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  1. #76
    Mitglied Avatar von Johnny_Hazard
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    Mal als Nebensache: Heute mal wieder einen Erfolg gehabt.Völlig unerwartet auf dem Flohmarkt 5 LTB Erstauslagen im Zustand 2 mit Gutschein von verschiedenen Ständen für 5 Euro insgeamt gekauft. LTB 2,6,9,12,14. Die 1 und die 7 habe ich leider nicht gefunden, wobei ich die 7 in Erstauflage (mit der Steckdosenszene) schon vor vier Wochen im Zustand 3- ohne Gutschein für 2 Euro bekam....aber man gibt die Hoffnung ja nicht auf. Und dann habe ich heute zum Schluß das hier noch für 5 Euro im Zustand 1 bekommen:

    Bringt doch immer wieder Spass auf dem Flohmarkt nach dem Unerwarteten zu suchen

  2. #77
    Mitglied Avatar von Professor
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    der Thread dürfte für die ganzen Noobs hier interessant sein, deshalb hole ich ihn runter


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  3. #78
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    Ich habe mir diesen älteren Thread jetzt durchgelesen und dabei festgestellt, dass es noch viele andere ältere Leser gibt, die auch so denken wie ich. Vieles hat mir aus dem Herzen gesprochen. Ich kenne auch noch die Zeit der gelben Drehständer oder der Micky-Maus-Hefte, in denen noch James Goof oder Ede Wolf vorkamen.

    Viele verbinden die "Goldene Ära" mit den LTBs 117 bis ca. 200, dem kann ich nur zustimmen. Viele Geschichten aus der Zeit sind mir bis heute im Gedächtnis geblieben (was teilweise auch daran liegen mag, dass ich die Bücher immer und immer wieder gelesen habe). Es gab Schatzsuchen, Zeitreisestories, Krimis, Wirtschaftskämpfe, Parodien, sportliche und pädagogische Geschichten, Oma Ducks Erzählungen...damals schien man experimentierfreudiger als heute zu sein, auch was die Länge der Geschichten angeht. Und es gab viel mehr Micky .
    Es ist bedauerlich, dass man nun hauptsächlich belanglose Gagstories verwendet, die man schnell wieder vergisst (außer "Das Rätsel der verschwundenen Socken" aus LTB 280, das war unvergesslich schlecht; wer denkt sich so was nur aus?). Dass es durchaus anders geht, sieht man bei Casty, der zeigt, was für ein Potenzial eigentlich im Maus-Universum steckt ("Wer kommt mit nach Guazzabu?", sehr gute Geschichte; ein Glück, dass es wenigstens einmal im Jahr eine Maus-Edition gibt). Was ist eigentlich aus den Professoren Zapotek und Marlin geworden, gibt's die noch? Schade, dass viele Nachwuchsleser so etwas nicht mehr lesen wollen (siehe Pets Bemerkungen zu den eher schlechten Verkaufszahlen von "Die Schatzinsel").

    Zurecht wurde auch kritisiert, dass in jedem LTB eine Phantomias-Story enthalten sein muss. Ich finde, die Figur und ihre Geschichten waren mal etwas Besonderes, sicher auch, weil sie nicht ständig auftrat. Heute ist Phantomias eine Figur wie jede andere, nichts außergewöhnliches mehr. Noch schlimmer wird's nur, wenn auch noch andere Figuren wie Gitta oder sogar Baptist und Anwantzer zu Superhelden mutieren...

    Aber dieses Konzept mit vielen kürzeren, nicht in die Tiefe gehenden Geschichtchen und mit dem häufigen Phantomias scheint ja beliebt zu sein bei den jungen Lesern von heute. Dementsprechend muss sich der Verlag danach richten und wir müssen das wohl so akzeptieren. Somit können wir froh sein, wenn ein langer Casty oder Scarpa-Klassiker
    nach langem Bitten im "Fragen..."-Thread mal in einer Maus- oder Enten-Edition oder einer anderen Nebenreihe veröffentlicht wird. Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, diese "Goldene Ära" damals überhaupt miterlebt zu haben.

    Das sind alles Gedanken, die hier und in anderen Threads sicher zur Genüge schon vorgetragen wurden, aber ich musste das mal loswerden.

  4. #79
    Wer hat eigentlich diesen Apostroph nach dem LTB gesetzt? Das sieht sehr merkwürdig aus.

  5. #80
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von Kleiner Wolf Beitrag anzeigen
    Dass es durchaus anders geht, sieht man bei Casty, der zeigt, was für ein Potenzial eigentlich im Maus-Universum steckt ("Wer kommt mit nach Guazzabu?", sehr gute Geschichte; ein Glück, dass es wenigstens einmal im Jahr eine Maus-Edition gibt). [...]

    Aber dieses Konzept mit vielen kürzeren, nicht in die Tiefe gehenden Geschichtchen und mit dem häufigen Phantomias scheint ja beliebt zu sein bei den jungen Lesern von heute. Dementsprechend muss sich der Verlag danach richten und wir müssen das wohl so akzeptieren. Somit können wir froh sein, wenn ein langer Casty oder Scarpa-Klassiker
    nach langem Bitten im "Fragen..."-Thread[COLOR=#333333] mal in einer Maus- oder Enten-Edition oder einer anderen Nebenreihe veröffentlicht wird. Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, diese "Goldene Ära" damals überhaupt miterlebt zu haben.
    In der nächsten COMIXENE gibt es einen längeren Artikel zum LTB-Jubiläum von mir, für den ich pet einige kritische Fragen stellen konnte, die teilweise in eine ähnliche Richtung gehen wie deine Kritikpunkte (kürzere Gagstorys statt längerer Abenteuergeschichten, zu wenig Micky, lange Castys oder Scapas nur selten in Nebenreihen, zu viele verschiedene Figuren pro Band, etc.). Seine Antworten könnt ihr dann in dem Heft nachlesen.

    Außerdem habe ich für den Artikel auch einige der mMn besten und für das LTB prägendsten Zeichner kurz porträtiert. Und da schreibe ich über Castys Bedeutung für das Maus-Universum auch Ähnliches.

    Für mich war die "goldene Ära" allerdings schon früher, nämlich ganz klar bei den Nummern unter 100. Mit denen bin ich halt aufgewachsen. Alleine die ganzen langen Scarpa-Klassiker! Als dann auf durchgehende Farbe umgestellt wurde, war das im Grunde schon der Anfang vom qualitativen Niedergang .

  6. #81
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    In der Goldenen Ära gab es viele lange Geschichte, Literaturparodien, Serien, Fantasy & SciFi, hochwertige Geschichten, die sich im Gedächtnis verankert haben, uvm. als diese Ära bestand kam man um die Mäuse und Enten auch nicht herum, sie waren auf Fanta Dosen, im Überraschungsei und auch sonst überall sehr beliebt. Disney hatte mit Oliver & Co, Roger Rabbit und Arielle die ersten richtig großen kommerziellen Erfolge.
    Ok, ich glaube, vorher hatte Disney auch schon mit Filmen wie Schneewittchen, Dschungelbuch oder Bambi nicht ganz kleine kommerzielle Erfolge .


    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Die Produktformel ist wohl die größte Schwachstelle beim Komplieren, würde man diese weglassen und sich wieder mehr um die tatsächlichen Inhalte der einzelnen Geschichten kümmern, stünde einem Aufstieg wohl nichts dagegen.
    Mit exakt diesem Satz würde ich das Problem auch zusammenfassen, pet sieht das aber eben leider komplett anders und scheint in dieser Hinsicht auch beratungsresistent zu sein.

  7. #82
    Mitglied Avatar von Professor
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    Goldene Ära des LTB's

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Ok, ich glaube, vorher hatte Disney auch schon mit Filmen wie Schneewittchen, Dschungelbuch oder Bambi nicht ganz kleine kommerzielle Erfolge
    In den 30igern und 40igern ja. Das Dschungelbuch war vorwiegend in D erfolgreich, deshalb waren die DVDs auch nie in der Platinum oder Diamond Edition.

    Mit Basil, Taran usw. war die Zeichentrickschiene nicht ganz so erfolgreich. Erst Oliver & Co war ein Achtungserfolg (gibt tolle Berichte darüber) und Arielle ein Kassenschlager. Außerdem gab es ab dem Ende der 80iger dann noch den Disney Club und viele Serien im TV wie DuckTales, Chip&Chap, Darkwing, Gummibären, Aladdin, ...) Also 1985-1995 waren schon eine Boom Dekade.

    http://www.boxofficemojo.com/genres/...=animation.htm

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    Geändert von Professor (13.08.2017 um 11:48 Uhr)

  8. #83
    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    In der nächsten COMIXENE gibt es einen längeren Artikel zum LTB-Jubiläum von mir, für den ich pet einige kritische Fragen stellen konnte, die teilweise in eine ähnliche Richtung gehen wie deine Kritikpunkte (kürzere Gagstorys statt längerer Abenteuergeschichten, zu wenig Micky, lange Castys oder Scapas nur selten in Nebenreihen, zu viele verschiedene Figuren pro Band, etc.). Seine Antworten könnt ihr dann in dem Heft nachlesen.

    Außerdem habe ich für den Artikel auch einige der mMn besten und für das LTB prägendsten Zeichner kurz porträtiert. Und da schreibe ich über Castys Bedeutung für das Maus-Universum auch Ähnliches.

    Für mich war die "goldene Ära" allerdings schon früher, nämlich ganz klar bei den Nummern unter 100. Mit denen bin ich halt aufgewachsen. Alleine die ganzen langen Scarpa-Klassiker! Als dann auf durchgehende Farbe umgestellt wurde, war das im Grunde schon der Anfang vom qualitativen Niedergang .
    Na, wenn du die Nummern unter 100 bevorzugst, dann würde ich den Niedergang aber eher ab Band 89 sehen. Ab da wurde es ja spätestens üblich, die LTBs mit vielen, kurzen Geschichten zu füllen. Aber auch die Duckbände ab Band 19 hauen mich meist nicht gerade vom Hocker, da gibt es meist nur ein oder zwei gute Geschichten. Wirklich herausragen tun da nur die Bände 36, 41, 44, 57, 75, 79, 74 und 83, und halt die Mausbände. Aber gut, das ist natürlich Geschmackssache.

  9. #84
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    Das, was man als "goldene Ära" empfindet, hängt sicherlich neben der Qualität der Geschichten auch damit zusammen, mit welchen Büchern man als Kind aufgewachsen ist, welche Geschichten einen überhaupt zum Comic-Fan haben werden lassen. Hierzu hat man dann sicherlich ein besonderes Verhältnis. Ich, der mit den ganz alten LTBs nicht groß geworden bin, empfinde die nicht durchgehende Farbe der Erstauflagen und (oft) die Rahmengeschichten eher als störend, während das für andere vielleicht gerade den besonderen Reiz ausmacht; so ist es sicher auch mit den Geschichten selbst und dem Zeichenstil. Kinder, die heute mit den 400er-LTBs zum Disney-Fan geworden sind, werden diese vielleicht als "goldene Ära" deklarieren.

  10. #85
    Mitglied Avatar von Professor
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    Goldene Ära des LTB's

    Zitat Zitat von Kleiner Wolf Beitrag anzeigen
    Kinder, die heute mit den 400er-LTBs zum Disney-Fan geworden sind, werden diese vielleicht als "goldene Ära" deklarieren.
    Das sehe ich auch so. Wenn man jedoch meine Auswertungen der Toplisten ansieht, ist erkennbar, dass die meisten der am besten bewerteten Geschichten zwischen 100 und 200 abgedruckt wurden.

    Und das ist der Kritikpunkt an dem ich ansetze. Wir greifen als erwachsene (lt pet 50 % Marktanteil beim LTB) wieder darauf zurück weil wir uns an viele gute Geschichten erinnern. Solche, die im Gedächtnis geblieben sind. Und das ist meiner Meinung nach enorm nach unten gegangen. Wirkliche Topgeschichten kommen nur vereinzelt vor und nicht mehr gehäuft. Man sehe sich 130-140 an. Da waren mittelmäßige Geschichten Mangelware. Und ich befürchte, dass die erwachsenen Leser in 20 Jahren aufgrund der mangelnden Qualität nicht mehr zum LTB greifen werden. Und ganz ehrlich, wer hat die Kaufkraft, ein Kind mit 10 Euro Taschengeld oder ein Erwachsener mit Gehalt/Lohn.

    Wenn man sich so die Produktpalette ansieht gibt es ja auch zunehmend Produkte für Erwachsene (Premium, präsentiert, ECC ...)


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  11. #86
    Zitat Zitat von Kleiner Wolf Beitrag anzeigen
    Das, was man als "goldene Ära" empfindet, hängt sicherlich neben der Qualität der Geschichten auch damit zusammen, mit welchen Büchern man als Kind aufgewachsen ist, welche Geschichten einen überhaupt zum Comic-Fan haben werden lassen. Hierzu hat man dann sicherlich ein besonderes Verhältnis. Ich, der mit den ganz alten LTBs nicht groß geworden bin, empfinde die nicht durchgehende Farbe der Erstauflagen und (oft) die Rahmengeschichten eher als störend, während das für andere vielleicht gerade den besonderen Reiz ausmacht; so ist es sicher auch mit den Geschichten selbst und dem Zeichenstil. Kinder, die heute mit den 400er-LTBs zum Disney-Fan geworden sind, werden diese vielleicht als "goldene Ära" deklarieren.
    Das Problem bei der These ist aber, dass diejenigen, die mit den Bändern unter 100 aufgewachsen sind, nur diese kannten, die jüngeren Leser aber die Phasen vor Band 117, dann die Bände von 117 bis ca. 220 bzw. 250, dann die Bände von 250 bis von mir aus 400 und dann die 400er Bände miteinander vergleichen können. In meiner Kindheit bzw. Jugend wurden gerade die Bände der Goldenen Ära veröffentlicht, trotzdem fand ich etwa die Bände 1, 41 oder 74 für wesentlich besser als etwa die Bände 152, 155 oder 169, obwohl letztere gerade neu erschienen. Aber es kann natürlich sein, dass Kinder, die sich mehr von Neuem beeinflussen lassen und somit mainstreamiger sind, grundsätzlich neueste Bände für besser halten. Das ist vielleicht auch eine Frage der Intelligenz bzw. der Fähigkeit, sich von seiner Umwelt distanzieren zu können.

    Um es mal deutlicher auszudrücken: Ein heutiges Kind wächst eben nicht nur mit den aktuellen Neuerscheinungen, sondern auch mit den Wiederveröffentlichungen auf. Und ob ein Kind jetzt so viel Wissen hat, dass es jetzt die älteren LTBs für alt hält, weiß ich nicht. LTB 148 oder 135 etwa sind für mich immer noch genauso modern wie das aktuelle LTB. Bei anderen Bänden wie LTB 3 oder 15 mag man den Unterschied schon stärker bemerken.
    Geändert von Thomas K124 (13.08.2017 um 14:18 Uhr)

  12. #87
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    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Und das ist der Kritikpunkt an dem ich ansetze. Wir greifen als erwachsene (lt pet 50 % Marktanteil beim LTB) wieder darauf zurück weil wir uns an viele gute Geschichten erinnern. Solche, die im Gedächtnis geblieben sind. Und das ist meiner Meinung nach enorm nach unten gegangen. Wirkliche Topgeschichten kommen nur vereinzelt vor und nicht mehr gehäuft. Man sehe sich 130-140 an. Da waren mittelmäßige Geschichten Mangelware. Und ich befürchte, dass die erwachsenen Leser in 20 Jahren aufgrund der mangelnden Qualität nicht mehr zum LTB greifen werden. Und ganz ehrlich, wer hat die Kaufkraft, ein Kind mit 10 Euro Taschengeld oder ein Erwachsener mit Gehalt/Lohn.
    50 % sind erwachsene Leser? Hätte ich nicht gedacht. Ich ging immer davon aus, dass wir eher eine kleine Minderheit sind. War das schon immer so oder bedeutet das, dass die Leser immer älter werden und die Zahl der Nachwuchsleser rückläufig ist?

    Deinen Aussagen zu der Qualität der damaligen und heutigen Geschichten stimme ich zu. Aber es muss ja einen Grund haben, warum man am jetzigen Format festhält und nicht auf - aus unserer Sicht - Qualitätsverbesserung setzt. Am vorliegenden Material aus Italien und anderswo kann es nicht liegen, wenn ich mir so die Geschichtenvorschläge an Pet so ansehe.
    Es liegt glaube ich eher daran, dass die Verkaufszahlen des LTB immer noch so zufriedenstellend sind, dass man nicht zu viele Experimente wagen, sondern lieber an der Produktformel festhalten will. Ja, die Toplisten sprechen eine deutliche Sprache, aber die immer noch guten Verkaufszahlen heutzutage trotz oder wegen der starren Produktformel, die auch in meinen Augen eher ein Hemmnis für Kreativität und Qualität ist, und das Festhalten an dieser Form sowie das laut Pet eher schwache Abschneiden des LTB "Die Schatzinsel", dessen Titelgeschichte ja eher klassischer Natur ist, zeigt, dass es aber doch zahlreiche Leser gibt, die dem Moderneren den Vorzug geben und die vielleicht ein anderes Verständnis von Qualität haben oder einfach einen anderen Anspruch an diese Comics haben.

    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen
    In meiner Kindheit bzw. Jugend wurden gerade die Bände der Goldenen Ära veröffentlicht, trotzdem fand ich etwa die Bände 1, 41 oder 74 für wesentlich besser als etwa die Bände 152, 155 oder 169, obwohl letztere gerade neu erschienen.
    Dann müssen wir ja ziemlich gleich alt sein.

    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen
    Das Problem bei der These ist aber, dass diejenigen, die mit den Bändern unter 100 aufgewachsen sind, nur diese kannten, die jüngeren Leser aber die Phasen vor Band 117, dann die Bände von 117 bis ca. 220 bzw. 250, dann die Bände von 250 bis von mir aus 400 und dann die 400er Bände miteinander vergleichen können. In meiner Kindheit bzw. Jugend wurden gerade die Bände der Goldenen Ära veröffentlicht, trotzdem fand ich etwa die Bände 1, 41 oder 74 für wesentlich besser als etwa die Bände 152, 155 oder 169, obwohl letztere gerade neu erschienen. Aber es kann natürlich sein, dass Kinder, die sich mehr von Neuem beeinflussen lassen und somit mainstreamiger sind, grundsätzlich neueste Bände für besser halten. Das ist vielleicht auch eine Frage der Intelligenz bzw. der Fähigkeit, sich von seiner Umwelt distanzieren zu können.
    Es wird solche und solche Leser geben. Es stimmt schon, dass auch heute jüngere Leser parallel zu den Neuerscheinungen die Neuauflagen zu den alten Bänden lesen können (ich gebe dir recht, dass ältere Geschichten auch heute noch gut lesbar sind). Kinder, die mit mehreren LTB-Generationen gleichzeitig aufwachsen, können vielleicht gar keinen Unterschied dazwischen machen und teilen das Ganze nicht so in Phasen ein wie wir.

  13. #88
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    Zitat Zitat von Kleiner Wolf Beitrag anzeigen
    50 % sind erwachsene Leser? Hätte ich nicht gedacht. Ich ging immer davon aus, dass wir eher eine kleine Minderheit sind. War das schon immer so oder bedeutet das, dass die Leser immer älter werden und die Zahl der Nachwuchsleser rückläufig ist?

    Deinen Aussagen zu der Qualität der damaligen und heutigen Geschichten stimme ich zu. Aber es muss ja einen Grund haben, warum man am jetzigen Format festhält und nicht auf - aus unserer Sicht - Qualitätsverbesserung setzt. Am vorliegenden Material aus Italien und anderswo kann es nicht liegen, wenn ich mir so die Geschichtenvorschläge an Pet so ansehe.
    Es liegt glaube ich eher daran, dass die Verkaufszahlen des LTB immer noch so zufriedenstellend sind, dass man nicht zu viele Experimente wagen, sondern lieber an der Produktformel festhalten will. Ja, die Toplisten sprechen eine deutliche Sprache, aber die immer noch guten Verkaufszahlen heutzutage trotz oder wegen der starren Produktformel, die auch in meinen Augen eher ein Hemmnis für Kreativität und Qualität ist, und das Festhalten an dieser Form sowie das laut Pet eher schwache Abschneiden des LTB "Die Schatzinsel", dessen Titelgeschichte ja eher klassischer Natur ist, zeigt, dass es aber doch zahlreiche Leser gibt, die dem Moderneren den Vorzug geben und die vielleicht ein anderes Verständnis von Qualität haben oder einfach einen anderen Anspruch an diese Comics haben.
    Auch interessant, wenn man sich die Quartalszahlen der Verkäufe angeguckt, die wir hier ja auch jedes Quartal diskutieren: Gut 45% der Leser haben ein Abo.
    Normalerweise würde ich sagen, dass denen das Cover vergleichsweise egal sein wird, wenn nur die Geschichtenauswahl auf lange Sicht stimmt.

    Im Gegenzug ist ein Cover sicher ein ganz gutes Argument für Impulskäufe. Ich frage mich allerdings, ob ein Micky-Cover dazu führt, dass die Verkäufe existenziell einbrechen. Vielleicht ist es wirklich spürbar, aber dann wird eben eine andere Geschichte zur Titelgeschichte erkoren. Hauptsache, 90 Seiten Maus bleiben grundsätzlich möglich. (Nebenbei: Die internationalen Ausgaben von LTB 491 haben ein Duck-Cover. Und das französische Super Picosu Géant hatte beim Abdruck der "Schatzinsel" auch kein Problem, Enten aufs Cover zu packen, obwohl die Maus mehr als das halbe Heft gefüllt hat. Und bei Castys "La marea dei secoli" war es genau so.)

    Aber unabhängig davon: Phantomias verkauft sich offenbar europaweit. Donald, Dagobert, die Neffen und die Panzerknacker auch. Micky und Goofy weniger, Kater Karlo offenbar gar nicht. Die 10 Figuren, die für die Entenhausen Stars ausgewählt wurden, sprechen ja nun Bände. Das muss bedient werden, klar.

    Und trotzdem könnte das Jahr 2018 einen neuen Abschnitt der LTB-Geschichte beginnen lassen. Immerhin sind die Duck-Geschichten förmlich überfischt, alleine deswegen schadet ein lange Maus ab und an sicher nicht, um nicht irgendwann wirklich mit leeren Händen da zu stehen, wenn eine Enten-Edition gefüllt werden will. Und da bietet sich Mickys Geburtstag ja förmlich an. Wenn die Abonnenten-Zahlen dann nicht drastisch zurückgehen, könnte ich mir gut vorstellen, dass der Maus-Anteil (bei ansonsten ähnlicher Produktformel) etwas größer wird, auch wenn auf 13 von 13 Covern mindestens eine Ente (oder ein Beagle Boy) zu sehen ist.

  14. #89
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    Zitat Zitat von Kleiner Wolf Beitrag anzeigen
    50 % sind erwachsene Leser? Hätte ich nicht gedacht. Ich ging immer davon aus, dass wir eher eine kleine Minderheit sind. War das schon immer so oder bedeutet das, dass die Leser immer älter werden und die Zahl der Nachwuchsleser rückläufig ist?
    Das mit der Hälfte Leser ab 18 bestätigt Egmont im Alfonz-Artikel von vor ein paar Monaten. Und ohne die genauen Zahlen zu kennen, würde ich zu der zweiten Frage sagen: Ja, genau das bedeutet es. Die Verkaufszahlen insgesamt gehen ja zurück, wenn auch auf weiterhin hohem Niveau und längst nicht so drastisch wie beim MMM und den meisten anderen Kinderzeitschriften. Und der Anteil der erwachsenen Leser ist über die Jahre immer weiter gestiegen.

    Bedient werden diese inhaltlich aber mMn eher schlecht als recht, da ich mir nicht vorstellen kann, dass Erwachsene lieber einen Haufen belangloser Gaggeschichten pro Band lesen als vier bis sechs längere, richtig gute von Topzeichnern. Naja, ich habe 25 Jahre lang überhaupt keine LTBs mehr gekauft (einige Maus-Editionen ausgenommen) und bin eigentlich erst letztes Jahr durch die Entdeckung von Casty dazu gekommen, mich wieder ein bisschen mit dem Thema zu beschäftigen. Ich hab aber keine Lust, mir regelmäßig ein dickes TB zu kaufen, in dem mir dann nur eine ca. 30-seitige Geschichte gefällt. Dazu fehlen mir sowohl das Geld als auch der Platz im Regal. Da suche ich mir lieber seine Geschichten in US-Ausgaben zusammen, die dann auch auf besserem Papier, mit ansprechenderem Lettering und passenden Covern präsentiert werden. Wenn das reguläre LTB eine so qualitativ hochwertige Geschichtenzusammenstellung hätte wie die ME, würde ich es mir auch öfter kaufen. Ich glaube übrigens nicht, dass hier meine nostalgische Sichtweise eine größere Rolle spielt. Von den paar LTBs, die ich in letzter Zeit zum ersten Mal gelesen habe, waren die aus dem 100er Bereich allesamt mehrere Niveaustufen über denen im 300er oder 400er Bereich.

  15. #90
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Ich frage mich allerdings, ob ein Micky-Cover dazu führt, dass die Verkäufe existenziell einbrechen. Vielleicht ist es wirklich spürbar, aber dann wird eben eine andere Geschichte zur Titelgeschichte erkoren.
    Auch das bestätigt pet ja immer wieder in Interviews oder hier in der Forenfragerunde...

    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Aber unabhängig davon: Phantomias verkauft sich offenbar europaweit. Donald, Dagobert, die Neffen und die Panzerknacker auch. Micky und Goofy weniger, Kater Karlo offenbar gar nicht. Die 10 Figuren, die für die Entenhausen Stars ausgewählt wurden, sprechen ja nun Bände. Das muss bedient werden, klar.
    Es ist halt ein bisschen wie bei der Frage mit der Henne und dem Ei: Verkaufen sich Micky-Geschichten so schlecht, weil er so unbeliebt ist, oder ist er unbeliebt(er), weil die meisten deutschen Leser seine guten Geschichten kaum kennen (können)? Warum ist Micky in Italien oder den USA anscheinend nicht unbeliebter als Donald? Vllt., weil es dort Gottfredson- und/oder Scarpa-GAs gibt? Warum haben die Franzosen es nicht nur geschafft, eine schöne HC-Albenreihe mit Gottfredson-Geschichten zu verlegen (leider keine GA, weil die ersten Jahrgänge fehlen), sondern beauftragen auch noch heimische Top-Zeichner, eigene Hommagealben mit der Maus zu zeichnen? In Deutschland unvorstellbar, da denkt die Redaktion ja nicht mal darüber nach, deutsche Zeichner Geschichten fürs LTB produzieren zu lassen. (Warum kann ein kleines Land wie die Niederlande es finanzieren, sein Disney-Wochenheft zur Hälfte mit Eigenproduktionen zu füllen, Deutschland aber nicht?)

  16. #91
    Vielleicht ist die Maus bei Kindern ja nicht so beliebt, weil dort oft keine Kinder auftreten. Mack und Muck treten halt weniger oft auf als Tick, Trick und Track. Ansonsten, ich als Kind habe damals die reinen Duck-Bände den reinen Maus-Bänden vorgezogen, weil die Maus-Bände halt fast nur Krimigeschichten enthielten. Aber die Maus bietet ja auch noch mehr, Zeitreisen etwa, oder Storys mit Indiana Goof oder Beziehungsgeschichten mit Minni.

    Micky auf dem Cover brauche ich nicht wirklich, mir wäre es lieb, man würde dazu zurückkehren, die erste Duckgeschichte, welche auch die längste im Band sein sollte, aufs Cover als Titelstory zu packen. Dass sich LTB 491 so schlecht verkauft hat, überrascht mich, schließlich mögen Kinder Piraten, oder hat sich das geändert? Wie waren denn im Vergleich die Verkaufszahlen für LTB 495? Dieses enthielt ja auch eine lange Mausstory, aber kein Mauscover.

  17. #92
    Mitglied Avatar von Professor
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    Also ich wäre vorsichtig mit den Annahmen solange wir keine Verkaufszahlen kennen. Was heißt schlecht, was wäre gut. Was ist der Grund dafür, nur das Cover. Es gibt sicher saisonale Schwankungen und auch andere Faktoren, die sich auf Verkaufszahlen auswirken.

    Die Maus "ist unbeliebt" ist eine Floskel und solange es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, halte ich das für fraglich. Also bei den Erwachsenen kommt sie anscheinend außerordentlich gut an.

    Also ich kann nur für mich sprechen, mir haben gute Geschichten gefallen, die mich mitgerissen haben. Egal wer da mitgespielt hat. Tick, Trick und Track sind doch heute eher altklug und deswegen eigentlich genau so wie die Maus. Im Schlauen Buch steht alles, das schreckt eher ab.



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  18. #93
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    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Die Maus "ist unbeliebt" ist eine Floskel und solange es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, halte ich das für fraglich. Also bei den Erwachsenen kommt sie anscheinend außerordentlich gut an.
    Bei mir ebenfalls. Das war sie aber bei mir schon als Kind. Habe Micky Geschichten meistens gerne gelesen. "Die Insel Niemalsnie" ist für mich neben "Vereinte Kräfte" die beste Story seit ich wieder eingestiegen bin.

  19. #94
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Auch interessant, wenn man sich die Quartalszahlen der Verkäufe angeguckt, die wir hier ja auch jedes Quartal diskutieren: Gut 45% der Leser haben ein Abo.
    Normalerweise würde ich sagen, dass denen das Cover vergleichsweise egal sein wird, wenn nur die Geschichtenauswahl auf lange Sicht stimmt.

    Im Gegenzug ist ein Cover sicher ein ganz gutes Argument für Impulskäufe. Ich frage mich allerdings, ob ein Micky-Cover dazu führt, dass die Verkäufe existenziell einbrechen. Vielleicht ist es wirklich spürbar, aber dann wird eben eine andere Geschichte zur Titelgeschichte erkoren. Hauptsache, 90 Seiten Maus bleiben grundsätzlich möglich. (Nebenbei: Die internationalen Ausgaben von LTB 491 haben ein Duck-Cover. Und das französische Super Picosu Géant hatte beim Abdruck der "Schatzinsel" auch kein Problem, Enten aufs Cover zu packen, obwohl die Maus mehr als das halbe Heft gefüllt hat. Und bei Castys "La marea dei secoli" war es genau so.)
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Auswahl des Covers eine deutlich spürbare Auswirkung auf die Verkaufszahlen hat. Für mich wäre stets der Inhalt entscheidend. Wenn ich die Maus nicht mögen würde, dann würde ich LTB 491 auch dann nicht kaufen, wenn es ein Duck-Cover hätte. Dass wirklich jemand seine Kaufentscheidung vor allem vom Cover abhängig macht, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Tatsächlich bietet sich Mickys 90. Geburtstag an, um mal wieder mehr Maus zu bringen. Pet hat uns ja bei seiner letzten Antwort Hoffnung gemacht, z. B. auf eine "Art zweite Maus-Edition".

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Das mit der Hälfte Leser ab 18 bestätigt Egmont im Alfonz-Artikel von vor ein paar Monaten. Und ohne die genauen Zahlen zu kennen, würde ich zu der zweiten Frage sagen: Ja, genau das bedeutet es. Die Verkaufszahlen insgesamt gehen ja zurück, wenn auch auf weiterhin hohem Niveau und längst nicht so drastisch wie beim MMM und den meisten anderen Kinderzeitschriften. Und der Anteil der erwachsenen Leser ist über die Jahre immer weiter gestiegen.
    Danke für die interessanten Informationen!

    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist die Maus bei Kindern ja nicht so beliebt, weil dort oft keine Kinder auftreten. Mack und Muck treten halt weniger oft auf als Tick, Trick und Track. Ansonsten, ich als Kind habe damals die reinen Duck-Bände den reinen Maus-Bänden vorgezogen, weil die Maus-Bände halt fast nur Krimigeschichten enthielten. Aber die Maus bietet ja auch noch mehr, Zeitreisen etwa, oder Storys mit Indiana Goof oder Beziehungsgeschichten mit Minni.
    Das mit den Kindern wäre ein Grund, ich glaube aber eher, dass es daran liegen könnte, dass es bei den Enten einfach mehr Figuren, die zudem ausgeprägtere Eigenschaften haben, gibt. Das bietet natürlich eine Menge Potenzial für Gagstories. Und dort gibt es den beliebten Phantomias...

    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Also ich wäre vorsichtig mit den Annahmen solange wir keine Verkaufszahlen kennen. Was heißt schlecht, was wäre gut. Was ist der Grund dafür, nur das Cover. Es gibt sicher saisonale Schwankungen und auch andere Faktoren, die sich auf Verkaufszahlen auswirken.

    Die Maus "ist unbeliebt" ist eine Floskel und solange es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, halte ich das für fraglich. Also bei den Erwachsenen kommt sie anscheinend außerordentlich gut an.

    Also ich kann nur für mich sprechen, mir haben gute Geschichten gefallen, die mich mitgerissen haben. Egal wer da mitgespielt hat. Tick, Trick und Track sind doch heute eher altklug und deswegen eigentlich genau so wie die Maus. Im Schlauen Buch steht alles, das schreckt eher ab.
    Ja, hier im Forum ist die Maus außerordentlich beliebt, und zwar zurecht, auch bei mir. Nur repräsentieren wir hier nicht die gesamte Leserschaft. Junge Leser im Kindesalter.die auch noch einen Großteil der Leser ausmachen, haben wir hier ja eher nicht. Als Kind habe ich auch die Ducks eindeutig bevorzugt, vielleicht aus den von mir oben genannten Gründen.

    Und die (Un-)Beliebtheit der Maus scheint mir der trefflichste Grund dafür zu sein, warum die Maus deutlich unterrepräsentiert ist, sowohl in den Comics als auch bei den o. g. Entenhausen-Figuren. Selbst auf dem Cover des Micky-Maus-Magazins hat man Micky durch Donald ersetzt. Einen anderen Grund dafür als den der Beliebtheit kann ich mir nicht erklären. NRW-Radler schrieb auch mal, dass die Maus gemessen am Verhältnis der Beliebtheit zwischen Duck und Maus bei uns sogar noch überrepräsentiert ist.

  20. #95
    [QUOTE=Kleiner Wolf;5322218] "Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Auswahl des Covers eine deutlich spürbare Auswirkung auf die Verkaufszahlen hat. Für mich wäre stets der Inhalt entscheidend. Wenn ich die Maus nicht mögen würde, dann würde ich LTB 491 auch dann nicht kaufen, wenn es ein Duck-Cover hätte. Dass wirklich jemand seine Kaufentscheidung vor allem vom Cover abhängig macht, ist für mich nicht nachvollziehbar...

    ...Das mit den Kindern wäre ein Grund, ich glaube aber eher, dass es daran liegen könnte, dass es bei den Enten einfach mehr Figuren, die zudem ausgeprägtere Eigenschaften haben, gibt. Das bietet natürlich eine Menge Potenzial für Gagstories. Und dort gibt es den beliebten Phantomias... "(Zitatende)



    Ob ein Mauscover abschreckt oder nicht, müsste sich ja leicht anhand der Verkaufszahlen ablesen können. Wenn bei jedem LTB mit der Maus auf dem Cover die Verkaufszahlen spürbar sinken, ist das schon ein starkes Indiz. Ich vermute, dass viele Kinder denken, wenn die Maus auf dem Cover ist, dann sind nur Mausstorys drin. Das mag uns zwar komisch vorkommen, aber es gibt schon einen Haufen dämlicher Erwachsener, das wird bei Kindern nicht anders sein.

    Dass die Duckwelt mehr Figuren und Potenzial hat, glaube ich auch, zumindest spiegelt sich dies in den LTBs bis Band 116 so wider, und Phantomias fehlt natürlich der Maus. Aber zumindest die Maus hat ja noch Indiana Goof, die Zeitreisegeschichten und auch so Figuren wie Goofys Tante. Aber als Kind dachte ich, beeinflusst natürlich auch von den älteren LTBs, dass die Duckwelt reicher ist. Kann sein, dass das auch heutige Kinder denken. Aber vielleicht liegt das auch darin, dass die Ducks eben aufgrund der weitaus höheren Anzahl an Geschichten den Kindern vertrauter sind. Ich kann mit Ede Wolf oder Madam Mimi auch nichts anfangen, nicht nur wegen der von mir so empfundenen Monotonie in den Geschichten, sondern auch, weil sie halt schon früher nicht so häufig auftraten.
    Geändert von Thomas K124 (14.08.2017 um 11:14 Uhr)

  21. #96
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    Ich habe Ede Wolf, Klein Wölfchen, Gevatter Bär und Fuchs, Madame Mim, Klein Adlerauge und Strolchi geliebt. Nur Dionysos und Herr Hase kenne ich kaum.

    Eigentlich traurig, da ist der Entenhausener Cosmos so riesig und man liest in jedem Buch dieselben platten Dussel, Franz Gans, Donald versauts, Dagobert Schema F und Phantomias jagt Schurke X Geschichten.

    Da ist eine Schatzinsel oder Moby Duck eine richtige Wohltat. Übrigens meinte Pet, dass sich Moby Duck auch nicht so gut verkauft hätte. Liegt es daran, dass die Kinder mit dem Stoff nichts mehr anfangen können, oder mit langen Geschichten oder sind die Informationen von Pet vielleicht so ausgelegt, damit er wenig Maus und kurze Gagstories rechtfertigen kann. Vl. werden alle manipuliert, weil ja alle alles als Fakt hinnehmen ohne die Zahlen zu überprüfen.

    Viele Perlen, siehe Thread unvollständige Serien, werden uns lange verwährt.

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  22. #97
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    Zitat Zitat von Thomas K124 Beitrag anzeigen

    Dass die Duckwelt mehr Figuren und Potenzial hat, glaube ich auch, zumindest spiegelt sich dies in den LTBs bis Band 116 so wider, und Phantomias fehlt natürlich der Maus. Aber zumindest die Maus hat ja noch Indiana Goof, die Zeitreisegeschichten und auch so Figuren wie Goofys Tante. Aber als Kind dachte ich, beeinflusst natürlich auch von den älteren LTBs, dass die Duckwelt reicher ist.
    Ich finde ja, Micky hat einen sehr schillernden Freundeskreis. Man denke nur an Nebenfiguren wie Gamma, Atömchen, Maxi Smart, Professor Wunderlich... Ich liebe auch Rudi Ross, dann noch Klarabella usw. Ein Problem ist sicher, dass viele der eher einfallslosen Autoren immer nur Goofy als treuen und oft einfältigen Begleiter verwenden - das wird dann natürlich schnell eintönig.

    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Ich habe Ede Wolf, Klein Wölfchen, Gevatter Bär und Fuchs, Madame Mim, Klein Adlerauge und Strolchi geliebt. Nur Dionysos und Herr Hase kenne ich kaum.

    Eigentlich traurig, da ist der Entenhausener Cosmos so riesig und man liest in jedem Buch dieselben platten Dussel, Franz Gans, Donald versauts, Dagobert Schema F und Phantomias jagt Schurke X Geschichten.
    Meinst du mich? Nein, wahrscheinlich Hansi Hase, im Original Brer Rabbit. Ich fände es auch schöner, wenn Figuren/Serien wie die von dir aufgezählten wieder (öfter) in den deutschen Heften vertreten wären - so wie im niederländischen Donald Duck Weekblad, wo die heimischen Autoren sich regelmäßig an all diesen und noch sehr vielen Figuren aus den abendfüllenden Kinofilmen von Arielle bis Robin Hood versuchen dürfen. Im LTB tauchten sie natürlich immer nur höchstens mal in Gastrollen auf.

  23. #98
    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Ich finde ja, Micky hat einen sehr schillernden Freundeskreis. Man denke nur an Nebenfiguren wie Gamma, Atömchen, Maxi Smart, Professor Wunderlich...
    Nicht zu vergessen Käpt'n Orang! Ein wunderbarer Bond-Bösewicht, dem gerne mal ein Band mit gesammelten Geschichten gewidmet werden dürfte.
    Free is, who doesn't have to be popular.

  24. #99
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    Zitat Zitat von Bottervogel Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen Käpt'n Orang! Ein wunderbarer Bond-Bösewicht, dem gerne mal ein Band mit gesammelten Geschichten gewidmet werden dürfte.
    Den mag ich eher weniger. Ein ganzer Band wäre mir zu viel aber auftreten darf er gerne mal wieder!


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  25. #100
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    Zitat Zitat von TomiS Beitrag anzeigen
    Ich habe Ede Wolf, Klein Wölfchen, Gevatter Bär und Fuchs, Madame Mim, Klein Adlerauge und Strolchi geliebt. Nur Dionysos und Herr Hase kenne ich kaum.

    Eigentlich traurig, da ist der Entenhausener Cosmos so riesig und man liest in jedem Buch dieselben platten Dussel, Franz Gans, Donald versauts, Dagobert Schema F und Phantomias jagt Schurke X Geschichten.

    Da ist eine Schatzinsel oder Moby Duck eine richtige Wohltat. Übrigens meinte Pet, dass sich Moby Duck auch nicht so gut verkauft hätte. Liegt es daran, dass die Kinder mit dem Stoff nichts mehr anfangen können, oder mit langen Geschichten oder sind die Informationen von Pet vielleicht so ausgelegt, damit er wenig Maus und kurze Gagstories rechtfertigen kann. Vl. werden alle manipuliert, weil ja alle alles als Fakt hinnehmen ohne die Zahlen zu überprüfen.

    Viele Perlen, siehe Thread unvollständige Serien, werden uns lange verwährt.
    Ja, das stimmt! Wobei ich zugeben muss, dass ich als Kind die Geschichten mit Madame Mim, Hansi Hase usw. auch immer überblättert habe. Ich glaube, das liegt tatsächlich daran, dass man mit den Figuren einfach zu wenig vertraut war, weil sie nur selten verwendet wurden. Bei Donald & Co. wusste man, woran man ist. Insofern gebe ich Thomas K124 recht.

    Heute sehe ich das anders, ich habe mir erst vor paar Wochen Micky-Maus-Hefte der Jahrgänge 1991-1993 gekauft, u. a. wegen Ede Wolf usw. Auch die Entenhafen-Geschichten aus den älteren Sommer-LTBs habe ich sehr genossen. Diese Geschichten bieten einfach mal Abwechslung, eine Alternative zu dem ewig Gleichen. Wahrscheinlich wird man als Erwachsener aufgeschlossener gegenüber solchen Dingen.

    Jetzt stellt sich die Frage, warum Ede Wolf, Madame Mim und die anderen Waldfiguren irgendwann mal aus den Micky-Maus- und Donald-Duck-Heften verbannt wurden. Da die heutigen Kinder die Figuren gar nicht mehr kennen, werden sie wohl kaum eine Chance auf ein Comeback haben. Sehr schade. Dagegen sind die Niederländer vorbildlich.

    Zitat Zitat von Bottervogel Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen Käpt'n Orang! Ein wunderbarer Bond-Bösewicht, dem gerne mal ein Band mit gesammelten Geschichten gewidmet werden dürfte.
    Der Vergleich mit einem Bond-Bösewicht ist gut. Auch ich würde gerne mal wieder mehr mit Käpt'n Orang lesen, halte aber eine ganze Maus-Edition über ihn für etwas monoton. Manche gute Maus-Figuren wie er oder Maxi Smart werden einfach zu selten in Geschichten benutzt.

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