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Thema: Comicgate-Kamingespräch: "Wie geht's dem deutschen Comic?"

  1. #51
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Chris Ware ist der Inbegriff des Mainstreams.

  2. #52
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Chris Ware ist der Inbegriff des Undergounds.

  3. #53
    Mitglied Avatar von Frank1360
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, dass ich bei solchen Abqualifizierungen auch schon heftig schlucken muss, kann ich mich nur wundern. Ein Künstler wie Chris Ware soll plötzlich "Mainstream" sein? Selbst bei Alan Moore oder sogar Yukimura könnte man das wohl allenfalls mit größten Einschränkungen für ihre Heimatmärkte so stehen lassen.
    Ich rede von Comics auf Weltliteraturniveau. Ein Vergleich zwischen den Werken von Herrn Sauer, Das Kleine ********* und Werner Beinhart auf der einen Seite und Werken wie Jimmy Corrigan, Gemma Bovary, Billy Bat, Die Katze des Rabbiners stellt sich überhaupt nicht, das sind mMn zwei unterschiedliche Ligen.

    Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen Kirmesmusik mit Mozart zu vergleichen. Oder einen Kneipenpianisten mit Igor Strawinski. Oder um im Literaturbereich zu bleiben: Sebastian Fitzek mit Thomas Mann.

    Wenn man mal die nationale Brille absetzt, und objektiv beurteilt, dann kommt man zwangsläufig zu diesem Schluss.

    Der letzte deutsche Comickünstler, der ein internationaler Vorreiter war, war Wilhelm Busch. Bloß da muss man halt schon in die Postkutschenzeit zurückgehen.
    Interessant war noch der Ansatz von Manfred Schmidt ("Comics um die Trivialität von Comics zu zeigen"), jedoch war dann die Ausführung sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch mehr als dürftig.

  4. #54
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Chris Ware ist der Inbegriff von gar nichts.

  5. #55
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von Harry Haller Beitrag anzeigen
    Ich rede von Comics auf Weltliteraturniveau (...)
    Nur leider war dies überhaupt nicht Thema der zitierten Textstelle von mir (und im übrigen auch nicht der ganzen Diskussion hier).

  6. #56
    Mitglied Avatar von Frank1360
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Nur leider war dies überhaupt nicht Thema der zitierten Textstelle von mir (und im übrigen auch nicht der ganzen Diskussion hier).

    Da solltest Du aber noch mal genau nachlesen.

  7. #57
    Mitglied Avatar von Frank1360
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    Hier nur mal ein kurzes Zitat:

    "Lizenzen für deutsche Comics werden mittlerweile in alle Welt verkauft, deutschsprachige Künstler wie Ulli Lust und Reinhard Kleist stauben Nominierungen für angesehene Comicpreise (und teils gar die Preise selbst) in Frankreich und den USA ab – ist der deutsche Comic mittlerweile international konkurrenzfähig?"

    Ansonsten klinke ich mich hier aus, weil nicht wirklich ein Wille besteht objektiv zu reflektieren!

  8. #58
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von Harry Haller Beitrag anzeigen
    Hier nur mal ein kurzes Zitat (...)
    Und wo soll ich das - gerade auch im Zusammenhang mit dem Mainstream-Erfolg von Zeichnern wie Joscha Sauer - gesagt haben? Ich fürchte, da geht bei dir gerade einiges durcheinander ...

  9. #59
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    Für internationale Preise nominiert zu werden ist oder sie zu bekommen ist mit sicherheit eine große ehre aber sagt das was über die gesamten szene aus? Was wäre wenn... Schultheiß sein engagemet bei Dark Horse anfang der neunziger nicht versaut hätte- hätte das nicht schon viel eher einen lichtblick für deutsche nachwuchszeichner bedeuten können? naja egal.weizer gehts.

  10. #60
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Ist www.Comic.de zukünftig das für die Genrecomics,was http://www.graphic-novel.info/ eben für die Graphc Novels schon ist ?
    Profitieren von dieser Zusammenarbeit drei modern-populär über den Comic hinaus Medienwirksam Richtungsweisenden Verlage wie Splitter, Cross Cult und Tokyopop mit Ihren jetzigen , schon angekündigten und geplanten weiteren Eigenproduktionen und Lizenzierungen ins Ausland nicht prima zukünftigt verstärkt auch auch die dt. Künstler bzw. dt. Comic an sich ?
    http://www.ppm-vertrieb.de/ppm-news/...%80%93-verlag/
    http://www.ppm-vertrieb.de/ppm-news/...%80%93-verlag/
    Geändert von Huckybear (22.01.2015 um 15:49 Uhr)

  11. #61
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Jetzt wo immer mehr eigene Arbeiten von Künstlern die mal bei Mosaik gearbeitet haben nun bei allen möglichen Verlagen erscheinen finde ich diesen Satz von Sascha Wüstefeld.interessant :
    Die "Mosaik"-Schule. Jeder erkenne sie, wenn er sie sehe, wie die École Marcinelle der Belgier.
    http://www.welt.de/kultur/literarisc...-Knaeusel.html

    ist da vielleicht nicht etwas dran und wir haben schon längst eine kleine dt. Identität ,die unbemerkt für den Westen im Osten entstanden ist und nun auch im Westen überall ankommt ohne das die meisten Menschen im Mainstream von dieser dt. Comicidentität überhaupt wissen oder diese gar ableiten ?

  12. #62
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    (...) haben schon längst eine kleine dt. Identität ,die unbemerkt für den Westen im Osten entstanden ist und nun auch im Westen überall ankommt ohne das die meisten Menschen im Mainstream von dieser dt. Comicidentität überhaupt wissen oder diese gar ableiten ?
    Wen diese Zusammenhänge interessieren, dem kann ich das "Comic! Jahrbuch" 2012 mit Ost-Schwerpunkt zur vertiefenden Lektüre empfehlen, dort hat Klaus Schikowski u.a. ein ausführliches Interview mit Thorsten Kiecker und Sascha Wüstefeld geführt.

  13. #63
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Kai Schwarz Beitrag anzeigen
    Na ja: dann könnte man dein o.g. Thema Presse/PR auf Vertrieb & Marketing ausweiten, diese drei Säulen sind Grundlagen für eine gute Verbreitung und Zugänglichkeit der Titel. Sie sind zwar keine Garantie für gute Verkaufszahlen, aber eine Voraussetzung. Wenn aber eine oder zwei (oder, schluck, gar alle drei) dieser Säulen nicht gut gemeistert werden, wird's schon verdammt schwer, 5.000 Stück und mehr eines Titels zu verkaufen. Ich finde ja, gerade diese Felder werden bei Diskussionen und Betrachtungen über den deutschen Comic-Markt nur allzu selten thematisiert. Würde es sehr begrüßen, wenn in der Richtung auf Branchentreffen wie Erlangen & Co. (und auch hier im Forum) mehr gesprochen und diskutiert würde.
    Ich würde diesen Punkt gerne aufgreifen. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer noch Mundpropaganda. Ohne Mundpropaganda nützt die teuerste Werbekampagne nichts. Das, worüber nicht geredet wird, ist schneller out, als es in ist. Und auch im Buchhandel läuft nichts ohne Nachfrage. In diesem Zusammenhang finde ich es bedenklich, wenn in einem Fachartikel wie dem Kamingespräch über deutsche Comics bestimmte Verlage ausgeklammert werden und sich dann auch noch über eine mangelnde Genre-Vielfalt beklagt wird, die es längst gibt. Wie soll man in die großen Medien rein kommen, wenn man selbst von kleinen verschwiegen wird?

    Nun ist Comicgate kein Massenmedium, wie alle reinen Comic-Medien. Die Zahl der Comic-Sammler, die Comics nicht nur kaufen, sondern auch darüber reden, ist mittlerweile so klein geworden, dass Großverlage diesen Sammler-Markt immer mehr Kleinverlagen überlassen und selbst auf Verbreitung über Zeitungen setzen, um neue Leser zu erreichen, die keine Comic-Sammler sind. Zudem wurde dafür der Begriff Graphic Novel erfunden, damit in einer Spaßgesellschaft Comics ernstgenommen werden! Nun mag das für einzelne Titel funktionieren, bisher sehe ich Graphic Novels eher als Strategie als als Trend, zumal die Strategie kurzfristiger Bewerbung einzelner Titel auch gar nicht auf die Erschaffung neuer Sammler ausgerichtet ist.

    Zugänglichkeit der Titel sollte in einer Zeit, wo der Einzelhandel schrumpft, weil er gegen die Zugänglichkeit bei Amazon nicht mehr konkurrieren kann, eigentlich kein Thema mehr sein. Auch der Verbreitung von Beiträgen sind im Internet eigentlich keine Grenzen gesetzt, erreicht Massen aber auch nur über eine genügende Anzahl von Beitragsinteraktionen, die moderne Form der Mundpropaganda. Der Impuls vom "Gefällt mir" zum "Kauf ich" ist aber bei Comic-Sammlern immer noch schneller ausgelöst als bei potentiellen Interessenten, die so etwas normalerweise nicht kaufen, dass aber vielleicht doch mal machen würden, wenn sie das Interessante irgendwann mal irgendwo zufällig auf einem Silbertablett entdecken, womit wir dann doch wieder beim Einzelhandel wären, der sein Sortiment auf Nachfrage ausrichtet.

    Die drei Säulen würde ich folgendermaßen bezeichnen: Präsenz in den Medien, Präsenz im Handel, Präsenz in den Köpfen. Je mehr Kapital ein Verlag zur Verfügung hat, desto besser und v.a. nachhaltiger kann er diese Säulen bedienen. Diskussionen drehen sich immer schnell im Kreis. Ich würde es begrüßen, wenn in die Verbreitung von Comics mehr investiert würde. Dann würden sich viele Diskussionen nämlich schnell erübrigen.
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  14. #64
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    damit deine bzw. comics allgemein in die köpfe der leute kommen sind die verlage zu erst gefragt. denn ohne das wissen welche comics es gibt entsteht mundpropaganda. wenn ihr nur in die läden liefert kann mundpropaganda schlecht entstehen bzw. ist es nur glück.

  15. #65
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Das ist nicht nur falsch geschrieben, sondern auch unverständlich.

    denn ohne das wissen welche comics es gibt entsteht mundpropaganda
    Ist das ernsthaft deine These?
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  16. #66
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    neee


    da fehlt das wort keine


    wenn keiner weiß was und welche erscheinen, wie soll dann über diese geredet werden? bzw. sich diese rumsprechen??

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