...müsste BALD bei den Abonnenten eintreffen. Auf der HP gibt es das Titelbild

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Das Heft lässt hoffen, dass sich das Rosaik jetzt inhaltlich etwas macht. Zumindest ist es keine Einzelgeschichte nach dem bekannten Schema mehr, sondern die Handlung schließt ziemlich eng an das vorherige Heft an und endet mit einem Cliffhanger. Es geht also auch in Heft 15 in Moskau weiter.
Tenebroso kann ich immer noch nicht richtig einordnen, die nette Prinzessin aus dem letzten Heft hat sich aber zum/zur bislang besten Schurken/Schurkin des Rosaik entwickelt, die nicht so leicht zu durchschauen ist. (und auch einen um längeren "schurkischeren" Eindruck als Frog bei den Abrafaxen macht).
Wie im Abrafaxe-Mosaik gibt's auch eine in jedem Heft wiederkehrende Schnecke.
Das "Nichteinordnenkönnen" von Tenebroso und der Prinzessin macht die Handlung in der Tat spannender. Insbesondere das Cover gefällt mir zeichnerisch gut, natürlich auch die Doppelseite.
Frage an die Kochspezialisten: Das Rezept, ist das nicht einfach Rührkuchen oder die britischen FINGERS in abgewandelter Form?
Ich habe mir mit Blick auf die schönen Reval-Bilder des letzten Hefts etwas mehr versprochen. Mehr Lokalkolorit. Ein paar Zwiebeltürme reichen mir da nicht.
Die Entwicklung der Prinzessin gefällt mir sehr. Die Wandlung vom netten Mädchen zum Biest, das über Leichen geht, ist dem Leben aufmerksam abgelauscht und fein beobachtet. Das hat nahezu Jungsmosaikqualität.
Olle Peter Fjodorowitsch wurde ja ermordet. Ich wünschte mir, er würde mit Anna fliehen und durch ein Zeittor reisen, was ihm ein neues Leben ermöglicht. In Moskau wird er dann eben für tot erklärt.
Der Samowar funktioniert etwas eigenartig. Man bekommt aber auch gezeigt, dass es durchaus genießbaren yellow snow geben kann.
Dass die Kirche hier der Staatsräson dient und weniger dem Seelenheil, könnte als ein schöner Kommentar zum Thema Pussy Riot gelesen werden.
Auf Seite 16, mittleres Bild: Hammer und Sichel an der Wand. Die zaristische Klassengesellschaft trägt den Keim ihrer Vernichtung bereits in sich.
Kein Wunder, dass sie Friedrich Zwo, den alten Kuppler, so hasste, dass sie im Siebenjährigen Krieg gegen ihn kämpfen ließ. Dazu musste sie das große europäische Friedenswerk Peters, ihres Gatten, durch dessen Ermordung beenden. Hoffentlich kann Anna das noch hinbiegen.
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