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Thema: Homeland

  1. #1
    Mitglied Avatar von Moeykaner
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    Homeland und Hatufim (israelisches Original)

    “In der US-Serie „Homeland“ steht eine große Verschwörung im Zentrum. Eher zufällig befreien die US-Streitkräfte Sergeant Nicholas Brody (Damian Lewis), nachdem er acht Jahre im Irak in Kriegsgefangenschaft war. In den US-Medien wird der totgeglaubte Rückkehrer als Kriegsheld gefeiert. Seine Frau Jessica (Morena Baccarin), die über lange Jahre die gemeinsamen Kinder Dana (Morgan Saylor) und Chris (Jackson Pace) allein erziehen musste, ist zwar überglücklich über die Rückkehr ihres Ehemannes, muss jedoch auch mit den vielfältigen Konsequenzen seiner Abwesenheit umgehen.

    Nur die eigenwillige CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) ist skeptisch, denn sie hat einen Tipp erhalten, demnach Brody ein „Trojanisches Pferd“ ist. In der langen Kriegsgefangenschaft sei er vom hochrangigen al-Qaida-Mitglied Abu Nazir (Navid Negahban) einer Gehirnwäsche unterzogen worden und nun der zentrale Bestandteil eines Terrorplots gegen die USA. Immerhin gewähre ihm sein Heldenstatus Zugang zu manch sensiblen Ziel. Während Mathisons Vorgesetzter David Estes (David Harewood) nicht an die Verschwörungstheorie glaubt, erhält die Agentin Unterstützung von ihrem ehemaligen Vorgesetzten und Mentor Saul Berenson (Mandy Patinkin), dem CIA-Abteilungschef für den Mittleren Osten.

    „Homeland“ basiert auf dem israelischen Format „Hatufim“ (Kriegsgefangener). Produziert wird das Showtime-Projekt von den beiden ehemaligen „24“-Produzenten Howard Gordon und Alex Gansa sowie dem Schöpfer des Originals, Gideon Raff. Die US-Umsetzung soll aber weitestgehend eigenständig sein.“

    quelle: http://www.serienjunkies.de/homeland/

    Meine Meinung:

    Ich persönlich war sehr angetan von den ersten beiden Episoden und ich bin gespannt, wie die Serie sich weiter entwickelt. Sie läuft seit letzten Sonntag auf Sat.1 um 23:15 Uhr.

    Edit/Update:

    Am 9. Mai kommt das israelische Original HATUFIM auf Arte (10 Teile)

    Wer vergleichen möchte und hier diskutieren will.
    Geändert von Moeykaner (20.04.2013 um 17:27 Uhr)
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  2. #2
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Ich habe versucht mich nicht zu spoilern und so wusste ich über "Homeland" nur, dass die Serie mit Preisen überhäuft wurde und Claire Danes als CIA-Agentin mit psychischen Problemen vermutet, dass der aus dem Irak befreite GI umgedreht wurde. Und dass sie dem Verdacht wohl nachgehen wird. Eigentlich war ich nur wegen der Preise neugierig auf Homeland - und auf Claire Danes habe ich mich auch gefreut - aber die Thematik selber hätte mich wohl nicht hinterm Ofen hervorgelockt.

    Der Pilot war schon einmal echt gut gemacht. Handwerklich gibt es nix zu meckern, die Darsteller überzeugen mich durchgehend und es gab wirklich keine einzige Minute, bei der ich nicht bei der Sache geblieben wäre, weil jede Minute spannend war. Ich habe auch keine Ahnung, ob Sergeant Nicholas Brody jetzt umgedreht wurde oder nicht. Zuerst habe ich Carrie als Agentin mit Verfolgungswahn abgetan, aber ... sie hat schon recht, natürlich gibt es Zeichen. Bisschen mehr psychologische Betreuung des Befreiten wäre imo angebracht, ansonsten wirkt das auf mich alles schon ziemlich realistisch. Von der Couch aus.

    Ich bin bei Serien mehr so der lustige Typ. Ich mag schon Dramen, aber da muss auch der Humor eine Rolle spielen und es gibt nur ganz wenige reine Dramaserien, die ich gerne geschaut habe. Homeland ist anders als ich gedacht habe. Nicht, dass ich mit Humor gerechnet hätte, ... ich kann gerade auch gar nicht sagen, was ich erwartet habe, aber es war anders. Die Rückblenden zur Folter haben mich fast 1:1 an jene aus dem Film "Brothers" mit Tobey Maguire erinnert und ich gebe zu, so etwas ist nichts für mich. Zu sehen, wie Menschen sein können, macht mich immer krank.

    Fazit aus meinem verworrenen Posting: Es ist spannend, sehr gut gespielt, sehr gut gemacht, ich bin ebenfalls gespannt wie es weiter geht und darum bleibe auch ich dran. Da es wohl schon mehr als eine Staffel gibt, frage ich mich, ob Carrie immer noch hinter Brody her ist oder ob sich die Serie jetzt schon in andere Gefilde bewegt hat. Und ob ich so lange dran bleibe, kann ich jetzt echt noch nicht abschätzen.
    Geändert von NikiMaus (08.02.2013 um 08:22 Uhr) Grund: Es war wohl noch zu früh für ein Fazit ohne zu viele Wortwiederholuingen.

  3. #3
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    Homeland hat auf jeden Fall Potential. Mitraten ist wohl zwecklos (das mache ich auch seit "Lost" nicht mehr, bringt ja doch nix), obwohl mir in dem Moment, als er den Gebetsteppich ausrollt irgendwie klar war, dass er nicht umgedreht ist. Aber die Autoren machen ja mit dem Zuschauer eh was sie wollen. Bin gespannt, was aus den verschiedenen Hinweisen wird. Die Ansage von dem Gefangenen, dass ein Kriegsgefangener umgedreht wurde, war mir irgendwie zu platt, vielleicht passiert da ja auch noch was. Das Zucken der Finger ... das mache ich auch. Ok, selten wenn ich vor Fernsehkameras stehe und im Gegensatz zu dem Gekloppe von Brody hoffe ich inständig, dass bei mir Muster zu erkennen sind, aber ich hätte es einfach auf Nervosität geschoben. Deshalb arbeite ich wohl auch nicht beim CIA.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Moeykaner
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    AW: Homeland

    Ich muss noch dazu sagen, dass ich eigentlich kein begeisterter Seriengucker bin, wenn dann bevorzuge ich Miniserien a la band of brothers, wo ich eine ende absehen kann.

    in meinen Augen profitiert dadurch das durchschnittliche Niveau, deswegen bin ich mal gespannt, ob die Serie nicht irgendwann ins lächerliche abdriftet.

    der teil gestern war ganz gut.
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  5. #5
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    In der letzten Folge konnte die Spannung zumindest gehalten werden. Für mich war es schon eine Überraschung, dass

    der Mord an dem Escort-Mädel quasi ein reiner Raubmord war.


    Meine ganze Theorie bezüglich

    "sicher ein Mikrofon in der Kette" und "wie kann man so blöd sein und im Umkleideraum alles besprechen, ohne vorher zumindest die Räumlichkeiten gecheckt zu haben?!" (dabei bleibe ich auch, das war absurd)


    passt ganz hervorragend zu Hessis Aversion gegen Rätselraten in Serien.

    Bei mir ist es übrigens auch so, dass ich im Prinzip gerne eine abgeschlossene Handlung sehe. Natürlich gibt es dann Serien, die ich nicht mehr missen möchte und froh bin, dass es weiter und weiter geht, aber viele, die inhaltlich wunderbar auf eine Staffel ausgelegt sind und dann verlängert werden, können das Niveau vom Anfang einfach nicht halten. Womit ich wieder bei Lost wäre.

  6. #6
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    Zitat Zitat von NikiMaus Beitrag anzeigen
    In der letzten Folge konnte die Spannung zumindest gehalten werden.
    Echt, ich fand's ein bissl fad. Aber das ist jetzt gar nicht soo schlimm, ab und zu brauchs eben Folgen um etwas aufzubauen. Ich warte sekündlich drauf, dass der "Freund der Familie" (hehe) rauskommt. Ewig wird der nicht wie ein getretener Dackel in der Ecke stehen. Und wenn dann Brodys Welt zusammenbricht (wenn sie das nicht schon ist, ma waas es ja net), wird's sicher interessant.

    Die Chip-Austausch-Aktion. Muaha. Weiber. Erst auf heimlich machen, Puderdöschen unauffällig austauschen und nach der Übergabe erstmal fünf Minuten tratschen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Hessi Beitrag anzeigen
    Ewig wird der nicht wie ein getretener Dackel in der Ecke stehen.
    Wenn der Haberer damit rausrückt, wird er sofort wie ein getretener Dackel in der Ecke liegen. Ist auch nicht besser. Das weiß er auch. Aber Brody ahnt doch mittlerweile eh längst alles. Das Gespräch mit seiner Tochter am Zaun mit den Vorhängeschlössern sagt alles.
    Brodys Welt ist längst in sich zusammen gebrochen. Genial, wie der Darsteller das rüberbringen kann. Wie er die Mauer nach außen aufrecht hält, obwohl innen drinnen alles porös ist.
    Die Darsteller machen schon eine Menge aus, das Drehbuch hat aber doch logische Lücken, das ist enorm. Das Bild von Geheimdiensten in Serien kann man aber nirgendwo sonderlich ernst nehmen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Das Bild von Geheimdiensten in Serien kann man aber nirgendwo sonderlich ernst nehmen.
    Fürchtest du oder hoffst du? google mal nach "Aldrich Ames" oder "Richard Jewell", der durch falsche Anschuldigungen gesundheitliche Probleme bekommen hat und dadurch schließlich sein Leben verlor. Aldrich Ames war unterm Strich ein enttarnter Doppelagent. Überm Strich wurde er jedoch jahrelang vom FBI gefilmt, wie er mit einer vollen Aktentasche in die russische Botschaft in Washington marschierte und mit einer leeren Aktentasche wieder herauskam. Und das, obwohl das FBI wusste, dass Ames für die CIA arbeitete und die CIA nach einem Maulwurf suchte.
    Richard Jewell war erst ein Held nach den Bombenattentaten in Atlanta 1996 und kam dann selbst ins Visier der Ermittlungen. Erst nach Monaten (!) hat das FBI eingesehen, dass er die Sachen, die ihm vorgewurfen worden, in der bestimmten Zeit gar nicht hätte machen können, jedenfalls nicht in Unterlichtgeschwindigkeit.
    Das verwirft jeder Drehbuchautor, weil zu albern.

    Das nur nebenbei, weil ich gerade diese Woche von den beiden gelesen habe. Bei solchen Sachen habe ich immer die Befürchtung, dass es nur die Spitze des Eisbergs ist.

  9. #9
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    Keine nackten Brüste in der gestrigen Folge? Ich möchte stark bezweifeln, dass dieser drastische Richtungswechsel so früh in der Staffel Qualität und Niveau der Serie zuträglich ist.

  10. #10
    Mitglied Avatar von New-York23
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    Ich habe mich am Anfang auf Homeland gefreut, da ich den Hauptdarsteller aus Life mochte.
    Die Darsteller sind überzeugend, doch mag mir die Serie nicht gefallen.
    Es ist zuviel Trauma und Drama für mich, passieren tut wenig, vielleicht ist mir hier auch die Thematik zu amerikanisch, und es streckt sich durch das Serienformat noch mehr.
    Mein Fazit nach 3 Folgen, ist nicht meins und wird es auch nie werden, daher werde ich die Serie nicht weiterverfolgen.
    Geändert von New-York23 (18.02.2013 um 23:57 Uhr)

  11. #11
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Also die Serie ist schon echt gut bis jetzt. Sehr spannend und auch einfach mal was anderes zwischen den ganzen Krimiserien, Mysteriserien usw.
    Homeland ist auch alles andere als vorhersehbar. Man weiß echt nie, was als nächstes passieren könnte. Geht mir zumindest so.

    Ich mag Damian Lewis als Schauspieler sehr und er passt ziemlich gut in die Rolle von Nicholas Brody. Es wirkt auf mich alles sehr authentisch.
    Brodys Welt ist längst in sich zusammen gebrochen.
    Klassische PTBS würde ich mal behaupten. So wie Brody sich verhält...

  12. #12
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Während ich die Folge vorige Woche durchaus spannend fand, war die letzte Folge in meinen Augen eher fad. Gerade mal die letzten Minuten machen mir Hoffnung auf die kommende Zeit, beide Hauptdarsteller in direkter Interaktion zu sehen wird sicher interessant. Und kurzweiliger. Natürlich kann hier nicht nur eine Verschwörungstheorie nach der anderen verfolgt werden, aber zu viel Beziehungsschmu nimmt mir gerade ein bisschen den Lauf der Serie. Andererseits ist es viel zu früh zu denken, man könne schon eine unheilvolle Tendenz in der Serie absehen, nur weil mal eine Folge nicht so nach meinem Geschmack war. Sie wird schon nicht umsonst so vielbepreist sein. Vermutlich kämen mir Doppelfolgen eher entgegen, da kann ich schneller über die eine oder andere Länge hinwegsehen.

  13. #13
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    Ich kann New-York23 und allen, die gerade hadern, nur empfehlen, noch eine Weile dabeizubleiben. Ich hatte anfangs auch Schwierigkeiten, immer wieder reinzukommen - diese Art der Inszenierung bringt mich nicht gerade dazu, um jeden Preis sofort die nächste Folge gucken zu wollen. Wenn ich dann drin bin, haut's mich immer wieder um. Vor allem weiß man wirklich bis kurz vor Schluss nicht, was Sache ist. Das halten die ganz gut durch und erzeugen so eine Mordsspannung. Die aber eher über den langsamen Aufbau funktioniert.

  14. #14
    Mitglied Avatar von Moeykaner
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    AW: Homeland

    Die heutige Folge war in meinen Augen eine sehr gute und spannende.

    Die Charaktere entwickeln sich plausibel weiter.

    Die Leistung der Schauspieler ist weiterhin sehr gut.
    Damian Lewis und Claire Daines sind in meinen Augen die richtige Wahl.

    Mir persönlich gefällt die Art der Serie, dass nicht jede Folge mit einem eigenen Spannungsbogen auskommen muss, sondern der Bogen über mehrere Folgen hinaus aufgebaut wird.

    Allerdings wäre es so schöner mehrere Folgen am Stück sehen zu können.
    Dumm ist der, der Dummes tut!!!

  15. #15
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Ich fand die letzte Folge mit den Spekulationsmöglichkeiten, die sie bot, echt gut. Die Musik-Beschallungs-Psycho-Foltermethode habe ich schon vorm Fernseher auf der Couch sitzend kaum ausgehalten, war aber der Meinung, dass der Verhörte doch darin trainiert sein sollte, etwas mehr auszuhalten ... Manchmal wundere ich mich über mich selber. Wie anmaßend kann man sein?

  16. #16
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    Man hat ja nicht direkt mitbekommen, wie lange er das aushalten musste. Ich glaube, Carrie hat zwischendurch mal ein Nickerchen gemacht? Und ich glaube nicht, dass man Schlafanentzug trainieren kann.

    Ansonsten gab es wieder ein paar heftige Szenen, die mir (und Brody ) unter die Haut gingen. Wieso nennt seine Frau ihn eigentlich Brody? Na egal, ich habe seit der Folge nur die Befürchtung, dass die Serie so weiter vor sich hin läuft, bis zu dem unerwarteten und sensationellen Finale.

  17. #17
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    Da fällt mir noch ein: wann soll der Gefangene denn eine Rasierklinge in seinem Schuh versteckt haben? Die haben ihn doch nachts aus dem Bett gezerrt. Glaube nicht, dass er noch seine eigenen Sachen anziehen durfte, die Schuhe hat er sicher vom CIA.

  18. #18
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Zitat Zitat von Hessi Beitrag anzeigen
    Wieso nennt seine Frau ihn eigentlich Brody?
    Das habe ich mich auch gefragt. Nicht, dass es wichtig wäre ...

    Zitat Zitat von Hessi Beitrag anzeigen
    Da fällt mir noch ein: wann soll der Gefangene denn eine Rasierklinge in seinem Schuh versteckt haben? Die haben ihn doch nachts aus dem Bett gezerrt. Glaube nicht, dass er noch seine eigenen Sachen anziehen durfte, die Schuhe hat er sicher vom CIA.
    Mysteriös, das habe ich mich auch gefragt.
    Naja, nicht direkt - "wann" wäre mir eigentlich egal. Ich habe mich gefragt, ob sie ihn nicht auch sowieso komplett auf links gedreht haben, nachdem er gefangen genommen wurde. Die Möglichkeit einer Klingenspitze irgendwo unter der Haut war mir einleuchtender als eine im Schuh. Im Schuh.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Zitat Zitat von Hessi Beitrag anzeigen
    Wieso nennt seine Frau ihn eigentlich Brody?
    Vielelicht sein Spitzname? Genauso wie manche Patner sich "Hasi" oder "Schatzi" nennen "

  20. #20
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    Dass seine Frau ihn Brody nennt, zeigt auf wunderbare Weise an, wie lange sich die beiden kennen. Alle seine Freunde nennen ihn Brody, und sie kommt aus diesem Freundeskreis. Wahrscheinlich sind die beiden zusammen zur Schule gegangen.

    Ist jedenfalls meine Deutung.

  21. #21
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    Möglich, ich find's jedenfalls komisch. Spätestens ab dem Zeitpunkt ihrer Heirat, seitdem heisst sie ja auch Brody.

  22. #22
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Da gibt's wenigstens akustisch keinen Ärger mit der Rollenverteilung: "Brody, wann gibt es endlich Essen?" "Ein paar Minuten noch, Brody, steht gleich auf dem Tisch!"

    Ich fänd's auch sonderbar, wenn ich meinen Partner mit Nachnamen anrede. Oder damit angeredet werde. Aber vielleicht ist das in Amerika eher gebräuchlich. Wenn ich eine andere Serie heranziehen darf, da nennen sich die Protagonisten, die mittlerweile ein Kind gemeinsam groß ziehen, auch "Booth" (Nachname) und "Bones" (arbeitsbezogener Spitzname) ... naja, für mich wäre das nix.

  23. #23
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    Das mit der Rollenverteilung lässt sich ja noch weiter spinnen, wenn man konsequent sein möchte.

    "Brody, räum dein Zimmer auf!"
    "Ja, Brody, aber Brody blockiert seit Stunden das Bad!"
    "Beeil dich mal Brody, wenn Brody seinen Kaffee leer hat, gibt's sonst Ärger!"
    "Aber Brody, ich treffe ich doch nachher mit meinen Emo-Freunden, da will ich doch gut schlecht aussehen!"

    Hat was von den Schlümpfen.

    Meine Frau hat mich zu Schulzeiten tatsächlich auch Hessi genannt, das fände ich heute eher befremdlich. Jedenfalls zuhause, im richtigen Bekanntenkreis kann das schon mal vorkommen. Aber ich heiße ja auch nicht direkt "Hessi".

  24. #24
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    AW: Homeland

    super folge heute.

    interessante Methode von der Agentin sichern zu sein, ob brody beim Test lügt oder nicht. ganz schön fertig die olle.

    bisher ist es wirklich sehr gut gemacht mit der Verwirrung, wer der böse ist, ohne das es nervt.

    Saul ist auch ein sehr interessanter Charakter und ich bin gespannt ob

    die Terroristin länger in der Serie behandelt wird

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  25. #25
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    Zitat Zitat von Moeykaner Beitrag anzeigen
    interessante Methode von der Agentin sichern zu sein, ob brody beim Test lügt oder nicht.
    Interessant? Eher stinkedämlich. Es sei denn, du meinst die komplette Aktion mit dem Stoßdämpfertest im Auto. Da glaube ich wiederum nicht, dass das schon zum Plan gehörte. Die hat sich doch schon an Brody (den Mann) rangeschmissen, als noch nicht von Lügendetektor die Rede war. Und die Idee kam ihr erst in Panik, als sie merkte, dass der Test nicht so läuft wie sie gerne hätte.
    Nee, clever war das wirklich nicht. Gab es wirklich keine anderen Fragen? Mir war schon klar während sie die Frage stellte, dass die Antwort genau nix bringen würde, weil sie es niemandem erzählen kann. Das war einfach nur die Not des Drehbuchschreibers. Jetzt ist sie die einzige, die noch davon überzeugt ist, dass Brody lügt und läuft noch isolierter durch die Gegend.

    Brody selbst? Der hat durch selbstlosen Einsatz herausbekommen, dass ein Test ansteht. Man kann sich auf solche Tests vorbereiten.

    Was war mit Saul? Bei ihm hat der Detektor beim ersten Versuch auch gezuckt. Wer sagt denn, dass auf CIA-Seite alle sauber sind? Bis auf den Chef, das ist nur ein Kasper der seinen Laden nicht im Griff hat.

    Was würde es denn bedeuten, wenn Brody die Klinge übergeben hätte? Hier wird es so ausgelegt, als wäre das ein Indiz dafür, dass Brody jetzt im Terroristenlager ist. Klar, echt blöd, aus dem Gefangenen kriegt man keine Infos mehr raus. Ein nüchtern denkender, staatstreuer Soldat würde ihm also nicht die Möglichkeit geben sich umzubringen. Brody weiss aber doch genau, was der Gefangene mit der Rasierklinge machen wird. Da er selbst keine Gelegenheit dazu bekommen wird sich zu rächen, schiebt er ihm die Klinge unter und lässt ihn selbst den Rest machen. Sein Peiniger ist tot, reicht das nicht als "Genugtuung" ? Ist ihm nach jahrelanger Folter die politische Bedeutung seiner Tat nicht einfach egal?

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