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  1. #51
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    Zitat Zitat von Gena Beitrag anzeigen
    Von den beiden Titeln dürften allerdings auch mehr Exemplare gedruckt worden sein als üblich...
    Es würde mich nicht wundern, wenn Panini die Restbestände dann auf anderen Veranstaltungen verschenkt hat. .
    Hier wird aber wieder sehr wild ins Blaue hineinspekuliert.

    Nein, Panini brauchte vom Heft "The Dark Knight 1" keine zuviel gedruckten Exemplare irgendwie loszuwerden.
    Da wurde im Gegenteil die komplette Erstauflage abverkauft und sogar eine zweite mit leicht verändertem Cover nachgedruckt.

  2. #52
    Gena-le SysOpin Avatar von Gena
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    Den Nachdruck hatte ich nicht bedacht, mea culpa. Wäre für mich nur eine logische Erklärung gewesen, warum von den beiden 1ern Exemplare zusätzlich verschenkt wurden. Danke fürs Korrigieren
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  3. #53
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Panini kalkuliert gut.
    Erst wenn die Nachbestellungen so sinken das die Lagerhaltung teurer ist als der Gewinn durch den Abverkauf werden die Titel vernichtet, und die übrig gebliebenen Mengen der einzelnen laufenden Serien sind sehr knapp bemessen.
    Oft sind nur noch kleine zweistellige Mengen auf Lager so das nichts vernichtet wird sondern die Auflage komplett abverkauft ist.
    Wenn ich 10 Exemplare bestelle und nur 8 bekomme wird das so sein.

    Auch auf Nachfrage warum der eine oder andere Paperback Titel aus dem Programm geht wurde mir gesagt das bei 20 Exemplaren auf Lager durch Nachbestellungen der Titel nach ein bis zwei Wochen ausverkauft sei und er halt dadurch in die Liste rutscht.

    Bei Alben sieht die sache natürlich anders aus, dort muss eine Serie vorrätig sein.
    Bei Micky Maus haben wir das genaue Gegenteil, mit neuer Nummer fragt kaum einer nach der von letzter Woche, geschweige denn nach einer vom letzten Monat so das bei der MM keine Lagerhaltung sinn macht.

  4. #54
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    Rein wirtschaftlich gesehen kann es im deutschsprachigen Raum gar nicht mehr Comicläden geben, weil viele deutschsprachige Verlage ihre langjährigen Kunden über viele Jahrzehnte hinweg verprellt haben, verprellen und weiter verprellen werden.
    Welcher zukünftige Comicladenbesitzer soll denn hierzulande schon großartig in größeren Dimensionen denken, wenn viele Verlage lediglich vor sich hin kleckern statt ranzuklotzen?

    Viele potentielle Kunden wissen doch längst wie es am amerikanischen oder französischen Markt zugeht und haben hier mit einigen Küchentisch-Möchtegernverlegern bloß nur noch pures Mitleid übrig.

    Ich als Vielleser habe von einigen Verlagen kein einziges Exemplar gekauft, weil man hier im Forum erkennen kann, wie da "gearbeitet" wird.

  5. #55
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Welcher zukünftige Comicladenbesitzer soll denn hierzulande schon großartig in größeren Dimensionen denken, wenn viele Verlage lediglich vor sich hin kleckern statt ranzuklotzen?
    Viele potentielle Kunden wissen doch längst wie es am amerikanischen oder französischen Markt zugeht und haben hier mit einigen Küchentisch-Möchtegernverlegern bloß nur noch pures Mitleid übrig.
    Ich als Vielleser habe von einigen Verlagen kein einziges Exemplar gekauft, weil man hier im Forum erkennen kann, wie da "gearbeitet" wird.
    Das erscheint mir aber eine eher unnötig negative Sicht der Dinge. Der deutsche Comicmarkt ist doch so vielfältig wie schon lange nicht mehr. Da wird eher zuviel publiziert, so dass man als Händler und/oder Leser kaum noch mitkommt.
    Und die meisten Verlage sind zumindest von der Außendarstellung doch positiv aufgestellt, oder habe ich da etwas verpasst?

    Splitter, Reprodukt, Schreiber & Leser oder Panini sind tendenziell über jeden Zweifel erhaben.

    Die beiden "Großen" Carlsen und Ehapa sowie Salleck haben die Zuverlässigkeitsprobleme bzw. Serienabbrüche der Vergangenheit abgestellt und haben erkannt, dass eine verlässliche Programmpolitik wichtig ist.

    Und Kleinverlage wie unter anderem der All-Verlag, Bunte Dimensionen, Comicplus+ oder Avant arbeiten im notwendigerweise kleinen Rahmen zuverlässig und liefern zusätzliche Farbtupfer.

    Schließlich hat Finix sogar noch für Hoffnung auf dem Gebiet der abgebrochenen Serien gesorgt und arbeitet auf diesem schwierigen Terrain mit beeindruckender Professionalität.

    Wenn man einmal von der aktuellen "Kommunikationskrise" bei der Zack Edition oder den "Charme-Defiziten" des knurrigen Comicplus-Oberhonchos absieht, bleibt doch eigentlich nur der Verlag, in dessen Forum wir uns hier befinden, der wirklich grundsätzlich und verallgemeinerbar rumwurschtelt sowie unzuverlässig und ohne erkennbaren Plan arbeitet, oder habe ich da etwas verpasst?

  6. #56
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    Ich beziehe mich explizit auf die Äußerungen im Interview, welches im ersten Beitrag verlinkt wurde.
    Der deutsche Comicmarkt publiziert vorwiegend erst nach dem amerikanischen, englischen, italienischen, französischen Markt. Einige Kunden mit Fremdsprachenkenntnissen organisieren sich ihre Serien längst aus dem Ausland.
    Etliche Verlage sind in den letzten Jahrzehnten gestorben. Viele Jahrzehnte wurden dem Kunden hierzulande nur verstümmelte Ware vorgesetzt.
    Heute ist das nicht mehr so leicht wie früher.
    Ja, einige haben die Zeichen der Zeit erkannt und liefern mittlerweile aktuell herausragende Ware. Diese Verlage sind bekannt.
    Andere wursteln aber tatsächlich nach wie vor nur vor sich hin und bringen teilweise haarsträubende Ausreden.
    Es werden auch heute noch bei diversen großen Verlagen Serien kurz vor ihrem Ende still gelegt. z.B. Panini ist für mich da persönlich nicht über jeden Zweifel erhaben. Viele Serien sind nicht bis zum Ende geführt worden. Aus welchen Gründen auch immer.

    Es werden im Interview mehr Fachläden gefordert. Ich würde hierzulande keinen Fachladen eröffnen wollen. Da hinkt der deutsche Markt seit Jahrzehnten gewaltig hinterher.
    Geändert von Huxley (29.01.2013 um 05:51 Uhr)

  7. #57
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ein Glück, daß du keinen Fachladen eröffnest. Da bleibt uns ja einiges erspart.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  8. #58
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Andere wursteln aber tatsächlich nach wie vor nur vor sich hin und bringen teilweise haarsträubende Ausreden.
    Welche Verlage sollen das denn neben Epsilon noch sein? Da fällt mir wirklich kaum etwas ein, wenn man sich die letzten 5-6 Jahre anschaut: Alle "Kleinen" haben zuverlässig veröffentlicht. Salleck hat seine diesbezüglichen Probleme mehr als nur in den Griff bekommen. Und Splitter hat für den gesamten Markt positive Standards gesetzt. Dass mal die eine ("Arcanes" bei BD) oder andere ("Raj" bei Carlsen) Serie auch heute noch abgebrochen wird, sind absolute Einzelfälle und dann jeweils ökonomisch absolut nachvollziehbar.

    An "Störungen" hier im Forum fallen mir ansonsten wie schon erwähnt nur das Auftreten von Comicplus+ (deren Programm ich aber schätze und das auch absolut zuverlässig erscheint) sowie die Lage bei der "Zack Edition" in den letzten Monaten ein. Aber das sind vergleichsweise Lappalien.

  9. #59
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Wenn man es 80% der Käufer recht machen kann dann kann man davon leben.
    Um es 90% Recht zu machen muss man schon den doppelten Aufwand betreiben und irgendwann rechnet sich der Aufwand nicht mehr.

    z.B. Kann man mit 50% aller Neuheiten im Laden über 90% der Kunden zufriedenstellen.

  10. #60
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    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    z.B. Kann man mit 50% aller Neuheiten im Laden über 90% der Kunden zufriedenstellen.
    Keine Frage. 90% der potentiellen Kunden eines Fachhandelladens gucken auch kaum über den eigenen Tellerrand hinaus. In Deutschland wird auch der siebenundvierzigste Asterix-Relaunch oder die siebzehnte Barks-Library-Neuauflage noch ein "Verkaufserfolg".

    Ein Problem der Zukunft werden die gewaltigen Backlists der letzten Jahre sein. Es werden wieder einmal diverse Reihen haptisch nicht komplett zur Verfügung stehen und das Interesse neu gewonnener Kunden wird enttäuscht werden.

    Der digitale Zug wird demnächst auch einige Fachläden zum Entgleisen bringen, weil 60% der nötigen 50% an Neuheiten sicher online erscheinen wird. Und dann werden einige viele aktuelle "Kunden" die Ware nicht mehr kaufen, sondern umsonst saugen.

    "Genießen" wir den aktuellen Status (ich zweifele ja die aktuelle Vielfältigkeit in keiner Sekunde an) und schauen wir in ein paar Jahren noch einmal in diese Diskussion.
    Geändert von Huxley (29.01.2013 um 05:57 Uhr)

  11. #61
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Ich denke es wird sich alles auf ein gewissen Level einpendeln.
    Wer mit der Zeit geht wird überleben wie es schon immer war.

    Mit Comics ist es wie mit CDs oder DVDs.
    Was aktuell und "IN" ist muss man anbieten und vorrätig haben.
    Auch auf den CD und DVD Markt wird viel produziert und es ist nicht möglich alles vorrätig zu haben.
    Was geht steht im Laden und was nicht verkauft wird verschwindet oder wird geramscht.
    Die Leute die Titel aus den Netzt saugen sind eh meist Leute die das Geld nicht haben um sich offizielle Produkte zu kaufen.
    Früher gab es bei Comics genügend Tauschläden, Bücherreien und Freunde die auch gelesen haben. Es gab also damals mehr Möglichkeiten sich Comic kostenlos oder günstig zum lesen zu besorgen. In wie weit das kostenlose runterladen oder ansehen (z.B. bei youtube) den Verkauf fördert oder schadet kann man schlecht einschätzen, in Fällen wie "Gundam Style" hat das Internet zu 100% dem Verkauf genützt.
    Ebay bzw. das Internet selbst hat vor 10 Jahren einen Comicboom ausgelößt.

    Das Problem in Deutschland:
    Comicleser haben das Image der Nerds aus "Big Bang Theorie" und nicht das von Steinbrück oder Finanzexperte Dirk Müller.

  12. #62
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    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    Wer mit der Zeit geht wird überleben wie es schon immer war.
    Absolute Zustimmung. In Wien bin ich leider ein gebranntes Kind diesbezüglich. Jene Fachläden, die ich kenne, quellen an Masse über und laden Kunden nicht zum Kaufen ein. Die Besitzer sind aber auch aus einer anderen Zeitepoche und beratungsresistent.


    Die Leute die Titel aus den Netzt saugen sind eh meist Leute die das Geld nicht haben um sich offizielle Produkte zu kaufen.
    Da wage ich dezent zu widersprechen. Weil ich es in meinem eigenen Umfeld erlebe, wer saugt und wer nicht. Und da gehören eher die besser Betuchten zu den gnadenlosesten Straßenräubern.

    Das Problem in Deutschland:
    Comicleser haben das Image der Nerds aus "Big Bang Theorie" und nicht das von Steinbrück oder Finanzexperte Dirk Müller.
    Wobei die Nerds aus dieser erfolgreichen Serie dem Comicmarkt unschätzbare Dienste leisten. Denn auf gewisse Art und Weise sind sie auch irgendwie cool, diese Nerds.

    Als gemeinsames Fazit kann man wohl festhalten, dass zuverlässige Verlage bessere Handelspartner für den Fachhandel sind. Begonnene Serien, die keine Vollendung erfahren, sind sicher nicht verkaufsfördernd. Da kann der Laden noch so groß sein und es kann noch so viele Läden geben.

  13. #63
    Mitglied Avatar von idur14
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    Naja wenn du schon Wien ansprichst, geh halt mal in den Comictreff oder in die Bilder Box und Comic Virt hab ich vor 3-4 Jahren auch eher ordentlich in Erinnerung auch wenn der Besitzer ein echtes Original ist. Dafür ist der Besitzer der Comic Galerie ein eher jüngeres Semester in einem eher kleinen Laden und allein bei den 3 Hutterer Filialen siehst du unterschiedlichste Größen (allerdings überall etwas überfüllt). Also das streut auch ziemlich.

    Das Netz sehe ich aktuell noch nicht als eine so große Bedrohung an und wenn dann trifft es imho vorerst eher mittelpreisige Comics (eher die Superhelden oder manche Disney Sachen). Bei Mangas sind die Bücher eh günstig und bei Alben kommt das nicht so gut rüber über ein Tablet, GN's sind auch in Diskussion, aber deren Käufer würde ich eher als solche einschätzen, die gerne Bücher in der Hand halten.

    Und ja, ich bin mir nicht sicher ob mehr Comicläden etwas bringen eher die breitere Dichte an Comicangeboten. Wien ist ja ein Sonderthema mit über 10 regulären Läden, dafür hast du in Linz keinen und noch einen in Graz und das wars im Ösi Land. Dito gibts in manchen größeren deutschen Städten keinen oder wenige Läden (wie ist denn das zB in München, da fallen mir aktuell nur zwei Läden ein).

    Als Ersatz könnte sich ein besser betreutes fixes Angebot in Buchläden darstellen. Wenn man das als Ersatz für Comicläden sieht, könnte man schon von mehr Breite ausgehen. Leider sind dort Comics halt auch eine Randerscheinung und viele Buchhändler (vor allem auch in größeren Filialen) nehmen das nebenbei mit. Wäre interessant wenn ein Comicnerd dort angestellt ist und neben Comics halt auch anderes verkauft bzw. pusht.
    Geändert von idur14 (29.01.2013 um 07:54 Uhr)

  14. #64
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    Die Bilder von der Bilder Box habe ich mir jetzt im Netz angesehen. Ja, genau so stelle ich mir einen Comicladen vor. Genau so habe ich Läden aus diversen Städten Frankreichs und teilweise aus London in Erinnerung. Comics Virt kann da net mithalten, auch nicht die Hutterers...

    Diese Box gibt es in Wien ja noch nicht so lange, bekommt aber überall überaus gute Kritiken. Habe ich schon registriert. Sobald ich meinen nächsten Geschäftstermin in der Nähe vom Volkstheater habe, werde ich mal eine Mittagspause opfern und mir diesen Laden ansehen.

    Rund um die Mariahilferstraße in Wien gibt es ein absolutes Nest an Läden. Wiener erledigen den Gratis Comic Tag ja zu Fuß, vier Läden sind da innerhalb einer Stunde locker drinnen.

    Ansonsten kenne ich die Läden in Wien seit Jahrzehnten alle. Die meisten davon mit eher miefigem Hinterhofcharme. Nicht geeignet um neue und andere Kundenstämme zu lukrieren.
    Was nutzen mir die schönsten Graphic Novels, wenn sie mir mit fettigen Leberkässemmelfingern überreicht werden? Dann hole ich sie mir lieber aus dem Internet und lasse sie mir verpackt per Post schicken.

    Jetzt sind wir aber bei den Fachläden. Wichtig wäre, dass manche Verlage endlich lernen, wie sie ihre Ware produzieren müssen. Vorbilder gibt es mittlerweile im deutschsprachigen Raum einige.
    Geändert von Huxley (29.01.2013 um 12:34 Uhr)

  15. #65
    Mitglied Avatar von idur14
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    Wobei viele diesen Hinterhofcharme lieben. Ein zusätzliches Problem zur sehr eingeschränkten Kundengruppe der dauerhaften Comicleser ist dass diese Gruppe (mal mit Ausnahme des Geschlechts, da da doch Männer vorherrschend sind) sehr inhomogen ist.
    Da wird gezieltes Marketing, das alle zufriedenstellt, schwierig. Wenn man dann mal eine neue Kundengruppe lukrieren will (als einen solchen Versuch bewerte ich zB Butterfly in the air), kommt das bei der Altkundschaft nicht so gut an.

    Und wenn ich dann die Gruppe mit dem höchsten Durchdringungsgrad bei den Dauercomiclesern (ex GN) bilden müsste, würde ich eher nicht auf Geschäftsleute tippen. Ist aber nur ne Vermutung und ne Beobachtung von zB den Wiener Comicbörsen, die ja in ihrer Art und Form eben diesen Hinterhofcharme wiederspiegeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das groß ändern wird.
    In ihrer Art ist die Bilder Box ja eher eine Spezialbuchhandlung und da leigt vielleicht der Weg schon viel näher als jetzt nochmals klassische Comicläden zu eröffnen.

  16. #66
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Wobei viele diesen Hinterhofcharme lieben.
    Wir dürfen nicht generell von "uns" auf "andere" schließen. Junge sowie ältere Damen lieben diesen Hinterhofcharme sicher nicht sonderlich. Die ducken sich, machen sich klein, ziehen den Kopf ein, holen schnell ihre Bestellungen ab und sind ganz schnell wieder draußen aus solchen Läden. Und dann holen sie erstmal tief Luft und schnaufen dreimal tief durch. Und ehrlich, mich nervt dieser Hinterhofcharme auch schon länger. Meine Kinder mag ich in kaum einen dieser Läden reinschicken.
    Ein zusätzliches Problem zur sehr eingeschränkten Kundengruppe der dauerhaften Comicleser ist dass diese Gruppe (mal mit Ausnahme des Geschlechts, da da doch Männer vorherrschend sind) sehr inhomogen ist. Wenn man dann mal eine neue Kundengruppe lukrieren will (als einen solchen Versuch bewerte ich zB Butterfly in the air), kommt das bei der Altkundschaft nicht so gut an.
    Da spricht wieder der frankobelgische Albensammler oder der Superhelden-Fanboy aus diesen Worten. Geschlechterspezifisch hält sich der Comic-Konsum in deutschen Landen wohl ziemlich sicher die Waage. Und man muss auf ungepflegte Nerds nicht Rücksicht nehmen.

    Und wenn ich dann die Gruppe mit dem höchsten Durchdringungsgrad bei den Dauercomiclesern (ex GN) bilden müsste, würde ich eher nicht auf Geschäftsleute tippen. Ist aber nur ne Vermutung und ne Beobachtung von zB den Wiener Comicbörsen, die ja in ihrer Art und Form eben diesen Hinterhofcharme wiederspiegeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das groß ändern wird.
    Ich kenne diese Börsen. Jupp, Geschäftsleute und Familien verirren sich da nicht so oft hin. Schade drum.
    In ihrer Art ist die Bilder Box ja eher eine Spezialbuchhandlung und da leigt vielleicht der Weg schon viel näher als jetzt nochmals klassische Comicläden zu eröffnen.
    Wie gesagt, bin gespannt, ob sich dieses Geschäftskonzept dieser Spezialbuchhandlung Bilder Box jahrelang halten kann. Der "klassische" Comicladen - zugemüllt bis unter die Decke, Stauraum bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgenutzt - ist ebenfalls nicht mehr sonderlich en vogue. Franz Virt ist bereits in Pension und hilft seiner Frau Annemarie aus, bis auch sie in Pension gehen wird. Ähnlich sieht es in einigen anderen Wiener Läden aus. Was dann mit einigen dieser "klassischen" Laden passieren wird, steht in den Sternen. Vielleicht kauft Herr Polland alles zusammen und macht dann eine Wiener Comic-Kette.

    Das ist der Stand bei Wiener Comicläden. Ändert aber nichts daran, dass hier einige deutschsprachige Verlage jahrelang auf Serien und Lizenzen hocken und Fortsetzungen den interessierten Kunden und Läden nicht zur Verfügung stellen.
    Um mir das Original aus Frankreich oder Amerika zeitgerecht zu holen, brauche ich heute nur ein paar Klicks tätigen. Ist halt der Vorteil, wenn man französisch gelernt hat und diese Sprache versteht. Und ich weiß auch, dass ich bis zum Veröffentlichungsende einer Serie alles in einem Format bekommen werde.
    Ich erwähne aber gerne auch, dass mich einige deutsche Verlage aufgrund ihrer hervorragenden Arbeit in den letzten fünf Jahren wieder als Kunde zurück geholt haben. Weil es für mich nichtsdestotrotz immer noch bequemer ist, wenn ich kurzweilige Comic-Unterhaltung in meiner Muttersprache genieße.

    Als zahlenden und sammelnden Kunden war es für mich ein totales Gräuel, was vor fünfzehn Jahren bei Carlsen, Ehapa, dem alten Splitter-Verlag und einigen anderen bereits toten stinkenden Verlagsleichen bei vielen Serien geschah. Und mittlerweile fängt dieses Gemodere bei einigen schon wieder an. Und die Schuld haben immer die anderen. Die wenigen deutschen Kunden, die bösen Konkurrenten, die fehlenden Fachläden, TV, Internet, das schöne Wetter, usw...
    Geändert von Huxley (29.01.2013 um 11:11 Uhr)

  17. #67
    Mitglied Avatar von idur14
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    Vielleicht macht es jetzt keinen Sinn über mehrere Threads durch alle Verlagsforen zu diskutieren, nur dazu muss ich schon was sagen:

    Die Comickäuferschaft ist immer noch vorwiegend männlich. Ausnahmen sind GN's wo sich das halbwegs die Waage hält und Mangas. Da spricht bei mir kein Alben Sammler oder Fanboy raus, das lässt sich hier quer durch die Foren lesen.
    Und die Mädels die Mangas kaufen stützen mit ihren Deckungsbeiträgen sicher nicht den Fachhandel. Das sind die männlichen Käufer 20-30 aufwärts (ob die jetzt ungepflegt und Nerds sind, sei mal dahingestellt).

    Die Aussage oben war genauso gemeint, nur dass du von dir nicht auf andere schließen solltest. Die Mehrzahl der aktuellen Comicdauerleser ist nämlich in diesen bunten, miefigeren Läden beheimatet. Selbige lassen sich übrigens auch in den USA finden, nur in den klassischen Albenländern ist das mehrheitlich anders. Ob das gut ist oder ob man es ändern soll/muss seiauch mal dahingestellt.

    Bei den Wiener Läden wirds eine Bereinigung geben (und wohl auch zurecht)nur wenn in ganz Südösterreich gerade mal ein Laden ist und der Rest nach Deutschland ausweichen muss (jaja wir sind alle in der EU), stimmt was mit der Druchdringung nicht.
    Deshalb ertappen sich viele, dass sie eben im Internet kaufen oder für Bände mit ISBN halt in einen Buchladen schauen. Man kann jetzt versuchen wieder eigene Läden aufzumachen, die sich dann mit Merchandising über Wasser halten oder man probiert halt eine Mischung oder man schafft es den klassischen Buchhandel zu überzeugen. Gerade in Mangelzonen könnten neue Läden Sinn machen, in Wien und vielen anderen Gegenden eher nicht.

    PS: Originalcomics halte ich für eine Konkurrenz, diese ist aber weitaus nicht so groß wie man denkt. Bei englischen Titeln könnte sicher Panini was dazu sagen (und haben das auch schon in der Vergangenheit), bei französischen liegt dieser Prozentsatz der Fremdleser noch niedriger. Die Abflüsse die man hier verzeichnet, sind zu verkraften, das Problem sind eher mangelnde neue dauerhafte Comicleser. Aber auch dazu gibts hier schon ellenlange Beiträge und Threads mit allen möglichen ideen.
    Geändert von idur14 (29.01.2013 um 14:29 Uhr)

  18. #68
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Mal abgesehen von den Investitionskosten.

    Was muss ein Comicläden erwirtschaften ?

    Hat man von 12-18 Uhr auf inkl. Samstag kommt man auf 25*6 = 150 Arbeitstunden.
    Selbst bei 400,- Euro Kräften... Stundenlohn 6,- Euro + Sozialabgaben liegen die Personalkosten bei über 1000,- Euro !!
    Dann bekommt man ungelernte Aushilfen die nicht beraten können, es sei denn es ist ein Fan dabei.
    Für ein/e Festangestellte/n + Aushilfskraft ist man schon 1500,- bis 2000,- Euro los.
    Selbst bei 500,- Euro Ladenmiete ist man bei 1500,- bis 2500,- Euro Fixkosten pro Monat.
    Wenn sich die Menge im Wareneinkauf und Verkauf die Waage halten muss man für ca. 5000,- bis 10000,- Euro pro Monat Comics verkaufen damit auch der kleinste Laden keinen Verlust macht.
    Das sind 200,- bis 400,- Euro Einnahmen pro Tag.

    Falls jetzt jemand denkt Personal brauche ich nicht, ich stehe selbst dahinter.
    Als Selbsständiger bezahlt man selbst Renten-, Krankenversicherung usw., und wenn man sein eigenes Gehalt für Miete + Hartz IV Satz dazu rechnet ist man locker auf über 1500,- Fixkosten.

    -----------
    Jetzt überlegt mal wo man mit einen Comicladen 5-10 Tausend Euro Umsatz machen kann wenn die Ladenmiete nur 500,- Euro kosten darf.
    -----------
    und bedenkt !
    Hat man mehr Fläche als 40m² und eine sehr gute Lage das viele Kunden im Laden sind muss man auch mit 2 Leuten premanent anwesend sein was mehr an Personalkosten und Miete kostet.

  19. #69
    Mitglied Avatar von idur14
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    Kann ich nur bestätigen. Selbe Überlegung bereits angestellt und verworfen. Kam selbst auf €6000 Umsatz pro Monat. Sowas mach ich nur wenn ich den EuroMillionen Jackpot gewinne und Geld egal ist bzw. meine Frau einen Vorstandsposten besetzt bzw. ich meine Kinder als Dienstsklaven einsetzen kann.
    Andererseits ist es oft so, dass die Ladenbesitzer ja nebenbei noch halbtags arbeiten und das dann schon noch ergänzt wird, sodass der notwendige Umsatz deutlich schrumpft.

  20. #70
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    Ich wollte ja keinen Fachladen im deutschsprachigen Raum eröffnen. Einige sind da froh, weil ihnen da etwas "erspart" bleibt.

    Nur hat jetzt Linz selbst 200.000 Einwohner, rechne ich den Ballungsraum der angrenzenden Bezirke dazu, komme ich auf eine knappe halbe Million. Diese Leute habe ich täglich in der drittgrößten Stadt Österreichs, weil ein Großteil zum Arbeiten einpendelt.

    Wenn man sich nun bei einer knappen halben Million Menschen im Umkreis von 50 Kilometern nicht vorstellen kann, daß ein Fachladen einen monatlichen Umsatz von knapp 10.000 Euro abwirft, warum darf man dann andererseits nicht erwähnen, dass die mehrfach geforderten Fachläden im deutschsprachigen Raum ergo wirtschaftlichen Nonsens und nur ein Luftgebilde darstellen?

    Übrigens, die "paar Mädels", die da ein "paar Mangas" kaufen, haben im letzten Jahrzehnt ein paar Verlage vorm Absaufen bewahrt. Die "paar Mädels" sind inzwischen die Kunden, die aktuell vermehrt Comics für ihre Kinder suchen.
    Geändert von Huxley (30.01.2013 um 10:03 Uhr)

  21. #71
    Mitglied Avatar von idur14
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    Du hast mit Linz vollkommen Recht, es fehlt ein Comicladen. Der eine den es gab wurde immer kleiner und war dann weg. Inkl. Einpendler liegen wir wirklich bei mind. 500.000 potenziellen Kunden und da sind diejenigen, die lieber nach Linz als nach Graz oder Passau fahren gar nicht dabei. Ersatz bieten eine Riesenbuchhandlung und 2 Kioske (inkl. Bahnhof).
    Genau das meinte ich mit der mangelnden Diversifikation, in Wien ists im Positiven besonders schlimm, aber zB auch in Hamburg gibts doch relativ viele Comicläden im Vergleich zu München, in anderen Ballungsräumen wirds dann sehr mau.

    Der oben genannte Händler würde zu Beginn aber die 10TSD € nicht schaffen, höchstens mit Glück mit Merchandising oder mit anderen Produkten. So ein Fachgeschäft muss sich erst mal etablieren. Dann sollte es aber irgendwann funzen.
    Wenn du mal davon ausgehst, dass Einrichtung und Erstausstattung aus Ersparnissen vorfinanziert ist, kommen als Hauptkosten der Standort und die Personalkosten hin.
    Für den Standort rechne ich mit mind. 1000TSD€, beim Personal 1500 (inkl. Arbeitgeberbeiträge). Bei 30-40% Händlermarge sind das 6-7TSD€ Umsatz.

    Trotzdem liegt die Basisfrage eher bei den Kosten und ob man sich die leisten kann. Kann ich zB aus meinem regulären Job zu Beginn 1Tsd€ für das Thema zuschiessen, muss ich nur mehr 1,5TSD Kosten reinbringen und der erforderliche Umsatz sinkt auf 4-4,5 TSD usw..

  22. #72
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Die Rechnung geht wie ich geschrieben habe nur auf wenn der Wareneingang + Ausgang identisch ist. Also was rein geht auch raus geht und nichts auf Lager bleibt.
    Ein Comicladen muss im Monat für ca. 500,- Euro die wichtigsten Neuheiten in die Backlist aufnehmen und muss dafür 1500,- Euro zusätzlich einnehmen.
    Sollte man eine Backlist der letzten 5 Jahre im Lager haben (ca. 30000,- Euro gebundenes Kapital) dann braucht man das nicht einrechnen da sich durch den Abverkauf nicht nachbestellbarer Titel die Neuheiten finanzieren.

    -------------
    Egal wie groß der Ballungsraum ist.
    Der normale Comickäufer hat seinen Stammhändler wo er seine Neuheiten im Abo hat.
    Zuerst wird nur ein Teil der Amazon Kunden zu den örtlichen Händler wechseln.
    Dann wird man einen kleinen Teil der Laufkundschaft von Kiosken oder Buchhandlungen durch die Lage abwerben.
    Hinzu kommen ein paar neue Kunden die neugierig geworden sind.
    --------------
    In Hamburg funktioniert das mit den Comicläden gut, weil der eine überwiegend Mangas hat, der andere fast nur Antiquariat, der nächste sein Internetgeschäft und den Laden nur auf hat weil immer jemand im Lager ist, und ein weiterer mehr mit Merchandising zu tun hat.
    ...und eigentlich alle Läden seit mehr als 20 Jahren existieren.

  23. #73
    Mitglied Avatar von idur14
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    Das kommt drauf an wie du deinen Laden positionierst und wie du ihn beginnst. Die wichtigsten Neuheiten sind daher relativ (oder um in diesem Thread etwas provokantes zu sagen, dann hab ich halt keine oder kaum Epsilon Neuheiten und liefere diese nur auf Anfrage und verzichte auf viele Mangas usw..). Das entspräche in etwa der Spezialisierung wie in Hamburg.
    Aber ja 500€ als Monatseinsatz ist das mindeste, das scheint mir eher gering angesetzt.

    Was die Neukunden angeht, so kann das zusätzlich zum gesagten nur heissen die Klientel dort abzuholen wo sie auch ist. Das ist für Österreich gesehen im Regelfall auf den Comicbörsen vornehmlich in Wien, wo unmengen Nicht Wiener hinfahren. Das dauert aber. Bei Amazon sind da gar nicht so viele. DAs entspricht in etwa auch der Strategie von Salleck.
    Und ja alles andere stimmt natürlich, zB auch eine Lage zu haben, wo ich schon mal nahe an einer bestimmten Klientel bin. Parkplätze werden auch immer wichtiger usw...

  24. #74
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ihr rechnet schon ziemlich konservativ. Heinzelmännchen in Stuttgart brauchte 3.000 DM Umsatz am Tag.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  25. #75
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    Und ist (vielleicht auch deshalb) nicht mehr da.

    Also ich brauche deutlich weniger, da kommen R. Rainers Bespielrechnungen schon ganz gut hin.

    Aber in Hamburg ist die Diversifikation wirklich sehr stark, neben dem Manga- Antiquariats- oder Merchandise- Spezialisten gibt es auch noch den für US-Comics (da sinds sogar zwei) sowie eine Graphic Novel-Boutique.

    Uns fehlt hier zwar das große zentrale Comic-Kaufhaus (das wäre dann am ehesten noch die "Presse & Buch"-Filiale im Hauptbahnhof mit sehr großzügiger Comic-Abteilung) ) aber dafür tun wir uns gegenseitig auch nicht besonders weh.

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