szmtag Seit wann schweißt Splitter seine Alben ein ?
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Seit wann schweißt Splitter seine Alben ein ?

    Das deutlichste Merkmal von Neuware ist das original eingeschweißte Album.
    Nun macht das nicht jeder Verlag und Splitter hat das am Anfang auch nicht getan.
    So gibt es heute noch Alben in 1.Auflage wie Reisende Im Wind, Legende der Drachenritter und andere Bände einiger früher Serien die als Neuware nicht eingeschweißt geliefert werden.

    Als Händler hat man das Problem das Kunden denken alle jemals publizierten Splitter Titel seien eingeschweißt gewesen. Ich persönlich musste schon eine neue ungelesene 1.Auflage zurücknehmen weil der Kunde ein eingeschweißtes Exemplar wollte. Da der besagte Band schon nachgedruckt wurde konnte ich die 2.Auflage bestellen und den Band tauschen. Jetzt habe ich ein Fall das es die Serie Reisende Im Wind nur in 1. und 2. Auflagen gibt, also Verlagsseitig nicht alle Bände eingeschweißt sind.

    Kann mir jemand von Splitter diese Aussage bestätigen ?
    Bin sicher nicht der einzige Händler der mit diesen Problem zu kämpfen hat.

  2. #2
    Moderator Splitter Forum
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    Die Zahl heißt Februar 2008!

    Von da ab waren 99% aller Alben eingeschweißt!

    Eine 100%ige Auslieferung hatten wir aber 2008
    und 2009 nicht, weil:

    a) die damalige Druckerei ab und zu bei einzelnen
    Alben das einschweißen vergaß (einer der Gründe,
    warum wir uns nach Deutschland hin orientierten)
    und

    b) bestimmte Bücher ohne Einschweißung erscheinen
    mussten - so wie z. B. die ersten Bourgeons, wo der
    Künstler auf "Made in France für seine Kunst" vertraglich
    bestand und dessen Druckerei z. B. nicht einschweißen
    konnte (was natürlich vorher vorsorglich verschwiegen
    wurde ).

    Ich hoffe, das hilft weiter.

  3. #3
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    Falls das jetzt zu kompliziert war!

    Reise im Wind 6.1 und 6.2 "nicht eingeschweißt" (Printed in France)!

    Reisende im Wind 1 bis 5 "eingeschweißt"!

  4. #4
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    Wenn es nach mir ginge, bräuchte es keine eingeschweißten Bände. Im Gegenteil: In den Comic-Shops schaue ich mir gerne die Bände an bevor ich mich für den Kauf entscheide, das ist ja gerade der Vorteil. Es nervt mich, wenn viele Bände eingeschweißt sind, und ich den Ladenbesitzer fragen muss, ob man die Folie entfernen könnte.
    Letztendlich kaufe ich dann weniger. Mindestens ein "enthülltes" Leseexemplar pro Comic müsste im Laden stehen.

  5. #5
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    Bei Titeln, die man zehnmal ode rmehr im Laden hat sicher kein Problem.

    Aber was macht man bei denen, von denen man halt nur 1-2 Exemplare bestellt hat?
    Auspacken, damit der Kunde reinschauen kann?
    Dann kommt aber sicher wieder Einer der fragt "haben Sie den Band nicht nochmal eingeschweißt da?".

    Bei mir hat sich neulich auch ein Kunde beschwert, weil von 17 "Walking Dead"-Bänden ein Einziger nicht eingeschweißt war. Das hätte so nicht in der Beschreibung gestanden und dann hätte die nicht gekauft.
    Puh.

    So "nett" das als Service für die Kunden ist - mir wäre es aus den genannten und auch von Rainer vorgebrachten Gründen eigentlich lieber, man hätte damit gar nicht erst angefangen.

  6. #6
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Ich finde einschweissen schon aus Umweltaspekten ziemlich unnötig und nicht okay.
    Sicher, bei einer anfälligen Oberfläche (wozu kein einiges Splitter-Album gehört, dafür aber die GAs von Ehapa, die in Zusammenarbeit mit Dupuis entstehen, wie "Jeff Jordan" oder "Jerry Spring", die natürlich NICHT eingeschweisst werden), aber gerade bei den Cross Cult-Bänden, die selbst eine Atombomben-Explosion überstehen würden, finde ich es eher lächerlich.

    Ärgerlicher sind eigentlich nur noch nicht aufgedruckte Preise.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Bei mir kommt es auch regelmäßig vor, dass der Gelbe Sack mit der Einschweißfolie halb voll ist. Und spätestens da habe ich ein schlechtes Gewissen, der Umwelt gegenüber. Plastik braucht mehrere Hundert Jahre um abgebaut zu werden, und als Abfallprodukt entstehen Gifte...
    Aber wenn die Verlage plötzlich die Folie weglassen, wird es hier auch ne Diskussion geben... Wie Clint schon schrieb:
    Sicher, bei einer anfälligen Oberfläche (wozu kein einiges Splitter-Album gehört, dafür aber die GAs von Ehapa, die in Zusammenarbeit mit Dupuis entstehen, wie "Jeff Jordan" oder "Jerry Spring", die natürlich NICHT eingeschweisst werden), aber gerade bei den Cross Cult-Bänden, die selbst eine Atombomben-Explosion überstehen würden, finde ich es eher lächerlich.
    ...und ggf. bei Comics mit Schutzumschlag!

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  8. #8
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    Zitat Zitat von Comic_Republic Beitrag anzeigen
    Bei mir kommt es auch regelmäßig vor, dass der Gelbe Sack mit der Einschweißfolie halb voll ist. Und spätestens da habe ich ein schlechtes Gewissen, der Umwelt gegenüber. C_R
    Dünne Plastikfolien gehören nicht in den gelben Sack, sondern in den Restmüll!
    Nur Hartplastikverpackung so wie Colaflaschen und Reinigungsmittel Verpackungen gehören in den gelben Sack, die ja bekannt erweise (angeblich) Recycelt werden. Dünne Plastikfolien können nicht wiederverwertet werden. So gesehen solltest du wirklich ein schlechtes Gewissen haben, weil dein gelber Sack verbrannt werden muss, oder eben auf der Müllhalde landet.

  9. #9
    Mitglied Avatar von Alandor
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    Tja, ich bin zwar auch kein Freund von Plastikfolien, aber bei den Splitteralben möchte ich nicht drauf verzichten, denn wenn ich sie auspacke, weiß ich, das niemand vor mir diesen Band in seinen Händen hatte.



    AL

  10. #10
    Mitglied Avatar von Anasor
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    Das Schöne ist, mit dem Entfernen der Folie hast Du gleich einen Wertverlust von ~ 3-4 Euro.
    Aber wir wollen ja alle Lesen und Sammeln und nicht wieder verkaufen. Aber für die Händler ist das Problem wirklich gegeben!

    Sind wir doch ehrlich, wenn bei meinem Comic-Händler vor Ort der Comic einmal ausgepackt und einmal eingeschweißt ist, greift man zur Folie.
    Die Frage ist, was mache ich, wenn nur der ausgepackte Comic vor Ort ist? Ich wäre viel zu gespannt auf den Inhalt und würde es mitnehmen, statt dem Händler eine Nachorderung aufzudrücken - ganz zu schweigen von, nach Hause gehen und dann selbst im Internet bestellen...

    Aber wie wir aus den häufigen Erfahrungsberichten der Händler hören, ist das Verhalten der Leser vielfältig!

  11. #11
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    Zitat Zitat von Jack the King Kirby Beitrag anzeigen
    Dünne Plastikfolien gehören nicht in den gelben Sack, sondern in den Restmüll!
    Nur Hartplastikverpackung so wie Colaflaschen und Reinigungsmittel Verpackungen gehören in den gelben Sack, die ja bekannt erweise (angeblich) Recycelt werden. Dünne Plastikfolien können nicht wiederverwertet werden. So gesehen solltest du wirklich ein schlechtes Gewissen haben, weil dein gelber Sack verbrannt werden muss, oder eben auf der Müllhalde landet.

    Gibt es in Österreich eigentlich auch Gelbe Säcke?

  12. #12
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Ich finde einschweissen schon aus Umweltaspekten ziemlich unnötig und nicht okay.
    Sicher, bei einer anfälligen Oberfläche (wozu kein einiges Splitter-Album gehört, dafür aber die GAs von Ehapa, die in Zusammenarbeit mit Dupuis entstehen, wie "Jeff Jordan" oder "Jerry Spring", die natürlich NICHT eingeschweisst werden), aber gerade bei den Cross Cult-Bänden, die selbst eine Atombomben-Explosion überstehen würden, finde ich es eher lächerlich.
    "PPM lagert die vom Verlag auf Kommissionsbasis erhaltene Ware fachgerecht – insbesondere trocken, sauber und bei geeigneter Temperatur. Schäden aus nicht fachgerechter Lagerung gehen zu Lasten von PPM. Voraussetzung ist, daß alle Produkte/Titel einzeln in Folie eingeschweißt vom Verlag angeliefert wurden. Für nicht einzeln in Folie eingeschweißte Produkte/Titel übernimmt PPM keine Lagerrisiken."

    Zitat Zitat von ELDORADO Beitrag anzeigen
    Aber was macht man bei denen, von denen man halt nur 1-2 Exemplare bestellt hat?
    Auspacken, damit der Kunde reinschauen kann?
    Ja, natürlich! Gerade die Titel, die nicht zehnmal im Laden liegen, sind die mit der geringeren Nachfrage. Gerade solche Titel muss ein Kunde sich im Laden erst mal anschauen können!
    Alle Angaben ohne Gewähr

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    Wenn man etwas wagt und durchhält, wird schließlich alles gut! (Marc Sorensen)

  13. #13
    Mitglied Avatar von idur14
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    Aber:
    Ein Vorteil des Einschweissens wäre, dass man jedem Album einen kleinen einseitigen Flyer beilegen könnte, der auf andere Teile des Programmes verweist (ohne dass man diese Verweise ins Album drucken muss) und der auch nicht beim durchblättern verloren geht.

    Nur mal so um auch ein Argument pro Einschweissen zu bringen. Da gibts neben dem Schutz und dem Auspackeffekt sicher auch noch mehr.

    PS: Neulich ein Album in Folie aufgemacht und oben auf der ersten Seite einen Riss gehabt. Da ich davon ausgehen, dass der Verlag das ordentlich macht, hat dann mein Händler das bereits offene Album wieder eingepackt? Wie erkenne ich da den Unterschied? Ist eingeschweisst eher härter und straffer gespannt?
    Geändert von idur14 (23.04.2013 um 10:57 Uhr)

  14. #14
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    Zitat Zitat von Jack the King Kirby Beitrag anzeigen
    Dünne Plastikfolien gehören nicht in den gelben Sack, sondern in den Restmüll!
    Nur Hartplastikverpackung so wie Colaflaschen und Reinigungsmittel Verpackungen gehören in den gelben Sack, die ja bekannt erweise (angeblich) Recycelt werden. Dünne Plastikfolien können nicht wiederverwertet werden. So gesehen solltest du wirklich ein schlechtes Gewissen haben, weil dein gelber Sack verbrannt werden muss, oder eben auf der Müllhalde landet.
    Was in den "Gelben Sack" kommen soll, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich.
    Ich möchte meine Splitter-Alben gerne weiter verpackt erwerben können. Ich will sicher gehen, dass ich keine schmutzigen Fingerabdrücke mehr in "neuen" Alben finde und dann dauernd umtauschen rennen muss, so wie damals noch vor zwanzig Jahren. Danke.
    Ich akzeptiere den Umweltaspekt sehr wohl. Bevor wir uns aber an die Verpackungen von Splitter-Alben wagen, hätten wir Umweltschützer noch genug andere Aufgaben vor uns.

    PS: Solange es eingeschweißte Salatgurken im Supermarkt gibt, zwanzig Schokoladestückchen einzeln verpackt in einer weiteren Plastikverpackung rumkugeln oder Schminkutensilien dreifach verpackt in voluminösen Schummelpackungen auf den Markt geworfen werden, störe ich mich sicher nicht weiter an eingepackten Comicalben. Es reicht, wenn im Comicladen ein Ansichtsexemplar geöffnet wird. Vielen Kunden ist es sowieso egal, die nehmen auch ein Ansichtsexemplar und bezahlen an der Kasse. Muss man halt den Händler fragen, ob man reinsehen darf. Man wird doch noch den Mund aufbekommen. Letztens habe ich mein erstandenes "Jacklantern" im Laden geöffnet, damit der Händler ins letzte Exemplar reinsehen konnte und sich ein Bild machen konnte, weil er davon nicht genug bestellt gehabt hat. Problem?
    Geändert von Huxley (24.04.2013 um 06:12 Uhr)

  15. #15
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    Zitat Zitat von Harry Haller Beitrag anzeigen
    Gibt es in Österreich eigentlich auch Gelbe Säcke?
    Ja sicher, wir in Österreich sind schon weit hinten aber so weit auch wieder nicht.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Huxley Beitrag anzeigen
    Was in den "Gelben Sack" kommen soll, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich.
    Würde ich jetzt nicht so sehen, der Plastikmüll ist in Deutschland derselbe wie in Österreich.
    Aber um ganz sicher zu gehen sollte man am zuständigen Gemeindeamt nachfragen. Bei uns ist sogar ein Infozettel bei den gelben Säcken dabei, was hinein gehört und was nicht!
    Ich finde es aber generell nicht gut die Alben einzuschweißen. Hab auch schon so oft eines umtauschen müssen weil du kleine Dellen oder Kratzer einfach nicht siehst. Auch ob das Album innen keine Fehler hat, erkennst du nicht. Man kauft sprichwörtlich die Katz im Sack. Wer ist schon Superman und hat Röntgenaugen.

  17. #17
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Vielleicht sollte man auf biologisch abbaubare Folien gehen. Die gibt es, auch wenn es etwas länger dauert bis sie sich zersetzt hat. Zumindest entstehen keine Giftstoffe, die den Hormonhaushalt von Mensch und Tier durcheinander bringen...

    Vielleicht sollten sich die Verlage mal in die Richtung angagieren. Zumindest mal erkundigen, in wie weit da die Kosten wären...

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  18. #18
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Die Zahl heißt Februar 2008!

    Von da ab waren 99% aller Alben eingeschweißt!

    Eine 100%ige Auslieferung hatten wir aber 2008
    und 2009 nicht, weil:

    a) die damalige Druckerei ab und zu bei einzelnen
    Alben das einschweißen vergaß (einer der Gründe,
    warum wir uns nach Deutschland hin orientierten)
    und

    b) bestimmte Bücher ohne Einschweißung erscheinen
    mussten - so wie z. B. die ersten Bourgeons, wo der
    Künstler auf "Made in France für seine Kunst" vertraglich
    bestand und dessen Druckerei z. B. nicht einschweißen
    konnte (was natürlich vorher vorsorglich verschwiegen
    wurde ).

    Ich hoffe, das hilft weiter.
    Danke für die ausführliche Auskunft !!!

    Hat mehr als geholfen :-)

  19. #19
    Mitglied Avatar von the_rooster
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    Zitat Zitat von Jack the King Kirby Beitrag anzeigen
    Würde ich jetzt nicht so sehen, der Plastikmüll ist in Deutschland derselbe wie in Österreich.
    Aber um ganz sicher zu gehen sollte man am zuständigen Gemeindeamt nachfragen. Bei uns ist sogar ein Infozettel bei den gelben Säcken dabei, was hinein gehört und was nicht!
    Nein, das ist tatsächlich unterschiedlich, weil es hauptsächlich davon abhängt wie der Müll verwertet wird. In Wien zB wird er in den Fernwärmekraftwerken verbrannt, da ist es ganz gut wenn der weniger wertvolle Plastikmüll drin bleibt um den Heizwert entsprechend hoch zu halten - sonst muss man erst Recht wieder Öl zufeuern.

    Gesammelt werden nur Plastikflaschen etc. in eigenen Mülltonnen, darum gibt es hier auch keinen gelben Sack.

    Zitat Zitat von Jack the King Kirby Beitrag anzeigen
    Ich finde es aber generell nicht gut die Alben einzuschweißen. Hab auch schon so oft eines umtauschen müssen weil du kleine Dellen oder Kratzer einfach nicht siehst. Auch ob das Album innen keine Fehler hat, erkennst du nicht. Man kauft sprichwörtlich die Katz im Sack. Wer ist schon Superman und hat Röntgenaugen.
    Wenn du es gekauft hast, kannst du es ja gleich vor Ort aufmachen und überprüfen (und ggf. gleich umtauschen).

  20. #20
    Moderator Splitter Forum
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    Nun,

    es sind mittlerweile einige Meinungen und Begründungen
    aufgelaufen, warum das Einschweißen gut und warum es
    eher schlecht ist. Ich stelle unsere Gründe und Argumente
    mal daneben (die ganz sicher für Splitter zutreffen, aber
    keinen allgemein gültigen Anspruch erheben - das kann also
    bei anderen Comicverlagen auch ganz anders aussehen).


    Zuallererst: wir haben das Einschweißen aus ökonomischen
    und ökologischen Gründen eingeführt und sind uns sicher,
    dass die geplanten Vorteile sich seit dem (Einschweiß-)Start
    2009 wie gewünscht einstellten bzw. sich sogar oberhalb
    unserer Erwartungen einstellten.


    Warum? … Weil wir als Hersteller eines „Edelproduktes“
    anscheinend auch eine sehr wählerische Kundschaft haben.
    Und nachdem wir 2006 und 2007 den Markt erst einmal
    beobachten mussten (wir waren vorher “ja unerfahren“),
    stellte sich schnell heraus, dass unsere Umtauschquote bei
    manchen Artikeln über 5% Prozent hinausschnellte. Und
    mit einem ca. 90%igen Anteil an Transportschäden (völlig
    egal, ob in der Buchbinderei, beim Grossisten, beim
    Einzelhändler oder beim Kunden selbst geschehen). Es
    musste also etwas geschehen – sich etwas „verbessern“!


    Weniger „Kulanz“ im Umtausch – oder selbst weniger auf die
    Qualität der Produkte pochen? … das waren „no gos“...
    oder dann doch einfach die Produkte besser schützen? Ja, das
    war der richtige Weg.


    Ökonomisch hat sich das in jedem Fall gelohnt. Das unsere
    Preise derart attraktiv sind, hat auch seinen Gründe im
    Einschweißen. Es rechnet sich also so auf, dass die Folie hier
    erfolgreich eine Preiserhöhung verhindert hatte, denn mittler-
    weile haben wir eine stabile Reklamationsquote unter 1%
    und das über die letzten 3 Jahre hinweg … wir sind hier wieder
    voll im grünen Bereich!



    Wie sieht das ökolgisch aus ? Nun, Ökonomie und Ökologie
    müssen sich nicht beißen. Denn ein Umtausch von bis zu 500
    Alben (damals – heute wäre das sicher ein vielfaches davon) je
    Monat bedeutete dutzende Extratransporte, neue zusätzliche
    Verpackungen etc..


    Gerade weil unser Kundenstamm sich seit 2006 kontinuierlich
    um mindestens den Faktor 10 in die Breite entwickelte,
    sind bei Verpackung und Transport auch immer mehr
    Laden- und Kundenbestellungen mit einzelnen Alben dabei.
    Alleine dies stellt schon den Umweltgedanken auf den Kopf -
    die Folie ist hierbei als Faktor für einen erfolgreichen
    Verkauf
    von nichtunerheblicher Bedeutung.



    Warum dies? Weil die Verpackung mit Schrumpffolie (wir
    verwenden die Stärke 15µ)* einen Verpackungsanteil von

    1:1000** zum Produkt bedeutet. Also eine Standard-Albenverpackung
    hat ca. das Gewicht und das Volumen von 1.000 Folierungen.
    Während nun die Beschädigungen und Fehltransporte schon
    ihren reduzierenden Anteil hervorbringen, kommt aber noch ein
    weiterer Schutzaspekt zum tragen, denn ungeschützt werden
    wenig Bücher einfach "nur so" transportiert - oft auch verschenkt.
    In diesem Fall führt die „hohe“ Schutzfunktion dieser Folie
    dazu, das man um einen höheren Faktor andere Schutzsysteme
    (Packpapiere, Staubschütze etc. etc.) einsparen kann. Auch das
    lagern und umlagern ist deutlich entspannter und effizienter
    mit folgendem zusätzlichem Effekt.


    Die klassische Laufzeit eines neuen Comic-Produktes (nicht nur
    bei Splitter) ist in diesem Segment auf ca. 5 Jahre einzukalkulieren
    (nehmen wir dazu einfach auch die übliche Laufzeit der Lizenzen
    in Betracht) und nun muss sich jeder die Frage stellen, welches
    Produkt über 5 Jahre – ob bei PPM (unserem Grossisten) oder beim
    seinem Händler um die Ecke die 5 Jahre besser übersteht!?


    Ein foliertes Buch kann man „lichtgeschützt“ somit jahrelang
    in den Regalen der großen Lagerhallen heraus- und reinschieben.
    Es bleibt immer staub- und kratzerfrei. Es kann nicht aufgehen,
    also nicht Seiten knittern, nicht in einander rutschen etc. etc.
    Ich glaube nicht, dass ihr die Bücher sehen wollt, die dieselben
    5-Jahres-Erfahrungen - aber ohne jeglichen Schutz – machten.



    Aber keine Angst – ihr bekommt diese Bücher natürlich nicht
    zu Gesicht. Sie werden im Handel (egal wo) aussortiert (und
    zwar immer häufiger zum wegwerfen). Dies ist gängige Praxis!
    Ihr bekommt es nur nicht mit!


    So, und nun – stellt euch noch mal die Frage, ob dieses Thema
    Folie so einfach zu beantworten ist. Sollten andere Verlage
    diese Frage anders beantworten, dann können sie natürlich ebenso
    für ihren Fall andere Argumente gefunden haben.
    Ich selbst
    habe aber das obige mit „gutem Gewissen geschrieben, denn ich
    bin fast schon ein Öko-Freak und mir missfiel genau diese
    Entscheidung damals auch ökologisch nicht. Denn Schutz und
    pfleglicher Umgang mit Ware ist Werterhalt und ökologisch
    sehr sinnvoll.







    Grüssle


    *die Verpackungen bestehen aus Polyefin und/oder anderen
    Poly-Stoffen und die werden in der weiteren Nutzung zur
    Herstellung synthetischer Kraftstoffe weiterverarbeitet. Dies
    geschieht auch, wenn man sie in den Gelben Sack schmeißt.
    Es wird bloß nicht beworben. Denn auch ohne Vertragsrecht
    ist es den Recyclingbetreiben vorgeschrieben diese Stoffe
    einer systemgerechten Weiterverwertung zuzuführen.


    ** 1:1.000 Schaut euch mal „andere“ Verpackungen an!
    Das Volumen (u. Volumenanteil), die Platzverschwendung,
    deren Produktionsprozesse und Ausgestaltung (bedruckt,
    geschäumt etc.), sowie deren Laufzeit/Nutzungszeit.
    Mann wird wenige finden, die es mit einer derartigen
    Schrumpffolie aufnehmen können. So dünn, unbedruckt,
    optimaler Schutz über Jahre hinaus. Was ist dagegen z. B.
    eine Pralinenschachtel der neuesten Generation!?
    Geändert von horst (25.04.2013 um 19:41 Uhr) Grund: GRAMMA

  21. #21
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    TOP Antwort. Vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort. Nun will ich ALLE mein Comics eingeschweißt kaufen!!!

    C_R
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  22. #22
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    Aber:
    Ein Vorteil des Einschweissens wäre, dass man jedem Album einen kleinen einseitigen Flyer beilegen könnte, der auf andere Teile des Programmes verweist (ohne dass man diese Verweise ins Album drucken muss) und der auch nicht beim durchblättern verloren geht.
    Nur mal so um auch ein Argument pro Einschweissen zu bringen. Da gibts neben dem Schutz und dem Auspackeffekt sicher auch noch mehr.
    Grenau das machen wir seit 3 Jahren fast jeden Monat!
    Beigelegte Flyer sind bei uns die absolute Routine und
    Werbung - in die Alben eingedruckt - ist bei uns
    ein "no go" (außer vielleicht mal Eigenwerbung für die
    jeweilige Serie oder die anderen Werke desselben
    Künstlers).

    Diese Werbeflyer sind auch sehr gerne gebucht, denn
    diese Werbung kommt so auch gezielt und garantiert beim
    Kunden an!

    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    PS: Neulich ein Album in Folie aufgemacht und oben auf der ersten Seite einen Riss gehabt. Da ich davon ausgehen, dass der Verlag das ordentlich macht, hat dann mein Händler das bereits offene Album wieder eingepackt? Wie erkenne ich da den Unterschied? Ist eingeschweisst eher härter und straffer gespannt?
    Eine Schrumpffolie kann man eigentlich nicht reparieren.
    Man könnte - wenn man das entsprechende Profigerät hat -
    ein solches Album "neu" einschweißen.

    Trotzdem kann es auch vorkommen, dass eine neue
    Folie mal nicht komplett zu ist. Es ist die Ausnahme
    (wir kontrollieren tatsächlich auch die Einschweißqualität
    und mosern diese sofort an, wenn sie nicht unsereren
    Vorstellungen entspricht) aber eine Ausnahme kann
    natürlich immer geschehen. Unsere Folien sind so
    gebucht, dass sie immer komplett glatt und sehr
    straff das Buch umschließen - fast wie eine Glasscheibe
    oder eine Lackierung.

  23. #23
    Mitglied Avatar von El Pistolero
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    Darf ich hierbei vielleicht nebenbei erwähnen, das ich es total geil finde, dass ihr die einschweißt. So bleibt der feine Geruch der Druckerfrische bis zum Endverbraucher erhalten

  24. #24
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Dem ausführlichen Beitrag #20 von Horst kann ich nur zustimmen.

    An die letzte Reklamation eines Splitter Albens kann ich mich nicht erinnern. Bei anderen Verlagen brauche ich nur sagen letzte oder vorletzte Lieferung und habe zu 99% recht.
    Das liegt aber nicht nur an den eingeschweißten Alben sondern auch am perfekten Versand von PPM.

  25. #25
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    Tja, wie immer eine perfekte Erklärung von Horst! Den Argumenten ist nichts mehr hinzuzufügen. Da lebe ich lieber mit ein bisschen Folie und hab dafür ein Top Album. Das mit der Reklamation stimmt wirklich, habe seit dem kein Splitteralbum mehr umgetauscht, seit sie mit der Folie ausgeliefert werden (und ich bin wirklich so ein pingeliger Kunde wie ihn Horst beschrieben hat).
    Wenn ich da an Kult denke, hier muß ich jedes 2. Album umtauschen trotz der Folie!
    Ja das spricht wirklich für die Top Qualität von Splitter!

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