szmtag MOSAIK 443 "Die versunkene Dschunke"
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  1. #1
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    Exclamation MOSAIK 443 "Die versunkene Dschunke"

    Heft ist da... alles wie immer, Bilder schön, Nebenstory schön, spannende Haupthandlung noch nicht da...

  2. #2
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Nicht spannend? Das unerwartete Auftauchen der Dschunke? Abrax' Kampf mit dem Orca? Dass Frog wieder die Kurve bekommen hat? Spannung genug, finde ich.
    TOLL: Doppelseite 38/39
    Witzig: S.44, Panel 2: Der Dialog um den Rosmarienextrakt, Jens Fischers Faxe haben etwas "Ursprüngliches".

  3. #3
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Exclamation MOSAIK 443 "Die versunkene Dschunke"

    Ich hätte erwartet, dass der Orca dann als größter "Fisch" gilt und Abrax frühstücken darf. Aber das wäre vermutlich schon gegen der Artenschutz gewesen...
    Geändert von ali@thowi (26.10.2012 um 17:15 Uhr)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Möhrenfelder
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    Und wieder zeigt sich ein handwerkliches Problem. Das ziemlich platte Sehr-Großer-Fisch-Frisst-Großen-Fisch hätte die geheimnisvolle Dschuke aufbrechen können. Mein Gott, was hätte das für ein Potenzial gegeben!! Aber man hängt ja an einer wirklich stattgefundenen Umseglung, da kann man nun nicht wirklich entschieden raus. Sollte man aber! Denn diese Geschichte ist blutleer, lahm, uninteressant. Der Frog kommt wieder. Wie toll. Ehrlich? Das ist Ideenlosigkeit pur! Die Dschuke aber wär ein grandioser Aufhänger. In den 60er-Jahren wusste man, wie das geht. So fühle ich mich extrem verarscht. Abgesehen von der grandiosen Doppelseite ist diese "Entdeckung" eine Luftblase, die an der kantigen Erzählweise zerplatzt. Ich könnte manchmal heulen!! Das MUSS man doch sehen!!!!
    "Im Grunde genommen wollen die Leute, dass es morgen nicht schlimmer wird als heute" Lord Vetinari, Patrizier von Ankh-Morpork

  5. #5
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Meinst du, das war's schon mit der Dschunke? Das wäre dann in der Tat ärgerlich.

  6. #6
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    Hey Ali, ich lese gerade die Amerikaserie (aktuell das Heft mit deinem Avatar).. nach heutigem Erzählstil würde Mr Foyler und der Riesendiamant nicht drin vorkommen oder im Orientexpress fehlte Yeralti... belanglose Einzelepisoden ohne spannenden Überbau.. in den Leserbriefen wird die geteilte Story in Amerika kritisiert aber gleichzeitig der spannende gleichnamige Bogen gelobt... das fehlt heute... kann man auch Entenhausen lesen... witzige Einzelgeschichten ohne Metastory... und das geht seit der Johannaserie und in Anfängen seit der Templerserie... und die Zeiten und Themen der letzten beiden Zyklen (große Entdeckungsfahrten und Barockzeit) sind meine Favoritenthemen... aber wie es hier gemacht ist find ich es enttäuschend..

  7. #7
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    Also...

    ...mir hat das Heft insgesamt besser gefallen, als die unmittelbaren Vorgänger. Dieser gesamte Tierunfug fiel schon mal weg. Und an einigen Stellen (Ködergalerie z. B. oder die R-Extrakt Nummer oder die Seiten, wo Hopkins unvermittelt zum Köder wird) konnte ich gut lachen. Die Andeutung auf der letzten Seite, dass "Califax das Schicksal der Expedition entscheidet" ist auch Spannungsaufbau (zumindest für die Zukunft) genug. Zumindest für mich. Zudem könnte man auf die Idee kommen, dass dann im nächsten Heft sich nicht nur das Schicksal der Expedition entscheidet, sondern diese ggf. auch endet.

    Dann wäre die Geschichte mit der Dschunke zwar verschenkt - aber vielleicht kehren nach Ende der Flinders-Expedition die Faxe ja allein dorthin zurück und dann Zeitsprung im Wrack oder so...

    Kurz zur Debatte im Vorschau-Thread: ich will (möglichst nirgendwo im Leben) mehr irgendwas modernisiert, cooler oder mainstreamangepasster. Und wenn es schon nicht allumfassend so geht, dann zumindest bei meinen Privatvergnügungen und hier wieder besonders bei jenen, die aus der Jugend "überlebt" haben, wie das Mosa (oder mein Lieblingsfußballverein). Bitte, bitte, bitte - old school, wo immer es möglich ist...

    UNVEU

  8. #8
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    Eine seit Jahrzehnten erscheinende Fortsetzungsgeschichte, wie sie die Reise der Abrafaxe im monatlich erscheinenden Mosaik darstellt, hat nur dann eine Zukunft, wenn die oben angesprochene "old school" von Zeit zu Zeit mit neuen Ideen aufgefrischt wird. Und genau das machten für mich die Orientexpress-Serie und ganz besonders natürlich die Amerika-Serie so spannend. Bei diesen beiden Serien gab es mit Yousi-Al-Chalabi und Hubertus Rufledt zwei sehr gute Autoren, die wirklich sehr gekonnt mit Inhalt und Form (witzige Dialoge, gekonnte Dramaturgie) umgehen konnten. Dieses Handwerk eines guten Autoren vermisse ich bei Schubert von Anbeginn. Natürlich hat er mit der Ägypten-Serie einen spannenden Höhepunkt in den 90er Jahren geschaffen. Aber auch die Ägypten-Serie hat handwerkliche Mängel, die aber durch das Herzblut, mit der die Story erzählt wurde, wieder wettgemacht werden konnten. Interessant ist aber im Rückblick, dass es damals mit Jens Fischer einen Co-Autor gab, der offenbar entscheidende Impulse nicht nur für die Ägypten-Serie, sondern auch für die Nachfolgereihe gab. Diese Nachfolgereihe hätte auch großartig werden können, wäre sie nicht auf so unerfreuliche Weise abgebrochen worden. (Über die Gründe würde ich gerne mal ein paar selbstkritische Worte im dann erscheinenden Sammelband lesen!) Natürlich hat Schubert auch an der Amerika-Serie mitgewirkt. Aber in erster Linie sehe ich auch dort die vor Ideen sprühende Handschrift von Hubertus Rufledt. Schuberts blumig formulierter Stil, der hin und wieder bei etwas längeren Texten aufblitzte, wirkte da für mein Empfinden fast etwas störend.
    In diesem Sinne sollte sich die Mosaik-Redaktion doch einmal ernsthaft überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre, sich endlich mit einem Autorenwechsel und ein paar frischen und neuen Erzählideen einen Neustart zu geben. Gibt es denn wirklich keine neuen Comic-Autoren im Land, die sich in die Mosaik-Philosophie hineindenken und -fühlen können? Zum zweiten sollte man doch wirklich ernsthaft darüber nachdenken, ob man mit dem "nur" rückwärtsgewandten, immer mehr ausgedünnten Konzept der letzten Serien seit den Templern, welches ja offensichtlich nicht nur von Autor Schubert allein, sondern derzeit von der ganzen Redaktion getragen wird, dem Abwärtstrend einer unmerklich sinkenden Auflage entgegenwirken kann. Vielleicht ist es ja nur mein ganz persönlicher Eindruck, aber ich habe das Gefühl, dass die Mosaik-Geschichten damit zur Zeit nicht mal die jungen Leser ansprechen. Meine Neffen (8 und 10 Jahre) kennen durch mich das aktuelle Mosaik, greifen dann aber doch lieber zu Asterix, weil zumindest die von Goscinny verfassten Geschichten viel witziger und gekonnter erzählt werden. Außerdem verärgert diese Entwicklung ja ganz offensichtlich auch die Alt-Fans, die - da sollte sich die Mosaik-Redaktion wirklich nichts vormachen - mangels neuer Leserschichten vermutlich die Masse der derzeitigen Käuferschaft darstellen.
    Geändert von Schnomsens (27.10.2012 um 12:33 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von wow! Beitrag anzeigen
    Kurz zur Debatte im Vorschau-Thread: ich will (möglichst nirgendwo im Leben) mehr irgendwas modernisiert, cooler oder mainstreamangepasster. Und wenn es schon nicht allumfassend so geht, dann zumindest bei meinen Privatvergnügungen und hier wieder besonders bei jenen, die aus der Jugend "überlebt" haben, wie das Mosa (oder mein Lieblingsfußballverein). Bitte, bitte, bitte - old school, wo immer es möglich ist...

    UNVEU
    Das Abrafaxe-"Wir sind die Helden" war ja auch, als es eingeführt wurde, ziemlich mainstreaming. Heute wirkt es veraltet, weil es fast niemand mehr macht. Es ist auch nicht Mosaik-DNA. Da es jetzt fast niemand mehr macht, kann es endlich weg. Es ist nicht mal Mosaik-Oldschool, das war der Stern.
    Ich finde, heftübergreifende, HBO-ähnliche Geschichten sind mehr Mosaik-DNA. Ich kann mich auch wieder mit einer erzählenden Figur, die über das ganze Heft erzählte, anfreunden.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  10. #10
    Mitglied Avatar von digedag21
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    Zitat Zitat von ali@thowi Beitrag anzeigen
    Nicht spannend? Das unerwartete Auftauchen der Dschunke? Abrax' Kampf mit dem Orca? Dass Frog wieder die Kurve bekommen hat? Spannung genug, finde ich.
    TOLL: Doppelseite 38/39
    Witzig: S.44, Panel 2: Der Dialog um den Rosmarienextrakt, Jens Fischers Faxe haben etwas "Ursprüngliches".
    Da stimme ich absolut zu. Das Heft ist rasant und unterhaltsam. Bei "witzig" würde ich noch die Reaktionen des Kapitäns (z.B. gegenüber Brabax, im Bezug auf Abrax ("Und dann das") und beim Frühstück erwähnen).

    Das Heft baut Spannung auf und ich freue mich mal wieder richtig auf das nächste Heft.


    Ach ja: die wahre Bedeutung der Ratten-Land-Eroberungsszene ist damit auch geklärt...

  11. #11
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    Krass! Zeng Hes Reise mit EINEM Panel erklärt! Aufs Wesentliche reduziert! Das muss erstmal einer nachmachen.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Hatschibumbatschi
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    • Ich möchte mich Thowis lobenden Worten anschließen. Wal-Begegnungen hatten wir zwar schon viele, aber diese halte ich für die bisher gelungenste.
    • Die Rückkehr unseres Englandreisenden ist der ultimative "Running Gag", Frog eher die clevere Zugabe, denn mit letzterem hatte nun wirklich keiner mehr gerechnet.
    • Die Schlägereien an Bord lese ich als Vorbote eines weiteren ernsthaften Meuterei-Versuches, der in einem der nächsten Hefte auf Flinders zurollen wird - und sicherlich wieder mit Califaxens Hilfe abgewendet werden kann. Zumindest deutet die letzte Seite in diese Richtung. Eine solche Auflösung wäre zwar etwas trivial, aber zumindest zielgruppengerecht.
    • Endlich wurde mal deutlich demonstriert, wie "lawede" das Schiff ist, so dass beim Deckscheuern Planken brechen.
    • Auch dem Weiterbildungsaspekt wurde mit Zheng He Genüge getan - meine Bildung krieg ich aus dem "Mosa"!
    • Übrigens hat Abrax den Angelwettbewerb gewonnen, zumindest dem Wortsinne nach, denn er hatte zweifellos den größten Fisch "am Haken". Genau so lautete die Vorgabe von Flinders (siehe S.10 letztes Panel). Den Wal schließe ich da natürlich aus, denn der war kein Fisch. Aber der Thunfisch war eindeutig am Haken und erfüllte also die Vorgabe.
    • Marienkäfer auf S. 11 unten
    • Ich wünsche mir im nächsten Heft 444 ein packendes Finale mit Schnapszahl-Jubiläumscover und ab Heft 445 eine neue Serie im Zeitalter von Zheng He, also wie früher immer zum Jahresbeginn. Es spricht zwar nichts dafür, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, aber man wird ja noch mal träumen dürfen.
    Ceterum censeo, medium in medio collocetur!

  13. #13
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    • Die Rückkehr unseres Englandreisenden ist der ultimative "Running Gag", Frog eher die clevere Zugabe, denn mit letzterem hatte nun wirklich keiner mehr gerechnet.
    Doch, ich. Und als "ultimativen Running Gag" würde ich das ständige, unmotivierte Auftauchen eines typisch schubert'schen Faxe-Gegners nun nicht gerade bezeichnen. Eher als "same procedure as every year, James!"

    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    • meine Bildung krieg ich aus dem "Mosa"!
    Armer Tropf!

    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    • Ich wünsche mir [...] ab Heft 445 eine neue Serie im Zeitalter von Zheng He
    Au ja, warum begleiten die Faxe nicht mal einen Entdeckungsreisenden auf seinem Schiff? Super Idee!
    Spaß beiseite: Ich hoffe doch stark auf ein Anschlussabenteuer in Europa, ganz ohne Zeitsprung. Wenn man den Napoleon einmal zum Greifen nahe hat, dann wäre es eine Sünde, das nicht zu nutzen. Vielleicht greift ja Fischer wieder dem Storyschreiber unter die Arme. Dann könnten wir uns auf Don Ferrando als intriganten Franzosen-Marschall freuen.

    Zum Heft selbst: Der Innenteil war super, ganz ohne Quatsch und Ironie! Den Rest mit den vielen Bildchen davor und danach lese ich vielleicht später mal.
    Geändert von CHOUETTE (28.10.2012 um 15:20 Uhr)

  14. #14
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Ich hoffe doch stark auf ein Anschlussabenteuer in Europa, ganz ohne Zeitsprung.

  15. #15
    Mitglied Avatar von Hatschibumbatschi
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Doch, ich. Und als "ultimativen Running Gag" würde ich das ständige, unmotivierte Auftauchen eines typisch schubert'schen Faxe-Gegners nun nicht gerade bezeichnen. Eher als "same procedure as every year, James!"
    Bitte gründlich lesen! Der "ultimative Running Gag" bezog sich auf den fliehenden Alleinsegler, nicht auf den "Frosch".

    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Armer Tropf!
    Ach ja? Du hattest schon mal was von Zheng He gehört? Dann hast du echt eine beneidenswerte Vorbildung genossen.

    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Au ja, warum begleiten die Faxe nicht mal einen Entdeckungsreisenden auf seinem Schiff? Super Idee!
    Ich sprach vom Zeitalter von Zheng He, nicht von einer Mitfahrt in seiner Flotte. Man kann jemanden auch absichtlich falsch verstehen, wenn man lustig flöten will...

    Aber nichts für ungut, ich mach das manchmal auch so. ;-)
    Ceterum censeo, medium in medio collocetur!

  16. #16
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    Bitte gründlich lesen! Der "ultimative Running Gag" bezog sich auf den fliehenden Alleinsegler, nicht auf den "Frosch".
    Hab schon richtig gelesen und meinte natürlich auch den Alleinsegler. Der taucht doch ständig auf wie Kai aus der Kiste und poltert rum. Genau wie früher der Wolfensteiner. Ist halt nicht mein Humor, deswegen finde ich das auch nicht lustig und erst recht keinen "ultimativen Running Gag".

    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    Ach ja? Du hattest schon mal was von Zheng He gehört? Dann hast du echt eine beneidenswerte Vorbildung genossen.
    Will ja nicht prahlen, aber: ja, doch, schon oft. Danke für die Blumen. Aber ich lese auch viel National Geographics, P.M. HISTORY, GEO EPOCHE und so'n Kram. Und dann stehen halt noch diverse Bildbände mit geschichtlichem Zeugs, u.a. auch mit Entdeckungsreisen in einem meiner Bücherregale.

    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    Ich sprach vom Zeitalter von Zheng He, nicht von einer Mitfahrt in seiner Flotte. Man kann jemanden auch absichtlich falsch verstehen, wenn man lustig flöten will...

    Aber nichts für ungut, ich mach das manchmal auch so. ;-)
    Zugegeben, da war Absicht dabei.
    Aber wenn ich deine Aussage wörtlich nehme, dann möchtest du ein erneutes Mittelalter-Abenteuer. Nein, danke, das wäre wirklich nicht das, was ich mir für die nächsten Jahre wünsche.
    Auch ein neues China-Abenteuer wäre nichts für mich. Zwar war ich vor der zweiten Japan-Serie ähnlich skeptisch, und die zählt heute zu meinen Top 3, aber da gab es eine klasse Story, rund und stimmig und v.a. spannend und rätselhaft. Nichts, was ich dem MOSAIK in der derzeitigen Verfassung zutrauen würde.
    So gesehen relativiert sich eigentlich auch mein Verlangen, die von mir so herbeigesehnte Napoleon-Geschichte mit dem bestehenden Autorenteam (ich wurde letztens belehrt, das MOSAIK sei auch in der Story-Findung ein Produkt der Teamarbeit) zu verbraten.
    Geändert von CHOUETTE (29.10.2012 um 05:40 Uhr)

  17. #17
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    So gesehen relativiert sich eigentlich auch mein Verlangen, die von mir so herbeigesehnte Napoleon-Geschichte mit dem bestehenden Autorenteam (ich wurde letztens belehrt, das MOSAIK sei auch in der Story-Findung ein Produkt der Teamarbeit) zu verbraten.
    Leider ja, wäre schade um das Thema. Und dabei gibt's in dieser Epoche wirklich viel Stoff - auch jenseits Napoleons. Man könnte sogar die Kurve zu Ägypten, zu Geheimgesellschaften oder zum Flaschengeist wieder hinbekommen (für alle, die noch auf eine Metastory hoffen). Frankreich, Spanien, England, possierliche deutsche (und auch italiensche) Operetten-Kleinstaaten in ihren letzten Zügen (aber viel düsteren Gestalten, Rinaldo Rinaldini oder auch ein Schinder-Hannes), da müsste doch irgendwas zu finden sein. Aber wie Chouette bereits schrieb, zur Zeit lieber nicht.
    Und zu meinem Ein-Panel-Statement: Mittelteil, Zeichnungen, nette kleine Gags - alles ok im Mosaik, da gibt's nicht viel auszusetzen. Aber die Gesamthandlung! Zengh He nicht genutzt um eine ein-, zwei-, oder weiß der Teufel wievielseitige Nebengeschichte zu erzählen (siehe: goldene Rüstung in der Straße von Hormuz). Die versunkene Dschunke (schöne Doppelseite) in ihrer ursprünglichen Pracht auferstehen lassen (Brabax wusste doch, wieso auch immer, sofort Bescheid). Warum macht man das nicht? Da geht's mir wie dem Möhrenfelder.

  18. #18
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von Hatschibumbatschi Beitrag anzeigen
    Ach ja? Du hattest schon mal was von Zheng He gehört? Dann hast du echt eine beneidenswerte Vorbildung genossen.
    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Will ja nicht prahlen, aber: ja, doch, schon oft. Danke für die Blumen. Aber ich lese auch viel National Geographics, P.M. HISTORY, GEO EPOCHE und so'n Kram. Und dann stehen halt noch diverse Bildbände mit geschichtlichem Zeugs, u.a. auch mit Entdeckungsreisen in einem meiner Bücherregale.
    Geht mir wie Chouie.
    War für mich auch nichts Neues.
    Aber bei mir kommen noch diverse Beiträge im Fernsehen dazu.
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  19. #19
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Jo, das Fernsehen natürlich auch. Ich hatte mich von Hatschis Ehrfurcht vor meinem schier unglaublichen Wissen einlullen lassen und glaubte selber, dass dieses Wissen nur aus spezieller Fachliteratur stammen müsse, und nicht etwa aus dem profanen, verdummenden Medium "Fernsehen".

    Übrigens dürfte die Aussage aus dem Mittelteil: "Vom chinesischen Admiral Zheng He nimmt man sogar an, dass er vor Kolumbus bereits Amerika erreichte", ins Reich der Legenden gehören. Nicht "man" nimmt das an, sondern ein paar Einzelne.
    In der Wikipedia steht dazu: Der britische Schriftsteller und ehemaliger Navykommandant Gavin Menzies stellt die umstrittene Hypothese auf, dass Amerika und andere Gebiete der Erde in den Jahren 1421 bis 1423 von den Chinesen im Rahmen einer Weltumsegelung entdeckt wurden. Er geht auch davon aus, dass mehrere chinesische Admiräle diese Weltumsegelung durchgeführt haben. Menzies Thesen werden von Fachhistorikern einhellig als Geschichtsfiktion abgelehnt.

    Von daher sollte man das im MOSAIK ein wenig vorsichtiger formulieren, denn es gibt Leute, die beziehen ihre Bildung laut eigenem Bekunden vornehmlich aus dem MOSAIK, siehe Hatschi.
    Geändert von CHOUETTE (29.10.2012 um 10:56 Uhr)

  20. #20
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Zitat Zitat von Pegasau Beitrag anzeigen
    Aber bei mir kommen noch diverse Beiträge im Fernsehen dazu.
    http://youtu.be/UyeERkKDQ6k

  21. #21
    Mitglied Avatar von Möhrenfelder
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    Wenn vom Mosaik hier jemand mitliest, muss er den Eindruck gewinnen, egal was wir machen, es findet keinen wirklichen Beifall im Forum. Warum ist dem so? Manchmal reicht ein einziges Körnchen aus, um eine Sache ins Gleichgewicht zu bringen. Andererseits bewirkt das Fehlen ebendieses kipplige Ungleichgewicht. Das Gebilde Mosaik ist nicht homogen. Ich habe den Eindruck, man hat sich in den letzten Jahren enorm zeichnerisch verbessert und kann dieses Ergebnis stabil halten. Das Erzählerische, welches in früheren Mosaikzeiten allein durch die Tatsache, einen Lothar Dräger zu haben, eine Selbstverständlichkeit in seiner Qualität darstellte, ist offenbar eher gering geschätzt in der Redaktion. Genau diese - in meinen Augen völlig falsche - Gewichtung innerhalb des Gesamtkonzeptes führt dazu, dass die wundervollen Zeichnungen - allein dieses grandiose Mittelbild des aktuellen Heftes (!!) - wie Seifenblasen zerplatzen, weil sie so ganz ohne eine gute Story niemals die Kraft entfalten können, die sie in sich tragen. Dasselbe Phänomen kann man allerdings auch beim hier schon erwähnten Asterix in der Nach-Goscinny-Zeit beobachten. Da aber das Nachwende-Mosaik nie in Gedeih und Verderb an einen alles überstrahlenden Autor gebunden war, ist hier das Problem wirklich hausgemacht. Warum glauben eigentlich immer alle, ALLES zu können. Warum müssen gute Zeichner auch immer wieder auch Autoren sein wollen und scheitern doch so oft gnadenlos? Überschätzung? Kostenersparnis? Ich weiß es nicht genau. Macht das Mosaik 50 Cent pro Heft teurer und beschäftigt wenigstens zur Probe mal ein Jahr lang jemanden, der nur schreibt und das auch erwiesenermaßen kann. Ich bin mir sicher, damit kommt das Heft in ein Gleichgewicht und stellt sich spielend qualitativ an die Spitze der deutschen Comicpublikationen.
    "Im Grunde genommen wollen die Leute, dass es morgen nicht schlimmer wird als heute" Lord Vetinari, Patrizier von Ankh-Morpork

  22. #22
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    Applaus!!! Herr Möhrenfelder, Applaus!

  23. #23
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    Zitat Zitat von Möhrenfelder Beitrag anzeigen
    Wenn vom Mosaik hier jemand mitliest, muss er den Eindruck gewinnen, egal was wir machen, es findet keinen wirklichen Beifall im Forum. Warum ist dem so? Manchmal reicht ein einziges Körnchen aus, um eine Sache ins Gleichgewicht zu bringen. Andererseits bewirkt das Fehlen ebendieses kipplige Ungleichgewicht. Das Gebilde Mosaik ist nicht homogen. Ich habe den Eindruck, man hat sich in den letzten Jahren enorm zeichnerisch verbessert und kann dieses Ergebnis stabil halten. Das Erzählerische, welches in früheren Mosaikzeiten allein durch die Tatsache, einen Lothar Dräger zu haben, eine Selbstverständlichkeit in seiner Qualität darstellte, ist offenbar eher gering geschätzt in der Redaktion. Genau diese - in meinen Augen völlig falsche - Gewichtung innerhalb des Gesamtkonzeptes führt dazu, dass die wundervollen Zeichnungen - allein dieses grandiose Mittelbild des aktuellen Heftes (!!) - wie Seifenblasen zerplatzen, weil sie so ganz ohne eine gute Story niemals die Kraft entfalten können, die sie in sich tragen. Dasselbe Phänomen kann man allerdings auch beim hier schon erwähnten Asterix in der Nach-Goscinny-Zeit beobachten. Da aber das Nachwende-Mosaik nie in Gedeih und Verderb an einen alles überstrahlenden Autor gebunden war, ist hier das Problem wirklich hausgemacht. Warum glauben eigentlich immer alle, ALLES zu können. Warum müssen gute Zeichner auch immer wieder auch Autoren sein wollen und scheitern doch so oft gnadenlos? Überschätzung? Kostenersparnis? Ich weiß es nicht genau. Macht das Mosaik 50 Cent pro Heft teurer und beschäftigt wenigstens zur Probe mal ein Jahr lang jemanden, der nur schreibt und das auch erwiesenermaßen kann. Ich bin mir sicher, damit kommt das Heft in ein Gleichgewicht und stellt sich spielend qualitativ an die Spitze der deutschen Comicpublikationen.
    Vielleicht solltest du peinlich genau schreiben, was für dich ein guter Autor ist.
    Ich bin gegen den 50 Cent-Vorschlag, vielleicht ist es ja so, dass man mit weniger Comicseiten pro Heft bessere Geschichten erzählen kann, weil man da eher auf den Punkt kommen muss.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  24. #24
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    Zitat Zitat von Pats Reiseabenteuer Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du peinlich genau schreiben, was für dich ein guter Autor ist.
    Ich bin gegen den 50 Cent-Vorschlag, vielleicht ist es ja so, dass man mit weniger Comicseiten pro Heft bessere Geschichten erzählen kann, weil man da eher auf den Punkt kommen muss.
    Die Länge einer Geschichte dürfte da eigentlich keine Rolle spielen. Aber Möhre hat schon recht, nicht nur bei Mosaik wird die Bedeutung der Story für einen Comic oft unterschätzt und vernachlässigt. Und, es ist verdammt schwer wirklich gute Geschichten zu schreiben.
    Vielleicht wäre ein Autorenwechsel für den Start einer neuen Serie ganz angebracht. Das könnte wieder frischen Wind ins Mosaik bringen.

  25. #25
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    Hubertus Rufledt wäre meine Antwort auf die Frage nach einem neuen Autor.

    Ich fand dieses Heft im Rahmen dieser Serie ganz ok. Die versunkene Dschunke hätte natürlich ein Riesenpotential gehabt, schade.
    Wirklich gelacht habe ich im Mittelteil, wo erzählt wird, das Admiral Zheng He den Beinamen "Drei Juwelen" bekam. Ist doch (allgemein ) bekannt, das man ihm seine "Juwelen" entfernte. Was das Mosaik aus nachvollziehbaren Gründen allerdings verschweigt.
    Geändert von Bruno (30.10.2012 um 10:37 Uhr)

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