... ist der Titel einer aktuellen Umfrageserie der ComicRadioShow. Hier der Start mit dem Epsilon-Statement:
http://www.comicradioshow.com/Article3984.html
Weitere Verlage folgen.
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Interessant die Frage am Ende
CRS: Mit welchen Comics geht es im ersten Halbjahr 2013 im Verlag weiter?
Dort sind dann Bilder von 43 Alben gelistet.
Und wieso ist da kein Bob Morane dabei, der wird sich doch nach Verlagsangaben mit Dan Cooper abwechseln? Also dann wohl 44 Veröffentlichungen im ersten Halbjahr...
Tja, und immer die gleiche Forderung nach mehr Läden, mehr Laufkundschaft und die vage Hoffnung auf "reiche Investoren" die irgendwie die Comic-Branche als Wachstummarkt entdecken sollen.
All das ist für mich das Signal, dass hier jemand vom Einzelhandel nicht die leiseste Ahnung hat. Ich würde vorschlagen, dass man sich bei den bestehenden CoLa-Betreiber mal höflichst bedankt, dass sie diese Ochsentour noch mitmachen und die finanziellen Risiken überhaupt noch gewillt sind einzugehen. Die meisten dieser Händler haben nämlich Monat für Monat die höheren Fixkosten zu tragen als einige Verleger, die dann auch noch von den Festabnahmen des Vertriebs profitieren.
Das ist ein Bild als Link zur Vorschau, die sich täglich verändern kann, in der Reihenfolge wie in zusätzlichen Einkäufen. Bob Morane kommt rein, sobald Dan Cooper erschienen ist.
Ich schließe nicht aus, dass ich auf die gleichen Probleme stoßen würde, wie sie der Handel jetzt hat, wenn ich selbst einen Laden eröffnen würde. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es zu wenige Comic-Läden gibt und dass immer wieder in andere Geschäfte investiert wird, die es vor Ort alle schon gibt.
Deine Informationen sind veraltet.
Alle Angaben ohne Gewähr
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Wenn man etwas wagt und durchhält, wird schließlich alles gut! (Marc Sorensen)
Geändert von frank1960 (18.01.2013 um 00:11 Uhr) Grund: mit Blindheit geschlagen
Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
Mal ehrlich, wie viele Threads brauchen wir noch um die epsilonische Veröfentlichungspolitik zu diskutieren??? Am besten straft man jemanden mit völligem ignorieren! Es bessert sich eh nichts, egal welche Tipps man gibt!
Mein Schluß ist, dass ich erstmal nur noch "Leo" & "Erik"-Titel kaufe und die restlichen Sachen ("Rubine", "Franka" & ggf. "Bob Morane") liegen lassen, bis zumindest Kenya als (versprochene) Gesamtausgabe erschienen ist! Danach werden die anderen Titel gekauft!
Damit ich dem Wahnsinn hier entkomme, entferne ich das Epsilon-Forum aus meinen Foren-Abos: "HILFE, ICH BIN EIN COMICLESER! HOLT MICH HIER RAAAAAUUUUSS!!!"
C_R![]()
Meine aktuelle TOP 3-Empfehlungen:
- TROLL - Gesamtausgabe 1- Finix-Comics
- KOMA - reprodukt
- Stieg Larsson´s Millennium - Verblendung 1 - Splitter
Die vielen Textil/Schuh/Mobiltelefone/IPad-Läden brauche ich auch nicht. Allerdings machen die eben den entsprechenden Umsatz, wodurch sie sich auch die Mieten an den besten Lagen leisten können (bzw. sind diese Mieten, wegen der Umsätze so hoch). Für Comics bleiben da nur zweit- oder drittklassige Plätze, leider!
Die Nachfrage über ein bestimmtes Mass hinaus zu stimulieren, wie Dir das vorschwebt, wird wohl ewig ein Traum bleiben. Einerseits fehlen aus meiner Sicht die potentiellen Kunden (fast vollständiges Desinteresse am Comic in der Bevölkerung) und anderseits ist die Finanzkraft der "Comic-Industrie" zu schwach. Übrigens stecken anderer Spezialitätenbuchhandlungen in ähnlichen Problemen, z.b. Buchhandlungen die sich mit Fantastik befassen.
Mit dem Gratis Comic Tag kratzen wir gerade mal an der Oberfläche. Gäbe es so viele Comic-Läden wie Kinos und wären die Gratis Comics auch für die Händler gratis, würden wir uns wundern, wie groß die Nachfrage wirklich wäre. Die Bereitschaft für Comics Geld auszugeben ist dann natürlich kleiner, ähnlich wie bei TV und DVD.
Die finanzstärksten Comic-Verlage gehören Klebebilder- und Buchverlagskonzernen. Auch da kommt die Finanzkraft von außen. Praktisch fehlt es nur an Kontakten und Konzepten für den Finanzmarkt.
und Thalia und Media-Markt… Der Einzelhandel hat überall Probleme. Trotzdem wird immer wieder in neue Geschäfte investiert.
Selbst wenn der Trend zum Online-Handel geht, wurden auch die Bestseller bei Amazon vorher im Buchhandel entdeckt. Ohne Laufkundschaft würde auch die Nachfrage im Internet weg brechen.
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Das ICOM-Heft zum Gratis Comix Tag jetzt herunterladen (7,3 MB)!
Wenn es für Händler kostenlos wäre und die Bestellmengen dadurch steigen, würde es für die Verlage sogar noch viel teurer. Insofern ist die jetzige Regelung schon ganz sinnvoll.
Ich wollte damit nur sagen, dass die Nachfrage nach Comics viel größer ist als es das Angebot erscheinen lässt, das eben durch Druck- und Vertriebskosten künstlich limitiert wird. Wir haben es schlicht mit technischen und strukturellen Problemen zu tun, nicht mit einem Mangel an potentiellen Kunden, die gerne Comics lesen würden.
Ein Ausweg aus diesem Dilemma bietet der digitale Weg, der aber auch erst mal gefunden und zur Gewohnheit werden muss.
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In Frankreich ist der Markt wesentlich größer, die Auflagen duchschnittlich 10 mal so hoch, und der VK der Comics etwa gleich wie bei uns.
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muss mal wieder zwischendurch was los werden obwohl ich heute keine Zeit habe.
Ja geht es denn noch ????
Wenn du denkst du kannst mit Comicläden Geld verdienen dann mach doch überall Läden auf und verkaufe dort deine Verlagstitel die du bestens plazieren kannst.
Ich hätte genug Comics um einen Laden ohne Kapital aufzunehmen zu füllen und würde sofort einen neuen Comicladen aufmachen wenn der Gewinn abwerfen würde. Das ich das noch nicht getan habe wird sicher einen Grund haben.
Ebenso sind schon viele andere Leute mit der Idee einen Comicladen zu haben gescheitert.
Man hört ständig, dass in Stuttgart ein Comicladen fehlt.
Ich würde schon ein marktgerechtes Magazin produzieren wollen.
Mit 400 Comicläden wäre unser Markt auch größer.
Wenn ich könnte, würde ich das glatt tun, aber auch darin müsste man natürlich erst mal investieren und eine Stammkundschaft, die den Laden trägt, aufbauen.
Ich komme mal wieder mit Murdoch, ohne den es hierzulande gar kein Pay-TV mehr geben würde. Murdoch ist 81 hat in den vergangenen fünf Jahren 1,6 Milliarden Euro in das Pay-TV-Unternehmen gebuttert, um einen Markt aufzubauen. Das ist beeindruckend. Man stelle sich das mal für die Comic-Branche vor!
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Aus Murdoch-Zeitungen wie "The Sun" sind die Comicstrips fast verschwunden.
Du weisst schon, dass ein Investor sein Geld gerne wieder sehen würde? Gerne auch mit einer entsprechenden Rendite. Was Du meinst sind Mäzene, Sponsoren, potentielle Erblasser...
Früher gab's mal Läden für Briefmarken-Sammler - wenn wir nun ganz viel in solche Läden investieren würden und überall welche eröffnen würden, hätten wir ganz bestimmt bald wieder überall ganz viele Briefmarkensammler.![]()
Geändert von eschbachfan (19.01.2013 um 00:14 Uhr)
Wenn jemand Milliarden investiert wird er vorher genau prüfen wie rentabel ein Geschäft ist.
Du tust immer so als wenn niemand auf der Welt den Gedanken hatte in Deutschland ins Comicgeschäft einzusteigen.
Es gibt da so was wie Bertelsmann oder Heyne (Random House) die genügend Kapital besitzen.
Heyne ist nach den paar Mangaserien sogar bei Stephen King ausgestiegen.
Stephen King ist im Buchmarkt ein Goldgrube, bei Comic funktionierts nicht oder nicht genügend so das die großen Investoren keinen ausreichenden Gewinn sehen um groß zu promoten.
mal abgesehen das du nach eigener Aussage nur Alben druckst wenn das Geld durch den Abverkauf der Backlist da ist oder sich ein Titel nach 2 Monaten rentiert, verlangst du von uns riesige Beträge auszugeben für Promotion und Präzens am Markt was sich vielleicht irgendwann rechnen soll und wir wenn es nicht klappt Insolvenz sind.
Hallo,
unser Comicmarkt ist ein Sammlermarkt. Und im Prinzip produzieren wir dafür.
Neue Leser zu finden oder alte Comicleser zu reaktivieren ist schwer. Mir ist das mit meinen Oldtimerserien ganz gut gelungen - aber die hatten halt auch in den FAchmagazinen eine gute Presse - das war die beste Werbung. Und meine Anwesenheit auf Fachmessen war auch nicht verkehrt.
Da ich gerne mal aus meinem Büro flüchte, werde ich dieses Jahr mal wieder eine große Verbrauchermesse mit meiner Anwesenheit und der eines Zeichner beglücken. Bodensee! Ich komme...
Ich werde also wieder auf so ca. 15 Veranstaltungen dieses Jahr kommen, und die werden mir sogar Spaß machen und zum Großteil auch gute Umsätze oder sogar GEwinn bringen.
Wenn ich ein Comicladen wäre, würde ich mal Samstags raus gehen in ein großes Einkaufszentrum, dort einen schönen Stand machen, Gratiscomics verteilen und Werbung machen. Oder auch Mängelexemplare mitnehmen, damit die Leute preiswerte Comics kaufen können und so sehen, was es da so alles aus ihrer Kindheit und Jugend gibt.
Auf der Frankfurter Buchmesse findet ihr mich übrigens mit zwei REgalwänden im Stand von Mark.
Bis bald,
Eckart
"Murdoch war Anfang 2008 eingestiegen, um aus dem maroden Bezahlkanal eine Cash-Cow nach dem Vorbild seiner Sender in Großbritannien und Italien zu machen." Ein Blick nach Frankreich sollte also genügen, um die potentielle Rentabilität des Comic-Geschäftes zu beurteilen. Wenn nun aber ein Verlag Frankreich zum Vorbild nimmt und 20.000 Alben druckt, in welchen Handel sollte er diese absetzen? Doch statt im Handel die Marktlücke zu sehen, entstehen immer neue Verlage, die von einem Kuchen etwas abhaben wollen, von dem jetzt schon keiner satt wird.
Wenn dem so ist, muss man natürlich analysieren warum. An den zuverlässigen Verlagen, die es gibt, kann es ja wohl nicht liegen.
Wenn angesichts der Internet-Konkurrenz eine Expansion des Fachhandels aussichtslos erscheint, müssen Verlage ihr Wachstum in anderen Vertriebskanälen suchen. Ohnehin beträgt der Anteil des Fachhandels am Gesamtumsatz des deutschsprachigen Comic-Marktes nur 9 %.
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Wenn du da mit Mark kooperierst, kannst du ihn nicht mal ein wenig beraten und in die Spur bringen? Bei Salleck klappt ja mittlerweile alles das, was bei Epsilon nicht funktioniert: regelmäßiges Erscheinen, zuverlässige Ankündigungen, Profil und Struktur im Programm, Abschluss von Serien, keine unnötigen Nebenschauplätze, keine seltsamen Serien, die beim Vertrieb Lagerplatz beanspruchen, sich aber nicht verkaufen, etc. - vielleicht kannst du Epsilon etwas Nachhilfe geben?![]()
ich habe so viel liegen weil ich das einkaufe was ich langfristig loswerde.
z.B. lege ich mir bei Panini das auf Lager, was Panini aus dem Lager nimmt.
natürlich auch nicht alles sondern das was meine Kunden sicher langfristig kaufen werden.
Bei Neuerscheinungen bin ich einer der vielen Anbieter und bestelle nur vorbestellungen + 1
Anhand Eckarts vorschlägen "würde ich mal Samstags raus gehen in ein großes Einkaufszentrum" kann man sehen wie die Resonanz auf Comics ist und was dort gekauft und nachgefragt wird.
Schnell wird einen klar was läuft was nicht und ob ein Ladengeschäft sich lohnt.
und wenn du meinst das "der Anteil des Fachhandels am Gesamtumsatz des deutschsprachigen Comic-Marktes nur 9 %" beträgt dann könne wir ja am wenigsten Schuld an deiner Mirere sein.
In 11 Jahren Comichandel musste ich mein Verkaufskonzept schon oft umstellen, und wenn die Zeit reif ist mit einer Kette Comicläden Geld zu verdienen werde ich es auch machen. Zur Zeit ist dies aber nicht möglich.
Ich würde aber gerne den vielleicht neuen Bundeskanzler zu einen Comicfachgespräch auf die nächste Comicbörse bitten.
Der Medienrummel wäre sicherlos groß, doch wer soll es bezahlen ?
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