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  1. #1
    Moderator ECC-Forum
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    Das Programm Herbst/Winter 2014-2015

    Liebe Freunde der Graphic Novel!

    Ich freue mich, an dieser Stelle unser Programm ab Oktober 2014 bekanntgeben zu dürfen:

    Oktober:

    Meine Tassen im Schrank - Depressionen, Michelangelo und ich
    von Ellen Forney

    Ellen Forney ist eine junge, lebenslustige Künstlerin. Sie treibt viel Sport, sprüht vor Kreativität, schläft wenig und arbeitet wie eine Verrückte. Meistens. Manchmal ist sie so schwermütig, dass sie es kaum aus dem Bett schafft. Als ihre Therapeutin ihr eröffnet, dass bei ihr eine bipolare Störung vorliegt, beginnt für sie eine Reise in ihre eigene Psyche, zum Kern ihres Selbst. Manisch-depressiv? Was bedeutet das eigentlich? Ellen Forney steht plötzlich der grundlegenden Frage gegenüber, wer sie wirklich ist – und muss lernen, sich selbst kritisch über die Schulter zu gucken.

    „Lustig und erschütternd zugleich … Forneys scharfsinnige, lebendige Erzählkunst macht diese Geschichte frech und unterhaltsam.“ (Publishers Weekly)


    Intisars Auto - Aus dem Leben einer jungen Frau im Jemen
    von Nacho Casanova und Pedro Riera

    Intisar tritt gerne aufs Gaspedal und hört dabei laut Rihanna. Ihr Toyota Corolla ist für sie ein Symbol der Freiheit und der Gleichberechtigung. Denn eine Frau am Steuer, das ist nichts Alltägliches im Jemen. Mit Witz und Raffinesse unterwandert sie die etablierten Strukturen ihres Heimatlandes. Pedro Riera entwirft in Intisars Auto ein lebendiges Bild des modernen Jemen, der aus der Sicht einer jungen Frau beschrieben wird. Der Autor hat während eines einjährigen Aufenthalts Erfahrungen aus dem Alltag jemenitischer Frauen zusammengetragen und daraus eine leicht zu lesende, hochaktuelle Geschichte komponiert.

    „Hier wird ein Comic geehrt, der dem Leser mit Ernsthaftigkeit, aber nicht ohne Humor eine komplexe Gesellschaft nahebringt, über die nur wenig bekannt ist.“ (Prix France Info 2013)


    November

    Sam Zabel in: Der König des Mars
    von Dylan Horrocks

    Sam Zabel ist Comiczeichner und steckt in einer Schaffenskrise. Eines Tages erzählt ihm eine junge Zeichnerin begeistert von einem Science Fiction Comic: Der König des Mars! Sam besorgt sich ein Heft und steht plötzlich auf dem roten Planeten. Ein Mädchen mit Raketenstiefeln begrüßt ihn und fliegt mit Sam in eine Felsspalte. Dort, unter der Marsoberfläche, existiert eine marsianische Zivilisation, die Sam prompt zu ihrem Herrscher ernennt. Als König verfügt er über einen Harem: eine Heerschar grünhäutiger Frauen, die alle mit ihm schlafen wollen. Aber darf sich Sam dieser Fantasie hingeben? Schließlich ist er verheiratet …

    Das Überleben der Spezies - Eine kritische, aber nicht ganz hoffnungslose Betrachtung des Kapitalismus
    von Paul Jorion und Grégory Maklès

    „Die Ökonomie ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie Ökonomen zu überlassen“, so Paul Jorion. Der Autor zahlreicher Wirtschaftsfachbücher liefert mit Das Überleben der Spezies eine anschauliche Einführung in den Kapitalismus und dessen Abgründe. Arbeiter, Boss und Kapitalist – wer nimmt welche Rolle ein, damit das System reibungslos funktioniert? Mit bitterbösem Humor erklärt Jorion, weshalb diese Gesellschaftsform die Menschheit in den Abgrund führen und die menschliche Spezies ausrotten wird.

    Januar 2015

    Der schielende Hund
    von Etienne Davodeau

    Fabien arbeitet als Museumsaufsicht im Louvre. Als seine Freundin ihn mit zu ihrer Familie nimmt, ist ihm nicht ganz wohl in seiner Haut. Begeistert zeigen ihm die Benions den schielenden Hund, ein altes Gemälde, das sie vor Kurzem auf dem Dachboden entdeckt haben. Nun steckt Fabien in der Klemme. Denn wenn er es mit seinen amourösen Avancen ernst meint, dann sorgt er dafür, dass das Bild bald im Louvre zu sehen ist. Der schielende Hund vom Erfolgsautor Étienne Davodeau ist eine charmante Farce, die der Frage nachgeht: Was genau ist eigentlich Kunst?

    "Davodeaus Charaktere wirken glaubhaft und angenehm frei von Klischees." (Der Tagesspiegel)


    März 2015

    Besondere Jahre - Ein Abschied in Bildern
    von Joyce Farmer

    Rachel und Lars sind ein liebenswürdiges Paar. Sie genießen ihren Lebensabend und helfen sich gegenseitig, so gut sie noch können. Eines Tages wird ihrer Tochter Laura jedoch bewusst, dass sie Hilfe benötigen. Joyce Farmer erzählt in Besondere Jahre die Geschichte einer Frau, die mit den Gesundheitsproblemen und dem Tod ihrer Eltern konfrontiert wird. Liebevoll und ohne Pathos zeigt sie das Älterwerden und die damit verbundene Pflege und zeichnet so ein facettenreiches, vielschichtiges und glaubwürdiges Bild dieser besonderen Lebenssituation.

    „Die Erzählung von Joyce Farmer ist ein leises Wunder. Die Geschichte überwältigt mit unsentimentalem Realismus und flüchtigen Fantasiebildern, die vorbeiflimmern wie Gespenster.“ (Publishers Weekly)



    Ich hoffe, ihr habt an dem Programm so viel Freude wie wir.

    Schönes Wochenende!

    Wolf

  2. #2
    Mitglied
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    Schöne Sachen dabei!
    Klasse wie wir in D. mit Graphic Novels geflutet werden.
    Gibt das nicht ein Hauen und Stechen mit Avant, Reprodukt, Knesebeck, Carlsen, Edition Moderne, Schreiber und Leser...usw. Das hört ja gar nicht mehr auf
    So viel Kunst und Deutschland...einmalig!

  3. #3
    Mitglied Avatar von Rorschachlebt
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    Ich freue mich schon auf " meine Tassen im Schrank" von Ellen Forney !
    Habe die englische Ausgabe. Eine wirklich tolle Auseinandersetzung mit dem Thema Psychische Erkrankung bzw. speziell der bipolaren Störung.
    Ich muss mich zwar noch bis Oktober gedulden, aber das ist eine tolle Aussicht!!!

  4. #4
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    So auf den den Blick ist für mich nur Das Überleben der Spezies.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Schrecklich, wie wenig begeisterungsfähig die GN-LEser sind. Im Egmont GN-Forum ist wirklich zu wenig Leben. Fehlt hier nur der entscheidende Diskussionsanstoß oder sind die typischen GN-LEser tatsächlich so reserviert?

  6. #6
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Zitat Zitat von Manx cat Beitrag anzeigen
    Schrecklich, wie wenig begeisterungsfähig die GN-LEser sind. Im Egmont GN-Forum ist wirklich zu wenig Leben. Fehlt hier nur der entscheidende Diskussionsanstoß oder sind die typischen GN-LEser tatsächlich so reserviert?
    Von der zweiten Welle sprechen mich fast keine mehr an. Nur Hector haben gelesen...

    C_R
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  7. #7
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Und? War gut?

  8. #8
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Zitat Zitat von Manx cat Beitrag anzeigen
    Und? War gut?
    Ja! Hat echt Spaß gemacht. Toller Roadmovie-Comic mit einigen guten Einfällen. Kann man einfach mal so lesen um sich die Zeit zu vertreiben. Ich habe damit die Zugfahrt nach Frankfurt zum T3 verbracht.

    Leider konnte ich keine Zeichnung in Erlangen ergattern, weil ich ihn mitgebracht habe und nicht vor Ort kaufte...

    C_R
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  9. #9
    Mitglied Avatar von Schreibfaul
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    Mir hat er auch gefallen! Wieder eine Übereinstimmung mit CR!

  10. #10
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Zitat Zitat von Comic_Republic Beitrag anzeigen

    Leider konnte ich keine Zeichnung in Erlangen ergattern, weil ich ihn mitgebracht habe und nicht vor Ort kaufte...

    C_R
    Ja, das hat mir am Egmont Stand auch nicht so gefallen. Ich wollte eine Zeichnung in mein "Sailor Twain" haben und musste ebenfalls erst was kaufen. Hab mich dann für "Antoinette kehrt zurück" entschieden. Das war dann zum Glück okay. Da ich den Kassenbeleg aufgehoben habe, bekam ich dann von Olivia Vieweg auch noch ein Bildchen. Da war die Welt dann wieder in Ordnung.

    "Zweite Generation" hab ich kürzlich gelesen. Das hat mir gut gefallen. "Wizzywig" ist ebenfalls sehr lesenswert, aber etwas speziell.

    Bei dem neuen Programm freu ich mich vor allem auf das neue von Dylan Horrocks. "Hicksville" fand ich nämlich ziemlich gut.

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