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Thema: "Charlie Hebdo"-Sonderausgabe

  1. #1
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    "Charlie Hebdo"-Sonderausgabe

    Folgende Mail habe ich gerade versandt ...

    ************************************************

    Sehr geehrte Kollegen,

    die schrecklichen Ereignisse in Paris haben auch uns beim Magazin COMIX schwer erschüttert. Wir meinen, dass es sehr wichtig ist, dass die deutschsprachige Comic-Szene ein eindeutiges Zeichen der Solidarität an die Kollegen bei "Charlie Hebdo", aber auch alle anderen Künstler in Frankreich und die gesamte französische Bevölkerung sendet.

    Da vom 29. Januar bis 1. Februar das Comic-Festival in Angoulême stattfindet, wollen wir die Chance nutzen, vor Ort ein 16-seitiges COMIX-Sonderheft mit Comics, Cartoons und Karikaturen deutschsprachiger Künstler kostenlos zu verteilen. Dieses Sonderheft wird die auch im regulären COMIX enthaltene Sonderstrecke zum Attentat auf "Charlie Hebdo" in französischer Übersetzung enthalten.

    Ausgelegt werden soll das Heft (Auflage ca. 20.000 Expl.) u.a. am deutschen Gemeinschaftsstand, den die Frankfurter Buchmesse und der Deutsche Comicverein e.V. organisieren. Auch der Internationale Comic-Salon Erlangen unterstützt das Projekt und die Goethe-Institute in Frankreich verteilen das Heft in ihren Häusern.

    Der Inhalt stammt u.a. von folgenden Künstlern: Flix, Nicolas Mahler, Volker Reiche, BeCK, Kat Menschik, Thomas von Kummant, Benjamin von Eckartsberg, Klaus Stuttmann, David Boller, Christina Plaka, David Füleki, Reinhard Kleist, Gerhard Haderer, Thomas Plaßmann

    Teilweise sind die Arbeiten in den letzten Tagen schon in diversen Zeitungen veröffentlicht worden, weshalb wir für die großzügig eingeräumten Nachdruckrechte sehr dankbar sind.

    Insbesondere die Druck- und Versandkosten des Angoulême-Sonderheftes stellen für uns aber eine große Belastung dar, die wir als kleiner Verlag nicht allein tragen können. Deshalb bitten wir Sie darum, dass Ihre Verlagshäuser, Organisationen und Institutionen sich anteilig an den Druckosten beteiligen.

    Als Richtgröße des Betrags schweben uns jeweils 250 Euro vor. Aber auch größere Summen sind natürlich gern gesehen, da wir überhaupt nicht abschätzen können, mit welcher Unterstützung wir rechnen können. Falls Sie sich an den Kosten des Charlie-Sonderheftes beteiligen wollen, bitten wir Sie um eine möglichst schnelle kurze Antwort. Wir schicken Ihnen dann eine Rechnung über den von Ihnen genannten Betrag zu.

    Auf einer als Kondolenz-Anzeige gestalteten Sonderseite werden wir alle Unterstützer der Aktion mit Logos abdrucken. Und sollten mehr als die von uns erhofften ca. 3.500 Euro zusammenkommen, so würden wir das Geld dazu nutzen, sowohl den Umfang des Angoulême-Heftes wie auch die Druckauflage zu erhöhen.

    Viele Grüße
    Martin Jurgeit

    ************************************************

    Sollten sich noch Personen angesprochen fühlen, die die Mail nicht erreicht hat, so dürfen sie sich gerne über redaktion @ jnk-media.de an uns wenden.
    Geändert von Martin Jurgeit (15.01.2015 um 14:02 Uhr)

  2. #2
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Mittlerweile ist das Angoulême-Sonderheft gedruckt und in Frankreich eingetroffen. Hier seht ihr das Cover:



    Ab Donnerstag werden wir das Heft dann an unterschiedlichen Stellen über das ganze Festival verteilt unter die Leute bringen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen unterstützenden Verlagen, Organisationen und Festivals danken, dass wir diese Aktion so schnell auf die Beine stellen konnten. Mein ganz besonderer Dank gilt aber natürlich den beteiligten Künstlern, durch deren höchst inspirierte Werke das Heft erst Sinn ergibt.

    Wir haben hier auch einige Exemplare dieser französischen Sonderausgabe von COMIX zur Seite gelegt. Wer dieses Heft gerne hätte, braucht uns nur einen an sich selbst adressierten A4-Rückumschlag an "JNK Media, Im Sonnengrund 10, 31275 Lehrte" zuzusenden, der mit einer 1,45-Briefmarke freigemacht ist.

    Alle Arbeiten des Heftes werden auch im neuen COMIX enthalten sein - neben vielen zusätzlichen Comics und Cartoons sowie redaktionellen Beiträgen zum Thema "Charlie Hebdo". Ob wir das Heft noch vor meiner Abfahrt nach Angoulême drucken können, ist heute noch nicht klar.

  3. #3
    Sorry, ab dem Cover kann ich nichts abgewinnen. Sieht plump wieder nur nach Provokation aus. Und ehrlich: WEM genau zeigt der Kerl den Mittelfinger? Das was in Paris passierte, ist furchtbar schrecklich. Aber der Zusammenhang zu diesem Motiv hier irritiert mich eher. Ein Zeichen von mehr Verstand wäre eher angebracht gewesen. Stiller Humor, der nachdenklich macht. Aber ein Ghetto-Kid mit Fuck off? Und das soll jetzt in Frankreich die Meinung aus der deutschen Comicszene zu dem Anschlag vertreten? Oh je.
    Geändert von schnuddel (27.01.2015 um 11:02 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von schnuddel Beitrag anzeigen
    (...) Ein Zeichen von mehr Verstand wäre eher angebracht gewesen. Stiller Humor, der nachdenklich macht. Aber ein Ghetto-Kid mit Fuck off? (...)
    Dieser "stille Humor" - der in einzelnen Beiträgen durchaus auch im Heft zu finden ist - schwebte anfangs auch mir als Leitlinie vor, als ich die ersten Tage noch regelrecht unter Schock stand. Doch nachdem sich diese Schockstarre löste, wurde mir klar, dass das so gar nichts mit den Arbeiten in "Charlie Hebdo" zu tun hat. Übrigens auch nicht mit den Sachen in der ersten "Charlie Hebdo"-Ausgabe nach dem Attentat.

    Und das Sonderheft soll ausdrücklich ein SOLOIDARITÄTS-Heft für die Mannschaft von "Charlie Hebdo" sein. Keineswegs eine Beileidsnummer. Deshalb bin ich auch sehr froh, dass viele Künstler sehr, sehr kämpferische und durchaus auch konfrontative Arbeiten in den Zeitungen abgeliefert haben.

  5. #5
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Dieser "stille Humor" - der in einzelnen Beiträgen durchaus auch im Heft zu finden ist - ...
    Man sollte als Fachmann eigentlich die Tragweite eines Covers verstehen, oder? Diese Gestik bewirkt auf dem Titel eher wieder nur Konfrontation. Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Beteiligten (Zeichner, Autoren, Geldgeber ...) dieser Ausgabe überhaupt suchen. Meiner Meinung nach sollte nach dem Fall in Paris nicht noch zusätzlich mit so plumpen Motiven Benzin ins Feuer gegossen werden. Solidarisch bedeutet aber auch, dass man nicht mit "Fuck" antwortet, eher mit der Frage an die Täter: WARUM mussten diese Menschen sterben?
    Die Gewaltbereiten vor eine Frage stellen, mit der diese sinnlose Gewalttat niemals beantwortet werden kann. Auch nicht mit der Glaubensrethorik. Es sind Menschen gestorben, dessen Familien lange Zeit trauern werden. Freunde und Bekannte. Aber ein Mittelfinger passt für mich da einfach nicht rein. Das ist zu oberflächig und zu einfach, um dieses Schicksal zu verstehen und zu verarbeiten. Aber gut, das ist halt nun mal eine Meinung...

  6. #6
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    @ schnuddel:
    Das ist mir einfach viel zu defensiv. Beim Kampf um die Meinungsfreiheit - insbesondere gegen die eigene Schere im Kopf! - ist jetzt einfach mehr gefordert. Doch ich will jetzt an dieser Stelle gar nicht viel mehr schreiben, sondern lieber das Editorial des letzten "Charlie Hebdo" posten, das wir auch im nächsten COMIX dokumentieren wollen. Gérard Biard bringt es - wie ich finde - sehr gut auf den Punkt ...

    **************************************

    Ist immer noch nicht Schluss mit "Ja, aber ..."?

    Von Gérard Biard

    Seit wenigen Wochen vollbringt das atheistische Magazin Charlie Hebdo mehr Wunder als alle Heiligen und Propheten zusammen. Besonders stolz sind wir darauf, dass genau Sie das Magazin in Händen halten, das wir immer gemacht haben, gemeinsam mit all jenen, die es immer (aus)gemacht haben. Besonders lachen mussten wir darüber, dass die Glocken von Notre-Dame uns zu ehren läuteten ... Seit wenigen Wochen versetzt Charlie überall auf der Welt weit mehr als nur Berge. Seit wenigen Wochen hat Charlie viele neue Freunde, unbekannte wie weltberühmte, arme und reiche, Ungläubige sowie religiöse Würdenträger, Aufrechte und Doppelmoralisten, Freunde fürs Leben und flüchtige Bekanntschaften. Heute nehmen wir sie alle, wir haben keine Zeit zu sortieren und bringen es auch nicht übers Herz. Aber täuschen lassen wir uns deshalb nicht. Wir danken jenen – einfache Bürger oder Vertreter von Institutionen – von ganzem Herzen, die wirklich auf unserer Seite stehen, die ehrlich von sich behaupten können "Charlie zu sein". Sie werden wissen, dass sie gemeint sind. Die anderen sind uns so scheißegal, so wie wir ihnen ...

    Eine Frage treibt uns aber um: Wird jetzt endlich das Schimpfwort "laizistischer Fundamentalist" aus dem politischen und intellektuellen Wortschatz gestrichen? Ist jetzt Schluss mit hochtrabenden Wortneuschöpfungen, die die Mörder genau wie ihre Opfer bezeichnen?

    In den vergangenen Jahren fühlten wir uns etwas allein auf weiter Flur, wenn wir uns mit dem Zeichenstift zu wehren versuchten. Wir und unsere Freunde, die die Laizität standhaft verteidigten, bekamen einiges um die Ohren gehauen, unverblümte Schweinereien wie pseudo-intellektuelle Spitzfindigkeiten: Wir seien Islam-Hasser, Christen-Hasser, Provokateure, Unverantwortliche, Öl-ins-Feuer-Gießer, Rassisten, wir hätten es herausgefordert ... Ja, wir verurteilen Terrorismus, aber ... Ja, man darf keine Zeichner mit dem Tode bedrohen, aber ... Ja, ein Zeitungshaus niederzubrennen, ist schlecht, aber ... Wir haben das alles gehört, und unsere Freunde auch. Wir haben oft versucht, darüber zu lachen, denn das können wir am besten. Jetzt aber würden wir gerne über etwas anderes lachen. Denn es geht schon wieder von vorne los. Das Blut von Cabu, Charb, Honoré, Tignous, Wolinski, Elsa Cayat, Bernard Maris, Mustapha Ourrad, Michel Renaud, Franck Brinsolaro, Frédéric Boisseau, Ahmed Merabet, Clarissa Jean-Philippe, Philippe Braham, Yohan Cohen, Yoav Hattab und François-Michel Saada war noch nicht getrocknet, da erklärte Thierry Meyssan seinen Facebook-Freunden, dass natürlich eine jüdisch-amerikanisch-westliche Verschwörung dahinter stecke. Schon rümpften hier und da die Feinschmecker die Nasen angesichts des Aufmarsches am 11. Januar. Aus den Mundwinkeln tropften ihnen wie Speichel die ewigen Spitzfindigkeiten, mit denen sie offen oder hinter vorgehaltener Hand Terrorismus und religiösen Faschismus rechtfertigen, und sie empörten sich unter anderem über die Verherrlichung der Polizei = SS. Nein, bei diesem Blutbad waren alle Toten gleich ungerechtfertigt. Franck, der in den Redaktionsräumen von Charlie gestorben ist, und alle seine im Lauf dieser barbarischen Woche getöteten Kollegen: Sie sind gestorben, um Ideen zu verteidigen, die vielleicht nicht mal ihre eigenen waren.

    Die Laizität, basta!

    Auch wenn die Zeit dafür gerade nicht günstig scheint: Wir versuchen, optimistisch zu sein. Wir wollen hoffen, dass es seit dem 7. Januar 2015 für alle selbstverständlich ist, die Laizität standhaft zu verteidigen. Dass die Leute, weil es ihrer Haltung entspricht, aus Wahlkalkül oder aus Feigheit aufhören, Kommunitarismus und kulturellen Relativismus zu legitimieren oder auch nur zu tolerieren. Denn die führen nur in eine Richtung: zum religiösen Totalitarismus. Ja, der israelisch-palästinensische Konflikt ist eine Tatsache; ja, die internationale Geopolitik besteht aus einer Abfolge von Manövern und Tiefschlägen; ja, die Situation der so genannten "Bevölkerung mit muslimischem Hintergrund" in Frankreich ist abgrundtief ungerecht; ja, Rassismus und Diskriminierung müssen stets bekämpft werden. Glücklicherweise gibt es mehrere Werkzeuge, mit denen man versuchen kann, diese schwierigen Probleme zu lösen. Aber sie nützen nichts, wenn eines fehlt: die Laizität. Nicht die positive Laizität, nicht die inklusive Laizität, nicht sonst irgendeine Laizität – sondern die Laizität. Basta. Nur sie gewährleistet Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Schwesterlichkeit, weil sie auf der Universalität der Rechte besteht. Nur sie erlaubt die volle Gewissensfreiheit. Diese Freiheit verneinen alle Religionen – je nach Marketingpositionierung mehr oder weniger offen –, sobald sie aus der Intimität des Persönlichen auf die politische Bühne gezerrt werden. Ironischerweise erlaubt es nur die Laizität, Gläubigen und anderen in Frieden zu leben. All diejenigen, die vorgeben, die Moslems zu verteidigen, indem sie den totalitären Diskurs annehmen, verteidigen in Wahrheit die Henker. Die ersten Opfer des faschistischen Islamismus sind die Moslems.

    Die Millionen unbekannten Menschen, die Institutionen, die Staats- und Regierungschefs, die Politiker, Intellektuellen und Medienleute, die religiösen Würdenträger, die in dieser Woche gerufen haben "Ich bin Charlie" – sie alle müssen wissen, dass das auch bedeutet: "Ich bin die Laizität". Für die meisten unserer Unterstützer ist das selbstverständlich, da sind wir sicher. Die übrigen sollen selbst damit klarkommen.

    Eine wichtige Sache noch zum Schluss. Wir haben eine Nachricht an Papst Franziskus, der diese Woche auch "Charlie ist": Wir akzeptieren das Glockengeläut in Notre-Dame zu unseren Ehren – aber nur, wenn die Femen-Frauen den Klöppel schlagen.

    **************************************

    Gérard Biard sprang kurzfristig für die Ausgabe 1178 als Interims-Chefredakteur ein, da die bisherige Redaktions-Doppelspitze bei dem Attentat am 7. Januar getötet wurde (Stéphane "Charb" Charbonnier) oder verletzt im Krankenhaus lag (Laurent "Riss" Sourisseau).
    Geändert von Martin Jurgeit (27.01.2015 um 13:04 Uhr)

  7. #7
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    Die Verteilung des Sonderheftes in Angoulême hat sehr gut geklappt. Besonders danken möchte ich den Kollegen von Virtual Graphics, Reprodukt, der Frankfurter Buchmesse und des Deutschen Comicvereins, an deren Stände wir die Pakete auf das Festival zur Zwischenlagerung schicken konnten. Von dort aus verteilten wir sie dann auf dem ganzen Festival.

    Die Hefte fanden auch viel Aufmerksamkeit und mussten laufend nachgelegt werden. Keine Ahnung wie lange sie noch nach meiner Abreise Samstag früh reichten?

    U.a. hat auch ARTE in seinem Journal am Freitag, dem 30. Januar, über unsere Aktion berichtet. Der entsprechende Sendeteil kommt im Video ab 4:18 min, aber auch der ganze Beitrag ist sehr interessant.

  8. #8
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    Vielleicht hab ich's überlesen, trotzdem meine Frage: Da das Sammlergen zuschlägt: Kann man das Heft auch hier in D bekommen?

  9. #9
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von [email protected] Beitrag anzeigen
    Vielleicht hab ich's überlesen, trotzdem meine Frage: (...) Kann man das Heft auch hier in D bekommen?
    Ja, du hast es überlesen Siehe bitte Beitrag 2, Absatz 3 in diesem Thema.

  10. #10
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Danke, Martin. Sehr schön.

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