szmtag LTB 437 - Gans im Glück
 
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Brook Smargin
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    LTB 437 - Gans im Glück

    LTB 437 heißt Gans im Glück und erscheint am 08.01.2013. Siehe hier: http://www.lustiges-taschenbuch.de/news/news.html

    Das Cover und die Storyauswahl sehen auf den ersten Blick nicht so vielversprechend aus.
    "Tut gefälligst was ich sage, sonst mach ich es selbst, dann habt ihr den Salat!" (Donald Duck zu seinen Neffen)

  2. #2
    Moderator Disney Comics Forum Avatar von Christoph
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    Das Buch ist nun vollständig bei uns rezensiert:

    http://www.lustige-taschenbuecher.de...talog-437.html
    Gruß Christoph

  3. #3
    Mitglied Avatar von Brook Smargin
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    Leider hat die erste Vermutung mich nicht getäuscht, ein eher schwaches LTB. Schwarzwasser und das Geheimnis der Platanen sind noch die besten Geschichten, die anderen, auch die Maus, finde ich diesmal leider nur mäßig. Und "Donald und der Puck" würde sogar eine rote Einfärbung bekommen von mir. So ein Schmarrn! Andersen und die Shaws at their worst!
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  4. #4
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    Ich habe offenbar die gleichen Favoriten und Anti-Favoriten wie Brook. Die Platanen und das Schwarzwasser haben beide eine gute Mischung aus Spannung und Humor, wobei bei den Platanen noch die Entenhausener Historie als Zückerchen dazukommt. Auch die Zeichnungen sind in beiden Geschichten spitze.

    Bei den anderen Enten gibt es gute Ansätze. Das Bildnis des Dagobert Duck, das sich bei Dorian Gray bedient, aber auch eine Hommage an Scarpas erste selbstgeschriebene Geschichte bietet (die auf Deutsch immer noch ihrer Veröffentlichung harrt).
    Die Panzerknacker, die, zu Unrecht beschuldigt, den wahren Dieb suchen
    und Phantomias auf der Jagd nach dem entführten Hund.

    Die erste (magische) Maus war noch knapp im grünen Bereich, aber enttäuscht bin ich von der lahmen Issel-Geschichte. Von der Entenhausener Polizei gibt es Besseres in Italien. Und es gibt auch Nebenfiguren im Maus-Kosmos, die nicht bei der Polizei arbeiten. Supergoof ist ja angekündigt. Mir würde auch eine Indiana Goof Geschichte gefallen, hatten wir auch schon eine Weile nicht mehr.

    Und die letzte Geschichte ist in meinen Augen auch das Letzte. So eine von Gewalt strotzende Geschichte hatten wir schon lange nicht mehr. Und werden wir hoffentlich so bald nicht wieder haben.

    Die kommenden Bände versprechen ja Besseres in Sachen Maus: Cavazzano in LTB 438 und Casty in LTB 439. Und bei den Enten DoubbleDuck (438) und Vitaliano/Mottura (439). Das dürfte eine qualitative Steigerung sein.

  5. #5
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    Eine zwiespältige Ausgabe...
    Die Schwarzwasser Story gefällt mir von Anfang bis Ende sehr gut. Der Augenblick voller Magie...naja....Lückenfüller und kein besonders guter noch dazu. Gans im Glück finde ich wieder ganz nett, vielleicht alles etwas uncharakteristisch für Gustav, aber halt mal was anderes. Ähnliches gilt für das Bildnis des Dagobert Duck: Eine Geschichte bei der vor allem der Schlussgag überzeugt. Die Issel-Story, "Danke sagt der Clown" ist zwar nicht gerade originell und das Ende doch sehr vorhersehbar aber die Stimmung kommt gut rüber. "Alles für den Hund" ist in meinem Augen eher was für denselben...Mittelmaß. "Folge den Platanen" folgt war nicht unbedingt dem klassischen Entenhausen Kanon, aber liest sich dennoch ganz witzig und die zu Unter falschem Verdacht stehenden Panzerknacker..naja...sie sind halt mit dabei.

    Dann aber, der Tiefpunkt: Donald und der Puck...ich hab ja nix gegen Action in Comics, auch nicht im LTB, aber diese Geschichte ist in meinen Augen eine sinnfreie Gewaltorgie und Anti-Werbung pur sowohl fürs LTB als auch fürs Eishockey. Sowas brauchts in meinen Augen wirklich nicht, keine Ahnung warum Egmont meint sowas sei fürs LTB geeignet zumal ich mir gerade bei dieser Geschichte auch nicht vorstellen kann, dass sie im Eishockey begeisterten Skandinavien gut ankommt.

  6. #6
    Junior Mitglied Avatar von Daswombat
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    Ích finde diese Ausgabe genau wie die anderen eher schwach!

    Ich war bisher ein Andersen Fan (ja, solche gibt/gab es) aber neuerdings ist er so überzeichnet und die Story so an den Haaren herbeigezogen, das es echt nicht mehr geht.
    Bei Eishockey geht es schonmal rauer zu, aber es gewaltverherrlichend dazustellen geht gar nicht und sollte abgestraft werden.

    Das Buch kommt in eine hintere Ecke bei mir...

  7. #7
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    Von der Andersen-Geschichte abgesehen (die ist wirklich nur Schrott!) fand ich die Ausgabe gar nicht schlecht. Im Gegenteil, die Schwarzwassergeschichte, die Gustav-Geschichte und die "Bildnis des Dagobert Duck"-Geschichte finde ich alle drei sehr gut gelungen, spannend und witzig.


    Und die anderen sind durchwegs gutes bis mittleres Mittelmaß. Okay, die Micky-Geschichte schrammt nur knapp an einem "schlecht" vorbei, aber die ist auch nur kurz. Die Platanengeschichte ist sehr ungewöhnlich und passt nicht zur sonstigen Enenhausener Geschichtschreibung, aber was solls, in echt werden historische Entdeckungen ja auch immer wieder mal widerlegt. :-) "Unter falschen Verdacht" hätte mir gut gefallen, wenn nicht das Ende gar so abrupt gekommen wäre. Die Clowngeschichte war auch ganz nett, schön, dass Issel mal nicht nur nervtötend strunzdumm ist, die Zweifeln an seinem Freund waren außerdem sehr gut und "realistisch" dargestellt, wie ich finde. Und die Hundegeschichte.... naja, einen Phantomias pro Band brauchen wir offenbar.

  8. #8
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    Mir hat tatsächlich "Das Bildnis des Dagobert Duck" am besten gefallen, speziell wegen der nie wirklich eindeutig definierten Beziehung zwischen Dagobert und der Künstlerin. Das sieht man gerade bei ihm eher selten.

  9. #9
    Mitglied Avatar von Fürchtegott
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    Für mich war auch "Das Bildnis des Dagobert Duck" der Höhepunkt der Ausgabe, vor allem, da die Geschichte wirklich nicht vorhersehbar ist und somit für wohltuende Abwechslung in diesem Band sorgt - der Rest wird wegen mangelnder Originalität nicht im Gedächtnis bleiben.

    Dem vernichtenden Urteil über die Andersen-Geschichte kann ich mich übrigens nicht anschließen. Zum einen gefallen mir seine Zeichnungen immer noch ziemlich gut, zum anderen gibt's tatsächlich mal einen echt gelungenen Schlussgag (Riesenausnahme!) und eine nette "Clockwork-Orange"-Anspielung.

  10. #10
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    Auch ich fande "Das Bildnis des Dagobert Duck" wirklich gut, neben der ersten Geschichte der Höhepunkt. Angelo Palmas bringt seit 30 Jahren regelmäßig nur 1-3 Geschichten pro Jahr heraus, die alle zur Spitzenklasse zählen...

    Die Titelgeschichte mit Gustav hingegen fand ich irgendwie schräg, so gar nicht zu ihm passend, und für mich nicht wirklich lustig.
    ...im Gegensatz zu der Sache mit dem Hund, da konnt ich mich schlapplachen; diese dicke reiche Frau kann ruhig öfters mal auftauchen!

    Bei der Platanen-Geschichte haben mich vor allem die Zeichnungen überzeugt, der Stil von Herrn Vian hat sich in den letzten Jahren echt geändert, für mich zählt er mittlerweile zu den Spitzenzeichnern Italiens.
    ...appropos Zeichner: schön, dass Lucio Leoni nach vielen Jahren wieder zum topolino zurückgefunden hat, die Story ist jedoch eher Mittelmaß.

    Über die Maus verlier ich lieber keine Worte, der Herr Inspektor war aber wieder ganz nett...

    Ich freu mich dann mal auf die nächsten, von mir favorisierten 4-Reiher (MMM & TGDD).

  11. #11
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    Diese Eishockey-Geschichte gehört wirklich zum Schlechtesten, was ich seit Jahren in einem LTB gelesen hab. Was soll so ein Mist?
    Hinzu kommt auch noch dieser schreckliche Zeichenstil von Andersen. Grausam.

  12. #12
    Mitglied Avatar von De_Vita
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    Kein besonderer Band, wird bei mir nicht lange in Erinnerung bleiben. Zu Andersen wurde schon alles gesagt, ungewohnt war für mich ein Phantomias von Camboni, sah irgendwie seltsam aus

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