szmtag 1,5 Mio Deutsche lesen E-Comics, oder? - Seite 3
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  1. #51
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    Naja, wenn es nur noch darum geht, ob sich das Ganze sprunghaft oder kontinuierlich entwckelt, sind wir uns ja alle einig.

    Mich würde interessieren, wie die Leser in Zukunft zu ihren eComics kommen, wie sie das Angebot und die Vielfalt entdecken. Dass man verschiedene Websites von verschiedenen Verlagen durchforstet, traue ich der Generation Facebook nicht zu (und den Websites auch nicht). Die bräuchte eigentlich eine allseits bekannte (deutsche?) Adresse, wo sie alle verfügbaren Comics findet, verlagsunabhängig. Ist das denkbar? Ist ja nichts anderes als ein Comic-Shop, nur eben virtuell.
    blog.eriks-deae.de

  2. #52
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    Amazon?

    Maddog Comics versucht ja so eine Plattform aufzubauen, aber ich glaube die jetzigen Global Player wie Amazon und iTunes werden sich da durchsetzen.
    NEU:

    • mein PORTFOLIO - Comiczeichner für Wacom/Sony/Endemol/SpickMich/Samsung/T-Online/Bayer AG/JUUUPORT/ u.v.m.

  3. #53
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Was soll denn da für eine Lawine anrollen?
    Und mit welcher Begründung?

    Jedes Kiddy hat Heute ein Handy und fast
    jedes
    hat Heute schon eine Flatrate! Also
    welche Art von Lawine soll denn da in
    10-20 Jahren entstehen?

    Tatsächlich wird einfach die konventionelle
    Leserschaft über die Jahre ganz langsam
    zurückgehen, weil dem Papierlesen der
    "nennenswerte" Nachwuchs fehlt. Das ist
    alles - das findet relativ seicht statt
    (zumindest in Bezug zum Comiclesen) und
    läuft ja auch schon seit ca. 10 Jahren so!
    Wenn z.B. ein Manga/Comic nur 50 Cent kostet und es ein Manga/Comic ist, dass man unbedingt haben will.
    Ein Onlineshop/Verlag wie Amazon dann eine Verkaufs-Kampagne startet und plötzlich anfängt die Comiczeichner/Autoren abzuwerben.
    (Kindle Fire HD 2 mit 10 Gratis Comics für nur 99 Euro!)
    Ein lustiges Taschenbuch für nur 99 Cent bei Amazon. Das würde ich mir sogar kaufen.

    Begründung ist der Preis, Attraktivität des Produkts und die Verkaufsstrategie. Wenn die Leute da damit Geld verdienen wollen, dann werden sie das auch.

    Wenn dann Leute wie Ruthe, Sauer etc. dann von Amazon abgeworben werden, dann haben einige Verlage Probleme. Und Amazon hat das Geld, um die Künstler abzuwerben und um sich als Verlag durchzusetzen.
    NEU:

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  4. #54
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    Amazon?
    Ich fürchte, Amazon fehlt die Comic-Kompetenz. Wenn Bücher nicht mehr wachsen, verkaufen die (gefühlt) auch runderneuerte Autoreifen.
    So wie gerade die Buchhandelsketten. Welcher Nerd fühlt sich da schon zu Hause?
    Aber richtig, die Frage ist, ob sich die internationalen Monster-Websites durchsetzen. Ich glaube, Carlsen vertreibt seine eComics bereits über iTunes.
    Aber iTunes oder Amazon können mir einen Comic nicht schmackhaft machen. Es sind (für mich) reine Vertriebskanäle.
    Wenn du da nicht genau weißt, was du suchst, findest du auch nichts. Du kaufst nur, was du bereits kennst und freust dich über den Preisvorteil.
    Oder über die generelle digitale Verfügbarkeit.
    Wo aber entsteht künftig dann die Lust auf einen Titel, der (noch) nicht zum Mainstream gehört und entsprechend nicht stattfindet oder gefunden werden kann bei Amazon oder iTunes?
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  5. #55
    Mitglied Avatar von Surikat
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    Zitat Zitat von Der Erik Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wie die Leser in Zukunft zu ihren eComics kommen, wie sie das Angebot und die Vielfalt entdecken. [...] Die bräuchte eigentlich eine allseits bekannte (deutsche?) Adresse, wo sie alle verfügbaren Comics findet, verlagsunabhängig. Ist das denkbar?
    Figurarium?

  6. #56
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    Zitat Zitat von navigator Beitrag anzeigen
    Begründung ist der Preis, Attraktivität des Produkts und die Verkaufsstrategie.
    Ja natürlich, ... aber wir reden hier nicht von neuen
    Märkten mit ganz und gar neuen Gesetzen, sondern
    von einem Markt der schon seit Jahrzehnten der
    Goldgräber-Zeit entwachsen ist und wo fast alle Formen
    der Unterhaltung der Sättigungsgrenze entgegenstreben
    (solange wir nicht von China und so reden).

    So wird der Preis natürlich immer eine große Rolle spielen,
    aber nur einmal ein Beispiel aus dem konventionellen
    Bereich. Da gibt es Bücher, die werden für 5.- Euro
    das Stück. produziert und für 15.- Euro verkauft und
    der Kunde sagt: viel zu teuer! Gleichzeitig stehen im
    Regal nebenan DVDs für 18.- Euro, die für "40 Cent“
    produziert sind und der Kunde ist "zufrieden"!
    Sollte man also den Preis für die Comics „signifikant senken“,
    dann ist klar, wie z. B. die DVD-Anbieter darauf reagieren!

    Soll heißen: ein Preiskampf, in dem Comics - die in der
    Regel noch nach alten bisherigen Methoden erstellt werden
    (hier ist auch das klassische Zeichnen angesprochen)
    können einen solchen Preiskampf kaum gewinnen. Die
    Comics stehen nun einmal nicht nur mit sich selbst, sondern
    mit der gesamten Unterhaltungsindustrie in Konkurrenz!

  7. #57
    Mitglied Avatar von navigator
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    wenn der Kunde sagt “viel zu teuer“ und kauft somit keine Comics, dann muss man eine neue Strategie entwickeln,
    denn wenn keiner mehr die Comics kauft ist der Verlag pleite. Gleichzeitig zerstört das die Leserschaft, denn ein Vater wird nicht seinen Sohn ein Comic für 15 Euro kaufen (die bezahlen ja nicht mal 5 Euro), da bezahlt er lieber eine App oder neue Blu Ray für 5 Euro.

    Comics kann man attraktiv machen, da müssen die Comicmacher kreativ werden, um Comics gegenüber DVDs, Games etc. konkurrenzfähig zu machen. Persönlich finde ich wird in diesem Bereich viel zu wenig gemachtm.

    irgendwann wird sich ein Verlag mit preiswerten Comics durchsetzen und in diesem Moment könnte sich ein Global Player wie Amazon so was finanziell leisten. In USA mischen sie ja schon den Buchmarkt auf, auch im Kinderbuchbereich.

    die alten Märkte verändern sich, der Printmarkt wird digital, selbst die Bild Zeitung wird es in 15 Jahren nicht mehr geben, wenn kein Wunder geschieht. Da müssen Comicverlage echt aufpassen und in die Zukunft investieren bzw. sich darauf vorbereiten. Vielleicht sogar experimentieren.

    Ich sehe auch im digitalen Bereich eine größere Möglichkeit Geld zu verdienen. Z.b. ein beliebter Manga wie ONE PIECE kostet ca. 6 Euro als Printversion, wenn dieser Kapitel für Kapitel als eComic veröffentlicht werden würde und man für jedes Kapitel 1 Euro verlangen würde, dann würde man das dreifache daran verdienen. Gleichzeitig würde man sich Vertriebs und Druckkosten sparen.
    Ein schlauer Verlag, der verkaufsstarke Serien hat , könnte mit digitalen Comics eine Menge Geld sparen und mehr Geld verdienen. Und ganz auf Print muss dieser schlaue Verlag nicht verzichten, er könnte bei großer Nachfrage oder starker Fanbasis Deluxe Ausgaben drucken und für teures Geld verkaufen.

    Ich bin echt gespannt wie sich alles in den nächsten Jahren entwickeln wird.

    (diesen Beitrag habe ich mit einem kindle Gerät geschrieben )
    NEU:

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  8. #58
    Mitglied Avatar von Coffeehouse
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    Comics kann man attraktiv machen, da müssen die Comicmacher kreativ werden, um Comics gegenüber DVDs, Games etc. konkurrenzfähig zu machen. Persönlich finde ich wird in diesem Bereich viel zu wenig gemachtm.
    Das würde mich interessieren, was du da für Möglichkeiten siehst. Ich kann mir da gar nichts vorstellen. Das ist für mich ein ungleicher Kampf den Comics nicht gewinnen können.

  9. #59
    Moderator Autorenforum / Pony X Press / Katzenjammer Avatar von Spong
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    Jetzt kommt demnächst Amazon mit seinem instant video = tausende von Filmen und Serien gestreamt oder per download auf alle Pads / Smartphones der Welt. Plus tausende von Apps. Tausende von Infoseiten im Internet. Social media. Spiele. Ich weiss beim besten Willen nicht, was einen Teen oder Twen heutzutage dazu bewegen sollte, Comics auf seinem Pad zu lesen. Ich sehe da nichts passieren. Comics sind ein Nischenprodukt mit einer sehr aktiven und loyalen Leserschaft, und ich finde überhaupt nichts schlimm daran. Wenn ich sehe, wie manche noch versuchen, den Comic wieder "Mainstream" zu machen, hat das oft etwas verzweifeltes - wie ein Schlagersänger aus den Sechzigern, der Nirvana covert, um junge Leute zu erreichen.

  10. #60
    Mitglied Avatar von tigermuse
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    Zitat Zitat von Spong Beitrag anzeigen
    wie ein Schlagersänger aus den Sechzigern, der Nirvana covert, um junge Leute zu erreichen.
    Das hat doch aber eigentlich ganz gut geklappt. Hat er sogar das Höschen von Grace Jones für bekommen.

  11. #61
    Gena-le SysOpin Avatar von Gena
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    Woher kommt diese allgemeine pessimistische Stimmung gegenüber dem deutschen Comicmarkt, die sich im gesamten Forum ausbreitet? Es gibt doch genügend Stimmen innerhalb der Branche, die ein positives Fazit zu der Entwicklung auf dem Markt ziehen.

    -

    Und noch eine interessante Neuigkeit: ComiXology bekommt eine Abteilung in Frankreich
    http://robot6.comicbookresources.com...pean-division/
    Na, das kann doch nur spannend werden.

  12. #62
    Moderator Autorenforum / Pony X Press / Katzenjammer Avatar von Spong
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    Ich persönlich bin sehr euphorisch und optimistisch, was den Comicmarkt betrifft. Fast alle Zeichner, die ich kenne, stehen jetzt sehr viel besser da als vor 10 Jahren. Die Graphic Novels sind im Buchhandel angekommen, Flix und Ralf König sind mit aktuellen Büchern in der vierten und fünften Auflage, Reprodukt geht ab wie doof, viele Zeitschriften haben inzwischen eine Comic / Graphic Novel-Kolumne. Und die deutschen Comics sind um WELTEN besser als vor zehn, zwanzig, dreissig Jahren. Und wer weiss was die kommene Generation noch alles bringt.

    Man sollte sich nur davon verabschieden, dass Comics wieder ein Massenmedium werden wie in den Achtzigern, und ich persönlich glaube, dass nichts Smartphone / Pad-User nichts weniger interessiert als Comics.

  13. #63
    Mitglied Avatar von navigator
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    Ich bin skeptisch, aber ich sehe im Comicmarkt eine Menge Chancen und Potential, dass noch ungenutzt oder einfach verschwendet wird.

    Ich glaube die gute Situation der Zeichner, die du kennst, liegt nicht am Markt, sondern an den Zeichnern selbst, die in den letzten Jahren eine Menge geleistet und gelernt haben und sich so ein Standbein aufgebaut haben, Kontakte und gute Auftraggeber gefunden haben und sich nicht mehr so ausbeuten.
    Aber für andere Zeichner und jungen Generationen, für die sieht es etwas düsterer aus und sie müssen entweder warten bis wir alte Hasen das Geschäft verlassen oder in die Games Industrie gehen (wobei auch hier es ein wenig kriselt). Die Konkurrenz ist größer und klassische Illustrations und Comicjobs werden weniger.
    Die Printmarkt ist in der Krise. Experten sagen das es in 10-15 Jahren vielleicht keine Bild Zeitung mehr gibt, über andere Zeitungen/Zeitschriften wollen wir gar nicht nachdenken...

    Graphic Novels sind im Trend wie vor einigen Jahren die Mangas, aber der hohe Preis und die Thematik macht diese Comics nicht massentauglich. Wenn ein Verlag 2000 Graphic Novels verkaufen, dann sind sie glücklich. Aber wirtschaftlich gesehen muss ein Verlag mindestens 20 000 Stück verkaufen, um sich zu freuen.
    Die deutschen Comics sind besser geworden, aber noch nicht gut genug, um sich international zu messen, wobei aber die Qualität der Comics aus dem Ausland ziemlich nachgelassen hat.
    Fakt ist, es werden weniger Comics verkauft und es gibt ein Rückgang. Die Comics, die Geld und Ruhm einbringen sind immer noch die Klassiker wie Lustiges Taschenbuch etc.

    Die Neuauflage von YPS hat sich angeblich 120 000 Mal verkauft, wobei der Verlag bei der nächsten Ausgabe von 60 000 Ausgaben ausgeht. Wobei es sich nach einigen Ausgaben bei 20 - 30 000 Ausgaben halten wird, falls man es nicht besser promotet und den Inhalt verbessert.

    Comics können ein Massenmedium werden, wenn man die richtigen Comics auf den Markt wirft und sie günstig bis umsonst anbietet.
    Das Interesse bei Smartphone und Pad User kann man erwecken (das ist ja die Aufgabe von Werbeleuten, aber diese Leute kosten Geld und dieses Geld haben oft Verlage nicht).

    @Coffeehouse
    eine passende Antwort findest du hier:
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post4629450
    Geändert von navigator (29.01.2013 um 20:00 Uhr)
    NEU:

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  14. #64
    Moderator Autorenforum / Pony X Press / Katzenjammer Avatar von Spong
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    Die gut gehenden Graphic Novels der großen Verlage verkaufen irgendwas zwischen 10.000 und 15.000 Exemplaren Miguel. Der Markt ist stetig gewachsen in den letzten zehn Jahren. Und die Qualität der Comics aus dem Ausland hat mitnichten nachgelassen. Nenn mir mal bitte ein Beispiel. USA? Frankreich?

  15. #65
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von navigator Beitrag anzeigen
    Aber wirtschaftlich gesehen muss ein Verlag mindestens 20 000 Stück verkaufen, um sich zu freuen.
    Wie kommt du denn darauf? Schon vor zehn Jahren waren auch Großverlage bei 7.000 kostendeckend (und das ist eher gesunken). Wir reden ja nicht von Manga, deren Preis durch hohe Auflagen niedriggehalten werden muß.
    Geändert von Mick Baxter (29.01.2013 um 20:47 Uhr)
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  16. #66
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    Zitat Zitat von navigator Beitrag anzeigen
    I
    Fakt ist, es werden weniger Comics verkauft und es gibt ein Rückgang.
    Fakt ist, dass Graphic Novel, US-Comics, Mangas "und" Frankobelgische Alben
    die letzten 5 Jahre im Schnitt in allen 4 Bereichen unabhängig ein Wachstum
    auswiesen. Und zwar im Fach- "und" im Buchhandel.

    Nur die traditionell hochauflagigen Magazine am Kiosk haben
    "teilweise" hohe Rückgänge hinnehmen müssen.
    Geändert von horst (01.02.2013 um 16:29 Uhr)

  17. #67
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    Das ist schön für die Verleger und Händler und vielleicht auch für die Autoren.
    Sind die Auflagen pro Titel im Schnitt auch gewachsen?
    blog.eriks-deae.de

  18. #68
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    Zitat Zitat von Der Erik Beitrag anzeigen
    Das ist schön für die Verleger und Händler und vielleicht auch für die Autoren.
    Sind die Auflagen pro Titel im Schnitt auch gewachsen?
    "Wahrscheinlich" nicht!
    Es ist durchaus "möglich", dass das
    Wachstum nur durch mehr Titel erreicht
    wurde.

    Aber wer sollte diese Erhebung
    "wirklich handfest" erstellen? Dazu
    müsste jeder Verlag jede einzelne
    verkaufte Auflage exakt definieren.

  19. #69
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    Deine Einschätzung ist ja schon ein sehr wertvoller Hinweis, vielen Dank.
    In der Elefantenrunnde in Erlangen wurde das nebenbei ja auch bestätigt, zumindest ebenso vermutet.
    Für Autoren, die bereits international veröffentlichen dürfen, ist diese Vielfalt natürlich eine tolle Sache,
    weil sie einer Vielzahl von Autoren eine Chance bietet. Und für die Leser ist Vielfalt sowieso ideal.
    Für diejenigen, die nur in Schland veröffentlichen, bedeuten fallende Auflagen pro Titel leider,
    dass es immer schwieriger wird, überhaupt den Sprung ins Ausland zu schaffen.
    Gleichzeitig sinken die Chancen, die Arbeit an einem Titel aus deutschen Einkünften halbwegs vergütet zu kriegen.
    Das ist kein gutes Umfeld für den deutschen Comic.
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  20. #70
    Moderator Pony X Press / Katzenjammer / Webcomics Avatar von Laburrini
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    Erik&andere:
    In einer ziemlich aktuellen Folge des Comic-Hive-Podcasts erzählt Felix Mertikat, der Zeichner des Steam Noir Comics von seinen Erfahrungen und Einschätzungen, was das Thema E-Comic angeht (ab Stunde 1 im Cast).

    Da es sich ziemlich genau mit meinen eigenen Erfahrungen (auch was die Verkaufszahlen angeht) deckt, konnte ich ihm indirekt zustimmen.

    Ich dachte, das könnte Euch interessieren.

  21. #71
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass Graphic Novel, US-Comics, Mangas "und" Frankobelgische Alben
    die letzten 5 Jahre im Schnitt in allen 4 Bereichen unabhängig ein Wachstum
    auswiesen. Und zwar im Fach- "und" im Buchhandel.

    Nur die traditionell hochauflagigen Magazine am Kiosk haben
    "teilweise" hohe Rückgänge hinnehmen müssen.
    Von 10 auf 100 Stück oder von 200 auf 2000 Stück?
    Dieser kleine Hype hängt doch nur vom Trend ab und das es heutzutage schick ist darüber in den Zeitungen zu schreiben, aber davon kann kein Zeichner leben und für die Massen sind die meisten dieser Graphic Novels zu "schwer".
    Und bitte nicht SIN CITY oder WALKING DEAD Graphic Novel nennen.

    Fakt ist nur, man hat entdeckt wie man den ca. 5000 dt. Comiclesern noch paar Euros aus der Tasche nehmen kann anstatt wie man die Leserschaft vergrößert oder Comics macht, die von 500 000 Leuten auf einen Schlag gekauft und gelesen werden. Deswegen erscheinen nicht 5 neue Graphic Novels, sondern direkt 50 Stück auf einmal. Aber irgendwann ist jeder Hype vorbei.
    In der Presse und in Interviews wird alles schön geredet...
    Geändert von navigator (02.02.2013 um 13:48 Uhr)
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  22. #72
    Gena-le SysOpin Avatar von Gena
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    Mit 5000 dt. Comiclesern stapelst du aber ganz schön tief.

  23. #73
    Moderator Autorenforum / Pony X Press / Katzenjammer Avatar von Spong
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    Flix meinte, es sind ca. 30.000, und er hat wegen seiner Bücher und Verlagserfahrung wohl eine gute Einschätzung. Da die Graphic Novel seit 10 Jahren abgeht, denke ich eher, es ist eine bleibende Entwicklung, UND sie haben den Comic zurück in den Buchhandel geholt, denn es gab ZUVIELE Comicläden mit schmieriigem Interieur und Händlern, die eigentlich keine Menschen mögen, die potentielle Kunden abgeschreckt haben. Und richtige Feelgood-Comicläden gibt es in Deuschland immer noch sehr wenige. Ich kenne glaubich zwei.

  24. #74
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    das Mosaik hat schon über 100.000 Leser

    Superhelden, Disney, Mosaik, Frankobelgische, Graphic Novels = 300.000 deutsche Leser?

  25. #75
    Mitglied Avatar von navigator
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    5000 - 30 000 Leser von wie vielen Millionen möglichen Lesern? Da geht mehr. Wir wollen nicht 1000 oder 10 000 oder 100 000 verkaufen, sondern 1 Million oder 10 Millionen!!!

    Mosaik verkauft sich ca. 70 000 Mal (mit Abos), ein Superheldenheft verkauft sich bei Erfolg ca. 10 000 bis 15 000 Mal
    aber diese Disney/Mosaik Leser sind nicht wirklich die Kategorie Comicleser, sondern Zeitschriftenleser, die auch mal ein Comic lesen oder manchmal zum Comic greifen (aus welchen Gründen auch immer)
    NEU:

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