szmtag Dreht doch endlich den Radprofis den Saft ab
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  1. #1
    Mit Leib und Seele Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Dreht doch endlich den Radprofis den Saft ab

    Und mal wieder ist es passiert, ein Radprofi wurde positiv getestet:

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/to...-a-844998.html

    Daher mein leidenschaftlicher Appell: Dreht diesen verdammten Radprofis doch endlich den Saft ab und das Gleiche gilt für diese unsägliche Veranstaltung Tour de France. Ich glaube einfach nicht, dass es einen Radprofi gibt, der nicht gedopt ist. Und wenn so allgemein betrogen wird, dann haben die es einfach nicht mehr verdient damit auch noch groß Kohle zu machen. Weg mit dem ganzen Müll. Nur dann ist meiner Meinung nach ein echter Neuanfang möglich.

    Was meint Ihr?

  2. #2
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    Ohne Doping keinen Spitzensport. Die Leistungen die heute erbracht werden müssen sin natural einfach unmöglich. Und zum gesundheitlichen Aspekt : Wer ohne gezieltes Doping in den Ring steigt oder bei der NFL mitspielen will kann sich gleich einen Streckverband kaufen.
    Sanchez

  3. #3
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Soll es doch allen erlaubt sein zu dopen. Dann herrscht wenigstens Gleichberechtigung

  4. #4
    Mit Leib und Seele Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Sanchez Beitrag anzeigen
    Ohne Doping keinen Spitzensport. Die Leistungen die heute erbracht werden müssen sin natural einfach unmöglich. Und zum gesundheitlichen Aspekt : Wer ohne gezieltes Doping in den Ring steigt oder bei der NFL mitspielen will kann sich gleich einen Streckverband kaufen.
    Das rechtfertigt Doping aber nicht. Dann muss es eben weniger Rekorde geben. Dann wird das Ganze eben nicht mehr ganz so interessant.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Das rechtfertigt Doping aber nicht. Dann muss es eben weniger Rekorde geben. Dann wird das Ganze eben nicht mehr ganz so interessant.
    Das ist halt so eine Frage : Was darf man zur Leistungssteigerung verwenden und was nicht mehr.
    Wenn man die Geschichte des Dopings und der Dopingmittel verfolgt ist das schon etwas seltsam und hat , wenn überhaupt nur am Rande etwas mit der Gesundheit von Sportlern zu tun.
    Das ist aber ein Rießenthema bei dem viele Fragen nicht geklärt werden dürfen.
    Sanchez

  6. #6
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Sanchez Beitrag anzeigen
    Ohne Doping keinen Spitzensport.
    Quatsch, dann brauchen die halt ein paar Stunden länger für die Tour. Das merkt kein Mensch. Und wenn du dich wirklich mit Doping beschäftigen würdest, wüßtest du, daß die Athleten mit ihrem Leben spielen.
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  7. #7
    Dreamhafter SysOp Avatar von Minerva X
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    Ich wäre ja für einen Doping-Preis für das beste Ärzteteam.
    Die heutigen Leistungen hängen in vielen Spitzensportbereichen (wer glaubt, dass die Weltrekorde völlig ohne Doping erzielt wurden?) eben davon ab. Es wurde schon bemerkt: Das geht einfach über das "normale" Mass hinaus.

    Persönlich fände ich es auch besser, wenn die Leistungen vielleicht nicht so hoch wären, aber dafür alles ohne Doping auskäme. Es geht durchaus, nur kommt man so eben nicht an die Weltspitze. Aber im Sport, für die Sponsoren und die Zuschauer geht es nicht um Leistung, sondern um die bessere. Bricht jemand den 100-Meter Rekord gibt das eine Menge Presse...und Begeisterung.
    Doping freizugeben würde auch nicht helfen, denn das würde den Spielen einen "unfairen" Touch geben (der beste Arzt gewinnt?) und käme bei Zuschauern nicht gut an.
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  8. #8
    Mitglied Avatar von 1_of_5
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    Solange es um Geld im Sport geht wird auch gedopt werden. Ich schaue regelmäßig "Tour de dope" - immer mit dem Wissen im Hinterkopf, das ALLE Fahrer dopen. Wer erwischt wird, war halt zu doof... wenn ich schön höre, das sind alles Berufssportler, leiden aber an Asthma o. ä. um Sauerstoff-fördernde Medikamente "legal" nehmen zu dürfen...

    Klar bin auch ich für einen fairen Doping-freien Sport, aber im Spitzensport wird man das sicher nie ganz unterdrücken können.
    Nichts desto trotz finde ich die Leistungen auf dem Rad irgendwie schon beeindruckend.. gedopt oder nicht.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Quatsch, dann brauchen die halt ein paar Stunden länger für die Tour. Das merkt kein Mensch. Und wenn du dich wirklich mit Doping beschäftigen würdest, wüßtest du, daß die Athleten mit ihrem Leben spielen.
    Und wenn du dich ernsthaft mit Doping beschäftigt hättest wüsstest du das die Gesundheitsgefährdung hauptsächlich von den Mitteln kommt die sie nehmen müssen um durch die Dopingtests zu kommen (Oftmals mehr Mittel als für die Leistung).
    Sanchez

  10. #10
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    Da erzählt einer ein bisschen aus dem Nähkästchen

    http://www.youtube.com/watch?v=a8NFYUWyjQU
    Sanchez

  11. #11
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    Sanchez

  12. #12
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    Zitat Zitat von Sanchez Beitrag anzeigen
    Und wenn du dich ernsthaft mit Doping beschäftigt hättest wüsstest du das die Gesundheitsgefährdung hauptsächlich von den Mitteln kommt die sie nehmen müssen um durch die Dopingtests zu kommen (Oftmals mehr Mittel als für die Leistung).
    Das würde ich so auch nicht sagen. Mittel zum Doping haben zum Teil durchaus Nebenwirkungen - alles was eine Wirkung hat, hat am Ende eben eine Nebenwirkung. Wachstumshormone? Sind toll, aber erhöhung der Gefahr von Tumoren und deren schneller Entwicklung. Und so geht's eben weiter. Zu sagen, dass die Gefährdung nur von den Verschleierungsmittelchen kommt, ist eben auch nicht die Wahrheit.
    Im Profisport werden sie ja überwacht und bekommen meist die besseren Mittel. Insofern gut. Aber sobald es etwas weiter runter geht, wird's gefährlich (eben wie in deinem Video), weil die Leute nicht mehr an die semi-offiziellen Wege kommen und damit eben gepanschtes Zeug kaufen "müssen".


    Beeindruckend sind die Leistungen für mich aber auch von Leuten, die eben nicht dopen. Ob der jetzt 3 Stunden oder 3:10 für die Fahrt braucht, merke ich als Zuseher sowieso nicht (ich habe keinen eingebauten Stopper). Besonders, wenn dann eben alle in dem Leistungsniveau wären. Es dopt ja nur jeder, weil alle dopen. Und das weiss man auch.
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  13. #13
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Beeindruckend sind die Leistungen für mich aber auch von Leuten, die eben nicht dopen. Ob der jetzt 3 Stunden oder 3:10 für die Fahrt braucht, merke ich als Zuseher sowieso nicht (ich habe keinen eingebauten Stopper).
    Die Uhr läuft ja mit. Aber keiner weiß wirklich, wie die Zeiten einzuschätzen sind, da es beim Radfahren, aber auch beim Marathon, keine festen Strecken sind und/oder die Bedingungen (Steigungen, Wind, sogar Ampeln etc.) variieren.

    Und Gesundheitdsgefährdung nur durch die Doping verschleiernden Mittel? EPO erhöht die Gefahr von Trombosen schon allein derartig, daß keiner, der die Folgen durchdenkt, das nehmen sollte (und sich ansonsten eh dem Verdacht der Bödheit aussetzt).
    Geändert von Mick Baxter (18.07.2012 um 22:50 Uhr)
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  14. #14
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    Das dürft ihr jetzt nicht missverstehen. Natürlich haben diese Mittel Nebenwirkungen. Daran zweifelt niemand. Nur haben einige Mittel Starke und andere Schwache Nebenwirkungen. Früher konnten die Athleten die Mittel mit den schwachen Nebenwirkungen nehmen, doch da diese leicht nach zu weisen sind mussten sie auf andere Mittel ausweichen. Und in einer Doku hat ein Doping Artzt eine Ampulle in die Kamera gehalten und gesagt : Das muss ich dem Athleten geben damit er die Leistung bringt. Dann hat er eine zweite genauso große Ampulle gezeigt und gesagt das muss ich ihm geben damit er durch die Kontrolle kommt. Die Tests haben also die Dosis verdoppelt.

    Es wird auch immer wieder von Athletenverbänden gefordert die Dopingtests durch Gesundheitstests zu ersetzen. Da dann Gesundheitsschohnend gedopt würde. Davon will die Politik allerdings nix wissen. Ihr geht es nur um das Image (Was irgend wie pervers ist wenn man bedenkt das die meisten Dopingmittel wärend dem kalten Krieg im Auftrag der Regierungen entwickelt wurden).
    Sanchez

  15. #15
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    Eigentlich wollte ich es für heute gut sein lassen. Aber das Thema und vor allem der gesellschaftliche Umgang damit bringt mich echt auf die Palme.

    Vorab ein Bekannter von mir der einige Zeit lang Dopingmittel genommen hat hat mir erzählt das er durch aus versteht das einige davon süchtig werden. Er sagte : Du kannst 8 Stunden knallhart trainieren wirst nicht müde , 4 Stunden Schlaf reichen und du kannst die ganze Nacht durchficken. Ich meinte darauf ob das die nächste Manager Droge werden würde ? Worauf er entgegnete : Das ist sie doch schon längst !!
    Das ist schon einige Jahre her. Und es ist nicht weniger in Umlauf als damals. Das Zeug ist da ! Aber die Gesellschaft setzt sich nicht damit auseinander und es wird total tabuisiert. Das schlimme daran ist das solche Mittel eben sind was sie sind. Starke Medikamente , und nix anderes. Und Medikamente gehören in die Hände von Ärzten. Und zwar so wie die Ärzte es für richtig halten.
    Beispiel : Ein Wachstumshormon ich glaube es heisst HG 1 ( bin mir aber nicht sicher) es wird von Bodybuildern verwendet damit sich der Körper schneller vom Training erholt und Verletzungen schneller heilen. Es wird auch z.B. bei Fußballprofies verwendet wenn die einen Wadenriss oder ähnliches haben. ( der Öffentlichkeit wird dann erzählt das er dank Massagen und proffesioneller betreuung so schnell wieder fit ist ) . Also das ist ein Hormon was die Heilung sehr beschleunigt. Aber es ist halt ein Dopingmittel und daher verboten. Wenn man sich aber überlegt wie sehr dieses Mittel die Heilung besonders bei älteren Menschen verkürzen könnte und sie weniger leiden würden wenn die Medizin sich damit besser auseinander setzen könnte, dann fragt man sich schon was diese Tabuisierung jetzt soll.

    Anderes Beispiel : Letztes Jahr wurden über 70 Jährigen bei einem Versuch Testosteron verabreicht. Der Versuch musste abgebrochen werden da die Versuchspersonen Trombosen bekamen.
    Jetzt kann man denken : Aha , Testosteron ist schlecht für ältere Männer. Testosteron ist schlecht.
    Man kann aber auch sich fragen warum der Körper im Alter die Aufnahme des eigenen Testosteron herunterfährt und ob es nicht mit der Trombosegefahr zusammenhängt. Also wenn man herausfindet warum die Trombosegefahr steigt (wahrscheinlich kann der Körper irgend einen Stoff nicht mehr herstellen ) weiss man bald auch warum der Körper weniger Hormone aufnimmt. Kann das vielleicht mal ausgleichen wodurch der Körperliche abbau im Alter verlangsamt wird.
    Aber dazu müssen die Ärzte sich mit den Hormonen auch auseinander setzten dürfen. Das dürfen sie jedoch nur eingeschränkt da die meisten für Dopingzwecke missbraucht werden können.

    Hier wird vielen Menschen Heilung vorenthalten damit einige wenige ein besseres gesellschaftliches Ansehen haben.

    Damit habe ich ein extremes Problem !!!
    Sanchez

  16. #16
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    Zitat Zitat von Sanchez Beitrag anzeigen
    Früher konnten die Athleten die Mittel mit den schwachen Nebenwirkungen nehmen, doch da diese leicht nach zu weisen sind mussten sie auf andere Mittel ausweichen.
    Früher haben die Athleten Anabolika genommen. Und die haben verdammt große Nebenwirkungen.
    Und EPO verursacht z.B. Trombosen, weil es das Blut verdickt. Würde es das Blut nicht verdicken, wär auch die Wirkung weg.

    Die Scheiße bei Doping ist vor allem: Gibt man es frei, muß das Zeug JEDER nehmen. Nicht nur im Sport (muß man eben eine andere Sportart betreiben wie Curling), sondern auch im Berufsleben. Und du kannt keinem mehr was von Fair Play erzählen. Und ohne Fair Play kannst du auch die Zehn Gebote oder andere Moral-Vorstellungen in die Tonne kloppen.
    Geändert von Mick Baxter (19.07.2012 um 06:14 Uhr)
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  17. #17
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    @Sanchez: Dass das Zeug, was halbillegal in der Szene rumfliegt, nicht wirklich immer sauber ist und einwandfrei hergestellt, dürfte ja bekannt sein (so halb gepanschtes bzw. auch beim Herstellungsprozess verunreinigtes Zeug ist nun mal relativ...scheisse). Pharmafirmen, die die Dinge für andere Zwecke offiziell herstellen, beteiligen sich im Normalfall nicht freiwillig an Doping.

    Was in der Szene irgendwie völlig untergeht, sind die wenig offensichtlichen potentiellen Nebenwirkungen, die einfach da sind, wenn man dem Körper etwas künstlich zuführt, was eine Wirkung hat. Das ist quasi die Faustregel bei Medikamenten (in die du Doping ja zählst): Alles mit möglicher Wirkung hat eine mögliche Nebenwirkung. Von der Dosis mal abgesehen...
    Und das liebe Wachstumshormon (in Kombination mit...) ist z.B. auch äusserst gut für schnellen Muskelaufbau ("Breitenwachstum") mit der Leistung. Aber die mögliche Nebenwirkung ist ziemlich fatal: Wachstumshormon beschleunigt nicht nur das Wachstum der gesunden Zellen, sondern auch von Tumoren (die ja immer mal wieder im körper entstehen). So ein paar Operationen diesbezüglich gibt's hin und wieder bei Sportlern. Nebst noch ein paar anderen Dingen.
    Anabolika, Steroide etc. wurden schon erwähnt. Testosteron...na, da sind Nebenwirkungen ja auch durchaus bekannt.

    Zusätzlich kann die künstliche Erhöhung von diversen Substanzen auch anderweitig fatal sein. Der Körper denkt sich teilweise etwas dabei, die Level abzusenken (Raucher...Vitamin B...).

    Man muss sich immer bewusst sein, dass das eben ein Risiko darstellt. Wenn man das einzugehen bereit ist, darf man in meinen Augen (darf sich dann halt auch nicht wirklich beschweren, wenn er die Nebenwirkungen bekommt).
    Im Sport, wo aber durch die erhöhten Leistungen durch Doping dann quasi alle dazu gezwungen werden und nicht mehr der eigene Erfolg wirklich von der eigenen Leistung, sondern vom Können der Ärzte abhängen, finde ich es durchaus fatal. Da oben geht's nur mit Doping. Wenn man es frei gibt, wird's dann völlig aussichtslos und ich möchte nicht wissen, wie viel die Athleten dann nehmen würden (weil es keine anständigen Grenzen mehr gibt).
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  18. #18
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    Zitat Zitat von minerva x Beitrag anzeigen
    @sanchez: Dass das zeug, was halbillegal in der szene rumfliegt, nicht wirklich immer sauber ist und einwandfrei hergestellt, dürfte ja bekannt sein (so halb gepanschtes bzw. Auch beim herstellungsprozess verunreinigtes zeug ist nun mal relativ...scheisse). Pharmafirmen, die die dinge für andere zwecke offiziell herstellen, beteiligen sich im normalfall nicht freiwillig an doping.
    ha ha ha !!!!
    Sanchez

  19. #19
    Mit Leib und Seele Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Das hier ist erst Recht eine Sauerei:

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/di...-a-845579.html

    Der verkauft also wirklich alle für dumm. Na klar, er hat nichts genommen, es hat ihm jemand gegeben. *triefendster Sarkasmus*

  20. #20
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Die Liste der "Unschuldigen" wird immer länger...
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  21. #21
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Das hier ist erst Recht eine Sauerei:

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/di...-a-845579.html

    Der verkauft also wirklich alle für dumm. Na klar, er hat nichts genommen, es hat ihm jemand gegeben. *triefendster Sarkasmus*
    Na ja, nur weil alle wissen das man etwas getan hat muss man es ja nicht auch noch zugeben.
    Sanchez

  22. #22
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    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    @Sanchez:
    Was in der Szene irgendwie völlig untergeht, sind die wenig offensichtlichen potentiellen Nebenwirkungen, die einfach da sind, wenn man dem Körper etwas künstlich zuführt, was eine Wirkung hat.
    Das geht in der Szene keineswegs unter!! Die wissen genau was da passieren kann.

    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Das ist quasi die Faustregel bei Medikamenten (in die du Doping ja zählst): Alles mit möglicher Wirkung hat eine mögliche Nebenwirkung. Von der Dosis mal abgesehen...
    Jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Ich habe auch nicht geschrieben das die Leute das jetzt wie Smarties schlucken sollen. Sondern eben wie das was diese Sachen sind , eben Medikamente !!

    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Und das liebe Wachstumshormon (in Kombination mit...) ist z.B. auch äusserst gut für schnellen Muskelaufbau ("Breitenwachstum") mit der Leistung.
    Eigentlich nicht. Es wird mehr dazu benutzt das der Körper sich schneller vom Training erholt und es wirkt dem Normalen Muskelabbau entgegen.

    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Aber die mögliche Nebenwirkung ist ziemlich fatal: Wachstumshormon beschleunigt nicht nur das Wachstum der gesunden Zellen, sondern auch von Tumoren (die ja immer mal wieder im körper entstehen). So ein paar Operationen diesbezüglich gibt's hin und wieder bei Sportlern. Nebst noch ein paar anderen Dingen.
    Anabolika, Steroide etc. wurden schon erwähnt. Testosteron...na, da sind Nebenwirkungen ja auch durchaus bekannt.
    Ich sag ja nicht das sich das jeder in Megadosen reinballern soll. Sondern bei schweren Verletzungen eine oder mehrere Wochen und gut ist`s.
    Zu Testosteron : Mir ist einer persöhnlich bekannt der schon über 15 Jahren das in einer vernünftigen Dosis nimmt. Leberwerte gut, Potenz gut.... Der musste mal im Krankenhaus wegen eines Unfalls operiert werden. Der Artzt fragte ihn ob er was nehme. Daraus hat er geantwortet das er Testosteron nimmt wie viel und wie lange schon. Darauf der Artzt : Ja gut , kein Problem ich mach es genauso !!!

    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Man muss sich immer bewusst sein, dass das eben ein Risiko darstellt. Wenn man das einzugehen bereit ist, darf man in meinen Augen (darf sich dann halt auch nicht wirklich beschweren, wenn er die Nebenwirkungen bekommt).
    Im Sport, wo aber durch die erhöhten Leistungen durch Doping dann quasi alle dazu gezwungen werden und nicht mehr der eigene Erfolg wirklich von der eigenen Leistung, sondern vom Können der Ärzte abhängen, finde ich es durchaus fatal. Da oben geht's nur mit Doping. Wenn man es frei gibt, wird's dann völlig aussichtslos und ich möchte nicht wissen, wie viel die Athleten dann nehmen würden (weil es keine anständigen Grenzen mehr gibt).
    Sie würden genauso viele Leistungssteigernde Mittel nehmen wie jetzt auch. Allerdings müssten sie keine zusätzlichen Mittel nehmen um diese zu verdecken. Also insgesamt weniger. Also auch weniger Gesundheitsrisiko.

    Einige Verbände haben auch schon gefordert das Doping nur für Amateure verboten werden sollte. Profis müssen selber wissen was sie tun.
    Sanchez

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