szmtag Die Lage am deutschen Comic-Markt 2013 - Seite 2

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  1. #26
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    z.B. lege ich mir bei Panini das auf Lager, was Panini aus dem Lager nimmt.
    Du investierst also mehr in Serien, die eingestellt wurden und nicht fortgesetzt werden, als in solche, die fortgesetzt werden sollen?

    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    Anhand Eckarts vorschlägen "würde ich mal Samstags raus gehen in ein großes Einkaufszentrum" kann man sehen wie die Resonanz auf Comics ist und was dort gekauft und nachgefragt wird.
    Dafür sind ja auch Messen da und gerade dort stelle ich eben fest, dass es für alle Titel und Serien Interessenten gibt, wenn man es denn anbietet, und nicht nur die üblichen Bestseller.

    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    und wenn du meinst das "der Anteil des Fachhandels am Gesamtumsatz des deutschsprachigen Comic-Marktes nur 9 %" beträgt dann könne wir ja am wenigsten Schuld an deiner Mirere sein.
    Bei mir sind es 52 %. Insofern besteht auf anderen Vertriebskanälen Handlungsbedarf, aber gerade dort ist die Luft noch dünner. Der Buchhandel hat seine Unzuverlässigkeit bereits bewiesen, als er in der Krise ganze Comic-Abteilungen einfach rausgeschmissen hat, und der Zeitschriftenhandel, von dem der Verlag erst Geld nach der Remission bekommt, ist auch nicht gerade für dauerhafte Präsenz bekannt. Deswegen sehe ich in einer Expansion des Fachhandels, der das größte und kundenfreundlichste Angebot hat, und der Erhöhung seines Marktanteils das größte Wachstumspotential.
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    Wenn man etwas wagt und durchhält, wird schließlich alles gut! (Marc Sorensen)

  2. #27
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Du investierst also mehr in Serien, die eingestellt wurden und nicht fortgesetzt werden, als in solche, die fortgesetzt werden sollen?
    Das Racing.Rainer in Panini Comics investiert die aus dem Lager genommen werden macht durchaus Sinn.Diese Panini-Comics lassen sich erheblich besser verkaufen als irgendein Album.Das Preis-Leistungsverhältnis (sprich Seiten) ist bei Panini halt klar besser und durch immer neue Kinofilme sind Superhelden halt gefragt.
    Du hast z.B. Alben ohne Abschluss die nur unter großen Schwierigkeiten verkauft werden könnten,falls überhaupt. Ich finde es übrigends interessant dieses Thema ist Die Lage am deutschen Comics Markt 2013 ,aber letztendlich wird wieder nur über den Albenmarkt und speziell Epsilon geschrieben.Für mich haben Verlage wie Panini mit ihren Comics erheblich mehr Chancen als Alben-Verleger die gezwungen sind eine hohe Preispolitik zu betreiben.Ein gutes Gegenbeispiel ist Toonfish die Schlümpfe und Gaston Hardcover für 11,95-12,95 anbieten und damit wohl großen Erfolg haben...Da ja z.B. Panini Batman Heft 1 nachdrucken musste und die Auflage beträgt jetzt 50.000 gibt es durchaus immer noch genügend Menschen die sich für Comics interessieren, das Preis/Leistungsverhältnis muss nur stimmen!Nur mal zur Erinnerung: Der Williams-Verlag hatte bei seinen Superhelden z.T. eine 60.000er Auflage und das war in den 70igern.
    Geändert von Manfred G (19.01.2013 um 15:59 Uhr)

  3. #28
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    Man darf auch nicht vergessen, dass Panini teilweise auch Titel räumt, deren Fortsetzung sehr wohl noch erscheinen. Siehe z.B. schlechtgehende Manga-Langserien wie Lone Wolf & Cub oder 20thCB, bei denen die ersten Bände lange vor Vollendung der Serie verlagsvergriffen waren. Und das (bis auf Ausnahmen) wohl sicherlich nicht, weil die ganze Auflage ausverkauft war. Das mag kurzsichtig aussehen, hat aber wohl mit deren Lagerkosten zu tun. Und da macht es dann für den Einzelhändler wohl Sinn, ein kleines Depot für eventuelle Neueinsteiger zu schaffen. Bei den ewig auf "kommt noch" gesetzten Epsilon-Titeln freilich nicht.

  4. #29
    Mitglied Avatar von areyoureadysteve
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    Zitat Zitat von Jonah Beitrag anzeigen
    Wenn du da mit Mark kooperierst, kannst du ihn nicht mal ein wenig beraten und in die Spur bringen? Bei Salleck klappt ja mittlerweile alles das, was bei Epsilon nicht funktioniert: regelmäßiges Erscheinen, zuverlässige Ankündigungen, Profil und Struktur im Programm, Abschluss von Serien, keine unnötigen Nebenschauplätze, keine seltsamen Serien, die beim Vertrieb Lagerplatz beanspruchen, sich aber nicht verkaufen, etc. - vielleicht kannst du Epsilon etwas Nachhilfe geben?
    Ja, biiiiiite mach das !

  5. #30
    Mitglied Avatar von idur14
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    irgenwie ist sowas sogar usus. hefte sind bei panini angeblich nach 6wochen nicht mehr bestellbar, bei mangas verschiedener verlage, aber auch bei manchen trades ist auch nach einer gewissen zeit schluss. dann wird aber oft eine(günstigere) zweitverwertung nachgeschoben.
    nur bei alben gibt es derzeit den trend schon die erstverwertung so tollzu machen, dass eine zweitverwertung keinen sinn macht. aus kundensicht super aus firmensicht nicht so toll, weil eine zweitverwertunh doch höhere deckungsbeiträge abwerfen müsste, als immer nur die einzelalben nachzudrucken,

  6. #31
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    Zitat Zitat von Manfred G Beitrag anzeigen
    . Ich finde es übrigends interessant dieses Thema ist Die Lage am deutschen Comics Markt 2013 ,aber letztendlich wird wieder nur über den Albenmarkt und speziell Epsilon geschrieben.
    liegt wohl daran, das Mark den Epsilon in dieser Serie macht. Als Schlußlicht wäre es wohl besser

  7. #32
    Mitglied Avatar von MacGyver
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    Panini nimmt in der Regel die Heftserien schneller aus seinem Lager, als die teuren Paperbacks. So wird zumindest der Eindruck vermittelt, wenn man die Paninivorschau in Händen hält. Nur die Heftserien sind nicht eingestellt. Mal zur Klarstellung für Mark.

  8. #33
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    Und ehe jemand auf die IDee kommt: Racing Rainer ist kein Zocker. Soll heißen, wenn ich mal wieder bei irgendeiner Serie 'ne Spätzündung habe, dann bekomme ich häufig vergriffene Bände bei ihm noch zu einem fairen, häufig sogar den Originalpreis.

  9. #34
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Du investierst also mehr in Serien, die eingestellt wurden und nicht fortgesetzt werden, als in solche, die fortgesetzt werden sollen?
    .
    Diese Aussage zeugt von wenig Marktkenntnis außerhalb des eigenen Alben-Biotops.

    Nein, diese Serien werden nicht "eingestellt".
    Panini nimmt grundsätzlich alle Ausgaben von Heftserien nach einigen Monaten (nicht Wochen) aus der Backlist. Das Datum wird den Händlern mitgeteilt, danach wird der Restbestand vernichtet.
    Die Paperbacks bleiben zwar länger auf Lager, werden aber bis auf wenige Ausnahmen nicht nachgedruckt.
    Die sind dann also oft nach 1- 2 Jahren nicht mehr lieferbar.

    Das betrifft sehr wohl laufende Reihen und zeitlose Figuren wie Batman, Spider-Man und Co.
    Panini bringt soviel neue Titel raus, dass sie bei den Lagerbeständen halt irgendwo die Grenze ziehen müssen.
    Für uns Comichändler macht es aber durchaus Sinn, sich von diesen gängigen Titeln einiges auf Lager zu legen,
    denn die Nachfragen danach kommen zwangsläufig.

    Jedenfalls wird in diesen Bereich eher und sinnvoller Geld investiert als in... (Ihr wisst schon).

  10. #35
    Mitglied Avatar von Charles Q-L
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    Wie bitte, Restbestände werden vernichtet? Welch eine Verschwendung! Wie sieht denn diese "Vernichtung" aus? Kann das Papier wenigstens danach noch recycelt werden?

  11. #36
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    Die Lage am deutschen Comic-Markt 2013

    Kannst du ja vlt im Cross Cult Forum nachlesen oder nachfragen. Die halten das auch nicht viel anders.

  12. #37
    Mitglied Avatar von idur14
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    hängt aber einfach mit der masse an veröffentlichungen zusammen und mit dem entsprechenden lagerraum.wobei mir noch immer nicht klar ist, warum man ausgaben,die außerhalb der bpb sind,nicht cross-selling aktionen macht(oder gibts da ein agreement mit den händlern)

  13. #38
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    Zitat Zitat von Charles Q-L Beitrag anzeigen
    Wie bitte, Restbestände werden vernichtet? Welch eine Verschwendung!
    Och, das kann man aber auch positiv sehen.

    Etwa als Indiz dafür, dass Comics halt doch ein Massenprodukt sind, von dem die Überbestände schlicht entsorgt werden müssen. Und nicht die hier immer wieder beklagte Mini-Nische, bei der man jeden einzelnen Albenkäufer persönlich kennt.

    Zumindest bei Manga und Superhelden sieht es jedenfalls schon etwas anders aus und der Markt hängt weder am Tropf, noch siecht er vor sich hin.

  14. #39
    Mitglied Avatar von eschbachfan
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Der Einzelhandel hat überall Probleme. Trotzdem wird immer wieder in neue Geschäfte investiert.
    Erst gab es den Trend zur "Filialisierung" - also Bildung und Ausbau von Ladenketten. Diese Ketten sind v.a. auf Rendite getrimmt (durch Verteilung der Gemeinkosten auf mehr Fläche wird das normalerweise erreicht). Dann kam die "Vertikalisierung" - die Marken eröffnen eigene Läden. Vorerst war dies als "Margensicherung" gedacht, inzwischen soll dadurch eigentlich nur noch das Markenimage gestärkt werden, d.h. diese Läden müssen nicht mal mehr kostendeckend sein. All diese Trends haben v.a. in den Innenstädten dazu geführt, dass dort die Mieten rasant angestiegen sind (an den guten Lagen). So, wo hat nun der Comicladen noch Platz? Nirgends oder höchstens an B und C Lagen, wodurch die Idee von neuer Laufkundschaft eigentlich obsolet wird.

    Wo liegen nun die Chancen für Verlage in der Nische? In der Vergangenheit, war das Verlagsgeschäft v.a. ein B2B-Geschäft, d.h. der Buchhändler war der Kunde des Verlages. Dies hat sich und wird sich noch viel dramatischer ändern. Der Verlag wird sich seine Kundengruppe selber erschliessen müssen. Der Einzelhändler (jedenfalls für Nischenprodukte) wird über kurz oder lang immer stärker in Bedrängnis geraten, da er das Angebot gar nicht mehr im Laden präsentieren kann, weil die Flächen immer mehr wegfallen werden. Man sieht, dass z.B. jetzt schon (Wegfall der Vollsortimenter, Ersatz von Comic-Fläche durch schnelldrehende Merchandise-Artikel, Kalender etc...)

    Den Trend sieht man ja eigentlich auch schon, wenn man sich unsere KTV heute anschaut. Salleck, der seine Kunden eben selber erschliesst (Oldtimermessen etc) prosperiert, diejenigen die das nicht machen haben Probleme und diejenigen Verlage, die sich zusätzlich selber gerne noch ein Bein stellen darben...
    Geändert von eschbachfan (22.01.2013 um 08:57 Uhr)

  15. #40
    Mitglied Avatar von idur14
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    Wobei das jetzt eher in den Bereich Ladendiskussion geht:
    Das Problem mit kleinen Läden (weniger mit kleinen Verlagen) sehe ich auch so. Die findest du eher in Randlage

    Oder der Laden setzt eben nicht nur auf die Nische. Irgendwie wurde das mit den Kartenspielen, den Gimmicks, Puppen usw ja schon begonnen. Auch artverwandte Bücher gibts über die Läden.
    Insbesondere bei DVD's und Spielen könnte ich mir auch eine Querverbindung vorstellen.

    Ich war mal in Regensburg, da gabs einen Laden der vorne Öle und Kerzen und esoterischers hatte und im Hinterkämmerlein ne ziemlich große Comicabteilung.

    All das sind aber Mikrothemen, weil es eher um die Verbreiterung des Themas Comics insgesamt geht und nicht um die Verbreiterung von Läden, VErlagen etc. Persönlich erachte ich für Zuwächse im Gesamtbereich das Wachstum im Buchhandel für wichtiger . Und dann sollte man sich halt auch überlegen für diesen Vertriebsweg kurzfristig passende Comics zu produzieren.

    Mir scheint da sind sowohl die anfänglichen GN VErlage wie Carlsen, Reprodukt, Avant etc.. aufgesprungen als inzwischen auch Splitter, Cross Cult oder Panini.

    Und ja, man sollte eine Zielgruppe für sein Produkt definieren und diese Zielgruppe abholen. Wenn sich diese bei Albenverlagen Richtung 40+ oder 50+ bewegt, muss man halt sehen wo man die findet. Panini geht mit den Heften aber gerade den anderen Weg, hat aber wohl auch eine andere Zielgruppe (15-40).

  16. #41
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    hängt aber einfach mit der masse an veröffentlichungen zusammen ...
    Das hängt rein gar nicht mit der Masse aller Veröffentlichungen
    zusammen, sondern nur mit den realisierten Kosten auf der
    gesamten Wegstrecke von der Herstellung zum Kunden. Und
    das betrifft die "billigen" Produkte natürlich zuerst!

    Modernes Stichwort "Total Cost Method" - oder hier im Detail
    als Problem, die "Handelskosten"! Das war z. B. in den 70ern
    exakt das gleiche Prozedere, wie Heute!

    Bestimmte Waren werden eingestampft, andere nicht!
    Ausnahmen bestätigen da nur die Regel!

  17. #42
    Mitglied Avatar von idur14
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    Alos bei Panini hängts aus meiner Sicht schon mit der Masse an Veröffentlichungen zusammen (und natürlich damit, dass viel jetzt eher im Billigsegment angesetzt sind, was die Masse an Veröffentlichungen steigert). Hätten sie nicht so viele Veröffentlichungen hätten sie nicht so viele Lagerkosten und sie hätten das 6 Wochen Ziel nicht einführen müssen (wir reden hier ja nicht nur über Alben), das sie vorher auch nicht hatten, wo sie aber auch bereits Hefte produziert haben.
    Und natürlich kann ich Billigprodukte leichter schreddern als teure Produkte, weil meine Spanne nicht so hoch ist.

    Wenn du willst schreib ich halt für Panini: Masse an Billigveröffentlichungen!
    Geändert von idur14 (22.01.2013 um 14:17 Uhr)

  18. #43
    Mitglied Avatar von idur14
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    Und bei Cross Cult kann Amigo ja selbst antworten, da gehts aber sicher nicht um Billigprodukte:

    Ich vermute mal mit Verstellen von Lagern und nicht ausreichender Nachfrage, die einen möglichen Nachdruck schon gar nicht rechtfertigen. Wenn du das unter deinen Oberbegriff pressen willst OK.

  19. #44
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Hätten sie nicht so viele Veröffentlichungen hätten sie nicht so viele Lagerkosten ...
    Ja, aber trotzdem hat das mehr mit der Grundkalkulation
    zu tun, als mit der Menge der Titel am Markt!

    Splitter z. B. hat ca. 600 Produkte am Markt.
    Davon 599 Titel, von denen bis Heute "0" geschreddert
    wurden und nur 1 einziges Produkt (mit anderer Kalkulation)
    von dem ca. 50% geschreddert wurden.

    Also in Kurzfrom:
    599 Bücher = 0 Exemplare schredern
    1 Buch = 20.000 Exemplare geschreddert!

    Das ist die Bilanz von 6 Jahren.

    Man sieht also, das "schreddern" ist von Anfang
    an "eingeplant"! Es ist Grundlage eines bestimmten
    Geschäftmodells - keine Basis für eine Marktanalyse.

  20. #45
    Mitglied Avatar von eschbachfan
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    1 Buch = 20.000 Exemplare geschreddert!
    Von welchem Comic lassen sich denn heutzutage noch über 20'000 Ex drucken?

  21. #46
    Moderator dani books Avatar von Jano
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    Ich tippe mal auf den Schlümpfe-Kiosksonderband.

  22. #47
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von eschbachfan Beitrag anzeigen
    Von welchem Comic lassen sich denn heutzutage noch über 20'000 Ex drucken?
    Das lustige Taschenbuch, MOSAIK, Knax, ... und das sind garantiert jeweils mehr als 20.000.
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  23. #48
    Mitglied Avatar von Charles Q-L
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    Nur gibt es diese nicht bei Splitter.

  24. #49
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von Charles Q-L Beitrag anzeigen
    Nur gibt es diese nicht bei Splitter.
    Vermutlich korrekt.
    ("Vermutlich", weil ich's nicht weiß.)
    Geändert von Pegasau (22.01.2013 um 20:35 Uhr)
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  25. #50
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ich dagegen weiß, daß LTB, MOSAIK und Knax nicht bei Splitter erscheinen. Und es sind auch keine Hardcover (im Gegensatz zu den meisten bei Cross Cult geschredderten Titeln).
    Aber 20.000 sind schon verdammt viel. Die meisten Kiosktitel werden ja verkauft oder körperlos remitiert. Da bleibt nicht viel zum schreddern. Und bei Alben für den Fach-und Buchhandel müßte man sich schon mächtig verkalkuliert haben, da die Auflagen doch normalerweise bei 1.500 bis 5.000 Exemplaren liegen.
    Geändert von Mick Baxter (23.01.2013 um 14:49 Uhr)
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