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Thema: YFE übernimmt alle Rechte an Fix & Foxi

  1. #26
    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    ...
    Ich wollte meine Aussage nicht auf eine spezielle Serie bezogen wissen.
    Dann habe ich dich missverstanden, Markus. Und deinen letzten Satz im Post 21 irrigerweise derart interpretiert, dass dMn grundsätzlich kein Comiccharakter ohne dazugehörigen Blockbuster als monatliches Printobjekt am Markt platzierbar ist.

  2. #27
    fuxiger Teilzeit-SysOp Avatar von Markus
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    die Universen von DC und Marvel sind jeweils so verknüpft, das jeder Kinofilm das jeweilige Universum an sich beflügeln dürfte. Einzelne Reihen können natürlich aufgrund von Format, Autor, etc trotzdem scheitern.
    Allerdings bin ich davon überzeugt, dass man heute keinen neuen Comic-Charakter am Kiosk-Markt platzieren kann ohne entsprechende starke Multimedia-Begleitung.

  3. #28
    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    ...warum soll die Zeit der guten Comicmacher vorbei sein?
    Warum aktuell keine Künstler in Sicht sind, weiß ich nicht. Aber wo wären denn die heutigen Barks, Goscinnys, Franquins ...? Du redest von "Markt bedienen". Ich rede von Ideen und künstlerischem Ausdruck. Ich will nicht akzeptieren, dass das Genre zum Dienstleistungsgewerbe herabgesunken ist. Das wäre so, als würde man kritiklos hinnehmen, wenn im Romansektor nur mehr Vampirromane und Kitschfantasy erschienen. Ein genialer Zeichner kann erfolgreich sein und den Leuten gefallen, ohne ihnen zu servieren, was sie erwarten: mit neuen Styles, mit neuen Welten. Wie das Barks, Goscinny, Franquin seinerzeit getan haben.

  4. #29
    fuxiger Teilzeit-SysOp Avatar von Markus
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    denkst du denn das Barks oder Goscinny nur ihrer künstlerische Muse Ausdruck verleihen wollten? Das Produzieren von Comics war immer ein "Dienstleistungsgewerbe" gewesen. Verleger wollten schlicht Geld verdienen und Künstler wollten Miete und Essen bezahlen können. Man liess ihnen Freiheiten weil das was sie machten richtig gut war.
    Ich finde man tut heutigen Comicschaffenden einfach unrecht, wenn man sagt, gute Comicmacher gäbe es nicht mehr. Ich finde eher, die Künstler haben heute mehr Ausdruckfreiheit, weil sie nicht mehr den Zwängen unterworfen sind, die massentaugliche Kindercomics mit sich bringen. Heute gibt es eine Vielfalt an Subgenres und Marktnischen, die es erlauben, fast jede noch so verrückte Idee umsetzen zu können. Dieser Markt ist aber nicht mehr vergleichbar mit dem der 50er oder 60er Jahre und richtet sich eher an Erwachsene. Vielleicht liegt die Schwierigkeit große Namen der heutigen Generation zu nennen, darin, dass es heute nicht nur viel mehr Comicschaffende gibt und das Segment in unzählige Untersegmente zersplittert ist, sondenr auch darin, dass manche Namen einfach auch eine Weile brauchen, bis sie zur "Legende" werden.

  5. #30
    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Ich finde man tut heutigen Comicschaffenden einfach unrecht, wenn man sagt, gute Comicmacher gäbe es nicht mehr.
    Das habe ich auch nicht gesagt. Zweifellos gibt es gute Handwerker, die wunderschön zeichnen können. Was es dagegen kaum zu geben scheint, ich wiederhole mich gerne, sind geniale Zeichner mit einer Idee. Zeichner, die eine Welt realisieren, die wir so noch nie gesehen haben. Eine Welt, die beseelt ist, weil man merkt, dass der Zeichner eine Seele hat und etwas zu sagen und zu zeichnen hat. Bleiben wir mal beim (frühen) FF. Warum wird Karabajic von vielen so geschätzt? Weil diese Pauli-Familie und dieses Maulwurfshausen eine derart dichte Atmosphäre erzeugen, dass man denkt, es handle sich um ein Parallel-Universum und Kara sei dessen Botschafter. Gleiches gilt für das gewisse Dorf in Gallien und für das Barkssche Entenhausen. Das Gegenteil davon? Ein Held oder ein Antiheld, den wir so oder ähnlich schon 100mal gesehen haben, hampelt durch eine aus den üblichen Versatzstücken zusammengschusterte Welt, die wir so oder ähnlich auch schon zigmal gesehen haben. Und dann heißt es, mit Comics kommt man heute an die Kids nicht mehr ran ...
    Ich bin überzeugt davon, dass Qualität sich verkauft. Das Medium (Film, Buch, Comic) ist dabei nicht das Entscheidende.

  6. #31
    fuxiger Teilzeit-SysOp Avatar von Markus
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    naja so einfach seh ich das nicht. Es gibt auch heute viele Macher die ihren Geschichten "Seele" geben. Bei dem großen und unübersichtlichen Angebot geht das eine oder andere eben unter bzw. hat einen harten Stamm an Fans, der aber nicht für Auflagen reicht, um am Kiosk zu bestehen. Natürlich werden viele Sachen heute wie du richtig schreibst, aus Versatzstücken zusammengesteckt und entwickeln keine Bindung an Leser. Das ist aber eine Kategorie, die es auch schon vor 50 Jahren zuhauf gab. Vielleicht gehen viele gute Leute auch heute nicht mehr zum Comic, sondern in den Filmbereich oder in die Werbung, weil sie dort mehr verdienen können.

  7. #32
    So richtig mitreden kann ich über moderne Comics nicht.
    Nach dem Zufallsprinzip lese die eine oder andere Seite (ein komplettes Heft schaffe ich meist nicht).
    Mit der Qualität der Zeichnungen könnte ich gut leben aber bei der Story klemmt es.
    Manchmal hat der Comic scheinbar überhaupt keine Story, es ist mir ein Rätsel was man damit anfangen soll.
    Dass die guten Leute zum Film gewechselt sind, kann ich nicht nachvollziehen, denn auch dort scheint eine Story streckenweise komplett zu fehlen.
    Vielleicht spezialisieren sich jetzt alle auf Mangas, dass ist aber nicht meine Welt.
    Don Quijote von Flix hat mir durchaus gefallen.
    Für den einen oder anderen konkreten Tipp wäre ich durchaus dankbar.

    Von YFE dürfte man vor allem die Produktion von Inhalten für Ihr Fernsehprogramm erleben.
    Im besten Fall lassen Sie eine neue Fix und Foxi Zeichentrickserie produzieren, im schlimmsten Fall in einer billig 3D Version wie das Remake von Biene Maja.

  8. #33
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    es ist schon manchmal nicht leicht, die Perlen aus den riesigen Angebot herauszufischen (unabhängig davon ob Comic, Film oder Buch). Ich selber finde z.B. die Panini-Reihe "Fables" ziemlich gut oder auch "Mouse Guard" bei Cross Cult. Bei Verlagen wie Splitter gibt es auch als und an sehr brauchbares (wobei es natürlich auch ein bißchen Geschmackssache ist, ob man Fantasy oder Science Fiction überhaupt mag).

  9. #34
    Mouse Guard: Mir gefallen die Zeichnungen bei der Story erwarte ich aber nicht allzu viel. Werde mir wohl einen Band kaufen, schon aufgrund der Zeichnungen.

    Fables: Da bin ich hin und her gerissen, das Setting ist nicht meins, der Rest scheint aber zu stimmen. Ich werde bei Gelegenheit mal einen Band lesen, vielleicht springt der Funke doch noch über.

    Splitter: Fantasy ist nicht mein Ding, dafür aber Science Fiction. Wenn ich mal etwas Zeit habe werde ich mich damit beschäftigen.

    Danke für die Tipps.

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