szmtag "Capitan Terror"-Edition - Seite 3
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Thema: "Capitan Terror"-Edition

  1. #51
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    (...) Zum leidigen Thema Limitierung:

    Auf 444 Exemplare wird limitiert?

    Da sach ich doch mal: Mehr gibt der Markt wohl nicht her. (...)
    Und wenn doch? Dann hat man dasselbe Dilemma wie comicplus+ mit Winnetou. Wenn der Markt tatsächlich nicht mehr her gibt, kann man ja die (erste) Auflage gerne in dieser Höhe machen. Aber wenn sich -wider Erwarten- herausstellt, dass 'der Markt doch mehr her gibt', hat man sich mit dem Wort 'Limitierung' selbst Fesseln angelegt. Unnötig, wie ich meine. Und sorry: Bisher hat mich noch kein Pro-Limitierungs-Argument überzeugt. Schon gar nicht, wenn man Vor- und Nachteile gegeneinander hält, dann sieht es mMn in der Abwägung erst recht gegen ne Limitierung aus. Aber gut, meine 2 Cents. Muss letztlich jeder Verleger selbst wissen.
    Zitat Zitat von Manfred G Beitrag anzeigen
    (...) alle die an den Primo-Serien Interesse haben werden sich diese jetzt recht schnell kaufen.... (...)
    Wie gesagt: ICH nicht. Ich kauf, wenn ICH will. Und leb gut mit der Konsequenz, dann im Zweifel GAR NICHT mehr kaufen zu können.
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  2. #52
    Mitglied Avatar von DER LETZTE APACHE
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Und wenn doch?

    Schon wieder ein Verleger mit Hang zur Selbstkasteiung? Die Kunden danken es Ihm mit einer Blutgrätsche.

  3. #53
    Mitglied Avatar von Sillage
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    Ich hätte mir alle ehemaligen Primoserien bei Cross Cult und auch bei JNK gekauft, nur leider mag ich es nicht verkleinert und schon garnicht in schwarzweiss. Ich bin der festen Überzeugung wenn die Produkte in Farbe produziert worden wären, hätte es mehr Kaufer gegeben.
    Mit der Limitierung erreicht man nur das wohl kaum jemand abwartet bis alle 3 Bände erschienen sind. Könnte ja sein das man dann nicht mehr alle Bände bekommt.
    Und ob alle drei Bände in kurzer Zeit erscheinen muss sich noch zeigen. Denn pünktlich ist weder die Comixene noch Turi und Tolk.

  4. #54
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Stichwort Turi und Tolk: Hat die Limitierung DA irgendeinen positiven Effekt gehabt? Für Verlag, Kunde, Handel?
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  5. #55
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Zitat Zitat von Sillage Beitrag anzeigen
    Ich hätte mir alle ehemaligen Primoserien bei Cross Cult und auch bei JNK gekauft, nur leider mag ich es nicht verkleinert und schon garnicht in schwarzweiss.
    Hallo!
    Tja, wegen der Verkleinerung bei Cross Cult habe ich mir auch nur den ersten Andrax Band gekauft...( Immerhin war der sehr preiswert und Andrax wollte ich wegen Nostalgie nochmal Lesen ). Da ich keine der Primo-Serien so gut finde wie die meisten Zack-Serien werde ich keine weiteren Bände kaufen, egal in welcher Form !
    Zu Turi & Tolk : Die Serie war ja seinerzeit schon recht ungewöhnlich, es gibt wohl nicht viele Comic-Fans die sich für diese Serie Interessieren...

  6. #56
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Stichwort Turi und Tolk: Hat die Limitierung DA irgendeinen positiven Effekt gehabt? Für Verlag, Kunde, Handel?
    Die "Turi & Tolk"-Ausgabe erschien damals - wenn man so will - zur falschen Zeit in der falschen Form:
    • Sie war die erste derartige HC-Werkausgabe einer realistischen Serie (deutlich vor den "Blueberry Chroniken").
    • Es waren nur unwesentlich im Umfang erweiterte "normale" Alben, ganz anders als die heutigen Gesamtausgaben.
    • Trotzdem waren die Bände - im damaligen Marktumfeld - ungewöhnlich teuer.
    • Die Auflage war viel zu hoch für eine Sammlerausgabe.
    • Und der Direktvertrieb hatte einen viel zu geringen Anteil.

    Das Ganze war halt ein Pilotprojekt ohne jede wirklich vergleichbaren Erfahrungswerte. Es hat ja seine Gründe, warum etwa die "Blueberry Chroniken", die wir dann später mit Egmont umgesetzt haben, oder Sammlerausgaben wie der "Mecki"-Band deutlich anders konzipiert wurden und viel genauer auf die jeweiligen Bedürfnisse des Stoffes wie auch der Zielgruppe zugeschnitten werden konnten.

    Trotzdem hatten wir auch "Turi & Tolk" auf einem recht stabilen Level, das uns eine kontinuierliche Fortführung mit ca. einem Band pro Jahr sicherlich weiter erlaubt hätte.

  7. #57
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Und wenn doch? Dann hat man dasselbe Dilemma wie comicplus+ mit Winnetou.
    Wie sollte das passieren?
    Weil die weltweit in zahlreichen Clubs agierenden Fans von "Capitan Terror" (für mich übrigens nach wie vor ein selten trashiger Name)
    da genauso vor Aufregung porös werden wie die von diesem Karl May?

    Und Wiechmann ist ja nun nicht Nickel (nicht mal Neugebauer).

  8. #58
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Die "Turi & Tolk"-Ausgabe erschien damals - wenn man so will - zur falschen Zeit in der falschen Form:
    • Sie war die erste derartige HC-Werkausgabe einer realistischen Serie (deutlich vor den "Blueberry Chroniken").
    • Es waren nur unwesentlich im Umfang erweiterte "normale" Alben, ganz anders als die heutigen Gesamtausgaben.
    • Trotzdem waren die Bände - im damaligen Marktumfeld - ungewöhnlich teuer.
    • Die Auflage war viel zu hoch für eine Sammlerausgabe.
    • Und der Direktvertrieb hatte einen viel zu geringen Anteil.

    Das Ganze war halt ein Pilotprojekt ohne jede wirklich vergleichbaren Erfahrungswerte. (...)
    Alles gut und schön und sicher richtig. Aber alles keine Antwort auf die Frage, ob und was die LIMITIERUNG im Fall Turi und Tolk gebracht hat? Ergo auch keine Anhaltspunkte pro/contra Limitierung.
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  9. #59
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Aber alles keine Antwort auf die Frage, ob und was die LIMITIERUNG im Fall Turi und Tolk gebracht hat? (...)
    Ich habe ja geschrieben ...
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    (...) Die Auflage war viel zu hoch für eine Sammlerausgabe (...)
    ... was in der Praxis bedeutet, dass es quasi gar keine "echte" Limitierung gab.

  10. #60
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ob echte oder falsche Limitierung, ist doch wurscht. Die Frage ist, wem bringt eine Limitierung was?

    Im Falle Turi & Tolk war die Limitierung -so zumindest mein Eindruck- dafür gedacht, den relativ hohen Preis zu rechtfertigen. Die Rechnung ist offenbar nicht aufgegangen. Beim neuen Verlag hat man dann trotzdem die falsche Konsequenz gezogen, nämlich die Limitierung noch weiter gesenkt und den Preis noch weiter erhöht.

    Turi und Tolk hat mit Sicherheit nicht das Zeug zum Top-Seller. Aber ich denke schon, dass man damit noch den 'normalen ZACK-Nostalgiker' erreicht hätte und an ihn auch n paar Exemplare mehr los geworden wäre, wenn man ihn nicht durch Luxus-Limitierungs-Extra-Teuer-Schnickschnack abgeschreckt hätte. Turi und Tolk als normale SC-Alben für 10,- Euro (wie zB auch Pittje Pit) in 2.000er Druckauflage hätte sich mMn eher gerechnet.
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  11. #61
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Turi und Tolk als normale SC-Alben für 10,- Euro (wie zB auch Pittje Pit) in 2.000er Druckauflage hätte sich mMn eher gerechnet.
    Das wäre eine absurd hohe Auflage jenseits aller Marktgegebenheiten für einen solchen Titel, sorry. Außerdem vergleichst du leider ständig Äpfel mit Birnen.

    Du vergisst nämlich ständig, dass es sich bei unseren Sammlerauflagen um solche Editionen handelt, die mit großem Aufwand erst für den Druck vorbereitet werden müssen, wo in der Regel keinerlei digitale Druckdaten oder Filme - ja, teilweise noch nicht einmal Originale! - vorliegen.

    Bei "normalen" Lizenz-Comics kann man so etwas wie dein Beispiel vielleicht noch hinbekommen, bei solchen Quasi-Eigenproduktionen mit doppeltem und dreifachen Aufwand geht das unmöglich. Hier kommt es zu so hohen Extrakosten, dass die normalen Preise einfach nicht zu halten sind - nicht einmal annähernd!

    Es hat ja seine Gründe, warum bestimmte Serien selbst in den 1990er Boom-Jahren nie wieder aufgelegt wurden, obwohl damals sogar schon in der C-Liga Franko-Belgiens nach Material gefahndet wurde, um noch irgendwie die explodierenden Alben-Programme zu füllen.

    Und es war genau dieser hohe Aufwand bei der Druckvorbereitung, nicht der Verkaufserfolg der bisherigen Wiechmann-Serien im Vergleich zu anderen Cross-Cult-Veröffentlichungen, der "Capitan Terror" bei Cross Cult unmöglich gemacht hat. So, und jetzt hoffe ich, haben wir auch den Bogen zu "Capitan Terror" in dieser Diskussion wieder hinbekommen.

  12. #62
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    Das wäre eine absurd hohe Auflage jenseits aller Marktgegebenheiten für einen solchen Titel, sorry. (...)
    Absurd hoch? Ich würde Turi in Bezug auf die Marktgegebenheiten ähnlich einschätzen wie Pittje. Beides sind Serien die wohl ausserhalb der ZACK-Nostalgiker kaum absetzbar sind. Und die 'ZACK-Nostalgiker' sind mMn anders gestrickt als die frühere Hethke-Klientel, denen man 24 Seiten-Hefte für 15,- andrehen konnte. Die gucken schon auch noch auf den Preis. Und DER war dann bei Turi 'absurd hoch'.
    Zitat Zitat von Martin Jurgeit Beitrag anzeigen
    (...) Außerdem vergleichst du leider ständig Äpfel mit Birnen.

    Du vergisst nämlich ständig, dass es sich bei unseren Sammlerauflagen um solche Editionen handelt, die mit großem Aufwand erst für den Druck vorbereitet werden müssen, wo in der Regel keinerlei digitale Druckdaten oder Filme - ja, teilweise noch nicht einmal Originale! - vorliegen. (...)
    Genauso ist es aber auch bei Pittje, wo, soweit mir bekannt, zB für Band 3 die alten ZACK-Veröffentlichungen als Vorlagen dienten, die dann aufwändig bearbeitet werden mussten (Verschiebungen der Farbfilme korrigiert u.ä.).

    Äpfel mit Birnen? Sowohl im Marktpotenzial als auch in Bezug auf Vorlagen und deren aufwändige Bearbeitung seh ich Turi und Pittje gleich auf (und in Bezug auf den Erscheinungsrhythmus leider auch ).
    Nur in Bezug aufs Endprodukt seh ich n Unterschied: Pittje erscheint als SC für 10,- in 2.000er Auflage. Turi in HC hatte zuletzt bei comics etc. ein Fünftel der Auflage bei fast dreifachem Preis (400 Ex. 29,95)

    Nun kenn ich die Bilanzen weder von Epsilon noch von JNK/comics etc. aber von Aussen sieht es für mich so aus, als ob die Rechnung für Epsilon bei Pittje eher aufgeht. Und eben auch, denn damit hats ja angefangen: Dass die Limitierung (ob echt oder unecht) den Turi-Bänden nichts gebracht hat.

    Und damit sind wir dann auch beim Captain Terror: Die Limitierung der Turi-Ausgabe hat nichts gebracht. (Weil die Bände dem potenziellen Turi-Interessenten zu teuer waren, weswegen hier das Potenzial nicht ausgeschöpft werden konnte und so selbst die limitierte Auflage noch zu hoch war (noch tiefer aber wohl erst recht nicht mehr rentabel zu vermarkten wäre).) Die Limitierung der Winnetou-Ausgabe war hingegen zu knapp kalkuliert und hat nicht nichts sondern ne Menge Ärger gebracht. Zwei Beispiele, die mich nicht von den vermeintlichen Vorteilen einer Limitierung überzeugen können.

    Auch wenn ich an 'alte Zeiten' zurückdenke: Die Comicothek-de luxe-Bände waren auch limitiert um die hohen Preise zu rechtfertigen - und waren nicht etwa razzfazz verkauft, sondern noch ewig lieferbar (sind es am End gar immer noch?). Oder in jüngerer Vergangenheit: Die ZACK-Dossiers: Auch limitiert. Der Blueberry-Band war ein gutes Jahr noch regulär lieferbar, der Spirou-Band deutlich länger (vielleicht gar immer noch?). Das sieht für mich nicht danach aus, als ob die Limitierung da den Abverkauf beschleunigt hätte. Fredy Lombard-Gesamtausgabe: Da kündigte sich damals auch ne kleine Panik an (wie sie später dann bei Winnetou tatsächlich eintrat), weil die Limitierung vermeintlich zu knapp war. Das ging dann glimpflich aus weil da dann wohl doch noch genügend Bände da waren. Dies also der einzige Fall, wo ne 'bedarfsgerechte' Limitierung tatsächlich zu schnellem Ausverkauf (ohne Ärger) geführt hat. Aber auch da hätte es mMn keiner Limitierung bedurft: Wenn man sagen würde: 'Leute, die Auflage beträgt nur XXX Exemplare, das ist knapp und wenn die weg sind, müsste der Titel schon sehr gefragt sein, damit wir das Risiko einer Zweitauflage eingehen, also kauft lieber schnell die erste, bevor die vergriffen ist." - hätte das mMn denselben Verkaufs-Effekt wie eine entsprechende Limitierung, hielte aber für den Fall der Fälle immer noch die Hintertür einer 2. Auflage offen (was comicplus+ viel Ärger erspart hätte).

    Langer Rede, kurzer Sinn: Wo ist nach all den 'negativen' Limitierungsbeispielen (gar kein oder negativer Effekt einer Limitierung) das Beispiel, wo die Limitierung für Verlag, Handel und Kunden positive Wirkungen hatte?

    Ich sehe keins auf weiter Flur. Sehe aber im Gegenteil, dass zB die 'Sammlerausgaben' von Splitter (Comanche: Auch aufwändige Bearbeitung, HC, beigefügter Druck etc.) unlimitiert sind und fröhlich in zweite Auflagen gehen. Für mich die Lehre aus all dem: Hört endlich auf mit dem Limitierungs-Scheiss. Kleine (Erst-)Auflagen haben denselben Effekt wie 'offizielle' Limitierungen, sind im Zweifel genauso begehrt (bei den Sammler-Spekulanten der Szene - es sei denn die Zweitauflagen sind 'verbesserte'), haben aber nicht die Verbindlichkeit, die letztendlich doch nur bewirkt, dass der Verlag sich selbst fesselt und knebelt. Statt den Bänden also per Limitierung künstlich einen 'imaginären' Wert verschaffen zu wollen, macht ordentliche Produkte mit vernünftigem Preis/Leistungsverhältnis. Die Leute sind nicht doof. Die bezahlen gerne gutes Geld für wirkliche Werte wie Papier- und Druckqualität, sorgfältige Be- und Verarbeitung usw. Aber sie zahlen keine überhöhten Preise für virtuelle Werte wie es ne Limitierung/künstliche Verknappung ist.

    Und damit endgültig zurück zum Terror-Capitän: Das Preis/Leistungsverhältnis sieht von den Eckdaten her okay aus. Wenn ihr glaubt, dass davon nur 444 Exeplare verkäuflich sind, dann macht halt nur 444. Aber ich glaube nicht, dass das Wort Limitierung den Verkauf beschleunigt. Insofern bringt ihr Euch damit nur um die Möglichkeit einer "Zweitauflage aufgrund des unerwartet hohen Erfolges", legt Euch also -wie ich meine unnötige- Fesseln an - ohne irgendeinen Vorteil davon zu haben.

    Zu guter Letzt: Ich weiss, all das wird Euch nicht überzeugen und ihr werdet es doch so machen, wie angekündigt. Aber je nachdem, wie das dann aus- und weitergeht, hab ich zumindest die Genugtuung, im Zweifel dann sagen zu können: 'Ich habs ja gleich gesagt'. Mit Link auf diesen Beitrag
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  13. #63
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Sowohl im Marktpotenzial als auch in Bezug auf Vorlagen und deren aufwändige Bearbeitung seh ich Turi und Pittje gleich auf (und in Bezug auf den Erscheinungsrhythmus leider auch).
    Vielleicht ist das ja auch schon ein mehr als deutlicher Fingerzeig! Selbst du kannst doch sicherlich erahnen, was bei einem Verkaufspreis von 10 Euro pro Band nach Abzug von Händlerspanne, Druckkosten etc. noch überbleibt. Da könnte ein Verlag allenfalls 10 Euro pro Seite in die Bearbeitung (Scannen, Entfärben, Neukolorieren, Texterfassen, Lettern, Korrekturen etc.) stecken. Zeige mir bitte die Leute, die für uns für einen Stundenlohn von ca. 2-3 Euro arbeiten und ich kann gerne noch einmal dein Geschäftsmodel in Betracht ziehen.

    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Die Limitierung der Winnetou-Ausgabe war hingegen zu knapp kalkuliert. (...)
    Genau das weiß im Grunde auch niemand so genau, da der Band unlimitiert vom Handel bestellen konnte (es gab auch keinen Direktvertrieb an Endkunden!) und eine unbekannte Menge jetzt womöglich zu Spekulationszwecken gebunckert wird. Bei unseren Ausgaben haben wir deshalb den Bezug für die Händler immer streng limitiert. Bei der "Mecki"-Sonderausgabe gab es für Händler zum Beispiel nie mehr Bände, als diese auch von der regulären Serie im Abo haben.

    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Wo ist nach all den 'negativen' Limitierungsbeispielen (gar kein oder negativer Effekt einer Limitierung) das Beispiel, wo die Limitierung für Verlag, Handel und Kunden positive Wirkungen hatte? (...)
    Bei praktisch all unseren anderen limitieren Ausgaben wie von "Ritter Runkel" über "Mecki" oder etwa "Strizz". Bei all diesen Ausgaben waren wir sofort oder sehr schnell nach Veröffentlichung in den schwarzen Zahlen, da diese limitierten Editionen sehr, sehr gut vorbestellt wurden.

  14. #64
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ich will das hier nicht ausarten lassen, daher so knapp wie möglich:


    Fingerzeig: Ich weiss es nicht, die Ursachen für die in beiden Fällen schleppende Fortführung können ja völlig unterschiedlich gelagert sein. Ich weiss auch nicht, wer die Pittje-Bearbeitung macht. VIELLEICHT Mark selbst und da der noch anderes zu tun hat, dauert das dann eben. WENN er das selbst macht, dann kommt er dabei VIELLEICHT auf die von Dir genannten 2-3 Euro Stundenlohn. Ich VERMUTE, dass Horst bei seiner Comanche-Bearbeitung letztlich auch nicht auf den Stundenlohn geachtet hat, sondern eben einer 'Herzensangelegenheit' gefolgt ist... Aber Du hast schon recht: Dererlei 'Selbstausbeutung' ist für die Endprodukte und -Kunden zwar schön, darf aber eigentlich nicht als 'kalkulatorischer Standard' vorausgesetzt werden.

    Zu knappe Auflage bei Winnetou: Auch hier hast Du recht. Letztlich weiss mans nicht und es ist spekulativ, ob und wieviele Bände gebunkert wurden. Aber in dem Fall hatten weder Verlag, noch Kunde, noch Handel einen Vorteil von der Limitierung sondern nur diejenigen, die die Bände zum ursprünglichen Preis gekauft und zum x-fachen weiter verkauft haben. Diesen Spekulanten in die Hände zu spielen kann aber eigentlich nicht im Interesse der Verlage liegen. Ansonsten können ja vielleicht die Erfahrungen mit der angekündigten 'Volksausgabe' für Rückschlüsse dienen, ob die Limitierung der 'goldenen' Ausgabe 'zu knapp' war. Warten wir's ab.

    Eure praktisch alle anderen limitierten Ausgaben: Schön, dass ihr da schnell in den schwarzen Zahlen wart. Sei Euch gegönnt. Ist aber auch nicht belegbar, ob das nicht bei 'Nennung' der niedrigen Auflage (und ohne Limitierung darauf) nicht ähnlich schnell so eingetreten wäre. Auch dieser Punkt also letztlich spekulativ.


    Vielleicht noch ein letztes Bild zur Verdeutlichung: Ein 5-Euro-Schein ist an Material-Wert nicht 100mal wertvoller als ein 500-Euro-Schein. Auch die Produktionskosten dürften sich nicht wesentlich unterscheiden. Der 100fache 'Nennwert' des 500ers ist also ein rein 'virtueller' Wert. Ähnliches gilt für Aktien, Pfandbriefe etc.
    Ein Comic-Album ist aber kein Wertpapier. Eine Limitierung fügt einem Comic-Album nur zusätzlich einen 'Wertpapier'-Charakter zu allen übrigen Merkmalen hinzu. Beziehungsweise VERSUCHT es. Ob dieser Versuch gelingt, ist aber höchst zweifelhaft. Fakt ist, dass viele Versuche fehlgeschlagen sind und limitierte Ausgaben nicht die beabsichtigte Wertsteigerung erfahren haben. Fakt ist auch, dass die Comics, die tatsächlich ne hohe 'Wertsteigerung' erfahren haben (Micky Maus 1/51 etc.) unlimitierte Ausgaben waren (und erst im Nachhinein 'limitiert' wurden, indem ein Grossteil der Exemplare im Laufe der Jahre zerstört oder beschädigt wurden). Sprich: Ein Comic KANN zum 'Wertpapier' werden, aber ob es das wird und in welchem Maße, ist nur sehr bedingt durch ne Limitierung zu beeinflussen. Aber selbst wenn das gelingt, hat der Verlag (der ja letztlich über die Limitierung entscheidet) da nix von: Ehapa hat ja zB heute auch keinen Vorteil davon, dass ein Heft, welches sie vor 60 Jahren tausendfach gedruckt und verkauft haben, heute pro Exemplar das mehreretausendfache 'wert' ist.
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  15. #65
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    (...) Ein Comic-Album ist aber kein Wertpapier (...)
    Habe ich auch nie behauptet und das hat mit unserer Argumentationslinie auch nichts zu tun. Uns geht es darum, Editionen zu ermöglichen, die unter normalen Marktbedingungen nicht durchzuführen sind. Und diese Bände sind für Fans und Kenner gedacht, nicht für Spekulanten.

    Uns geht es vor allem darum, dass die Bände möglichst punktgenau und schnell bei den Endkunden landen. Die "Strizz"-Bände zum Beispiel haben größtenteils sogar individuelle Widmungen für die Besteller bekommen - oftmals sogar solche, die über Händlern weitervertrieben wurden.

  16. #66
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    Zu knappe Auflage bei Winnetou: Auch hier hast Du recht. Letztlich weiss mans nicht und es ist spekulativ, ob und wieviele Bände gebunkert wurden. Aber in dem Fall hatten weder Verlag, noch Kunde, noch Handel einen Vorteil von der Limitierung sondern nur diejenigen, die die Bände zum ursprünglichen Preis gekauft und zum x-fachen weiter verkauft haben. Diesen Spekulanten in die Hände zu spielen kann aber eigentlich nicht im Interesse der Verlage liegen. Ansonsten können ja vielleicht die Erfahrungen mit der angekündigten 'Volksausgabe' für Rückschlüsse dienen, ob die Limitierung der 'goldenen' Ausgabe 'zu knapp' war. Warten wir's ab.

    Ehapa hat ja zB heute auch keinen Vorteil davon, dass ein Heft, welches sie vor 60 Jahren tausendfach gedruckt und verkauft haben, heute pro Exemplar das mehreretausendfache 'wert' ist.

    Es wird sich demnächst marktspezifisch endgültig klären lassen, ob es bei Winnetou comicplus auf den Inhalt oder der Aufmachung ankommt. Die Volksausgabe ( Inhalt Band 1 + 2 ) halte ich nicht für Okay. Um Winnetou komplett lesen zu können, benötigt man den dritten Band, sonst gehen hierbei wieder 1000 Sammler leer aus.
    Da macht es wohl eher Sinn, einen Sammelband a la "Three in One" für sagen wir mal 69 Euronen zu bringen, um alle irgendwie zu "befriedigen".

    Zu Ehapa:
    Der Verkauf der Reprint - Kassetten ist doch wohl ein lohnendes Geschäft, oder?

  17. #67
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    Also das ist jetzt nur Hörensagen, selbst habe ich Pittje Pit nicht, aber angeblich, laut jemanden der die ersten Alben hat, soll bei der Reihe überhaupt nur das erste Album wirklich schön nachbearbeitet aussehen. Insofern wohl auch ein Fingerzeig, dass sich die aufwendige Qualitätsarbeit bei dem Verkaufskonzept eben nicht gerechnet haben dürfte.
    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Die Volksausgabe ( Inhalt Band 1 + 2 ) halte ich nicht für Okay. Um Winnetou komplett lesen zu können, benötigt man den dritten Band, sonst gehen hierbei wieder 1000 Sammler leer aus.
    Warte doch mal ab, wie sich der 3. Band verkauft. So wie ich das sehe, ist der genauso hoch limitiert wie die ersten Bände, allerdings größten Teils mit Material von einem anderen (unbekannteren) Zeichner. Die Chance steht denke ich sehr gut, dass der eine oder andere Komplettist da recht leicht an den regulären Band kommen und damit die "Volksausgabe" ergänzen können wird, weil manche Käufer der "grünen" Ausgabe mit dem 2. Band genug haben werden.
    Geändert von Susumu (15.09.2012 um 12:22 Uhr)

  18. #68
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    Es gibt Neuigkeiten zum Thema und offensichtlich mehr "Terror" als gedacht:

    http://www.comicguide.net/showthread...321#post419321

  19. #69
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Hmm... Fünf Bände und sechs Cover-Motive. Dann hätte man ja eins übrig, was alle Rückseiten zieren könnte...

    Bleibt zu hoffen, dass sie das Material in ne vernünftige Chronologie bekommen, aber mit Blick auf Andrax zu fürchten, dass nicht.
    Geändert von zaktuell (15.09.2012 um 14:41 Uhr)
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  20. #70
    Mitglied Avatar von DER LETZTE APACHE
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    Zitat Zitat von Susumu Beitrag anzeigen
    Warte doch mal ab, wie sich der 3. Band verkauft. So wie ich das sehe, ist der genauso hoch limitiert wie die ersten Bände, allerdings größten Teils mit Material von einem anderen (unbekannteren) Zeichner. Die Chance steht denke ich sehr gut, dass der eine oder andere Komplettist da recht leicht an den regulären Band kommen und damit die "Volksausgabe" ergänzen können wird, weil manche Käufer der "grünen" Ausgabe mit dem 2. Band genug haben werden.
    Was?
    Was bitte macht es für einen Sinn, sich die High Society Bände 1 u. 2 zu besorgen und Band 3 nicht?
    Oder die Volksausgabe plus H S Band 3?
    Bei einen eventuellen späteren Verkauf wird man die Bände komplett wohl eher los als eine bunt zusammengewürfelte Mischung.
    Und der unbekanntere Zeichner heißt Harry Ehrt, der meines Erachtens Nickel in Nichts nachsteht.

  21. #71
    Mitglied Avatar von Sillage
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    450 Seiten Captain Terror auf 5 Bände zu verteilen heisst 90 Seiten pro Band für 30 Euro und und auch noch in Schwarzweiss. Tja da muss man ja niedrig Limitieren. Bei Ehapas Jerry Spring bekam man doppelt so viel Comicseiten für den Preis. Und Jerry Spring dürfte jetzt auch nicht zu den Serien gehören für die sich ausser Liebhaber der Serie jemand interessiert.

  22. #72
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Da ursprünglich von 3 Bänden a 112 Seiten ausgegangen wurde, vermute ich mal, dass Seitenzahl/Preis-Verhältnis noch den neuen Gegebenheiten angepasst werden... - Also nich gleich Panik schieben, sondern abwarten, wie das aussieht, wenn der erste Band vorliegt.
    Gruss!,liver
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  23. #73
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    Zitat Zitat von Sillage Beitrag anzeigen
    450 Seiten Captain Terror auf 5 Bände zu verteilen heisst 90 Seiten pro Band für 30 Euro und und auch noch in Schwarzweiss. Tja da muss man ja niedrig Limitieren. Bei Ehapas Jerry Spring bekam man doppelt so viel Comicseiten für den Preis. Und Jerry Spring dürfte jetzt auch nicht zu den Serien gehören für die sich ausser Liebhaber der Serie jemand interessiert.
    Dafür hat man bei "Jerry Spring" auch bei den Franzosen mitgedruckt (die Layout etc. schon hatten) und musste nur noch die Übersetzung in die Seiten einfügen, statt wie hier das ganze Projekt "bei Null" aufziehen.

  24. #74
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Was?
    Was bitte macht es für einen Sinn, sich die High Society Bände 1 u. 2 zu besorgen und Band 3 nicht?
    Manchen Asterix-Sammlern reichen ihre Goscinny-Alben, bei Prinz Eisenherz werden die Foster-Jahrgänge wohl auch erkennbar besser über die Theke gehen und selbst bei der US-Ausgabe der Spirit Archives war erkennbar, dass manchen Käufern die "Lücke im Regal" bei den nicht von Eisner gezeichneten Kriegsjahrgängen herzlich egal war, weil sich die entsprechenden Bände wesentlich weniger verkauft haben.

    Oder die Volksausgabe plus H S Band 3?
    Bei einen eventuellen späteren Verkauf wird man die Bände komplett wohl eher los als eine bunt zusammengewürfelte Mischung.
    Ich glaub ums "wieder los kriegen" geht es derzeit den wenigsten Käufern.

    Und der unbekanntere Zeichner heißt Harry Ehrt, der meines Erachtens Nickel in Nichts nachsteht.
    Das zu beurteilen bin ich der falsche. Ich habe da auch bewusst keine qualitative Wertung ins Spiel gebracht. Aber Fakt ist: von Nickel gab es sogar vor ein paar Jahren eine Ausstellung, er wird heute sicherlich häufiger rezipiert und ist Comicinteressierten, die nicht zu den alten Fans gehören damit eher ein Begriff. Er hat auch einen eigenen Wikipedia-Eintrag, Erth nicht. Das allein macht wohl schon neugieriger, da kann ich mir wohl vorstellen, dass der eine oder andere die Reihe mal angetestet hat ohne automatisch alle drei Bände kaufen zu wollen. Und so jemand wird jetzt wohl weit eher zur "Volksausgabe" greifen als zur "grünen #3".

  25. #75
    Mitglied Avatar von Sillage
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    Das Ganze auf 5 Bände aufzuteilen ist doch ein Irrsinn. Wie lange wird es denn da dauern bis der letzte Band kommt.(sieh nur Turi und Tolk) Die Gesamtausgabe in 2 Bände aufzuteilen macht mehr Sinn. Gesamtausgaben sind in der Regel viel dicker.

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