskonzept von Epsilon aber so was von über den Haufen geworfen, dass es eine helle Freude ist. So würde ich die Aussagen mit den abgegrabenen Wasserstellen eventuell verstehen.

    Oder es war doch ganz anders gemeint, wer weiß das schon bei Epsilon?

    PS:
    Kann natürlich auch sein, dass der Dichter meint, dass es doch in Zukunft am nicht boomenden Comicmarkt doch überhaupt keinen Gesamtausgabentrend mehr braucht, wenn von einer Serie sowieso alle Fortsetzungen schnell vorliegen müssen.
    Dass das Prinzip Gesamtausgabe wie so vieles andere ebenfalls nicht durchschaut wurde, die nur dann wirklich was bringt, wenn mehrere ältere Ausgaben einer Serie bereits vergriffen sind, sich ständiger Nachdruck jedoch nicht lohnt, aber trotzdem noch eine gewisse Nachfrage am Markt besteht, diese Möglichkeit besteht eventuell auch noch.
    Das Prinzip Gesamtausgabe macht bei Neuerscheinungen noch keinen wirklichen Sinn, da wäre man als Verlag besser beraten, wenn man bei ausländischem Material recht rasch die deutsche Übersetzung liefert und diese nicht nur ankündigt...

    PPS:
    Ein weiteres Allheilmittel für den darbenden Comicmarkt, der nur noch in die Breite wächst, fürs immer gleiche Zielpublikum, wäre natürlich das monatliche Comicmagazin, das am Kiosk die Buden rockt und jeden einzelnen Staatsbürger schlussendlich davon überzeugt, sämtliche Produkte vom Verlag Epsilon mehrfach erwerben zu wollen. Die Deluxe-Ausgaben mit Specials ohne Zahl liegen ja bereits in den Schubladen des Verlegers, aber solange sich nicht einmal die Erstausgabe diverser Bestseller wirklich verkaufen lässt, weil es so viele quertreibende Feinde da draußen gibt, kann dieses epsilonische Erfolgskonzept halt auch nichts werden.
    Geändert von Huxley (01.12.2015 um 07:18 Uhr)

  10. #35
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    Ebenso verhält es sich bei KENYA. Kaum war der Fünfteiler als Softcover komplett erschienen, wuchs die Nachfrage nach der Gesamtausgabe, die größer ist als die nach der Fortsetzung NAMIBIA. Wir haben es also mit einem Publikum zu tun, das sich in zwei Vorlieben aufteilt: die einen, die jede Fortsetzung sofort haben wollen, und die anderen, die warten, bis die Serie komplett erschienen ist. Bei Serien, die im Zwei-Jahres-Rhythmus fortgesetzt werden, ist das ein fast hoffnungslos Unterfangen, es allen recht machen zu wollen und die besten Erscheinungstermine für den deutschen Markt zu finden, die nicht nur alle Leser befriedigen, sondern sich auch für den Verlag in einem angemessenen Zeitraum rechnen.
    Dem Dichter ist hier entgangen, dass Kenya zum Zeitpunkt des deutschen Serienabschlusses im Grunde schon ein verjährter Klassiker war. Auf der Suche nach dem "besten Erscheinungstermin" hat der dichtende Verleger in seiner dichten Weisheit den Zwei-Jahres-Rhythmus hier ja beinahe in einen Ein-Jahrzehnt-Rhythmus verwandelt. Und wundert sich dann, dass die Leute, die eine zügige Fortsetzung wünschen, abgesprungen sind und beim Folgezyklus lieber gleich auf eine GA gesetzt haben, anstatt erneut Gefahr zu laufen, zehn Jahre auf die Komplettierung einer im Original bereits abgeschlossenen Serie zu warten ... Mann, was für ein merkbefreites Geschwalle.

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