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  1. #101
    Mitglied Avatar von zierli
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    Originally posted by Silberschweif


    zu Lara Adrian: Wie ich schon geschrieben habe, kann man ihre Serie am allerbesten mit Black Dagger vergleichen, es bleibt ebenfalls nicht bei Beteuerungen und Küssen Die Romantik gleicht der in Black Dagger, ist aber im 4. Band (Gebieterin der Dunkelheit) teilweise etwas stärker ausgeprägt.
    Das Buch spielt ebenfalls in der Gegenwart, hier in Boston, Amerika.
    Speziell bei "Geliebte der Nacht", dem 1. Band, muss ich sagen, das ich von den ersten Seiten nicht ganz so mitgerissen war, was sich aber auch schon bald drastisch verbessert. Allerdings liegt das in diesem Buch aber nicht am Stil (der in diesem Buch wirklich kontinuirlich gleich bleibt) sondern an der Spannungskurve, da dies der erste Teil einer Serie ist. --> Das Buch gefällt den Meisten, denen auch Black Dagger zugesagt hat.
    Ich hab mir das schon gedacht, weil ich letztens im Black Dagger-Thread ein wenig mitgelesen habe, dass mich die Black Dagger-Serie total an die Lara Adrian - Bücher erinnern. (ich hab nur die ersten 3 gelesen) Ich fand das erste Buch wirklich spannend und mal was neues, das zweite war auch noch ok, aber das 3. Buch fand ich relativ zäh, sodass ich mir den 4. Teil gar nicht mehr gekauft hab..
    Also immer mit diesen Stammesgefährten, ich fand das schon nach dem 2. Buch etwas lahm, und würd die Bücher insgesamt eher als Durchschnitt bezeichnen...
    Also Black Dagger ist wirklich ähnlich?

  2. #102
    Mitglied Avatar von Silberschweif
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    Original von Ami Li Misaki
    Nacht des Begehrens hab ich schon gelesen. :-) Wobei es aber nicht an Black Dagger rankommt, aber trotzdem ganz gut ist.
    Ja ich weiß, aber ich fand das Buch trotzdem gut Von Walküren ließt man doch eher selten (zumindest habe ich noch keine Bücher entdeckt, in denen es um Walküren geht, und generell wird meist nur mit einer Art (Werwölfe oder Vampire oder etc xD) gearbeitet.

    Und bitte xD Immer gern <3


    Original von zierliIch hab mir das schon gedacht, weil ich letztens im Black Dagger-Thread ein wenig mitgelesen habe, dass mich die Black Dagger-Serie total an die Lara Adrian - Bücher erinnern. (ich hab nur die ersten 3 gelesen) Ich fand das erste Buch wirklich spannend und mal was neues, das zweite war auch noch ok, aber das 3. Buch fand ich relativ zäh, sodass ich mir den 4. Teil gar nicht mehr gekauft hab..
    Also immer mit diesen Stammesgefährten, ich fand das schon nach dem 2. Buch etwas lahm, und würd die Bücher insgesamt eher als Durchschnitt bezeichnen...
    Also Black Dagger ist wirklich ähnlich?
    Ja es ähnelt sich wirklich, vorallem eben, das die Bruderschaft so nah beieinander ist etc.
    Ich persöhnlich kann nicht sagen, das ich es lahm finde... Natürlich ist es in etwa immer wieder ähnlich, trotzdem gefällt es mir ^^ Jeder hat seinen Geschmack, daher ist es immer schwierig, eine allgemeine Meinung zu bilden.
    Ich fand nicht, das das 3. Buch schon schlechter wurde, allein im 4. Band fand ich es etwas schade, das die Action-Szenen so rar gesäht waren.

  3. #103
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    Original von Silberschweif
    Original von Ami Li Misaki
    Nacht des Begehrens hab ich schon gelesen. :-) Wobei es aber nicht an Black Dagger rankommt, aber trotzdem ganz gut ist.
    Ja ich weiß, aber ich fand das Buch trotzdem gut Von Walküren ließt man doch eher selten (zumindest habe ich noch keine Bücher entdeckt, in denen es um Walküren geht, und generell wird meist nur mit einer Art (Werwölfe oder Vampire oder etc xD) gearbeitet.

    Und bitte xD Immer gern <3
    Stimmt, das liest man wirklich kaum oder gar nicht. Das fand ich auch ganz gut, dass es eben nicht nur um Vampire etc. geht.
    Ich meinte auch von der Storyentwicklung her... Es wurd halt auch viel angeschnitten, was man vielleicht etwas besser ausbauen hätte können (wobei es vielleicht die eigentliche Story untergraben hätte...).
    Aber es kommt ja ein zweiter Band raus. Mit Kaderin, den werd ich mir auch holen.

  4. #104
    Mitglied Avatar von Silberschweif
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    Original von Ami Li Misaki
    Stimmt, das liest man wirklich kaum oder gar nicht. Das fand ich auch ganz gut, dass es eben nicht nur um Vampire etc. geht.
    Ich meinte auch von der Storyentwicklung her... Es wurd halt auch viel angeschnitten, was man vielleicht etwas besser ausbauen hätte können (wobei es vielleicht die eigentliche Story untergraben hätte...).
    Aber es kommt ja ein zweiter Band raus. Mit Kaderin, den werd ich mir auch holen.
    Ich weiß, darauf bin ich auch sehr gespannt.
    Obwohl ich mir das eigentlich kaum vorstellen kann, weil Kaderin ja viel näher mit dem Koven (hieß es so?, ich hab das Buch verliehen und kann nich nachschauen ) verbunden ist, nicht so wie Emmaline, die ja zur Zeit der Geschichte weit weg von Amerika war.
    Ich finds aber gut, das Kaderins Auserwählter diesmal kein Lykae sondern ein Vampir ist ^^

  5. #105
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    Original von Silberschweif
    Ich weiß, darauf bin ich auch sehr gespannt.
    Obwohl ich mir das eigentlich kaum vorstellen kann, weil Kaderin ja viel näher mit dem Koven (hieß es so?, ich hab das Buch verliehen und kann nich nachschauen ) verbunden ist, nicht so wie Emmaline, die ja zur Zeit der Geschichte weit weg von Amerika war.
    Ich finds aber gut, das Kaderins Auserwählter diesmal kein Lykae sondern ein Vampir ist ^^
    Jap, Koven hieß es.
    Ich bin auch gespannt, vor allem, da ja auch immer beschrieben wurde, dass sie nichts empfinden könne und ich immer dachte, dass sie eine derer ist, die mit die stärkste Abneigung gegen ihre "Feinde" hat.

    Aber es dauert ja noch. *seufz* Bis Mitte April, wenn ich mich recht erinnere.

    Na ja, auf jeden Fall schadet es nicht, das Buch zu lesen, wenn man mal was anderes haben will und Vampire sind hier ja nicht wirklich die absoluten Hauptdarsteller (oder nur halb ).

  6. #106
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    Vampir- Story-Fans kann ich
    Verführung der Nacht:
    Als Anna Strong nach einem brutalen Überfall im Krankenhaus erwacht, glaubt sie an ein Wunder - denn obwohl sie sich erinnert, schwer verletzt worden zu sein, findet sich keine Wunde an ihrem Körper. Aber was ist dann mit ihr geschehen? Kurze Zeit später beginnt eine geheimnisvolle Gruppe, Jagd auf Anna zu machen. Als sie im letzten Moment entkommen kann, entdeckt sie neue, ungeahnte Fähigkeiten - und kann sich der erschreckenden Wahrheit nicht länger widersetzen: Sie ist zum Vampir geworden! Für Anna beginnt eine Reise in die Nacht, die voller Gefahren ist und auf der nur der geheimnisvolle Avery ihr Verbündeter zu sein scheint. Doch auch er hat eine verborgene, dunkle Seite ...

    ..und..

    Lockruf des Blutes:
    Seit Anna Strong zum Vampir wurde, hat sie zwei Probleme: Sie muss ihre Tarnung als ganz normaler Mensch aufrechterhalten - und gleichzeitig gegen ihr immer größer werdendes Verlangen nach frischem, warmem Blut ankämpfen. Dabei kann sie sich im Moment wirklich keine Ablenkung erlauben, denn ihre Nichte ist spurlos verschwunden, und nur Anna kann sie finden. Unerwartete Hilfe bekommt sie ausgerechnet von einem der Hauptverdächtigen, dem attraktiven Lehrer Daniel. Doch Anna erkennt, dass auch er ein dunkles Geheimnis hütet ...

    empfehlen.. beide sind von Jeanne C. Stein geschrieben..
    Sehr interessante stories mit ein bisschen Liebe, Erotik und Action kombiniert und schön geschrieben..^^ kann ich wirklich nur empfehlen!
    Und in kürze folgt auch der 3.Teil der Reihe mit dem Titel Dunkle Küsse, geplant für April 2009..

  7. #107
    Mitglied Avatar von Black Sheep
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    Ich bin auf der Suche nach einem Spionageroman der in Osteuropa oder Russland spielt. Kann mir da jemand etwas empfehlen?

  8. #108
    Mitglied Avatar von Matsu-tan
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    Im Moment bin ich auf der Suche nach neuem Lesestoff. Zuerst mal wäre ich an allen Romanen, in denen Wölfe (oder auch andere Tiere) die Hauptrollen spielen (aber bitte keine Werwolf-Romane). Scheinbar habe ich schon alle auf Deutsch verfügbaren Wolfsromane gelesen, aber vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für mich?

    Und als zweites suche ich humorvolle Fantasy. Vor einer Weile habe ich die Drachenritter-Reihe von Gordon Dickson gelesen, die mir sehr gut gefallen hat. Bisher habe ich aber noch nichts anderes in diesem Stil gefunden. Im Moment bin ich am Überlegen, ob ich mal in eines von Terry Pratchetts Werken reinlese. Hat die jemand gelesen oder kann jemand etwas anderes empfehlen?

    Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann

  9. #109
    Mitglied Avatar von kaataya
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    Wenn du nach Fantasybücher suchst und speziell noch mal in Genres unterteilt, wie wäre es damit?

    http://www.bibliotheka-phantastika.de/misc/navsub.htm

    Fiel mir jetzt spontan ein, weil ich da öfters nach kritken gesucht habe und du siehst da ja einige Unterteilungen in Genres, in deinem Fall wäre wohl Animal und Fun interessant.

  10. #110
    Mitglied Avatar von Silberschweif
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    Original von Matsu-tan
    Im Moment bin ich auf der Suche nach neuem Lesestoff. Zuerst mal wäre ich an allen Romanen, in denen Wölfe (oder auch andere Tiere) die Hauptrollen spielen (aber bitte keine Werwolf-Romane). Scheinbar habe ich schon alle auf Deutsch verfügbaren Wolfsromane gelesen, aber vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für mich?

    Und als zweites suche ich humorvolle Fantasy. Vor einer Weile habe ich die Drachenritter-Reihe von Gordon Dickson gelesen, die mir sehr gut gefallen hat. Bisher habe ich aber noch nichts anderes in diesem Stil gefunden. Im Moment bin ich am Überlegen, ob ich mal in eines von Terry Pratchetts Werken reinlese. Hat die jemand gelesen oder kann jemand etwas anderes empfehlen?

    Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann
    Bist du nur an reinem Fantasy interessiert, oder würdest du auch Bücher aus dem Romantik-Fantasy-Genre lesen wollen? Da hätte ich vielleicht ein paar Tipps für dich, wenn's in diese Richtung geht ^^

  11. #111
    Mitglied Avatar von Matsu-tan
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    Original von Silberschweif
    Bist du nur an reinem Fantasy interessiert, oder würdest du auch Bücher aus dem Romantik-Fantasy-Genre lesen wollen? Da hätte ich vielleicht ein paar Tipps für dich, wenn's in diese Richtung geht ^^
    Romantik-Fantasy ist mir auch recht^^ Bisher habe ich zwar noch kein Buch aus dem Genre gelesen, aber in der Buchhandlung habe ich mal in ein paar reingelesen und es hat mir gefallen

  12. #112
    Mitglied Avatar von Silberschweif
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    Original von Matsu-tan
    Original von Silberschweif
    Bist du nur an reinem Fantasy interessiert, oder würdest du auch Bücher aus dem Romantik-Fantasy-Genre lesen wollen? Da hätte ich vielleicht ein paar Tipps für dich, wenn's in diese Richtung geht ^^
    Romantik-Fantasy ist mir auch recht^^ Bisher habe ich zwar noch kein Buch aus dem Genre gelesen, aber in der Buchhandlung habe ich mal in ein paar reingelesen und es hat mir gefallen
    Oki. Dann solltest du dich vll direkt mal an einem versuchen und danach sehen, ob dir das auch wirklich zusagt ^^

    Was Wolfs-/Gestaltwandlerromane angeht, kann ich dir vor allem die "Gestaltwandler"-Romane von Nalini Singh empfehlen, angefangen mit dem 1. Band >>Leopardenblut<<. Das ist eine meiner Lieblingsbuchreihen *lach*.

    Was du humorvollen Romane betrifft, kann ich dir generell >>Mary Janice Davidson<< empfehlen. Von ihr gibt es bereits eine Vampir (Betsy Taylor)- und eine Meerjungfrauen (Mermaid)-Reihe sowie einen Anfang zu einer Werwolfreihe. Und ihr Humor ist wirklich zum wegwerfen.
    Dann gebe es da noch Katie MacAlister, deren Dragon-Love-Reihe ich wirklich fantastisch finde! Der erste Band ist hier >>Feuer und Flamme für diesen Mann<<.

    Ob dir davon jetzt wirklich etwas gefällt, ist schwer zu sagen, da du ja noch nicht wirklich etwas aus dem Genre gelesen hast. Probier's einfach mal ^^

  13. #113
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    Original von Matsu-tan
    Original von Silberschweif
    Bist du nur an reinem Fantasy interessiert, oder würdest du auch Bücher aus dem Romantik-Fantasy-Genre lesen wollen? Da hätte ich vielleicht ein paar Tipps für dich, wenn's in diese Richtung geht ^^
    Romantik-Fantasy ist mir auch recht^^ Bisher habe ich zwar noch kein Buch aus dem Genre gelesen, aber in der Buchhandlung habe ich mal in ein paar reingelesen und es hat mir gefallen
    Nalini Singh kann ich, wie Silberschweif, auch nur sehr empfehlen.

    Interessant finde ich ja auch Ghostwalker. Allerdings hab ich es persönlich noch nicht gelesen, es reizt mich aber schon seit einiger Zeit.

    Ansonsten vielleicht noch Schattenauge von Nina Blazon. Sind zwar keine Wölfe, aber Raubkatzen.

    Von Lori Handeland (auch LYX) gibt es noch Romane, die sich aber um Werwölfe drehen. ._. Ich fand die persönlich nicht so prickelnd, aber vielleicht kannst du ja was mit anfangen.

    Was auch evtl. noch was für dich sein könnte, wäre Arkadien erwacht von Kai Meyer. Bisher erst ein Band erschienen, Band 2 im September.

  14. #114
    Mitglied Avatar von Matsu-tan
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    Danke für die Empfehlungen, wenn ich mal wieder im Buchladen bin, schaue ich mal in die Bücher rein^^ Dragon Love hole ich mir schonmal auf jeden Fall. Da hatte ich schon mal kurz reingelesen, aber dann wieder vergessen, wie der Titel des Buchs war

  15. #115
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [align=center]

    Broschiert: 479 Seiten
    Verlag: Piper; Auflage: 1 (März 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3492267467
    ISBN-13: 978-3492267465

    Kurzbeschreibung
    Endlich das große Epos um die geheimnisvollsten Geschöpfe der Nacht - die Zombies! Die lebenden Toten gelten als unheimlich, feindselig und dumm. Doch die junge Lily ist davon überzeugt, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Seit jeher fasziniert sie der Zombie-Mythos, und sie ist geradezu besessen davon, mehr über die Geschöpfe zu erfahren. Als Lily den attraktiven Victor kennenlernt, kommt sie einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur: Zombies existieren wirklich, die unheimlichen Geschöpfe sind mitten unter uns - und Lily erfährt am eigenen Leib, was es bedeutet, lebendig und tot zugleich zu sein ... [/align]

    Richtig gutes Buch, meiner Meinung nach. Wer eine n eue Generation von Zombies haben will, der sollte hier zu schlagen. Alles noch ein wenig in eine Liebesgeschichte verpackt (aber nur wenig )
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  16. #116
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    Hey Leute, ich bräucht auch mal ne Empfehlung (oder besser mehrere ^^).
    Bis zum 27.8. muss ich auf Audible nämlich noch ein Hörbuch finden, weil ich noch Geld auf meinem "Abo-Konto" habe... (-.-)

    Na ja, jedenfalls mag ich Fantasy total gerne. So was wie Bartimäus, Harry Potter, Grim - Siegel des Feuers (nicht die Gebrüder Grim ^^) etc.
    Auf Vampir-Liebeleien kann ich aber gut und gerne verzichten!

    Ansonsten würd ichs auch gerne noch in englischem Original hören, muss aber nicht unbedingt sein.

    Panem mag ich auch, aber ich wüsst da jetzt auch nix vergleichbares.

    Die Sprache/Ausdrucksweise des Autors ist mir sehr wichtig.
    Ich bin 17. Erwachsenen und Jugendbücher wären optimal, Kinderbücher bitte nicht. ^^

    Ich will auch nicht unbedingt Bücher mit Sex und so drin. Hatte mal eins, damit konnt ich nichts anfangen.

    Hoffe ihr könnt mir helfen! ^^ Danke im voraus.

  17. #117
    Mitglied Avatar von Lion
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    Also... ich spar mir mal die genauen Inhaltsangaben, kannst ja bei Amazon dann danach schauen... und ich hab die Bücher gelesen, zu der Umsetzung der Hörbücher kann ich also nichts sagen, aber trotzdem:

    Skinned - eine sehr intensive Zukunftsvision, guter Schreibstil, überzeugende Charaktere
    Alterra - auch eine Zukunftsvision mit Fantasyelemten, spannend und ein wenig an High Fantasy orientiert (zumindest, was die Reise zu einem Ziel angeht und so...)
    Die Prophezeiung der Schwestern - Fantasy, Ende des 19ten Jahrhunderts um eine Prophezeiung und zwei Zwillingsschwestern... sehr spannend und überzeugend
    Der geheime Zirkel - auch Ende des 19ten Jahrhunderts angesiedelt um vier Mädchen, Internatsschülerin, einen magischen Zirkel und sehr viel Mystery

    Hast du schon mal Trudi Canavan gehört? Hab ich zwar nicht gelesen, könnte aber was für dich sein. Vielleicht auch "Die Herrscherin" von Miller.

    Wär jetzt das, was mir auf Anhieb einfallen würde

  18. #118
    Mitglied Avatar von Matsu-tan
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    Trudi Canavan kann ich auch nur empfehlen. Bis jetzt habe ich zwar nur "Die Rebellin" gelesen, aber ihre restlichen Bücher stehen noch auf meiner Kaufliste. Ansonsten ist vielleicht noch Eragon (alle 3 Bände) etwas für dich, falls du es nicht schon kennst ^^ Oder "Der goldene Kompass" und die beiden Fortsetzungen "Das magische Messer" und "Das Bernstein-Teleskop". Wobei ich aber nicht weiß, ob es die alle als Hörbuch gibt.

  19. #119
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    Hey,

    also wenn du immer noch etwas suchst, dann würde ich dir auch Alterra anbieten. Ich kenne zwar nur das Buch, aber dieses wird gnadenlos Unterbewertet. Ich könnte mir auch Vorstellen, dass man es gut als Hörbuch hören kann, da es relativ locker geschrieben ist und man sich nicht allzuarg konzentrieren muss.
    Da du ja Harry Potter schon erwähntest, denke ich, kennst du die Hörbücher? Wenn nicht unbediengt kaufen. Rufus Beck ließt fantastisch.

    Ansonsten empfehle ich dir noch:

    Clan der Otori. Den genauen Inhalt kannst du ja hier nachlesen:
    http://www.otori.de/Seiten/03_buecher.html

    Einfach fantastisch geschrieben, aber auch nicht ganz so einfach mit den ganzen Clanverwicklungen, dennoch einfach empfehlenswert.
    Einziger Wehrmutsropfen: Es kann sein, dass im Handel nur noch gekürtze Lesungen zu erhalten sind. Also es gab mal die Ganze, aber ich glaube mit der neuen Auflage, gab es nur die gekürtze Fassung. Einfach mal Fragen, vielleicht hat Libri oder so ja noch welche auf Lager :sceptic:
    (übrigens wirklich interessante Frage, da mir auch noch ein Teil als Hörbuch fehlt.... :angst: )
    Bambule, Randale in Dortmund bleibt die Schale!!

  20. #120
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    Buchtipps/ Vorschläge

    DDR-Erinnerungsliteratur ist zunehmend gefragt. Sie wird besonders dann interessant und spannend, wenn es um ehrliche Rückblicke geht, wenn aus ganz persönlicher Sicht sowohl Privates als auch Gesellschaftliches eng verwoben beleuchtet werden, wenn auch Uneingeweihte einen Einblick in die inneren Motive, in das alltägliche Denken und Handeln bekommen. Herz, Geist und Gutwilligkeit vorausgesetzt, können so weiter Brücken entstehen – zwischen Ost und West. Einer von jenen DDR-Bürgern, die dies ebenfalls versuchen, bin ich mit meinem erst kürzlich veröffentlichten Buch „In die Stille gerettet“.

    In Tagebuchnotizen erzähle ich, warum „Henry“ (das bin ich), ein fast 60jähriger Mann – der den Krieg noch als Kind hat erleben müssen, der sich voller Überzeugung im DDR-Alltag einbrachte und die Wende heil überstand – mit seiner Frau in die Stille der schwedischen Wälder abhaute. Sechs Jahre nach der Deutschen Einheit! Niemand trieb uns, keiner wurde steckbrieflich gesucht, keiner verunglimpft … Träume einerseits und Unvereinbarkeiten mit neuen Zuständen andererseits?

    Um weitgehend Eigenwerbung zu vermeiden, füge ich hier mal die Meinung einer Lektorin (von ihr genehmigt) aus dem Verlag Haag+Herchen GmbH aus Hanau zu diesem Buch hinzu:

    Da ich immer erst den Text anschaue … , konnte ich ganz entspannt lesen und mich freuen – über die wunderschöne Liebesgeschichte zweier Menschen, die harte Zeiten erlebt haben und doch im Herzinneren stets beieinander waren und sind.
    Das Buch ist schön aufgebaut. Natürlich chronologisch, ich meine aber inhaltlich. Es besteht im Grund aus zahlreichen Mosaiksteinchen des Lebens, die wie eine Loseblattsammlung beginnt und dann nach und nach zu einem dichten Lebensteppich zusammenwächst unter einem Grundthema – Liebe.
    Erinnerung … , es sind die kleinen Momente, … die unser Erleben prägen, … In Ihrem Fall ist das Cleo, grad heraus, unverblümt, herzlich und konstant, wissend und mutig und Sie, Lehrling, NVA-Offizier, Journalist, dann die Arbeit beim Fernsehen und die zweite Karriere, Schreiben, Malen, Auswandern.
    Es sind kleine Spotlights, die den Weg zurück beleuchten, angefangen bei den Erinnerungen der jungen Mutter Tamara, die ihre Zukunft träumt und sie doch nie finden wird, anders als ihr Sohn, der sofort weiß – die ist es.
    … Die Momente des Mauerfalls aus dieser Sicht sind sehr interessant, zumal es im ehemaligen „Westen“ bis heute nicht wirklich klar ist, was das für ehemalige Ostler bedeutet hat – die Tochter flüchtet, der Vater muss Rede und Antwort stehen in einem System, das es nicht mehr gibt, in dem aber alle aufgewachsen sind, das für alle als „wahr“ galt – eine ausgesprochen schwierige Situation.
    Das Leben in Schweden bringt wieder Ordnung innen und außen, Ruhe und Gemeinschaft und das, was wirklich wichtig ist – menschliche Nähe, Gespräche und Zweisamkeit, die Natur und die enge Verbundenheit innerhalb der Familie, auch das sehr auffallend im Gegensatz zu so vielen Berichten der gleichen Zeitepoche aus „Westsicht“, in denen es überwiegend um Egoismus und Trennung geht und um die Frage, wer wen wie ausnimmt.
    … Starke Frauen begleiten Ihren Lebensweg, das hat mich sehr beeindruckt.
    Sie fragten, … ob manches nicht zu privat ist - … Es ist eher berührend und zauberhaft und von daher kostbar, nicht nur für Sie als Paar, sondern auch für den Leser, der sich so etwas wie Ihre Ehe natürlich auch wünscht (und hoffentlich lebt). … Es ist ein Herzenstext, …
    Christine Krokauer, Lektorat

    Harry Popow: „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3

  21. #121
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    Empört Euch von Stéphane Hessel

    Kurz und einfach: Ein 93 Jahre alter Mann beschreibt in seinem beeindruckenden Aufsatz "Empört Euch" wie er die allgemeine aktuelle Lage der Welt empfindet und gibt schockierende Wahrheiten preis.

    Es ist kein Hetzwerk, es ist eine Klage an die Menschen, an Dich und an mich, wie traurig unsere Gesellschaft doch geworden ist und dass wir dies auch noch zulassen.

    Das Buch liest sich in 20 Minuten durch und gibts für höchstens 4 Euro zu kaufen.

  22. #122
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    Original von The Lighthouse Keeper
    http://www.youtube.com/watch?v=jv8vBX61fLY

    Empört Euch von Stéphane Hessel

    Kurz und einfach: Ein 93 Jahre alter Mann beschreibt in seinem beeindruckenden Aufsatz "Empört Euch" wie er die allgemeine aktuelle Lage der Welt empfindet und gibt schockierende Wahrheiten preis.

    Es ist kein Hetzwerk, es ist eine Klage an die Menschen, an Dich und an mich, wie traurig unsere Gesellschaft doch geworden ist und dass wir dies auch noch zulassen.

    Das Buch liest sich in 20 Minuten durch und gibts für höchstens 4 Euro zu kaufen.
    Ich habe mir das Video auf youtube gerade angesehen. Stéphane Hessel hat mich tief beeindruckt. Ich denke, dass ich mir das Buch kaufen werde.

  23. #123
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    Der Ruf der Kassandra

    „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ (Evelyn Hecht-Galinski) / Buchtipp von henriko45

    Wer wagt es, eine „HEILIGE KUH“ zu kritisieren, auch wenn sie furchterregend um sich beißt? Nein, das wagt kaum einer. Erst recht nicht eine gewisse „Anstalt“, deren Auftrag es ja ist, ihre „geistigen“ Abfälle in die Ätherwelt zu schleudern. So am Abend des 30. März. (Gemeint ist die Meldung über den „Marsch auf Jerusalem“, an dem sich Zehntausende beteiligten.) Da wenden sich die von der „KUH“ Geschädigten, die jahrelang Drangsalierten, Entrechteten und Entmündigten in einer Demonstration gegen diese Knechtschaft, auch mit Steinwürfen… Was aber holt die „Medien-Anstalt“ vor die Kamera? Lediglich die Klamotten werfenden „Randalierer“. Sie macht aber keine Anstalten, den eigentlichen Urheber zu benennen. Die „HEILIGE KUH“ bleibt ungeschoren. Sie darf alles…!

    Auch Israel darf alles? Reden wir doch Klartext. So, wie es Evelyn Hecht-Galinski immer gekonnt und mutig macht. In ihren Texten, Schriften, Büchern. Letztens auch in ihrem neuesten mit dem Titel „Das elfte Gebot: Israel darf alles. Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik.“

    (Palmyra Verlag 69117 Heidelberg 2012, ISBN 978-3-930378-86-9, 224 Seiten.)

    Wenn die Autorin den Staat Israel in den Fokus nimmt, dann bestreitet sie nicht dessen längst anerkannte Existenz. Vor allem geschichtlich bedingt, wer wüßte das nicht. Nein, sie empört sich über das Unrecht, das von ihm ausgeht. Doch kommen wir zur Sache: Auf 224 Seiten und in vierundvierzig kurzweiligen Texten – Artikel, Reden, online-Beiträge – prasseln dem Leser Fakten, Fakten und nochmals Fakten sowie Namen und Orte entgegen. Sie entlarvt das völkerrechtswidrige Tun Israels gegenüber den Palästinensern. Sie sticht zu, wenn es nötig ist, sie analysiert genau, sie betrachtet die Konflikte komplex, sie schlägt einen Bogen zur Mitverantwortung der nur zuschauenden Welt, besonders der Deutschen. Sie wehrt sich entschieden gegen den Vorwurf des Antisemitismus, sie attackiert sogenannte kleinkarierte Wadenbeißer, die unter der vorgegebenen „Staatsräson“ sich den Israelis anbiedern. Und sie wirft dies schmähliche Gebaren nahezu allen etablierten deutschen Parteien vor. Lob und Dank, begleitet von Herzenswärme, findet sie für Gleichgesinnte, die im Namen des Völkerrechts und der Humanität an der Seite Palästinas stehen, die mit Recht Widerstand leisten, ohne auch deren Fehler zu übersehen und kleinzureden.

    Sie, eine Deutsche mit jüdischer Herkunft. Sie, die Tochter des einstigen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski (1912-1992). Ihr Motiv: „Ich habe mir das Lebensmotiv meines Vaters zu eigen gemacht: ´Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.´“

    Leuchten wir näher in den Text hinein. Mit welcher Herzenswärme, mit wieviel verinnerlichter Menschlichkeit die unabhängige parteilose Bürgerin das Leid der Palästinenser beschreibt -, das geht einem sehr nahe. Es gehe um einen Konflikt, schreibt sie, „der eigentlich gar keiner zu sein bräuchte, da Israel ganz relaxt in den anerkannten Grenzen von 1967 völkerrechtskonform in Frieden mit seinen Nachbarn existieren könnte.“ (S.36) Sie schreit es heraus: Zwischen 1967 und 1994 wurden etwa 140 000 Palästinser vertrieben, indem ihnen das Aufenthaltsrecht entzogen wurde. 14 000 Einwohnern Ostjerusalems ging es ebenso. Die Siedler – über 300 000 - kontrollieren bereits 42 Prozent des Palästinensergebietes. 2700 neue Wohneinheiten seien geplant. (S. 51) Man spreche von einem „größten Freiluftgefängnis der Welt“. (S. 96) Nicht zu vergessen die „über 10 000 palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen – unter ihnen auch Frauen, Kinder und alte Menschen.“ (S. 132) Seit 1967 wurden 700 000 Menschen verhaftet, die zum Teil bis heute auf ihre Gerichtsverfahren warten. Warentransporte würden nur nach „Lust und Laune“ nach Gaza reingelassen. Gewährleistet seien weder Strom noch Wasser, noch medizinische Versorgung. 40 000 Kinder seien nicht eingeschult worden, da Schulen wegen fehlenden Baumaterials nicht gebaut werden konnten. (S. 97) „1,5 Millionen eingeschlossene Palästinser im Gaza-Streifen und 1400 Tote bei der ´Operation Gegossenes Blut´klagen uns an“, schreibt die Autorin (S. 28) Die Unterschiede zwischen palästinensischen Dörfern und den jüdischen Siedlungen: Wellblechhütten, Zelte, Geröllstraßen und Schlamm. Daneben: Geteerte Straßen, Blumenbeete und Palmenhaine. (S. 212)

    Israel, so charakterisiert die deutsch-jüdische Querdenkerin den Staat, sei heute keinesfalls das arme kleine, von Feinden umzingelte Land. Im Gegenteil, es gehöre zu den hochgerüsteten Militärmächten, die sich nicht scheuen, anderen Staaten mit einem Präventivschlag – auch atomar – zu drohen. (S. 18) Israel existiere seit 63 Jahren auf ehemaligem palästinensischem und seit 44 Jahren auf unrechtmäßig dazugeraubtem Land. (S. 137) Es hält dies Land widerrechtlich besetzt und den Palästinensern entzieht es seine grundlegenden Rechte, seine Freiheit und Unabhängigkeit. Das gehöre vor das Haager Kriegstribunal, so Evelyn Hecht-Galinski. (S. 22) Israel schaffe Tatsachen mit der „Abrissbirne“, aber man siedelt und baut weiter, die „ethnische Säuberung“ halte an. (S. 35) Über 50 000 neue Wohnungen – natürlich nur für jüdische Käufer und Mieter. Palästinenser brauchen keine Wohnungen. Für sie wurden seit 1967 nur circa 600 Apartements gebaut, obwohl mindestens 40 000 gebraucht werden. Eine weitere Enthüllung: Israel sei ein Meister im Tarnen und Verschleiern, wenn es zum Beispiel um das Atomprogramm in Dimona geht, meint die Autorin. Israel findet Unterstützung von AIPAC, der größten Israel-Lobby in den USA. Jahresbudget: 70 Millionen US-Dollar. (S. 116) Auf Seite 210 warnt die Autorin vor einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran. Und sie läßt daran keinen Zweifel: Dieser Angriffskrieg wäre nur möglich auch durch die Waffenlieferungen der Schutzmacht USA. (S. 210) Sie nimmt kein Blatt vor den Mund besonders gegenüber den Deutschen. Dem Verteigungsminister hält sie vor, folgende Aussage von Kanzlerin Merkel als unzutreffend ungenügend entkräftet zu haben: Sie habe geäußert, die Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson zu betrachten, und das Deutschland im Ernstfall bereit sei, Israel, wenn es den Iran angreifen sollte, zu unterstützen. Und wer klagt die Hamas einseitig als schuldig an? Frage an die Kanzlerin: Verwechseln sie da nicht Ursache und Wirkung? Die vollständige Blockade sei die Ursache, die Wirkung sind die Kassam-Raketen. (S. 19) Das Grundgesetz bezeichnet die Deutsch-Jüdin als Makulatur, mit der proklamierten Staatsräson nicht vereinbar. Weiter: Die würdigste Form der Holocaust-Erinnerung: Sich das Recht nehmen als Deutsche, aktuelle Verbrechen anzuprangern. (S. 43) Die scharfsichtige Autorin polemisiert, es gehe nicht darum, einseitig und parteiisch zu sein, sondern um Recht und Unrecht. Mit der angeblichen „Selbstverteidigung“ Israels, verhöhne es die Völker. Wenn Politiker Verbrechen gegen die Menschlichkeit rechtfertigen, dann geißelt sie deren „vorauseilenden Gehorsam“. (S. 93) Jede Israel-Kritik sei als Antisemitismus zu bewerten? Wörtlich dazu Evelyn Hecht-Galinski: „Ich bemerke auch immer mehr, daß diese schleichende Politik der Verdummung in Deutschland ihre Wirkung zeigt. Die Bevölkerung weiß immer weniger über die wirklichen Zusammenhänge dieser politischen Intrigen Bescheid.“ (S.129)

    Und sie, die enorm treffend komplex denkt, scheut sich auch nicht, die tieferen Ursachen ohne Wenn und Aber beim Namen zu nennen: Sie kreide die Verlogenheit der gesamten westlichen Politik in dieser Region an, die „primär von Wirtschaftinteressen bestimmt ist“. (S. 112) Sie warnt, durch die Menschen- und Völkerrechtsverletzungen sowie die Kriegsdrohungen und Angriffe, die man dem jüdischen Staat durchgehen läßt, „wird die internationale Politik massiv in Gefahr gebracht“. (S. 195) Wer wundert sich da, wenn sich die deutsch-jüdische Aktivistin und scharf politische Seherin für diesen Staat Israel schämt, der nicht in ihrem Namen spricht und handelt.

    Ihre Sprache: Locker, sehr persönlich, sehr emotional, überaus engagiert, teilweise mit Wut im Bauch – warum nicht? Es überwiegen kurze Sätze mit hoher Anschaulichkeit. Dafür sorgen u.a. die immer wiederkehrenden bohrenden Fragen – an die Politik, an die Bürger, an sich selbst.

    Im Nachwort stellt Gilad Atzmon fest, die Humanistin Evelyn Hecht-Galinski erhebe ihre unschätzbare Stimme nicht als Einzelperson, sondern „gesellt sich zu der wachsenden Zahl von Juden, die sich von ´Stammesdenken´, Chauvinisnus, Überlegenheitsdünkel und Auserwählten verabschiedet haben“. (S. 217) Nicht zuletzt empört sich die Autorin auch mit Stephané Hessel gegen gegebene gesellschaftliche Zustände. (S. 121)

    Wer ihr Buch gelesen hat, wird es bereichert zunächst zur Seite legen – erkenntnismäßig, gefühlsmäßig. Und wiederholt hineinsehen müssen, wenn „Anstalten“ wieder einmal die Wahrheit auf den Kopf stellen. Ganz gewiß wird diese Lektüre der mutigen und politisch hellwachen Kassandra ebenso für Anbeter der „HEILIGEN KÜHE“, für Politiker mit „vorauseilendem Gehorsam“, wie die Autorin schreibt, ein wahrer Genuß sein. Mögen diese dabei die Gardinen an ihren Fenstern zuziehen…Noch!!

    Mein Blog: http://cleo-schreiber.blogspot.com/

  24. #124
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    Das Buch, dass ich euch vorstellen möchte ist schon etwas älter, aber wirklich schön. Habe es gerade erst im Urlaub gelesen und es heißt "Dienstags bei Morrie". Die Beschreibung laut Wikipedia: Mitch Albom ist ein erfolgreicher Sportjournalist und hat seine Collegejahre weit hinter sich gelassen, als er ein Fernsehinterview seines ehemaligen Soziologieprofessors und Mentors Morrie Schwartz sieht. Er erfährt dabei, dass Morrie an der tödlichen Krankheit ALS erkrankt ist. Als er erkennt, dass sein alter Freund nicht mehr lange zu leben hat, beschließt er, ihn zu besuchen. Er reist jeden Dienstag von Detroit nach Newton, bis Schwartz stirbt. Bei jedem Treffen lernt er Schwartz' einfache Lektionen für ein glückliches Leben, welche er für das Buch dokumentiert.

    Das Buch hat mich wirklich sehr bewegt und auch zum nachdenken angeregt. Ich werde es definitiv auch ein weiteres Mal lesen. Der Autor des Buches ist Mitch Albom. Wirklich Lesenswert!
    Geändert von Nickey85 (29.07.2014 um 11:13 Uhr)

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