szmtag Hilfe: Schritt für Schritt in die Selbsständigkeit
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Feyrah
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    Hilfe: Schritt für Schritt in die Selbsständigkeit

    Hallo ihr Lieben,

    Da es mein Ziel ist, möglichst zeitnah selbständig zu werden, habe ich ein paar
    fragen, wie man das anstellt.
    Bis zum Sommer bin ich noch in meiner Grafikdesign Ausbildung. Danach (beziehungsweise
    jetzt schon) würde ich gerne den Illustratorischen Weg einschlagen. Da es ja leider nur
    sehr wenige Festanstellungen gibt und ich in der Hinsicht noch nichtmal annähernd eine
    Anlaufstelle gefunden habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu versuchen, mich
    selbständig zu machen, während ich zur Überbrückung Praktika suche oder eventuell
    schon Aufträge suche und bearbeite. Aber darf ich die als Schülerin einfach so annehmen?
    Demnächst soll mein Portfolio als PDF und als Ausdruck an Verlage versandt werden.


    Jetzt bleiben mir einige Fragen offen.


    • Ab wann darf ich als Schülerin überhaupt Aufträge von Verlagen und Dergleichen annehmen?
    • Muss ich irgendetwas beachten? Steuern? Wie laufen diese Dinge ab?
    • Wie funktioniert der Übergang in die Selbständigkeit über die Jahre Schritt für Schritt? Was ist der erste Schritt?




    Was schon getan ist:


    • Das PDF Portfolio wird noch von Spong überprüft (Danke!) und wäre dann bereit zum Versand.
    • Ich habe den Mitgliedsantrag der I.O. noch hier liegen und werde diesen bald abschicken.
    • Ich habe mir den ICOM Ratgeber besorgt und gelesen, aber nur teilweise verstanden.



    Deswegen wäre ich ganz dankbar, wenn man das Fachchinesisch vielleicht in, äh, einfachere Worte
    übersetzen könnte. Ich hatte noch nie sehr viel mit "Erwachsenenkram" zu tun. Quasi "Selbständigkeit für Dummies".
    Ganz bei Null anfangen. Das wäre lieb.

    LG und lieben Dank im Vorraus. Falls ich irgendetwas vergessen habe, bescheidsagen.
    Sabrina

  2. #2
    Mitglied Avatar von Maidith
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    Ab wann darf ich als Schülerin überhaupt Aufträge von Verlagen und Dergleichen annehmen?
    Sobald du dem Finanzamt mitgeteilt hast, dass du selbstständig tätig bist, und eine Steuernummer beantragt hast. Erkundige dich auch nach der "Kleinunternehmerregelung".
    Wenn du noch nicht volljährig bist, brauchst du die Zustimmung deiner Eltern.

    Lerne, wie man Angebote schreibt, Rechnungen schreibt. Wie du deinen Preis kakulierst, Nutzungsrechte einräumst, etc.
    Lies alle Infos und Broschüren der IO: http://www.io-home.org/leistungen/grundlagen/index_html
    Der Beitritt ist es auf jeden Fall wert. Sobald du erstmal drin bist: Lies tagtäglich im internen Bereich des Forums, da lernt man alles, was einem die Schule nicht beibringt.

    Wie funktioniert der Übergang in die Selbständigkeit über die Jahre Schritt für Schritt? Was ist der erste Schritt?
    Du hast bereits eine professionell aussehende Portfolio-Webseite mit deinen besten Arbeiten. Nun finde heraus, welche Verlage und Spieleentwickler so etwas gebrauchen können. Schicke denen deine Arbeitsproben. Dokumentiere jeden Promotionskontakt mit Datum und Name (damit du nicht vergisst, wem du was wann geschickt hast). Ab und zu wird jemand allgemein deine Arbeiten mögen, auch wenn sie grad keine Aufträge für dich haben. Der Kontakt kommt dann in deine "Liste", und du sendest ihnen gelegentlich Updates mit deinen neuesten Werken.
    Und gleichzeitig suchst du immer weiter nach möglichen Auftraggebern.
    Für Kinderbuchillustration lohnen sich gelegentlich Mappensichtungen auf der Frankfurter Buchmesse. Termine kannst du sowohl online anfragen, als auch vor Ort erfahren.
    Geändert von Maidith (16.01.2013 um 11:29 Uhr)

  3. #3
    Mitglied Avatar von ADrian
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    Direkt nach dem Studium und ohne richtige Berufserfahrung direkt in die Selbständigkeit überzugehen ist schon ein ziemlich heftiger Schritt. Für meinen Teil würde dir empfehlen, dich doch erst einmal nach einer Anstellung umzusehen und dort ein bisschen Erfahrung zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Ich selber habe zwei Jahre lang in einer Videospielfirma gearbeitet und mich danach selbständig gemacht, was ich sehr hilfreich fand, weil ich die besagte Firma jetzt immer noch als Kunden habe und anderen potenziellen Kunden gegenüber zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Gerade im Videospielbereich gibt es gar nicht so wenige Jobs für Illustratoren, da solltest du dich mal umsehen. Du musst allerdings damit rechnen, dass man da erst einmal ein paar Monate als schlecht bezahlter Praktikant arbeiten muss.
    JAZAM! - die Comic-Anthologie. Jetzt bestellen!

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  4. #4
    Mitglied Avatar von kroko_dok
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    Adrian, sie schreibt aber, dass sie ja allerdings nicht im Studium ist sondern in der Ausbildung, dementsprechend auch schon ein wenig Berufserfahrung und möglicherweise Kontakte hat.

    Möchtest du dich denn selbstständig machen, weil du das musst? Gibt es beispielsweise keine Chance auf Übernahme in deinem Betrieb? Ich finde wie Adrian, dass du als Grundlage eine solide Geldquelle haben solltest.

    Denn wie du schon schreibst, anfangs hast du ohnehin kaum Aufträge, höchstens kleinere. Und sich dafür selbstständig zu machen lohnt sich überhaupt nicht bzw. andersherum: Die kleinen Aufträge am Anfang rauben nicht so viel Zeit, als dass du sie nicht zur "normalen" Arbeit nebenher machen könntest.

    Betrachte dich auch nicht als "Schülerin" oder "Jugendliche", als volljährige Auszubildende bist du eine berufstätige Angestellte bzw. Berufseinsteigerin.

    PS.:
    Ich kenne deine Hintergründe nicht und denke, du hast dir da wahrscheinlich ohnehin schon Gedanken drüber gemacht, aber willst du vielleicht nach der Ausbildung nicht noch ein Studium beginnen? Gerade wenn du mehr ins Illustratorische gehen willst, wirst du da sicherlich noch einiges nützliches lernen, das du jetzt noch nicht beigebracht bekommen hast. Ich mache zur Zeit die gleiche Ausbildung wie du und werde das so machen.

  5. #5
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    Da Du eine Frau bist, solltest Du auf jeden Fall erstmal ein halbes Jahr offiziell arbeitslos sein, bevor Du dich selbstständig machst, sonst verschenkst Du Geld, weil Du einige Fördertöpfe nicht abgreifen kannst. Mach' dich erstmal auf BMWI.de (Bundesministerium für Wirtschaft & Technologie) schlau, was Du alles an Förderungen bekommen kannst - und was Du dafür tun musst. Lade da dann auch gleich den Business-Planer 'runter - ist nach wie vor einer der besten, die man benutzen kann.
    ...und keine falsche Scheu beim Zugreifen auf die Töpfe - die sind nunmal speziell für Leute wie dich erschaffen worden, also benutze sie.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Zeit
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    Das größte Problem, dass ich gesehen habe, als ich mich selbstständig machen wollte: jeden Monat genug Geld zusammenzubekommen, um die laufenden Kosten zu decken. Das schafft man eigentlich nur, wenn man eine dichte Auftragslage hat, am besten mit Stammkundschaft (wie Adrian mit seiner Gamebude). Wenn du während der Ausbildung dir so eine Kundschaft schon angesammelt hast und dadurch siehst, deine Kosten sind gedeckt, prima! Lass dich nicht aufhalten.

    die wichtigsten Kosten:
    - Kranken- und Sozialversicherung
    - Verpflegung und Unterkunft (evtl kein großes Problem, wenn du einen Partner oder eine unterstützdene Familie hast), (Strom, Wasser, Wärme, Telefon und Internet)
    - Kleidung und Haushaltsführung

    - Arbeitsgerät! (Zeichenbedarf, Tisch und Stuhl, Lampe - und natürlich PC-Hard- und Software)
    - ...

    Gerade die ersten beiden Punkte waren für mich eine erstmal unüberwindbare Hürde beim von-0-auf-100-Selbstständigmachen.

    Angenommen du hast am Anfang nur wenige Auftraggeber/Kunden/Klienten, dann musst du, wenn du überleben willst, die Preise recht hoch ansetzen (Berechnungsbeispiele gibt es zuhauf, im Forum und via Suche). Schließlich willst du nicht nur deine Grundkosten decken, sondern auch noch was hinten bei raushaben. Das wird schwierig bei 50-Euro-Commissions auf websites und kleinen Logo-Aufträgen von befreundeten Bands...

    Deshalb befürworte ich auch erstmal die Übernahme durch deinen Ausbildungsbetrieb (bei dualer Ausbildung) zu favorisieren. Oder dir eben in einer Werbeagentur, Computerspielbude oder bei einem anderen Bilddienstleister eine Anstellung zu sichern.

    Selbst wenn ein Teil deiner Kosten durch Verwandte/Bekannte/Ersparnisse gedeckt ist, ist eine Anstellung immer noch sicherer am Anfang. In deiner Freizeit kannst du nebenbei weiter an deiner Selbstständigkeit basteln, bzw. die parallel selbstständig machen - evtl. musst du das von deinem Hauptarbeitgeber vorher abnicken lassen (!).
    http://ohmagazin.de/ - Gewinner des 1. Comic Clash!

  7. #7
    Mitglied Avatar von Maidith
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    Zeit hat recht. Eigentlich lohnen sich Aufträge mit zweistelligen Summen überhaupt nicht für Vollzeit-Freiberufler.
    (es sei denn, man rechnet mit 60€/Stunde und macht massenhaft 1-Stunden-Skizzen, aber ist es realistisch, dass viele das kaufen wollen? immerhin sind es deine "richtigen", aufwändigen, ausgearbeiteten Sachen, für die man dich anheuert!)

  8. #8
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    Wenn Du erstmal angestellt bist, fehlt dir
    A: Die Zeit, um deine Selbstständigkeit vernünftig zu planen (ist im realen Leben halt so)
    B: Du schmeißt einen ganzen Haufen Fördertöpfe in den Müll.

    Wenn Du allerdings null Kunden hast, macht der Sprung in die Selbstständigkeit keinen Sinn - da springst Du nur selbstständig in die Pleite.
    ...und mit Werbung Kunden generieren kannst Du dir abschminken. Ich kenne niemanden, der durch Werbung nennenswert mehr Geld verdient hat, als er für die Werbung ausgegeben hat. Sicher werden dir Angehörige der Werbebranche aus offensichtlichen Gründen etwas anderes erzählen ;-)

  9. #9
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Feyrah Beitrag anzeigen

    • Ich habe mir den ICOM Ratgeber besorgt und gelesen, aber nur teilweise verstanden.
    Welche Fragen blieben denn offen? Was ist unverständlich formuliert?
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  10. #10
    Mitglied Avatar von Feyrah
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    Huhu!

    Meine Grafikdesign Ausbildung findet auf einem Berufskolleg statt, nicht in einem Betrieb - Daher keine Chance
    zur Übernahme weil kein Betriewb vorhanden ist.

    Mein Ziel ist es natürlich nicht, direkt nach der Ausbildung sofort Selbständig zu werden. Ich suche natürlich
    nebenher Praktika etc, möchte aber falls sich die Möglichkeit ergibt, schon freelance Aufträge machen können!

    Leider beginnen viele dieser Praktika schon im März, da bin ich leider
    noch mitten im Schuljahr - Ich suche aber trotzdem. Ich habe nur Angst, dass ich ums Verrecken nichts
    finde. Falls aber doch, würde ich dennoch gerne nebenher als freelancer Aufträge von Verlagen suchen, bzw. jetzt schon,
    falls sich eine Möglichkeit auftut. Reicht da dann die Steuernummer, damit ich das darf?


    Ich spiele auch ernsthaft mit dem Gedanken, das letzte Ausbildungsjahr zu wiederholen, falls ich nichts finde.
    So würde ich zwar immernoch kein Geld verdienen, könnte mich aber nebenher bewerben/Mappen herumschicken und
    meine Grafikdesign Arbeiten ordentlich aufbereiten und mehr dazulernen. Meine GD Mappe ist im Moment
    dürftig und würde mir in dem Bereich eher keine Jobs einbringen.

    Ich habe natürlich auch schon über ein Studium nachgedacht.
    Leider gibt es in der Umgebung (wo ich bleiben muss und möchte) fast nur Studienplätze die Studiengebühren
    erheben. Was mich interessieren würde und was ohne Studiengebühren geht, ist Animation auf der Filmakademie
    Ludwigsburg, wo ich mich gerne auf Concept art und Characterdesign spezialisieren würde. Bewerben werde
    ich mich in jedem Fall. Nebenher suche ich Praktika.

    @ADrian

    Ich suche schon nach Praktika und Festanstellungen, es hat sich bisher nur als etwas schwer entpuppt, aber
    versuchen werd ich's weiter. Direkt jetzt sofort ohne irgendetwas im Hintergrund selbstständig werden hatte
    ich jetzt gar nicht vor - Ich würde nur gerne, falls sich schon Aufträge ergeben würden, diese auch annehmen
    können und weiß noch nicht, was ich alles dafür vorbereiten muss.

    @Kroko_dok

    Leider ist es wie gesagt eine Ausbildung auf einem Berufskolleg. Da gibt es keinen Betrieb dahinter, der
    mich nehmen könnte. Ist auch unbezahlt. Deswegen bin ich auch Schülerin.
    Der Rest steht irgendwo oben versteckt. ^^


    ___
    Edit:

    @Zeit und Maidith

    Ich hatte nicht vor, zweistellige Beträge zu nehmen.

    @-Nietzsche-

    Ich habe nun aber von einigen gehört, dass die sich während eines Vollzeitjobs selbstständig machten,
    bis sie isch alleine über Wasser halten konnten. Stimmt das denn nicht?

    Mit Werbung Kunden generieren? Meinst du damit die Mappen an Verlage etc. zu schicken? Oder meinst
    du was anderes? Denn meine Mappe sollte ich wohl schon herumschicken, oder?
    hier hat das so ja auch geklappt. Die Gute machte
    sich innerhalb eines Jahres mit einem Vollzeitjob nebenher selbständig, machte Werbung für sich
    und konnte ihren Job dann auf Halbzeit machen, bis sie sich nach einem Jahr dann vollständig selbstständig machte.

    @Mick Backster
    Dazu muss ich ihn nochmal lesen und mir alles aufschreiben.Ich beschäftige mich demnächst noch einmal damit!
    Geändert von Feyrah (16.01.2013 um 14:10 Uhr)

  11. #11
    Mitglied Avatar von ADrian
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    Zitat Zitat von Feyrah Beitrag anzeigen
    Leider beginnen viele dieser Praktika schon im März, da bin ich leider
    noch mitten im Schuljahr - Ich suche aber trotzdem.
    Such am besten nicht nur nach ausgeschriebenen Stellen, sondern such dir einfach ein paar Firmen/Studios aus, die dich interessieren würden und schick denen dein Portfolio mit der Frage, ob sie Praktikanten nehmen. Wenn dann jemandem dein Zeug gefällt und sie einen Platz haben, gibt's da sicher welche, die mit dem Starttermin flexibler sind.

    Zitat Zitat von Feyrah Beitrag anzeigen
    Falls aber doch, würde ich dennoch gerne nebenher als freelancer Aufträge von Verlagen suchen, bzw. jetzt schon,
    falls sich eine Möglichkeit auftut. Reicht da dann die Steuernummer, damit ich das darf?
    Beim Finanzamt gibt es ein Formular zur Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit. Das musst du ausfüllen, deine Steuernummer beantragen und dann kann's auch eigentlich schon losgehen. Um den Steueraufwand gering zu halten, macht es bei geringem Einkommen evtl. Sinn, die Kleinunternehmerregelung zu beanspruchen und so die Umsatzsteuer zu umgehen.
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  12. #12
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    Nein, mit Werbung meinte ich, Geld für Werbung z.B. in Printmedien etc. auszugeben, wenn Du bereits selbstständig bist. Wenn Du dich einigermaßen interessant präsentierst, landest Du ohnehin einmal umsonst in der Lokalpresse. Alle weiteren "journalistisch neutralen" Berichte über dich kosten ab da Geld. Üblicherweise 1 - 1.5 k€ pro Artikel mit Bild, je nachdem wo. Oft gibt's auch Kombi-Pakete: Werbung + Bericht mit Bild und so. Kann ich aber, wie gesagt, von abraten.
    Klar kann man Toe-Dippen (aus einer Festanstellung in die Selbstständigkeit) - aber das mußt Du dann alles selber stemmen. Macht die Sache völlig unnötig schwer. Les' dir mal die ganzen Förderprogramme durch, da wirst Du jeden, der Toe-Dippt, für blöde erklären. Allein, was dir alles hinterhergeschmissen wird, bloß, weil Du zufällig eine Frau bist. Es gibt auch spezielle Programme für junge Leute, oder alte, oder oder oder... förderungsbedürftig ist irgendwie jeder

  13. #13
    Mitglied Avatar von Geier
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    @Feyrah
    Hast du denn niemanden mit dem du über das Ganze reden kannst? Ich will ja keinem zu Nahe treten, aber per posting ist das ein einziges Hin+Her und gestückel...

  14. #14
    Mitglied Avatar von Feyrah
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    @ADrian
    Hab ich auch schon gemacht!
    werde mich dahingehend weiter informieren, danke.

    @Geier
    Doch, aber ich dachte es macht vielleicht Sinn, Erfahrungen von Verschiedenen Leuten zu sammeln.
    Eventuell könnte der Thread ja auch für Andere in dieser Situation hilfreich sein.

  15. #15
    Mitglied Avatar von Elif
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    Ich würde auf jeden Fall so schnell wie möglich Mappen an Verlage und andere potentielle Kunden verschicken. Deine Sachen sind gut genug und du kannst auch sofort anfangen, nebenbei Aufträge anzunehmen - auch, wenn du noch nicht beim Finanzamt warst, denn sich im laufenden Jahr rückwirkend als Freiberufler anzumelden ist kein Problem.
    Bewirb dich einfach und schau, was für Reaktionen kommen, damit du überhaupt irgendwie abschätzen kannst, wie schnell du an wie viele Aufträge kommst. Bis zum Sommer sind es noch ein paar Monate und bis dahin kannst du eine ganze Menge darüber herausfinden, wie erfolgreich du selbstständig sein kannst, wenn du es einfach mal ausprobierst

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